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Autor Thema: Wie erstellt ihr eure Charaktere?  (Gelesen 2876 mal)
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BoltWing
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« am: 16.05.2007 | 16:04 »

Also ich habe die letzten Tage mal wieder in einige Threads geschaut und habe mich ab und an etwas gewundert, was sich Leute für Charaktere erstellen und wie sie auf gewisse Werte kommen (Stichwort: Powergamer).

Nun, natürlich könnte ich die nun kommende Frage auch in einem etwas allgemeineren RPG-Bereich stellen. Aber sie passt sehr gut, wenn man sich dabei das D&D Regelsystem betrachtet.... also:

"Wie erstellt ihr eure neuen Charaktere?"

Sucht ihr euch erst eine Klasse und Rasse aus und kauft/verteilt ihr die Attribute so, dass das optimum an Rasse/Klasse erreicht werden kann? Denkt ihr euch erst ein schönen Charakterhintergrund auf und nehmt euch dann die Rasse/Klasse/n (bei mehrstufiger Charaktererschaffung) und bastelt euch dann aus den Werten euren "Traumcharakter" zusammen? Baut ihr auch Absichtlich leichte/starke Schwächen ein (Teils extreme Attributsmali, nicht ganz so nützliche Feats aufgrund der Vorgeschichte)? Oder was ist euch bei dem Charakter schlußendlich wichtig?


Bin gespannt.  Smiley
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Samael
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Samael

« Antworten #1 am: 16.05.2007 | 16:11 »

Sucht ihr euch erst eine Klasse und Rasse aus und kauft/verteilt ihr die Attribute so, dass das optimum an Rasse/Klasse erreicht werden kann?

Ja.

Zitat
Baut ihr auch Absichtlich leichte/starke Schwächen ein (Teils extreme Attributsmali, nicht ganz so nützliche Feats aufgrund der Vorgeschichte)?

Nein.

« Letzte Änderung: 16.05.2007 | 19:47 von Samael » Gespeichert
Teclador
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« Antworten #2 am: 16.05.2007 | 16:15 »

Zitat
Sucht ihr euch erst eine Klasse und Rasse aus und kauft/verteilt ihr die Attribute so, dass das optimum an Rasse/Klasse erreicht werden kann?

Jupp immer.

Zitat
Denkt ihr euch erst ein schönen Charakterhintergrund auf und nehmt euch dann die Rasse/Klasse/n (bei mehrstufiger Charaktererschaffung) und bastelt euch dann aus den Werten euren "Traumcharakter" zusammen? Baut ihr auch Absichtlich leichte/starke Schwächen ein (Teils extreme Attributsmali, nicht ganz so nützliche Feats aufgrund der Vorgeschichte)? Oder was ist euch bei dem Charakter schlußendlich wichtig?

Nee.
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« Antworten #3 am: 16.05.2007 | 16:16 »

Bei D&D baue ich Chars in der Tat anders, als bei anderen Systemen.

Da steht die Optimierung immer im Vordergrund.
Allerdings halte ich dabei ein Auge auf den Background, den ich danach zu schreiben gedenke und schaue wie exotisch/zusammengewürfelt ein Char dann sein "darf", ohne das der BG zur einer ziemlich "gebogenen" Legitimierung des Builds verkommt.
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« Antworten #4 am: 16.05.2007 | 17:26 »

Also bei mir steht am Anfang immer eine Idee, die kann aber ganz verschiedene Ursachen haben (Film-/Buch-Char nachbauen, bestimmtes  Feat, möglichst hohe bestimmte Fertigkeit, Konzept, Prestigeklasse,...) und dann wird fröhlich maximiert  Grin
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PS: alle Aussagen sind nur meine persönliche Meinung. Ihr habt meine ausdrückliche Erlaubnis, eine andere Meinung zu vertreten.

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« Antworten #5 am: 16.05.2007 | 17:36 »

Sucht ihr euch erst eine Klasse und Rasse aus und kauft/verteilt ihr die Attribute so, dass das optimum an Rasse/Klasse erreicht werden kann? Denkt ihr euch erst ein schönen Charakterhintergrund auf und nehmt euch dann die Rasse/Klasse/n (bei mehrstufiger Charaktererschaffung) und bastelt euch dann aus den Werten euren "Traumcharakter" zusammen? Baut ihr auch Absichtlich leichte/starke Schwächen ein (Teils extreme Attributsmali, nicht ganz so nützliche Feats aufgrund der Vorgeschichte)?
Ja.

Smiley

Ich für meinen Teil kann nur sagen - von allem etwas. Manchmal habe ich eine gute Idee für ein erzählerisches Konzept und suche mir dann die passende Klasse, manchmal finde ich eine Klasse cool und baue mir ein Erzählkonzept da herum. Natürlich versuche ich Abilities, Skills und Feats möglichst Gaming-bezogen sinnvoll einzusetzen, wenn aber das Konzept ein paar Quirks erfordert, baue ich die ohne zu zaudern ein. Ich hab für meinen neuesten Char ein Feat genommen, damit ich mit einer bestimmten exotischen Waffe umgehen kann. Die ist vom damage her eher unten auf der Skala und im großen und ganzen fürchterlich ineffektiv - aber sie hat Style. (es geht um den Collapsible Crescent Fan aus Sandstorm) Als Draufgabe habe ich sie noch als Masterwork genommen und verzaubern lassen. Zwar richte ich im Nahkampf so gut wie nichts aus, aber ich seh verdammt gut aus dabei. Wink

Einfach nur durchzuoptimieren finde ich todlangweilig und, ehrlich gesagt, schlechten Stil. Aus SL-Perspektive bin ich am schnellsten gewillt den Spielern Rampenlicht zu geben, die sich trauen auch mal mutige Entscheidungen zu treffen (uncharismatische Barden, mittelmäßige Magier, die dafür stark sind usw.). Da verstecken sich die besten Charaktergeschichten.

Gerade bei D&D schrillen bei mir die Alarmglocken, wenn jemand seinen Char als "Build" bezeichnet. Das ist die Sorte Spiel, über die man sich (völlig zu Recht) bei D&D-Spielern lustig macht und die möchte ich eigentlich nicht in meinen Runden haben (nicht, dass ich das Problem überhaupt hätte). Ich optimiere selbst gerne durch aber ich versuche halt auch, das mit einer interessanten Geschichte zu verknüpfen. Wenn mir das bei einem Wunschfeature nicht gelingt, verzichte ich lieber darauf.
Umgekehrt habe ich auch keine Schmerzen damit, meinen Char zu handicappen, wenn es zu seiner Story passt. Warum auch nicht?
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« Antworten #6 am: 16.05.2007 | 17:55 »

Ich hab ziemlich oft ne verrückte Idee wie:
"Ich nehm mir jetzt nen Barden und mach die ganze Gruppe and Barbaren Halborks eifersüchtig."

Oder:
"Ich hab Lust auf nen Kobold, mal schaun was wir mit dem anstellen können."

Oder:
"Lange keinen wizard mehr gespielt."
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« Antworten #7 am: 16.05.2007 | 17:59 »

So wie Darklone mache ich es eigentlich auch.
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« Antworten #8 am: 16.05.2007 | 18:04 »

Zu meinen Charakteren komme ich auf verschiedenen Wegen...

1) Nach Nutzung eines beliebigen Unterhaltungsmediums (Film, Buch, Konsole, Computerspiel) denke ich mir: DER Charakter ist cool, schaun wir mal, wie ich das simulieren kann!

2) Nach Abschluß eines Abenteuers denke ich mir: Jetzt will ich mal was gaaanz anderes machen.

3) Nach durchblättern eines Regelbuches denke ich mir: "DAS ist mal eine coole Klasse, DASS will ich mal spielen!" oder "Das ist mal ein cooles Feat, darauf spezialisiert sich mein nächster Charakter!"

Nur beim dritten ist MinMaxing das Hauptargument. Bei den anderen beiden Methoden kommt es an 2ter stelle. Aber ich achte trotzdem sehr auf die Fähigkeiten meines Charakters.

Ich denke "Schwächen" bau ich nie absichtlich ein. Manchmal ergeben sie sich halt, weil mir andere Sachen für die Darstellung des Charakters einfach wichtiger sind.
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« Antworten #9 am: 16.05.2007 | 19:00 »

Ich habe beim letzten Mal einen Barden gespielt, der etwas von einem Archäologen hatte und wie Indiana Jones mit einer Peitsche kämpfte. Außerdem spielte er Querflöte. Die Werte waren mir dabei völlig egal, aber den Charakter brauchte ich auch nur einen Abend lang. Für eine Kampagne würde ich mir allerdings einen PG-Charakter zulegen, also vor allem auf Werte und Fähigkeiten achten, damit ich mich auch einbringen kann, wenn sich die Charaktere schon kennen und zünftiges Monster-Totwürfeln angesagt ist.
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Und wenn ich mich im Zusammenhang
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« Antworten #10 am: 16.05.2007 | 19:45 »

Gerade bei D&D schrillen bei mir die Alarmglocken, wenn jemand seinen Char als "Build" bezeichnet. Das ist die Sorte Spiel, über die man sich (völlig zu Recht) bei D&D-Spielern lustig macht und die möchte ich eigentlich nicht in meinen Runden haben (nicht, dass ich das Problem überhaupt hätte).

Und bei mir schrillen die Alarmglocken wenn ich mir solche Sülze durchlesen muss. Roll Eyes
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Samael
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Samael

« Antworten #11 am: 16.05.2007 | 19:53 »

Einfach nur durchzuoptimieren finde ich todlangweilig und, ehrlich gesagt, schlechten Stil. Aus SL-Perspektive bin ich am schnellsten gewillt den Spielern Rampenlicht zu geben, die sich trauen auch mal mutige Entscheidungen zu treffen (uncharismatische Barden, mittelmäßige Magier, die dafür stark sind usw.). Da verstecken sich die besten Charaktergeschichten.

Und so eine Sülze erst.
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« Antworten #12 am: 16.05.2007 | 20:24 »

Bei mir ist es immer erst ne Illu, woraus ich mir dann irgendnen Charakter bastel, der dazu passt.
Und durchoptimieren ist echt lahm, Sieg und Effizienz ist 5rangig im RPG.

Blinder Schwertmeister, der aber aufgrund seiner Blindheit nicht wie üblich superheftig ist, sondern saumies? Hervorragend.
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« Antworten #13 am: 16.05.2007 | 20:34 »

Die Frage ist dann: Hatte der Spieler keine Punkte für Intelligenz mehr übrig, oder warum ist er noch immer Fechtmeister? Wink
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Und wenn ich mich im Zusammenhang
des Multiversums betrachte, wie oft bin ich?
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« Antworten #14 am: 16.05.2007 | 20:37 »

Bei mir ist es immer erst ne Illu, woraus ich mir dann irgendnen Charakter bastel, der dazu passt.
Und durchoptimieren ist echt lahm, Sieg und Effizienz ist 5rangig im RPG.

Ah sooo.

Wäre mir neu. Wink
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« Antworten #15 am: 16.05.2007 | 20:40 »

Hmm. Hatte mal nen Bbn/Rog/Barden... hauptsächlich Barde.

Der war alles andere als ein powergamerbuild (um alle zu schrecken, die solche Worte nicht mögen), war aber extrem effektiv. Im Vergleich zum Rest der Gruppe.
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« Antworten #16 am: 16.05.2007 | 20:44 »

Am Anfang habe ich eine Idee eines Charakters im Kopf und daraus erstelle ich dann ein Build (ja, das tue ich. Wer einen Powergamer findet, darf ihn behalten  Grin ). Und dementsprechend wähle ich Attribute, Rasse, Klasse(n) etc aus. Ja, ich optimiere meine Chars.
Meist ist es aber so, daß ich immer im Laufe des Spiels etwas vom eigentlichen Build abweiche und es der Kampagne (sofern es eine Kampagne  und kein Oneshot ist) anpasse. Ihr kennt ja das Sprichwort: "Kein Schlachtplan überlebt das zusammentreffen mit dem Feind".
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« Antworten #17 am: 16.05.2007 | 20:51 »

Ich schaue meist auf drei Dinge:
  • Nutzen im Kampf (da in D&D damit gerechnet wird; ich schaue meist in anderen Systemen auch darauf, aber mit geringerer Priorität)
  • b) gut spielbare Charakterzüge
  • c) Flexibilität.

Z.B.: Schlägt sich das in der Spruchauswahl beim Wizard nieder, oder bei den Skills des Rangers.

Ranger ist ein gutes Beispiel: Stärke und Two-Weapon-Fighting für Nahkampfstärke, Survival und cross-classed knowledge skills für Flexibilität und irgend einen spielbare Idee für's RPG.

Von der Gleichung "Schwächen = gutes Rollenspiel" halte ich nix!  Smiley

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Samael

« Antworten #18 am: 17.05.2007 | 02:01 »

Und durchoptimieren ist echt lahm, Sieg und Effizienz ist 5rangig im RPG.

Blinder Schwertmeister, der aber aufgrund seiner Blindheit nicht wie üblich superheftig ist, sondern saumies? Hervorragend.

Ja, wenn er in der ersten wirklichen Herausforderung ins Gras beisst. Total super.

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« Antworten #19 am: 17.05.2007 | 03:57 »

Blinder Schwertmeister, der aber aufgrund seiner Blindheit nicht wie üblich superheftig ist, sondern saumies? Hervorragend.

Hihi der Spieler verdient einen Ehren-Darwin-Award. Grin

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« Antworten #20 am: 17.05.2007 | 08:23 »

So what?
In einer Kampagne muss der SL die Herausforderung der Gruppenstärke anpassen. Ist die Gruppenstärke aufgrund der Charakterkonzeptionen nicht so hoch, dann legt er halt das CR 1-2 Stufen niedriger an...
Dieses PG-Ding ist doch was für Leute die irgendwas kompensieren müssen (IMHO).
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« Antworten #21 am: 17.05.2007 | 09:04 »

Also ich sehe beim PG<->schwachbrüstiger Held (Gruppenuntaugliche Extreme wie den PG-Munchkin und die Spotlightsau mal aussen vor) eigentlich eher das Problem, wenn beide in einer Gruppe vorkommen. DANN haben wir ein Problem, weil es dann sehr schwer wird gescheite Herausforderungen zu finden, bei den beide Helden glänzen können.  Das hat dann glaube ich nichts mehr mit dem Thread zu tun. Da sollte dann ein neuer Thread für aufgemacht werden.

PS1: PG ist geil, weil Du damit als SL nicht bei jeder Ecke um das Leben der Charaktere kümmern musst. Ausserdem haben die PGler meistens kein Problem, wenn ihre Charakter sterben. Das heisst Du kannst ohne Probleme offen würfeln und die Spieler wissen dann was sie geschafft haben.

PS2: Schwachbrüstige Helden sind geil, weil Du damit dem SL ne Menge plotrelevante Angriffspunkte liefern kannst und es einfacher ist, die Helden direkt in die plotrelevante Dramatik einzubinden.
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« Antworten #22 am: 17.05.2007 | 09:48 »

Dieses PG-Ding ist doch was für Leute die irgendwas kompensieren müssen (IMHO).

[Rethorische Frage an]
Und diese TrueRoleplayer (tm), denen ein Char nicht schwach genug sein kann, weil sie denken nur das ist wahres Rollenspiel? Haben die nicht auch einen an der Klatsche?
[Rethorische Frage aus]

Ich bin der Meinung beide Konzepte haben ihre Daseinsberechtigung, solange sie a) nicht übertrieben werden b) in die jeweilige Gruppe passen und c) ALLE in der Gruppe ihren Spaß daran haben.
Und obwohl ich eher in die PG-Ecke gehöre (meine eigenen Einschätzung) heißt das nicht, daß ich nur auf Hack&Slay aus bin. Auch ich mag und fördere (bilde ich mir zumindest ein  Wink ) gutes Rollenspiel. PG und das ausspielen des Charakters schließen sich nämlich nicht aus.

@Surtur: Jubb, ich kompensiere mit PG etwas, jeder der RPG spielt macht das, im positiven Sinne. Wenn wir nix davon hätten, würden wir es nicht tun. Ich habe Spaß an epischen und starken Charakteren. Ich denke das ist kein Verbrechen.
« Letzte Änderung: 17.05.2007 | 09:50 von Chris H. » Gespeichert

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« Antworten #23 am: 17.05.2007 | 10:20 »

DnD ist ein Spiel in dem es um Abenteurer geht die Monster verprügeln, Fallen überwinden und Schätze holen, also bau ich mir wenn ich DnD spiele auch einen Charakter der Monster verprügeln, Fallen überwinden und Schätze holen kann.

Ich wüßte nicht was ich bei DnD mit einem blinden Kämpfer mit Stärke 6 der Angst im Dunkeln hat anfangen soll. Der kann vielleicht tolle Geschichten erzählen und ist eine ganz rührende Figur, doch für den bei DnD zentralen, taktischen Kampf ist er völlig ungeignet.

Aber das soll nicht unbedingt heissen, dass ich dann nur nen Werteblock spiele, denn wie Selganor schon oft hier im Forum angemerkt hat, was bitteschön haben die Werte des Chars denn am Ende mit dem Ausspielen des Charakters zu tun?

Wobei ich aber sagen muss, dass ich wenn ich (richtig viel) menchliche Dilemma oder sowas im Rollenspiel haben will nicht DnD spiele, sondern ein Spiel bei dem sowas mehr im Mittelpunkt steht.
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« Antworten #24 am: 17.05.2007 | 10:51 »

Meist erstell ich mir nen Char und dann überleg ich mir, wie er dazu gekommen ist, so zu sein, wie er nun ist. Natürlich ist er dann optimiert. Denn darauf ist das Spiel ausgelegt. Wenn ich was andres haben möchte, nehm ich ein andres RP, welches andre Aspekte von vornherein unterstützt. Nicht das man mit D&D nicht alles spielen kann. So siehts auch meine ganze Runde, wenn wa D&D spielen, weiß jeder, was einen erwartet.
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»Je mehr wir planen, regeln, reglementieren, desto mehr nimmt das Chaos zu.
Das musste man einmal einsehen: das Chaos ist die Ordnung.« Aurel Schmidt

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