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Autor Thema: [mit Lästern] Fröhliche Blubberrunde DSA  (Gelesen 54195 mal)
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Callisto
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Callisto

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« Antworten #950 am: 13.07.2009 | 16:44 »

Ich bin ja nicht immer einer Meinung mit Falcon und abgesehen davon, ob DnD wirklich die richtige Alternative ist Wink, spricht er mir gerade so aus der Seele.
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Naga

« Antworten #951 am: 13.07.2009 | 16:47 »

Es gibt verdammt viel Hintergrundmaterial (ich hab davon auch einiges Zuhause stehen) - qualitativ ist es aber nicht unbedingt ausgearbeiteter als (alle) andere(n) Settings. Aber warum macht es das zu einem guten System?

Imho deckt es schon deutlich mehr Szenarien ab, liefert mehr Anknüpfpunkte für Handlungen und geht eben auch gerade politisch/religiös/kulturell mehr in die Tiefe.

Ein Beispiel wäre da der von MoZ angesprochene Visar: Totengott der Wudu, verbotene Sekte der Visaristen, und der Berg Visar bei Al'Anfa soll auch noch einige Geheimnisse zu diesem finsteren Totengott bergen.
Das sind halt solche Verknüpfungen, die mir bei anderen Systemen fehlen. Shadowrun kommt dem imho noch am nächsten, aber auch da hat's irgendwie mehr Syle als Substanz.

Zum "System": Hintergrund ist für mich der wesentliche Teil des Systems. Ohne den ist es nur ein Regelwerk. Wink



Aber gerade, weil DSA versucht die eierlegende Wollmilchsau zu sein, kommt es da doch häufiger zu Diskussionen bzw. Hausregeln, weil man auf den zweiten Blick unterschiedliche Erwartungen hat. Das kommt dann bei anderen Spielen nicht vor.

Seh ich nicht so, ist mir zumindest noch nicht wirklich passiert. (Ausser mit D&D-Spielern)


Zitat
Tja, das ist ein ganz normales Vorkommnis, wer sich in DSAforen nicht gut aufgehoben gefühlt hat, kommt halt irgendwann hierher

Also bei mir ist es umgekehrt, ich mach hier nur Urlaub vom Alveran.  


Zitat
Jedenfalls nicht auf kosten von DSA (was dann zu "lustigen" 2. 3. 4.Runden führt, die irgendwo dazwischen geschoben werden und doch nicht richtig gespielt werden können).

Hört sich für mich so an, als wären die anderen Systeme nicht so gut angekommen wie DSA. Aber eine informierte Meinung liegt ja erst dann vor, wenn sie Contra-DSA ist.  Roll Eyes Wink
« Letzte Änderung: 13.07.2009 | 16:52 von Naga » Gespeichert
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kirilow

« Antworten #952 am: 13.07.2009 | 16:53 »

Also bei mir ist es umgekehrt, ich mach hier nur Urlaub vom Alveran.  

Warum? (Vielleicht kann man wenigstens mit dieser Frage einen Fanboy wie Dich zum Blubbern motivieren.)
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« Antworten #953 am: 13.07.2009 | 16:59 »

Naga schrieb:
Zitat
Hört sich für mich so an, als wären die anderen Systeme nicht so gut angekommen wie DSA. Aber eine informierte Meinung liegt ja erst dann vor, wenn sie Contra-DSA ist.
äh, nein. Vielleicht bis du mit dem "Klar machen wir auch was anderes, aber wir sagen dir jetzt schon, daß wir bei DSA bleiben" - Spieler verhalten nicht so vertraut (was war quasi O-Ton). Oder da du es verteidigst, du hälst das für normal! Shocked

Und wie gesagt. Eigentlich alle DSA Spieler, die ich kenne und kannte, spielten auch anderes: Aber nicht auf Kosten von DSA! Das ist eine Prinzipienentscheidung. Egal was da kommen mag, solche Hörigkeit ist mir schon aus Prinzip unsympathisch. Oder können DSA Spieler in die Zukunft sehen? Ich tippe auf effektive Gehirnwäsche.

@callisto: hab mir schon gedacht, daß ich das sicher nicht allein bin.  Wink
Meine Vermutung ist, daß die Redax befürchtet, daß diese Legion auch irgendwann aufsteht. Und das darunter auch viele DSA Spieler sind. Und alles in sich Zusammenbricht.
Wie gesagt: ich kenne keinen DSA Spieler persönlich, der ehrlicherweise zugesteht, daß DSA wirklich ein gutes System ist.
Die DSA5 Diskussionen sind ja heiss entbrannt. Und Boxen mit Hexfeldkarten sind in der Mache. Und insgesamt habe ich den Eindruck, daß die Unzufriedenheit mit DSA im Allgemeinen eher steigt. Der Strassenfeger ists ja wohl nicht mehr.
« Letzte Änderung: 13.07.2009 | 17:06 von Falcon » Gespeichert

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« Antworten #954 am: 13.07.2009 | 17:05 »

Aber ja, ich halte DSA in der Tat derzeit für das beste verfügbare Rollenspielprodukt.
Dabei denk ich nicht, dass es alles perfekt macht. Aber es bietet schlicht einen tiefer und vielseitiger ausgearbeiteten Hintergrund als die Konkurrenz.

 Shocked

Echt ?
Also.. wirklich... ernsthaft ??
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kirilow

« Antworten #955 am: 13.07.2009 | 17:08 »

Ja, krass, nicht?
Ich habe gar nicht gewagt, das zu zitieren, aus Angst, das Forum könnte explodieren.
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« Antworten #956 am: 13.07.2009 | 17:11 »

Also ich kenne ach einige DSA-Spieler mittlerweile, und da ist eigentlich keiner dabei, der nicht entweder auch andere Systeme kennt, spielt/leitet oder nicht offen für andere Systeme wäre.  

Sicher spielen viele DSA bevorzugt, aber selbst bei dem SL bei dem ich Spieler bin, der auf den Metaplot abfährt und die Regeln zu 99 PCT genau enthält, stehen Cthulhu, Warhammer Dark Heresy, Shadowrun, Vampire und Earthdawn im Regal. Die meisten davon hat er auch schon mal geleitet.

Eine andere Gruppe habe ich zu Cthulhu gebracht. Einer spielt Fading Suns mit. Ich kenne jemand der DSA4 spielt, DSSA3 mehr mag, aber auch Vampire, Dont Rest your Head, Warhammer FRPG und Deadlands spielt.

Reine MOono-DSA-Spieler kenne ich keinen.

Monosystemspieler sind mir eher von Midgard bekannt als von DSA.






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« Antworten #957 am: 13.07.2009 | 17:17 »

Und mir von SR. Monosystemspieler gibts wohl in den meisten Systemen. Mich regen ja nciht die Leute auf, die gerne DSA spielen, das dürfen die machen wie sie wollen. Sondern die MonoDSAspieler, die sich für revolutionär halten, weil sie auf den Metaplot "verzichten", was für sie bedeutet, sie spielen 20 Jahre  später um sich vom Metaplot lösen zu können...
« Letzte Änderung: 13.07.2009 | 17:19 von Callisto » Gespeichert

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« Antworten #958 am: 13.07.2009 | 17:19 »

Oder da du es verteidigst, du hälst das für normal! Shocked

Jupp. Ich spiel jetzt seit acht Jahren in der gleichen DSA-Runde, und die hat gerade mit der zweiten Kampagne angefangen.

Sowas hängt man nicht "mal so eben" an den Haken. Ist aber weniger ne Frage von DSA, sondern von bewährtem Spass und Nicht-die-Katze-im-Sack-Kaufen.

(Fanboy-Mode: Ich glaub, bei anderen Systemen passiert das nur seltener, weil sie einen nicht so über Jahre fesseln können.  Engel )


Zitat
Warum? (Vielleicht kann man wenigstens mit dieser Frage einen Fanboy wie Dich zum Blubbern motivieren.)

Weil es da drei Leute (oder ein paar mehr) hat, die in so ziemlich jedem allgemeinen Thread immer die selbe Leier ablassen, obs zum Thema paßt oder nicht. So wie MoZ mit seinem Retro-DSA-Gejammere, nur penetranter und höherer Schreibfrequenz.  jester

Das hier ist da ne richtige Erholung - hier hat's ja noch Themenposts zwischen dem Gejammere...  Grin


Zitat
Sondern die MonoDSAspieler, die sich für revolutionär halten, weil sie auf den Metaplot "verzichten", was für sie bedeutet, sie spielen 20 Jahre  später um soch vom Metaplot lösen zu können...

Sowas gibt's tatsächlich?
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« Antworten #959 am: 13.07.2009 | 17:20 »

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« Antworten #960 am: 13.07.2009 | 17:28 »

Lol, habe ich auch erlebt, nur ging es da in die Vergangenheit (da sind wir nicht dem aktuellen, ungeschriebenen Metaplot im Weg). Gehirnwäsche, ich sag's ja.  Mad!


@xemides: mit welchem Elan und Regelmäßigkeit spielen sie die anderen Systeme, wieviel stecken sie da rein, im Vergleich zu DSA?
Ich kenne auch keine Monosystemspieler (wie-gesagt). Die Frage ist, wie sehr die anderen Systeme beim Spielen unter DSA leiden.

Naga schrieb:
Zitat
Sowas hängt man nicht "mal so eben" an den Haken. Ist aber weniger ne Frage von DSA, sondern von bewährtem Spass und Nicht-die-Katze-im-Sack-Kaufen.
Klar, man kann ja auch nie wieder zurück wenn man erstmal mit DSA aufgehört hat  Roll Eyes. Aber ernsthaft, die Aussage kommt mir bekannt vor. Kann ich auch nachvollziehen. Ich würde mich nur erst zur Ruhe setzen wenn ich weiss, daß ich alle anderen Angebote ausprobiert habe. Und die Wahrscheinlichkeit, daß es dann auf DSA zurückfällt ist eher unwahrscheinlich. Ist bei DSA Spielern sicher auch so, nur werden die das nie erfahren, denn die probieren ja nix wirklich aus und springen nicht auf den nächsten Baum ohne den vorherigen Ast loszulassen (sprich, auch einfach mal ne Zeitlang KEIN DSA spielen).
« Letzte Änderung: 13.07.2009 | 17:32 von Falcon » Gespeichert

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« Antworten #961 am: 13.07.2009 | 17:31 »

Sowas hängt man nicht "mal so eben" an den Haken. Ist aber weniger ne Frage von DSA, sondern von bewährtem Spass und Nicht-die-Katze-im-Sack-Kaufen.

Ahhhh.... der gute alte Standard DSA Bauer Spieler.
Das es die noch gibt.

Es überrascht mich doch immer wieder was für ein konservatives Völkchen die Rollenspieler doch sind.

Tipp:
Es gibt doch mittlerweile jede Menge freie Systeme die nichtmal Geld kosten.
« Letzte Änderung: 13.07.2009 | 17:34 von Wawoozle » Gespeichert

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« Antworten #962 am: 13.07.2009 | 17:38 »

Ich habe mehrmals mit ganz neuen Spielern herumexperimentiert und sie sich selbst im Spiel ein Setting gestalten lassen - dabei durfte ich feststellen, dass das Ergebnis mich vom Setting her praktisch immer stark an DSA erinnert hat. Wir haben explizit nicht auf der Erde gespielt, aber es kam fast immer so ein feudales Märchenmittelalter dabei heraus, einmal war es auch eher orientalisch angehaucht, aber eben im Stile von 1001 Nacht, wie der DSA-Orient. Ich denke, zum Erfolg von DSA trägt das extrem viel bei - das Setting ist nichts besonderes, es ist so alltägliche tpyisch deutsche Klischee-Fantasy, dass es fast nicht mehr zu ertragen ist. Und das macht den Einstieg so einfach und das Loslassen so schwer... Sobald man ein Setting mit bestimmten Grundannahmen hat, die sich deutlich von unserer Erde unterscheiden, wird es immer abstrakter, das heimische teutonische Settinggefühl bietet imho praktisch nur DSA. Selbst Midgard scheint mir in vielen Aspekten abgehobener zu sein.

Ich weiß nichtmal, ob das jetzt Kritik war, ich denke, es war einfach eine Erkenntnis. DSA ist das einsteigerfreundlichste (Fantasy-)Setting, das ich mir vorstellen kann, weil die zu erreichende Stimmung sich eigentlich sofort von selbst einstellt, sobald deutsche Spieler am Tisch sitzen. Wohlgemerkt Setting - das Regelwerk ist leider auch deutsch, also definitiv nicht einsteigerfreundlich, da sollte man Verwaltungsrecht oder direkt Jura studiert haben.
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« Antworten #963 am: 13.07.2009 | 17:44 »

Der Dolge schrieb:
Zitat
das heimische teutonische Settinggefühl bietet imho praktisch nur DSA.
Wenn das mal nicht wirklich eine Marktlücke ist. Stringent und stilsicher aufgezogen würde ich sowas auch spielen. Ich kenne aber auch keines (Versuche mit Banestorm waren nicht so erfolgreich).

vermutlich sind sehr viele Ansätze einfach untergegangen, weil sie nach den tausenden von DSA-Heartbreakern keiner mehr ernst nimmt ("ich hab da ein neues Setting mit Elfen, Orks und Zwe...." - "ach Schnauze")
« Letzte Änderung: 13.07.2009 | 17:46 von Falcon » Gespeichert

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ChristophDolge
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« Antworten #964 am: 13.07.2009 | 17:48 »

Scheiße Mann... sag bloß, ich hab jetzt in ausgerechnet diesem Thread eine positive Seite an DSA erkannt... Ich schäme mich.  Cthulhu
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« Antworten #965 am: 13.07.2009 | 17:55 »

Kann ich auch nachvollziehen. Ich würde mich nur erst zur Ruhe setzen wenn ich weiss, daß ich alle anderen Angebote ausprobiert habe. Und die Wahrscheinlichkeit, daß es dann auf DSA zurückfällt ist eher unwahrscheinlich. Ist bei DSA Spielern sicher auch so, nur werden die das nie erfahren, denn die probieren ja nix wirklich aus und springen nicht auf den nächsten Baum ohne den vorherigen Ast loszulassen (sprich, auch einfach mal ne Zeitlang KEIN DSA spielen).

Hui, da greift aber mal jemand mal fett in die Polemik-Kiste. Da muss man dann natürlich mithalten... Grin

Ich find's ja irgendwie schwer zu glauben, dass nur DSA Spieler wissen, dass sie gerade Spass haben. Anscheinend ist dem tatsächlich so. Wink

Wirklich amüsant find ich hingegen die Behauptung, dass man erstmal aufhören muss DSA zu konsumieren, um andere Systeme wirklich goutieren zu können. DSA scheint ja für dich einen bitteren Beigeschmack zu haben, aber dass das sooo extrem ist.  Cheesy
Ich hab als ich damals Shadowrun, Earthdawn und D&D ausprobiert hab nichts davon gemerkt. Ok, ich bin ja auch bei DSA als Primärsystem geblieben, also kann ich ja nur ein Kostverächter sein. Wink

Ein anderer Grund, die DSA-Runde nicht aufzulösen, ist arg simpel: Nicht jedes neue System spricht alle Mitglieder der Gruppe an. Bevor man auf das Spiel mit guten Kumpels verzichtet macht man also einfach ne zweite Runde mit ner anderen Zusammensetzung auf.


Es gibt doch mittlerweile jede Menge freie Systeme die nichtmal Geld kosten.

Sach nur.  Shocked Wink

Die Kosten sind eher entlang der Linie:
- Gruppenzusammensetzung (Wer würde nicht mitspielen? Wer wären neue Mitspieler?)
- erwarteter Spielspass - vorhandener Spielspass
- Vorhandes Gefühl für den aktuellen Spielhintergrund vs. Einarbeitungszeit in den neuen
- Abenteuerwünsche im neuen Hintergrund vs. Abenteuerwünsche in Aventurien
etc.
« Letzte Änderung: 13.07.2009 | 18:23 von Naga » Gespeichert
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« Antworten #966 am: 13.07.2009 | 18:07 »

Die Kosten sind eher entlang der Linie:
- Gruppenzusammensetzung (Wer würde nicht mitspielen? Wer wären neue Mitspieler?)
- erwarteter Spielspass - vorhandener Spielspass
- Vorhandes Gefühl für den aktuellen Spielhintergrund vs. Einarbeitungszeit in den neuen
- Abenteuerwünsche im neuen Hintergrund vs. Abenteuerwünsche in Aventurien
etc.

Das reduziert sich letztlich auf ein "Kennen wir nicht, mögen wir nicht."
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« Antworten #967 am: 13.07.2009 | 18:10 »

Nö, sondern auf ein "Probier ich aus wenn's interessant klingt, aber bevor ich dafür mit dem Vorhandenen ganz aufhör muss es schon besser sein."
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« Antworten #968 am: 13.07.2009 | 18:12 »

naja, diese "heimelige" Spielgefühl von DSA ist ja kein Staatsgeheimnis, von daher ist das keine große "Entdeckung". Es ist in Aventurien nur extrem schlecht umgesetzt und über einen Neuansatz wäre ich sehr glücklich. Da sind wir auch schon wieder beim Thema DSA macht das Hobby kaputt.
So lange es DSA gibt, ist die Nische ja besetzt. Aber die Sache mit der adaptiven Radiation hatten wir ja schon.

@Naga: den hinweis mit den Gratis RPGs, brachte übrigens Wawoozle Wink
Zitat
Die Kosten sind eher entlang der Linie:
- Gruppenzusammensetzung (Wer würde nicht mitspielen? Wer wären neue Mitspieler?)
- erwarteter Spielspass - vorhandener Spielspass
- Vorhandes Gefühl für den aktuellen Spielhintergrund vs. Einarbeitungszeit in den neuen
- Abenteuerwünsche im neuen Hintergrund vs. Abenteuerwünsche in Aventurien
etc.
Du meinst also MImimimimiii  Cry ?
Ich dachte DSA Spieler wären so harte Kerle, die Hardcover Basisregelwerke 3fach falten Können und mit Szenenbezogenen DSA Soundtrack- und Charaktergenerator CDs belegt zum Frühstück essen Wink ?
Immerhin kommen sie ja auch mit den Regeln klar.

@Spass haben:
Imho ist es tatsächlich so mit dem Baum. DSA Runden haben etwas anderen Rollenspielen vorraus, das hast du ja auch schon genannt. Die Spieler haben meistens ihre Hintern schon so lange plattgesessen, daß es gemütlich geworden ist. Im Vergleich zum 3mal-was-Anderes-ausprobieren kann das Neue nicht mithalten. Ist doch klar. Leider sind sich die wenigstens der Leute, mit denen ich das durchgekaut habe wirklich bewusst gewesen. Man muss nur Geduld haben, dan stellt sich das ach so tolle Alleinstellungsmerkmal auch bei anderen Settings/Systemen ein. Nur: über die erste Euphorie/Abneigungsphase muss man erst einmal hinwegkommen.

Und diese zweite, eingespielte Phase ist es auch, die Rollenspielrunden wirklich lange am Leben erhält. Man kann es vorher also wirklich nicht wissen. Vor allem nicht wenn man nicht bereit ist sich währenddessen auch nur eine Minute weniger mit DSA zu beschäftigen. Dann KANN man sich gar nicht auf das neue Spiel einstellen.
Allerdings ist das natürlich auch die Phase in der man fast alles erträgt (und wir sind im Thread ja bei dem besten aller Beispiele).

Deswegen ist es auch viel leichter junge Runden von DSA abzubringen (Bei einem Test schien der Point-of-no-return bei regelmäßigem Spiel bei Knapp unter 2 Jahren zu liegen). Den haben die älteren DSA Herren natürlich schon lange hinter sich. Wenn die dann nicht erkennen/einsehen, daß Gewöhnung nur eine Frage der Gewöhnung ist Wink und kein Qualitätsmerkmal, sind sie natürlich verloren.
« Letzte Änderung: 13.07.2009 | 18:20 von Falcon » Gespeichert

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« Antworten #969 am: 13.07.2009 | 18:16 »

Das reduziert sich letztlich auf ein "Kennen wir nicht, mögen wir nicht."
Wobei man fairerweise auch sagen könnte: "Never change a winning team." Smiley

Ich stimme Naga zu: Wenn man eine glückliche Spielrunde hat, muss man nicht das System wechseln. Zudem in unserer DSA-Gruppe jetzt das "Erlebnis" der Borbarad-Kampagne durchgespielt wird. Mitten in der Story wird keiner das Spiel wechseln wollen.

Wenn man fertig ist, kann man ja immer noch über solche Maßnahmen nachdenken und reden.
Hey, und wenn Bedarf besteht, können einzelne Spieler immer noch was zusätzlich machen.

Auch Falcon hat ja recht, wenn er sagt, dass DSA-Spieler anderes nicht auf Kosten des Schwarzen Auges spielen. Persönliche Entscheidung.

@ Falcon - bezüglich des "Spielerverführens":
Vielleicht hab ich nur den Vorteil des saarländischen "Des is a mo was Neies / Anneres."  Grin
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Auf der Suche nach einer nicht-DSA-Rollenspielgruppe in Saarbrücken...
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« Antworten #970 am: 13.07.2009 | 18:33 »

@xemides: mit welchem Elan und Regelmäßigkeit spielen sie die anderen Systeme, wieviel stecken sie da rein, im Vergleich zu DSA?

Das ist unterschiedlich.

Ich selber zum Beispiel spiele einmal im MOnat Midgard, einmal im Monat Cthulhu, zweimal im Monat Fading Suns, 4 mal in zwei Runden DSA. Und ich inverstiere nicht wenig Geld in andere Rollenspiele, die ich im Augenblick gar nicht spiele, die mich aber interessieren.

Ein anderer spielt in genau einer Runde bzw. in der leitet er, und das ist halt DSA. In die anderen Systeme investiert er aber Geld. Ein anderes System leitet er, wenn er mal ne Pause von DSA braucht, dann bevorzugt Shadowrun.

Ein dritter würde ein anderes System spielen, wenn die dortigen Spieler mehr Zeit hätten.

Die Cthuhuspieler spielen einmal im Monat bei mir Cthulhu, und jede Woche fast DSA.

Die Frage ist nun, wovon haben andere Systeme mehr. Davon, daß Geld investiert wird oder in Spielzeit.
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« Antworten #971 am: 13.07.2009 | 19:16 »

@frage: Naja, Systeme haben natürlich mehr davon wenn Geld investiert wird, aber Spieler haben mehr davon wenn die Systeme auch gespielt werden. Beides ist natürlich am Besten Wink


Und es geht ja nicht darum wie wieviele Rollenspiele du hast, kennst, oder kannst, sondern eben wieviel gespielt/Zeit investiert wird.
Das heisst: Wie sehr kann man sich auf einen Spieler verlassen, den man z.b. in seine SW Runde holt, der AUCH noch DSA spielt. Meiner Erfahrung nach kaum.

Ausnahmen kenne ich natürlich auch.


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« Antworten #972 am: 13.07.2009 | 21:06 »

Hallo,

also ich kenne alle meine Leute so gut, dass ich sagen kann, ich kann mich auf jeden Spieler verlassen. Ob nun jeder SW spielen würde, kann ich nicht sagen, aber diejenigen, die mit mir andere Spiele neben ihren DSA-Runden spielen, sind alle verläßlich.

Gut, rechtzeitige Terminabsprachen sind ein wichtiges Mittel dafür, aber alle halten abgesprochene Termine ein.

Für mich persönlich gilt: Würde ich bei dir SW spielen und mir das System und die Leute gefallen, wäre mir SW genauso wichtig wie jedes andere System. Ich betrachte alle meine Runden als gleichwertig, gleich welches System. Deshalb kordiniere ich meine Termine sehr sorgfältig.

Wenn mir SW nicht gefallen würde (ich kenne es bisher nicht aus der Praxis) oder ich mit den Leuten nicht klar käme (auch das soll es geben), würde ich es klar sagen und aussteigen.

Das hat dann aber nichts mit DSA zu tun.

Vielleicht kommst du nach Lübeck und leitest mal eine Runde SW ?
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« Antworten #973 am: 13.07.2009 | 21:13 »

es geht ja nicht um SW und ich kenne deine Ansprüche an RPG ja nicht. Ich würds für Tanelorner eh nicht gut genug hinkriegen. Aber Lübeck ist sowieso zu weit Wink

dann hast du andere Erfahrungen gemacht. Aber es ist halt nicht schön wenn man mit Leuten spielt bei denen man sofort merkt, daß sie sich nicht richtig reinhängen und man auch noch dieses ständige "ist halt nicht System XY" Stimmung in der Luft ist. Was nicht damit zu tun hat, daß sie eben keine anderen Systeme spielen würde. Sie nehmen sie halt nur nicht ernst.

aber ich hab das auch schon in anderen Kombinationen erlebt (GURPSspieler bei D&D z.b.) aber bei DSA wars immer am Auffälligsten.
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« Antworten #974 am: 13.07.2009 | 22:02 »

Wieso wird GURPS eigentlich oft genauso schlecht gemacht wie DSA? Ich kenn ja nun nicht gerade viele GURPSspieler, aber ich empfand GURPS immer als wesentlich besser als DSA. Und die optionalen Regeln stellten sich mir immer als hinzuwählbar da, aber wenns um GURPS geht, wird es als aufgebläht hingestellt und so dargestellt, dass die optionalen Regeln abgewählt werden müssten...
Naja, ich bin (dank Tanelorn) nicht mehr auf ein oder zwei Systeme festgelegt, höchstens meine Abneigung ist auf eine Sache alleine gerichtet (Ratet mal welches System das ist)
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