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[D&D4] Verbotene Charakteroptionen
Skele-Surtur:
Was mich an D&D schon immer gestört hat, war das man einfach in den General Store marschierte und ein Sixpack Heiltränke und ein paar magische Waffen gekauft hat - flapsig ausgedrückt. Darum habe ich auch weniger Schmerzen damit, bestimmte Gegenstände entweder aus dem Spiel zu nehmen oder anders darzustellen.
Wenn ich Fähigkeiten verbiete, dann nehme ich direkt Einfluss auf den Charakter. Nehme ich Waren aus dem Sortiment, dann beeinflusse ich die Umwelt. Das hat natürlich indirekt Auswirkungen auf den Charakter, aber das tue ich als SL sowieso immer, da ich die Umwelt ja kraft meiner Rolle ohnehin beeinflussen muss. Dazu gehört auch, dass ich das Spiel spannend halte und es ist immer sinnvoll, das durch Eingriffe in die Spielwelt zu machen, die die Spielweltlogik nicht untergraben.
Ausserdem kann der Charakter jetzt immernoch die Fähigkeit nehmen und mit seinen Kräften verwenden, die das entsprechende Keyword haben.
Eulenspiegel:
Gerade D&D ist ein Spiel, wo die Gegenstände den Charakter genau so beeinflussen, wie seine Fähigkeiten. Ja, man könnte fast schon sagen: Die Gegenstände bei D&D-Chars sind ein Teil seiner Fähigkeiten.
Nimmst du dem Char eine Fähigkeit, veränderst du ihn, das stimmt.
Aber nimmst du dem Char seine Waffe, veränderst du ihn genau so.
Bei anderen Spielen, wo Gegenstände nicht so wichtig sind, mag das anders sein.
Aber bei D&D sind die Gegenstände ein Teil des Chars.
Edler Baldur:
Wobei mir bei Lasting Frost etc. es doch besser erscheint, einfach die Waffe zu streichen, so können dann wenigstens noch Charaktere sich freuen, die sich auf Cold-Powers spezialisiert haben.
Eulenspiegel:
Da ist halt die Frage, ob Lasting Frost nicht trotzdem zu mächtig ist, wenn viele Chars Cold-Powers haben.
Auf Lasting Frost zu verzichten, macht imho keinen so großen Einfluss in die Charentwicklung.
Aber wenn man einen kämpferischen Frostzwergen mit zwei Kälteäxten spielen will, ist es imho schon ein wenig einschneidender, plötzlich nur normale Äxte zur Verfügung zu haben.
Retronekromant:
--- Zitat von: Surtur am 8.11.2009 | 22:59 ---Was mich an D&D schon immer gestört hat, war das man einfach in den General Store marschierte und ein Sixpack Heiltränke und ein paar magische Waffen gekauft hat - flapsig ausgedrückt. Darum habe ich auch weniger Schmerzen damit, bestimmte Gegenstände entweder aus dem Spiel zu nehmen oder anders darzustellen.
Wenn ich Fähigkeiten verbiete, dann nehme ich direkt Einfluss auf den Charakter. Nehme ich Waren aus dem Sortiment, dann beeinflusse ich die Umwelt. Das hat natürlich indirekt Auswirkungen auf den Charakter, aber das tue ich als SL sowieso immer, da ich die Umwelt ja kraft meiner Rolle ohnehin beeinflussen muss. Dazu gehört auch, dass ich das Spiel spannend halte und es ist immer sinnvoll, das durch Eingriffe in die Spielwelt zu machen, die die Spielweltlogik nicht untergraben.
Ausserdem kann der Charakter jetzt immernoch die Fähigkeit nehmen und mit seinen Kräften verwenden, die das entsprechende Keyword haben.
--- Ende Zitat ---
Schon immer ? Zur guten alten AD&D Zeit war das nicht so. Wobei beides imo seinen Reiz hat (auch wenn Magic-Store-Settings schnell irgendwie "flach" wirken)
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