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Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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Thema: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept?? (Gelesen 932 mal)
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Kingpin000
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Kingpin000
Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
«
am:
10.08.2009 | 10:01 »
Man kennt das ja, sobald man eine neue Gruppe zusammengestellt hat oder man eine neue Kampagnie anfängt, dann will meistens jeder Spieler seine Charakterphantasien umsetzen. Doch habe ich schon in einigen Quellenbücher gelesen, dass da mehr zu Gruppenkonzepten geraten wird. Das habe ich auch in meiner aktuellen Runde auch getan(Raumschiff-Crew) und gemerkt, dass sich dadurch jeder die Gruppe mit seinen spezifischen Fähigkeiten bereichern kann, statt 4 Haufdraufs zu haben.
Wo seht ihr Vor- und Nachteile in beiden Arten?
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ChristophDolge
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
«
Antworten #1 am:
10.08.2009 | 10:08 »
Wenn sich meine Gruppe auf ein Gesamtkonzept geeinigt hat (derzeit: Kopfgeldjäger), fällt es mir deutlich einfacher, einen passenden und stimmigen Charakter zu entwickeln, als ohne ein solches Konzept. Man hat einfach schon Berührungspunkte zu anderen Chars, muss irgendwie mit denen klarkommen und hat sogar ein grobes Fähigkeitengefüge vorgegeben, das nötig ist bzw. dass die Fähigkeiten des Charakters erklären kann. In meiner Gruppe von Kopfgeldjägern habe ich einen Bastler/ Computerfreak, der recht wenig austeilen kann, aber durch Hintergrundinformationen etc. die Gruppe unterstützt (z.B. auch solche Hintergrundinformationen wie: Tom, der große Vietnam-Veteran, den wir finden sollen, hat offenbar ein Kriegstrauma erlitten und reagiert sehr empfindlich auf Vietnamesisch, wenn wir irgendwelchen vietnamesischen Kram labern, erhalten wir im Kampf einen Bonus!). Man kann sich vorher absprechen, welcher Charakter welche Aufgaben übernehmen soll und daher auch mal Schwächen zulassen (mein Charaker hat noch nie gekämpft und dürfte auch sowieso beim ersten Schlag am Boden sein), die man sich bei der Solo-Gestaltung eher nicht erlaubt.
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Beral
menschlicher Türstopper
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Beral
Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
«
Antworten #2 am:
10.08.2009 | 10:22 »
Von Vorteil ist, beides zu integrieren.
Von Nachteil ist, sich nur um Charakterkonzepte oder nur um das Gruppenkonzept zu kümmern.
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Sportmotivtest - Was ist die Quelle deiner Motivation?
Friedensbringer
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Stell dir vor es wär Krieg und keiner ging hin...
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friedensbringer
Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
«
Antworten #3 am:
10.08.2009 | 10:37 »
Also von "jeder macht allein mal nen Charakter für unsere *generisches Fantasy oder vergleichbares* Runde" halte ich garnix mehr. Da kommt viel zu häufig so Konstellationen wie Praios-Geweihter + Paktierer heraus.
Es gibt Systeme und Settings, die den Rahmen bereits eng genug schnüren, damit keine Absprache notwendig ist. Bei Cthulhu 1920 würde das beispielsweise gehen, wenn es einen nicht stört, dass evtl. 2 Detektive/Bibliothekare/etc gibt.
Aber in den meisten Fällen ist man mit einer gemeinsamen Charaktererschaffung gut beraten. Dabei muss es noch nichtmal das Gruppenkonzept sein (wobei ich sowas ja mal toll fänd...) es reicht ja schon sich einfach etwas abzusprechen. Spiele wie Western City machen es ja vor, durch die gemeinsame Charaktererschaffung hier entstehen viele hilfreiche Bande zwischen den Charakteren und Statisten.
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Zitat von: Ludwig Wittgenstein
Wenn man unter Ewigkeit nicht endlose Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der Ewig, der in der Gegenwart lebt.
Friedensbringer
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Hotzenplotz
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Ich biete Kaffeemühlen aus fairem Raub!
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Hotzenplotz
Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
«
Antworten #4 am:
10.08.2009 | 10:38 »
Als unser häufigster SL bevorzuge ich ein Gruppenkonzept, dass allerdings unterschiedlich flexibel ist.
Jeder Spieler weiß in der Regel, worauf er sich einlässt, weil wir besprechen, was für eine Art Abenteuer wir spielen (epische Kampagne, Kurzab für Anfänger-Chars und Normalos, Abenteuer auch für Zwielichte etc.).
Das ist der lockerste Teil des Konzeptes, wenn man das noch dazu zählen möchte.
Die nächste Stufe wäre, dass wir gemeinsam besprechen, wer sich welchen Charakter macht, allerdings ohne Vorgabe eines Konzeptes. Dabei kommt dann meistens heraus, dass die unterschiedlichen Funktionen in einer Gruppe (mal kurz aus dem Ärmel: Diplomatie, Wissen, Magie, Kampf, Outlaws etc.) einigermaßen besetzt sind. Dadurch ergibt sich dann ja zumeist eine klassische Abenteurer-Gruppe (Kämpfer, Magier, Dieb, Priester).
Die nächste Stufe nennen wir "Themengruppen". Es gibt z.b. eine Thorwalergruppe (Thorwaler = DSA-Wikinger). Hier bestimmt die Kultur die Gemeinsamkeit, nicht aber die Profession (= Klasse, Karriere etc.). In der Thorwalergruppe haben wir z.b. einen Krieger, einen Elementarmagier, einen Piraten und einen Streuner. Wir spielen hier Abenteuer, die entweder vom Typ her zu den Charakteren passen oder von der Region her.
Geplant ist noch eine Gauklertruppe, wo dann eben die Gesellschaft die Gemeinsamkeit bildet und nicht Rasse oder Herkunft.
Als SL habe ich den Vorteil, besser planen zu können, die Improvisationen sind einfacher. Die Spieler haben den Vorteil, dass sich ihre Charaktere gut in das Gesamtbild der Gruppe fügen (ob das ein Vorteil ist, ist natürlich Geschmackssache, auch Exoten haben ja immer ihren Reiz).
Exoten eben kommen dann weniger vor, vielleicht ist das für manchen ein Nachteil.
Wer auf Harmonie in der Gruppe steht, kann dies vermutlich mit einem Heldengruppenkonzept einfacher verwirklichen.
Ein Vorteil der Charaktererstellung ohne Konzept könnte sein, dass sich jeder Spieler etwas aussuchen kann, was er schon immer einmal spielen wollte, ohne Rücksicht auf ein Konzept nehmen zu müssen, was ihn möglicherweise eingeschränkt hätte. Ein Spieler, der gerne einen Exoten spielt, kann sich hier vielleicht (!) ausleben, aber auch nur dann, wenn nicht jeder mit nem Exoten um die Ecke kommt.
Die Solo-Charaktererstellung könnte etwas nachteilhafter sein, was den Gruppenvertrag angeht. Im Gruppenkonzept entwickelte Charaktere fügen sich wohl schneller in das Bild einer Heldengruppe ein, die die Spielgruppe bevorzugt, weil genau das ja zuvor besprochen und ausgewählt wurde, was Spaß macht.
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Wenn du mal was Tolles im Leben gesagt hättest, könnte es jetzt hier stehen.
1of3
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Mythos
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1of3
Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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Antworten #5 am:
10.08.2009 | 10:56 »
Gibt auch noch was dazwischen. Das wäre die Brüderchen&Schwesterchen-Erschaffung, nämlich wenn so zwei Leute ihre Charkatere aufeinander abstimmen und diese Kleingruppen dann aufeinander losgelassen werden.
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Burgen & Backwaren - Ein Rollenspiel um heroische Action : Wenn du eine aktuelle Version willst, schick einfach eine Nachricht!
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Kingpin000
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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Antworten #6 am:
10.08.2009 | 11:16 »
Zitat von: 1of3 am 10.08.2009 | 10:56
Gibt auch noch was dazwischen. Das wäre die Brüderchen&Schwesterchen-Erschaffung, nämlich wenn so zwei Leute ihre Charkatere aufeinander abstimmen und diese Kleingruppen dann aufeinander losgelassen werden.
haben wir zusätzlich auch gemacht. einmal ein pärchen wie Han Solo und Chewbacca als Pilot und Co-Pilot und dann noch ein Aliengeschwisterpaar mit Commander/Techniker und Bordschütze.
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ChristophDolge
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
«
Antworten #7 am:
10.08.2009 | 11:44 »
Auch eine schöne Idee. Wir hatten in DSA mal ein thorwalsches Spießgespann - also zwei Pikeniere im Dienste des Kaisers mit recht unterschiedlichem Charakter und abseits des Spießes auch recht unterschiedlichen Fähigkeiten. Hat irrsinnig viel Spaß gemacht ("Morgen steh ich aber wieder hinten am Spieß!").
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bobibob bobsen
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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Antworten #8 am:
10.08.2009 | 11:50 »
Wenn man 5 Spieler hat die am liebsten einen Krieger/kämpfer spielen wollen. Sehe ich es nicht ein ihnen diesen Wunsch als SL zu verwehren. Ich passe meine Welt aber nicht den Bedürfnissen der SC an. Sie müssen dann improvisieren um Fähigkeiten die ihnen fehlen zu beschaffen.
Ich als SL will meine Spieler bei der Wahl ihrer Charktere nicht reglementieren.
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Quaint
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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Antworten #9 am:
10.08.2009 | 11:53 »
Ich bevorzuge ein Gruppenkonzept, welches einen konkreten Rahmen absteckt. Bin seinerzeit bei Arcane Codex drauf gekommen - wenn man da nicht reglementiert, kriegt man nur Leute die sich gegenseitig auf die Fresse hauen und da ich Anti-PVP-Harmoniebärchen bin...
Auch ansonsten darf man gerne Freiheiten bei der Charaktererschaffung haben, soll sich aber bitte Überlegen, wie das dann zum Rest passt.
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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Antworten #10 am:
10.08.2009 | 12:21 »
Zitat von: bobibob bobsen am 10.08.2009 | 11:50
Wenn man 5 Spieler hat die am liebsten einen Krieger/kämpfer spielen wollen. Sehe ich es nicht ein ihnen diesen Wunsch als SL zu verwehren. Ich passe meine Welt aber nicht den Bedürfnissen der SC an. Sie müssen dann improvisieren um Fähigkeiten die ihnen fehlen zu beschaffen.
Ich als SL will meine Spieler bei der Wahl ihrer Charktere nicht reglementieren.
Es geht auch nicht darum, irgendwem irgendwas zu verwehren oder zu verbieten, es geht darum, vorher in der Gruppe mal darüber zu reden, wie die Charaktergruppe aussieht. Wenn alle fünf Krieger spielen wollen, fein, dann kann man sich vorher schon ein bißchen abstimmen, was das für Krieger sind und wie die im Spiel interagieren.
Damit kann man schon von vorne herein ansprechen, wie die Spieler des Paladins und des Nekromanten das Zusammenspiel vorstellen - steuert das ganze auf einen PvP-Konflikt zu? Wenn das nicht gewünscht ist, wie kann man das dann vermeiden?
Außerdem beflügeln sich Spieler bei der Charaktererschaffung auch häufig gegenseitig, indem sie z.B. irgendwelche Pärchen bilden (Bruder/Schwester, zwei Veteranen, die durch dick und dünn gegangen sind, etc.) oder vielleicht von sich aus ein Gruppenkonzept vorschlagen ("wir sind Söldner auf der Suche nach einer Grafschaft, wo wir uns niederlassen können" "wir sind ein Stadtwachen").
Wenn jetzt jemand unbedingt einen dysteren Dunkelelfen spielen will, der sich mit dem Rest der Charaktere nur mit exzessiver Verbiegung dieser Charaktere versteht, dann soll er halt.
Wir machen es mittlerweile so, dass man sich grob über die Ausrichtung der Gruppe unterhält (Sölder, Gaukler, Abenteurer, Dorfjugend) und die Charakterkonzepte aufeinander abstimmt, dann aber seinen Char selbständig baut.
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Zitat von: korknadel am 1.03.2012 | 16:40
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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Antworten #11 am:
10.08.2009 | 12:25 »
Wenn wir uns nicht gerade auf einer CON frisch treffen, spreche ich meist mit meiner Grupe ab, welche Charaktere "rein passen". Das ist meist sehr weit gesteckt, denn ich als SL komme mit 5 zerstreuhten Magiern genauso klar wie mit 3 Amazonen und einem Dieb. Das wird halt ein ... anderes Erlebniss bei gleichem Szenario. Generell ist das aber eine gute Sache und bei manchen Spielen sogar notwendig (D&D ohne Priester wird hart...). Außerdem hilft es, wenn die Gruppe nicht aus 2 Zombies, 1 Vampir und 3 Untotenjägern besteht.
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
«
Antworten #12 am:
10.08.2009 | 12:57 »
@ Bad Horse
wie regelt ihr denn den Konflikt Paldin-Necromant wenn beide auf die Klasse so richtig lust haben. Muß einer der Spieler klein beigeben oder beide (sind ja extreme Klasse)?
Ich kann mir da eigentlich kein Konzept vorstellen was lange Funktioniert. Bei mir würden sich die Beiden dann irgendwann die Köppe einhauen oder man reicht mir halt eine vernünftige und nachvollziehbare Begründung ein warum das nicht der Fall ist.
Ich erzähle den Spielern wie die Welt in der sie spielen werden aussieht/funktioniert. Dann können sich die Spieler absprechen oder auch nicht (meist läuft das wie bei dir ab und man spricht sich ab).
Das mit dem Beflügeln läuft bei mir nicht anders. Ich spiele mit zwei Gruppen die einen haben als entlaufene Sklaven/Gefangene (wir wollen so richtig dreckig anfangen) begonnen und die andere die aus einem Ritterorden (wir wollen Angehörige eines Ritterordens sein) entsprungen ist. In beiden Fällen kam die Idee von den Spielern und ich habe dann zwei -drei Möglichkeiten der Umsetzung vorgeschlagen aus denen die Gruppen auswählen konnten.
Hätten die Spieler gesagt wir wollen keine große Vorgeschichte/Gruppenkonzept, wäre das für mich aber auch OK gewesen, dann trifft man sich halt in der Kneipe oder wird gemeinsam für einen Auftrag angeworben.
Anders ist der Fall wenn jemand neues zu der bereits bestehenden Gruppe dazu stößt. Dem sage ich dann schon welche Klassen vorhanden sind damit es für denjenigen leichter ist sich in die Gruppe einzufügen.
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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Antworten #13 am:
10.08.2009 | 20:03 »
Der fantasieloseste Fall wäre:
2 Brüder, der eine zum Licht der andere zur Finsternis.
Jetzt versucht jeder der Beiden den anderen von seinem Weg zu überzeugen.
Deswegen bringen sie sich halt nicht um.
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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Antworten #14 am:
10.08.2009 | 20:14 »
@bob: Konflikt Paladin - Nekromant: Es muss keiner klein beigeben. Es muss nur beiden klar sein, dass es früher oder später zum Konflikt zwischen den beiden kommen wird, wenn beide ihr Konzept (Paladin verabscheut Untote, Nekromant findet Leichen geil) voll durchziehen. Dann können sich beide Spieler schon von vorneherein überlegen, ob sie auf den PvP zusteuern wollen oder ob sie nach Möglichkeiten suchen, wie die beiden trotzdem klarkommen können.
Gerade wenn sie auf den PvP zusteuern, ist es sicherlich besser, wenn beide wissen, was auf sie zukommt. Ein "sorry, ich musste deinen Char umbringen, mein Char ist halt so" im Nachhinein kommt selten gut an.
Ansonsten sehe ich auch keine großen Unterschiede in der Charaktererschaffung. Meistens gibt es irgendeine Voraussetzung - dass alle am gleichen Ort sind (oder diesen zumindest ansteuern), zumindest. Wir hatten mal einen ganz furchtbaren Abend, an dem alle Charaktere einzeln durch die Stadt tunkelten und sich absolut nicht getroffen haben. Vier ziemlich verschwendete Stunden.
@SJT: Wir hatten eine Gruppe mit einem grundguten blonden Paladin mit leuchten blauen Augen und einer strahlenden Rüstung (praktisch im Dungeon, weil man keine Fackeln braucht) und einer erzbösen Sorceress mit langen schwarzen Haaren, einer Schlange als Familiar und einer Faszination für Gifte. Das hat deswegen funktioniert, weil sie bis über beide Ohren ineinander verliebt waren.
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Zitat von: korknadel am 1.03.2012 | 16:40
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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Antworten #15 am:
10.08.2009 | 20:17 »
Oh man diese Klischees
.
Bei mir wär ja einer der so edel aussieht der böse.
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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Antworten #16 am:
10.08.2009 | 20:24 »
Das ist aber auch schon ein klitzekleines bißchen ausgelutscht.
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Zitat von: korknadel am 1.03.2012 | 16:40
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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Antworten #17 am:
10.08.2009 | 20:37 »
Ja aber in unserer Gruppe kam's noch nicht vor.
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Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
«
Antworten #18 am:
10.08.2009 | 21:30 »
Spannendes Thema - und es gibt meiner Meinung nach (also imho) keine allgemeingültige Antwort:
Natürlich ist es wünschenswert, das jeder Spieler genau den Charakter spielen kann, den er sich vorstellt. Allerdings sollt der eigene "Egoismus" nicht soweit gehen, daß der Spielspaß für die restlichen Spieler verloren geht. Da ist es u.U. notwendig, sich vorher zumindest grundlegend gemeinsam auf den Spielstil zu einigen bzw. während einer Kampagne bei auftretenden Problemen offen miteinander zu reden.
Je länger die Charaktere gemeinsam agieren sollen, desto mehr "Kitt" ist notwendig damit die Gruppe zusammen spielen kann. Bei One-Shots ist es eher egal wer, was spielt; bei einer epischen Kampagne vielleicht eher nicht.
Jeder will das spielen, was er möchte? - Dann sollte er dieses Recht auch den anderen Spielern zugestehen.
Wir haben immer sehr gute Erfahrungen damit gemacht, im Vorfeld einer Kampagne grob über die "Rollenverteilung" zu sprechen und u.U. Beziehungen zwischen den Charakteren zu erschaffen (Geschwister, alte Freunde, gemeinsame Erlebnisse ...).
Für individuelle Charaktere in einem Gruppenkonzept plädiert
Hawk
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"Es sind immer Schufte, die Mädchenherzen höher schlagen lassen!"
Kingpin000
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Kingpin000
Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
«
Antworten #19 am:
11.08.2009 | 09:51 »
Zitat von: Hawk Inc. am 10.08.2009 | 21:30
Wir haben immer sehr gute Erfahrungen damit gemacht, im Vorfeld einer Kampagne grob über die "Rollenverteilung" zu sprechen und u.U. Beziehungen zwischen den Charakteren zu erschaffen (Geschwister, alte Freunde, gemeinsame Erlebnisse ...).
das ist auf jeden fall besser als stundenlange wahrnehmungsproben und keiner findet den anderen
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Trollork McMunchkin
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schlechter Rollenspieler (tm)
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Trollork McMunchkin
Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
«
Antworten #20 am:
11.08.2009 | 12:54 »
@Paladin Vs. Nekromant: Schlau ist, wer seine Gesinnung nicht auf der Stirn stehen hat.
Ob Einzel- oder Gruppencharaktere?
Ich denke, dort besteht gar kein Widerspruch:
-Auf der Role-Play Ebene spielt man,
wen
man möchte.
-Auf der Roll-Play Ebene,
was
der Gruppe fehlt.
-Manchmal heißt das, kleine Kompromisse beim Konzept eingehen zu müssen, aber a) gibt es stehts mehr als ein interessantes Konzept und b) sehe ich im Grunde keinen denkbaren Char, der nach obigem Konzept nicht funktioniert, aber nach anderen Prämissen sinnvoll gewesen wäre.
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Verstärkt eine gute Signatur etwa das Argument?
kirilow
Dr. Sommer-kirilow
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kirilow
Re: Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
«
Antworten #21 am:
11.08.2009 | 13:05 »
Zitat von: Kingpin000 am 11.08.2009 | 09:51
das ist auf jeden fall besser als stundenlange wahrnehmungsproben und keiner findet den anderen
Gab es sowas bei Euch mal? Dann will ich unbedingt die Geschichte hören (genauer: lesen)!
Gruß
kirilow
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– ein Fanzine.
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Einzelcharaktäre oder Gruppenkonzept??
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