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Autor Thema: Fading Suns: Weder Fisch noch Fleisch?  (Gelesen 4726 mal)
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alexandro
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alexandro

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« Antworten #25 am: 29.05.2009 | 06:18 »

Traveller ist eine ganz andere Baustelle: damit geht nur hard-scifi, mit Fading Suns nur Space Opera. 'Nuff said.
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"Ladies, please. These four walls once housed an intellectual salon where the mind received nourishment as well as the stomach. But through no one's fault, Penny, the quality of dinner conversation in this apartment has declined.

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« Antworten #26 am: 29.05.2009 | 09:41 »

Traveller ist eine ganz andere Baustelle: damit geht nur hard-scifi, mit Fading Suns nur Space Opera. 'Nuff said.
Würd ich zwar anders trennen: Traveller = System, Fading Suns = Setting - damit nicht zu vergleichen.
Aber ist schon richtig: Das Traveller System ist eher für Hard SF und Simu-Fans gebacken, Fading Suns ist eher für Drama-Queens (dramatic Action included).
Ist aber nicht eine Debatte wert und wenn, dann doch in nem anderen Thread.
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« Antworten #27 am: 29.05.2009 | 09:46 »

OT: Gibt es eigentlich irgendwo eine gute Übersicht die einzelnen Fraktionen bei FS oder muss ich übers Wochenende mühevoll durch mein FS PHB in PDF-Format wühlen?
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Stormbringer

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« Antworten #28 am: 29.05.2009 | 10:29 »

OT: Gibt es eigentlich irgendwo eine gute Übersicht die einzelnen Fraktionen bei FS oder muss ich übers Wochenende mühevoll durch mein FS PHB in PDF-Format wühlen?

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killedcat

« Antworten #29 am: 29.05.2009 | 10:32 »

OT: Gibt es eigentlich irgendwo eine gute Übersicht die einzelnen Fraktionen bei FS oder muss ich übers Wochenende mühevoll durch mein FS PHB in PDF-Format wühlen?

Ich hab auch mal eine (leicht mit Rechtschreibfehlern gespickte) erweiterte Zusammenfassung geschrieben, in denen auch die kleineren Fraktionen wie die Killroys oder das Haus Keddah aufgelistet sind. Bei Interesse bitte PM.
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Der objektiv schlechteste Rollenspieler der Welt. Taschenlampenfallenlasser. Story-Nutte. Unmenschlicher Spieler-Kleinhalter. Kybernet. Dysfunktional und weltfremd. Kooperativer Luschenspieler. Lebt freudig im Neanderthal Deutschland.
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« Antworten #30 am: 29.05.2009 | 14:16 »

Davon abgesehen war der Hinweis auf Trav nur eine Nebenbemerkung als Vergleichsgröße Roll Eyes
Ein Systemkrieg "Trav vs FS" müsste in einem anderen Thread stattfinden...
Ein Systemkrieg ist weder geplant noch notwendig. Allerdings triffst Du Aussagen wie "spezialisierte Kampagne eines anderen Spiels", die imho so nicht haltbar sind. Ich wüsste immer noch gerne, worauf Du solche Aussagen denn gründest.
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alexandro
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alexandro

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« Antworten #31 am: 29.05.2009 | 16:17 »

Zitat
Traveller = System, Fading Suns = Setting
Das würde ich nicht so klar trennen. Die Möglichkeiten inm einem Rollenspiel werden nicht (nur) durch die Regeln bestimmt.

Dazu gehört auch eine gewisse Beschaffenheit des Settings etc.. Traveller impliziert ja (durch seine Regeln) bestimmte Setting-Konventionen (was is Core-Story, was nicht) und Fading Suns impliziert durch das hervorragend ausgearbeitete Setting gewisse "Kausalitätszusammenhänge" (Wenn ich A mache, dann folgt B; Wer ist stärker: Fraktion X oder Fraktion Y? etc.), die es auch ohne Regelkenntnis ermöglichen, ein "System" zuzuordnen.

Generell mag ich daher die Vielfalt von Fading Suns. Besonders gefällt mir dabei die Tatsache, dass alle Fraktionen (bis auf die Dämonen, aber vielleicht kommt das ja mit "Pantheon"  jester ) absolut nachvollziehbare Motivationen und Ziele haben und nicht auf ein plumpes "sind halt böse" reduziert werden - jede davon würde ich gerne mal spielen (OK, vielleicht bis auf die Symbioten - deren Hintergrund ist zwar nachvollziehbar, aber irgendwie nicht meine Welt). Egal ob man jetzt eine Vau-Runde oder eine Kurgan-Runde spielt, man hat immer komplexe Ziele für den Charakter.

Ich mag den "Uhrwerks"-Charakter des FS-Settings -- wie all die verschiedenen Stilmittel und Einflüsse ineinandergreifen (statt einfach nur lieblos zusammengeschmissen zu werden) und funktionieren.
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killedcat
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killedcat

« Antworten #32 am: 1.06.2009 | 18:24 »

... aber vielleicht kommt das ja mit "Pantheon"  jester ) ...
Roll Eyes Tongue
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« Antworten #33 am: 26.07.2009 | 12:40 »

Traveller ist eine ganz andere Baustelle: damit geht nur hard-scifi, mit Fading Suns nur Space Opera. 'Nuff said.

Ich weiß nicht woher immer dieser Unsinn kommt, daß mit Traveller nur Hard SF geht. Traveller IST klassische space opera mit einem Spritzer Hard SF währenddessen Traveller 2300 definitiv Hard SF ist (aber rauch nur dann, wenn man Stutterwarps als eine Art "Superscience" akzeptiert). Fading Suns hingegen ist ...ähem irgendwas anderes. (Gothic SF? gibts sowas?)
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Waldviech
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« Antworten #34 am: 26.07.2009 | 12:43 »

FS definiert sich irgendwo glaube ich als "Space-Fantasy" und das trifft es imho sehr sehr gut.
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« Antworten #35 am: 26.07.2009 | 12:52 »

Ich würde es Poor Man's Space Medievalism nennen.
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« Antworten #36 am: 26.07.2009 | 12:56 »

Das "Space Medievalism" verstehe ich noch. Aber wieso "Poos Man´s" ? Und was wäre dazu im Gegenzug "Rich Man´s Space Medievalism" ?
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« Antworten #37 am: 26.07.2009 | 13:11 »

Rich Man's wäre wohl Dune, das ja auch sehr stark von einem feudalen Setting und Religion lebt, allerdings kohärent ist.

Poor Man's ist FS für mich, weil man nach einer Weile merkt, dass es nur zusammengeklaut wurde. Ich sehe nicht, wie man, wie Alexandro, FS als gut verzahnt ansehen kann. Zu viele Dinge machen einfach keinen Sinn, wenn man ihnen etwas auf den Zahn fühlt.
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Waldviech
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« Antworten #38 am: 26.07.2009 | 13:16 »

Verständlicher Punkt ! Allerdings würde ich FS dennoch als "vergleichsweise gut verzahnt" ansehen, denn für eine Rollenspielwelt ist FS durchaus recht kohärent und eine von den Besseren.
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« Antworten #39 am: 26.07.2009 | 13:26 »

Gut, wenn man es mit L5R o.ä. vergleicht sicherlich. Wink
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alexandro
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« Antworten #40 am: 26.07.2009 | 14:59 »

Ich weiß nicht woher immer dieser Unsinn kommt, daß mit Traveller nur Hard SF geht.
Technikporno =! Space Opera

Traveller war für mich beim Lesen immer "Apollo 13" (Schrottfilm) im Sci-Fi-Gewand: ein paar Hanseln gurken (charakterlich) antriebslos durchs Weltall und kriegen nichts gebacken. Weitere Bücher (Spiwärts-Marken: seitenweise schrottige Pseudo-Historie ohne Spielrelevanz) konsolidierten diesen Eindruck.

Möglicherweise könnte man Space Opera damit spielen, wenn man das Setting neu erfindet, neue Karrieren dafür schreibt usw., aber für mich würde es immer einen "kastrierten" Eindruck machen, weil eben die Prioritäten woanders liegen (Handel, SIM-Space, Technikporno...).

Zitat
Rich Man's wäre wohl Dune, das ja auch sehr stark von einem feudalen Setting und Religion lebt, allerdings kohärent ist.
Dune ist für mich die Poor Man's Artus-Sage (Rich Man's wäre Star Wars).
« Letzte Änderung: 26.07.2009 | 15:34 von Alexandro » Gespeichert

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« Antworten #41 am: 26.07.2009 | 17:01 »

Naja, dann ist FS wohl die Beggar's Arthur Saga. Ganz ohne Arthur. Wink

Abgesehen davon bietet Traveller durchaus alles, was es für eine Space Opera braucht. Anders als FS. Das ist mehr so Mantel & Degen im Weltraum, nur ohne Piraten, Musketiere und alles andere was das Genre ausmacht. Dafür mit einer Menge anderem Zeug, das 1-zu-1 aus anderen Spielen kopiert wurde. Tongue
« Letzte Änderung: 26.07.2009 | 17:04 von Ein » Gespeichert
Waldviech
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« Antworten #42 am: 26.07.2009 | 17:11 »

Ich weiß nicht, ob es wirklich so übermäßig viel Sinn macht, Traveller und FS nun eins zu eins direkt vergleichen zu wollen. Dafür sind Flair und Spielwelt einfach zu grundverschieden. Traveller ist eher "Science Fiction", FS eher "Science Fantasy".
Schamlos zusammengeklaut sind übrigens beide Rollenspielwelten. Und zwar ziemlich heftig Wink Was ist Traveller anderes als ein rollenspielerischer Aufguss der Sternenwelten von Asimov, Anderson und Co. ?
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« Antworten #43 am: 26.07.2009 | 17:15 »

Naja, dann ist FS wohl die Beggar's Arthur Saga. Ganz ohne Arthur. Wink
Kommt auf die Kampagne an (wie jedes normale Rollenspiel liefert FS keine vorgefertigte Geschichte, sondern nur die Kulisse, vor der diese spielt).

Zitat
Abgesehen davon bietet Traveller durchaus alles, was es für eine Space Opera braucht.
Außer ein brauchbares Setting.
Ohne Identifikation, name-dropping und epische Geschichte mit Bezug auf aktuelle Entwicklungen ist die "Space Opera" nämlich klinisch tot.

Zitat
Das ist mehr so Mantel & Degen im Weltraum, nur ohne Piraten,
Gibt es.
Zitat
Musketiere
Phönixritter.
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« Antworten #44 am: 26.07.2009 | 17:19 »

Zitat
Naja, dann ist FS wohl die Beggar's Arthur Saga. Ganz ohne Arthur
Was wäre Imperator Alexius anderes als die interstellare Version des guten alten Roman-Artus ? Wink

Zitat
Außer ein brauchbares Setting.
Ohne Identifikation, name-dropping und epische Geschichte mit Bezug auf aktuelle Entwicklungen ist die "Space Opera" nämlich klinisch tot.
Würd´ ich so jetzt allerdings auch nicht sagen - Traveller kann sowas durchaus bieten, wenn man an den entsprechenden Punkten ansetzt. Man ist nur mehr auf Eigenarbeit angewiesen um dem Ganzen Flair zu verleihen.
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« Antworten #45 am: 26.07.2009 | 18:29 »

Rich Man's wäre wohl Dune, das ja auch sehr stark von einem feudalen Setting und Religion lebt, allerdings kohärent ist.

Poor Man's ist FS für mich, weil man nach einer Weile merkt, dass es nur zusammengeklaut wurde. Ich sehe nicht, wie man, wie Alexandro, FS als gut verzahnt ansehen kann. Zu viele Dinge machen einfach keinen Sinn, wenn man ihnen etwas auf den Zahn fühlt.
Verzahnt =! Kohärent

Verzahnt = alle großen Machtgruppen interagieren irgendwie und dümpeln nicht auf isolierten Planeten (jeweils mit eigener Regierungsform, eigenem Techgrad und eigenen Gesetzeslevel) rum.

Aber soll ein Space Opera Setting "kohärent" sein? Ist Dune kohärent?
Ich denke nicht.

Dune, mit seinen Häuseroberhäuptern, welche regelmäßig logistische UNMÖGLICHKEITEN vollbringen, mit einer Gesellschaft welche auch JAHRTAUSENDE nach einem schlimmen Erlebnis mit ein paar K.I.s immer noch an einer komplett ABSURDEN Anti-Technologie-Doktrin festhalten (und sich stattdessen von einer psychotropen Plot-Device abhängig machen)...usw.usf.

Würde man da versuchen "Kohärenz" rein zu bringen, würde ein Großteil des Charmes dieses Settings verloren gehen.
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