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22.05.2012 | 11:18

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Autor Thema: Rollenspiel: Nur etwas für die kreative Elite?  (Gelesen 5876 mal)
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Splitscreen
antik und dekadent
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Zeit für eine Challenge

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Vale waan Takis

« am: 23.12.2005 | 11:36 »

Immer wieder fällt auf das sich Rollenspieler als besonders kreativ und fantasiebegabt ansehen (in wie weit das stimmt sei mal dahin gestellt, genauso die Frage was Rollenspiel denn nun eigentlich ist, wo es anfängt, wo es endet, bnehmen wir einfach mal alles angefangen von D&D bis hin zu den neuest "Errungenschaften" von Forge).

Einerseits hört man Meinungen wie: "ich hab das mit demundem versucht und das ging ja gar nicht..."

Andererseits aber auch: "Ich hab das mit Kindern/Schülern/ etc. versucht und es gab absolut keine Probleme"

Andererseits sind ja gerade Kinder meistens sehr kreativ und besitzenm noch große Vorstellungskraft... ältere Mensche etwas unflexibler und erstmal in kontra Stimmung, Kreativität wandelt sich bei vielen im Laufe der Zeit oder stumpft ab...

Aber wie ist es denn nun wirklich? Eigene Erfahrungen und Meinungen?
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Boba Fett
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tot nützt er mir nichts

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Mestoph

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« Antworten #1 am: 23.12.2005 | 11:41 »

Ich schwanke da zwischen "Jeder könnte..." und "Vorstellungskraft ist nötig".
Grundsätzlich würde ich ersteres sagen, aber mir sind schon zwei Deppen untergekommen, die wirklich einfach zu blöd zum spielen waren, deswegen kreuze ich zweiteres an.
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Splitscreen
antik und dekadent
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Vale waan Takis

« Antworten #2 am: 23.12.2005 | 11:44 »

Ich schwanke da zwischen "Jeder könnte..." und "Vorstellungskraft ist nötig".
Grundsätzlich würde ich ersteres sagen, aber mir sind schon zwei Deppen untergekommen, die wirklich einfach zu blöd zum spielen waren, deswegen kreuze ich zweiteres an.

Seh ich ähnlich  Wink

Einzelne Ausnahmen beweißen hier mal wieder die Regel. Außerdem, dass (Fast) jeder könnte heißt ja noch lange nicht das ich mit jedem von denen spielen könnte  Grin
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Dorin
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Dienstag ist Genozid Tag

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Dorin

« Antworten #3 am: 23.12.2005 | 11:45 »

Ein gewisses Mass ist schon nötig...


nicht jeder hat die nötigen Vorraussetzungen fürs Rollenspiel, d.h. aber nicht dass dieser jemand 'dumm' oder 'unkreativ' im allgemeinen ist/sein muss (das ist wohl nur ein geringer Prozentsatz), aber mancher hat einfach keinen 'Sinn' fürs Rollenspiel, es liegt im einfach nicht.
Also man muss schon auf eine gewisse Art und Weise kreativ sein, aber zu einer Elite gehören Rollenspieler sicher nicht
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Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.
-Henry Ford
bandit
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bandit8899

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« Antworten #4 am: 23.12.2005 | 11:50 »

Vorstellungskraft ist am wichtigsten, dann kommt Kreativität und vor allem Aufgeschlossenheit. Ich habe genügend Leute kennengelernt, die entweder nicht verstehen, daß Rollenspiel was anderes ist als Mensch ärgere dich nicht und wieder andere, die Rollenspiel trotz diverser Erklärungsversuche als Suspekt bis Gefährlich einstufen. Also: Der Wille und/oder das Vermögen, sich drauf einzulassen verhindern oft, daß manche Leute Rollenspiele spielen können.
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Hr. Rabe
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TheRavenNevermore

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« Antworten #5 am: 23.12.2005 | 11:58 »

Naja, es wäre wohl möglich, daß man das auch ohne Kreativität und Vorstellungskraft kann, aber:

Ohne Vorstellungskraft macht es dir selbst keinen Spass, also wirst du es wohl bald lassen.
Ohne Kreativität machst du deinen Mitspielern keinen Spass, deshalb wirst du wahrscheinlich bald die Tür gezeigt bekommen (Es sei denn du spielst in einer Samariterrunde)

Gruß,
raVen
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Glitzer

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« Antworten #6 am: 23.12.2005 | 12:09 »

zu viel Kreativitaet tut aber auch nicht gut, besonders wenn Spieler dann immer Dinge wollen die in der vordefinierten Welt einfach nicht moeglich sind, oder sagen wir mal Besser: Kreativitaet ist eigentlich immer gut, man muss aber in der Lage sein, ueberdrehte Gedanken wieder zu verwerfen
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-X-"Der Kluegere gibt nach" fuehrt nur zur Herrschaft der Dummen -X-
Mc666Beth
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« Antworten #7 am: 23.12.2005 | 12:14 »

Um jetzt mal den Elch raushängen zu lassen:  Wink

Jeder kann aber nicht jeder will und selbst ein D&D Dungeonhack ist RPG und nicht sonderlich anspruchsvoll aber Rollenspiel.
Und da wir keine Spielart verurteilen, jeder der will kann. Auch wenn er vielleicht nicht ganz so kreativ ist, wobei das aber eher für Spielleiter gilt. Kreativität ist nicht unbednigt ein Merkmal von Spielern und auch nicht immer Spielleitern, wenn ich mich so auf diversen Cons umschaue. Aber das ist ein anderes Thema.
« Letzte Änderung: 23.12.2005 | 12:32 von Chrischie » Gespeichert
Raphael
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Autarkis

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« Antworten #8 am: 23.12.2005 | 12:22 »

Ich schwanke da zwischen "Jeder könnte..." und "Vorstellungskraft ist nötig".
Grundsätzlich würde ich ersteres sagen, aber mir sind schon zwei Deppen untergekommen, die wirklich einfach zu blöd zum spielen waren, deswegen kreuze ich zweiteres an.

Boba bringt's auf den Punkt.

Ausserdem ist mir aufgefallen, dass "nicht können" und "nicht wollen" oft nicht so einfach zu trennen sind.
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Surodhet

« Antworten #9 am: 23.12.2005 | 12:30 »

Ich denke dass es doch einige Leute gibt, die das einfach für "Kinderkram" oder total seltsam halten, und daher nicht mitspielen wollen, obwohl sie selbst sogar Theater spielen, oder sonstwas.Solche wollen einfach nicht. Aber ich kenne auch Leute, denen mangelt es wirklich an ein bisschen - wie oben schon gesagt - Vorstellungskraft, und ohne Vorstellungskraft bleibt vom Rollenspiel halt ein ziemlich langwieriges Brettspiel ohne Brett Tongue

Aber zur "kreativen Elite" muss man nicht gehören, um Rollenspiele zu spielen...denke ich zumindest.
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Aeron
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Aeron

« Antworten #10 am: 23.12.2005 | 12:52 »

Naja, ich denke, dass dies von vielen Faktoren abhängt. Zum einen gibt es wesentliche Unterschiede zwischen den Spielstilen (schließlich brauch man nicht viel Kreativität um sich würfelnd durch Monster hindurch zukämpfen) und dann kann es auch vom Setting abhängig sein.
Ich kenne z.B. Leute, die keinerlei Sinn für Fantasy haben und nichts von phantastischen Themen abgewinnen können. Sie hätten sicher Probleme bei solchen Rollenspielwelten, was eventuell als unkreativ angesehen werden kann - bei RPGs, die sich aber auf realen Sachen aufbauen, eher weniger.

Insgeamt bin ich der Meinung, dass nicht überdurchschnittlich viel Kreativität zum Rollenspiel dazugehört. Wobei ich aber auch glaube, dass die Rollenspielerkreativität sicher nicht im unteren Durchschnittsbereich liegt.

Aber zur "kreativen Elite" muss man nicht gehören, um Rollenspiele zu spielen...denke ich zumindest.

Aber man kann zur "kreativen Elite" gehören.  Grin  Wink
« Letzte Änderung: 23.12.2005 | 12:57 von Aeron » Gespeichert

"Blood will tell." - Verity Farseer
Hurle Vents
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« Antworten #11 am: 23.12.2005 | 15:02 »

Jeder kann aber nicht jeder will und selbst ein D&D Dungeonhack ist RPG und nicht sonderlich anspruchsvoll aber Rollenspiel.
Und da wir keine Spielart verurteilen, jeder der will kann.

Sehe ich auch so. Kreativität ist jedenfalls keine Bedingung, macht die Sache aber sicher besser. Vorstellungskraft finde ich noch wichtiger. Mir fallen aber auch noch viele Sachen ein, die genauso "wichtig" sind, wie Kreativität.
Und nur, weil sich einige Rollenspieler in gewissen Bereichen als besonders elitär betrachten, sind sie das noch lange nicht.
Und tschüß, motzen bitte erst wieder nach Weihnachten  Wink
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Maarzan
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Maarzan

« Antworten #12 am: 23.12.2005 | 15:33 »

Prinzipiell denke ich, dass Rollenspiel eine ausreichend niedrige Schwelle hat, das jeder gesunde Mensch teilnehmen könnte, wenn er denn wollte.
Und mit dieser Teilnahme würde dann, bis zu einem gewissen Grenzmaß vermutlcih wie bei anderen intellektuellen Fertigkeiten auch, das persönliche trainiert und entwicklet, so daß die meisten Leute auch für als anspruchsvoller angesehene Systeme geeignet wären. Es ist halt eine Frage von Wille und Einsatz.
Dabei kann es natürlich persönliche Inkompatibilitäten geben, wenn jemand mit einem Spielstil oder Genre oder auch einer Mechanik nicht zurecht kommt. Aber das Angebot sollte breit genug sein, dass jeder fündig werden können sollte.
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Sparky
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Sparky

« Antworten #13 am: 25.12.2005 | 12:42 »

Mir gefällt der Begriff "Elite" nicht. Ist eine zu radikale Definition von "besser als der Rest"

Unter den vorgegebenen Möglichkeiten finde ich nix, was meine Meinung auf den Punkt trifft: Jeder, der sich entschlossen hat, Rollenspiele zu spielen, muß genug Phantasie haben, um sich die entsprechenden Welten vorzustellen und sich hineinzuversetzten.
Außerdem muß der- oder diejenige intelligent genug sein, die Regelwerke (oder Auszüge davon) zu lesen und zu verstehen.
Jeder,auf den das nicht zutriffe, spielt eh' nicht lange.
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« Antworten #14 am: 25.12.2005 | 14:19 »

Ich hab mal für "Ein gewisses Maß ist schon nötig..." gestimmt.

An sich liegt es - klar - in der Natur der Sache, dass jeder Rollenspielen kann. Zumindest theoretisch.
Es erfordert aber immer ein gewisses Maß an sowohl Interesse als auch Kreativität und Lust, es erstmal auszuprobieren...
Elite ist zwar ein doofes Wort, aber ich würde tatsächlich soweit gehen und Rollenspiel als "Oberschichten-Hobby" bezeichnen, nicht was das Geldverdienen nageht, aber sehr wohl den Bildungsstandard... Korvin :-)

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« Antworten #15 am: 25.12.2005 | 14:33 »

Für die kreative Elite, da wär ich fast vom Stuhl gefallen, als ich das lesen hab. Aber gut; "Jeder kann, aber nicht jeder will" wurde jetzt mal zu meiner wahl. Wobei ich Jeder dabei mit einem gewissen Durchschnitt verbinde. Aber aus Erfahrung weiss man, Rollenspieler sind weder kreativer, schlauer oder sonstwie anderen Menschen überlegen. Sie hamm halt nur ein bestimmte Hobby.
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Wodisch
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« Antworten #16 am: 25.12.2005 | 17:19 »

Da wir hier ja alle Rollenspielen, sind wir ja diese "Elite" (falls es denn eine ist).
Aber das nicht jeder will und/oder kann stimmt auf jeden Fall.
Meiner Meinung nach bedarf es aber eher einer gewissen Selbstsicherheit/Unabhängigkeit von den Meinung anderer, um mit dem Rollenspiel anzufangen (Ausnahme: man wächst in einem Rollenspielerumfeld auf).
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Teclador
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« Antworten #17 am: 25.12.2005 | 18:17 »

Man braucht nichts zum Rollenspiel außer irgendeiner Motivation sich zu einer Rollenspielrunde hinzuzugesellen. Ich spreche hier mit Absicht nicht von "mitspielen". Roll Eyes

Und da ein Großteil der Rollenspieler ziemlich doofe, unkreative Kreaturen ohne soziale Fähigkeiten sind fällt es mir schwer von Eliten zu reden.
« Letzte Änderung: 25.12.2005 | 18:27 von Teclador » Gespeichert
Drulak
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Drulak

« Antworten #18 am: 25.12.2005 | 18:26 »

Eigentlich ein gutes Statement, auch wenn es etwas drastisch ausgedrückt wurde... Grin
Jeder der wirklich Lust hat kann "rollenspielen" bzw. das was er darunter versteht.
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Und da ein Großteil der Rollenspieler ziemlich doofe, unkreative Kreaturen ohne soziale Fähigkeiten sind fällt es mir schwer von Eliten zu reden.
Das einzige Potential des Rollenspiels ist es fett und bärtig zu werden. Und selbstverliebt.
Wodisch
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« Antworten #19 am: 25.12.2005 | 18:43 »

Und da ein Großteil der Rollenspieler ziemlich doofe, unkreative Kreaturen ohne soziale Fähigkeiten sind fällt es mir schwer von Eliten zu reden.
Mit wem spielst Du denn?
Das wirft aber ein seltsames Licht auf Deine HtR Runde auf Hessenstein (hey, habt Ihr das gelesen?)...

Oder meinst Du die "Character"/"Helden"?
Grin
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sohn_des_aethers

« Antworten #20 am: 25.12.2005 | 20:58 »

21, Hauptschule, Handelsschule, Arbeitslos seit 5 Jahren, weil kein Bock.
Spielt Rollenspiele.

Kreative Elite?

Rollenspieler entsprechen ziemlich dem Normalkollektiv, hört auf euch wegen euren "ach so anderen" Hobbies als Elite zu finden. Außerdem ist für's Rollenspiel keine Kreativität nötig.

Das einzige Potential des Rollenspiels ist es fett und bärtig zu werden. Und selbstverliebt.
« Letzte Änderung: 25.12.2005 | 21:06 von Sohn des Äthers » Gespeichert

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Raphael
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Autarkis

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« Antworten #21 am: 26.12.2005 | 01:40 »

Das kann ich jetzt einfach nicht stehen lassen ...

21, Hauptschule, Handelsschule, Arbeitslos seit 5 Jahren, weil kein Bock.
Spielt Rollenspiele.

Kreative Elite?

Dass jemand arbeitslos ist und kein Bock hat, sagt nix darüber aus wie kreativ er ist. Aber ich denk ich versteh schon wo du hin willst ...

Rollenspieler entsprechen ziemlich dem Normalkollektiv,

Das deckt sich nicht mit meiner Erfahrung.

hört auf euch wegen euren "ach so anderen" Hobbies als Elite zu finden. Außerdem ist für's Rollenspiel keine Kreativität nötig.

Ich fühl mich nicht als Elite wegen des Hobbys. Sondern weil ich denke, dass die Menschen, auf die es faszinierend genug wirkt um mitzumachen, eine lebhafte Fantasie haben. (Ob das nun Kreativität ist oder nicht, ist Gegenstand der in diesem Thread sicher bald folgenden Grundsatzdiskussion Roll Eyes ...) Ganz allgemein weil die Leute die ich bisher beim Spiel angetroffen habe, einfach etwas anders sind als andere. Nicht mal besser - einfach "anderer".

Das einzige Potential des Rollenspiels ist es fett und bärtig zu werden. Und selbstverliebt.

No comment.
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Joe Dizzy
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« Antworten #22 am: 26.12.2005 | 01:49 »

Sondern weil ich denke, dass die Menschen, auf die es faszinierend genug wirkt um mitzumachen, eine lebhafte Fantasie haben.

Das deckt sich nicht mit meiner Erfahrung. Ich sag bloss "Casual Gamer".

Zitat
Ganz allgemein weil die Leute die ich bisher beim Spiel angetroffen habe, einfach etwas anders sind als andere. Nicht mal besser - einfach "anderer".

Das liegt vielleicht auch einfach nur daran, dass du Leute beim Spiel auf eine andere Weise kennenlernst als in anderen sozialen Situationen.
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Raphael
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Autarkis

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« Antworten #23 am: 26.12.2005 | 01:53 »

Das deckt sich nicht mit meiner Erfahrung. Ich sag bloss "Casual Gamer".

Ok. Das sind aber in meinem Umfeld eher die Ausnahmen. Und dort sind auch die Leute, die nur "nebenbei" (casually) spielen, sind kreativer als der Durchschnitt.

Das liegt vielleicht auch einfach nur daran, dass du Leute beim Spiel auf eine andere Weise kennenlernst als in anderen sozialen Situationen.

Da geb ich dir recht. Dann können wir uns vielleicht darauf einigen, dass man beim RPG die besten Seiten der Leute zu sehen kriegt? Cheesy Wink (Nur Spass)
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Teclador
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« Antworten #24 am: 26.12.2005 | 02:28 »

Naja ich schließe mich mal SdÄ an, was das Statement über die "Kreativität" von Rollenspielern angeht.

Den Begriff "Elite" finde ich in diesem Zusammenhang mehr als unpassend. Eigentlich sogar noch schlimmer...irgendwie grotesk.


Aber man sollte sich nicht so schnell zu Verallgemeinerungen hinreißen lassen wie zum Beispiel der hier:
Und da ein Großteil der Rollenspieler ziemlich doofe, unkreative Kreaturen ohne soziale Fähigkeiten sind fällt es mir schwer von Eliten zu reden.

Aber SdÄ hat schon recht was den Leibesumfang und die Körperbehaarung angeht.




 
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