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23.05.2012 | 05:07

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Autor Thema: Mittelalterliche Low-Fantasy  (Gelesen 3321 mal)
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1of3
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1of3

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« am: 6.01.2008 | 20:00 »

Moin.

Ich hab grad ein Low-Fantasy-Spiel an den Hacken. (Selbst Schuld, wenn man die Spieler entscheiden lässt, aber was tut man nicht alles, um sein Spiel zu testen... Grin) Und das ist nun nicht so unbedingt mein Ding.

Das Ganze geht so Richtung Drachenbeinthron. Es gibt Magie, aber die ist böse. Daneben gibts Priester (wahrer Glaube kann wohl was) und Alchimisten (da geht auch was ab).

Als SCs gibts nur Menschen.



Bis jetzt ist folgendes passiert:

Die Helden sind Herr Konrad von Hochwacht (Frisch geschlagener Ritter) und William (Bogenschütze).

Die Helden arbeiteten für einen gewissen Graf Friedhelm.

Der wurde von einem fiesen Ursupator namens Ulert gestürzt und sitzt jetzt im Kerker.

Die Helden sind mit dem Hofnarren, dem Hauptmann der Wache, der Alchimistin, dem Küchenjungen, Williams Frau und zwei Mägden auf der Flucht.


Hier beginnt das Spiel.

Auf dem Weg zum nächsten Ort werden sie von Gräbern / Bukken angegriffen. (Entlehnt aus dem Drachenbeinthron.)

Im Dorf angekommen, lassen sie den schwer verwundeten Hauptmann versorgen.

Man beschließt zum König zu ziehen.

Auf dem Weg hab ich ein bischen Mysteriöses passieren lassen und dann wurde eine Magd von lebenden Ranken besetzt und hat die Reisegruppe kräftig aufgemischt.


So weit erstmal. Ich steh jetzt ein bischen aufm Schlauch.

Ich überlege, einfach zur Burg des Königs zu schneiden und sie da ankommen zu lassen. Mit dem Tross spielen, ist einfach ziemlich schwierig.

Aber was dann?
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ChaosAptom
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ChaosAptom

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« Antworten #1 am: 6.01.2008 | 20:06 »

Hm spontan dachte ich gerade an "Darkwood" von der Beschreibung her, auch ein Spiel dass ich gerne mal spielen würde.
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Crimson King
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« Antworten #2 am: 6.01.2008 | 20:12 »

Gibt's noch Background/Flags zu den Spielercharakteren?

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Schwarmdummheit: Idiotischerweise haben wir ein System geschaffen, das die Rationalität des Einzelnen mit tödlicher Präzision zur Grundlage eines kollektiven Irrsinns macht, der uns Entscheidungen treffen lässt, die innerhalb des Systems als „klug“, ja sogar „vernünftig“ erscheinen, obwohl sie in Wahrheit von atemberaubender Dummheit sind.

Der Deutsche hält nämlich Parteien, die versuchen, das umzusetzen, was er selber für richtig hält, für linke Spinner.
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« Antworten #3 am: 6.01.2008 | 20:16 »

William hat ne Schwester.

Der Ritter ist von Mönchen aufgezogen worden.

Das wär so das Verwertbare.
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« Antworten #4 am: 6.01.2008 | 20:23 »

Haben sie 'nen Plan, was sie beim König wollen? Den Usurpator anklagen?

Der böse Obermotz könnte in jedem Fall einen Abgesandten beim König haben, der gegen die Gruppe Stellung bezieht oder der Beweismittel in Besitz hat.

Williams Schwester könnte am Hof angestellt sein und einige geheime Gänge etc. kennen.

Ansonsten gebe ich dir recht, tonnenweise NSCs mit der Gruppe mitzuschleppen ist reichlich mühevoll. Da würde ich wohl auch direkt zur Burg schneiden. Ich hatte mal ein Reiseabenteuer, das storymäßig ziemlich leer war und das ich durch eine Reihe recht banaler Begegnungen (meistens Kämpfe, auch mal an einer Gegnergruppe vorbeischleichen oder ein Fährhaus heimlich besetzen) in die Länge gezogen habe. Fanden die Spieler nicht so prickelnd.

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el grasidente
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nemo

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« Antworten #5 am: 6.01.2008 | 20:28 »

Die Frage ist: was wollen sie beim König?
Wollen sie dort vorsprechen, um ihm vom Ursupator zu erzählen?
Wollen sie die Hilfe des Königs?
Dann würde ich vielleicht versuchen einen Mannen Ulerts einzubauen, der auf jeden Fall verhindern will, dass die Charaktere zum König gelangen. Vielleicht kann er versuchen sie in eine unangenehme Situation zu bringen ("Oh, warum dreht mein Kopf sich so? Oh, warum liegt hier die Leiche des Barons Gnrflik? Oh, warum kommen sie Wachen gerade jetzt ins Zimmer gestürmt? <- ist jetzt sehr stereotyp, geht bestimmt auch origineller), vielleicht landen sie dann im Kerker und können nur mit der Hilfe einiger fiesen Gestalten entkommen, denen sie dann einen Gefallen schulden. Haben sie diesen Gefallen eingelöst, müssen sie immer noch ihre Unschuld beweisen. Haben sie das geschafft und wollen gerade beim König vorsprechen, hat der Ulerts Verbündete gerade Williams Schwester in seiner Gewalt.

Vielleicht engagiert der Mann Ulerts  aber auch gleich ein paar "fiese, böse und schwarz maskierte Männer", um die Charaktere loszuwerden.

Nur so ein paar Ideen.
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1of3
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1of3

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« Antworten #6 am: 6.01.2008 | 20:46 »

Ich würde von Anklage erheben / Hilfe holen ausgehen.


Falsche Verdächtigung halte ich für schwierig. Gar nicht erst ins Schloss kommen, ist nicht schlecht. Da können sie die NSCs irgendwo parken und dann in Nacht und Nebel über die Mauer steigen oder sich im Heuwagen einschleichen. (Es kann nämlich gar nicht stereotyp genug sein. Wink)

Schwester als Dienerin, die von fiesen Agenten als Geisel genommen wird, ist auch fein. Kerker und Entkommen mit dunkler Hilfe lässt sich vielleicht auch machen.
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Robert
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Nein, so sehe ich nicht aus. Aber ich mag ihn^^

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Robert

« Antworten #7 am: 6.01.2008 | 21:18 »

Hast du nicht noch ein paar Spieler an der Hand, die z.B. den Hauptmann der Wache, den Hofnarren oder die Alchimistin übernehmen könnten?
2 Charaktere ist ja fast keine Gruppe Shocked

Zum Schloss ist alles wichtige, das mir einfallen würde schon gesagt. Vielleicht lässt du sie ja durch den Burggraben/Abwasserkanal einschleichen(den Weg könnte ihnen ein Stallbursche/Küchenjunge zeigen, für Sätze, die du dem NSC in den Mund legen kannst siehe Zitate von Phillipe in "Der Tag des Falken" http://german.imdb.com/title/tt0089457/)

Ansonsten kannst du, je nach Lage des Klosters und Art der Mönche(ich gehe mal von christlich, mittelalterlich und nicht Shaolin aus?) noch eine Sidestory spinnen, das Ulert(oder sein Berater/Komplize) an die Bibliothek(vielleicht Bücher über Magie, in einer Art Bleikammer?), oder den Klosterschatz möchte.
Vielleicht ein eingeschleuster Attentäter und die Helden dürfen ein Abenteuer Marke "Im Namen der Rose" spielen?
(DU wolltest stereotype Verschläge devilish )
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Wer Rechtschreib- oder Grammatikfehler findet, darf sie behalten!

Das ist nicht die Signatur, aber mir ist noch nichts Besseres eingefallen^^
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« Antworten #8 am: 6.01.2008 | 22:40 »

Zitat
Hast du nicht noch ein paar Spieler an der Hand, die z.B. den Hauptmann der Wache, den Hofnarren oder die Alchimistin übernehmen könnten?

Das hier ist die Provinz. Was will man machen?


Zitat
Zum Schloss ist alles wichtige, das mir einfallen würde schon gesagt. Vielleicht lässt du sie ja durch den Burggraben/Abwasserkanal einschleichen

Ach das können die sich gut selbst ausdenken. Ich muss ja nicht alles vorkauen.


Zitat
Ansonsten kannst du, je nach Lage des Klosters und Art der Mönche(ich gehe mal von christlich, mittelalterlich und nicht Shaolin aus?) noch eine Sidestory spinnen, das Ulert(oder sein Berater/Komplize) an die Bibliothek(vielleicht Bücher über Magie, in einer Art Bleikammer?), oder den Klosterschatz möchte.

Auch schön. Behalt ich im Hinterkopf.
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el grasidente
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nemo

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« Antworten #9 am: 7.01.2008 | 11:57 »

Zitat
Es kann nämlich gar nicht stereotyp genug sein.
Ich sag auch immer: Klischees sind meine Freunde.  Grin
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« Antworten #10 am: 7.01.2008 | 13:17 »

Zitat
Ich bin überrascht, dass B&B für Low-Settings ein geeignetes System ist.

Es gibt Leute, die spielen Horror mit WuShu. Was soll man sagen?


Zitat
Vielleicht steckt der König mit Ulert unter einer Decke? Nein, das ist Quatsch und wäre wohl auch zu hart.

Hatte ich auch überlegt und bin zu dem gleichen Schluss gekommen. Das hätte sowas von: "Älläbätsch! Angeschmiert!"


Zitat
Wieviele Leute hat den Ulert auf seiner Seite? Hat der so eine Art Heer?
Woher kommt der Knilch? Wie konnte er soviel Leute zusammenkratzen um den Grafen zu stürzen?

Alles gute Fragen. Friedhelm war wohl ausgemachter Humanist. Insofern wäre vielleicht Verrat und Scheinanklage wegen Hexerei ne gute Erklärung.

Um sowas abziehen zu können, müsste Ulert wohl selbst mindestens den sozialen Stand von Friedhelm haben, also Kronvasall, und die Kirche im Rücken.
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« Antworten #11 am: 7.01.2008 | 13:31 »

Der Usurpator braucht in jedem Fall entweder eine - scheinbare - Legitimation oder ein gerüttelt Maß an Macht, um dem Lehnsherr, also dem König im Bedarfsfall zu trotzen. Letzteres ist für Startercharaktere eher unbrauchbar.

D.h. zunächst einmal muss man die Legitmation des Usurpators untergraben. Der Usurpator könnte sich z.B. auf gefäschte Abstammungsurkunden berufen, nicht ahnend, dass die echten sich in jenem Kloster befinden, in dem der eine Spielercharakter gelernt hat. Auf die Weise bekommt man auch beide Hintergründe ins Abenteuer.

D.h. zunächst einmal müssten es die Charaktere schaffen, bis zum König vorzudringen. Dann muss z.B. ein Berater des Königs darauf hinweisen, dass man im Kloster nach den Urkunden suchen soll.

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