Alternativ kannst du auch einfach festlegen, dass die Dämonen gewinnen, wenn die SCs in den Tempel eindringen und den Bann aufheben - ansonsten eben nicht. Mach ihnen klar, dass das so ist - dann zwingst du ihnen nichts auf, außer der Entscheidung.
Eine Schlacht, die man als Spieler nicht beeinflußen kann, ist weitestgehend langweilig. Ich würde den Fokus auf das Eindringen in den Tempel legen. Danach rasen die Dämonenhorden durch die Stadt, und wenn du willst, kannst du noch einen entscheidenden Kampf zwischen dem Dämonenlord und dem Ordenskrieger des Lichts einflechten, in die die Spieler eingreifen können, wenn sie möchten.
Ansonsten kannst du in der Stadt, in der gerade die Dämonen wüten, noch einige Szenen einflechten (da deine Gruppe offenbar nicht allzu freundlich ist, lass ich die Ideen mit den weinenden kleinen Kindern weg):
- ein fetter Priester, der den Kirchenschatz "in Sicherheit bringen" will und Wachen braucht (der Kirchenschatz ist ein Heiliges Buch oder ein Relikt)
- ein paar rasende Dämonen, die alles platt machen, was menschlich ist. Sollten allerdings Gümmeldämonen sein, die die Chars spielend erledigen können; nur um dann von einer Horde Leuten als Helden gefeiert zu werden.
- ein brennendes Gasthaus, vor dem ein reich aussehender Adliger steht und brüllt, weil sein Gold gerade verbrennt.
usw.
Ich finde deine Kampagne gar nicht so schlecht. Denk daran, dass diese Richtung der ganzen Geschichte ja nicht du, sondern deine Spieler ausgetüftelt haben; insofern kann von "wie konnte ich es soweit kommen lassen" keine Rede sein.
