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D&D4 als offenes Spiel betreiben
Falcon:
Altes D&D habe ich leider nicht.
komisch, ich hatte alle Videos von dem LordStrange schnell durchgeklickt, aber das mit den Bad Players habe ich übersehen. Naja kurz: RPG ist auch nicht immer ein Wunschkonzert und klonen kann man sich leider auch nicht.
@Monster: eben, abgesehen vom Raussuchen ist das kein Problem. Ich meinte aber eben auch richtige NCS, wie den Händler um die Ecke, zumindest diese Art von Händler, die es wert sind voll NPC Werte zu bekommen.
die Handlungsmaschine von Settembrini kenne ich gut (wobei die nicht von ihm ist oder?) und finde, daß sie das brauchbarste Tool in der Richtung ist.
schaue mir auch gerade diesen und andere Sandboxblogeinträge an:
http://webamused.com/bumblers/?tag=sandbox-play
Edwin:
Warum brauchst du Werte für nen Händler? Der ist höchstens ne kleine Skillchallenge, mehr braucht man von dem nicht.
Das Book ist kein Buch in dem Sinne, sondern ein kleines Programm.
Es erstellt dir NSCs im regeltechnischen Sinne, also Elite-Monster, die angelehnt an Spielerchars sind.
Man gibt also Lvl 15, Paladin und Mensch ein und das spuckt dir dann ein "Monster" mit sinnvoll ausgewählter Ausrüstung, Powers usw aus.
Müsste eigentlich sehr sinnvoll sein, um die angesprochenen Levellücken zu schließen.
Hab übrigens auch ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil ich meine Spieler ziemlich am Gängelband durch die Abenteuer führe.
Sandkasten ist halt extrem schwer, weil 2 Lvl zu hoch oder niedrig schnell mal deinen Dungeon unspielbar machen.
Erzähl auf jeden Fall von deinen Erfahrungen!
Falcon:
wiederkehrende NCSs halt.
das Programm hat so viele Einträge, daß es so wirkte als wären die Charaktere einfach vorher eingetragen worden (also immer dieselben herauskommen).
Ich werde noch etwas Material zusammentragen und selber suchen, wenn mir nichts anderes übrig bleibt (Tabellen, GM Tools usw.) und mir dann mindestens 3-4Wochen Zeit nehmen um eine Welt vorzubereiten, da ich keine Chance sehe sowas on the fly zu spielen. Das wird sich hoffentlich auszahlen und während des Spiels wohl weniger Aufwand sein.
natürlich brauche ich noch Spieler, mal schauen ob sich meine Atmospieler auf sowas einlassen.
tartex:
Die Frage ist, ob du die Priorität auf leicht zu leiten setzt, oder Flavor eines bestimmten Hintergrunds simulieren willst.
Würde ich mit Tabula Rasa eine D&D4-Sandbox-Kampagne beginnen, würde ich das so angehen:
1. Verschiedene Terrains bestimmen, für die du jeweils eine Random-Encounter-Tabelle haben willst. Z.B. City, Village, Plains, Hills, Woods, River, Sea, Mountains
2. Das Monster Manual von A bis Z durchgehen und jede Encountergroup einer oder mehrer Terrain-Tabellen zuordnen. (Ich würde das noch nach Level oder zumindest Tier sortieren, aber das willst du ja explizit nicht. => Weniger Arbeit.)
3. Das Spiel einfach beginnen und schauen welche Encounters sich ereignen. Wenn es in irgendeinem Encounter einen interessanten (und wahrscheinlich mächtigen) Gegner gibt, würde ich dem spontan einen Namen geben, im recht klischeehaft spielen und dann abhauen lassen, bevor er umgebracht wurde. So kriegt man wiederkehrende Gegner.
4. Ich würde die Encounter so anlegen, dass es nicht notwendigerweise zum Kampf kommt, sondern dass (je nach Gesinnung?) auch andere Formen der Interaktion möglich sind. Dank Encounter Groups für Elfen, Eladrin, Dragonborn, Menschen, usw. wird sich auch da früher oder später was ereignen. Wie oft die "Guten" auftauchen liegt einzig und allein daran, welche Ergebnisspannen du ihnen auf der Zufallstabelle zugestehst. Gefährichere Regionen können ja einen Zuschlag auf den Würfelwurf bekommen und damit die Wahrscheinlichkeit solcher Encounter veringern.
5. Evtl. kannst du die Zufallstabellen noch mit generischen Non-Combat-Encountern wie Händlern usw. erweitern. Obwohl es da auch gut wäre die mit einer Eskorte auszustatten und sie erst in Encounter zu verwandeln. Hexland ist schließlich gefährlich!
6. Du kannst fertige Kurzabenteuer wie Dungeon Delves ebenfalls auf der Karte der Region verteilen oder sie gar auf den Zufallstabellen unterbringen.
Je weniger Gedanken du dir vorher machst, desto weniger Arbeit hast du. Und falls du nach der ersten Session überlegst, was eigentlich der Grund war, dass X neben Y durch die Landschaft wandert, hast du schon ein paar tolle Hooks, denen die Spieler folgen können, falls sie Lust haben.
Falcon:
So ein ähnliches Bild hatte ich auch im Kopf, ich weiss nur nicht wie du darauf kommst, daß ich die Monster explizit nicht einteilen will.
Ein Mit-SL benutzt auch oft Zufallswürfe allerdings ohne Tabelle. Er legt dann eben spontan fest "je höher, je besser" z.b. Daraus kann man sich sicher auch erstmal in der Not helfen wenn man keine fertige Tabelle hat.
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