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Spieler mögen D&D lieber?

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kamica:

--- Zitat von: YY am 28.08.2018 | 23:25 ---Vom reinen Regelumfang her sind die jüngeren D&D-Editionen (und PF) deutlich mehr.


GURPS ist vor Allem frontlastig, d.h. entweder erstellt dir jemand anderer einen Charakter oder du musst dir vor der Charaktererschaffung das System mehr oder weniger komplett draufschaffen, damit du sinnvolle Entscheidungen treffen kannst.
Bei einem Stufensystem mit starken Klassen hält sich das schwer in Grenzen und man erschließt sich die Regeln im Spielverlauf dann, wenn man sie braucht.

--- Ende Zitat ---
Grade bei Pathfinder muss man von Anfang an bis Szufe 20 durchplanen, sonst versaut man sich den Char soweit, dass man mit den "optimierten" Chars nicht mithalten kann und zum reinen Ballast wird. Bei 11+ Regelbüchern mit diversen Spezialregel ist das als Anfänger echt kompliziert.

Auf der anderen Seite bezweifle ich, dass D&D 5e so kompliziert wie GRUPS ist. Es gibt nur wenig Regelbücher und die ganze Modifikatorenrechnerei, die auch hier im Thread immer wieder besprochen wird fällt weg. Entweder ich habe den Vorteil, dann würfel ich zwei w20 und darf den besseren nehmen, oder ich habe einen Nachteil, dann würfel ich zwei w20 und nehme den schlechteren, oder ich habe weder noch, dann bleibt es bei einem w20. Zudem ist es echt schwierig, einen D&D 5e Char zu verhunzen, da man gar nicht so viele Auswahlmöglichkeiten hat.

P.S. kann ein Mod nicht aus diesem Thread zwei Threads machen? Es sind zwei völlig unabhänige Diskussionen hier drin.

felixs:

--- Zitat von: YY am 28.08.2018 | 23:25 ---GURPS ist vor Allem frontlastig, d.h. entweder erstellt dir jemand anderer einen Charakter oder du musst dir vor der Charaktererschaffung das System mehr oder weniger komplett draufschaffen, damit du sinnvolle Entscheidungen treffen kannst.
Bei einem Stufensystem mit starken Klassen hält sich das schwer in Grenzen und man erschließt sich die Regeln im Spielverlauf dann, wenn man sie braucht.

--- Ende Zitat ---

Das meinte ich ja auch.
Es ist halt eine massive Einstiegshürde.
Und klar, Pathfinder ist ein Regelmonster.

YY:

--- Zitat von: kamica am 29.08.2018 | 09:49 ---Grade bei Pathfinder muss man von Anfang an bis Szufe 20 durchplanen, sonst versaut man sich den Char soweit, dass man mit den "optimierten" Chars nicht mithalten kann und zum reinen Ballast wird. Bei 11+ Regelbüchern mit diversen Spezialregel ist das als Anfänger echt kompliziert.

--- Ende Zitat ---

Diese Art Anspruch ist noch mal eine andere Baustelle - wer als Anfänger in eine entsprechende Gruppe gerät, hat es in keinem System leicht.
Und auch einen von einem anderen durchgeplanten Charakter erschließt man sich stufenweise, wenn neue Optionen "freigeschaltet" werden.
So ein Reinwachsen gibt es nicht, wenn es kein Stufensystem ist und man nicht ganz unten anfängt.


--- Zitat von: kamica am 29.08.2018 | 09:49 ---Auf der anderen Seite bezweifle ich, dass D&D 5e so kompliziert wie GRUPS ist.

--- Ende Zitat ---

Diese Betrachtung wird nicht leichter durch den Umstand, dass man sich GURPS so einfach oder so kompliziert machen kann, wie man will.
Mit allem spielen, was in irgendeiner Weise an Regeln und Optionen verfügbar ist, ist anders als in anderen Systemen nicht der Normalfall.


OT:
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--- Zitat von: Pyromancer am 23.08.2018 | 23:45 ---GURPS

--- Ende Zitat ---

--- Zitat von: Sashael am 24.08.2018 | 06:46 ---GURPS

--- Ende Zitat ---

--- Zitat von: Caranthir am 24.08.2018 | 08:43 ---GURPS

--- Ende Zitat ---

--- Zitat von: Woodman am 24.08.2018 | 09:46 ---GURPS

--- Ende Zitat ---

--- Zitat von: Lord Verminaard am 24.08.2018 | 11:40 ---GURPS

--- Ende Zitat ---

--- Zitat von: felixs am 28.08.2018 | 22:57 ---GURPS

--- Ende Zitat ---

--- Zitat von: YY am 28.08.2018 | 23:25 ---GURPS

--- Ende Zitat ---

--- Zitat von: kamica am 29.08.2018 | 09:49 ---GRUPS

--- Ende Zitat ---

Finde den Unterschied  ;D

felixs:

--- Zitat von: YY am 29.08.2018 | 12:52 ---Diese Betrachtung wird nicht leichter durch den Umstand, dass man sich GURPS so einfach oder so kompliziert machen kann, wie man will.
Mit allem spielen, was in irgendeiner Weise an Regeln und Optionen verfügbar ist, ist anders als in anderen Systemen nicht der Normalfall.

--- Ende Zitat ---

Ja, das ist ein sehr wichtiger Punkt. Gleichzeitig aber auch einer, der es eher noch schwerer macht, sich in GURPS zurechtzufinden..

YY:
Und obendrauf kommen dann noch die Stellen, wo es völlig gleichwertige Varianten gibt.
Wenn hier die üblichen Verdächtigen jeder für sich eine SR- oder DSA-Konversion schreiben, sehen die am Ende teils enorm unterschiedlich aus, aber alle funktionieren und keine ist "falsch".

Da muss man letztlich auch unterscheiden, ob man von der Einsteigerfreundlichkeit für neue Spieler spricht, denen der SL möglichst gut dabei helfen will oder ob jemand versucht, sich das ganze System zu erschließen.
Letzteres dauert bei so einem Baukasten natürlich länger als bei einem System, das für alles genau eine Variante kennt und bestimmte Bereiche gar nicht abdecken will.


Aber man hält sich in keinem System mit seiner Beurteilung 5, 10, 20 Sitzungen zurück und schaut erst noch mal bei anderen Gruppen rein, wie die das denn machen usw.
Auch andere Systeme werden ggf. nicht weiter gespielt, obwohl es im Grunde an SL und Gruppe lag (und die wieder noch nicht mal was wirklich falsch gemacht haben müssen)...das lässt sich nicht verhindern.

Und genau so steigt bei GURPS auch nur derjenige tiefer ein, dem grundsätzlich gefällt, was er bei den ersten Gehversuchen sieht. Da verliert man im Zweifelsfall ziemlich viele, denen "nur" eine konkrete Ausprägung nicht gefallen hat - aber da kann man sich den Mund fusselig reden, i.d.R. ist es zu spät und keiner kann wirklich was dafür.

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