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Was ist der D&D-spezifische Reiz an Dungeons?

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ghoul:

--- Zitat von: ghoul am 13.06.2021 | 17:58 ---White Box, Book III, beginnt ja gleich, Dungeons regeltechnisch zu erklären. Klar sind Dungeons von Anfang an dabei, nicht nur im Titel. In 2 von 6 Räumen sitzen Monster.

--- Ende Zitat ---

Das Spielbeispiel ist auch gut. Die SC zaubern Hold Portal auf eine Tür, damit die Gnolle NICHT aus ihrem Raum Rauskönnen, während die Spieler durch eine Geheimtür entkommen.

Rorschachhamster:

--- Zitat von: nobody@home am 13.06.2021 | 18:18 ---Wenn man schon vom Führen ganzer Armeen auf das eines einzigen gleichermaßen glorifizierten wie vergleichsweise hilflosen Pöppels reduziert wird? Schwundstufe, definitiv. >;D

--- Ende Zitat ---
Hmm, ich ignoriere jetzt mal das Gestichel, aber gab es eigentlich Skirmishgames mit Einzelcharakteren (Anstatt Squads oder größeren Truppenteilen) jenseits von Fahrzeugkampf schon vorher?  :think:

takti der blonde?:

--- Zitat von: nobody@home am 13.06.2021 | 18:18 ---Wenn man schon vom Führen ganzer Armeen auf das eines einzigen gleichermaßen glorifizierten wie vergleichsweise hilflosen Pöppels reduziert wird? Schwundstufe, definitiv. >;D

--- Ende Zitat ---

Ja, stimmt.

Deshalb hat altes D&D ja zum Glück mehr als 1. Person Singular. :)

P.S.: Funktioniert hier richtig gut, so ganz ohne Provokation. Rock on!

YY:

--- Zitat von: Rorschachhamster am 13.06.2021 | 16:44 --- Naja, stimmt zwar irgendwo schon, aber trotzdem fing es von Anfang an (eigentlich vor Anfang an ;)) mit Dungeons an. Dave Arneson mit Castle Blackmoore, Gary dann mit Castle Greyhawk. Und auch wenn das Außendrum immer schon Rolle gespielt hat, heißt das Spiel ja nicht ohne Grund "!.. und Dungeons"
Aber warum ist ja die eigentliche Frage?  :think:

--- Ende Zitat ---

Es hatte (fast) von Anfang an auch Dungeons, aber das war nicht der große Schwerpunkt, als der es gerne mal wahrgenommen wird (bei den ersten Braunsteins AFAIR gar nicht, bei Blackmoor zunächst am Rande).
Der Fokus kam durch die Spieler, die an diesem Unterthema so großen Spaß hatten, dass es nur folgerichtig war, darauf immer mehr Zeit und (spielmechanische) Aufmerksamkeit zu verwenden.


--- Zitat von: Rorschachhamster am 13.06.2021 | 18:25 ---gab es eigentlich Skirmishgames mit Einzelcharakteren (Anstatt Squads oder größeren Truppenteilen) jenseits von Fahrzeugkampf schon vorher?  :think:

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Kommerziell mindestens Sniper! (SPI, 1973).
Da gibt es aber keine direkte Verbindung und angesichts dessen, was bei den (früher stattgefundenen) Braunsteins, bei Diplomacy und generell schon weit vorher in manchen lokalen Umsetzungen des klassischen Kriegsspiel lief, ist die Existenz von Sniper! oder einem vergleichbaren Produkt erst recht nicht notwendige Vorbedingung.
In den Braunsteins kam ja nur noch der Schritt vom eh schon individuell betrachteten (d.h. von seinen Einheiten deutlich losgelösten), aber ggf. abstrakten Heerführer von Kriegsspiel runter zum konkreten "kleinen" Teilnehmer.


Ist natürlich alles Spekulation, aber man kann z.B. ohne große Verrenkungen postulieren, dass das Rollenspiel wenig später* auch aus der Gamebook-Schiene hätte kommen können (wie es anekdotisch einzelne Gruppen auch selbst auf diesem Weg "erfunden" haben) - und dort wäre der "Durchbruch", einen einzelnen Avatar zu führen statt Truppenverbände, von Anfang an enthalten gewesen.

*Da wäre vor Allem die fehlende Wechselwirkung mit den dann noch nicht existierenden "richtigen" Rollenspielen die Bremse.

ghoul:

--- Zitat von: nobody@home am 13.06.2021 | 18:18 ---Wenn man schon vom Führen ganzer Armeen auf das eines einzigen gleichermaßen glorifizierten wie vergleichsweise hilflosen Pöppels reduziert wird? Schwundstufe, definitiv. >;D

--- Ende Zitat ---

Sehr klug beobachtet!
Das 1.-Person-Singular-Spiel ist ja das große Ding von RuneQuest, um sich von D&D abzugrenzen, wo ein Spieler mehrere Mietlinge oder Gefolgsleute steuern konnte.

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