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23.05.2012 | 19:37

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Autor Thema: [Fulminata] Im Dienst der Götter  (Gelesen 1244 mal)
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Leonie

« am: 3.11.2008 | 18:52 »

So, ich werde hier mal ganz kurz die Chars, die NSCs und die Ereignisse aufschreiben. Sonst vergessen wir immer gleich wieder alles.

SCs:
- Lucius Flavius Abericus (Slobo): Ein einäugiger ehemaliger Legionär, ca. 40 Jahre alt, Leibwächter von Silanus. War früher Winzer und mag hübsche junge Mädchen. Zitat: "Ich könnte euch Geschichten erzählen..."
- Sitiris Agmanius Graecus (Criel): Der Sohn des Leibarztes, Grieche, ca. 19 Jahre alt. Hat eine große Nase und eine Vorliebe für gruselige Geschichten über Unfälle, die er schon gesehen hat. Verliebt in Flaminia Lavinia.
- Tizia (ByC): Sklavin, Spionin, ca. 20 Jahre alt. Kann gut unauffällig sein, feines, edles Gesicht. Sehr pflichtbewusst. Zitat: "Warum erzählt ihr mir das, ihr wisst doch, dass ich das dem Herrn melden muss."
- Tertius Flamininus Silanus (moi): Sohn des Consuls, ca. 16 Jahre alt. Verzogen, dumm und gutherzig. Fährt gern Wagenrennen, hat Probleme mit seinem Selbstbewusstsein und glaubt, er könne dichten. Schwul und verknallt in Graecus.

NSCs:
- Titus Flamininus Quinctius: Consul von Rom, ca. 42 Jahre alt. Streng und traditionell. Pater familias, Herr von Tizia, Patron der Graeci. Seine Tochter ist seine Schwäche, die mag er echt gern.
- Aula Flaminina Lavinia: Tochter von Quinctius, Schwester von Silanus. 15 Jahre alt. Süß und niedlich.
- Vivia Flaminina Hybridia: Quinctius´ verstorbene Frau, eine echte Schreckschraube. Mochte nur ihren dritten Sohn, Silanus, den sie völlig verzogen hat. Konnte den Adoptivsohn Gnaeus nicht leiden (und sonst auch niemanden). Hat Verlobungen ihrer Kinder regelmäßig torpediert. Starb vor kurzem an einem Magenleiden (Gift? Gnaeus?)
- Primus Flamininus Marcus: Quinctius´ ältester Sohn, hochrangiger Offizier in der Armee, ca. 21 Jahre alt. Gerade in Iberien. Nicht verheiratet.
- Gnaeus Flamininus Pernax: Der Adoptivsohn, die Gründe für seine Adoption sind unbekannt. 25 Jahre alt, Politiker. Noch nicht verheiratet, da Hybridia darauf bestand, dass ihre Söhne vor ihm heiraten.
- Secundus Flamininus Commodus: Quinctius` zweiter Sohn, Bücherwurm, ca. 18 Jahre alt. Ist gerade Priester in einem Tempel.
- Quartus: Der vierte Sohn. Starb als kleines Kind. Ursache unbekannt.
- Quintus Flamininus Drusus: Der jüngste, 8 Jahre alt. Hat es faustdick hinter den Ohren.
- Sivellus Flamininus: Freigelassener, Verwalter der Flaminier. Sehr loyal. Macht alle möglichen Sachen, auch Gefangenenbefragungen.
- Cresces: Silanus´ Leibsklave. Fiel vor kurzem aus dem Fenster und verstarb tragischerweise.

- Gaius Livius Marcellus: Freund von Silanus, auch ein nutzloser junger Mann.
- Scipio Felix: Freund von Silanus, noch ein sinnloser Adliger
- Oppia Megella: Freundin von Lavinia.
- Voluminus: Organisiert illegale Wettrennen, das Wetten, Glückspiele und alles mögliche andere. Silanus hat nicht unbeträchtliche Schulden bei ihm.

- Pedinius: Ehemaliger Legionär. Hat im Auftrag von Scipio Bonus Lavinia entführt. Verstarb nach mehreren Unglücken im Kampf - die Götter wollten nicht, dass er überlebt.
- Marcus Baebius Tamphylus: Junger Equites, verliebt in Lavinia. Sie auch in ihn. Haben viel und innig geredet. Wird wohl demnächst in den Krieg ziehen, um Ruhm und Ehre zu ernten.
- Scipio Bonus: angeblich Auftraggeber von Lavinias Entführung. Cousin von Scipio Africanus, Lebemann. Hat keinen guten Ruf.
- Octavio: Gemüsehändler in Regio 6. Zu ihm sollte Pedinius Lavinia bringen.
- Ferax: Ein Parther, Spion für die Flaminier.
- Cornelius: Lebemann, hat Silanus + den Rest zu einer Party bei Scipio Bonus eingeladen. Motiv unklar.
- Livius Syricus: Darf nichts von Lavinias Entführung wissen (vielleicht ein potentieller Verlobter?)

« Letzte Änderung: 5.11.2008 | 20:25 von Leonie » Gespeichert

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Leonie

« Antworten #1 am: 3.11.2008 | 19:03 »

Was bisher geschah:

Die Tochter des Consuls, Lavinia, ist in Regio 5 verschwunden. Quinctius bittet Abericus, Graecus, Tizia und Silanus, nach ihr zu suchen. Ein Gespräch mit Lavinias bester Freundin ergibt, dass das Mädchen einen Verehrer in Regio 5 hat, Baebius Tamphylus. Der letzte überlebende Leibwächter, Petronius, hat den Namen eines Entführers gehört: Pedinius.
Der Neffe eines Gemüsehändlers weiss, wo die Entführer hin sind. Die Cs folgen der Spur und stellen Pedinius und seine Schergen. Nach kurzem Kampf retten sie Lavinia. Das Mädchen hat gehört, dass ihre Entführer für einen Mann namens Scipio Bonus arbeiten. Von den gefangenen Entführern erfährt Sivellus, der Verwalter, dass sie Lavinia zu Octavio, einem Gemüsehändler bringen wollten.
Nachdem die Sache mit Lavinias unstandesgemäßen Verehrer geklärt ist (Baebius Tamphylus ist nur ein Equites - Silanus hat ihm ein Empfehlungsschreiben des Consuls besorgt, damit er in den Krieg ziehen kann), verfolgen die Cs diverse Spuren, z.B. Scipio Bolus, der ihnen erzählt, dass Scipio Bonus ein arger Nichtsnutz ist, der dauernd nur feiert.
Silanus überredet den Rest, mit ihm zu einem illegalen Wagenrennen zu gehen und ihn teilnehmen zu lassen. Er argumentiert, man könne dort doch sicher eine Einladung zu einem von Bonus´ Festen bekommen.
Das gelingt auch, ein Mann namens Cornelius lädt sie zu einem Fest in drei Tagen ein. Tizia erfährt von Sivellus, dass ein gewisser Livius Syricus, der vielleicht auch da ist, nichts von der Entführung wissen darf.
Außerdem gewinnt Silanus das Wagenrennen. Der Rest bekommt mit, dass er Voluminus, dem Organisator der ganzen Sache, einen ganzen Batzen Geld schuldet.

Das war´s erstmal von meiner Seite.  Smiley



« Letzte Änderung: 31.01.2010 | 22:05 von Bad Horse » Gespeichert

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Leonie

« Antworten #2 am: 31.01.2010 | 21:37 »

Neue Sitzung am 24.01.2009:

Aufbruch zu Oktavius, der mit exotischem Gemüse handelt. Auftritt von Silanus als „Feinschmecker“.

Jochen: „Wie viele von seinen Leuten sind denn auf dem Hof?“
Brian: „Gallische Weißrüben!“

Scipio Bonus hat die Kiste bei Oktavius bestellt. Oktavius behauptet, nicht zu wissen, was darin ist. Er wußte nur, daß er die Kiste von Pedinius kriegen soll. Er hat Scipio Bonus nur Pedinius besorgt.

Quintius Lutetius: Modeberater von Rom.

Am Morgen vor der Party verkündet Quinctius, dass die Familie demnächst nach Griechenland reisen wird, damit er bei den olympischen Spielen eine Rede halten kann. Drusus bleibt bei der sittenstrengen Tante Drusilla. Lavinia bleibt auch da.
Quinctius möchte wissen, inwieweit Moderatus Pastor in die Sache mit der Entführung verwickelt ist. Der sollte aber nichts davon merken.
Die Reise geht demnächst los. (Das ist ein bißchen doof, weil Silanus gewettet hat, dass er die Equirria gewinnt, und die sind bald.)

Silanus, Tizia und Abericus besuchen Secundus, der ein arger Bücherwurm ist. Silanus möchte die ganze Lavinia-Sache gern an Gnaeus abwälzen, aber auch Secundus weiß nicht, wo der sich aufhält.

Danach, beim Umziehen für die Bonus-Feier, macht Silanus Graecus Avancen, wird aber zurückgewiesen. Silanus ist sehr verletzt und deprimiert, Tizia kann ihn aber überreden, doch noch auf die Feier zu gehen.

Auf der Feier geht es sehr sittenlos zu, Tizia ist ziemlich verängstigt. Sie und Silanus unterhalten sich kurz mit Scipio Bonus, der auf die Erwähnung eines „exotischen Gemüsehändler“ zwar kurz reagiert, aber sonst nichts weiter tut.

Moderatus Pastor unterhält sich mit zwei Senatoren (alle beide keine Freunde von Quinctius). Silanus und Tizia bewegen sich in ihre Nähe, und Tizia versteht folgendes: „Titus soll aufpassen, sonst wird Antiochus in Kürze die Stadt unter seinem Stiefel zertreten“.
Silanus meint, dass mit „Titus“ sein Vater gemeint sein könnte.

Brian: „Und da ist eine Tänzerin auf einem Elefant.“
ByC: „Ist das nicht ein wenig übertrieben?“
Brian: „Noch hat sie nicht angefangen, mit Pinguinen zu jonglieren!“

Silanus unterhält sich mit Moderatus Pastor. Der schwafelt ihn mit Politik voll und findet nicht, dass man jetzt auch noch irgendeinen Streit mit den Griechen leisten muss – es gäbe doch schon genug Probleme mit den Karthagern und den Kelt-Iberern. Und er fand es toll, dass sich noch ein paar junge Leute mit Politik befassen.
Silanus hat ihm dann erzählt, dass es ja auch Schurken in Rom gibt. Kürzlich hätten sogar ein paar Leute versucht, eine junge Adlige zu entführen. Möglicherweise steckt sogar ein Adliger dahinter. Pastor scheint davon ehrlich überrascht zu sein.

Graecus unterhält sich mit Scipio Silius, einem Neffen von Scipio Porcius. Porcius ist der Pater familias der Scipionen. Pastor hat Silius gebeten, nähere Nachforschungen in der Angelegenheit entführte Patriziertochter anzustellen (das hat Abericus mitbekommen).

Graecus erfährt von Silius, dass Quinctius mit Scipio Bonus und Scipio Africanus in Nordafrika war. Dabei hat Quinctius Africanus gegen Bonus beeinflusst, weil er Bonus`Sittenwandel gegenüber Africanus angeprangert hat. Seither hasst Bonus Quinctius.  

Antiochus III ist der Herrscher der Seleukiden (Perser). Die leben östlich der Ostgriechen und kommen auch zu den Spielen. Und sie haben vor kurzem Thrakien erobert und vielleicht auch Interesse an der Gegend.
Quinctius hat vor ein paar Jahren die Griechen geeint und die Königreiche umverteilt. Einer derjenigen, der viel verloren hat, war Philip V, König der Makedonen.

Am nächsten Tag passiert nicht viel, Abericus hat einen Kater, und er und Silanus machen einen Trainingskampf. Danach hat Silanus mit seinem Streitwagen ab, fährt ein paar riskante Strecken und trifft schließlich Gnaeus. Der erzählt ihm, dass die Familie Handelsbeziehungen nach Griechenland hat und dass er sich nach seiner Enttäuschung über Graecus doch mal abreagieren soll. Das macht er dann auch und zecht die Nacht durch.

Den Abend darauf begleitet Silanus mit Abericus und Tizia seinen Vater zum Senat. Dabei sieht Abericus einen alten Bekannten, den er hasst, und der sich mit einem jungen Adligen unterhält. Sie finden heraus, dass dieser Adlige – der blendend aussieht – Oppius Exuberantius heißt.

Danach gehen sie zum Iuppiter-Tempel und schleppen Secundus in eine Taberna. Der ist jetzt Stoiker und isst nichts mehr.

„Wir sind Stoiker. Wir haben keinen Spaß.“

Iulia Octavia: zartes, rehäugiges Mädchen, soll vielleicht Primus heiraten
Cornelia Scylla: großes, breites Mädchen, wird auch „Cornelius“ genannt, sollte viel lieber    Primus heiraten
Silius Bruti: Feiert seinen Geburtstag
Nachdem sich Graecus Secundus mal angeschaut und ihm eine Diät verordnet hat, gibt es noch eine Opfertour durch die diversen Tempel wegen der Reise.
Am Abend gibt es noch eine Party, Lavinia ist auch dabei.

Schließlich verkündet Quinctius, dass es am nächsten Tag los geht. Lavinia und Sivellus verwalten solange das Haus in Rom. Gnaeus ist auch da und diskutiert geheimnisvolle Dinge mit Tizia und Abericus.
Silanus lässt seinem Vater von Abericus vorschlagen, dass er doch am Wagenrennen bei den olympischen Spielen teilnehmen darf. (Hintergrund: Silanus hat 10.000 Sesterzen Schulden bei Voluminus, und den kann er mit dem Gewinn vielleicht auszahlen. Immerhin hat er mit Voluminus gesprochen, und der hat ihm versichert, dass er die Schulden nicht an die Scipionen weiterverkaufen wird.) Quinctius ist einverstanden.

Dann geht´s los. Vier Schiffe, zwei kleine und zwei Galeeren voller Soldaten. Silanus und die anderen sind auf einem der kleinen Schiffe. Abends wird in einer Bucht gerastet. Secundus ist (natürlich) seekrank.

Brian: „Da gibt es ein Legionslager.“
Silanus: „Hey, das ist wie ein Harem für Männer.“

Abericus: „Gibt es einen Ersatz für Kaffee?“
Graecus: „Garum?“

Am letzten Tag kommt ein Sturm auf, und das Schiff läuft auf die Küste auf. Alle sind (zum Teil schwer) verletzt.
Tizia hat einen angeknacksten Arm und ein angeknackstes Bein.
Abericus hat ein Loch im Rücken.
Graecus hat eine Gehirnerschütterung und eine Platzwunde am Kopf.
Silanus hat ein Loch im Bein und eine gezerrte linke Schulter und einen Spreißel im Finger.
Secundus hat einen gebrochenen linken Arm, ein gebrochenes rechtes Bein und ein paar angeknackste Rippen (muss getragen werden).
Allen fehlen vier Wound Points (-1 pro 2 fehlende Wound Points).



« Letzte Änderung: 31.01.2010 | 22:07 von Bad Horse » Gespeichert

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Leonie

« Antworten #3 am: 31.01.2010 | 21:43 »

14.03.2009

Weiter geht’s.
Wir verbrennen die Leichen der Soldaten und verstecken uns in einer Sandkuhle. Abericus bewacht das Feuer, aber es kommt niemand.

„Wir haben lange Pilii… Pilums… Pilume… Pilumse!“

Nachdem wir eine Weile herumgestolpert sind, entdeckt Abericus ein Schiff. Silanus hüpft erstmal auf und ab, um die Fremden auf uns aufmerksam zu machen.
Als sie näher kommen, erkennen wir eine Bireme (Kriegsschiff mit Rammsporn und Ballista). Die Flagge zeigt, dass das ein römisches Schiff ist.
Kommenius Ianus, Kapitän des Schiffs 357, lädt uns ein, mit ins Fort zu kommen.

Brian: „Rache ist ein Gericht, das man am besten mit Garum genießt.“

Wir sind in der Nähe von Epidarmynos, etwas nördlich von Appollonia.
Das Fort ist eher ein umzäuntes Dorf als ein richtiges Fort, ein paar Bauernhöfe und ein Kastell.
Am nächsten Tag werden wir von illyrischen Piraten angegriffen (die alle erstaunlicherweise kein Asthma haben). Silanus und Abericus kämpfen auf den Mauern gegen die Illyrer, Tizia bleibt bei Secundus (der einen Gottesdienst zu Ehren Jupiters abhält) und Graecus versorgt die Verwundeten.
Bei dem Gottesdienst hinterher wird einer der Gefangenen zu Ehren von Mars geopfert, was Abericus sehr aufregt. Die Disziplin hier lässt zu wünschen übrig.
Einer der Gefangenen ist ein gutaussehender junger Mann, den Silanus verwundet hat. Er wünscht sich den Illyrer als Sklaven, und der Kommandant schenkt ihn Silanus.

In Appollonia werden wir von Herculum, einem Diener von Marius Hortensis, abgeholt. Hortensis ist ein alter Freund von Quinctius.
Quinctius ist schon weitergereist, hat aber Silanus‘ Wagen zurückgelassen.

Der neue Sklave heißt Telam, kann Griechisch und war noch nie Sklave. Er scheint nicht zu wissen, wer der Consul von Rom ist. Er redet nicht viel, hat aber ein feuriges Temperament.

Bei der Reise nach Korinth gibt es diverse soap-mäßige Verwirrungen zwischen Telam, Silanus und Tizia. Am Ende davon läuft Telam fort. Derweil bekommt Graecus ein Angebot von einem Unbekannten, dass er den Dienst der Flaminini verlassen soll. Er allerdings meldet das weiter.

Irgendwann kommen wir nach Korinth und treffen Quinctius wieder. Der unterhält sich dann mit Silanus und danach mit Graecus. Während dieser Zeit verschwindet Silanus, um zu feiern, und trifft auf Alexander von Pellas, einen Prinzen. Zusammen entkommen die beiden ihren Leibwächter und verlassen die Stadt, um in der Zeltstadt davor zu feiern.

In der Zwischenzeit laufen Graecus und Tizia durch die Stadt, um die seltsamen Proto-Auftraggeber zu provozieren. Er wird von einem Mann namens Polybios kontaktiert, der möchte, dass Graecus für eine Familie aus Epirus arbeitet. Er erwähnt etwas davon, dass man besser auf das Essen des Herrn achten möge, bei dem Festmahl, das direkt vor der großen Rede gehalten wird. Er erzählt Graecus, er hätte beliebig Zeit, sich zu entscheiden, und nennt ihm einen Kontakt.
Nach dem Gespräch verfolgt Tizia Polybios bis zu einem Schiff, der Medea.

Silanus und Alexander feiern ein bißchen (mit ein paar Nashörnern). In einem ruhigen Moment werden die beiden von sechs Meuchelmördern überfallen. Sie haben Glück, dass Abericus auftaucht, und gemeinsam erledigen sie die Mörder, aber Silanus wird verletzt – nur ein Kratzer, aber ein vergifteter.
Abericus bringt ihn zurück, obwohl Silanus gar nicht will. Dort behandelt ihn Graecus. Er stellt fest, dass es sich um ein tödliches Gift handelt, aber er kennt das Gegengift.
Während sich Graecus und Tizia um Silanus kümmern, sagt Abericus Quinctius Bescheid und verfolgt dann die Spur des einzigen entkommenen Attentäters. Er findet ihn tot, aber der Mann ist in der Nähe einer Höhle gestorben. Dort liegen Vorräte und Geräte herum, und ein Amulett – das zu einer adligen Familie gehört.
Silanus und Quinctius haben eine Art Vater-Sohn-Gespräch, bei dem Silanus seinem Vater einige der lustigen Aussagen seiner Mutter an den Kopf wirft.

Das Amulett gehört einem Scatho von Sparta. Spartaner nehmen nicht an den Spielen teil, weil sie ihre eigenen Spiele haben. Angeblich ist Scatho von Sparta gar nicht anwesend. Er ist ein hochrangiger spartanischer Adliger, der im Rat sitzt.
Alexander von Pellas ist der Sohn von Philip von Mazedonien, der mit Scatho seit Jugendtagen verfeindet ist (wegen eines Mädchens).
Der König von Sparta, Leonidas, ist bei den Spielen da.

Die Medea gehört Thares aus Epirus und ist vor einer Woche eingelaufen.

Der Verwalter des Königs von Korinth heißt Paminios und lässt die Küche bewachen.


« Letzte Änderung: 31.01.2010 | 22:08 von Bad Horse » Gespeichert

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« Antworten #4 am: 31.01.2010 | 21:45 »

30.01.2010

Zweite Runde des Wagenrennens. Da ist eine Frau dabei, warum auch immer. Sie fährt erstaunlich gut, baut aber in einer Kurve einen Unfall. Ich gewinne! Juhu!
Mein Vater gratuliert mir und stellt mir einen Haufen Leute vor, darunter auch Philipp von Makedonien und Leonidas, der hart und muskulös aussieht.

Ein Talent = 6000 Dinare = 5000 Sesterzen

Ich habe vier Talente gewonnen, damit könnte ich meine Schulden bezahlen (das sind ca. 3 Talente) und den Rest verfeiern. Abericus und Graecus haben auf mich gesetzt und auch ein bißchen Geld gewonnen. Danach gucken wir Pankration, Graecus geht, um irgendwas für seine Familie zu erledigen, und Tizia darf nicht dableiben, weil sie eine Frau ist.
Abericus erzählt, dass der Finger, ein berühmter Kämpfer nicht da ist. Er heißt so, weil er seinen Gegner immer die Finger bricht. Ich finde Pankration eher eklig, ich hatte auf eingeölte Männer im Ringkampf gehofft, aber die machen sie nur kaputt.

Danach hält mein Vater eine Rede über Griechen und Römer und Frieden, wie üblich. Außerdem kommt auch noch den Rückzug der Römer aus Griechenland vor. Ich vermute, das heißt, das wir bald wieder nach Hause fahren können.

Graecus sucht seinen Onkel, den Hadespriester. Was da passiert, weiß ich nicht.

Ich gehe mit Tizia, Abericus und Graecus (den wir unterwegs wiedertreffen) zu den Tempeln von Neptun und Iuppiter. Ich opfere einen Ochsen, Graecus ein Schaf. Er bittet um Hilfe und Schutz für mich, sich, Abericus und Tizia (oder meinen Vater, weiß ich nicht mehr).
Auf dem Rückweg hören wir aus einer Seitenstrasse einen Hilferuf und sehen eine junge Frau, die von vier Schlägern bedrängt wird. Abericus und ich fordern sie auf, von ihr abzulassen, aber sie wollen uns unbedingt angreifen. Abericus sticht einen von ihnen nieder. Zwei fliehen und den letzten schlägt er nieder.
Das Mädchen bedankt sich auf Latein. Sie heißt Fabia

Vor der Gasse hält ein Zweispänner, mit einem jungen Griechen darin, der laut „Fabia!“ ruft. Sie kennt den Kerl, verdreht aber die Augen. Dann bedankt sie sich noch mal und springt zu ihm auf den Wagen.

Abericus befragt den Räuber, den er niedergeschlagen hat. Der behauptet, er hätte die Frau nur wegen Geldes überfallen.  Er hat Angst, dass wir ihn an die Wachen ausliefern, und bietet uns an, er könne in unsere Dienste treten. Graecus vergiftet ihn und sagt ihn, er könnte sich jetzt jeden Tag das Gegenmittel abholen. Dann schicken wir den Mann, der Dimitrios heißt, los, um Informationen über Skathos von Sparta und die Meuchelmörder zu sammeln.

Abends, in der Herberge, treffen wir Antigone, eine Priesterin der Nyx. Sie prophezeit mir und Tizia gar nichts (die Götter halten unsere Zukunft verborgen), aber Graecus soll das Schwert fürchten, die Dunkelheit ist nicht sein Freund und er soll sich vor Schatten in Acht nehmen. Über Abericus sagt sie, er hätte Blut an den Händen und es würde noch mehr werden.
Graecus erzählt, dass sein Onkel Aiolios, der ein Priester des Hades ist, ihm prophezeit hat, dass jemand aus seinem Umkreis sterben wird, wahrscheinlich er.

Als ich Abericus die Prophezeihung zurufe, stehen zwei Männer auf und halten ihre Amulette hoch.

Später, nachdem wir uns eine Weile mit Antigone unterhalten haben, kommen ein griechischer Perser und ein griechischer Ägypter zur Kneipe, funkeln sich böse an, bis schließlich der Perser den Vortritt erringt und zu uns kommt. Er überbringt eine Einladung Lepedius, dem Gesandten von Antiochus III, für morgen abend.
Dann kommt der ägyptische Grieche, der eine Einladung seines Herrn Pach-Räh überbringt.

Antigone: „Ich bin ein verschwiegenes Orakel. Ich sage quasi nie jemandem das, was er hören will.“

Danach feiern wir noch ein bißchen, Antigone besonders intensiv mit Graecus.
Am nächsten Morgen wird Tizia zum Palast gerufen. Dabei wird sie von den zwei entkommenen Räubern verfolgt, aber ein Mann mit langem Bart schaut die beiden böse an, und sie verschwinden wieder. Er stellt sich als Diodoros vor, bringt sie zum Palast und verabschiedet sich dann. Quinctius will mit Silanus sprechen, aber es ist nicht dringend.

Dimitrios taucht wieder auf und berichtet Abericus, dass er den Spartaner nicht gefunden hat, aber dass auch andere Leute nach ihm suchen.

Spontan fällt Abericus ein, dass einer der Bettler in der Gasse gestern eine Tätowierung hatte, die unter den Männern seiner Legion sehr verbreitet war. Er geht zurück in die Gasse und findet den Bettler wieder. Der Mann ist blind. Die beiden unterhalten sich kurz, dann geht Abericus zurück.

Im Gast haus wache ich wieder auf. Alexander kommt vorbei und will mit mir absprechen, auf welche Feier wir eigentlich gehen wollen – er ist auch auf beide Feiern eingeladen. Er überzeugt mich, meinen Vater nicht um Rat zu fragen, weil das kindisch ist. Wir beschließen, zuerst auf die ägyptische Party und dann auf die persische zu gehen.
Danach gehen wir zu Secundus und lassen uns etwas über die augenblickliche politische Situation erzählen. Leider geht das Ganze ziemlich durch meinen Kopf durch.

Am Abend holt uns Alexander ab und wir fahren zu den Ägyptern, nachdem ich noch einen hastigen Brief an meinen Vater gekrakelt habe. Der Ägypter ist sehr höflich und freundlich und hat exotisch aussehende Sklaven  mit Weihrauch auf dem Kopf. Er kündigt eine Überraschung an und überlässt uns dann dem Fest.
Wir beschliessen, erstmal die andere Party anzuschauen und benutzen eine Abkürzung, um dorthin zu kommen. An einer dunklen Stelle kommt uns der blinde Legionär entgegen. Als er unsere Aufmerksamkeit hat, höre ich neben mir ein Röcheln. Aus Alexanders Bauch ragt auf einmal ein Schwert, seine Leibwache steht ein paar Schritte hinter ihm. Von dem Attentäter ist nichts zu sehen.

Der blinde Legionär schlägt mit seinem Gehstock nach etwas und scheint auch zu treffen. Auch Abericus und ich nehmen den Kampf gegen die Unsichtbaren auf. Ich erschlage einen davon, Abericus und der blinde Legionär einen zweiten. Alexanders Leibwächter wird von dem dritten niedergestreckt, dem Tizia einen Schlammklumpen an den Kopf geworfen hat, damit man ihn besser sieht.
Auf dem Weg der Brücke taucht eine Frau mit einer Fackel auf. Sie reagiert merkwürdig: Sie spricht ein paar Worte, die Fackel brennt heller und die Umrisse der Unsichtbaren werden sichtbar. Ich erwische den Unsichtbaren an der Brust, und Abericus schlägt ihn nieder.

Die Frau mit der Fackel ist Fabia, und sie holt den Kerl mit dem Streitwagen, damit Graecus Alexander an einen Ort schaffen kann, wo er ihm das Schwert herausoperieren kann. Sie kennt eine Art Arzt in der Nähe, und wir bringen Alexander dorthin. Ich fahre los, um Graecus‘ Geräte zu holen.

Noch auf der Brücke flüstert mir Alexander zu, ich solle seinem Onkel ausrichten, er wäre ihm dankbar für alles, was er für ihn getan hat.

Als ich zurückkomme, unterhält sich Abericus mit dem Hausherrn, Telemachos, und Fabia. Die beiden erzählen etwas von dem Orden der Ungesehenen, der ein Hades-Kult ist, hin und wieder auftaucht und irgendwelche Leute umbringt. Sie selbst gehören zu den Erleuchteten, die sich in der Tradition von Prometheus sehen, der ja einst das Licht zu den Menschen brachte. Deswegen können sie auch alle möglichen Sachen mit Licht und Feuer machen.

Ich gehe mit Telemachos zu Alexander und Graecus. Er und Tizia haben es gerade geschafft, Alexander zu stabilisieren, als sich auf dem Schwert ein Symbol aus Alexanders Blut bildet und die Wunde wieder aufbricht. Das übersteht er nicht und stirbt.

Das ist auch verschiedenen Gründen schlecht: Erstmal, weil er ein netter Kerl war, und dann, weil das politisch schwierig ist. Wir beschließen, erst mit dem Gefangenen Unsichtbaren und dann mit meinem Vater zu sprechen.


Nach einer Stunde intensiver Befragung erklärt er uns, dass er mich und Alexander töten wollte, weil ihnen ihr Meister Diodoros das befohlen hat. Tizia, die einen Diodoros kennt, ist weg. Der Gefangene kennt fünf andere Ungesehene, weiß aber nicht, warum der Meister befohlen hat, mich und Alexander zu töten.

Das Symbol, das aus Alexanders Blut entstand, war ein ägpytisches Zeichen für Anubis, den ägyptischen  Totengott.

Wir kehren mit Alexanders Leiche und dem Gefangenen zu unserer Herberge zurück. Ich schicke eine Nachricht zu  meinem Vater, dass er möglichst schnell kommen solle.

Allerdings ist Tizia schon zu ihm geeilt und hat ihm alles erzählt.

Mein Vater schickt uns eine Botschaft, dass wir mit der Leiche und dem Gefangenen zum Palast kommen sollen. Das machen wir auch, wobei ich sauer auf Tizia bin, weil sie ohne etwas zu sagen abgehauen ist, um meinem Vater alles zu erzählen. Außerdem bin ich sauer auf meinen Vater, weil der lieber mit Tizia zu reden scheint.

Bevor wir uns weiter um den Hadeskult kümmern, will ich mit Alexanders Onkel Thomäus von Kreta sprechen. Der weiß leiderr noch gar nichts vom Tod seines Neffen und hat beinahe einen Herzinfarkt, als ich ihm davon erzähle. Aber ich kann ihm Alexanders Botschaft ausrichten. Das scheint ihn ein wenig zu trösten.

Danach gehen wir noch einmal bei Telemachos vorbei. Dort reden wir noch ein bißchen über die Situation. Telemachos will, dass wir Fabia mitnehmen nach Rom. Sie ist seine Ziehtochter und Schülerin, und er will umziehen, aber es ist ihm lieber, wenn sie mit uns kommt. Fabia scheint ein gewisses Interesse an Abericus zu haben, aber er will nicht so recht. Er hat irgendein Geheimnis, aber er will nicht drüber reden. Ich biete ihm Hilfe an, und er meint, er kommt vielleicht darauf zurück.

Telemachos verspricht uns, uns am nächsten Tag einige Amulette zu geben, die uns helfen sollen.

Graecus: „Silanus… Silanus… ich kann seinen Namen, ich bin sein Freund!“

Den blinden Legionär von der 8. Legion, der Hephaistion heißt und auch eine geheimnisvolle Vergangenheit hat. Da er Römer ist, finde ich, er sollte nicht auf griechischen Straßen betteln, außerdem hat er uns geholfen, deshalb nehmen wir ihn mit.

Dann besuchen wir Aiolios, Graecus‘ Onkel, den Hades-Priester, einen unheimlichen Gesellen. Er kennt Diodoros, der hin und wieder beim Schrein herumhängt. Die beiden haben sich einmal intensiv unterhalten. Diodoros hat sich nach den fünf Flüsse des Hades erkundigt, und erwähnt, dass er im Hafen wohnt, bei einem Freund, der ein Schiff hat.
Als wir nach den Ungesehenen fragen, verschließt er alle Fenster, wedelt im Raum herum und erzählt uns, dass einige der Ungesehenen mittlerweile Meuchelmörder sind, die nicht die Arbeit von Hades verrichten. Er rät uns, die Stadt zu verlassen, aber als wir ihm erklären, dass wir wild entschlossen sind, übergibt er uns eine Maske, mit der wir die geheimen Zeichen des Kults erkennen können. Die Maske besteht aus dem vorderen Schädelteil seines Vorgängers. Möglicherweise kann man auch Geister damit sehen.

Graecus malt ihm das ägyptische Zeichen auf, und Aiolios erklärt, dass das ein Fluchzeichen von Anubis ist. Möglicherweise könnte uns Hekate dagegen helfen.
Als wir ihn nach der Nyx-Priesterin fragen, erklärt er uns, dass die in Delphi lebt und das Heiligtum nie verlässt. Es gibt nur die eine, was es etwas unwahrscheinlich macht, dass unsere Wahrsagerin diese Nyx-Priesterin ist.

Er kennt Scatho von Sparta und findet ihn unausstehlich, weil er komische religiöse Ansichten hat.

Es gibt drei Ungesehene Kulte, einmal die von Scatho, einmal die mit den Unsichtbaren, und einmal welche, die ganz nett sind und niemanden umbringen.

Zwischenstand: Wir haben bis jetzt 10 XP bekommen!
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« Antworten #5 am: 28.01.2011 | 21:28 »

20.03.2010


Silanus: „Die Ungesehen laufen herum, haben Alexander ermordet und jetzt wollen sie mich umbringen.“
Abericus: „Dann müssen wir ihnen zuvorkommen!“

Graecus setzt die Maske auf, während wir uns darüber unterhalten, ob Tizia mit einem Schwert umgehen kann. Sie weiß es aber nicht.

Graecus läuft auf den Schrein des Hades zu und packt auf einmal etwas, was wir nicht sehen. Dann springt er erschrocken zurück, schreit auf, weicht zurück, schreit wieder auf und rennt los. Er hat einen Geist gesehen, der ihn fressen wollte.

Wir beschließen, zum Hafen zu gehen. Unterwegs treffen wir einen Korinther namens Patroklos, der nebenher auch Bildhauer ist und mir vielleicht eine hübsche Statue von Graecus machen kann.

Wir gehen zum Hafen, und Graecus und Abericus meinen, eigentlich wollten sie zur Schenke, aber warum haben sie dann gedrängelt, wir sollten zum Hafen gehen?
Nach einem kurzen Gespräch mit Ixion, dem Bettler, machen wir uns auf den Weg zu Skathos Schiff. Dort beäugt uns ein Soldat mit einer Medusa auf dem Schild mißtrauisch. Graecus spricht ihn an, ob Diodoros da ist, aber er ist stur und erzählt gar nichts darüber, was an Bord vor sich geht (wahrscheinlich Orgien). Als ich ihn frage, sagt er, dass er Diodoros gar nicht kennt.

Als wir zurückkommen, sind alle schon im Aufruhr, weil wir heute noch nach Rom zurück wollen. Das ist aber schlecht, weil ich ja den Mörder von Alexander noch finden muss. Ich schicke Tizia zu meinem Vater, um ihn von meiner Entscheidung in Kenntnis zu setzen.

Derweil taucht Dimitrios auf. Graecus erschreckt ihn ein bißchen mit seiner Maske. Er hat etwas über Skatho herausgefunden: Der ist zu Gast im Palast. Die Meuchelmörder scheinen dort auch zu wohnen und man kann sie da anheuern.
Er kennt eine Geschichte über einen Typen namens Diodoros: Der war vor ein paar Monaten in der Stadt. Es gab da einen Seifenhändler namens Domestos, der von ein paar Schutzgelderpressern heimgesucht wurde. Er holte sich Diodoros zu Hilfe, und als die Schurken das nächste Mal kamen, hörte man nur noch ein paar Schreie und sah sie nie wieder. Jetzt sieht man dort nachts hin und wieder ein blaues Leuchten.

Als Diodoros geht, sieht Graecus ein blau leuchtendes Gamma an der Wand. Er schaut es sich an, dann gibt er mir die Maske, damit ich das auch mal sehen kann. Währenddessen wirkt er sehr panisch und behauptet, die Tote vom Hadestempel würde ihn verfolgen, und rennt los zu seinem Onkel; Abericus und ich hinterher.

Unterwegs läuft Graecus beinahe vor den Streitwagen der Barbarin und brabbelt etwas von Geistern. Die Barbarin – sie heißt übrigens Andromeda und kommt aus Donaeus – bringt uns zum Hadestempel. Wir verabreden, dass wir uns irgendwann wieder treffen, dann braust sie davon. Schade eigentlich.

Graecus erzählt derweil seinem Onkel, dass er dem Geist den Mantel vom Leib gerissen hat, der scheint ihn auch wirklich zu verfolgen, jedenfalls kann ich die Frau mit der Maske auch sehen. Aiolios gibt ihm ein Ritual, das er durchführen muss (mit drei Hühnern).

Wir gehen zurück zur Herberge. Dort treffen wir Tizia, die sagt, mein Vater wolle heute abend mit mir reden. Naja. Ich sage ihr, sie soll ihm einen Brief schreiben, der ihn vor den Meuchelmördern im Palast warnt.
Derweil setzen wir Secundus ins Bild, der uns erzählt, dass das griechische Gamma von der römischen Pluto-Priesterschaft verwendet wird, als Zeichen auf Opfertieren.

Secundus: „Ein Wunder! Da ist ein Zeichen! Es ist ein Zeichen!“
Silanus: „Was für ein Zeichen?“
Secundus: „Ein schlechtes Zeichen!“

Danach gehen wir alle schlafen, und danach unterhalte ich mich mit meinem Vater. Das läuft nicht so gut, weil ihm völlig egal ist, was ich will, und er irgendwas von Familie faselt und sonstwas. Dann schmeißt er mich raus, weil ich doch lieber hier bleiben will.
Tizia redet noch mal mit ihm, aber er meint, sie soll halt selbst entscheiden, was sie will.

Danach taucht Secundus auf und überredet mich, meinen Eid, Alexander zu rächen, auch noch bei Jupiter zu schwören. Dann erklärt er mir, mit meinem Vater zu reden und gegebenenfalls vorzutäuschen, dass ich mitgekommen wäre, obwohl ich eigentlich hier bleibe.

Letzten Endes darf ich dann doch dableiben, aber ich soll subtil sein, meinen Namen nicht sagen und auf mich aufpassen. Dabei kann mir ein Mann namens Diogenes Babylonicus helfen.
Wir packen dann unser Zeug, um uns zu diesem Babylonicus zu begeben. Fabia nörgelt herum, dass sie auch hier bleiben will, aber sie ist nicht subtil genug, daher muss sie mit meinem Vater und Secundus nach Rom fahren. Abericus hat das schon mit ihm abgeklärt, und auch wegen Hephaistion gefragt.

Wir machen uns auf den Weg zu Diogenes, nachdem wir gepackt und uns wie Bauern angezogen haben. Als wir dort ankommen, finden wir heraus, dass Diogenes ein älterer Kerl mit einem verfilzten Bart und einer heruntergekommenen Tunika ist, der aber immerhin meinen Vater kennt und uns Hilfe verspricht.

Ich heiße jetzt Lucius Aeternius Felix.

Als nächstes machen wir uns auf den Weg zu Domestos‘ Haus. Unterwegs entdeckt Abericus, der die Maske trägt, noch ein leuchtendes G auf einem Wohnhaus, vielleicht das eines Steinmetzes.
Bei Domestos‘ Haus finden wir eine Fackel, die durch die Maske betrachtet blau leuchtet. Sie ist nicht heiß und fühlt sich auch nicht gestört, als wir sie anzünden – durch die Maske leuchtet sie weiter blau.
Die Tür steht offen, und wir gehen ins Haus. Direkt im Vorraum finden wir einen schnarchenden jungen Diener, der auch dann nicht aufwacht, als wir ihn vom Schemel schubsen. Wir dringen weiter ein und finden eine Tür zum Keller, auf der ein Alpha eingezeichnet ist. Dort entdeckt Abericus eine Geheimtür, die in einen Felsengang führt, der in gewissen Abständen von Fackeln erleuchtet ist.
Der Gang führt tiefer und tiefer, bis wir zu einem Punkt kommen, wo von unserem Weg drei Wege abgehen. Zum mittleren führen blau leuchtende ägyptische Symbole, also gehen wir dort entlang. Als wir ein paar Schritte hineingehen, wird es dunkel, und wir sehen auch die Fackeln nicht mehr. Dafür hören wir vor uns einigen Stimme.

Wir nähern uns und kommen in eine Höhle, in der wir eine große Menge Stimmen hören, die Lobpreisungen zu Ehren von Nyx singen. Leider sehen wir immer noch nichts, aber wir hören, wie da irgendetwas passiert und ein paar Leute „Oh wie schön! Voller Sterne!“ murmeln.
Wir versuchen, wegzuschleichen, aber ich stoße verstehentlich gegen eine Wand und klappere etwas. Das bemerken die Kultisten, und sie nehmen die Verfolgung auf. Es ist nicht sehr schwer für sie, uns einzufangen, weil wir ja blind sind.
Sie bringen uns zu ihrem Anführer, der dafür sorgt, dass wir wieder etwas sehen können. Wir befinden uns in einer großen, natürlichen Höhle, auf einem Podest steht Diodoros, vor ihm eine leere Kiste.

Ich werfe ihm entgegen, dass er der Mörder von Alexander ist, und er streitet es nicht ab. Daraufhin greife ich ihn an, und strecke ihn nieder. Abericus greift die leere Luft an und es spritzt Blut.  Nach kurzem Kampf mit ein paar Unsichtbaren und Wachen gelingt es uns, aus der Höhle zu fliehen. Ich bin zuversichtlich, Diodoros getötet zu haben.

Wir kommen aus der Höhle an einen Sandstrand, wo Graecus unsere Wunden versorgt. Allerdings weiß keiner, was das alles eigentlich sollte, und warum Alexander gestorben ist, und ob diese Antigone eigentlich der Drahtzieher ist.

Bei der Wundversorgung stellt Graecus fest, dass Abericus vergiftet worden ist, mit demselben Gift, dass auch ich abbekommen habe. Aber Graecus kriegt das in den Griff, und Abericus überlebt.
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« Antworten #6 am: 28.01.2011 | 21:30 »

05.06.2010

Wir schleppen uns zurück zu Diogenes. Abericus findet, wir sollten uns aus der Stadt verziehen, weil bei der Versammlung auch hochrangige Bürger Korinths anwesend waren. Graecus meint aber, die könnten immer noch eine Gefahr für Rom sein.

Graecus schlägt vor, die ganze Geschichte Alexanders Onkel zu berichten, falls die Mazedonen noch da sind. Das erscheint besser zu sein, als einen hochrangigen Korinther zu suchen und ihn zu beschuldigen, daher machen wir das.

Am nächsten Morgen will uns Diogenes zum Frühstück sehen (was er so Frühstück nennt, jedenfalls – trockenes Brot und kein Garum). Er will uns etwas erzählen, dass ihm seine Bekannten schon heute morgen unbedingt erzählen mussten. Er berichtet von einem Angriff auf einen harmlosen Gottesdienst, der viele Leute beunruhigt. Nach ein bißchen Herumgedruckse rückt er damit heraus, dass es sich um Diodoros´ Versammlung handelte, und wir erzählen ihm, was wirklich letzte Nacht passiert ist.

Er hat ein Schiff für uns bereitgemacht, möglicherweise auch mit Neptun-Opfer, vielleicht auch nicht. Aber erstmal reden wir mit Onkel Thomäus. Der ist ganz erfreut darüber, dass wir das so schnell erledigt haben, und verspricht uns Hilfe. Er lässt sich alles ganz genau erzählen und arrangiert dann ein Treffen mit dem König. Mit meiner Rede hilft er mir auch.

Wir treffen dann den König von Korinth, und ich halte ihm eine Rede über den olympischen Frieden, die Götter, den Mord an Alexander und die involvierten Bürger Korinths. Sie scheint ganz gut anzukommen, denn der König verspricht, sich selbst um die Schurken zu kümmern und mir die Köpfe zu senden. Damit verabschieden wir uns von ihm.

Jetzt fahren wir auch wieder zurück nach Rom. Der Kapitän sieht gut aus, ist aber ziemlich alt und äußerst seltsam. Mitten auf dem Mittelmeer macht Abericus eine überraschende Entdeckung: Die Sonne verfinstert sich und verschwindet ganz. Ein böses Omen! Graecus hat in den Sternen gelesen, dass die Welt der Götter im Tumult ist – die Mächte des Lichts und die Mächte der Dunkelheit treffen aufeinander, und Unheil macht sich breit. Es hat nicht nur uns getroffen, sondern die ganze Welt; immerhin ist die Sonne verschwunden. Außerdem hat der Wind zu wehen, und die Seeleute fangen an zu rudern.

Wir spekulieren ein bißchen, Abericus findet, es wird schon alles in Ordnung sein, Graecus findet, dass das ein sehr schlechtes Omen ist, und Tizia will beten. Der Kapitän zieht sich plötzlich zurück, er scheint krank zu sein. Graecus untersucht ihn, er scheint nicht vergiftet zu sein, sondern krank; nicht tödlich, aber schwer. Tizia überlegt, dass er vielleicht ein Halbgott ist, der die Götter verärgert hat.

Eine Amphore des Wassers, das wir mit uns führen ist schlecht geworden. Wir entsorgen das Wasser und lassen die Seeleute viel trinken, damit sie nicht auch noch krank werden. Ohne Kapitän haben sie keinen Befehlshaber, also übernehme ich das Kommando.

Nachts reißt sich noch ein Anker los, und wir dümpeln orientierungslos herum. Ich befehle ihnen, in irgendeine Richtung zu fahren, damit sie etwas zu tun haben – besser als wenn sie herumstehen. Meine Mutter hat immer gesagt, herumstehende Leute kommen auf blöde Ideen.

Graecus kümmert sich tagsüber um den Kapitän, und am Abend entdecken wir Land. Das erreichen wir auch, und ankern vor der Küste. Graecus ist ziemlich erschöpft, aber er will sich nicht von mir massieren lassen, aber von Tizia schon. Blödmann.

Am nächsten Morgen machen sich Graecus, Abericus, Tizia und ich auf zur Küste, um uns dort umzuschauen. Abericus nörgelt herum, weil Graecus dauernd Gruselgeschichten erzählt und den Matrosen Angst macht. Ich glaube, Graecus ist nur nervös wegen der ganzen Omen.

Kaum sind wir auf der Insel, hören wir eine weibliche Stimme, die um Hilfe ruft. Wir laufen dahin und sehen eine Frau, die durch den Wald eilt, verfolgt von ein paar Panthern. Abericus und ich stellen uns den Panthern in den Weg, und wir schaffen es, die beiden Tiere zu erschlagen. Ich kriege einen Kratzer ab, aber jetzt hat Graecus plötzlich Lust, mich zu verbinden.

Die junge Frau erzählt uns, das wir auf Aeaea sind, einer Insel im Mittelmeer. Sie heißt Kirke, was mich beunruhigt, weil das ja die Hexe war, die bei Odysseus die Mannschaft in Schweine verwandelt. Sie weiß auch nicht, wo diese Panther herkommen, die gibt es hier sonst nicht. Sie wohnt hier mit ihrer Familie, aber da die Insel sehr klein ist, lebt hier sonst niemand. Ihre Mutter (die ihr den Namen Kirke gegeben hat) hat darauf bestanden, dass sie Latein kann.

In ihrer befestigten Villa hat sie auch einen Löwen, den alten Leonidas, der aber zahm ist. Ihre Mutter, Miriam, hat ihn gezähmt. Sie wohnt ganz allein in der Villa. Ihr Mann ist mit der gesamten Dienerschaft nach Delphi gefahren.
Wir essen bei ihr, und das Essen ist ganz großartig… kandierte Gürkchen! In Honig eingelegte Linsen! Graecus isst nichts, und dann fragt er Kirke komische Sachen nach Odysseus.
Sie erzählt uns immerhin, dass beim Krieg der Götter gegen die Titanen Jupiter Nyx ihre Kräfte genommen und an verschiedenen Orten versteckt hat. Jedesmal, wenn eines der Verstecke geöffnet wird, entweicht etwas von ihrer Stärke, und es gibt eine Sonnenfinsternis.

Graecus fängt an, mit Kirke über Kräuter zu reden und zu flirten. Währenddessen schauen wir uns im Haus um. Tizia hat in der Küche schon einen Schrank mit seltsamen Kräutern und ausgestopften Kleintieren. Allerdings finden wir auch ein Schlafzimmer, das Kirkes Ehemann zu wohnen scheint.

Wir schauen uns weiter um, aber die Insel ist ziemlich unspannend. Da die Mannschaft noch krank ist, müssen wir noch auf der öden Insel bleiben. Wir machen uns mal daran, die Spuren der Panther zu verfolgen, um herauszufinden, wo die hergekommen sind. Graecus erzählt in der Zwischenzeit, dass er Kirke immer noch für eine Hexe hält. Trotzdem lässt er sich von ihr dabei helfen, die Kranken zu behandeln.

Die Spuren der Panther führen auf einen kleinen Friedhof mit vier Gräbern. Auf den Gräbern wächst eine Pflanze, die laut Graecus Moly oder Schwarzlauch heißt und vor Kirkes Kräften schützt. Es sieht aus, als wäre etwas aus der Hügelwand in der Nähe des Friedhofs gebrochen; hinter der lockeren Erde ist ein schmaler Gang. Wir holen eine Lampe, ein Seil und einen Speer und dringen dann in die Erde vor.

Nach etwa 10 Metern finden wir eine größere Höhle, in der aus der Ferne Wasser gluckert. Die Höhle ist klein und staubig, und wir sehen die Pantherspuren, denen wir folgen. Der Weg führt nach unten, und irgendwann kommen wir in eine kühle Höhle, in der ein kleiner Flusslauf durchfließt. Möglicherweise ist das einer der Flüsse des Hades. Ich probiere mal davon, und mir wird kurz schwindlig, aber dann geht es wieder. Tizia guckt böse, wahrscheinlich war das nicht so schlau.

Wir gehen an dem Fluss entlang, der langsam anfängt zu dampfen. Abericus und Tizia wollen lieber umkehren, aber Graecus und ich möchten weitergehen. Es wird immer nebliger. Wir finden einen kleinen Steg mit einer Glocke, die ich läute.
Kurz darauf legt ein Boot an, und Charon – oder eine Gestalt, die aussieht wie Charon – steigt aus. Ich frage ihn, ob er Charon ist, und er bejaht das. Er erzählt uns, dass Kirke nicht tot ist, sondern eine Halbgöttin ist, die das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt hat. Meine Mutter kann ich aber wohl nicht wiederholen.
Charon erklärt dann, dass er uns helfen will, und schenkt uns seinen Stab, damit wir eine Waffe daraus machen. Er mag seine Mutter wohl nicht (er ist ein Sohn von Nyx). Außerdem redet er noch ein paar Dinge von Schicksal und so.
Als wir dann gehen, bleibt Abericus zurück, um noch eine Frage zu stellen. Leider bekommt Tizia nicht viel mit.

Als wir zurück zum Schiff kommen, sehen wir erstmal ein paar Schweine herumlaufen. Aber das sind nur normale Schweine, die die Mannschaft von Kirke eingekauft hat – die Leute sind wieder gesund, wir waren einen ganzen Tag weg, und Kirke hat sie nicht verwandelt.

Wir verabschieden uns von Kirke und erzählen ihr von dem Durchgang zur Unterwelt. Sie wird etwas hektisch und holt eine Schaufel, um den Zugang zu verschließen. Sie gibt Graecus noch ein Brot mit, für die Reise.

Nach einiger Reise kommen wir dann in Ostia an und fahren mit einem Wagen nach Rom. Ich besuche nachts noch Lavinia, die mir erzählt, dass sie ihren Tamphylus heiraten darf, er dann aber nach Iberien muss. Außerdem scheint Primus in der Stadt zu sein. Der muss wohl auch heiraten. Er wohnt gerade bei den Scipionen – ausgerechnet.
Wir verquatschen die Nacht, und am nächsten Morgen bin ich noch wach, und dann kann ich auch gleich wach bleiben.
Mein Vater lädt mich zu einer Familienbesprechung um die Mittagsstunde ein.
 
Abericus bemerkt am Tor einen hektischen Boten, der von Oppius Exuberiantius kommt. Er nimmt ihm die Botschaft ab und bringt sie zu Sivellus, dem Verwalter.

Brian: „Ihr seht einen Diener im Garten, der die Blumen jätet.“
Graecus: „Ihr sollt doch nicht die Blumen jäten, sondern das Unkraut!“

Wir besuchen erstmal Graecus Eltern, danach geht es weiter zu den Scipionen, weil ich Felix besuchen will. Dort begegnen wir meinem Vater und Primus, aber ich kann mich rechtzeitig in die Büsche verkrümeln. Leider stehen Tizia, Abericus und Graecus noch herum. Sie unterhalten sich kurz, dann gehen sie wieder.
Derweil erfahre ich von Felix, dass ein neuer General für Iberien ernannt worden ist. Vielleicht ist es ja Primus. Großartig.
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« Antworten #7 am: 30.03.2011 | 20:42 »

30.01.2011

Wir treffen uns im Tempel der Magna Mater, wo meine Mutter sich gern aufhielt. Außer meinem Vater sind Gnaeus, Primus und Secundus da. Abericus schubst mich rein.
Primus soll heiraten, und zwar Iulia Octavia, das arme rehäugige Ding. Mein Vater reist wieder nach Griechenland, und wir sollen seine Aufgaben untereinander aufteilen. Dann verschwindet er und lässt das Ganze Gnaeus machen.
Ich bin von Marcus Porcius Cato, dem Censor, zu einem Essen eingeladen, wegen der isthmischen Spiele. Er ist Stoiker und mag unsere Familie eigentlich nicht. Gnaeus und Primus gehen auf irgendein langweiliges Senatstreffen.

Da ich keine Lust habe, mit Secundus über Stoizismus zu reden, lasse ich das Graecus machen. Vielleicht sieht er ja ein, dass Stoizismus langweilig ist.
Wir reden noch mal mit ihm wegen Charon, und er ist angemessen beeindruckt. Er ist ja auch der Erste, der davon erfährt, mein Vater ist ja gleich wieder davongerannt. Graecus erinnert sich, dass Charon erzählt hat, dass das Schicksal uns ausersehen hat, um Feinde von Nyx zu sein. Sogar Zeus hat Angst vor Nyx. Wir sollen verhindern, dass weitere Essenz von Nyx freigesetzt wird. Ansonsten versinkt die Welt in ewiger Dunkelheit, was wohl irgendwie schlecht ist.

Als nächstes überlegen wir, was wir mit dem Stab machen. Ich schlage vor, das Ding zu einem Mars-Tempel zu bringen. Schließlich sind Mars und Charon ja auch halbwegs miteinander befreundet.

Auf dem Forum werden wir erstmal angehalten und gefragt, wer wir sind. Die Wachen wissen aber nicht so recht, warum sie fragen müssen und was das alles soll. Wenn jemand extrem verdächtig ist, darf er nämlich nicht auf das Forum. Das hat der Senat angeordnet, oder doch zumindest mal Zensor Titus Iulius.

Im Marstempel werden wir darauf aufmerksam hingemachen, dass wir lieber zum Vulkantempel gehen sollten. Also machen wir uns auf den Heimweg. Unterwegs treffen wir eine Abordnung Wachen. Von denen erfahren wir, dass vor einigen Tagen Scipio Bonus auf dem Forum von einem Griechen mit einem Stock angegriffen wurde. Dabei wurde der Bürger Moderatus erschlagen, der Bonus zu Hilfe eilte. Ein paar aufgebrachte junge Männer (Julier) brachten den Griechen, der Xanthippos hieß, auf der Stelle um.

Wir fahren zusammen nach Ostia, weil dort der Vulkantempel ist. In der Schenke unterhalten wir uns mit Tizia, die bei der Göttersache weiter mitmachen will, statt lieber Florix zu heiraten und Kinder zu kriegen. Außerdem sehen wir gutgebaute Afrikaner, die miteinander ringen. Wir gehen trotzdem zum Tempel.

Dort empfängt uns ein Andronikus, ein Priester des Vulkan, der ziemlich erstaunt über unsere Geschichte ist. Er meint aber, dass möglicherweise Vulkan selbst interessiert genug daran ist, um persönlich aufzutauchen. Wir werden dann mit Waschungen, Dämpfen und Gesängen auf die Fertigung der Waffen vorbereitet – alle, auch Tizia, weil die ja auch dabei war.
Es gibt ein großes Ritual, mit einem geopferten Stier, und Blut, das wir vergießen müssen (au!). Der Boden wird daraufhin immer wärmer, und seltsame Gerüche steigen auf. Schließlich legt Andronikus den Stab auf den Altar, der daraufhin rot leuchtet und immer heißer wird. Die glühenden Kohlen dahinter lodern grell auf, und dann trifft ein schwerer Schlag den Altar.

Als das Glühen nachgelassen hat, sehen wir, dass der Stab in vier Teile zerbrochen ist, und dass auch der Altar geborsten ist und den Blick auf einen Eisenblock im Inneren des Altars freigibt.
Andronikus meint, dass sie jetzt die Waffen erschaffen müssen, und dass das noch eine Weile – wohl eher Monate – dauern wird. Er gibt uns dann Bescheid.

Zurück zu Hause muss mein Vater wieder losrennen, weil er mit etwas total Wichtigem beschäftigt ist. Graecus meint, dass mein Vater wahrscheinlich irgendwelchen hochaktuellen Problemen verpflichtet ist – er ist gerade erst angekommen, muss aber gleich wieder weg… das sehe ich dann auch ein.

Als nächstes reden wir mit Fabia. Abericus ist seltsam unwillig, sie zu heiraten, weil er sie nicht glücklich machen könnte. Als wir bei ihr ankommen, riecht es nach Vulcan, aber Graecus meint, das wäre nur Schwefel, der auch in Eiern drin ist.
Fabia erzählt, dass sie einen kleinen Altar zu Ehren Prometheus errichtet hat, was ich nicht so gut finde – unser Haushalt ist Iuppiter geweiht, und ich will nicht, dass sie die Hausgötter beleidigt.

Danach gehe ich noch zu Primus, um ihn zu einem Trainingskampf herauszufordern. Er ist komischerweise relativ freundlich und erzählt wilde Geschichten von Elefanten und Iberern, die er alle geschlagen hat.

Am nächsten Tag haben wir dann den Trainingskampf, den ich auch gewinne. Primus versucht danach noch, mich zu erwischen, aber das schafft er auch nicht recht. Er stapft beleidigt davon.

Silanus: „Jetzt habe ich Primus geschlagen, was kann jetzt noch kommen?“
Abericus: „Nyx?“

Ich bin ein bißchen angeschlagen, ich weiß nicht, warum. Vielleicht, weil ich irgendwie denke, dass mich Graecus ja eh nur küßt, weil ich die Wette gewonnen habe. Und ich will ja, dass er mich küßt, weil er mich mag.
Auf jeden Fall kommt Graecus dann und küßt mich auch. Er weiß aber nicht, was das genau bedeutet, aber egal.
Und er erzählt mir, dass Cresces nicht einfach bei einem Unfall gestorben ist, sondern wohl ermordet wurde. Ich vermute, dass es mein Vater war, Graecus denkt, es könnte auch meiner Mutter gewesen sein, aber das glaube ich nicht.
Für den Fall, dass es ein anderer Sklave war, bitte ich Tizia, sich mal umzuhören. Ich weiß noch nicht, ob ich nicht meinen Vater konfrontieren soll, aber Graecus und Abericus finden, dass ich das erst mal lassen sollte.

Danach taucht Secundus auf, weil wir auf die Feier müssen. Leider hat er auch keinerlei Ahnung von Politik. Wir treiben Gnaeus auf, der uns noch einen kurzen Crashkurs in der Politik unseres Vates gegeben hat.
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« Antworten #8 am: 2.07.2011 | 14:55 »

Mein Vater ist kein Stoiker, und auch kein Epikureer, findet aber beide gut. Naja, das kann ja nur schief gehen.

Secundus hat keinen Leibsklaven, und auch keine Frau. Ich beauftrage Tizia, sich mal darum zu kümmern, dass Vater ihm eine sucht.

Im Atrium von Cato treffen wir etlich Julier, ein paar Sabinier und natürlich Scipionen, darunter auch Scipio Bonus. Begrüßt werden wir aber erst mal von Cato. Der ist freundlich, aber herablassend zu mir, meint, mein Vater hätte ja endlich mein Potential erkannt und erklärte, wenn ich einverstanden wäre, dann würde er mich zu verschiedenen Feiern einladen. Wenn ich hingehe, unterstützt er künftig in der Öffentlichkeit meinen Vater. Ich stimme vorsichtig zu, und Tizia und Abericus meinen, das wäre richtig gewesen.
Secundus stand die ganze Zeit daneben und hat mitgeschrieben, was Cato gesagt hat. Das war ziemlich peinlich. Ich habe Secundus mal darauf hingewiesen.

Ich unterhalte mich mit Scipio Bonus. Der ist recht freundlich, und findet die Party etwas langweilig. Den Xanthippos, der ihn angegriffen hat, kannte er gar nicht, aber er hat sich dort mit Moderatus getroffen. Den kannte er aber auch nicht.
Er erzählt etwas davon, dass irgendeine Geschichte ja schon erledigt ist. Ich habe keine Ahnung, wovon er da redet, und schließlich spricht ihn Abericus auf die Geschichte mit meiner Schwester an. Da wird er ziemlich nervös und verabschiedet sich wieder.

Irgendwann spricht mich noch eine Bellona-Priesterin namens Ravilla an, die herumgeführt werden will. Weil ich aber keine Ahnung habe, was die eigentlich möchte, lasse ich das Secundus machen.

Dann spricht noch irgendein Knilch Graecus an. Ich schicke Tizia zum Spionieren.
Graecus erzählt, dass der Typ Marius heißt und einen Investor für Land in Griechenland sucht. Er hat aber nicht zugesagt.
Marius hängt häufiger mit Julius Brutus herum, erzählt Tizia. Der war früher ein Partytyp, ist jetzt aber ein Politiker. Soll nächstes Jahr in die Legion eintreten.

Ansonsten rede ich noch mit vielen Personen, glücklicherweise hauptsächlich über Wagenrennen.

Nach dem Fest machen wir noch eine Lagebesprechung: Secundus erzählt, dass Ravilla Julius Brutus erkannt hat und dann schnell gegangen ist. Abericus erzählt, dass Titus Julius Maximus (der zweite Konsul) die Kontrolle über die römischen Armeen an einen Plebejer abgeben will, um sich anderen Aufgaben zu widmen. Der Plebejer ist ein gewisser Omnibus Exuberantius, der mit Kohl reich geworden ist.

Gnaeus trifft uns am nächsten Morgen und erzählt, dass im Senat bestätigt wurde, dass mein Vater in Mazedonien das Heer behalten darf und gegen Philipp kämpfen kann. Ich mache mir ja ein bißchen Sorgen wegen der Seleukiden, aber Gnaeus meint, das wäre wahrscheinlich kein Problem.
Die Sache mit Exuberantius ist erst mal vom Tisch, aber die Julier unterstützen ihn weiter. Er ist beim Volk beliebt.
Gnaeus erzählt, dass die Porcii (zu denen Cato gehört) optimates sind, also adelsnah. Die Julier und wir sind aber eher volksnah. Die Porcii und die Julier können sich nicht leiden, bisher haben wir keine Probleme mit den Juliern. Im Gegenteil, Primus ist mit einer von denen verlobt.

Dann gehen wir mal los, und besuchen Abericus neues Haus. Es ist noch ein bißchen unfertig, aber es gibt ein gutes Omen: Ein Adler landet auf einem Felsen. Fabia hat schon Einrichtung gekauft, was Abericus aufregt, weil er auch gern Möbel gekauft hätte.
Ich schlage vor, mal in einem Apollo-Tempel ein Orakel zu befragen, wo wir ein Teil von Nyx finden – Fabia hat aber schon einen Kompass gebaut, der uns dorthin führen kann.

Dann machen wir uns auf den Weg zum Apollo-Tempel, wo der Adler auf dem Dach sitzt und eine Ratte frißt. Abericus meint, das wäre eine Metapher für den Sieg Roms. Ich mag keine Metaphern.

Im Apollo-Tempel treffen wir einen etwas tattrigen alten Priester, der für uns aus einer Ziege liest. Er sagt, das Gesuchte läge südlich von der Geburtstätte Roms, östlich der Lebensader und sei versteckt. Wir sollen Ausschau nach einem Schild (der Schild, nicht das Schild) halten.

Danach wollen wir ins Archiv, um das Buch der Weissagungen anzugucken. Secundus kommt mit, und wir dürfen das Buch auch angucken. Secundus ist völlig begeistert und meint, in ein paar Tagen hätte er die Informationen.

Brian: „Das Buch sieht ziemlich unspektakulär aus… ein einfacher Holzdeckel mit Juwelen…“
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« Antworten #9 am: 5.10.2011 | 21:03 »

Und weiter geht´s...

Wir folgen dem Kompass in Richtung des sogenannten capuanischen Tores, Richtung Via Appia. In einer Straße mit diversen Tempeln sehen wir vor einem dieser Tempel einen Streitwagen, auf dem eine Frau stand, die ihn gelenkt hat. Sie ist ziemlich verhüllt, aber wir erkennen Antigone, die angebliche Nyx-Priesterin.

Sie geht in einen der Tempel hinein, wir folgen ihr. Sie ist in einen Bellona-Tempel hineingegangen.

„Mars ist das egal, hauptsache, Blut fließt.“
„Mars ist das Gott der Menstruation?“

Ein Hilfspriester kommt aus dem hinteren Teil des Tempels und erzählt uns, der Hauptpriester wäre nicht da. Ich erkläre, dass wir eh nur mit Antigone reden wollen und kündige Sittiri…Sitara… Graecus an.

Daraufhin kommt der Hauptpriester, der wohl doch da ist, und kündigt Antigone an. Ich frage ihn nach Ravilla, und er wundert sich, dass ich die kenne, weil sie doch sonst immer nur in den Archiven herumhängt. Passt ja gut zu Secundus.

Antigone taucht dann auch auf und unterhält sich mit Graecus. Wir sagen ihr nichts von unseren Plänen, weil wir ja nicht wissen, was sie weiß. Oder so. Jedenfalls erzählt sie nicht so recht, was sie hier macht, und behauptet, sie müsse hier etwas für eine Freundin abholen.
Dann geht sie wieder. Ich schicke Tizia hinter ihr her, weil Abericus und Graecus sie nicht gefangen nehmen wollen.

In dem Tempel gibt es auch einen Schild, den die Bellona-Statue hat. Angeblich hat sie damit beim letzten Angriff der Kelten die Stadt verteidigt. Der Schild ist schon ziemlich mitgenommen, sieht aus wie ein Legionärsschild – Abericus meint, er wäre wohl noch nicht so alt, aber vielleicht erhält die Göttin ja den Schild.

Tizia hat irgendwas gehört, als wir hineingekommen sind – der Chefpriester war wegen irgendwas besorgt, was in fünf Tagen passieren soll, aber Antigone hat ihn beruhigt.

Wir folgen dann noch ein bißchen Flavias Kompass und finden heraus, dass die Nadel irgendwo im Garten des Bellonatempels anfängt zu kreiseln. Wir werden Ravilla noch mal fragen müssen, ob es da einen Keller oder so.

Während wir da herumstehen, kommt der Hilfspriester, der zwei Diener mit großen Körben voller Müll zum Hafen schickt, um sie auszuleeren. Das ist komisch, weil man Müll ja normalerweise morgens mit dem Müllwagen wegschickt.
Wir folgen den beiden Dienern zum Hafen, und dort stoße ich einen Diener versehentlich an. Er fällt nicht um, daher schubse ich ihn ein paar Mal und nehme ihm schließlich den Korb weg. Drinnen liegt eine Hand – Graecus meint, die Hand einer Patrizierin.

Der Diener verleugnet, etwas davon gewußt zu haben – er sollte nur den Korb ans andere Ufer bringen und auf einen Stein stellen. Wir überlassen Hand und Diener den Vigilen, Tizia und Abericus gehen zurück zum Tempel (weil der zweite Diener vielleicht zurückgerannt ist), und ich fahre mit Graecus mit einem Boot über den Fluß.

Wir kommen am anderen Ufer an, und ich schicke unsere Ruderer weg. Das war wohl nicht so clever, weil wir gar nicht am anderen Ufer sind, sondern auf einer Insel.
Jedenfalls stellen wir den (leeren) Korb auf den Stein und verstecken uns dann.
Wir unterhalten uns dann eine Weile, und dann geht wieder dieses Hin und Her los, von wegen „oh, ich mag nicht mit dir kuscheln“ und „oh, ich könnte dich massieren“, und dann sagt mir Graecus, der blöde Sack, endlich mal, dass er nichts mit mir anfangen will. So ein Idiot.

Wir warten noch eine Weile, streiten uns herum, wer jetzt ertrinken geht, und schließlich kommt ein Boot. Wir nehmen den Ruderer gefangen – er erzählt uns, er käme von Abericus, aber wir glauben ihm nicht und schleppen ihn erstmal nach Hause. Graecus bringt ihn rein, und ich gehe weg, um mich zu besaufen.

Dann taucht aber Abericus auf und mault rum, weil er will, dass ich ihm helfe, dieses Nyx-Teil zu holen. Er hat wohl unter dem Bellona-Tempel Ravilla gefunden, die irgendwie verletzt ist. Wir streiten uns ein bißchen herum, aber ich gehe dann mit.
Allerdings erfahre ich, dass der dämliche Typ von der Insel tatsächlich ein Bote von Abericus ist. Ups.

Wir gehen zurück nach Hause, wo mir Lavinia über den Weg läuft und ich sieh vor Männern warne. Das versetzt ihrer guten Laune einen Dämpfer.

Ravilla kommt dann wieder zu Bewußtsein. Sie war gerade unterwegs, um Secundus etwas zu erzählen, als man sie niedergeschlagen hat – Abericus hat sie gefesselt und unter Drogen gesetzt unter dem Bellonatempel gefunden.
Sie hat dort nämlich gesehen, wie der Hohepriester der Bellona im Tempel ein Menschenopfer dargebracht hat, eine junge Frau. Sie ist ziemlich sauer auf ihn, vor allem weil man sie wahrscheinlich auch opfern will.

Wir diskutieren ein bißchen – sie will den Hohepriester am liebsten gleich umbringen, aber eine Gerichtsverhandlung wird wohl schwierig. Wir beschließen, noch mal zum Tempel zu gehen, um nachzuschauen, was es dort gibt.
Vorher reden wir noch mit Gnaeus, aber der will nicht mit mir sprechen, sondern lieber mit Abericus.

Als wir zum Tempel kommen, spioniert Tizia voraus und findet heraus, dass gerade jemand Ärger mit dem Hohepriester haben, weil er sich wohl als unfähig erwiesen hat. Sie kommt zurück und alarmiert uns, und Abericus und ich laufen los. Unterwegs hören wir einen Schrei, und als wir ankommen, sind drei Männer da (ein älterer Legionär) und zwei jüngere Kerle) und haben den Hohepriester umgebracht.

Der Legionär erzählt uns, dass er von dem Hilfspriester von den Menschenopfern gehört hätte und daher den Hohepriester getötet hat. Abericus und Graecus glauben ihm aber nicht so recht, wir reden ein bißchen, und schließlich einigen wir uns darauf, die Vigiles zu holen.
Das tun wir auch, die tauchen auf und nehmen uns mit. Tizia kommt zu uns und berichtet, dass der geheime Raum unter dem Tempel leer ist. Dort standen vier Büsten von Jupiter, Iuno, Minerva und Merkur, außerdem kleinere Statuen irgendwelcher östlichen Götter. In der Mitte war ein Podest, auf dem etwas stand, das jetzt aber weg ist. Tizia vermutet, dass dort ein Kästchen aufbewahrt wurde.

Wir trennen uns von dem Prätor, der Kompass zeigt nach Südosten. Wir schnappen uns einen Streitwagen und rasen los. Wir kommen an einen Bauernhof, steigen aus und gehen zu Fuß weiter. Und weiter. Und noch weiter…
Wir sind ziemlich lang unterwegs und werden wohl nicht rechtzeitig zur Verhandlung gegen die Mörder des Bellona-Priester auftauchen. Irgendwann sehen wir einen Adler, der unseren Weg kreuzt und schnurgerade in eine Richtung fliegt. Wir folgen ihm, da wir auf Jupiter vertrauen.

Wir gelangen nach einer Weile an einen breiten Weg, wo ein Tribun Rast macht. Er hat einen Streitwagen dabei. Nach einem kurzen Gespräch leiht er uns seinen Wagen, damit wir weiter können. Er heißt Primus Julius Tranquillus.

„Das Orakel von Dämpfi“

Unterwegs wird es langsam Tag. Wir machen an einer Taverne Station und hören von dem Wirt, dass es in der letzten Nacht einen seltsamen Sturm von Motten gab. Daraufhin nehmen wir ein Zimmer, und Graecus macht uns einen Orakelspruch.
Er sieht dabei eine Stadt, die in sich zusammenfällt bei einem Erdbeben und einer Flutwelle, die danach kommt. Das größte Gebäude wird von einer gehörnten Doppelaxt geschmückt.
Tizia und Graecus meinen, die Stadt wäre Knossos auf Kreta, die Stadt des Minotauren. Nach ein paar Anfragen an den Wirt berichtet er von einer Höhle im Gebirge, die einer Hexe namens Cerce oder so bewohnt wurde. Es gibt dort auch ein Labyrinth, man kann dort Visionen haben und die Tiere verhalten sich seltsam.

Wir gehen dorthin und treffen unterwegs ein seltsames Wildschwein. Obwohl wir total müde sind, gehen wir in die Höhle hinein. Dort wabern merkwürdige Dämpfe herum, aber Graecus meint, die Vögel würden vor uns sterben.
Da wir aber so unglaublich müde sind, gehen Tizia, Abericus und ich nach draußen, um dort zu übernachten. Graecus legt sich in der Höhle schlafen, um dort eine Vision zu haben.

Wir schlafen vormittags ein, und kurz vor Sonnenaufgang weckt mich der Schrei eines Adlers, der direkt in mein Ohr brüllt. Klingt ein bißchen wie meine Mama. Vielleicht ist die ja jetzt ein Adler im Dienste von Jupiter, das wäre doch schön.

In der Höhle fehlt Graecus, aber an seinem Schlafplatz finden wir Schleifspuren. Wir folgen den Spuren, die aber immer schmaler werden, so als hätte ihn eine Schlange verschluckt.
Schließlich kommen wir an eine lichtdurchflutete Höhle, in der Kirke sitzt. Unsere Kirke, und sie ist ziemlich verwundert, dass wir jetzt auf ihrer Insel sind. Um ihren Arm hat sich eine Schlange geringelt – das ist Graecus.

Wir unterhalten uns mit ihr, und sie meint, dass das Teil von Nyx wohl tatsächlich in Knossos ist. Es sieht so aus, als ob Antigone (oder wer auch immer) den Mottensturm beschworen hat, der sie nach Knossos bringt.
Sie gibt uns noch ein Wasser mit, dass Graecus für seine Visionen verwenden soll, dann verabschieden wir uns.

Wir kommen wieder zurück nach Rom. Dort erwarten uns diverse Botschaften: Von Cato eine Einladung für in zwei Stunden, vom Aedil ein Strafzettel und ein neues Verfahren am nächsten Mittag, vom Vulkantempel wegen der Weihe der Waffen in drei Tagen und von Secundus wegen der Nachforschungen. Außerdem hat Fabia Abericus geschrieben, dass sie sein Essen warm gestellt hat.

Als erstes gehen wir zu der Feier, zu der uns Cato eingeladen hat. Die ist todlangweilig. Immerhin treffen wir einen interessanten Volkstribun namens Musicus, der sehr stark ist und einen Haufen scharfsinniger Fragen über meine Position stellt. Aber er lädt mich zum „Kontrastprogramm“ bei dem Tribun Festus ein, und die anderen auch. Klingt auf jeden Fall vielversprechend.

Am nächsten Tag bringen wir den Streitwagen zu Tranquillus zurück. Der mag keine Griechen und findet, man könnte ihnen nicht vertrauen. Wagenrennen interessieren ihn auch.
Danach gehen wir zum Praetor, der unsere Aussage aufnimmt und uns verspricht, einen Gerichtsdiener zu schicken, der uns dann das Urteil mitteilt.

Bei Secundus erfahren wir, dass Rom untergehen wird, wenn die Ewige Nacht einbricht, das Elend aller Menschen ein Ende hat, die Götter Rom verlassen und ewige Ruhe im Land einkehrt. Ansonsten hat er nicht viel herausgefunden.

Danach geht es nach Ostia zum Vulkantempel. Da es ziemlich viel Stau gibt, müssen wir eben die Todesstrecke nehmen. Bei dem Tempel gibt es eine Prozession, aber wir finden einen jungen Priester, der uns erzählt, dass der Hohepriester plant, eine große Feier auf dem Forum zu machen. Er hat schon den Senat und andere Optimaten eingeladen. Wir geben ihm noch eine Gästeliste und überlegen noch, wie wir das mit der Übergabe der Dolche an Tizia und Graecus machen.

Zum Abschluß des Tages gehen wir auf Festus‘ Feier, die wesentlich lebendiger ist als die von gestern. Wir treffen einige Volkstribunen und laden sie auch zur Vulkanfeier ein. Dabei lerne ich nicht nur diverse wichtigen Plebejer kennen, sondern auch noch einen netten jungen Tänzer. Wird ja auch mal wieder Zeit, Graecus hat schon meinem Bruder gesagt, er solle seine Säfte in der Hinsicht mal ausgleichen.

Am nächsten Morgen taucht ein alter Mann bei Abericus auf und beschwert sich darüber, dass dessen Tiere auf seinem Land weiden würden. Wir besuchen sein Haus, um seine Tiere anzugucken – es sind zwei Schafe, die Fabia besorgt hat. Wir haben eine längere Diskussion mit ihr über Experimente, Tiere und Diener. Fabia ist schwierig – armer Abericus. Dabei ist er nicht mal mit ihr verheiratet.

Im Vulcantempel findet der Hohepriester unsere Gästeliste doof, weil er eigentlich keine Volksvertreter dabei haben will, aber ich bekomme ihn überzeugt, dass die auch dabei sein müssen – und nicht in der hintersten Reihe. Dafür hat er aber die Idee, dass Tizia und Graecus hinter der Bühne geweiht werden, wo man sie nicht unbedingt sieht.

Gnaeus, mit dem ich noch mal rede, weil ich sauer bin, findet unsere Einladungsliste nicht so toll. Ist ihm wohl zu volksnah. Naja, ich lade ihn trotzdem ein.

Schließlich ist der Tage der Waffenweihe, und das Forum ist voll von Leuten. Dann erzählen einige Leute irgendwelches Zeug. Viele Leute, die viel, viel Zeug erzählen, den ganzen Tag lang. Erst gegen Abend bringen sie die Waffen, weihen sie und übergeben uns die Schwerter und Dolche. Dann taucht noch ein Adler auf und guckt uns an – ein gutes Omen. Ich halte dann noch eine Rede, und alle jubeln. Das ist schon ziemlich toll.

Die Waffen sind noch nicht ganz fertig – die müssen noch geschärft und ge-sonstwast werden. Das dauert ungefähr vier Tage, und dann geht’s los noch Kreta. Secundus gibt mir ein Schreiben mit für einen Polydoikos, einen Arzt auf Kreta. Vielleicht ist das ja der Onkel von Graecus – beim letzten Besuch haben wir ja auch einen davon getroffen.
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Leonie

« Antworten #10 am: 7.10.2011 | 23:06 »

Oh, was hab ich denn hier noch... ein Gespräch zwischen Abericus und Silanus (im Skype):

Ich bin auch da, und ich finde, Silanus und Abericus sollten noch ein kleines Abschiedsfest geben, bevor sie noch Kreta schippern.
   :  :    Abericus: Und wer soll geladen werden?
   :  :    Silanus: Da brauch ich deine Hilfe, und am besten auch die von Gnaeus oder Severus.
   :  :    Silanus: Ich würd ja Felix einladen, und Julius Tranquillus. Und Musicus, den Volkstribun.
   :  :    Abericus: Wie groß soll das Fest werden?
   :  :    Silanus: Nicht so riesig, denke ich. Aber nach der Aktion auf dem Forum will ich auch nicht so sang- und klanglos verschwinden.
   :  :    Abericus: Ist ne gute Idee. evtl. täts ja auch ein Abenessen im kleinen Kreis.
   :  :    Silanus: Würd ich mal Gnaeus fragen. Wir wollen ja niemanden vergessen bei den Einladungen.
   :  :    Abericus: Ok, doch was größeres kleineres. Also nix mit dem üblichen 4er Abendessen.
   :  :    Silanus: Fände ich etwas zu klein, ja.
   :  :    Silanus: Hey, ich hab ne Idee - wir könnten diesen Exuberantius einladen!
   :  :    Silanus: Der ist mit den Juliern verbandelt und bestimmt ein guter Verbündeter für dich!
   :  :    Abericus: NEIN!!!!!!
   :  :    Abericus: Die Reaktion von Abericus.
   :  :    Abericus: Und Silanus hat den Ausdruck auf Abericus Gesicht bis jetzt nur einmal gesehen, als Silanus in Griechenland von den Attentätern fast umgebracht worden wäre.
   :  :    Silanus: Silanus blinzelt erstaunt.
   :  :    Silanus: "Aber... versteh ich nicht."
   :  :    Abericus: "Das mußt du auch nicht verstehen. Ich will diesen Mann einfach nicht als Verbündeten." Der Ausdruck auf dem Gesicht verändert sich. Irgend wie wirkt Abericus .... müde?
   :  :    Silanus: "Äh... einverstanden?"
   :  :    Silanus: "Aber ich dachte, die Julier wären als Verbündete toll?" Silanus guck immer noch ziemlich verwirrt aus der Wäsche.
   :  :    Abericus: "Die Julier sind es auch bestimmt. Aber Exuberantius nicht umbedingt."
   :  :    Silanus: "Also verbünden wir uns mit den Juliern, aber nicht mit Exuberantius?"
   :  :    Silanus: Silanus geht ein Lichtlein auf. "Kennst du den?"
   :  :    Abericus: "Ja, wir verbünden uns mit den Juliern. Was denkst du über einen Mann, der glaubt, die römischen Legionen führen zu können, obwohl er niemals Soldat war? Der in uns Legionären nur Zahlen sieht und uns Legionäre wohl so behandelt hätte, als wären wir Kohlköpfe?"
   :  :    Silanus: Silanus blinzelt, und du siehst ihm an, dass er versucht, deinen länglichen Satz zu verarbeiten.
   :  :    Silanus: "Nicht... gut?"
   :  :    Abericus: "Sollten wir uns mit dem Verbünden?"
   :  :    Silanus: "Ja?"
   :  :    Silanus: Silanus sieht Abericus Gesicht...
   :  :    Silanus: "Nein?"
   :  :    Abericus: "Was denkst du? Ich werde dir diesmal die Antwort nicht geben. Ich will sie von dir hören! Ich ... ... bin hier nicht objektiv!"
   :  :    Silanus: "Na gut. Also, dieser Exuberantius behandelt Legionäre wie Kohlköpfe, hab ich das richtig verstanden?"
   :  :    Abericus: "Ich kann es nicht beurteilen. Da er aber kein Soldat war, weis er nicht, was ein Soldat fühlt und denkt. Deswegen gibt es doch die Regel, das jeder, der etwas in der Politik was bewegen will, in der Legion gedihnt haben soll. Er ist ein Krämer der reich geworden ist. Ich bin froh das er nicht die Legionen befehligt. "
   :  :    Silanus: "Gut, das versteh ich. Das klingt wirklich ein bißchen doof."
   :  :    Silanus: "Also verbünden wir uns nicht mit dem." Silanus schielt zu Abericus, um rauszufinden, ob das jetzt richtig war.
   :  :    Abericus: "Es wäre besser, ihn nicht zur Abschiedsfeier einzuladen. Den das könnte ... Nein, wir sollten uns nicht mit ihm verbünden. Das ist zumindest das, was ich denke."
   :  :    Silanus: "Gut!" Silanus wirkt erleichtert. "Den mögen wir also schon mal nicht."
   :  :    Abericus: "Falsch. Ich mag ihn nicht. Du hast keinen Grund ihn nicht zu mögen."
   :  :    Silanus: "Aber... ich dachte, er ist fies zu den Legionären? Ich mag Legionäre!"
   :  :    Silanus: "Außerdem vertrau ich dir - wenn du den Kerl nicht magst, mag ich ihn auch nicht. So."
   :  :    Abericus: "Ach, Silanus ..., und was machst du, wenn du eines Tages entdeckst, das ich unrecht habe? Ich bin auch nur ein Mensch! "
   :  :    Silanus: "Ja, hast du denn nun unrecht bei dem?"
   :  :    Abericus: "Das kann ich dir nicht sagen. Ich denke, das meine Meinung richtig ist. Und ich werde alles tun, um dich zu schützen. Das ist das einzige, das ich dir versprechen kann."
   :  :    Silanus: Silanus schüttelt den Kopf. "Ich versteh das nicht. Wenn du den nicht magst, warum soll ich mich jetzt mit dem verbünden?"
   :  :    Abericus: "Sollst du nicht. Ich versuche dir nur zu sagen, das du deinen Geist offen halten sollst. Manchmal denke ich ... das ich zu viel einfluss auf dich habe. Manchmal ..."
   :  :    Silanus: "Och, mach das doch nicht so kompliziert! Jetzt weiß ich überhaupt nicht mehr, was ich von dem Kohlkopf da halten soll!"
   :  :    Abericus: "Am besten bleibst du dem so fern, wie du nur kannst."
   :  :    Silanus: "Na also, geht doch."
   :  :    Silanus: "Kein Exuberantius. Exuberantius böse."
   :  :    Abericus: "Ich glaube, seine Glückssträhne wird nicht mehr sehr lang anhalten."
   :  :    Silanus: "Gut. Und wenn wir ihm die vermiesen können, umso besser. Niemand behandelt meinen Freund wie einen Kohlkopf!"
   :  :    Abericus: "Wir werden uns um den nicht kümmern. Wir lassen den Dingen ihren lauf. Wir haben wichtigeres zu tun, als uns um einen Krämer zu kümmern. Zuerst mal retten wir die Welt. Danach ... ich denke, wir suchen dir eine Frau, mit der du gut leben kannst und die auf dich aufpast. Exuberantius erledigt sich mit der Zeit wahrscheinlich von selbst!"
   :  :    Silanus: Okay.
   :  :    Silanus: "Aber wir suchen erstmal dir eine Frau, bei dir ist das dringender."
   :  :    Abericus: "Das sollte inzwischen etwas einfacher sein. Immerhin bin ich jetzt von Vulkanus gesegnet. Außerdem, wieso ist das bei mir dringender?"
   :  :    Silanus: "Du bist älter, und du hast eine Fabia."
   :  :    Abericus: "Was soll das den nun heisen "Ich habe eine Fabia"?"
   :  :    Silanus: "Hast du nicht gesagt, du brauchst eine Ehefrau, die auf Fabia aufpasst?"
   :  :    Abericus: "Hab ich? Welche Frau macht das deiner Meinung nach mit? Fabia ist ja nun nicht umbedingt häslich!"
   :  :    Silanus: "Häh, was hast denn das damit zu tun?"
   :  :    Abericus: "Was glaubst du, welche Frau past auf eine andere Frau auf, die im Haus ihres Mannes wohnt? Eifersucht macht das Leben nicht umbedingt einfacher."
   :  :    Silanus: "Wieso Eifersucht, Fabia ist doch dein Mündel?"
   :  :    Abericus: "Ja und? Fabia wird sich nicht ändern. Sie wird mich trotzdem dummchen nennen, was in den Ohren einer anderen Frau durchaus wie ein Kosewort klingen kann."
   :  :    Silanus: "Oh. Du solltest Fabia schleunigst verheiraten."
   :  :    Abericus: "Ja, das ist wohl war. Die Frage ist nur, ob sie will ... Ich bin nicht ihr Vater."
   :  :    Silanus: "Aber ihr Vormund - da muss sie nicht wollen."
   :  :    Silanus: "Glaub ich."
    :  :    Abericus: "Ich will sie nicht zwingen"
   :  :    Silanus: "Aber wenn Fabia dir doch beim Heiraten im Weg steht, dann braucht sie doch einen eigenen Haushalt, oder?"
   :  :    Abericus: "Also sorge ich dafür, das sie unglücklich wird, damit ich meinen Willen bekomme?"
   :  :    Silanus: "Äh... was? Wieso muss die denn dabei unglücklich werden?"
   :  :    Silanus: "Und warum sollst du unglücklich werden, nur damit sie ihren Willen bekommt? Das macht doch gar keinen Sinn!"
   :  :    Silanus: "Glaub ich"
   :  :    Abericus: "Aber wer sagt den, das ich durch eine Heirat glücklich werde?"
   :  :    Silanus: "Wer sagt denn, dass du es nicht wirst? Du stehst doch auf Frauen!"
   :  :    Silanus: "Außerdem heiratet man ja nicht zum Glücklichwerden, sondern damit man Kinder kriegt, die einen später versorgen, wenn man tattrig ist."
   :  :    Abericus: "Ist das so? Aber wer sagt dir den, das ich tattrig werde? Und so wie ich das verstehe, heiraten einige Leute, weil sie sich lieben!"
   :  :    Silanus: "Echt?"
   :  :    Silanus: "Das kommt mir irgendwie unsittlich vor."
   :  :    Abericus: "Warum? Was ist verkehrt daran, die Peson, mit der man sein Leben verbringt, zu lieben?"
   :  :    Silanus: "Das klingt einfach irgendwie komisch."
   :  :    Silanus: "Außerdem weißt du ja gar nicht, ob du die in ein paar Jahren immer noch liebst... und überhaupt, ich dachte, du willst dich hochheiraten?"
   :  :    Abericus: "Wenn es die richtige ist, dann weist du es. Aber du hast recht. Ich tue das aus politischen Gründen. Und das ist auch der Grund, warum ich versuche Fabia nicht zu verletzen. Sie kann tatsächlich noch jemanden finden, den sie liebt!"
   :  :    Silanus: "Fabia? Reden wir von der gleichen Fabia?"
   :  :    Silanus: "Außerdem ist es deine Pflicht als Vormund, ihr einen guten Ehemann zu finden! Nachher passiert dir etwas, und dann sitzt sie alleine da - eine rechtlose Ausländerin. Der kann sonstwas passieren!"
   :  :    Abericus: "Wieso nicht?"
   :  :    Abericus: "Vielleicht sollte ich sie mit dir verheiraten. Dann wäre sie gut versorgt. oder mit einem deiner Brüder!"
   :  :    Silanus: "Das ist jetzt wieder Sarkasmus, oder?"
   :  :    Abericus: "Nein. Ich neke dich nur ein wenig! Wobei? Was wäre so schlecht daran, mit Fabia verheiratet zu sein. ihr könntget euch vielleicht arangieren!"
   :  :    Silanus: "Ich glaube kaum, dass das im Sinne meiner Familie wäre, wenn ich eine Ausländerin ohne Verbindungen heirate, die noch dazu Prometheus verehrt."
   :  :    Silanus: "Aber jetzt stell dir mal vor, wir kommen nicht zurück aus Kreta - was wird dann aus Fabia?"
   :  :    Abericus: "Du hast schon recht. Aber da ist nichts, was ich jetzt in der kurzen Zeit noch tun könnte. Ich kann jetzt nur noch dir das Versprechen abnehmen, dich um sie zu kümmern, und dann dafür sorgen, das du gesund zurück kommst."
   :  :    Silanus: "Nein, du kommst natürlich auch zurück... aber irgendwann stirbst du, und was wird dann aus ihr? Ich würde sie verheiraten, wenn ich ihr Vormund wäre."
   :  :    Abericus: "An wen den? Ich kenne nur einen Grichen in Rom."
   :  :    Silanus: "Der kennt aber bestimmt noch andere Griechen. Wir sollten ihn mal fragen."
   :  :    Silanus: "Vielleicht mag er sie ja selber haben, er steht ja bekanntermaßen auf Frauen." Silanus verzieht das Gesicht.
   :  :    Abericus: "Frauen haben ihre Vorzüge. Sie sind weich und anschmiegsam!"
   :  :    Silanus: "Das sind Hunde auch."
   :  :    Abericus: "Nein, Silanus. Das sind sie nicht! Außerdem ist es angenehmer von einer Frau gebissen zu werden, als von einem Hund. Und solltest du Frauen noch mal mit Hunden vergleichen, dann werde ich dir eine Lektion erteilen, die sich gewaschen hat."
   :  :    Silanus: "Na, du hast damit angefangen, mit deinem weich und anschmiegsam."
   :  :    Abericus: "Ich habe sie niemals mit Hunden verglichen. ich habe nichts dagegen, wenn du sie mit Wölfinen vergleichst. Vor allem unsere Römerinen. Sie ziehen die Zukunft Roms auf, und verteidigen sie gegen alles was sie bedroht.

Deine Mutter war auch eine Frau. Also hab Respekt vor den Frauen. Du mußt nicht mit ihnen schlafen. Aber vielleicht erinnerst du dich noch an die Berührung deiner Mutter." Abericus macht dabei ein sehr ernstes Gesicht.
   :  :    Silanus: "Jetzt lass hier meine Mutter aus dem Spiel! Die war nicht 'weich und anschmiegsam', und Wölfinnen sind das auch nicht! Du solltest mehr Respekt vor Frauen haben und ihren Vorzug nicht darin sehen, dass du gut mit ihnen kuscheln kannst!"
   :  :    Silanus: "Nur weil ich nicht mit ihnen schlafen will, heißt das ja nicht, dass ich Frauen nicht respektiere oder so. Deswegen fand ich den Spruch von dir grad ja so doof."
   :  :    Abericus: "Doch. Frauen sind Wölfinen. Du hast noch nie gesehen, was eine Mutter ausrichten kann, wenn sie ihre Kinder verteidigt. Und sie sind zugleich zärtlich, anschmiegsam und sorgen dafür, das wir Männer tun, was sie wollen. Meistens merken wir es nicht mal. Wir Männer mögen die Krieger sein. Aber sie sind es, die dafür sorgen, das wir am Ende das sind, was wir sind."
   :  :    Silanus: "Häh? Ich hab dir gesagt, du sollst nicht über meine Mutter reden! Das war eine großartige Frau, und nur weil mein Vater ein... ein... jedenfalls mein Vater ist, macht sie das nicht weniger großartig!" Silanus ist ernsthaft angepisst.
   :  :    Abericus: "Ich habe eben gar nicht über deine Mutter gesprochen, sondern über die Frauen allgemein. Aber ich bin mir sicher, das sie dich geliebt hat. Und sie hat dich zum Teil zu dem gemacht, was du heute bist. Und wie ich dir schon mal gesagt habe, du bist jemand, der Dinge bewegt. Also muß sie großartig gewesen sein. Ein Teil von ihr ist in dir. "
   :  :    Silanus: Silanus guckt erst wütend, dann verwirrt und regt sich dann ab. "Na gut."
   :  :    Silanus: "...äh, wer heiratet jetzt wen? Ich hab den Überblick verloren."
   :  :    Abericus: "Na, du eine Frau, auch wenn es dir nicht gefällt!"
   :  :    Silanus: "Ach, das ist schon in Ordnung. Ich will ja auch Kinder und so."
   :  :    Abericus: "Tja, dann wirst du doch ein wenig kuscheln müssen!"
   :  :    Silanus: "Dafür muss ich doch nicht kuscheln..." Silanus schaut ein wenig alarmiert.
   :  :    Abericus: "Wie glaubst du entstehen Kinder? Durch küssen werden Frauen, den Göttern sei dank, nicht schwanger!"
   :  :    Silanus: "Ich hab schon mal mit einer Frau geschlafen... aber dafür muss man die weder küssen, noch mit ihnen kuscheln." Silanus macht eine eindeutige Handbewegung.
   :  :    Abericus: "Das ist richtig. Es macht es für die Frau halt angenehmer!"
   :  :    Silanus: "Wie, angenehmer? Ich heirate eine sittliche Frau!"
   :  :    Silanus: (im alten Rom galt es für Frauen als extrem unschicklich, Sex zu genießen)
   :  :    Silanus: (daher wurden Männer, die zu Huren gehen, statt ihre Ehefrauen zu belästigen, auch eher gelobt)
   :  :    Abericus: "Ach Silanus ... was soll ich dir dazu sagen .... Ja, du wirst wohl eine sittliche Frau heiraten."
   :  :    Silanus: "Davon gehe ich doch mal aus."
   :  :    Abericus: "Ja. Ich denke da wirst du nicht unrecht haben. Schlieslich wirst du jemanden von Stand heiraten."
   :  :    Silanus: "Du doch auch, oder?"
   :  :    Abericus: "Ja, aber bei mir liegen die Dinge etwas anderst."
   :  :    Silanus: "Wie, anderst?"
   :  :    Abericus: "Anderst eben. Ich habe schon einiges mehr von der Welt gesehen. Für mich wird es wahrscheinlich etwas schwieriger, als für dich!"
   :  :    Silanus: "Klar, du hast keinen Vater, der dir eine gute Partie aussucht, sondern musst selber gucken."
   :  :    Abericus: "Das meine ich nicht. Ich hab auch schon mehr von den Frauen gesehen. Für mich wird es kaum so einfach werden, mich sittlich zu verhalten, wie für dich!"
   :  :    Silanus: "Oh."
   :  :    Silanus: "...aber dafür gibt´s doch... äh... Bordelle oder so."
   :  :    Silanus: Silanus wird ein bißchen rot.
   :  :    Abericus: "Ach, ich weis auch nicht, ich war wohl zu lange im Ausland. Da schleichen sich angewohnheiten und ansichten ein. Das bleibt aber unter uns."
   :  :    Silanus: Silanus zwinkert Abericus zu. "Na klar. Ich vertrau ja auch darauf, dass du meine Vorlieben nicht an die große Glocke hängst." Smiley
   :  :    Abericus: "Na, so schlimm ist deine Vorliebe für guten Wein nun  auch wieder nicht. Aber ich werd darüber schweigen."
   :  :    Silanus: "Nein, das mein ich doch nicht... ich meine, dass ich halt lieber mit Männern schlafe und so."
   :  :    Abericus: "Auch darüber weis ich nichts, wenn man mich fragt!"
   :  :    Silanus: "Gut."
   :  :    Silanus: "War das jetzt irgendwie wieder Sarkasmus?"
   :  :    Abericus: "So ähnlich, aber nicht ganz."
   :  :    Silanus: "versteh ich nicht."
   :  :    Silanus: "Macht aber nix. Gästeliste! Hast du eigentlich noch Familie außer Fabia?"
   :  :    Abericus: "Nein, ich habe niemanden, außer Fabia."
   :  :    Silanus: "Schade. Dann können wir die nicht einladen."
   :  :    Abericus: "Ja."
   :  :    Silanus: "Gut, dann gehen wir jetzt und fragen Gnaeus."
   :  :    Silanus: ...uuuuuund ab, die beiden. ^^
   :  :    Abericus: *g*
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Leonie

« Antworten #11 am: 9.10.2011 | 21:36 »

Und diesmal gleich weiter:

Bevor wir nach Kreta oder Rhodos oder so aufbrechen, will ich noch eine Feier machen. Severus nimmt die Planung dann in die Hand.
An dem Morgen des Festes empfängt Primus die Klienten, nicht Gnaeus. Der ist irgendwelche Porcii besuchen. Wir spionieren ein bißchen hinter ihm her, und er ist auch bei denen zu Besuch.
Gnaeus kommt dann wieder heraus, zusammen mit dem Leibwächter des Julius Publius. Ich schicke Tizia hinter dem Leibwächter her, wir bleiben bei dem Olivenhändler und unterhalten uns mit Gnaeus. Der war bei Cato, um über Geschäfte mit Garum und Weizen zu reden. Wir – das erfahre ich – mögen die Porcii nicht, aber nicht nicht… nicht. Oder so. Jedenfalls haben sie Garum. Das ist sympathisch.

Wir unterhalten uns noch ein bißchen, und dann macht sich Gnaeus auf den Weg zu Julius Publius. Das ist der Typ auf der Couch, der früher immer bei den Feiern da war, herumsaß und die Mädchen anglotzte. Was will denn Gnaeus von dem?

Wir folgen ihm. Er sänftet an Julius Publius‘ Haus vorbei, lässt dort aber eine Nachricht abgeben. Dort treffen wir Tizia wieder, die uns von der Nachricht erzählt. Dabei sieht sie, wie ein Mann (kein Patrizier) aus dem Haus schleicht. Sie verfolgt ihn, wir verfolgen Gnaeus, der sich am Tiberufer mit einem Mann trifft und mit ihm über Weizen redet. Klingt uninteressant. Ansonsten trifft er noch ein paar andere Händler.

Als wir zurückkommen, ist die Feier noch gar nicht. Ich habe die Tage verwechselt. Mist.

Tizia ist dem Mann gefolgt, der aus dem Haus von Julius Publius kam. Sie meint, dass es vermutlich Publius selbst war, der sich als Plebejer verkleidet hat. Er ging in eine Latrine, traf sich mit einem Mann namens Crassus, und sagte ihm, dass er ihn in dieser Sache unterstützen wird. Tizia hat diesen Crassus verfolgt (einen ziemlich dicken Mann), und er ist zu einem besseren Anwesen gegangen, dass der Familie Calvisius gehört.
Die Calvisii sind Patrizier und machen ihr Geld vor allem mit Weizen, sprich: Land und sind daher relativ reich. Sie sind nicht sehr bedeutend und haben keinen sehr guten Ruf – man munkelt, der Familienbesitz sei nicht auf saubere Art und Weise zusammengekommen. Sie gehören zu den Optimates und sind mit den Porcii verbündet. Ist schon eine Weile her, dass die Familie einen Senator gestellt hat.

Beim Abendessen konfrontiere ich Gnaeus mit den Ereignissen. Er behauptet, Cato hätte ihm eine Nachricht über Blumengestecke gegeben. Von allem anderen hätte er keine Ahnung. Graecus meint, vielleicht wollte ihn ja jemand reinreiten, was ziemlich überzeugend klingt. Na gut, ist er vielleicht doch kein Verräter. Hmpf.
Primus, der olle Stinkstiefel, macht die ganze Zeit nur blöde Bemerkungen, bis ich ihm deutlich sage, dass er entweder was sinnvolles sagen soll oder die Klappe halten. Daraufhin haut er sein Messer in den guten Tisch und verschwindet schmollend.

Secundus taucht auf, isst nach einigen Bitten etwas und erzählt, dass Kreta unabhängig ist und am ehesten Makedonien folgt. Kretische Bogenschützen sind besonders gut und verdingen sich als Söldner.
Das Minotauren-Labyrinth befindet sich an der Ostseite von Kreta, ab und zu gehen Leute dorthin zur Wallfahrt. Außerdem gibt es angeblich unter Knossos auch ein Labyrinth.


Fabia hat für die Reise nach Kreta noch eine Feuerschutzsalbe, die einen oder zwei Tage hält und nicht hilft, wenn man in einem Vulkan badet.

Am nächsten Tag stehen wir schon wieder früh auf, opfern bei den Tempeln von Merkur und Neptun und als wir nach Hause kommen, sind Festus und Tante Drusilla. Ich treffe Festus schon in der Eingangshalle, wohin er vor Tante Drusilla geflüchtet ist. Es gelingt mir, ihn abzufangen und wieder in den Festsaal zu lenken. Dort spielen die Musiker eine Hymne an Iuno Mater, und die Tänzerinnen stehen schüchtern in der Ecke.
Ich begrüße sie und gebe sie an Sitidingsda… Graecus weiter, während ich mich um den Rest der Feier kümmere. Nach Graecus (der sich scheinbar ganz gut amüsiert hat) muss Primus mit ihr reden, danach übernimmt dann Abericus.

Ein Bote taucht auf, der zu Severus will. Tizia bringt ihn zu mir, und er erzählt, dass von dem Anwesen der Calvisii eine Gruppe zwielichtiger Gestalten aufgebrochen ist, um einen der Gäste nach der Feier „abzufangen“. Sie haben sich bei einer Brücke versteckt.
Da ich denke, dass es nicht darum geht, meinem Gast ein paar Blumen zu schenken, brechen wir auf, um die Abfänger abzufangen. Primus nehmen wir mit.

Unter der Brücke lauern sechs Bewaffnete, die Abericus, Primus und ich aber problemlos erschlagen (bis auf einen, den Abericus niederschlägt, ohne ihn zu töten). Zwei Wächter, die aufgepasst haben, kommen zunächst näher. Tizia und Graecus nehmen einen von ihnen gefangen, der andere entkommt.
Der gefangene Meuchler erzählt uns, dass er Musicus umbringen sollte, im Auftrag von einem gewissen Pernax. Offenbar eine Intrige gegen Gnaeus.

Wir schleppen die Gefangenen nach Hause, informieren Musicus und Gnaeus und klären alles auf. Die beiden Gefangenen sagen aus, dass Gnaeus nicht der Pernax ist, der sie beauftragt hat.
Das Geld für den Mord sollten sie in der Taverne „Zum pfeifenden Schwein“ in Regio 5 bekommen. Wir nehmen uns die lustigen Kapuzenmäntel der Meuchler, verkleiden uns und eiern los nach Regio 5.

In der Taverne passiert nicht weiter, außer dass ich schon mal unseren (überaus schnuckligen) Kapitän kennenlerne.

Zurück sprechen wir noch mal mit unserem Gefangenen: Der lügt erstmal ein bißchen herum, erzählt aber dann, dass ihn jemand wegen eines Mordauftrags angesprochen hat. Derjenige, ein gewisser Bobus, arbeitet für Messor (eine große Nummer). Er und die anderen sind dann im Haus der Calvisii von diesem Pernax angeheuert worden ist.

Leider können wir nicht mehr sehr viel machen, weil wir einfach keine Zeit mehr haben, sondern zu unserem Schiff müssen! (Kapitän… rrrr…)
Also opfern wir noch ein paar Göttern (Merkur, Neptun, Iuppiter, Apollo), holen unsere Waffen ab und fahren dann endlich los.

Die Reise verläuft sehr unterhaltsam, ich würfele (hihi) viel mit dem Kapitän. 
Wir überlegen gerade, ob Abericus den Kiel holen soll, als Tizia ein Piratenschiff am Horizont entdeckt. Dabei erfahre ich endlich mal, dass nicht alle Illyrer Asthma haben! Verdammt. War wohl mal wieder nur Sarkasmus.
Commodus, unser Kapitän, versucht erstmal, zu entkommen. Dabei stellen wir fest, dass der geflohene Meuchelmörder Balbus hier an Bord angeheuert, aber im Moment haben wir keine Zeit, uns darum zu kümmern.

Die Piraten haben schnellere Schiffe als wir, daher holen sie uns ein. Wir haben aber Glück, der Anführer der Piraten ist niemand anderes als Telam, mein Ex-Sklave.
Statt mit ihnen zu kämpfen, heuern wir sie als Schutz gegen Piraten an, was wir auch relativ billig ist. Am Abend treffen wir uns dann mit ihm und seiner Schwester Mara. Seine Schwester läuft in Rüstung herum und soll Sprachen lernen.

Wir unterhalten uns noch mit Balbus. Der versucht erfolglos, zu fliehen, aber es gelingt ihm nicht. Er gesteht schließlich, und wir werden ihn nach Apollonia mitnehmen.

In Apollonia übergeben wir Balbus an den Gourverneur und leihen uns beim Statthalter ein Talent Geld. Ein paar Tage später erreichen wir endlich Kreta. Wir legen erst in Kydonia an, wo wir ein bißchen einkaufen, und kommen schließlich nach Knossos. 

Dort besuchen wir Polydoikos, der Stirirus… Graecus‘ Onkel ist. Der ist reich, nett und macht ein Fest für uns. Hauptsächlich unterhält er sich mit Graecus und erzählt ihm Zeug über seine Familie und das alte Knossos.
Auf dem Fest vergnügt sich Abericus mit ein paar Tänzerinnen und gleicht endlich mal seine Säfte aus. Das war aber auch nötig. Ich bin ein bißchen betrunken und lande mit einer Tänzerin namens Tamara im Bett. Naja, in der Not frisst der Hades Fliegen, und sie hat nett gekichert.

Am nächsten Morgen geht es los ins alte Knossos, zusammen mit einem mürrischen Hirten namens Telemachos. Ich laufe eine Weile in Legionärssandalen herum, aber die sind ziemlich unbequem.
Unterwegs kommt Abericus auf die tolle Idee, einen Streitwagen mit nur einem Rad zu bauen. Der wäre dann leichter, und das wäre gut, weil leichtere Wagen schneller sind.

Der erste Tag ist ziemlich anstrengend, weil ich mir die Füße an den blöden Sandalen aufgescheuert habe. Am nächsten Tag will mir Graecus die Blasen aufstechen und „auffüllen“, was gruselig klingt, also reite ich lieber.
Unterwegs werden wir von Räuberhirten mit Bögen angegriffen. Abericus und Graecus werden angeschossen, und ich auch (ein bißchen), aber Abericus und ich können die Räuberhirten problemlos erledigen. Danach mault mich der blöde Abericus an, weil ich vorangestürmt bin, und wir streiten ein bißchen herum. Der denkt wohl, er ist mein Vater oder so! So ein Blödmann!
Wenigstens versteht mich Tizia. Graecus ist wieder zickig, ich weiß nicht genau, warum. Vielleicht, weil ich wollte, dass er erst Abericus verbindet und dann mich.

Wir töten unsere Gefangenen (das muss ich machen, ich weiß nicht, was Abericus da für ein Problem hat). Danach gehen wir noch ein Stück weiter und finden eine ziemlich sinnvolle Unterkunft. Dort begegnen wir Apollonius, einem kretischen Söldner und seiner Truppe, der sich auch gern zurückzieht. Scheint ja immer ein beliebter Plan zu sein. Hmpf. Außerdem gibt´s hier einen Bären, und eine unheimliche Ruine, in der Kinder Mutproben machen.

Nachdem wir uns von den Söldnern verabschiedet haben, wandern wir weiter und treffen zwei Tage später im alten Knossos ein. Es ist nur noch ein Ruinenfeld übrig. Telemachos kennt ein paar Eingänge ins Labyrinth, aber wir schauen uns erstmal um. Bei einer Quelle entdecken wir Bärenspuren und folgen ihnen. Sie führen in eine Höhle, und während wir noch beraten, was zu tun ist, stapft Abericus einfach rein. Ja, das war dann wohl total vernünftig oder so. Graecus mault rum, dass wir uns doch wieder vertragen sollen, aber wir folgen erstmal dem Bären.
Die Spur führt uns durch alte Kellerräume, und nach einer Weile finden wir den Bären.

Der ist allerdings ein ganz normaler Bär, und wir suchen weiter herum. Irgendwann wird Tizias Schwert warm, unsere Klingen auch. Graecus kommt auf die Idee, sie an einen Faden zu hängen, um zu schauen, wo sie hinzeigt. Daraufhin finden wir eine Geheimtür, die in einen Raum mit einer Wendeltreppe führt – offenbar der Eingang zum Labyrinth.

Wir gehen nach unten und finden dort etliche Gänge mit Fresken. Tizia bringt das eine Ende des Wollknäuels an der Wendeltreppe an, und wir dringen in das Labyrinth vor. Dort finden wir erstmal einen Vulkantempel mit einem Steinamboß, und als Graecus seinen Dolch drauflegt, schnurrt die Waffe.

Wir suchen noch ein bißchen weiter und finden einen merkwürdigen Raum mit ganz schwarzen Fresken, die auch auf den Boden sind (so als wäre unter uns ein Abgrund, aus dem die herauskrabbeln). In diesem Raum steht ein großer Mann mit Speer und Schild und einem hohen Helm. Auf seiner Rüstung sind Vögel mit Frauenkopf drauf.
Er ist ein Jäger im Dienst von Nemesis, und ist hinter Antigone her. Er heißt Soter.

Sie ist irgendwo weiter unten, aber er findet keinen Weg nach dort. Graecus findet ein Schloß, und Tizia gelingt es, es aufzubrechen. Abericus öffnet den Boden, und darunter ist eine Treppe, die weiter nach unten führt.
Soter schreitet voran, und läuft prompt in eine Falle – er stürzt in eine tiefe Grube. Glücklicherweise ist das für ihn kein Problem, da er ein unsterblicher Diener der Nemesis ist, nur kommt er auch nicht wieder hoch. Naja, er geht dann unten weiter.

Wir gehen auch weiter und passen auf weitere Fallen auf. Immerhin haben wir Soters Helm noch – wenn man ihn aufsetzt, hört man Rachegedanken. Ich probiere es auch mal aus, und höre, wie Abericus sich wünscht, dass er Exuberantius ausweiden und als Kreuz nageln wird.

Am Fuß der Treppe hören wir Geräusche wie aus einer Schmiede, oder vielleicht Kampflärm. Zwischen uns und den Geräuschen liegt noch ein Labyrinth, aber Tizia findet den richtigen Weg. Schließlich kommen wir in einen großen Raum, wo Soter mit schattenartigen Gestalten ringt. Wir haben die einzige Lichtquelle dabei - vorher war es dunkel.
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« Antworten #12 am: 9.10.2011 | 22:33 »

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Leonie

« Antworten #13 am: 18.12.2011 | 16:38 »

17.12.2011

Graecus und Tizia erkennen die schwarzen Gestalten als Keren (Einzahl: Ker) – Todesdämonen, die Kinder von Nyx und Erebos (Gott des Zwielichts). Aber das weiß ich ja nicht, daher greif ich einfach an.

Der Ker ist aber sehr schnell, weicht erstmal aus und beißt mir in den Arm. Au! Ich schlage zurück und schneide dem Vieh den Bauch auf. Das beißt niemanden mehr. Abericus erschlägt auch einen Keren, und Graecus befiehlt dem letzten, davonzulaufen. Da er die Fackel hat und das dem Ker wohl Angst macht, gehorcht er auch.

Ich bin ja verletzt, und vielleicht auch vergiftet. Jedenfalls meint Graecus, da wäre irgendwelches Zeug in der Wunde. Danach fuhrwerkt er daran herum, was ziemlich weh tut. Aber er behauptet, das würde helfen. Ich bin mir da ja nicht so sicher, aber immerhin ist der Arm verbunden.

Soter ist auch verletzt, aber nicht so schlimm wie ich. Dafür ist er vergifteter, was aber hoffentlich nicht schlimm ist, weil er ja unsterblich ist. Er ist auch schon ziemlich alt, so 150 Jahre oder so.

Graecus: „Wenn ich sage, wir sollten gemeinsam streiten, meinte ich nicht, wir sollten untereinander streiten!“

Wir gehen dann in die Richtung, die Soter zeigt, und unterhalten uns noch etwas. Soter erzählt mir, dass ich gut kämpfen kann, was ich ja langsam auch glaube. Graecus dagegen lästert über den Ker, der vor ihm weggelaufen ist. Allerdings scheinen sich um uns herum, in den Schatten, noch mehr Keren zu versammeln.

Schließlich kommen wir in einen großen Raum. Auf einem Felsen dort liegt eine Sphinx.

Wir reden mit ihr, und sie meint, die Mutter ihrer Herrin, Discordia hätte sie gebeten, keinen Menschen zu Antigone durchzulassen. Damit kann immerhin Soter schon durch, weil er ja ein unsterblicher Diener der Nemesis ist.

Wir reden noch ein bißchen mit der Sphinx und machen ab, dass wir ein Rätsel erraten und jeder von uns eine Frage beantworten muss – dann lässt sie uns nicht nur weiter, sondern gibt uns auch noch irgendeinen Tipp.

Das Rätsel lautet: Was läuft am Morgen auf vier Beinen, am Mittag auf zwei Beinen, und am Abend auf drei Beinen? Graecus meint, es wäre der Mensch.
Das ist auch klar: Am Morgen kriecht er nach der Party nach Hause, mittags läuft er rum, und abends… hat er vielleicht einen Ständer, oder so. Komisches Rätsel.

Dann stellt sie uns die Frage: Was würdet ihr opfern, um euer Ziel zu erreichen – eure Gnade, eure Liebe oder eure Macht? Die anderen drei wollen ja ihre Macht opfern, aber ich lieber meine Liebe, weil… ach, naja. Ist ja egal.
Die Sphinx macht dann einen Zauberspruch und sagt Graecus, er solle sich vor ägyptischen Frauen fürchten, die für ihn tanzen wollen. Wir alle sollen auf Abericus‘ Herz achten. Tizia kriegt gesagt, dass mein Vater in großer Gefahr schwebt. Ich muss mich entscheiden, ob ich Primus noch mal sehen will? Was auch immer, was für blöde Ratschläge.

Wir laufen weiter, sehen noch ein paar tote Keren, die Soter wohl erschlagen hat, und dann hören wir Stimmen.
Im Näherkommen sehen wir zwei weitere tote Keren, und Soter, der von vier Keren festgehalten wird. Daneben fließt ein kleiner Fluß, ein Boot ist aufs Ufer gezogen.
Vor Soter steht Antigone und unterhält sich mit ihm. Sie wirkt ziemlich blaß und erschöpft.
Ich spreche sie an, und erkläre ihr, dass wir sie aufhalten werden. Sie debattiert ein bisschen herum, dass es ja viel toller wäre, wenn Nyx über die Götter herrschen würde. Sie meint, die Götter würden die Menschen ja immer nur herummanipulieren, aber Abericus und ich finden das in Ordnung so. Graecus versucht derweil, mit ihr zu flirten, was ich irgendwie ziemlich unpassend finde.

Da wir uns nicht einigen können, kommt es zum Kampf. Zwei Keren stehen zwischen uns und Antigone, ich rolle mich an einer davon vorbei – sie erwischt zwar meinen Schild, aber ich lasse ihn los und lande einen schweren Schlag bei ihr. Sie murmelt einen Zauber und hüllt sich in Finsternis, aber nur sich selbst, nicht die ganze Höhle.

Eine Ker beißt mich, aber Abericus kümmert sich um sie. Ich schlage in Antigones Wolke und treffe auch etwas, und dann stürzt sich Tizia in die Finsternis. Wir hauen uns noch ein bisschen mit den Keren herum, was erstaunlich schwierig ist. Abericus und ich werden mit unseren Keren nur deswegen fertig, weil wir mitten im Kampf plötzlich die Gegner wechseln. Dann klappts aber.

Während des Kampfs schießen auf einmal Speere aus der dunklen Wolke, die immer noch da ist. Die treffen aber nix. Tizia kämpft in der Wolke gegen das Blut, dass aus Antigones Wunden geflossen ist und sich eigenständig herumbewegt (da kommen auch die Speere her). Es gelingt ihr, einen großen Blutklumpen aus der Wolke zu zerren, den Abericus mit seinem Gladius aufspießt. Daraufhin löst sich die Dunkelheit auf, Blut rinnt aus den Wänden, und die Höhle fängt an, einzustürzen.
Wir fliehen, und Abericus nimmt das Kästchen mit, das in dem Boot lag. Wir machen es nicht auf (es ist auch abgeschlossen).

Abericus hat eine Fleischwunde, mein Arm blutet wieder fies, meine Schulter tut auch weh, und mein Kopf hat einen Stein abgekriegt. Aber wir sehen alle sehr blutig aus.

Graecus verbindet uns alle, auch sich selber. Die Männer sind auch alle verletzt, Tizia sieht zwar blutig aus, hat aber nichts abgekriegt.

In der Höhle, in der die Sphinx war, verarzten wir uns. Dann trennt sich Soter von uns, bedankt sich noch mal, behauptet aber, er hätte ja alles im Griff gehabt. Da verwende ich dann sogar auch mal Sarkasmus.

Wir unterhalten uns auf dem Rückweg noch über den Orakelspruch der Sphinx zu Tizia und die hat gesagt, dass das Oberhaupt des Hauses ihres Herrn in Gefahr schwebt. Sie weiß allerdings nicht, ob sie meine Halbschwester ist. Immerhin kennt sie aber ihren Vater nicht. Sagt sie.

Wir kommen dann zurück nach Knossos. Dort treffen wir erstmal die Spielleute wieder, die erzählen, dass es schwierig ist, Schiffe zu bekommen, weil die mazedonische Flotte vor Sparta liegt. Graecus‘ Onkel Polydoikos will deswegen schon umziehen – er hat offenbar ein bisschen Angst.

Wir kommen trotzdem bei ihm unter und schauen schon mal nach einem Schiff. Abends gibt es eine kleine Vorstellung mit einer ägyptischen Tänzerin – Graecus meint, er müsse sich aber nicht vor ihr hüten, weil sie ja allein ist.

Nachts allerdings wird Graecus von einer unbekannten Gestalt angegriffen, die wir aufs Dach verfolgen. Sie springt hinunter und wird dort von Tizia niedergestreckt. Es handelt sich um einen jungen Mann nordafrikanischer Herkunft. Er ist leider tot, aber wir durchsuchen ihn. Er hat eine Tätowierung am Arm, von einer Kobra. Die ist aber ziemlich neu, ein paar Tage alt.
So recht kann niemand etwas damit anfangen. Vielleicht wollte der Knabe ja Polydoikos umbringen, aber so recht was das keiner.

Tizia ist ein bisschen schlecht drauf, weil sie jemanden umgebracht hat. Ich rede ihr gut zu, wir trinken noch ein bisschen was, und dann erzählt sie mir, dass sie in einem Bordell war, bevor sie zu uns kam. Das wundert mich ja etwas, weil sie immer so sittenstreng ist, aber vielleicht liegt das ja daran.
Irgendein Schläger in dem Bordell mochte sie aber und hat sie beschützt, und als er starb, wurde sie vom Chef des Schlägers an Severus verkauft. Der kennt den wohl.
Vorher war sie noch woanders, aber sie weiß nicht, ob sie mir das erzählen darf. Wir machen ab, dass wir meinen Vater in Griechenland besuchen und ihn dann fragen.

Am nächsten Tag hat sie einen Kater. Das ist ihr ziemlich peinlich.

Wir finden dann eine Nußschale namens Pollux‘ Segen, die uns nach Appollonia fahren kann.

Unterwegs, an einer Felseninsel, kommt eine kleine Galeere angerudert. Unser Kapitän versucht, wegzurudern. Allerdings sind die viel schneller als wir, und auch viel mehr. Unser Kapitän fragt, was die wollen, und sie wollen unsere Ladung. Na gut, die kriegen wir nicht alle umgebracht, daher stimmen wir notgedrungen zu.
Wir fahren mit denen in ihr Piratennest. Ihr Anführer ist ein Karthager – igitt – namens Bosta Barka. Er deutet an, dass er Lösegeld für mich und Abericus erpressen will, und macht generell nicht den Eindruck, als würde er uns gehen lassen. Seine Mannschaft besteht aus 60 Leuten, die ihn aber nicht allzu gern mögen, und ca. 10 Leibwachen, die auf ihn aufpassen. Wir beschließen, lieber anzugreifen.

Der Kampf verläuft zäher als erhofft, vor allem, als mich irgendwer niedersticht. Ich komme irgendwie wieder auf die Füße und schaffe es, Bosta umzuhauen. Dann fordere ich die Leute auf, sich zu ergeben, was sie dann auch tun. Ich ignoriere Bosta, der mich mit seinem letzten Atemzug verflucht.

Irgendwie geht es mir nicht so gut, aber ich schaffe es dann doch noch auf unser Schiff. Die verbleibenden karthagischen Leibwächter, fünf an der Zahl, möchten mit uns mitfahren, weil die anderen Piraten (Kilikier) sie ansonsten vermutlich umbringen werden. Sie bieten uns an, uns zu zeigen, wo Bosta seinen Schatz versteckt hat. Daher nehmen wir sie mit.

Wir hauen dann ziemlich schnell ab, während sich die Piraten noch untereinander streiten. Abericus wirft noch eine Lampe nach dem Schiff, das auch Feuer fängt.

An Bord der Pollux‘ werde ich erstmal versorgt, aber so richtig toll fühle ich mich trotzdem nicht. Immerhin hat Tizia Bosta noch ausgeplündert, bevor wir geflohen sind, und hat Schmuck, Gold und einen Siegelring gefunden. Den Siegelring nehme ich mal an mich.
Außerdem hat er noch ein Kästchen dabei, mit einem Bild von Astarte drauf. Drin ist eine Schriftrolle, auf der karthagische Schriftzeichen sind. Astartiaton, unser karthagischer Gefangener, liest die Rolle – es ist ein Zauberspruch, der den Segen der Himmelsgöttin Ishtar herbeiruft. In diesem Fall kriegt Abericus den Segen ab.

Trotzdem gibt es am nächsten Morgen einen heftigen Sturm. Wir kommen ziemlich vom Kurs ab, aber unser Schiff geht nicht unter. Immerhin unterhalte ich mich mit dem verletzten karthagischen Leibwächter und erfahre, dass Bosta ein entfernter Verwandter von Hannibal ist (ui), der im Krieg ziemlich viel verloren hat und deswegen verbittert beschloss, ein Pirat zu werden.

Der Sturm hält fünf Tage an und pustet uns irgendwohin. Immerhin sehen wir vor uns eine Küste mit einer Stadt. Vor uns sehen wir in den Wogen Neptuns Pferde in der Gischt, die uns direkt in den Hafen ziehen.

Dort begrüßt uns der König von Kyrene (wo wir wohl sind) und lädt uns ein, bei ihm zu Gast zu sein. Ich überreiche ihm ein paar Armreifen von Bosta als Gastgeschenk.
Ich fahre mit Uranus, dem König, auf seinem Streitwagen zum Palast, und er erzählt mir, dass der Pharao von Ägypten grade da ist. Verdammt, ich habe keine Ahnung, welche Beziehungen wir zu den Ägyptern haben.

Immerhin erzählt mir Tizia noch kurz, dass wir Handelsbeziehungen mit den Ägyptern haben, sie die Karthager nicht mögen und Krieg gegen die Seleukiden führen. Der Pharao möchte uns sofort sprechen – klingt ja interessant.

Die Pharaonen sind noch ziemlich jung – der Pharao ist ein bisschen jünger als ich, und die Pharaonin ist ungefähr 10. Sie sind ziemlich eingebildet und tun so, als könnten sie mich herumkommandieren, aber den Eindruck lasse ich so nicht stehen. Zu einem Zwischenfall kommt es aber nicht.

Astartiaton, der Karthager, taucht noch mal auf und übergibt uns eine Karte von dem Schatz. Danach verabschiedet er sich. Hoffentlich sehen wir den nicht mal auf einem Schlachtfeld wieder.

Dann gibt es ein Fest, das relativ zahm ist. Im Moment bin ich eigentlich ganz froh, weil mir mein Rücken immer noch ziemlich weh tut und ich gar nicht so wild in der Gegend herumhüpfen will.

Wir treffen auf der Feier Lysandros, den Bruder von Alexander. Der will genau wissen, was mit Alexander passiert ist, was ich ihm auch erzähle. Er ist hier, um Stimmung für Mazedonien zu machen. Macht aber ansonsten einen ganz freundlichen Eindruck – wenn es nach ihm ginge, gäbe es Frieden. Behauptet er zumindest.

Mitten bei der Feier wird es plötzlich dunkel – eine Sonnenfinsternis! Verdammt! Unser Kästchen ist es nicht, das hat Abericus noch bei sich. Sie endet relativ schnell, aber das ist trotzdem kein gutes Zeichen.

Ein bärtiger Mann geht zu Uranus und erzählt ihm, dass er gesehen hat, wie bei einem Grabmal in den Bergen das Wachfeuer ausgegangen ist. Ich erzähle Uranus und der kleinen Cleopatra kurz die Geschichte von Nyx und unserer Aufgabe. Uranus bietet uns an, dass wir seinen Streitwagen nehmen können, um zu dem Grabmal zu fahren. Cleopatra bietet uns noch zwei ihrer Wächter an, die nehmen wir auch gern mit.

Am Stall erwartet uns der bärtige Gelehrte, der uns erzählt, dass wir da oben vermutlich Spuren finden würden, von Räubern vielleicht, die irgendwas aus dem Grabmal gestohlen haben. Das Licht da sollen wir tunlichst wieder anmachen, und wir sollen nichts aufmachen, was in dem Grab noch herumfliegt.
Angeblich gibt es in dem Grab auch noch Wächter, der bärtige Typ gibt uns einen Armreif mit einem Fackelsymbol drauf, der irgendwie helfen soll.

Wir kommen dann drauf, dass er zum Prometheus-Kult gehört. Heilzauber kennt er keine. Schade eigentlich. Er heißt Erasmos.

In dem Grab liegt ein alter Held, der sein Leben dem Apollo geweiht hat. Er hat einen Schatz aus Alexanders Ägypten-Feldzug zusammengetragen, der in seinem Grab lag.

Wir brechen auf, zusammen den beiden Hetairoi – Alphaios und Callixstos -, die uns Cleopatra geliehen hat.
An der Höhle findet Graecus Spuren von etwa einem Dutzend Leute, die vom Berg herunter führen. In der Höhle finden wir das offene Grab des Helden, darin die Leiche eines Mannes mit einem Hundekopf – nicht der Held, sondern einer der Räuber. Der Sarkopharg ist offenbar verrückt und wieder zurück gestellt worden, wir lassen ihn erstmal, wo er ist.
Wir übernachten in der Höhle (unbequem!) und folgen am nächsten Tag den Spuren der Hundegesichter.

Am späten Nachmittag holen wir die Viecher ein und greifen sie an. Ich fahre den Streitwagen, die beiden Hetairoi sind bei mir, und Abericus reitet auf einem der Pferde. Das andere Pferd bleibt mit Graecus und Tizia am Weg zurück.

Bei einem kurzen Kampf erschlagen wir neun der zwölf Hundegesichter, auch wenn die mir kurz ein bisschen Angst einjagen mit ihrem Geheule. Sie hatten eine Kiste dabei, auf der ägyptische Zeichen drauf sind. Die ist zwar geöffnet worden, aber wir lassen sie trotzdem zu.

Da wir einen Bogen geschlagen haben, kommen wir recht schnell wieder zurück nach Kyrene. Dort werden wir von Uranus und Cleopatra begrüßt. Ich erzähle die Geschichte, wie wir die Hundeköpfigen besiegt haben, und wir präsentieren die Kiste.
Erasmos öffnet sie – sie ist leer, offenbar auch schon länger. Immerhin gibt es eine Art Ständer, wie für eine Waffe, und als ich mein Gladius drauflege, klappt unten an der Kiste eine Schublade auf. Die kann man herausziehen und erhält dann eine Karte von Ägypten.
Darauf finden wir bei Alexandria einen schwarzen Punkt, und Cleopatra lädt uns ein, mit ihr und ihrem Bruder/Ehemann dorthin zu fahren. Das nehmen wir auch an, und werden in einigen Tagen nach dort aufbrechen.

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Leonie

« Antworten #14 am: 5.03.2012 | 17:42 »

Nach einer Woche trifft eine riesige, unglaublich protzige Galeere mit einem Palast drauf in Kyrene an. Das ist das Schiff der Ägypter, es hat zwei voneinander getrennte Empfangssäle, die mit Marmor ausgekleidet sind; und sogar die Taue sind purpurn. Das war bestimmt teuer. Es heißt „Ptalamegos“.
Es ist ziemlich bequem, darauf zu reisen. Wir schunkeln eine Woche herum und kommen dann in Alexandria an. Die haben einen recht großen Leuchtturm, und einen sehr großen Haupthafen (es gibt noch einen Nebenhafen, für Fischer und so).
Wir werden zum Palast gebracht. Unterwegs sehen wir etliche Diener, die nur Lendenschurze tragen und teilweise ziemlich nett aussehen. Ich bemühe mich, nicht zu starren wie ein Landei.

In unserem Gemach streiten wir uns ein bißchen, weil Abericus meint, er wäre nur dafür da, mich zu beschützen, und nicht, mich zu beraten. Seine Pläne will er mir auch nicht erzählen. Na gut, dann eben nicht.
Wir bekommen einen Brief von Tranquilus, der uns einlädt, ihn mal besuchen zu kommen.
Nachdem wir gebadet haben, verabschiedet sich Graecus, der Dinge über Trepanation und Einbalsamierung lernen möchte.

Wir anderen finden einen Führer, dem wir die Karte zeigen. Die wollen zunächst noch einen Haufen Wachen und Sänften und Kram mitnehmen, aber das brauchen wir gar nicht. Die Diener sind sich etwas uneinig, was der schwarze Punkt zeigt: Entweder das Händlerviertel oder den alten Friedhof. Wir gucken uns erstmal den alten Friedhof an.

Dort folgen wir Fabias Kompass und stehen irgendwann vor einem Grabkomplex, der von vier großen Stelen abgegrenzt wird. Das ist das alte Grab von Alexander dem Großen. Er wurde nach seinem Tod in Babylon hier beigesetzt. Im Augenblick befindet sich seine Leiche in einem anderen Grab, wo man hinpilgern und ihn angucken kann. In diesem Grab hier liegen die Frau und der kleine Sohn von Alexander. Der Kompass zeigt hierhin.

Wir gehen erstmal wieder, weil da noch Diener und Wachen danebenstehen. Die würden das wahrscheinlich nicht so gut finden. Wenn wir nachts dahin wollen, brauchen wir wahrscheinlich ein Boot.

Brian: „Nur Senatoren dürfen Streifen tragen.“
Slobo: „Weil, Senatoren sind schneller.“

Am Abend gehen wir zu Tranquilus, der eine ziemlich normale römische Feier ausgerichtet hat. Er unterhält sich lange und ausgiebig mit Abericus, hauptsächlich übers Militär. Juhu, Abericus hat ein Opfer für seine Onager-Geschichten gefunden, die er auch alle begeistert erzählt.
Ich entschuldige mich und lausche einem jungen, gutaussehenden Rhetor und unterstütze ihn, als er ein wenig ins Stocken gerät. Nach seiner Rede stellt er sich als Flamininus Scapula vor, ein entfernter Cousin, der hier seinen kranken Vater vertritt. Er sieht ziemlich gut aus, und als er vorschlägt, ins Gymnasion zu gehen, gehe ich natürlich mit.
Tizia schicke ich los, damit sie Abericus Bescheid sagt, wo ich hin bin. Die beiden kommen dann hinterher, um in der Nähe zu sein, weil Tizia ein komisches Gefühl hat.

Sie unterhalten sich dann ein bißchen, aber wohl über nichts wichtiges. Ich lerne derweil Scapula näher kennen, der ein echt netter Kerl ist. Eigentlich wäre ich gern noch länger geblieben, aber wir müssen uns ja noch um das Grab kümmern. Schade. Immerhin lädt er mich ein, ihn morgen auf dem Anwesen seines Vaters zu besuchen. Den sollte ich ja eh mal treffen.

In der Nähe das Friedhofs requirieren wir ein Boot (die Götter werden den Besitzer sicherlich segnen) und dümpeln los. Wir kommen dann auch relativ problemlos rein (noch eine Mauer überklettern).

Beim Grab klettern wir über den Zaun und gehen eine Treppe hinunter in das Grab. Die Wände sind mit ägyptischen Hieroglyphen bedeckt, außerdem gibt es Bilder von Alexander. Es geht dann noch eine Treppe runter und wir kommen in eine natürlich aussehende Höhle. Sie ist ziemlich groß. Um uns herum ist überall ein See. Wir waten mal los, der See ist am Anfang noch relativ flach.
Schon nach wenigen Metern hören wir die Stimme einer singenden Frau, und ein paar Schritte weiter taucht sie auf- eine junge Frau, in Algen oder Pflanzen gekleidet. Ziemlich gut proportioniert, das sieht man auch, weil die komischen Kleider an ihr kleben. Sie hat langes blondes Haar, das aber nass ist. Ihr Augen schimmern seltsam.

Sie ist eine Nymphe und meint, dass nur ein Blutsverwandter von Alexander weitergehen dürfte. Andere Leute würden qualvoll dahinsiechen. Sie kann da auch nicht hin.
Immerhin können wir sie überreden, uns eine Möglichkeit zu geben, die Blutverwandten zu erkennen. Dafür küsst sie mich und spuckt mir etwas von ihrem Blut in den Mund. Bäh. Salzig.
Danach verschwindet die Nymphe wieder und wir verlassen das Grab. Tizia spannt noch einen Wollfaden, damit wir wissen, ob nach uns jemand ins Grab gegangen ist. Das war ziemlich clever, und Abericus meint, sie hätte eine Agentenausbildung. Das ist wohl ein Legionärsbegriff.

Nachdem wir uns gereinigt haben, gehen wir zurück zu Tranquilus, der sich sofort weiter mit Abericus über Kriegsgeschichten und Frauen unterhält.
Immerhin erfahre ich, dass die Streitwagen hier unglaublich leicht sind. Morgen wird es ein Wagenrennen geben.
Nebenher fragen wir noch nach Blutsverwandten von Alexander. Offenbar ist die augenblickliche Königsfamilie von Mazedonien noch mit ihm verwandt – gut, dass Lysandros mitgereist ist in die Stadt.

Wir bleiben noch eine Weile auf der Feier, weil Abericus sich mit Tranquilus festgelabert hat. Ich unterhalte mich mit einem alten Mann, Fides, der hier seinen Lebensabend verbringt. Er erzählt mir eine Geschichte, dass der Sohn von Alexander gar nicht gestorben wäre, sondern jetzt bei Apollo lebt und irgendwann wiederkommen wird.

Am nächsten Morgen wecke ich Abericus, der ziemlich betrunken ist. Er erzählt wirres Zeug von einer Frau, an die Tizia ihn erinnert und über die er nicht reden will. Aber er guckt traurig dabei. Sie ist jedenfalls gestorben, als er in der Legion war.
Ich erzähle ihm versehentlich, dass Tizia im Bordell war, aber ich glaube, er war viel zu betrunken, um sich das zu merken.

Dafür erzählt Tizia, dass Abericus irgendwie verheiratet war. Vermutlich in die Frau, die gestorben ist.
Jedenfalls sagt er dann auch noch Timon zu mir, als wir von Tranquilus aufbrechen. Komisch. Wer ist denn Timon? Tizia weiß es auch nicht.
Lysandros schläft noch, als wir im Palast ankommen, also gehe ich mit Tizia und einer Wache zum Wagenrennen. Das Rennen ist relativ lahm, aber die Wagen sind toll – man kann die auseinanderbauen! So einen will ich auch!

ByC: „Ist hier noch jemand da, der was zu sagen hat?“
Brian: „Die schlafen alle, oder sind im Bett.“

Am Nachmittag wachen wir alle auf, und Abericus behauptet, er hätte keine mysteriöse Vergangenheit, aber erzählen will er sie auch nicht. Mann!
Dann möchte Quintius Lutetius eine Audienz bei mir, die gewäre ich ihm auch, aber erst am nächsten Nachmittag.
Als nächstes kommt ein Palastdiener und möchte wissen, ob alles in Ordnung ist. Das ist es, aber als er geht, fällt Tizia auf, dass er am Oberarm die Tätowierung einer Schlange hat – genau wie der Meuchler auf Knossos.
Weil ich mich ein bißchen vergiftet fühle, holen wir einen griechischen Arzt (Graecus ist mit einem anderen Arzt unterwegs) namens Dionysos. Der meint, ich bin wahrscheinlich nicht vergiftet und probiert noch einen Trank an mir aus. Jetzt fühle ich mich vergifteter als vorher. Scheint so ein Griechending zu sein.

Wir schauen noch mal bei Lysandros vorbei, aber der ist mit dem karthagischen Gesandten bei einer Statuenausstellung. Also machen wir uns dahin auf den Weg. Es gibt zwei Arten von Statuen – einmal klassische, von Sportlern, und einmal größtenteils unfertige Büsten, die komisch gucken. Tizia findet die Büsten irgendwie seltsam und hat ein schlechtes Gefühl dabei.
Dann begrüßen wir Lysandros und den karthagischen Gesandten, der Hasdrubal heißt. Beide sind relativ freundlich und erklären mir, dass der Künstler Akhenaten heißt, dessen Statuen ziemlich bekannt sind. Mit den ulkigen Büsten fangen sie auch nichts an.
Heute abend ist ein Empfang des Künstlers, und Hasdrubal lädt mich und Lysandros ein. Vielleicht kann ich da ja mit ihm reden.

Dann besuchen wir noch meinen Verwandten. Der Vater ist ein wortkarger Landmann, der nicht viel redet. Das macht aber nichts, ich gehe dann wieder mit Scapula ins Gymnasion und habe einen sehr, sehr schönen Nachmittag.
Vorher weise ich Tizia an, Abericus noch ein bißchen auszuhorchen, was mit seiner toten Frau, dem Weinberg und der Legion war. Und dem Exuberantius war. Tizia meint, wahrscheinlich hat Exuberantius die Frau von Abericus umgebracht. Das würde ja einiges erklären! So ein Schuft!

Nach diesem erbaulichen Zwischenspiel gehen wir zu der Ausstellung. Da stehen noch fünf Steine im Weg herum, und Tizia zeigt mir, dass die ein Gesicht ergeben, wenn man sie von einer bestimmten Stelle aus anguckt.
Ich unterhalte mich mit Akhenaten, zunächst über eine schöne Herkules-Statue, dann über die Büsten. Er erzählt etwas davon, dass die tatsächlich unfertig sind, weil er dadurch eher ihre Seele einfängt. Oder so ähnlich.
Auf die Frage nach der fünf-Stein-Frau erzählt er, dass er diese Frau mal kannte und sie so am besten darstellen konnte, weil sie viele verschiedene Leben hatte (Piratin, Matrone, Räuberin, oder so ähnlich). Tizia fragt genauer nach, und Akhenaten meint, er würde ihr das unter vier Augen erzählen. Das ist verdammt seltsam, aber ich lass Tizia mal machen. Abericus weiß auch nicht, was da los ist.

Wir sprechen derweil mit Lysandros und erzählen ihm die Sache mit Nyx und dem Grab. Er ist ein bißchen mißtrauisch, aber Abericus und ich schwören ihm einen heiligen Eid, dass wir die Wahrheit sagen. Daraufhin beschließt er, mitzukommen und die Sache gleich durchzuziehen.
Wir stehlen also wieder unser Boot und kommen an den Friedhof. Als wir zu dem Grab gehen, tauchen ein Dutzend Gestalten zwischen den Gräbern auf. Einer von ihnen erklärt, jetzt hätte er uns genau da, wo er uns haben wollte.

04.03.2012

Wir erschlagen erst mal den Anführer, dann kommt es zum Kampf. Das läuft aber nicht so gut und die Typen schaffen es, mich niederzustechen. Abericus rastet ein bißchen aus und macht sie mit Tizias Hilfe nieder.
Tizia verbindet mich notdürftig, und ich kann wieder ein bißchen laufen. Leider waren die Klingen auch noch vergiftet – glücklicherweise sind weder Tizia und Lysandros verletzt worden.

Da wir schon mal hier sind, gehen wir hinunter in das Grab. Tizias Wollfaden ist noch da. Wir gehen weiter runter und treffen die Nymphe, die Lysandros auch durchlässt.
Danach frage ich die Nymphe, ob sie uns gegen das Gift helfen kann, und sie zieht erst mich und dann Abericus unter Wasser und küsst uns ab. Aber das hilft irgendwie – die Wunden tun mir zwar mehr weh, aber ich fühle mich etwas wacher.

Nach einiger Zeit taucht Lysandros mit der Kiste wieder auf. Wir debattieren kurz, ob wir die Kiste hier lassen, um die Gegner zu täuschen, aber das erscheint mir doch zu gefährlich. Wir nehmen sie dann doch mit.

XP: 4
« Letzte Änderung: 5.03.2012 | 17:44 von Bad Horse » Gespeichert

Dieser Post ist frei erfunden. Alles, was hier steht, habe ich mir ausgedacht.
Fuck you, I won't roll what you tell me!

Ein Pao ist eine nachbarschaftsgroße Arztdose, die explodiert, wenn man darauf tanzt.
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