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23.05.2012 | 03:25

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Autor Thema: Würfel bei Fremderzählung  (Gelesen 3998 mal)
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Tourist
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Tourist

« am: 1.06.2007 | 09:15 »

Moin,

zugegeben kein besonders aussagekräftiger Titel, aber mir fällt nichts besseres ein.

Folgende Frage:
Wenn ein Spieler oder der Spielleiter die Fähigkeiten eines (Spieler)-Charakters beschreibt. Wer bekommt dann die Würfel gutgeschrieben ?

Bsp: Alastair hat die Fertigkeit "Extrem schnelle Matrixstylige Kampfreflexe 4" , sie kämpft gegen eine Nemesis des Spielleiters.
SL ist dran und beschreibt: Mit wuchtigen Schlägen treibt dich der schwarze Ritter mit den rotglühenden Augen vor dir her, nur deine jahrelange antrainierten Reflexe retten dir die Haut..." (bla) als der SL spricht die Fertigkeit der Spielerin an.
Bekommt die Nemesis den Würfel gegen 2 für seine Beschreibung (den Gegner schlagen aber nicht erwischen)
oder bekommt die Spielerin den Würfel weil ihre Fertigkeit angesprochen wurde.

So, ähm.. ich hoffe es ist einigermaßen klar geworden was meine Frage ist

Danke schonmal


Markus
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« Antworten #1 am: 1.06.2007 | 09:54 »

Die Schilderung ist so auch nicht ganz richtig. Eigentlich bekommt der SL die Würfel für seine Nemesis, nur kann er nur das beschreiben, was die Nemesis tut. Er kann nicht beschreiben, was der Gegner, also der/die Spielerin tut. Das muß er/sie selber machen.

Den Satz "...nur deine jahrelange antrainierten Reflexe retten dir die Haut..." kann nur vom/n der/die Spieler/in kommen. Jeder beschreibt nur das, was seine Figur macht.
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« Antworten #2 am: 1.06.2007 | 10:12 »

Der, der beschreibt, bekommt die Würfel.
Wenn ich beschreibe, wie der Gegner mir die Fresse poliert, bekomme ich die Würfel. Was für Fertigkeiten bei dem Gegner auf dem Blatt stehen, ist dafür völlig irrelevant.
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« Antworten #3 am: 1.06.2007 | 11:10 »

Die Schilderung ist so auch nicht ganz richtig. Eigentlich bekommt der SL die Würfel für seine Nemesis, nur kann er nur das beschreiben, was die Nemesis tut. Er kann nicht beschreiben, was der Gegner, also der/die Spielerin tut. Das muß er/sie selber machen.

Den Satz "...nur deine jahrelange antrainierten Reflexe retten dir die Haut..." kann nur vom/n der/die Spieler/in kommen. Jeder beschreibt nur das, was seine Figur macht.
Ehm, was? Wie kommst du darauf? Spieler (Und das inkludiert auch den SL) dürfen erzählen was sie möchten, sowohl was ihren Charakter als auch den der anderen angeht. (Sie werden vermutlich am meisten über ihren erzählen, schließlich ist der ja der coolste von allen. Grin Aber sie dürfen mehr.)

Jetzt ist es klarerweise so das manche Erzählungen dem anderen übel aufstoßen werden weil sie den Charakter verändern (Hand ab...), die Stimmung ruinieren oder einfach unlustig sind, aber der perfekte Spieler wirdf sowas sowiso nicht beschreiben und für mich und alle anderen nicht Perfekten gibt es halt ein freundliches Veto à la "Du, das find ich nicht so toll. Warum nicht ..."

Also nochmal: Es gibt keine Regeln in Wushu die sagt das der Spieler nur über den eigenen Charakter erzählen darf. Wär doch nur halb so lustig...

Der, der beschreibt, bekommt die Würfel.
Wenn ich beschreibe, wie der Gegner mir die Fresse poliert, bekomme ich die Würfel. Was für Fertigkeiten bei dem Gegner auf dem Blatt stehen, ist dafür völlig irrelevant.
Absolut.

Selbst wenn ich Matrix spiele und Spaß dabei habe zu erzählen wie der Agent mit mir das Badezimmer zertrümmert bekomme ich immer noch die Würfel.

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« Letzte Änderung: 1.06.2007 | 11:11 von Monkey McPants » Gespeichert

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« Antworten #4 am: 1.06.2007 | 12:21 »

Wer spricht bekommt die Würfel.
Und es ist egal wer dabei auf die Fresse Bekommt

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critikus

« Antworten #5 am: 1.06.2007 | 14:23 »

Ok, ich habs ein bisschen anders verstanden. Macht ja nix.
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« Antworten #6 am: 1.06.2007 | 15:06 »

Zitat
Die Schilderung ist so auch nicht ganz richtig. Eigentlich bekommt der SL die Würfel für seine Nemesis, nur kann er nur das beschreiben, was die Nemesis tut. Er kann nicht beschreiben, was der Gegner, also der/die Spielerin tut. Das muß er/sie selber machen.
Ausser dass Du das gesamte Spielkonzept richtung "Klassisch" verschiebst und die Freiheit für die das Spiel so berühmt ist auf 10% herunter kürzt... ja, dann "macht des nix" wenn einem das egal ist Wink

Mir machts halt shcon was... das macht WUshu halt für mich aus Wink
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« Antworten #7 am: 1.06.2007 | 15:40 »

Mir machts halt shcon was... das macht WUshu halt für mich aus Wink
Same here. Ist aber sicherlich einer der leichteren (Und vermutlich häufigeren) Hausregeln für diejenigen die es halt lieber etwas klassischer haben. Und solange es allen Spaß macht... Smiley

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« Antworten #8 am: 1.06.2007 | 19:09 »

Und solange es allen Spaß macht... Smiley
Genau!
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« Antworten #9 am: 1.06.2007 | 23:16 »

Dankeschön für die Antworten

ich hätte mich eher gemeldet aber irgendwie ist die Antwort-Email nicht gekommen.

Dann habe ich das letztes Mal richtig gespielt.

Heute haben wir noch eine ganze Ecke weniger gewürfelt, uns also vom "klassischen" Wushu entfernt Richtung "echtes" Erzählspiel.

Aber egal, vielen Dank auf alle Fälle Smiley

Markus
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