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24.05.2012 | 07:33

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Autor Thema: [Sammelthread] Über die Notwendigkeit von Rollenspieltheorie  (Gelesen 3304 mal)
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Boba Fett
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tot nützt er mir nichts

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Mestoph

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« am: 30.07.2009 | 12:55 »

In diesen Thread werden alle Diskussionen verlagert, die in Themen aufkommen und sich letztendlich nur um die Notwendigkeit, Sinn und Zweck oder Überflüssigkeit von Rollenspieltheorie dreht.
Natürlich darf hier weiter debattiert werden, der Thread bleibt daher offen..

Wer wiederholt andere Themen in diesem Channel (oder auch anderswo) mit diesem Thema zuspammt, geht den bekannten Weg der Eskalationsentwicklung - Ermahnung, Verwarnung, gelbe Karte, usw.

« Letzte Änderung: 31.07.2009 | 09:56 von Preacher » Gespeichert

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Callisto
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Having a continuous life crisis

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Callisto

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« Antworten #1 am: 30.07.2009 | 12:57 »

Bäh! RPG Theorie ist doof ! Damit ist das ein konstruktiver Beitrag in diesem Thread. Harhar jester

Irgendwie bin ich grad komisch drauf?
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You see a Winchester, you don't eat him! You tell me, and I eat him!
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Wawoozle
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would you kindly

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Wawoozle

« Antworten #2 am: 30.07.2009 | 13:00 »

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"I strongly feel that the RPG market would be a MUCH better place if everyone was just happy with playing the games they liked and didn't spend so much time denigrating the games that other people like to play. There is a lot to learn from other games and other gamers."
- Lisa Stevens
oliof
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METAPLOT IV ANTWORTET NICHT!

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oliof

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« Antworten #3 am: 30.07.2009 | 13:22 »

Damit wäre aber bewiesen, dass Rollenspieltheorie einen Sinn hat.
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Der Oger
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Marvin Kesselspringer, Ein Halbling In Larm

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Der Oger

« Antworten #4 am: 30.07.2009 | 13:33 »

Damit wäre aber bewiesen, dass Rollenspieltheorie einen Sinn hat.

Die Frage ist, wer diese Theorien aufstellt, zu welchem Zweck und mit welchen Methoden.
Und welchen Benefit der Oger vom Lesen einer Rollenspieltheorie hat. Wobei ich aber bei meinem alten Standpunkt bleibe: Da jede Gruppe von Spielern unterschiedlich ist, macht eine wissenschaftliche Vereinheitlichung, die ja zudem auch noch wertend war, keinen Sinn.
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Preacher
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« Antworten #5 am: 30.07.2009 | 13:38 »

Das ist natürlich sachlich falsch.
1.) Jeder Mensch ist unterschiedlich. Ergibt deshalb Psychologie keinen Sinn?
2.) Die Theorie als solche ist nicht wertend. Daß einige ihrer Verfechter klare persönliche Vorlieben haben steht auf einem ganz anderen Blatt.

Aber dafür ist Dein Beitrag in diesem Thread natürlich absolut richtig plaziert. Herzlichen Glückwunsch, Du hast das Prinzip verstanden Smiley
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ChristophDolge
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« Antworten #6 am: 30.07.2009 | 13:46 »

Gratulation zu diesem Thread, ich hoffe, das bringt was (macht das Lesen angenehmer)!

Edit: Und da ich nicht sinnlos rumspamen will: Der Parallelthread ist auch toll.

@Oger: Wenns dir nichts bringt, ist es zwar schade, aber davon lässt sich doch niemand vom Theoretisieren abhalten (hoffe ich).
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Mann ohne Zähne
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« Antworten #7 am: 30.07.2009 | 13:55 »

1.) Jeder Mensch ist unterschiedlich. Ergibt deshalb Psychologie keinen Sinn?

Nu ja, Psychologie hat in ihrer sehr jungen Geschichte schon sehr oft Theorien verwerfen müssen... und, mit Verlaub, vieles ist so generell formuliert, dass es den Level "Binsenweisheit" nicht sonderlich überschreitet... womit wir natürlich bei einer Parallele zwischen Psychologie und Rollenspieltheorie wären.
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Preacher
Gast
« Antworten #8 am: 30.07.2009 | 13:57 »

Nu ja, Psychologie hat in ihrer sehr jungen Geschichte schon sehr oft Theorien verwerfen müssen...
Ob das daran liegen mag, daß es eine sehr junge Geschichte ist?
Die Physik hat in ihrer sehr langen Geschichte noch viel öfter Theorien verwerfen müssen. Ist deswegen die Physik keine Wissenschaft?
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Maulwurfn
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Ja, DER Rollenspieler hat auch ein Gesicht ...

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DER Rollenspieler

« Antworten #9 am: 30.07.2009 | 13:58 »

*lach*
Was macht ein Hobby oder Teile sowie sonstige Rattenschwänze davon schon notwendig?
Sind wir nicht alle ein bißchen ... Bluna?
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EIN Rollenspieler. Und?

----
Rollenspieler nerven, sind weltfremd und haben nicht alle Latten am Zaun ...
Boba Fett
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Mestoph

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« Antworten #10 am: 30.07.2009 | 14:03 »

Ich habe fast den eindruck, die Mehrheit hat den Sinn des Threads nicht verstanden...
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Preacher
Gast
« Antworten #11 am: 30.07.2009 | 14:04 »

Ich habe fast den eindruck, die Mehrheit hat den Sinn des Threads nicht verstanden...

Doch, doch - ganz genau: Die immer wiederkehrenden Diskussionen über Sinn und Unsinn von Theorie sollen hier reinwandern. Und das tun sie doch auch eindeutig. Daß durch die Eröffnung eines solchen Threads auch genau diese Diskussion mal wieder ausgelöst wird war doch klar. Wink
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Der Oger
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Marvin Kesselspringer, Ein Halbling In Larm

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Der Oger

« Antworten #12 am: 30.07.2009 | 14:06 »

Ich habe fast den eindruck, die Mehrheit hat den Sinn des Threads nicht verstanden...


Doch, wir spammen ihn grade zu. Grin

Ansonsten: Was der Preacher sagt.
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Mann ohne Zähne
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« Antworten #13 am: 30.07.2009 | 14:06 »

Daß durch die Eröffnung eines solchen Threads auch genau diese Diskussion mal wieder ausgelöst wird war doch klar. Wink

Eben.
Und jeder freut sich  Grin
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ChristophDolge
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« Antworten #14 am: 30.07.2009 | 15:04 »

Ich nicht. Ich bin nämlich grad traurig.  Cry
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jafrasch
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« Antworten #15 am: 30.07.2009 | 15:10 »

ja, wieso das denn?
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Arkam
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Arkam

« Antworten #16 am: 30.07.2009 | 16:57 »

Hallo zusammen,

ich habe das Gefühl die Theoretiker verkaufen sich schelcht und machen immer wieder die gleichen Fehler.

In einem Thread außerhalb des Theoriebereichs sollte ich wenn ich einen theoretischen Ansatz anspreche alles bieten um diesen auch nachvollziehen zu können. Das sollte im Posting erfolgen und nicht in der Forem von Links auf andere Threads oder gar Threads in andere Foren.

Außerhalb des Theoriebereichs sollte ich beachten das viele Theoriebegriffe inzwisch ihren Weg in die allgemeine Diskussion gefunden haben ohne das die Theorie auch tatsächlich mit eingewandert ist. Man sollte sich als Theoretiker also vor Augen führen das Begriffe auf die Art "verfälscht" und außerhalb ihrer theoretischen Bindung verwendet werden.
Natürlich gibt es auch den umgekehrten Weg. Das also ein theoretischer Begriff sich aus einem allgemeinen Begriff abgeleitet hat. Hier ist kein Platz für eine neue Begriffsdiskussion die gehört in den Theoriebereich.

Jedwede Theorie sollte einen praktishen Nutzen haben. Je nachdem ob eine Theorie für Systemschreiber, Materialautoren, Spielleiter oder Spieler gedacht ist sollte man das auch angeben.

Akzeptiert bitte wenn Leute kein Interesse an einer Rollenspieltheorie zeigen. Nicht jeder hat die Lust und die Zeit sich intensiv mit dem Rollenspiel auseinander zu setzen. Das macht einen nicht zum schlechteren Rollenspieler sondern zeigt nur das man mit Familie / Bekanntenkreis, Arbeit, Hobby oder anderen Dingen einfach andere Prioritäten hat.

Akzeptiert auch die Theoretiker. Denn nur weil ihr kein Interesse habt muß das nicht für alle gelten. Zudem mag es sein das theoretische Überlegungen in die nächste Generation neuer und fantstischer Rollenspiele einfliessen werden.

Gruß Jochen
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Mann ohne Zähne
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« Antworten #17 am: 30.07.2009 | 17:19 »

Zudem mag es sein das theoretische Überlegungen in die nächste Generation neuer und fantstischer Rollenspiele einfliessen werden.

Ich kann's mir einfach nicht vorstellen.
Alleine der ganz enorme Aufschwung der Retro-Szene (der zum Beispiel zum Boykott auf breiter Basis gegen WotC und Paizos Pathfinder geführt hat, neben einer erstarkten Rückbesinnung auf frühe Angänge des Rollenspiels) zeigt, dass trotz hehrer Theorie das Praxisbewährte und Traditionelle allemal akzeptiertere Formen des Rollenspiels hervorbringt.

Die Nagelprobe: Welches Forge-Spiel wird von einer signifikanten Anzahl von Leuten gespielt? Und nun als Gegenbeispiel Swords&Wizardry, ein Retro-Spiel, mit von vielen Theoretikern als "schlechtes Design" verschrieenen Regeln...
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« Antworten #18 am: 30.07.2009 | 17:25 »

Mein Verdacht ist ja, dass die 'Retro-Bewegung' nur solche Fahrt aufnehmen konnte, da es zuvor eben jene theoretische Beschäftigung mit dem Spieldesign gegeben hat. Gerade, dass es eine Gegenbewegung gibt, offenbart ja die wirkmächtigkeit einer bestimmten Strömung.

Übrigens bin ich nicht sicher, ob so viel mehr Leute S&W spielen als irgendwelche Forge-Spiele.

Gruß
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« Antworten #19 am: 30.07.2009 | 17:34 »

kirilow, Du unterschätzt die Binnenkraft von D&D. Es ist das Redlichste und Wahrscheinlichste, alle D&D-Phänomäne aus D&D heraus zu erklären. Ließe sich auch belegen. Gerade auch das Hinz und Kunz schreibt was und veröffentlicht das, hat vielmehr mit OGL und Ryan Dancey zu tun, als mit der Forge.

EDIT: Und die Rterowelle ist eine AD&D1e Welle. Und das spielen vielvielmehr als Forgerkram.
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Mann ohne Zähne
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« Antworten #20 am: 30.07.2009 | 17:34 »

Übrigens bin ich nicht sicher, ob so viel mehr Leute S&W spielen als irgendwelche Forge-Spiele.

Ich schon. S&W hat zweimal den Lulu Sales Contest gewonnen, es gibt kein Forge-Spiel, das jemals eine vergleichbare "Revolte" gegen die Wizards ausgelöst hat, usw.
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« Antworten #21 am: 30.07.2009 | 17:35 »

S&W hat agrnichts ausgelöst, sonder ist ein ziemlich spät auf den Zuig aufspringendes etwas. Du ignorierst da eine Menge Dinge, die vorher passiert sind.
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« Antworten #22 am: 30.07.2009 | 17:37 »

Moment mal!
Ich habe nicht geschrieben, dass S&W irgendwas ausgelöst hat!
Bitte genau lesen, Herr Hofrat.
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« Antworten #23 am: 30.07.2009 | 17:39 »

Und nun als Gegenbeispiel Swords&Wizardry, ein Retro-Spiel, mit von vielen Theoretikern als "schlechtes Design" verschrieenen Regeln...

Das Wort heißt, glaube ich, "dysfunktional"...

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« Antworten #24 am: 30.07.2009 | 17:39 »

kirilow, Du unterschätzt die Binnenkraft von D&D.
Das kann gut sein und ist vermutlich meiner 'deutschen Perspektive' geschuldet.


Gerade auch das Hinz und Kunz schreibt was und veröffentlicht das, hat vielmehr mit OGL und Ryan Dancey zu tun, als mit der Forge.
Aber ist Dancey nicht selbst Teil des 'neuen' Phänomens einer analytischen Beschäftigung mit Rollenspiel und Regeldesign?

Gruß
kirilow
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