Autor Thema: [Rant] Der ewige Kitchen Sink  (Gelesen 14788 mal)

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Offline Fezzik

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #175 am: 28.12.2024 | 20:36 »
Wenn ich das alles in einem Spiel oder Setting zusammenbringen will, wird's schräg. Und wenn dann noch überall die gleichen Elfen, Zwerge und Orks 'rumlaufen...

 ~;D Haha. Jetzt stell ich mir zwei Uruk-hai vor, die aus ner Höhle kommen vor der grade die 80er Jahre Cartoon D&D Gruppe am Lagerfeuer sitzt. Beide Parteien schauen sich überrascht an und der eine Uruk sagt zum anderen " Du, ich glaub wir sind nicht mehr in Gondor !"
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Offline Doc-Byte

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #176 am: 28.12.2024 | 20:38 »
Wir könnten uns ja mal spaßeshalber dasselbe für Science Fiction ausmalen. Zuallererst mal natürlich Star Wars und Star Trek in derselben Galaxis... ;)

Ja guuut... :think: Nicht 1:1, aber mit diversen Topoi u.a. dieser beiden Universen garniert. :-X
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Offline 1of3

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #177 am: 28.12.2024 | 22:21 »
Wir könnten uns ja mal spaßeshalber dasselbe für Science Fiction ausmalen. Zuallererst mal natürlich Star Wars und Star Trek in derselben Galaxis... ;)

Also Captain Picard hat die X-Men getroffen, d.h. Marvel und Star Trek finden im selben Multiversum statt.

Wobei ich bei einem Space Opera Kitchen Sink abgefeilte Seriennummern erwarten würde.

    Gallivating Gods : Q, Ascended

    Ancestral Absconded : Powerful, weird and hard to reach. Vorlons, Asgard, Prophets

    Senior stuck-ups: Vulcans, Minbari, Tollans

    Imperial Instigators: Centauri, Klingons, Goa'uld

    Roving Rabble : Ferengi, Narn

    Passable Parochials : Have made their own little niche. Stay there. Hesperian, League of Non-Aligned Worlds, planets of the week

    Unknowing Upstarts : Just taking their first steps into wider space. Ta'uri

    Limited locals: Primitives, without space flight

Üblicher Weise wird dann wieder ein Kunst-Name drangepappt, wie man das eben hier auch schon wieder sieht. Man hat dann eben keine Klingonen, sondern Luxaner. Das ist letztlich der einzige Unterschied zum Fantasy-Bereich, wo die Standardbesetzung gemeinfreie Namen hat.

Offline Isegrim

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #178 am: 28.12.2024 | 22:44 »
Star Wars RPG ist doch schon ne Kitchen Sink...
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Offline Gondalf

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #179 am: 28.12.2024 | 22:51 »
Ja guuut... :think: Nicht 1:1, aber mit diversen Topoi u.a. dieser beiden Universen garniert. :-X
Der Elfensamurai (hust Romulaner) und die goldenen Menschen (Guardians of the Galaxy) in Picard.. geht doch schon los… und ich bin erst bei Staffel 1..

Ich warte nur auf das Laserschwert.
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- Bernd Stromberg -

Offline unicum

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #180 am: 28.12.2024 | 22:52 »
Freue dich, dass du diesen Luxus hast. Den haben eben nicht alle. Und Verlage müssen das berücksichtigen.

Ich bin mir dessen sehr bewust,...

Aber ob das verlage wirklich berücksichtigen müssen stelle ich mal in Frage.

Rollenspielprodukte sind eh kaum kostendeckend zu vertreiben (ich erinnere noch einmal daran, dass Tischrollenspiel der Marxismus der Unterhaltung ist), da kann man nicht noch potentielle Kunden abschrecken.

Klar, auf der anderen Seite glaube ich kaum das jemand - auch innerhalb der Verlagszene - den Markt wirklich 100% kennt. Ich denke einige der großen Systeme leben auch einfach davon das einzelne Leute dafür brennen und content liefern. Ich denke es sind nicht unbedingt die Kunden die da entscheidend sind sondern tatsächlich eher die Verlage und auch die Contentschaffenden.

Will sagen - ich schaffe keinen Content für etwas das mir nicht gefällt. Eine welt in der es keine neuerscheinungen gibt stirbt mit der Zeit aus. Sicher kann ein Verlag sagen "Ich will jezt Katzenmenschen in der Welt, überlegt euch was!" Aber wenn sich niemand was überlegt,... ist es eben tod.

Ich kenne von einem Verlag die Aussage "XYZ ist ausgelutscht" - ja kann man so sehen aber als ich das hörte war mein Gedanke "selber schuld" auch weil ich wusste das eben jener Verlag etwas abgelehnt hatte das veränderungen brachte.

Offline Doc-Byte

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #181 am: 29.12.2024 | 00:31 »
Der Elfensamurai (hust Romulaner) und die goldenen Menschen (Guardians of the Galaxy) in Picard.. geht doch schon los… und ich bin erst bei Staffel 1..

Ohne zu spoilern, aber warte mal Staffel 3 ab... ~;D

Ansonsten sind Klingonen generell ja eh verkappte Orks und zu den grünblütigen Spitzohren kann man sich seine Meinung bilden. - Oh und wenn Neelix nicht mal der Bordhobbit der Voyager ist... ;D
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Offline YY

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #182 am: 29.12.2024 | 00:40 »
Und wer das nicht mag, was auch legitim ist, findet doch hunderte hochspezialisierte Settings und Systeme, die eher monothematisch aufgestellt sind. Da ist doch für jeden Geschmack etwas am Markt.

Je nach Sparte sind das dann eben so 3-5 Versuche mit durchwachsenem Erfolg. Immerhin ist dank PDF und PoD nicht alles auf ewig in der Versenkung verschwunden, aber das wars dann auch schon.
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Offline Ma tetz

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #183 am: 29.12.2024 | 00:45 »
Kannst Du das konkretisieren? Was genau fehlt Dir denn gerade im Fantasybereich?
Ihr interessiert Euch für den Schatten des Dämonefürsten? Dann kommt zur Höllenpforte (Discordserver).

Offline YY

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #184 am: 29.12.2024 | 01:00 »
Skaeg hatte das Thema ja schon wesentlich weiter aufgespannt - da ging es bereits um Phantastik und nicht mehr nur um "richtige" Fantasy. Ausgerechnet im Fantasybereich fehlt mir nichts, da gibts nämlich Warhammer ;)

Ich hätte jetzt eher an Technothriller und SF Noir gedacht, da ist nämlich ziemlich Ebbe und insbesondere bei zweiterem ist der "moderne" spielmechanische Ansatz nicht das, was ich suche.
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Offline Skaeg

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #185 am: 29.12.2024 | 09:00 »
Es ging im OP ja mVn darum, dass ein an sich originelles Setting durch das Einrühren diverser typischer Fantasy-Klischees (und spezifisch von D&D-Grundannahmen) zu einem Einheitsbrei reduziert wird, in dem der eigene Geschmack verdeckt wird.

Da ist jetzt weniger das Problem, dass jemandem etwas "fehlt", sondern es ist einfach eine Beobachtung, aus der man vielleicht Lehren ziehen kann. Beispielsweise, dass man originelle Settings mit eigenen (oder zumindest stark angepassten) Regelwerken bespielen sollte, statt auf 100% Verwendbarkeit der D&D-Grundregeln zu setzen. Oder, dass man sich beim Entwurf eines Settings selbst Beschränkungen auferlegen sollte, statt alles, was man cool findet, hineinzunehmen.

Wobei ich hier wie überall ein Spektrum sehe. Auf der einen Seite Settings, die nur dazu dienen, eine bestimmte Art von Kampagne zu spielen: Beispielsweise Pendragon oder viele Filmadaptationen. 
Auf der anderen Seite die angesprochenen Kitchen sinks, in denen die gesamte Bandbreite des übergreifenden Genres verrührt wird.

Das Ideal irgendwo in der Mitte: Settings, die eine Bandbreite an Spielmöglichkeiten eröffnen, aber dabei aus einem Guß wirken, weil sie der Versuchung widerstehen, beliebige, oft nicht zueinander passende Elemente zu vermengen.
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Offline Raven Nash

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #186 am: 29.12.2024 | 09:25 »
Die eigentliche Problematik der Kitchen Sinks ist doch die Prämisse, dass Reiche/Länder/Kulturen isoliert existieren können. Es kann keinen Austausch geben, weil sonst eben die ganzen Sub-Settings nicht nebeneinander existieren könnten.
Die einen schießen mit Steinschloss-Musketen, das Nachbarreich reitet aber mit Rittern im Vollharnisch in die Schlacht. Auf der einen Seite des Flusses betreibt man komplexe Maschinen, auf der anderen leben Jäger und Sammler...

Ja, es gab und gibt auch auf der Erde eine große Bandbreite an kultureller und technologischer Entwicklung zu selben Zeit - aber eben nicht direkt nebeneinander. Erst durch entsprechende Verkehrsmittel konnten die Entfernungen überbrückt werden, die den Austausch verhindert hatten.

Um sich zu isolieren, braucht man eine Insel - oder eine echt große Mauer. Und wie uns die Geschichte zeigt, reicht selbst das nur eine Zeit lang.
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Offline Aedin Madasohn

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #187 am: 29.12.2024 | 09:43 »
Die eigentliche Problematik der Kitchen Sinks ist doch die Prämisse, dass Reiche/Länder/Kulturen isoliert existieren können.

 :d

natürlich lassen sich für ein "alle inklusive Schublade"-Box Lösungsansätze finden

etwa wenn "das Setting" drei Zeiträume mit Equipment ausrollt:

5000 nach Demirughatfertig ein Völkerwanderungs-Tech-Level Fäntasy auf dem Kontinent spielt. Orkhorden stürmen heran, Kettenhemden (Ringelpanzerhemd sind die Spitze der Rüstungsklasse. Spartha und Lanze für den Waffenmeister). Capitalia ist hier ein Dorf
wenn 6000 nach Dhf ein Volldosen-Tech-Level Fäntasy auf einem in Königreiche mit Städten zergliederten Kontinent spielt
Tuniere, höfische Intrigen, Plattengeschieberüstungen in Hochglanz, Flammberg, Stahlbogen-Armbrüste mit Winde, Hebelgewicht-Katapulte, Schiffe reichen locker für Mittelmeer, Nord&Ostsee, Münzen sind auch schon etabliert. Capitalia ist hier die Burg eines Königs
wenn 6400 nach DhF ein Pulverdampf-Tech-Level Fäntasy für Museketier und Karibikpiraten-Fans spielt. Ob Lady Dewinter dann eine Elfe ist? Kardinal Richi ein verkappter Echsenpriester? Radschlosspistolen nur von den Zwergen geliefert werden? Weltumsegelungs-Kähne, Kanone vs Feuerball-Magier. Kapitalgesellschaften als Auftraggeber.
Capitalia ist hier die Hauptstadt des größten Intrigantenstaadels des Kontinentes

oder packe ich das alles in das "jetzt"?  >;D

Offline tarinyon

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #188 am: 29.12.2024 | 09:52 »
Also ich wollte mich eigentlich nicht mehr äußern, aber das was hier im Thread zu historischen Kulturen und Technologien postuliert wird, ist eine evolutionistische Auffassung von Geschichte und kultureller Entwicklung, die mittlerweile mehrfach widerlegt wurde. Das erste Problem ist, Kulturen mit materieller Kultur oder wissenschaftlichen Kategorien (Dreiperiodensystem, Mittelalter etc) gleichzusetzen. Die historische Wirklichkeit war aber extrem divers. Und zweitens: selbst wenn wir der Einfachheit halber zwischen Kulturen mit verschiedenen "Entwicklungsstufen" unterscheiden wollen, dann stellen wir fest, dass es sehr wohl ein Nebeneinander von Gruppen/Kulturen gibt. Während z.B. im Neolithikum im heutigen Bayern Häuser gebaut werden und Ackerbau und Viehzucht betrieben wird, hast du im Norden eine "mesolithische" Kultur. Und selbst als die Linienbandkeramiker nach Bayern eingewandert sind, gab es dort nicht eine Zeit lang eine Gleichzeitigkeit von nacheiszeitlichen Jäger/Sammlern und den Siedlern aus Anatolien. Anders als bei Civilization oder Age of Empires verlief dieser Prozess der Neolithisierung auch nicht linear. Es gab immer wieder Gesellschaften, die wieder zum Wildbeutertum zurück gegangen sind. Wildbeuter gibt es ja auch heute noch. Heißt nicht, dass das Steinzeitler sind. Es sind moderne Menschen, die anders leben als der Großteil der Menschheit.

TLDR: die ganze Geschichte ist ein einziger Kitchen Sink voller Widersprüche.

Offline Raven Nash

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #189 am: 29.12.2024 | 10:09 »
selbst wenn wir der Einfachheit halber zwischen Kulturen mit verschiedenen "Entwicklungsstufen" unterscheiden wollen, dann stellen wir fest, dass es sehr wohl ein Nebeneinander von Gruppen/Kulturen gibt.
In welchen Abstufungen in welcher räumlichen Nähe?
Die Details, mit denen der Historiker (oder gar der Archäologe) sich befassen, interessieren im RPG niemanden. Hier haben wir Frankreich unter Louis XIV gleich neben Charlemagne, südlich davon tragen Inkas ihre Lasten auf dem Rücken weil sie kein Rad haben, und nördlich durchpflügen Drakkar voller raublustiger Krieger die See.

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #190 am: 29.12.2024 | 10:17 »
Es ging im OP ja mVn darum, dass ein an sich originelles Setting durch das Einrühren diverser typischer Fantasy-Klischees (und spezifisch von D&D-Grundannahmen) zu einem Einheitsbrei reduziert wird, in dem der eigene Geschmack verdeckt wird.

Da ist jetzt weniger das Problem, dass jemandem etwas "fehlt", sondern es ist einfach eine Beobachtung, aus der man vielleicht Lehren ziehen kann. Beispielsweise, dass man originelle Settings mit eigenen (oder zumindest stark angepassten) Regelwerken bespielen sollte, statt auf 100% Verwendbarkeit der D&D-Grundregeln zu setzen. [...]

Wobei "D&D überall" sicher einen ziemlich großen Anteil des Problems ausmacht. D&D mag ja heute populärer sein als jemals zuvor, aber am besten spielen kann man damit immer noch genau das eigene "D&D-Genre" selbst mit weitgehend austauschbaren Einheitssettings (möglicherweise insbesondere seit der Übernahme durch die Küstenzauberer, zu TSR-Zeiten kamen mir die damals zuständigen Köpfe in Sachen Weltenbau zumindest kreativer vor -- kann aber auch die rosarote Brille sein)...und da reicht dann die Popularität alleine eben nicht aus, um es auch gleich als Fantasy-"Universalsystem" zu qualifizieren.

Zum Vergleich: DSA war hierzulande ja auch mal lange Jahre der große Platzhirsch, sogar bequem über das damalige (A)D&D hinweg...aber wie viele seiner Fans haben jemals fest darauf bestanden, mit seinen Regeln (und natürlich den auch dort eingebauten Settingannahmen) auch gleich alle nichtaventurischen Fantasywelten beglücken zu können und zu wollen? ~;D

Offline Ainor

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #191 am: 29.12.2024 | 10:25 »
etwa wenn "das Setting" drei Zeiträume mit Equipment ausrollt:

Das sind dann anber mehrere Settings auf derselben Welt. Verschiedene realweltliche Epochen würden wir ja auch nicht als dasselbe Setting bezeichnen.

Die eigentliche Problematik der Kitchen Sinks ist doch die Prämisse, dass Reiche/Länder/Kulturen isoliert existieren können. Es kann keinen Austausch geben, weil sonst eben die ganzen Sub-Settings nicht nebeneinander existieren könnten.

Kommt drauf an. "100% Verwendbarkeit der D&D-Grundregeln" hat jetzt nicht so viel mit Sub-Settings die nebeneinander existieren zu tun.

Also ich wollte mich eigentlich nicht mehr äußern, aber das was hier im Thread zu historischen Kulturen und Technologien postuliert wird, ist eine evolutionistische Auffassung von Geschichte und kultureller Entwicklung, die mittlerweile mehrfach widerlegt wurde.

Finde ich auch. Aber ich fürchte das ist ein eigener Thread. Interessanter ist doch die Frage:

Es ging im OP ja mVn darum, dass ein an sich originelles Setting durch das Einrühren diverser typischer Fantasy-Klischees (und spezifisch von D&D-Grundannahmen) zu einem Einheitsbrei reduziert wird, in dem der eigene Geschmack verdeckt wird.

Warum ist das so? In AD&D2 war es noch selbstverständlich dass es Beschränkungen bei den Klasse/Rasse Kombinationen gab und das jedes Setting erstmal einen Satz Sonderregeln mitbrachte (z.B. Dark Sun. Da war vieles anders als in den Grundregeln).

In 3E wurden die Beschränkungen aufgehoben. Settings fügten zwar zwar Kram (Spells, Prestige Classes, Feats...) hinzu, nahmen aber normalerweise nichts weg. Das war in erster Linie eine Änderung der Produktpolitik. Aber es führte dazu dass der Regelkern eine eigenständige, Settingunabhängige Existenz bekam.
Man denke hier an die ganzen Optimierungsforen die ja im Grunde den Regelkern, aber kein Setting "bespielen". Insofern ist es nachvollziehbar dass Viele eben auch im regulären Spiel den Regelkern bespielen wollen, und das funktioniert natürlich nur wenn das Setting da keine nennenswerten Einschränkungen macht.

Ich bin mir nicht sicher welche anderen Systeme eine ähnliche Entwicklung durchgemacht haben.
Es wird zu viel darüber geredet wie gewürfelt werden soll, und zu wenig darüber wie oft.
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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #192 am: 29.12.2024 | 10:29 »
Wobei "D&D überall" sicher einen ziemlich großen Anteil des Problems ausmacht. D&D mag ja heute populärer sein als jemals zuvor, aber am besten spielen kann man damit immer noch genau das eigene "D&D-Genre" selbst mit weitgehend austauschbaren Einheitssettings (möglicherweise insbesondere seit der Übernahme durch die Küstenzauberer, zu TSR-Zeiten kamen mir die damals zuständigen Köpfe in Sachen Weltenbau zumindest kreativer vor -- kann aber auch die rosarote Brille sein)...und da reicht dann die Popularität alleine eben nicht aus, um es auch gleich als Fantasy-"Universalsystem" zu qualifizieren.

Das denke ich auch. Wir haben iirc in einem anderen Thread auch irgendwann einmal festgestellt, dass es zu D&D zwei Grundeinstellungen gibt: Baukasten oder all inklusive. Einige sehen das System insgesamt eher als Buffet völlig losgelöst vom Setting, wo man Dinge nimmt, die man mag und andere weg lässt. Im Extremfall werden z.B. alle Völker bis auf eines (z.B. Menschen) weggelassen, um ein Setting zu bespielen. Andere sehen drn "Zoo" etc. als Kernelement, das nicht weggelassen werden kann, ohne das "D&D-Gefühl" auch zu entfernen. Da steckt ein Teil des Settings quasi im Regelwerk.
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Offline Skaeg

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #193 am: 29.12.2024 | 12:22 »
Die Details, mit denen der Historiker (oder gar der Archäologe) sich befassen, interessieren im RPG niemanden.
Exakt. Geht zumindest mir dabei auch erst in zweiter Linie um technikgeschichtlichen Realismus; in erster darum, dass einfach diverse (archetypisch/stereotypisch imaginierte) Kopien historischer Gesellschaften zusammenhanglos nebeneinander geklatscht werden. Üblicherweise solche, die als Hintergrund für Abenteuergeschichten populär sind: Musketiere (ohne Musketen), Hochmittelalter, Wikinger. Wenn das dann (wie im Falle Aventuriens der DSA3+ Zeit) auch noch auf vergleichsweise kleinem Raum geschieht.

Es passt hier mit hinein, weil es mMn den selben Impuls bedient: "Ich will XY spielen!" "Klar, das kannst du!"
Bei den Rassen, Klassen, Charakteroptionen etc. eben eher auf Spielerseite: "Ich will 'nen zwergischen Nekromanten spielen!" "Klar, das kannst du in dieser Welt!"
Bei dem wilden Settingmix eher auf SL-Seite: "Ich will 'ne Piratenkampagne leiten!" "Klar, das kannst du in dieser Welt!"
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Offline Boba Fett

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #194 am: 29.12.2024 | 12:24 »
Das ist ja nicht das Problem, sondern eher das Gegenteil: Settings, die alle möglichen Subgenres (oder deren Einzelelemente) in einer Welt zusammenrühren. Musketiere, Ritter, Wilder Westen. Epische Fantasy, Kosmischer Horror, Märchenwelt. Wenn ich das alles in einem Spiel oder Setting zusammenbringen will, wird's schräg. Und wenn dann noch überall die gleichen Elfen, Zwerge und Orks 'rumlaufen...

...dann ist das wohl so, als wenn ich meine, dass ich ein leckers Gericht bekomme, wenn ich alle meine Lieblingsgerichte zusammen in den Mixer und dann in die Mikrowelle stecke. Labskaus-Lachs-Knipp in Grünkohl-Milchreis-Pfannkuchen mit Pizza und Nudeln ... Schräg aber nicht lecker.
Das war aber nicht mein Punkt.

Ich würde da Kritik valide sehen, wenn es nichts (oder kaum etwas) anderes geben würde. Das ist aber nicht der Fall!

Ich kann mit "Pirates of the Carebean" echtes Piratenrollenspiel machen, ohne was anderes und mit 7te See oder En Garde sowas wie Musketier-Rollenspiel.
Ganz ohne Elfen und Gedöns...
Und wenn ich Horror dazu nehmen möchte, nutze ich All-for-one. Oder Hexxen.
Ich kann mit Slipstream ein ultrapulpiges Flash Gordon oder Buck Rogers Rollenspiel machen, ebenso ohne andere Genres anzufassen.
Über die ganze SF Schiene in Richtung "fremde Welten", Space Opera und so lasse ich mich hier mal nicht aus, denn da gibt es so viel, dass man allein da sein Leben Lang spielen könnte. Space Opera hat ja sogar sein eigenes Kitchen Sink aber auch ohne das hab ich mehr zur Auswahl als mir lieb ist.
Wenn ich Mittelaltergedöns spielen will ohne spitze Ohren, Bärte oder grüne Häute nehm ich Harnworld oder Mystic Britain oder oder.
Es gibt Wikinger Rollenspiele, es gibt Japan Rollenspiele (L5R), es gibt Rollenspiele in der Antike, im viktorianischen Zeitalter oder in den 60er Jahren (Troubleshooters), in den 80er Jahren, in den 90er Jahren. Und dann gibt es noch Wild West Rollenspiele, Mecha Rollenspiele, Space Opera, Steampunk, Dieselpunk, Solarpunk, Cyberpunk, Wasserwelten-Punk und Mindfuck Rollenspiele. Agenten wie James Bond, Serienkiller, Serienkiller Jäger, Monsterhunter, ...
Du kannst Katzen spielen, Mäuse, anthropomorphe Typen mit Söldnerkontrakten, Kuscheltiere oder Cartoonfiguren, Vampire, Werwölfe, Feen oder Mumien... und drölfzig Superheldensysteme.
Es gibt Rollenspiele, da kann man sein Bewusstsein in ein Auto laden und mit dem aus dem Orbit in die Atmosphäre surfen.
Es gibt ein Rollenspiel, da spielt man Besucher in einem Themepark, die die Rolle in einer anderen Welt einnehmen, um da Rollenspiel zu machen.
Und wer jetzt sagt, aber aber ich will doch Fantasy, nur ohne Elfenohren und Zwergenbärte - Ja, gibts doch auch. Talislanta, Runequest, Conan, Avatar, Myranor...
Und alle kommen ohne den ganzen Quark aus der Spülenablauf aus.
Und wem das noch nicht reicht, der lese sich bitte einmal durch alle Settings, die bei GURPS erschienen sind.
Und wer danach immer noch nicht satt ist, schnappt sich ein Universalregelwerk und baut seinen eigenen Haufen. Und es muss kein kompliziertes GURPS sein. Auch die gibt es in aller Coleur.

Wer keinen Bock auf Abfluß-Sumpf Quark hat, kann so viele verschiedene Rollenspiele kaufen, dass er bis Lebensende nicht genug Zeit hat, die alle zu spielen.
Wer sich in einem Rant darüber aufregt, dass in des Setting immer der Kitchen Sink Einzug hält, hat die letzten 25 Jahre in einer Bubble gelebt.
« Letzte Änderung: 29.12.2024 | 12:43 von Boba Fett »
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Offline Sashael

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #195 am: 29.12.2024 | 12:43 »
Wer sich in einem Rant darüber aufregt, dass in des Setting immer der Kitchen Sink Einzug hält, hat die letzten 25 Jahre in einer Bubble gelebt.
Ooooder die Person bezieht sich auf den derzeitigen Alles-Gleich-Macher D&D.


Die Dominanz des Systems ist ziemlich heftig und obwohl es theoretisch alle Genres solo bedienen könnte, schaffen es viele Settingautoren nicht, die Optionen des PHB sinnvoll einzuschränken.

"Dann spiel doch was anderes!" finde ich in dem Kontext nicht hilfreich. Vor allem, weil diverse Alternativen nicht ... gut sind.

Ich finde z.B. 7te See 2te Ed unspielbar. Wenn ich also Mantel & Degen spielen will, ist ein Hinweis auf dieses System für mich sinnlos.
"Ja natürlich ist das Realitätsflucht. Was soll daran schlecht sein? Haben Sie sich die Realität in letzter Zeit mal angesehen? Sie ist grauenhaft!"


Von Conan über d'Artagnan über Indiana Jones über John Wick bis Ellen Ripley ... if there's Action, then outgun it!

Offline Boba Fett

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #196 am: 29.12.2024 | 12:46 »
Ooooder die Person bezieht sich auf den derzeitigen Alles-Gleich-Macher D&D.

Ist eine Bubble. Eine, die ziemlich viele Rollenspieler aufgenommen hat. Nur würde ich Weltengeist eigentlich da NICHT (!!!) einbeziehen...

"Dann spiel doch was anderes!" finde ich in dem Kontext nicht hilfreich. Vor allem, weil diverse Alternativen nicht ... gut sind.

Das war nicht mein Vorschlag. Meine Aussage war eine Reaktion auf "Mimimi, es gibt ja nur noch mit Kitchen Sink verseuchtes Zeug".
Und meine Antwort war: "Nein, gibt es nicht! Es gibt jede Menge anderes Zeug!"
(Anmerkung zum "Mimimi" - wer einen Rant schreibt, muss die Reaktion abkönnen (ist auch nicht ernst gemeint))
Der Wunsch war: "Aber könnt ihr uns anderen, denen das schon seit Jahren zum Hals raushängt, nicht wenigstens unsere Nischen lassen?"
Die Realität ist: Diese Nischen gibt es.

"nicht gut" ist subjektiv. Okay, es gibt auch Rollenspiele, die nach objektiven Maßstäben Kacke sind.
Aber ansonsten ist es dann ein "ich möchte ein Nischenrollenspiel, das aber von Regeln und Setting genau nach meinem Geschmack sein soll"...
Und das hängt von den eigenen Ansprüchen ab. Je anspruchsvoller man ist ("Nein, keine Poolsysteme, aber auch keine W20 und keine Klassen und Stufen aber auch keine Punktegenerierung und geh mir Weg mit Lifepath. Ich möchte meinen Charakter durch Tanzen und Singen erschaffen. Und die Proben müssen mittels einbeiniges Sackhüpfen ermittelt werden."), desto kleiner ist dann wohl das Angebot. (Anmerkung: den selben komplizierten Anspruch gibt es auch für Spielwelten.)
Anmerkung: Und ja, das ist auf die Spitze getrieben. Ich hab heute scheinbar den Querulanten und nicht den Kasper gefrühstückt.

Zitat
Ich finde z.B. 7te See 2te Ed unspielbar. Wenn ich also Mantel & Degen spielen will, ist ein Hinweis auf dieses System für mich sinnlos.
Ja, dann nimm die erste, oder En Garde (oben hinzugefügt), oder Swashbucker OGL (aka d20 7te See).
oder oder oder oder doer
« Letzte Änderung: 29.12.2024 | 16:48 von Boba Fett »
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Offline Raven Nash

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #197 am: 29.12.2024 | 13:08 »
Die Quintessenz ist doch die - Wer etwas anderes will, hat zwei Optionen: Suchen oder selber machen.
"Suchen" beinhaltet eine Menge an Recherche (Zeitaufwand), weil man oft auf das Versprechen eines Rückentextes reinfällt, der etwas verspricht, was dann doch wieder zum Kitchen Sink aufgeweicht wird. Dazu kommt, dass einem das System dann oft schlicht nicht zusagt, für das ein Setting geschrieben wurde, und man das dann wieder selber konvertieren muss.
"Selber machen" erfordert neben dem Zeitaufwand auch ein erhebliches kreatives Engagement, das man auch erstmal leisten muss, insbesondere wenn man ohnehin schon SL ist. Und man muss noch dazu die "Strenge" haben, dem eigenen Konzept zu folgen, um nicht selber wieder ins Kitchen Sink abzudriften.
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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #198 am: 29.12.2024 | 13:11 »
Ist eine Bubble.

Klar. Nur: in irgendwelchen Blasen leben wir ja irgendwie alle (auch die "Guckt-doch-mal-was-es-alles-sonst-noch-gibt!"-Fraktion, die ihrerseits die aktuelle Dominanz von D&D speziell im Fantasybereich geflissentlich ignoriert), insoweit ist diese Aussage also einigermaßen inhaltsbefreit.

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Re: [Rant] Der ewige Kitchen Sink
« Antwort #199 am: 29.12.2024 | 13:15 »
Mal eben ganz was anderes:

Ich möchte mal ganz deutlich schreiben, dass ich Weltengeist hier nicht von der Seite blöd anmachen oder abqualifizieren möchte!
Auch wenn ich gerade mit der spitzen Feder geschrieben hab, ich bin froh, dass er hier im Forum ist, weil ich seine Beiträge schätze.
Also bitte ich, das Geschriebene nicht ganz so ernst zu nehmen (und agressiv zu werten), wie das vielleicht rübergekommen ist.
(und sowas mache ich in der Regel auch öffentlich, deswegen hier an dieser Stelle:)
Sollte ich da zu sehr auf die Füße getreten haben, entschuldige ich mich. Das war nicht beabsichtigt.

...weiter im Text...
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