Nun, trotz der teilweisen Ablehnung von Charakteren mit "leistungseinschränkenden" Behinderungen scheinen viele Systeme das explizit vorzusehen (u.a. Gurps, Shadowrun, DSA, ohne Rumgesuche). Ich find das interessant.
DSA-Spieler 1, nasaler Unterton: "Valentiiiiiin, D&D ist voll blöd. Das spielen nur Powergamer und Optimierer. Die spielen nur auf Leistung und total unrealistisch."
DSA-Spieler 2, aka Valentin nickt nur und brummt zustimmend, während er die siebte Runde in den Kostenkapiteln von Vor- und Nachteilen dreht.
DSA-Spieler 1 weiter: "Und Valli, hast du schon gesehen, dass der Charakterbogen von D&D nur zwei Seiten hat ..." dazu abfälliges Lachen, während er mit 3W20 in einer Hand jongliert.
D&D-Spieler 1, begeistert-nerdiger Unterton: "Joo Leude ... Käthe, Felix, Gernot ... habt ihr mal dieses DeeEssÄyy gespielt? Haha, voll der Schice, Diggas. Da hastu 7 Seiten Heldenbogen, spielst keine Helden, sondern so verkrüppelte Goofys. Voll lost die Homies. Total cringy."
D&D-Spielerin 2, aka Käthe, leicht lispelnd: "Äh, das ist jetzt aber suuuper-strange. Mich triggert das voll."
D&D-Spieler 3, aka Gernot: "Lasst gut sein Leute, die spielen halt 'n anderes Spiel."
Alle 3 lachen Gernot aus.
Was ich eigentlich sagen will: unterschiedliche Systeme bieten völlig unterschiedliche Spielerlebnisse, Grundprinzipien und Regeltiefe.
Der "Krieg" zwischen Dee'n'Dee und DeeEssÄyy ist zwar lästig, aber diese Lagerbildung ist ja nicht nur in diesem Hobby so.
Ich finds interessant, dass Du das interessant findest
