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Wie schreibt ihr "weird Adventures"?

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Hellstorm:
Heho OSR´ler,

ich wollte euch fragen: "Welche Tips habt ihr für weirde Adventures"?
Meine Gruppe möchte gerne einmal LotfP spielen und ich will es ihnen geben. Jetzt habe ich aber Angst, das meine Abenteuer doch zu "mundan" sind.

Meine Idee war: "Nimm das Monstermanual von Cthulhu und gib ihnen" aber würde gerne eure Vorgehensweise erfahren. Habt ihr eine Methode entwickelt, welche euch hilft Abenteuer weird zu gestalten.

Für Kontext: Meine Gruppe hat sich auf alternative Geschichte zur Zeit der Kreuzzüge geinigt.

Danke fürs lesen

tartex:


 ;D

Der Rote Baron:
Das wäre dann der "Tunnel & Tentakel"-Ansatz. Kann man machen nd da kommen sicherlich gute Abenteuer raus - oder auch schlechte, wie bei Abenteuern mit Goblins.

Meiner Meinung nach ist LotFP ein prima Regelwerk, der Anspruch sonderbar, gruselig oder bizarr ("weird") zu sein, stützt sich aber vor allem auf den Anspruch des Machers und wird vom Regelwerk genauso unterstürtz wie von DSA, Marvel Superheroes oder den Halma-Regeln. manche Abentzeuer finde ich richtig klasse, manche Supplement dumm und postpubertär.

Ich würde das also nicht zu eng sehen. Spiel, was Spaß macht!

Zum Thema Kreuzzüge:
Was wäre, wen deine Kreuzfahrer tatsächlich auf cthuloide Schwabbel (= Außerirdische) stießen, die vom Magus Abu Wann Sin beschwören wurden, um die Christen zurück über das Meer zu kicken, sie aber (nach der ersten Watsche) in einer Höhle ein raumschiff mit Rüstungen und Blastern finden - von einer außerirdischen Rasse, die ihrerseits die Schwabbel bekämpfen?
Tatsächlich werden aber von beiden Seiten die Menschen nur als Stellvertreter in ihrem intergalkatischen Krieg benutzt.

Raggi würde da natürlich noch mehr Sex, Drogen, primäre Geschlechtsmerkmale, Heavy Metal und viel, viel Eingeweide und Blut mit einführen.

Aber vielelicht beschört Abu Wann ja seine Aliens mit kanibalistischen Sexorgien (oder die Schwabbel finden das nur einfach sehr putzig, wenn sich kopulierende Körper gegenseitig fressen) und unsere Kreuzfahrer werden von den WH 40K-Aliens unter Drogen gesetzt und müseen die Blaster mit ihrem eigenen Blut speisen (oder Sperma - da läuft es bei Raggi ja oft genug drauf hinaus ...)

Das als Idee. Einen allgemeinen Tipp, wie man bizarre Abenteuer schreibt, kenne ich nicht.

Hellstorm:

--- Zitat von: Der Rote Baron am 18.06.2017 | 09:17 ---Zum Thema Kreuzzüge:
Was wäre, wen deine Kreuzfahrer tatsächlich auf cthuloide Schwabbel (= Außerirdische) stießen, die vom Magus Abu Wann Sin beschwören wurden, um die Christen zurück über das Meer zu kicken, sie aber (nach der ersten Watsche) in einer Höhle ein raumschiff mit Rüstungen und Blastern finden - von einer außerirdischen Rasse, die ihrerseits die Schwabbel bekämpfen?
Tatsächlich werden aber von beiden Seiten die Menschen nur als Stellvertreter in ihrem intergalkatischen Krieg benutzt.

--- Ende Zitat ---

Ich scheine einfach zu wenig Alkohol....zu trinken...^^ Die Ideen ist jedenfalls klasse :D

Mein Plan war erstmal Dämonen und Monster auf dem Weg nach Jerusalem. Falls die Gruppe dann wirklich Bock auf das System hat, dann rennen sie in die Broodmother Skyfortess.

tartex:
Also ernsthaft:
Nimm "gewöhnliche" Situationen und verfremde sie.
Verwende keine bekannten Monster, sondern lasse alles übernatürliche als einzigartig auftreten.
Mutationen im Warhammer Sinn sind da eigentlich ein gutes Beispiel. Oder benutze die LotFP-Beschwörungszauber-Tabellen zur Inspiration.
Orientiere dich an Träumen und Alpträumen. Oder nimm David Lynch oder Cronenberg-Filme (z.B. eXistenZ) als Inspiration.

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