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23.05.2012 | 12:48

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Autor Thema: [Designtagebuch] Farbgebung  (Gelesen 3934 mal)
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Sylandryl Sternensinger
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Sylandryl Sternensinger

« am: 11.04.2008 | 22:09 »

Okay, Freitag Abend  es ist 21:28 und ich kann nicht mehr an mich halten, - oder so ähnlich!  jester

Hier meine spinnerte Idee:

Farbgebung, soll das gute Stück  heißen und ein (Erzähl)Spiel für zwei Personen sein.

Hintergrund ist, daß eine Person aus ihrem Leben gerissen wird und vor (s)einen Farbgeber treten muss. Dieser wird ihn anhand von drei Ereignissen/Szenen (Charles Dickens lässt im übrigen grüßen) einer Farbe zuordnen. Um diese drei Szenen und den Prozess der Farbgebung wird sich das Spiel drehen (wer häts gedacht? Cheesy).
Unschlüssig bin ich mir noch, ob das Augenmerk auf Wettkampf zwischen den beiden Spielern (was eventuell mit sich bringt, daß das Spiel Spieleiterlos wird), einem gemeinsamen Geschichtenerzählen (als Selbst- und Hauptzweck, DAS eine Geschichte erzählt wird sollte in jedem Fall möglich/Ziel sein) oder auf dem klassischen SL stellt Spieler Herausforderungen liegen soll.
 Oh und Karten (wahrscheinlich klassisches Pokerblatt) will ich benutzen, nicht nur, um Farben gleich noch einmal in das Spiel einzubauen. 

Inspirationsquellen: 
 Charles Dickens „Eine Weihnachtsgeschichte“
Emily Care Boss „Breaking the Ice“  (Von dem ich mich weit genug abzugrenzen hoffe!)

Verwendete Stichworte: Farbe, Vorsehung vielleicht Verlangen.
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DarAng

« Antworten #1 am: 11.04.2008 | 22:25 »

Ich hasse Dickens und kapiere nix aber trotzdem gutes Gelingen!

MfG
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Sylandryl Sternensinger

« Antworten #2 am: 11.04.2008 | 23:03 »

Zitat von: Dirk
und kapiere nix

Das ist jetzt ein schlechtes Zeichen für mich, oder?  Grin

Zwischenstand:

- Spiel für zwei Personen
- SL und Spieler/ keine Mätzchen, wie Spielleiterlos... (oder doch??? Eher nicht!)
- Pokerblatt als Zufallsgenerator
- Farbe und Verlangen werden definitiv verwendet!
- Drei Szenen Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
- "Zentraler Konflikt" SL versucht den SC in eine Farbkategorie einzuordnen bzw. rein zu drängen, der SC wehrt sich gegen die Farbgebung und versucht  sich selbst seine Farbe zu geben.
« Letzte Änderung: 12.04.2008 | 01:33 von Sylandryl Sternensinger » Gespeichert

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Skyrock

« Antworten #3 am: 11.04.2008 | 23:29 »

Klingt ziemlich hippie. Konkret was vorstellen kann ich mir noch nicht, und besonders das mit dem Kampf um die Farbgebung klingt ziemlich... surreal.
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Sylandryl Sternensinger

« Antworten #4 am: 12.04.2008 | 01:32 »

Zitat von: Skyrock
und besonders das mit dem Kampf um die Farbgebung klingt ziemlich... surreal.
Das ist also Betriebsblindheit! Interessant! jester (So surreal finde ich das nämlich garnicht, allesdings ist die Katze ja noch nicht ganz aus dem Sack und so ein fauchendes Stück Jute mit nem Schwanz wirkt halt komisch!)

Nun ist aber Schluß! Ich bin müde schreibe schon Unsinn und bin doch schon erstaulich weit gekommen: die Mechanik und der Spielablauf stehen als Rohfassung, die inneren Grabenkämpfe sind ausgefochten, ja ich hab sogar schon einen Entwurf für ein Charakterblatt!  Grin Morgen werde ich mit dem Ins-Reine-schreiben und Ausformulieren beginnen und die Mechanik auf Herz und Nieren prüfen. Mittlerweile glaube ich zum ersten mal, daß ich fertig werden könnte!
« Letzte Änderung: 12.04.2008 | 20:20 von Sylandryl Sternensinger » Gespeichert

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Sylandryl Sternensinger

« Antworten #5 am: 12.04.2008 | 12:54 »

So hier die (vorläufige?) Einleitung


Farbgebung
Ein Erzählspiel

Farbgebung ist ein Erzählspiel, für zwei Personen, welches im Rahmen der „72 Stunden Tanelorn- Rollenspiel-Challenge“ entstanden ist. Es handelt davon, wie eine Person, sich gegen die Einordnung in eine bestimmte Farbkategorie durch einen Farbgeber wehrt und stattdessen versucht sich und dem Universum zu beweisen, dass seine selbst gewählte Farbe, die Seelenfarbe, seine wahre Farbe ist. Dabei geht es um nicht mehr oder weniger, als darum, dass die am Ende festgelegte Farbe den Rest des Lebens und das Schicksal des Charakters bestimmen wird.


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Reinecke

« Antworten #6 am: 12.04.2008 | 18:49 »

Ah. Der Spieler ist also nicht tot. "Aus dem Leben gerissen" hatte sich anfangs so angehört.

Klingt gut.

Erinnert mich ein wenig an Shades, wenn es Spielleiterlos wäre. Wink

Weiter! jester
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Sylandryl Sternensinger

« Antworten #7 am: 12.04.2008 | 22:02 »

So, hab das erste Testspiel hinter mir! Das war, Alles in Allem, doch recht zufrieden stellend. Nur allzu viele Anregungen konnte ich nicht da raus ziehen. Was mich zum grübeln bring:

  • SO gut kann ich einfach nicht sein!
  • Es scheint es einigermaßen zu tun, zumindest, solange der Autor dabei ist und weiß, was er mit seinen regeln und Gefasel meint

Mit dem Ins-Reine-schreiben geht es auch so langsam vorran, Charaktererschaffung und Spielablauf sind die größten Brocken, die noch zu erledigenden sind.

Bin guter Dinge, obwohl ich langsam mal ne Pause brauche!
« Letzte Änderung: 12.04.2008 | 22:04 von Sylandryl Sternensinger » Gespeichert

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DarAng

« Antworten #8 am: 13.04.2008 | 10:25 »

  • SO gut kann ich einfach nicht sein!


Na jetzt hast Dich aber aus dem Fenster gelehnt und mich extrem neugierig gemacht.

MfG
Dirk[/list]
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Sylandryl Sternensinger

« Antworten #9 am: 13.04.2008 | 10:34 »

Zitat von: Dirk
Na jetzt hast Dich aber aus dem Fenster gelehnt und mich extrem neugierig gemacht

Echt? Gemeint hatte ich eigendlich ehr, daß ich irgendeinen Schitzer,trotz Testspiel, übersehen hab.  Smiley
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« Antworten #10 am: 13.04.2008 | 10:39 »

Ne, ne, ne!

So einfach kommst Du da jetzt nicht mehr raus!

MfG
Dirk
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« Antworten #11 am: 14.04.2008 | 17:50 »

Endspocht! Wenn mich kein Anfall von Lustlosigkeit (nu hät ich fast Loslustigkeit geschreiben;D)  oder ne Schreibblockade überkommt, schaff ich es bis nachher.
Wenn mich ein Anfall von Arbeitswut überkommt, könnte es sogar ein, zu mindestens für mich, einigermaßen zufriedenstellendes Endergebnis werden.
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Sylandryl Sternensinger

« Antworten #12 am: 14.04.2008 | 21:28 »

Fertig nicht schön, aber fertig! Nun noch in den Teilnahme Thread packen!

EDIT und herrausfinden, wie ich nen Link zum PDF legen kann, das ich hochgeladen hab!  Huh
EDIT II: Ach man muß warten, bis es freigeschaltet wurde?!?
EDIT III: Das ist übrigens mein hundertster Beitrag!  Smiley
« Letzte Änderung: 14.04.2008 | 21:41 von Sylandryl Sternensinger » Gespeichert

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« Antworten #13 am: 14.04.2008 | 21:39 »

Auf diesem Weg, mein Herr: http://tanelorn.net/index.php?action=dlattach;topic=40481.0;attach=5011
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« Antworten #14 am: 14.04.2008 | 21:42 »

WTF? wo kommt das nu her?  jester
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« Antworten #15 am: 14.04.2008 | 21:45 »

Links zu Anhängen werden eben erst ab 1.000 Posts sichtbar, musst dich also ranhalten Cool
Im Ernst: Man braucht nur den Attachementlink der im Post angegeben wird, das PDF selbst findet er dann von selbst.
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« Antworten #16 am: 14.04.2008 | 23:34 »

Au Backe!  Shocked Der ersten Schnitzer hab ich auch schon! Hab in die Endversion garnicht reingeschreiben, dass man zum Spielen ein Pokerblatt mit zwei Jokern braucht! Darf man sowas noch ändern? Oder ist das schon mogeln? Huh
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« Antworten #17 am: 14.04.2008 | 23:55 »

Ja, für sowas wird dir das Herz aus dem lebenden Leib gerissen. Wink
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« Antworten #18 am: 15.04.2008 | 00:03 »

Aber das hab ich doch schon der Eisprinzessin geschenkt, damals bevor ich die Kinder für sie geklaut hab....  devilish
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« Antworten #19 am: 15.04.2008 | 00:16 »

Geklaut? Die werden erlöst! Du musst einer von IHNEN sein. devilish
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« Antworten #20 am: 24.04.2008 | 14:08 »

Verwirrend. Ich habe wieder (wie bei den anderen Spielen auch) mehr oder weniger grob über den Text gelesen und gebe meine Kommentare zum ersten Eindruck ab.

1. Sprache. Leider ist die Sprache recht unklar. Es gibt relativ viele Rechtschreibfehler, die das Lesen erschweren (so fehlt bei einigen Wörtern der erste Buchstabe), die Sätze sind unklar und die Begrifflichkeit verwirrend. Und das, obwohl der Text gerade mal 4,5 Seiten umfasst. Beispiel: Der SL wird laut Glossar im Text manchmal auch als Farbgeber bezeichnet. Dann gibt es aber auch noch den Spieler des Farbgebers, was offenbar auch Synonym zu SL ist.

2. Hintergrund. Der wird bei der Charaktererschafffung von SL und Spieler gemeinsam gemacht. Zentrales Element ist aber auf jeden Fall immer die Seelenfarbe. Ansonsten ist man in der Wahl des Settings völlig frei. Man kann so viel Setting erfinden, wie man meint, dass es nötig ist. Ein Beispiel zeigt, wie es sein könnte.

3. Spielkonzept. Was gespielt wird, ist ziemlich klar. Spieler und SL "kämpfen" darum, ob die Seelenfarbe oder die Farbkategorie für den Charakter schicksalsbestimmend sind. Dabei wird powertelling betrieben, d.h. jede Seite versucht, bestimmte Eigenschaften des Charakters reinzubringen, um Punkte zu sammeln.

4. Ausgereiftheit. Das Ganze funktioniert bestimmt gut, könnte aber auch ausarten, wenn jeder krampfhaft versucht, seine Begriffe reinzubringen und die des anderen zu vermeiden. Eine Bremse könnte dabei sein, dass jeder nur einen Punkt (bzw. zwei für die Gegenbegriffe) erzählen darf (oder habe ich die Stelle falsch verstanden?)

5. Präsentation. Bei der Ausgereiftheit klang es ja schon an: Das Spiel ist schwer zu verstehen, es fehlen Beispiele. Die Regeln sind stichwortartig erklärt. Hier kann man eindeutig mehr erwarten. Insbesondere die Bedeutung des Satzes "Dann wird der Spieler des Farbgebers die Szene [...] dem Charakter gegenüber kommentieren." ist mir total schleierhaft. Wie kann/soll der SL dem Charakter gegenüber etwas kommentieren?

6. Umsetzung der Vorgaben. Die sind erfüllt. Farbe ist nicht zwingend nötig (ok, sie weckt irgendwie Assoziationen, aber es ginge auch mit Symbolen, Oberbegriffen oder ganz ohne) aber schon ziemlich gut drin. Verlangen dagegen ist zentraler, weil man das Wort nicht so einfach durch eines mit einer anderen Bedeutung ersetzen kann. Ich würde sagen, hier wurde ordentliche Arbeit geleistet.

7. Fazit. Wenn die Präsentation besser wäre, würde ich dem Ganzen Chancen einräumen. Ausprobieren würde ich das schon mal, wenn sich die Gelegenheit bietet. Allerdings bräuchte ich dazu noch ein paar Erläuterungen und Beispiele zum Abschnitt "Der Spielablauf". So, wie es momentan beschrieben ist, würde ich im Spiel erstmal nur schwimmen, weil ich nicht genau weiß, was ich überhaupt erzählen soll.
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Enkidi Li Halan
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Enkidi Li Halan

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« Antworten #21 am: 24.04.2008 | 14:44 »

Hallo Sylandryl,

Hier mein Feedback zu "Farbgebung":

Zunächst zum Layout: Joa, ein bisschen arg Word-Optik. Ich frage mich, warum du auf dem Titel eine Schrift verwendet hast, die sonst nicht mehr im Dokument vorkommt. Zur Auszeichnung z.B. der Überschriften hättest du die ruhig auch nochmal verwenden können. Die Aufzeichnungen in den Bullet-Point könnten (abgesehen von anderen Bullet-Punkten Wink) etwas Abstand zueienander vertragen - dann würde man sie besser als Sinneinheiten begreifen, so kleben sie ziemlich aufeinander.
Leider hat das Dokument kein Inhaltsverzeichnis und keine Seitenzahlen. Ersteres ist bei acht Seiten nicht tragisch, aber Seitenzahlen würde ich schon noch einbauen. Das hilft ungemein bei der Orientierung, wenn man sich das mal eben ausdruckt Wink
Interessant ist, dass der Glossar zu Beginn des Dokuments steht. Das ist ungewöhnlich, aber durchaus hilfreich, um die im weiteren Dokument verwendeten Begriffe schon zu Beginn parat zu haben.

Sprachlich holpert es noch an einigen Stellen: ich denke, den Text solltest du nochmal überarbeiten und von jemandem fremdlektorieren lassen. Es ist stellenweise auch etwas umständlich formuliert, was es schwierig macht, zu verstehen, worauf du hinaus willst. Den Tipp zum Spielablauf habe ich z.B. auch nach mehrmaligem Lesen nicht so recht begriffen.

Bei den Stichworten ist Farbe präsent, aber Vorsehung... na ja, geht imho etwas unter. Ja, der Charakter bekommt eine Farbe verpasst, aber so richtig themengebend ist das nicht. Warum bekommt man eine Farbe, was steckt dahinter, wie ist der Wettstreit von SL und Spieler um die Farbe des Charakters zu interpretieren? Kämpfen hier zwei höhere Mächte gegeneinander um das Schicksal/Leben einer Seele? Ich fände es schöner, wenn du das in ein Setting verpacken würdest, aber dazu unten mehr.

Bei "Charles Dicken's Weihnachtsgeschichte meets Breaking the Ice" hatte ich mich auf ein spannendes Setting gefreut, wurde aber leider enttäuscht. Generell finde ich, dass dem Spiel ein Hintergrund gut getan hätte. Gerade das Thema, jemandem wird eine Farbe gegen seinen Willen verpasst und er muss sich dagegen auflehnen, würde in mir sofort jede Menge Assoziationen wecken. Eine Gesellschaft mit einem restriktiven Kastensystem z.B., in dem die Spieler versuchen müssen, ihrem von oben bestimmten Schicksal zu entgehen. In deinem Beispiel hast du ein orientalisches Setting, warum nicht gleich etwas, das an das indische Kastensystem oder die Zeit der Mogulen angelehnt ist? Oder etwas fantastischeres, wo es tatsächlich um eine reale Farbe geht, die der Charakter annimmt.
So ganz ohne Settingidee wirkt "Farbgebung" ein bisschen nackt.

So ein rechtes Gefühl für die Mechanik habe ich nicht bekommen - es liest sich, als könnte sie im Spiel recht flüssig funktionieren, allerdings fehlt mir persönlich etwas die taktische Komponente: egal wie sehr ich mich im Spiel anstrenge, meine Ziele durchzusetzen, am Ende ist es doch allein vom Glück abhängig (in Form der Farbem, die ich aufdecke).
Für den Spielablauf hätte ich mir besonders ein Beispiel gewünscht. Du schreibst z.B. "Er kann und sollte dabei Tugenden und Verlangen des Charakters berücksichtigen." Was bedeutet das? Wie macht man das im Spiel, wie geht man vor? Oder was bedeutet es, wenn ein Spieler ein Detail zur Szene hinzufügt? Was ist ein Detail? Durch ein Beispiel ließe sich hier eine Menge klären.

Mein Fazit: Ich finde "Farbgebung" leider nicht so gelungen, es erscheint mir zu wenig griffig. Es hat sich mir nicht so Recht erschlossen, worauf du hinaus willst, ich habe kein Gefühl dafür bekommen, welche Art von Spiel du damit abbilden möchtest. Vielleicht überarbeitest du die Erklärung des Spielmechanismus noch einmal anhand eines ausführlichen Spielbeispiels - mich würde z.B. brennend interessieren, wie eure Testrunde verlaufen ist.
Es selbst auszuprobieren würde mich in der aktuellen Version allerdings nicht so reizen.
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« Antworten #22 am: 29.05.2008 | 19:11 »

ich habs grade mal ausprobiert.
wir kamen überhaupt nicht damit klar die tugenden einzubringen so, also, es hat schon irgendwie geklappt, aber teilweise hat es uns dann zu lange gedauert, daher haben wir auch vorher abgebrochen, als die storyline die wir gespielt hatten zu ende war (knapp vor ende der gegenwart).

uns hätten noch ein paar beispiele für tugenden und verlangen geholfen, waren u dem zeitpunkt sehr unkreativ.
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