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Qin - the Warring States
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Thema: Qin - the Warring States (Gelesen 11550 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
der.hobbit
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der.hobbit
Qin - the Warring States
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am:
11.01.2009 | 23:17 »
Zu Weihnachten habe ich "Qin, the warring states" geschenkt bekommen. Ist doch schön wenn Wünsche in Erfüllung gehen - und noch schöner, wenn sich die Erwartungen daran erfüllen. Es ist schon einige Zeit her, dass ich ein Rollenspielbuch so schnell gelesen habe. Hier daher eine Rezension zu diesem schönen Rollenspielsystem, das kurz vor Chinas namensgebenden Qindynastie (ca. 220 v.Chr.) spielt und ein Spielgefühl gemäß den neueren, großen chinesischen Filmen (z.B. Tiger and Dragon, Hero, ...) ermöglichen will.
Die einzelnen Abschnitte packe ich jeweils in Spoilertags, sie enthalten keine SL Informationen, dies dient nur der Übersichtlichkeit.
Layout, Buch und Lektorart
Spoiler
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Das Cover des Buchs ist tiefrot, darauf ein schwarzer Drache und der Titel, die sich beide nur leicht vom dunklen Hintergrund abheben. Das Innere des Werks ist altertümlich gehalten, die Seiten selbst sind pergamentfarben, die wenigen Illustrationen sind in chinesischem Stil und zumeist mit einer Sepiatönung versehen, unterstreichen sie sowohl das Setting als auch den altertümlichen Eindruck.
Wie bereits angedeutet sind es nur wenige Bilder, diese aber von kontinuierlicher Qualität und in einem einheitlichen Stil, was mir besser gefällt als mehr Bilder in schlechterer Abstimmung oder Güte.
Der Text selbst ist gut geschrieben, nur wenige Tipp- oder Grammatikfehler (sofern ich das als Nicht-Muttersprachler überhaupt beurteilen kann) haben sich an den Lektoren vorbeigeschlichen. Umso seltsamer finde ich die Mängel des Layouts, da sie einerseits auffällig sind und andererseits leicht hätten behoben werden können: einerseits ist die Einrückung der ersten Zeilen deutlich zu groß geraten, sodass gerade bei kurzen Absätzen ein arges Geflatter am linken Rand herrscht. Der andere Fehler ist, dass die meisten Satzzeichen nicht direkt am vorangegangenen Wort kleben, sondern mit einem Leerzeichen abgetrennt sind. Das betrifft eigentlich alle Zeichen außer Punkt und Komma, und führt zu einem ausnehmend hässlichem Schriftbild. Am Rande sollte noch erwähnt werden, dass der innere Rand der Seiten reichlich knapp bemessen ist, der Text kommt dem Falz sehr nahe, verschwindet aber nie - verschwunden hingegen ist der Index, der eigentlich zu jedem Rollenspielbuch gehören sollte.
Abgesehen von diesen kleineren Mängel im Schriftbild, gefällt die Optik und Qualität des Buches durchaus, und vermitteld das Flair des alten Chinas zuverlässig.
Ein Hinweis noch zur Umschrift: Im Buch wird fast konsequent Pinyin genutzt, ohne Lautzeichen. Das ist meines Erachtens der einzig gangbare Weg. Leider wird er nicht ganz konsequent umgesetzt. Lao Zi ist Lao Zi und nicht Lao Tse oder Tzu, aber sein Daoismus bleibt der Taoismus. Fast noch schlimmer: Die innere Lebenskraft wird Chi geschrieben, müsste aber Qi heißen. Schlimmer ist das insofern, als es mit dem Taiji (Taichi) ein Wort gibt, das ähnlich klingt aber eine ganz andere Baustelle ist.
Überblick
Spoiler
(click to show/hide)
Das Buch ist gemäß der klassischen Art und Weise aufgebaut: Nach Intro und dem obligatorischen "was ist Rollenspiel?" gibt es einen kurzen Überblick über das Setting, um dann direkt in die Charaktergenerierung einzusteigen (einige archetypische Charaktere gibt es auch). Die Charaktergenerierung wird von den Regeln gefolgt - ich habe nie verstanden, warum man mir erst erklärt, wie ich die Werte zusammenstelle und erst danach, was die Werte bedeuten, aber inzwischen gehört das wohl zum guten Ton der RPGs. Nach dem Regelteil werden die übermenschlichen Fähigkeiten inhaltlich wie regeltechnisch ausgeführt, dazu zählen Daos, besondere Kampfkunsttechniken und Magie.
Damit ist das erste Drittel des Buches beschlossen, und der Band geht über zur Beschreibung der Hintergrundwelt. Umfangreich wird über Geographie, Lebensweise, Philosophie und Religion eingegangen. Dem Genre entsprechend gibt es auch einen kurzen Einblick in die Welt der Ritterlichkeit der alten Kampfkünstler. Besonders praktisch ist eine umfassende Preisliste am Ende dieses Teils.
Schließlich ist das Spielleiterkapitel erreicht. Ein Überblick über Wesen der drei Reiche (natürliche wie übernatürliche), Hintergrundinformationen zur Welt, Erfahrung und Ruhmsystem sowie ein kurzes Szenario füllen die letzten der 280 Seiten.
Insgesamt bin ich beeindruckt, dass in diesem Grundregelwerk wirklich alles enthalten ist, was man zum Spielen braucht. Die Preisliste ist dabei nur das Tüpfelchen auf dem i; das Szenario sehr hilfreich zum Einstieg.
Die Regeln
Spoiler
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Kurzer Disclaimer: Nur gelesen, nicht getestet. Ich glaube, dass diese Regeln sehr gut funktionieren, habe sie aber noch nicht ausprobiert.
Die Regeln sind ein klassisches Attribut + Fähigkeit + Würfelwurf System, wobei jeweils ein bestimmter Wert erreicht werden muss. Trotzdem gibt es einige interessante Änderungen: So gibt es auch abgeleitete Werte, wie z.B. der "Life of Breath" (= Lebensenergie) und das Chi (= mystische Energie), und diese abgeleiteten Werte werden teilweise aus der Ausgewogenheit der Attribute bestimmt. Das heißt (etwas vereinfacht), je niedriger die Differenz zwischen den Attributen ist, desto mehr Life of Breath bzw. Chi hat der Charakter. Eine interessante Alternative, denn damit hat das Ausmaxen eines einzelnen Attributs zwar die üblichen Vorteile, wird aber mit niedrigeren abgeleiteten Werten erkauft.
Auch der Würfelwert ist speziell: Es handelt sich dabei um 2W10, wobei es auf die Differenz der beiden Werte ankommt. Der niedrigere wird vom höheren Wert abgezogen und zu Attribut und Fähigkeit addiert. Bei einem Pasch sind Yin und Yang ausgeglichen, ein kritischer Erfolg, nur der 0er Pasch ist der kritische Fehlschlag.
Außerdem interessant sind die sog. Daos. Die Daos sind übernatürliche Fähigkeiten, die von jedem erlernt werden können, der ein wahrer Held ist (die Charaktere und die ernstzunehmenden NSCs). Sie ermöglichen unterschiedliche Effekte, wie man sie aus dem Hongkongfilmen kennt: Beim Kämpfen die Häuserwände hochlaufen, auf einer Lanzenspitze stehen, usw. Außerdem gibt es spezielle Kampfmanöver, die die Schwierigkeit nur geringfügig erhöhen, aber schöne Effekte produzieren (zumindest zumeist, so gibt es auch das Manöver "an der Deckung vorbeischießen" - um dieses Einzusetzen wird die Schwierigkeit des Angriffs um zwei erhöht, der Schutzwert der Deckung im Gegenzug um zwei vermindert - äh, klarer Griff ins Klo).
Die Magie ist ebenfalls von allen erlernbar, zumindest von jedem, der gewisse Voraussetzungen (Mindestwerte bei den Fähigkeiten) erfüllt. Sie gliedert sich in vier Bereiche (innere Medizin, äußere Medizin, Divination und Exorzismus) und entspricht im Wesentlichen einer Spruchmagie (einzelne Zaubersprüche mit definierter Wirkung können erlernt und verbessert werden. Mit jeder Verbesserung wird die Erfolgswahrscheinlichkeit wie die Auswirkung größer).
Zu Daos, Kampfkünsten (in geringerem Ausmaße) und Magie muss gesagt werden, dass die einzelnen Techniken wie chinesisches Essen benannt sind: Äußerst blumig, aber niemand weiß, was die "Acht Schätze" jetzt eigentlich sind. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das zu einigen Problemen im Spiel führt: "Äh, was kann ich nochmal mit dem 'Dao der Tausend Bienen' machen?"
Bleibt noch der Kampf - wie gesagt kann dieser über Daos, Magie und Kampfmanöver angereichert werden. Abgesehen davon ist auch hier wenig Neues zu finden - Eine Kampfrunde besteht aus mehreren Schlagabtauschen, wobei eine Initiative für die Kampfrunde erwürfelt wird. Damit ist sie kein ständiger Bremsklotz am Bein, aber eine glückliche Initiative am Anfang führt auch nicht zu einem dauernden Vorteil.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sich mit diesem System gut spielen lässt und auch Hongkong-Movie Gefühl aufkommt.
Das Setting
Spoiler
(click to show/hide)
Was soll ich sagen? Sehr gut recherchiert. Ich glaube, dass kann ich abschätzen, immerhin habe ich Sinologie studiert und - huch - die Qin-Dynastie war eines meiner selbstgewählten Prüfungsfächer.
Die Welt des alten Chinas wird sehr sauber wiedergegeben, natürlich unter der Annahme, dass all die schönen Sagen von Drachen, dem Weltenzerstörer Gonggong, den unsterblichen Daoisten und durch die Lüfte fliegenden Schwertmeistern wahr wären.
Die Hintergründe sind jeweils nur sehr kurz aber doch ausreichend beschrieben. Es werden Vereinfachungen gemacht, die aber sinnvoll sind. Wer möchte schon mit zig verschiedenen Währungen hin und her rechnen müssen. Ich jedenfalls nicht, und kann es daher gut ertragen, dass die unterschiedlichen Systeme nur erwähnt, aber nicht ausgeführt werden.
Das einzige Kapitel, über das ich weniger glücklich war, ist die Beschreibung der Philosophie. Der Abschnitt über den Konfuzianismus ist stellenweise grob fahrlässig falsch, insgesamt habe ich den Eindruck, dass der Autor nicht ganz verstanden hat, was den Konfuzianismus ausmacht. Auch die Behauptung, Konfuzius habe die fünf Klassiker geschrieben ist einfach nur falsch, und Konfuzius (der sich selbst nur als Bewahrer der alten Lehren und nicht als Neuschöpfer sah) würde sich im Grabe umdrehen.
Was mir auch missfallen hat, ist die Karte, die an der klassischen Stelle direkt am Anfang und Ende des Buches steht. Eigentlich ist sie wunderschön anzuschauen, aber die meisten Orte, die im geschichtlichen und geographischen Abriss aufgeführt sind, sucht man darauf vergebens. Möchte man die entsprechenden Orte finden, muss man (im Internet) nach einer anderen Karte suchen.
Ein hervorragende recherchierter Hintergrund zeichnet Qin aus, der von den kleinen Bereichen des täglichen Lebens bis hin zur hohen Politik alles abdeckt, und dabei meist korrekt bleibt oder etwas vereinfachende Pauschalisierungen bietet.
Der Spielleiterteil
Spoiler
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Hier sollte nun "Butter bei die Fische" kommen. Auch wenn die Zeit der kämpfenden Reiche allein durch das Zeitgeschehen ein gewaltiges Konfliktpotential bietet, frage ich mich doch etwas: wie könnte mein erstes Abenteuer aussehen? Diese Frage beantwortet der Spielleiterteil nur ansatzweise. Das Bestiarium bietet einige nette Refernzwerte, aber bei keines der Wesen bietet meines Erachtens einen eigentständigen Abenteueraufhänger.
Die geschilderten Hintergründe um die Machtkämpfe innerhalb der kämpfenden Reiche ist interessant, und garantiert auch auf einem epischen Level ein hervorragendes Rahmenwerk, aber für frischgebackene Charaktere ein Level zu hoch. Das Einsteigerszenario ist nett, aber nicht viel mehr. Anfangs stark gerailroadet, kommt dann ein etwas freierer Teil, um das Finale zu erreichen müssen die Charaktere aber wieder bestimmte Dinge tun. In dieses Szenario muss auf jeden Fall Arbeit investiert werden.
Schön an ihm sind auf jeden Fall die vielen verschiedenen Fraktionen und unterschiedlichen Handlungsstränge - so soll eine chinesische Geschichte sein.
Nicht vergessen möchte ich auch den Abschnitt mit Tipps zum Darstellen des alten Chinas. Sie sind interessant, aber leider sehr knapp gehalten. Der Spielleiterteil nimmt nicht viel Raum im Buch ein, und nutzt diesen Platz ganz ordentlich, trotzdem hätte ich mir hier etwas mehr gewünscht.
Fazit:
Wow. Schon immer wollte ich einmal eine Kampagne im alten China spielen, und habe mir auch schon überlegt, ein Rollenspielsystem dazu zu entwerfen. Aber so gut hätte ich das nicht hingekriegt, darum bin ich froh, dass die Weihnachtsfrau mir Qin mitgebracht hat. Jetzt brauche ich nur noch ein paar willige Opfer, um das System auch mal live zu testen.
Qin, The Warring States
(englisch) bei Amazon. Preis knappe 30 € für 280 Seiten, die alles enthalten um sofort loszuspielen (na gut, sofort im Sinne von "nachdem du 280 A4 Seiten gelesen hast").
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Letzte Änderung: 11.01.2009 | 23:47 von der.hobbit
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #1 am:
11.01.2009 | 23:28 »
Das ist eine sehr kenntnisreiche, übersichtliche, treffende und wunderbar lesbare Rezension. Danke, Hobbit!
Hatte mir Qin eigentlich nur aus Solidarität gekauft, nach einigem Blättern dann aber doch zwei Abende darin gelesen und teile Deinen Eindruck (wenn auch auf der Basis einer oberflächlicheren Lektüre und mit weniger persönlichem Hintergrundwissen über China).
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Nocturama
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #2 am:
12.01.2009 | 12:39 »
Hach, ich hatte mir ja auch schon überlegt, mir das zuzulegen (sowas
) und werde es jetzt wohl tun müssen. Dass sie es nicht geschafft haben, den Konfuzianismus (ausgerechnet) korrekt zu schildern, ist natürlich schade - aber hey, damit kennt man sich als Sinologe ja sowieso aus.
Wie man dabei Kampagnen spielt, würde mich auch interessieren. Gerade bei historischen Szenarios bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als eine alternative Geschichte zu "erspielen" (wenn man die reale Zeitlinie nicht als unverrückbaren Metaplot nehmen will, und das mag ich nicht so). Das Problem hat sich mir schon gestellt, als ich mal über eine WoD-Sache zur Zeit der Qin
g
-Dynastie nachgedacht habe (so mit Cixi und Engländern und so).
Na ja, ich werde mir das Buch wohl mal zulegen und dann automatisch über Plotideen nachdenken
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der.hobbit
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #3 am:
12.01.2009 | 13:11 »
Die Timeline ist fix festgeschrieben bis wenige Jahre vor dem Beginn der Qin-Dynastie. Es wird sehr häufig angedeutet, das Qin sich durchsetzen wird, aber nicht im Sinne eines "Muss". Grundsätzlich ist aber der gesamte Hintergrund schon eine alternative Realität, da in unserer Welt (hoffentlich) keine Dämonen, Zombies und fliegende Schwertkunstmeister herumlaufen. Fliegen. Was auch immer.
Von daher hätte ich keine Probleme damit, die Zeitlinie oder auch die tatsächlichen Ereignisse umzubiegen. Sowieso zweifle ich daran, dass sich einer der Spieler da so gut auskennen würde (du bist ja leider nicht in der Umgebung).
Sonst - es klingt so, als ob du den Konfuzianismus mögen würdest, ist das so? Ich mag ihn nämlich nicht sonderlich, Der gute Kong Qiu war meiner Meinung nach ein konservativer Sack
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Nocturama
Re: Qin - the Warring States
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Antworten #4 am:
13.01.2009 | 18:22 »
Eigentlich ist es ja sowieso egal, was ich in einem Spiel aus der "echten Geschichte" mache... aber ich müsste wohl trotzdem immer "aber eigentlich hat doch Qin gewonnen" denken, wenn in meiner Runde ein anderes Land das Rennen macht
Ich hatte eigentlich daran gedacht, dass der Konfuzianismus eine so prägende Philosophie war, dass man ihn eigentlich korrekt darstellen sollte - ist ja nicht so, als würde es da keine Literatur zu geben, vermutlich um einiges mehr als zum Daoismus oder dem chinesischen Buddhismus.
Konservativ war Kongzi sicherlich und über den Sinn, veraltete Riten wieder einzuführen, kann man sich wirklich streiten... andererseits finde ich die Weltlichkeit (jaja, bei Zhu Xi und seiner Kosmologie war es dann doch nicht mehr so weltlich) und die Bildungsfreundlichkeit des Konfuzianismus nicht unbedingt schlecht, ebenso wie Mengzis positives Menschenbild. So rein theoretisch kann ja jeder ein Junzi werde. Praktisch... nun ja, reden wir nicht drüber...
Ist jetzt natürlich abgetrennt von den Folgen - die Bildungsfreundlichkeit hat ja Generationen von Gelehrten mit achtbeinigen Essays geplagt
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Scutum Templi
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Scutum Templi
Re: Qin - the Warring States
«
Antworten #5 am:
31.01.2009 | 11:16 »
Danke Hobbit, für soviel Mühe und Übersichtlichkeit! Ich glaube jetzt endlich habe ich genug Mut gesammelt, um dieses Spiel zu kaufen! Das habe ich schon lange überlegt, aber deine Wortewirken da wie der finale Funke am trockenen Reisighaufen.
Jedenfalls wollte ich danke sagen für eine unabhängige Rezension! Tue ich jetzt und hier: "Danke!"
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Imiri
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Imiri
Re: Qin - the Warring States
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Antworten #6 am:
23.03.2009 | 23:53 »
Zitat
Jetzt brauche ich nur noch ein paar willige Opfer, um das System auch mal live zu testen.
HIER!
War es nicht noch Herbst als du bei mir mal das Buch in Händen hieltest? Konnte es ja bis jetzt nu leiten und leider noch nie Spielen, Aber ich fand es schon recht gut von der Stimmung.... ziemlich gut eingefangen.....
Bei meinen drei Testspielen haben die Regeln eigentlich ganz gut funktioniert. Hatte zumindest nichts wildes zu beanstanden (zumindest nix was so schlimm war, dass ich mich noch daran erinnern würde).
das Anfangsszenario ist denke ich ein gar kein so schlechter Einstieg nur der Hinweis das es die Einleitung zur geplanten Kampagne ist die so viel ich weiß nie veröffentlicht wurde bis jetzt fand ich was blöde... Aber hat dennoch allen viel Spaß gemacht denke ich.... und die ein oder andere Idee wie das weitergehen könnte hätte ich ja auch ;-)
«
Letzte Änderung: 24.03.2009 | 00:15 von Imiri
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #7 am:
24.03.2009 | 00:11 »
Schon getest und für gut Spielbar befunden wobei mir das Kampfsystem nicht sooo wirklich gefällt
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #8 am:
24.03.2009 | 15:45 »
Was genau gefällt dir am Kampfsystem nicht? Ich hatte noch keine Gelegenheit, es auszuprobieren ...
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #9 am:
24.03.2009 | 16:06 »
Oh das ist auch schon ne Weile her, soweit ich noch weis war das aber Tick basiert und du mußtest dir deine Moves kaufen um auch würfe etc machen zu können. Das fand ich allein etwas nervig wozu kauf ich meinen Char bei der erstellung KungFu?
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #10 am:
24.03.2009 | 21:27 »
Ohne jetzt noch mal ins Regelwerk zu gucken: So wie ich es verstanden habe, kaufst du dir die Moves bei der Charaktererschaffung, und musst dann für die Anwendung Chi ausgeben, das sich aber relativ leicht wieder regeneriert. Also vergleichbar einer Astralenergie. Kämpfen selbst ist unabhängig vom Chi, aber special moves kosten eben.
Schien mir sinnvoll so, aber ich habe es wie gesagt noch nicht ausprobiert. Es hängt sicherlich auch davon ab, wie viel Chi man denn hat - mit 5, 6 Punkten kann ich mir auch vorstellen, dass der Vorrat zu schnell erschöpft ist.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #11 am:
24.03.2009 | 22:47 »
Die Schulen bieten ja besondere übernatürliche Spezial Moves und die sind mit Chi einsetzbar und Grenzen eben Charaktere die verschiedene Kampfstiele gelernt haben voneinander ab. Passt mE perfekt zum Genre. Normale Moves kann jeder machen.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #12 am:
7.05.2009 | 08:24 »
Also mir ist gestern beim Stöbern mal wieder was aufgefallen, das ich etwas komisch fand: Ricochet... Das erschwert man sich die Attacke im Fernkampf um +2 und kann dafür bis zu 2 Erschwernis durch Deckung ignorieren. Wenn man jetzt nicht auch noch die sich mehr nach Flavortext anhörende Bemerkung 'man kann Ziele auch außerhalb der Sicht damit treffen hinzunimmt scheint mir der Move eher sinnlos. Aber ich vermute mal das das die Hauptwirkung sein soll.
Wobei so Stellen an denen manche Regeln nicht wirklich Sinn machen (weil es anders oder ohne halt auch ginge und oftmals 'besser') aber eben eine passende Stimmung haben, ja schon ab und an im Regelwerk sind. Aber das ist auch einer der wenigen Nachteile die ich bisher entdeckt habe.
Weiß eigentlich jemand, ob sich bei dem System noch was tut, oder war es das schon wieder mal ?
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Letzte Änderung: 7.05.2009 | 08:26 von Imiri
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Alle Mongolen fürchten sich vor dem Donner, warum du nicht? Ich hatte keinen Ort an dem ich mich hätte verstecken können und da habe ich aufgehört mich zu fürchten!
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #13 am:
7.05.2009 | 10:11 »
Jupp, genau den Ricochet meinte ich oben in meiner Rezension auch. Da muss man - falls jemand diesen Skill wünscht - wohl etwas aufbohren.
So wie ich gehört habe gibt es einige Add-Ons auf Französisch, aber die Übersetzer wollten wohl erst schauen, wie sich das GRW verkauft bevor sie diese auch übertragen. Derzeit zeichnen sich erste Pläne ab, dass man das machen kann. In naher Zukunft würde ich aber nicht so viel erwarten.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #14 am:
14.05.2009 | 23:50 »
Hast du mal was zu dem französichen gefunden? Haben die eine Homepage?
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #15 am:
15.05.2009 | 09:27 »
Qin bei Tharaud
- allerdings kann ich kein Französisch.
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Steffen
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Dampfhans
Re: Qin - the Warring States
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Antworten #16 am:
15.05.2009 | 15:27 »
Bei Tharaud gibt es ein kostenloses französisches Intro-Set für Qin. Wem das zu anstrengend ist, der kann auch bei RPGNow.com das identische, aber englische Introset für Qin herunterladen:
http://www.rpgnow.com/product_info.php?products_id=11926&it=1
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Letzte Änderung: 15.05.2009 | 15:31 von Dampfhans
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Kwuteg Grauwolf
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Kwuteg Grauwolf
Re: Qin - the Warring States
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Antworten #17 am:
2.01.2010 | 15:46 »
Hallo, ihr Sinologen, ich hab's mir eben bestellt (zusammen mit mehreren DVDs wie Hero ,Chinese Ghost Story usw.), nachdem ich sowohl eure Rezensionen als auch den Umsonst-Download zum Antesten bei DriveThru gelesen hab, und hätte da eigentlich nur eine Frage:
Welche Literatur auf deutsch und englisch könnt ihr dem China-Laien bezüglich der fraglichen Epoche und den Konfuzianismus empfehlen?
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Erst wenn die letzte Breitaxt eingeschmolzen ist ,
die letzte Schrotflinte verschrottet ist ,
die letzte Panzerfaust zum Abflußrohr zweckentfremdet ist ,
das letzte Schwert sein Dasein als Pflugschar fristen muss ,
und der letzte Kampfpanzer rosa angemalt zur Kinderbelustigung im Holidaypark dient ,
erst dann werdet ihr merken ,
daß man mit Wattbebäusschen und Gänseblümchen niemanden töten kann !
Mehr dazu auf:
http://www.marines.com/page/usmc.jsp?flashRedirect=true
der.hobbit
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der.hobbit
Re: Qin - the Warring States
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Antworten #18 am:
2.01.2010 | 19:38 »
Hier findest du eine sprachlich unausgereifte, ungenaue, unvollständige und teilweise schlicht falsche Zusammenfassung der
Chinesischen Geschichte sowie der Chinesischen Philosophie
- die beiden untersten Links. Das sind die Lernunterlagen, die ich für meine Magisterprüfung zusammengestellt habe.
Ansonsten ist es ein weites Feld; zur Qin-Dynastie (die nur 15 Jahre übedauerte) speziell kenne ich keine detaillierten Ausführungen (abgesehen natürlich von der Cambridge History of China - die einfach so umfangreich ist, dass ALLES detailliert ausgeführt wird). Der
erste Band
umfasst die Qin und Han Dynastie (Ch'in geschrieben - andere Umschrift, gleicher Sinn). Allerdings ist das eher eine Artikelsammlung; daher sehr speziell fokussiert.
Allgemein kann ich zur Geschichte Jacques Gernets
Die Chinesische Welt
empfehlen. Geht auf alle Bereiche (natürlich Politik, aber auch Kultur, Philosophie, Forschung, ...) recht umfangreich ein.
Zum Konfuzianismus kann ich wenig empfehlen, da ich den selbst nur mäßig spannend fand. Du kriegst zum Beispiel das Lunyu von Konfuzius
kostenlos im Netz
. Insgesamt kann man zu den Klassikern
Richard Wilhelm
empfehlen, der im frühen 20. Jhh. in China als Missionar tätig war und viele Bücher übersetzt und dabei interpretiert hat. Auch er ist auszugsweise
frei verfügbar
.
Alfred Forke
ist auch super; allerdings solltest du danach eher in einer Bücherei suchen.
Symbolismus und sehr frühe Metaphysik ist sehr wissenschaftlich und kompliziert aber interessant von Marcel Granet in
Das Chinesische Denken
zusammengefasst.
Für Schwertgeschichten, Wuxia und Legenden weiß Nocturama viel mehr
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #19 am:
2.01.2010 | 20:32 »
Schon mal vielen Dank, Hobbits sind wirklich hervorragende Gastgeber
An eine entsprechende Cambridge -insert Place- History hätte ich natürlich auch mal denken können, aber als Mediävist ist man sowas von scheuklappig
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Erst wenn die letzte Breitaxt eingeschmolzen ist ,
die letzte Schrotflinte verschrottet ist ,
die letzte Panzerfaust zum Abflußrohr zweckentfremdet ist ,
das letzte Schwert sein Dasein als Pflugschar fristen muss ,
und der letzte Kampfpanzer rosa angemalt zur Kinderbelustigung im Holidaypark dient ,
erst dann werdet ihr merken ,
daß man mit Wattbebäusschen und Gänseblümchen niemanden töten kann !
Mehr dazu auf:
http://www.marines.com/page/usmc.jsp?flashRedirect=true
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #20 am:
2.01.2010 | 20:57 »
Wobei dieses Cambride Teil wirklich mehr eine Artikelsammlung denn eine umfassende Vorstellung ist, daher mit Vorsicht zu genießen. Die Chinesische Welt ist wahrscheinlich sinnvoller.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #21 am:
2.01.2010 | 22:42 »
Fischer Weltgeschichte Bd. 19. Absolut nicht auf dem Stand der Dinge, weil in der ersten Auflage irgendwann in den 60ern geschrieben. Reicht aber eigentlich als Einstieg.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #22 am:
10.01.2010 | 12:36 »
Zwei Anmerkungen noch, jetzt nachdem wir schon einige Zeit Qin spielen:
1) Der Schaden ist sehr zufällig. Es gibt wie gesagt einen Yin und einen Yang Würfel. Ist bei der Attacke der Yangwürfel höher als der Yinwürfel (knapp 50% der Fälle), dann wird sein Wert zum Schaden hinzugezählt. Da der übliche Schaden bei 2 bis 3 liegt, ist das eine drastische Erhöhung. Wir haben das beibehalten, man sollte sich aber über dieses große Zufalleselement bewusst sein.
2) Das Steigern geht ziemlich mühsam voran. Attribute ist Wert * 5, alle restlichen Werte über Wert * 4. Damit macht es einerseits kaum Sinn, Talente zu steigern, und andererseits kommt man bei regulärer XP Vergabe auch nur alle Jubeljahre mal zu einer Verbesserung. Wir haben intern entschieden, dass alle restlichen Werte nur den Faktor 2 benötigen, und gleichzeitig vergebe ich etwa doppelt so viel XP wie empfohlen.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #23 am:
14.01.2010 | 12:57 »
Zitat von: der.hobbit am 2.01.2010 | 19:38
Allgemein kann ich zur Geschichte Jacques Gernets
Die Chinesische Welt
empfehlen. Geht auf alle Bereiche (natürlich Politik, aber auch Kultur, Philosophie, Forschung, ...) recht umfangreich ein.
Kann man das als Nicht-Geschichtswissenaftler gut lesen?
Ich habe bisher das hier gelesen:
http://www.amazon.de/China-Eine-Weltmacht-kehrt-zur%C3%BCck/dp/3442760763
Ich fand das sehr gut, aber der Fokus liegt eher auf der neueren Geschichte Chinas (letzte 600 Jahre und besonders 20. Jhdt.).
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der.hobbit
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #24 am:
14.01.2010 | 13:37 »
Hmmm, schwierig. Es ist ein wissenschaftlicher Text, d.h. du solltest nichts Populärwissenschaftliches erwarten. Allerdings benötigt man keinerlei fachspezifisches oder sonstiges Vorwissen. Das Buch ist also insgesamt anspruchsvoll, aber keineswegs unleserlich. Wenn man also mit den Texten seiner Disziplin klar kommt, hat man mit der Chinesischen Welt keinerlei Probleme.
Das chinesische Denken hingegen ist deutlich stärkerer Tobak, davor würde ich dann eher warnen.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #25 am:
15.01.2010 | 12:55 »
Ich habs mir mal bestellt, lass dich dann wissen wie es gefällt.
Kannst du auch ein Buch zur japanischen Geschichte empfehlen, was gute Qualität hat, nicht allzu trocken ist und gleichzeitig bezahlbar? Ich finde bei amazon entweder nur offensichtlich oberflächliche Leichtkost oder kreuzteure akademische Ware.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #26 am:
15.01.2010 | 13:29 »
Ne, sorry - von Japan habe ich mich ferngehalten. Die Sprache hat mir gereicht ....
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #27 am:
15.01.2010 | 13:55 »
Naja. Ich schaue mich grad durch die ganzen Kurosawa Filme und finde es schade, dass mir da so der geschichliche Hintergrund fehlt. Die funktionieren zwar selbstredend auch ohne, aber trotzdem.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #28 am:
16.01.2010 | 20:29 »
Zum Einstieeg habe ich mir jetzt das mal geholt:
http://www.amazon.de/Tales-Old-Japan-Folklore-Stories/dp/0486440621/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1263670036&sr=8-1
Ist natürlich kein Geschichtsbuch. Aber trotzdem sehr gut zum "Einstieg" in die japanische Kultur. Das Buch ist eines der ersten Werke über Japan in Westeuropa überhaupt. Die Geschichten wurden zwischen 1866 und 1870 von einem britischen Diplomaten in Japan gesammelt, aufgeschrieben und ausführlich kommentiert. Ich habe bisher nur die ersten paar dutzend seiten gelesen und bin schon vollauf begeistert.
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Samael
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #29 am:
26.01.2010 | 21:05 »
Also "Die Chinesische Welt" liegt jetzt seit einiger Zeit hier und ich habe schon drin geschmökert. Danke für den Tipp, das Niveau ist genau richtig. Wenn auch die Informationsdichte derart hoch ist, dass es eher ein Nachschlagewerk ist, bzw. für das Durchlesen "am Stück" zu trocken.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #30 am:
23.03.2010 | 10:02 »
So, ich habe es mir heute bestellt. Bin gespannt.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #31 am:
5.04.2010 | 19:44 »
My 2 cents nach einmaligem Probespielen bei Nocturama:
Während der Großteil des Buches sehr gelungen ist, ging der Praxistest in gewissem Grad in die Hose. Das Spiel hat Spaß gemacht, das erwüschte Wuxia-Feeling aber komplett vermissen lassen. Grund: zum einen der eher zähe klassische Kampf, zum anderen der hohe Zufallsfaktor in den Kämpfen, vor allem was den Schaden angeht, vor allem aber bietet das System keinerlei direkte Unterstützung für cinematischen Spielstil. Keine Boni für Stunts, keine besonderen Belohnungsmechanismen für coole Aktionen, sondern klassisch-crunchige Spielweise und taktisches Herangehen herrschen vor. Eine Belohnung für Stunts, gute Beschreibungen unter Einbeziehung der Umgebung, Fanmail würde dem Spiel absolut gut tun.
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Schwarmdummheit: Idiotischerweise haben wir ein System geschaffen, das die Rationalität des Einzelnen mit tödlicher Präzision zur Grundlage eines kollektiven Irrsinns macht, der uns Entscheidungen treffen lässt, die innerhalb des Systems als „klug“, ja sogar „vernünftig“ erscheinen, obwohl sie in Wahrheit von atemberaubender Dummheit sind.
Der Deutsche hält nämlich Parteien, die versuchen, das umzusetzen, was er selber für richtig hält, für linke Spinner.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #32 am:
6.04.2010 | 14:25 »
Du hast Recht, Quxia hab ich mir auch etwas anders vorgestellt. So ein gewisser Wushu Touch hätte Qin vermutlich gut getan. Weil rocken sieht anders aus
Aber Anne hat auch verdammt gut gewürfelt. An sich gefällt mir für ein klassisches System der Regelteil ganz gut. Aber ich spiel ja auch D&D...
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Toastbrot
(von englisch toast, „rösten“ aus lateinisch tostus, „getrocknet“) oder Röstbrot ist ein spezielles, feinporiges Kastenweißbrot mit dünner Kruste, das vor dem Verzehr scheibenweise geröstet wird, heute üblicherweise mit einem Toaster.
Brot kann schimmeln, was kannst du?
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #33 am:
29.04.2010 | 16:48 »
Zitat von: Crimson King am 5.04.2010 | 19:44
My 2 cents nach einmaligem Probespielen bei Nocturama:
Während der Großteil des Buches sehr gelungen ist, ging der Praxistest in gewissem Grad in die Hose. Das Spiel hat Spaß gemacht, das erwüschte Wuxia-Feeling aber komplett vermissen lassen. Grund: zum einen der eher zähe klassische Kampf, zum anderen der hohe Zufallsfaktor in den Kämpfen, vor allem was den Schaden angeht, vor allem aber bietet das System keinerlei direkte Unterstützung für cinematischen Spielstil. Keine Boni für Stunts, keine besonderen Belohnungsmechanismen für coole Aktionen, sondern klassisch-crunchige Spielweise und taktisches Herangehen herrschen vor. Eine Belohnung für Stunts, gute Beschreibungen unter Einbeziehung der Umgebung, Fanmail würde dem Spiel absolut gut tun.
Nach einigen Probekämpfen und einem kurzen Singleshot, der eigentlich auch hauptsächlich aus Kämpfen bestand, kam es mir eher so vor, dass das erwünschte wuxia-feeling eher durch die Beschreibungen und die Hintergrundgeschichte entsteht. Meinst du, dass das Spiel quasi "direkt nach Buch" dieses feeling nicht unterstützt oder brauchst du effektiv im Spiel enthaltene Belohnungen, damit es sich für dich auch nach "wuxia" anfühlt?
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Crimson King
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #34 am:
2.05.2010 | 22:49 »
Wuxia Feeling kommt nur durch entsprechende Aktionen und deren Beschreibungen auf, wobei ich letzteres nicht mit Wushu-Powertelling gleich setzen will. Es geht auch klein, ist aber grundsätzlich ein Muss. Ein System, dass das aktiv unterstützen will, muss also a) zu stylishen Aktionen und b) zu Beschreibungen der selben animieren. Qin tut beides nicht, aus verschiedenen Gründen.
Gummipunkte für Style over Substance-Aktionen und/oder gute Beschreibungen, die bei anderen cinematischen Spielen typisch oder im Extremfall (Wushu) der einzige Motor sind, gibt es bei Qin nicht.
Die klassischen Wuxia-Taos für Sprünge, an den Wänden entlang laufen, auf kleinsten Flächen laufen und kämpfen oder improvisierte Waffen sind weniger effizient als viele trockene Crunch-Taos für Schadensverstärkung, Rüstung und Extra Lebenspunkte. Zudem kosten Stilaktionen Chi, während profane Attacken mit Kampfskill keins kosten.
Mooks fallen zwar schnell um, sind bis dahin aber brandgefährlich und können mit ein, zwei Glückstreffern einen Helden aus den Schuhen klopfen.
Qin liest sich toll, und ist eine hinreißende Anregung, und ich kann den Kauf aus diesem Grund generell empfehlen. Allerdings bin ich der Überzeugung, dass es sich mit einer Fate 2- oder PDQ#-Adaption deutlich cinematischer spielen ließe. Wenn man auf klassische Attribute/Skills nicht verzichten will, kann man gerne zu Feng Shui als System greifen.
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Schwarmdummheit: Idiotischerweise haben wir ein System geschaffen, das die Rationalität des Einzelnen mit tödlicher Präzision zur Grundlage eines kollektiven Irrsinns macht, der uns Entscheidungen treffen lässt, die innerhalb des Systems als „klug“, ja sogar „vernünftig“ erscheinen, obwohl sie in Wahrheit von atemberaubender Dummheit sind.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #35 am:
3.05.2010 | 16:56 »
Da hast du völlig recht. Qin ist kein cinematisches System im Sinne von eigenen Mechanismen, die zu einem solchen Actionfeeling führen. Mir selbst kommt es dennoch sehr entgegen, denn wenn die Spieler wollen, dann wird es natürlich cinematisch. Belohnungen für tolle Beschreibungen sind ja ganz nett, mir ist es aber lieber, wenn das aus dem jeweiligen Spieler selbst kommt, weil es dann nicht so gezwungen ist. In Wushu z.B. wirkt schon manche Beschreibung unnötig aufgeblasen und es wird auch mehr oder weniger schnell redundant.
In Qin kann ein Spieler aber die entsprechenden Aktionen durchführen, insbesondere weil sich Daos mit Kampftechniken etc. kombinieren lassen. Six Directions (die Sprünge) wird von meinen Spielern regelmäßig genutzt, weil sie damit immer vor den Gegnern dran sind. Damit hat ein Krieger z.B. mehrere Soldaten aufhalten können, die in breiter Front an ihm vorbei wollten - er war einfach so viel schneller. Was die Relevanz der Daos angeht ist das eben immer von der Szenerie abhängig, d.h. vom Framing des SL. Wenn der das Spiel cinematisch auslegen will, dann stehen die Angreifer eben auf den Dächern.
Dass die Stilaktionen Chi kosten ist richtig, allerdings hatten wir bisher noch kaum einen Kampf, in dem das Chi wirklich relevant geworden wäre. Von daher ist das bei uns noch nicht zum Problem geworden.
Ich denke Qin ist toll, wenn man ein vergleichsweise klassisches System möchte, dass das Flair von den Wuxia Filmen einfängt. Es unterstützt dieses Flair nicht selbst, da hast du völlig recht. Aber es ermöglicht sie. Die Daos / Kampfkünste etc. bringen auch in aller Regel einen Vorteil, wenn man sie einsetzt, dadurch macht es Sinn, auf sie zurückzugreifen (nicht so wie in anderen Systemen, in denen ein cooler Move aufgrund des riesigen Malus praktisch nur noch scheitern kann).
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #36 am:
4.06.2010 | 12:51 »
Zitat von: der.hobbit am 3.05.2010 | 16:56
Dass die Stilaktionen Chi kosten ist richtig, allerdings hatten wir bisher noch kaum einen Kampf, in dem das Chi wirklich relevant geworden wäre. Von daher ist das bei uns noch nicht zum Problem geworden.
Das mag bis Dienstag der Fall gewesen sein.....
Aber wenn das Chi in manch extremen Situationen dann in der Schlacht nur bis zum Gegner reicht und nicht mehr bei ihm oder auf dem Rückzug.... dann kann man nur sagen das man sich optimistich verkalkuliert hat. >:-)
Aber so ist Qin halt. Das Setting ist großartig, die Hintergründe toll und auch der Mechanismus hat flair. Manchesmal hat man dann auch zu viel auf flair gesetzt, was dann in einem eher klassisch crunchigen System so hochgradig unbalanciert ist, dass man sich selbst damit bestraft. Einige der Kampftechniken sind, weil sie Chi kosten und auch noch die Schwirigkeit erhöhen nicht wirklich effizient - Daos bringen da oft mehr. Manche Zauber sind redundant - in der externen Alchemie gibt es zwei Heilzauber und wenn ich nicht irre kommt der schlechtere sogar nach dem besseren..... Ist aber halt eine Salbe und kein Trank?!?!?
Trotz all der Ecken und kanten macht es mir doch sehr viel Spaß, was aber halt auch wie so Oft an Spielern und der Spielleitung liegt. Ich sehe viel Potential und eine Chance es in einer Second Edition evtl. besser zu machen.... Ein Schlem wer böses dabei denkt.
OOT: Da ich mich gerade durch das REIGN Enchiridion (eingekochte REIGN Regeln, die ja die Ebene der Companys (übergeordnete Gruppen mit gemeinsamen Ziel) beinhalten) gelesen habe musst ich auch an Qin denken. Liegt wohl daran das wir mehr oder minder gerade Teil eines Heerhaufens sind.
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Alle Mongolen fürchten sich vor dem Donner, warum du nicht? Ich hatte keinen Ort an dem ich mich hätte verstecken können und da habe ich aufgehört mich zu fürchten!
Wenn du mehr wissen willst:
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #37 am:
7.06.2010 | 11:11 »
Zitat von: Imiri am 4.06.2010 | 12:51
Manche Zauber sind redundant - in der externen Alchemie gibt es zwei Heilzauber und wenn ich nicht irre kommt der schlechtere sogar nach dem besseren..... Ist aber halt eine Salbe und kein Trank?!?!?
Es gibt einen Heiltrank und eine Heilsalbe. Beide benötigen die entsprechende Fertigkeit auf 2, sind also auf der gleichen "Stufe". Der Trank kostet mehr Chi (4 statt 2), heilt in der Basisversion einen Punkt weniger, hat dafür kein Limit. Die Salbe kostet basismäßig weniger, heilt dabei einen Punkt mehr, jedoch nur solange sich der Patient innerhalb des Verletzungsbereiches "normal" oder "bruised" befindet. Eine Redundanz sehe ich da nicht. Das eine (die Salbe) ist eine kostengünstige Methode kleinere Verletzungen zu heilen, während das andere (der Trank) der unlimitierte Heilzauber ist. Beide haben ihren Sinn und damit durchaus ihre Existenzberechtigung.
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Re: Qin - the Warring States
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Antworten #38 am:
14.04.2012 | 19:31 »
Ich habe eine Anmerkung zur Rezension selbst. Sie geht sehr gut auf das ein, was Qin bietet und war mir auch eine Hilfe bei der Kaufentscheidung. Mir fehlt nun, nachdem ich mich in Qin ein wenig eingelesen habe, jedoch ein kritischer Ton insbesondere zu dem, was Qin fehlt. Viele Regeln, die man in einem Grundregelwerk erwarten könnte, fehlen hier. So zum Beispiel Details zum Fertigkeiteneinsatz, zur Verregelung von Fallen, Feuerschaden, Ertrinken usw. usf. Die Regeln beschränken sich im wesentlichen darauf, dass es Fertigkeiten gibt und man auf die würfeln kann (aha) und eben auf die Kampf- und Magieregeln. Außerdem gibt es eine Liste von Kreaturen. Alles darüber hinaus fehlt. Damit erfüllt das Grundregelwerk für mich nicht das Kriterium "alles was man zum Spielen braucht" - Vollständigkeit (und das impliziert das Wort "alles") ist etwas anderes. Ich würde eher sagen, es enthält das
nötigste
, aber auch nicht mehr.
«
Letzte Änderung: 14.04.2012 | 19:33 von Der Narr
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"Ich lese meine DSA-Abenteuer im Zug."
Zitat von: Zornhau
Midgard, das soziale und pädagogisch-wertvolle Midgard, da herrschen weniger Konflikte als bei Benjamin Blümchen!
Rezession meint einen Konjunkturabschwung. Was du meinst, ist eine Rezension.
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