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Autor Thema: Übermächtige Spieler?  (Gelesen 2000 mal)
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storm
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« am: 1.04.2006 | 17:33 »

Hallo,
ich habe gestern abend diese seite entdeckt und bin einfach nur begeistert. ich leite selbst rollenspiele, doch noch nicht all zu lange, so dass ich noch nicht so große erfahrung habe. ich habe mir auch die ganzen spielleitertipps durchgelesen, aber habe nun noch eine frage dazu. sehr gut gefallen hat mir, dass die spieler sich auch selbst dinge ausdenken können, wie im thread stand "ich nehme den putzeimer und hau ihm dem gegner ins gesicht" obwohl der Sl noch gar nicht gesagt hat dass da ein eimer steht. aber wie kann man dann unterbinden das sowas zu mächtig wird? denn wenn ich sage "ihr kommt in eine kaserne ..." und dann im kampf kommt "ich nehm das schwert das an der wand hängt ..." dann kann das ja schnell viel zu mächtig werden.

hoffe auf baldige antwort.

Mit freundlichen Grüßen storm
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Dorin
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Dorin

« Antworten #1 am: 1.04.2006 | 17:42 »

mmh ich denke da musst du den Spieler ein wenig vertrauen Wink

rede einfach vorher mit den Spielern und frage sie was sie wollen, sprich wollen sie überhaupt soviel Einfluss aufs Spielgeschehen?
Mach ihnen vielleicht auch klar, dass dein Spielspaß als Spielleiter sehr leidet wenn sie zu sehr das Geschehen an sich reissen.


Es gibt keine wirkliche Lösung um zu verhindern dass die Spieler dann mehr machen als du möchtest,aber probierts einfach mal aus. Kannst dann ja mit deinen Spieler drüber sprechen, was hat gefallen, was nicht.


und
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1of3

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« Antworten #2 am: 1.04.2006 | 18:13 »

Welches Spiel spielt ihr denn?

Du musst natürlich gucken, wie die Regeln aussehen. In einigen Spielen macht es z.B. keinen Unterschied, ob ein Charakter nun mit bloßen Händen oder bewaffnet kämpft. (WuShu ist z.B. ein solches Spiel.)

Aber selbst in Spielen, wo das nicht so ist, habe ich damit gute Erfahrungen gemacht. Zumal in den meisten Spielen der SL sowieso alles kann. (Gedanke: 'Aha. Er hat also das Schwert von Igor dem Drachemnasseur von der Wand genommen. OK. Dann braucht die Schlosswache wohl ein paar Lebenspunkte mehr.')
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« Antworten #3 am: 1.04.2006 | 19:15 »

@ storm:

... oder um beim Kasernen-Beispiel zu bleiben. Wenn der Spieler meint, den mächtigen "Rutzelbutzel" aus dem Spint nehmen zu können, heißt das ja noch lange nicht, dass er den mächtigen "Rutzelbutzel" auch richtig verwenden kann.

Ich erinnere mal an die Super-Rutzelbutzel-Plasmagewehre aus Fallout 2 ... das war ne gefährliche Sache, wenn die explodiert sind *G*

Ansonsten ist es "Gewöhnungs-" und Erfahrungssache. Ich weiß, klingt nicht gerade originell und befriedigend. Ist aber so. Bei Kleinigkeiten wie das mit dem Eimer, dürfte es keine Probleme geben. Beim mächtigen "Rutzelbutzel" kann man als SL - oder als "anderer" Spieler - auch sein Veto einlegen a la "Sorry, da liegt leider kein 'Rutzelbutzel' rum". Normalerweise wird das auch akzeptiert.

Ansonsten siehe 1of3 ... Werte anpassen. Wobei das "Anpassen" auch "Übungssache" ist - wirkt schon ziemlich "dämlich", wenn die Spieler das merken oder die "Anpassung" schlicht unplausibel wirkt (Was, rennen hier nur "Terminatoren" rum??? ).

Naja und ansonsten den Spaß an allererste Stelle setzen. Wenn die Story gekippt wird ... sch**ß drauf. Wenn alle zufrieden sind, ist das O.K. ... sich akribisch an den "Plot" halten, das machen eh nur BrettspielerInnen - wir spielen hier aber Rollenspiel und kein Tabeltop, d.h. es darf gerne stimmungsvoll sein  Wink

Was Dir beim Improvisieren helfen könnte, ist "Konsequenz" bzw. "Plausibilität" - stell Dir einfach die Frage, was wohl die Konsequenz von "allmächtigen" Spielern ist. Und was - plausibler Weise - passieren könnte. Der Anfänger-Spieler mit dem mächtigen "Rutzelbutzel" könnte nämlich als "allgemeine Gefahr" eingestuft werden. Und gegen 5 Soldaten mit mächtigen Ritzibitzis hat selbst ein Spieler mit nem riesigen Rutzelbutzel Probleme. Übrigens kommt es nicht darauf an, die "mächtigen" Spielern im Spiel zu killen. Manchmal sind kleine (Helden-) Verpflichtungen viel lästiger  devilish

-gruß,
Arbo
« Letzte Änderung: 1.04.2006 | 19:17 von Arbo Moosberg » Gespeichert

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storm
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« Antworten #4 am: 1.04.2006 | 19:56 »

ja okay danke für die tipps. werds mal beim nächsten rollenspiel ausprobieren, freu mich schon drauf  Grin

Mfg storm
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Ludovico
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« Antworten #5 am: 2.04.2006 | 13:13 »

Wozu ich gerne greife (bzw. greifen würde, weil meine Spieler diese Rechte nicht zu stark ausnutzen):
SL: "Du hast Deinen Kletternwurf versemmelt. Beschreib mal!"
S1: "Ich falle die schmale Häuserschlucht runter. Glücklicherweise steht da ein weiches Federbett, auf dem ich lande."
SL: "Okay, Du kriegst so und so viel Schaden, weil das, was wie ein Federbett aussah nur ein Lattenrost mit einem Laken drüber war."

oder in einer Kneipenschlägerei
S1: (Statt ich nehm den Bierkrug in die Hand und ziehe diesem meinen Gegner über den Schädel) "Ich nehme die Pistole, die dort auf dem Tisch liegt und drücke ab."
SL: "Der Besitzer der Pistole steht ziemlich wütend auf und schießt auf Dich mit seiner zweiten Waffe."

Die Grundsatzregel lautet:
Es ist alles da, was zur Lokalität paßt, ohne daß es vom SL extra beschrieben werden muß.
Wenn ein Spieler etwas verwenden möchte, was nicht zur Lokalität paßt, gibt es IT einen auf den Sack.
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Глитзер
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« Antworten #6 am: 2.04.2006 | 13:38 »

Erstmal willkommen in unserem Illustren Kreis storm

Es kommt auf den Spielstil an ob Du sowas zulaesst, wenn ich leite sind da nur Dinge von denen ich erzaehle und Dinge die ich fuer unwichtig halte. Natuerlich darf ein Spieler nach Dingen fragen an die ich nicht gedacht habe, weil ich z.B. einen Kampf gar nicht eingeplant habe.

Beispiel Kneipe:

SC: Ich will ihm ein ueber den Kopf braten und schau mich nach gegeigneten Gegenstaenden um.
SL: Gut, Hinter der Theke befinden sich die Flaschen vor einer Spiegelwand, udn da wuerde auch noch ein Besen rumstehen
wenn Du Dich beeilst koennetst Du auch einen Queue vom Billardtisch schnappen, in Greifbaerer Naehe befindet sich ein Aschenbecher.
SC: Gut ich wills schnell machen, ich nehm den Achenbecher und hau ihn ihm auf den Kopf wenn er gard nicht aufpasst

Alternetiv:
SC das ist doch ene Kneioe, da gibts doch sicher Aschnbecher auf den Tischen? Wenn die aus irgendwas schwerem sind will ich ihm einen ueber den Kopf hauen
SL: Ja es gibt so einen Aschenbecher, mach einen Test auf Improvisierte Waffen wenn Du ihn angreifen willst.

Andere Spielstile akzeptieren so Dinge wie Aschenbecher auf dem Tisch einfach, weil es ein guter Einfall des Spielers ist und plausibel klingt. Welchen Spielstil Du bevorzugst musst Du selber entscheiden, da gibt es keine Rollenspielpolizei die Euch vorschreibt wie ihr das in Eurer Gruppe handhaben muesst. Wichtig ist nur dass Deine Spieler den Spass dabei nicht verlieren. Wir haben auch mald amit rumexperimentiert und festgestellt, dass unserer Gruppe sowas nicht gefaellt. Andere hier im Forum sehen das aber anders. Lies einfach mal ein bisschen in den alten Beitraegen oder frag uns Loecher in den Bauch, wir helfen gerne.
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« Antworten #7 am: 3.04.2006 | 09:31 »

Beispiel Kneipe:

SC: Ich will ihm ein ueber den Kopf braten und schau mich nach gegeigneten Gegenstaenden um.
SL: Gut, Hinter der Theke befinden sich die Flaschen vor einer Spiegelwand, udn da wuerde auch noch ein Besen rumstehen
wenn Du Dich beeilst koennetst Du auch einen Queue vom Billardtisch schnappen, in Greifbaerer Naehe befindet sich ein Aschenbecher.
SC: Gut ich wills schnell machen, ich nehm den Achenbecher und hau ihn ihm auf den Kopf wenn er gard nicht aufpasst
Das wärre mir ehrlich gesagt zu umständlich. Ich halte das lieber wie 1of3 und Arbo: Wenn der Spieler eine Idee hat, dann soll er die nutzen und ich halte notfalls mit kleinen Änderungen (z.B. Spielwerte, Einmischung von Dritten) dagegen.
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« Antworten #8 am: 5.04.2006 | 11:41 »

Grundsätzlich gillt (für mich als SL): Gegenstände die mit spielrelevanten Summen zu erwerben sind, sind grundsätzlich nur da, wenn ich es sage. Auf Putzeimer trifft das nicht zu, auf Schwerter schon. Ehrlich gesagt bin ich noch nie vor so ein Problem Gestellt worden... aber das wäre meine Lösung. Kommt wohl enorm auf die Spieler an.
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« Antworten #9 am: 5.04.2006 | 13:22 »

Ich würde es an deiner Stelle einfach mal ausprobieren und mir ein Veto-Recht vorbehalten.  Wink

Wie sehr das dann ausgenutzt wird, hängt immer von den Spielern ab. Man sollte vorher abklären, daß es ziemlich sinnlos ist, wenn ein Spieler völlig unplausible Gegenstände auftauchen läßt, die das Abenteuer in einem Streich lösen.  Wink
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« Antworten #10 am: 5.04.2006 | 13:26 »

Alternetiv:
SC das ist doch ene Kneioe, da gibts doch sicher Aschnbecher auf den Tischen? Wenn die aus irgendwas schwerem sind will ich ihm einen ueber den Kopf hauen
SL: Ja es gibt so einen Aschenbecher, mach einen Test auf Improvisierte Waffen wenn Du ihn angreifen willst

So mache ich es auch immer; ein bischen Player empowerment mit SL Erlaubnis.
So gehts auch am schnellsten und auch einfach für den SL ,der braucht ja nur sein Ok zu meiner Idee zu geben.

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« Letzte Änderung: 5.04.2006 | 13:28 von Medizinmann » Gespeichert

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« Antworten #11 am: 5.04.2006 | 13:31 »

Ich muß meinen Spielern noch angewöhnen, daß sie sowas selber festlegen dürfen...

Spieler: "Ist da was schweres, was ich ihm auf den Kopf hauen kann?"
Ich: "Klar, was denn?"

Es geht mir hier nur darum, zu wissen, was er eigentlich haben will - er kriegt´s ja gerne, aber er muß sich das auch selber ausdenken. Oder einen seiner Mitspieler dazu animieren...  Wink
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« Antworten #12 am: 5.04.2006 | 15:46 »

Normalerweise kommt es in unserer Runde kaum vor, dass einer sagt: "Hey, ich könnte doch einen herumliegenden Nagel nehmen und damit das Türschloss knacken." Wenn ich als SL der Meinung bin, dass der erfragte Gegenstand vorhanden sein könnte, dann braucht es nur noch eine entsprechende Probe. Allerdings beschreibe ich die Örtlichkeiten vorher ein wenig ausführlicher, schon um Denkanstösse zu bieten. Wenn ich der Meinung bin, dass etwas nicht vorhanden ist, dann will ich wenigstens nicht auch noch lange Diskussionen.
Wäre sogar mal eine Idee, das als Spieler umzusetzen  Grin

P.S.: Wie spielt sich WuShu? Eine Kollegin verweist ständig auf dieses System, wenn ich sage, dass sie diese oder jene Ausrüstung nicht dabei hat, weil sie es nicht vorher gesagt/ aufgeschrieben hat. Impliziert das System, dass Helden immer alles dabei haben und nur noch auf die Idee kommen müssen, ihre Handtaschen zu durchwühlen? Bitte um Aufklärung.
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« Antworten #13 am: 5.04.2006 | 17:36 »

P.S.: Wie spielt sich WuShu? Eine Kollegin verweist ständig auf dieses System, wenn ich sage, dass sie diese oder jene Ausrüstung nicht dabei hat, weil sie es nicht vorher gesagt/ aufgeschrieben hat. Impliziert das System, dass Helden immer alles dabei haben und nur noch auf die Idee kommen müssen, ihre Handtaschen zu durchwühlen? Bitte um Aufklärung.

Hat mit dem System wenig zu tun - ich spiele schon länger so, daß ich keine festgelegten Ausrüstungslisten führen lasse - was plausibel ist, hat der Char dabei. Ein Höhlenforscher wird sicher ne Taschenlampe oder einen Satz Karabinerhaken haben, auch wenn er es nicht extra aufgeschrieben hat.
Daß man aber auf einem Sonntagsausflug eine Kettensäge mitschleppt ist eher unwahrscheinlich - klar soweit? Wink
Bei Wushu ist es außerdem egal. Eine Faust macht so viel Schaden wie ein Raketenwerfer - Ausrüstung ist hier nur ein Beschreibungselement.
Am besten liest Du mal die Beschreibung auf der Seite des Autors durch oder lädst dir die deutsche Version hier herunter.

Zu Wushu haben wir hier auch eine sehr aktive Community:
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Irrsinniger
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« Antworten #14 am: 7.04.2006 | 13:30 »

.... aber wie kann man dann unterbinden das sowas zu mächtig wird? denn wenn ich sage "ihr kommt in eine kaserne ..." und dann im kampf kommt "ich nehm das schwert das an der wand hängt ..." dann kann das ja schnell viel zu mächtig werden.

... kaum hast du das Schwert in der Hand, wird dir klar, dass das nicht so klappt, wie du dir das vorgestellt hast - alle Waffen, die hier an den Wänden hängen, sind mit Metallringen versehen und mit Ketten gesichert - offenbar vertrauen die Offiziere hier ihren Soldaten nicht so.
Aber in der Ecke steht ein Putzeimer mit einem Wischmop - der ist ungesichert!
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Irrsinniger
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« Antworten #15 am: 7.04.2006 | 13:36 »

P.S.: Wie spielt sich WuShu? Eine Kollegin verweist ständig auf dieses System, wenn ich sage, dass sie diese oder jene Ausrüstung nicht dabei hat, weil sie es nicht vorher gesagt/ aufgeschrieben hat. Impliziert das System, dass Helden immer alles dabei haben und nur noch auf die Idee kommen müssen, ihre Handtaschen zu durchwühlen? Bitte um Aufklärung.

Wushu behinhaltet einfach die Antithese zum massiven *bookkeeping*: Es wird vermieden, was bei manchen Systemen passiert - nämlich dass hinten an den Charakterbogen acht Seiten in Times New Roman 9 pt. angetackert sind, wo alles drin steht von der Nagelfeile bis hin zu der genauen Anzahl der Kupferstücke aus Königreich X und den Muscheln aus Königreich Y.
Manchen Leuten macht es einfach keinen Spaß, sich vorher stundenlang auszuknobeln, wie viele 9mm-Patronen sie jetzt in Clips in der Tasche haben und wie viele .38er lose, und ob ihr Messer jetzt eine 12 oder 17 cm lange Klinge hat.
Man sagt einfach: Dieser Charakter ist ein Dieb. Da wird er wohl das nötige Werkzeug dabeihaben. Was das dann ist - Enterhaken, Seil, Skimaske, Dietriche - das zeigt sich dann im Einzelfall.
Aber deshalb hat er noch nicht automatisch ein schweres Maschinengewehr. Wenn er das will, muss er einen Punkt Chi ausgeben und - hoppla - da liegt ja eins unterm Tisch, wie praktisch! (Wobei, hier kann man ein Veto einwerfen und sagen - nu ma halblang, Junge! Da liegt keins, du hast dich verschaut. Und deinen Chi-Punkt, den kannste behalten.)
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Vanis
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« Antworten #16 am: 7.04.2006 | 13:39 »

Ich handhabe das eher so, ob es wahrscheinlich ist, dass etwas zugunsten der Spieler vorhanden ist. Ich würde Spielern jetzt nicht gestatten einfach zu definieren "ich nehm das MG aus dem Schrank", sondern diskutier kurz. Z.Bsp.

Spieler: Wir sind in einer Kaserne...ist in unserem Raum ein Waffenschrank, immerhin ist dahinten der Wachposten.
SL: (überlegt kurz) Jepp, du hast Glück, du kannst dir ein paar Waffen schnappen...

Was anderes ist es, wenn Spieler immer genau die passende Ausrüstung parat haben wollen. Da lege ich als SL auch gerne mal ein Veto ein. Beispiel:

Spieler: Ich spring aus dem Wagen, renn die Treppe hoch und leg den Gegner um.

(kurze Zeit später, ein Charakter verwundet)

Spieler: Ich nehm dann den Erste Hilfe Koffer, den ich aus dem Wagen mitgenommen habe...
SL: Moment mal, du sagtest, du springt so schnell wie möglich aus dem Wagen und rennst die Treppe hoch. Was genau stimmt hier an deinem Plan nicht? Richtig, du hattest keine Zeit auch noch an den Kofferraum zu gehen und den Erste Hilfe Koffer rauszunehmen.

Ich bevorzuge also eine Mischung aus Playerempowerment und Logik. Wenn die Spieler sinnvolle Sachen ins Spiel einbringen, ist das ok. Sobald es aber nur darum geht, dass die Spieler immer genau das haben, was sie brauchen, intervenier ich als SL.
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« Antworten #17 am: 7.04.2006 | 14:01 »

Playerempowerment (PE) ist doch eigentlich nur problematisch, wenn die Spieler gegen den SL spielen. Wenn du Spieler hast, die an einer guten Geschichte interessiert sind, wird niemand zufällig ein MG finden oder behaupten, sie hätten ein 1-Hilfe-Kasten dabei, wenn es total unpassend ist.

Klar, ein Veto gegen völligen Schwachsinn ist sinnvoll ("Da, ein blaues Leuchen... plötzlich halte ich ein MG in der Hand.") Wenn du dagegen jegliche Einfälle der Spieler erst absegnest, ist das wohl kaum als PE zu bezeichnen. Denn was können die Spieler mehr als vorher? Außerdem bedeutet Empowerment ja auch soviel wie "Verantwortung übertragen", was nur in Verbindung mit einem gewissen Vertrauen funktioniert.

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« Antworten #18 am: 8.04.2006 | 18:19 »

Klar, ein Veto gegen völligen Schwachsinn ist sinnvoll ("Da, ein blaues Leuchen... plötzlich halte ich ein MG in der Hand.") Wenn du dagegen jegliche Einfälle der Spieler erst absegnest, ist das wohl kaum als PE zu bezeichnen. Denn was können die Spieler mehr als vorher? Außerdem bedeutet Empowerment ja auch soviel wie "Verantwortung übertragen", was nur in Verbindung mit einem gewissen Vertrauen funktioniert.

Stimmt schon, nur kommen die Spieler im Eifer des Gefechts dann doch mal auf sehr seltsame Ideen. Grundsätzlich vertrau ich ihnen. Nur trau ich ihnen auch zu (was für ein Wortspiel), mal was total unsinniges ins Spiel zu bringen und da fängt dann die Kontrolle meinerseits als SL an.
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« Antworten #19 am: 8.04.2006 | 18:21 »

Ich traue es allerdings auch jedem SL zu mal was völlig unsinniges ins Spiel zu bringen Wink
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« Antworten #20 am: 8.04.2006 | 18:34 »

Ich traue es allerdings auch jedem SL zu mal was völlig unsinniges ins Spiel zu bringen Wink

Worüber sich die Spieler ja dann entweder kaputt lachen dürfen, oder Einspruch erheben können.  Wink
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« Antworten #21 am: 8.04.2006 | 18:45 »

Das ist dann wohl umgekehrt genau das selbe.
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« Antworten #22 am: 8.04.2006 | 18:46 »

Spieler sind generell mächtiger als der SL
den ohne Spieler......


Sprich man muss sich gegenseitig vertrauen und gemeinsam an einer schönen Geschichte arbeiten und Spannung entsteht nicht weil ein Erste Hilfe Kasten, ein Stift oder eine bestimmte Waffe da ist oder fehlt
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« Antworten #23 am: 8.04.2006 | 18:56 »

Spieler sind generell mächtiger als der SL
den ohne Spieler......

Würde eher sagen, beide sind gleichmächtig. Gehen kann auch der SL, wenn er keinen Bock mehr hat, genau wie die Spieler. Wobei ja das Ziel im Rollenspiel eher sein sollte, gemeinsam zu spielen. Von daher machen Fragen wie "Sind Spieler zu mächtig, wenn" schon einen Sinn, wenn ein SL Probleme in seiner Gruppe damit hat.
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« Antworten #24 am: 8.04.2006 | 19:05 »

point taken!
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« Antworten #25 am: 12.04.2006 | 10:58 »

Grundsätzlich maße ich mir als SL ein bisschen mehr Macht als den Spielern an. Das läuft so lange gut, bis man sich angewöhnt diese Macht zu Mißbrauchen. Solange alle am Tisch ihren Spaßhaben hat man kein Problem.
Ich brauche meine Macht als SL nunmal, immerhin muss ich die Ganze Welt verwalten, das ist ein ganzschöner Knochenjob...
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« Antworten #26 am: 13.04.2006 | 12:32 »

H dann kann das ja schnell viel zu mächtig werden.

hoffe auf baldige antwort.

Mit freundlichen Grüßen storm
Las mich raten?
Du spielst DSA!

1 Methode was passt ist da, und in ner Kaserne/Burg etc passt das Schwert im Tempel der Göttin der Heilkunst weniger
2 Methode Fudge/Hero etc Points was damit gekauft wird ist da und wenn da Ne Browning Pistole gekauft wird, dann ist sie da, oder das Schwert war die Opfergabe von Ritter Kunibald.

Vor allem aber, vertrau deinen Spielern
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Gurk zum anderen Gurk :" Was soll denn das für`ne Schlacht sein?
Wir sind 5000 und die sind zu acht!"
Anderer Gurk : " Du hast Recht: Wir sind verloren! Rennt um euer Leben!"
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« Antworten #27 am: 15.04.2006 | 18:26 »

nein wir spielen kein DSA. wir spielen nen "eigen" entwickeltes system, dass sich aber sehr stark an AD&D anlehnt ^^
naja beim letzten rpg abend war das sowieso nich sooo das thema da ich sie meistens im wald rumlaufen lassen hab Wink
beim nächsten wirds sich dann aber zeigen da das in ner burg spielt

Mfg storm
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