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Zufallsbegegnungen (insb. bei Sundered Skies)

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Grospolian:
Also je nach Laune benutze ich solche Tabellen in allen 3 Formen, meistens bereite ich Reise Begegnungen vor, sprich ich würfel sie entweder aus oder entnehme den Tabellen, das was ich passend finde.

Selten kommt es natürlich vor, dass meine Runde mir auf der Nase rumtanzen will und sich dann sonst wo rumtreibt, dann würfel ich auch gern mal am Tisch rum ^^

tartex:
Ich habe zwar nur aus 50 Fathoms Erfahrung mit Zufallstabellen (und das aus Spielerperspektive), aber bei uns wurden die allein schon deshalb nicht langweilig, weil wir

a) jedes Mal Angst hatten draufzugehen (und Tod ist immer plotrelevant  ;D)
b) wir bei Begegnungen mit fremden Schiffen darauf hofften diese zu kapern.

Zumindest Option b hat nur selten geklappt, weil wir so viel Respekt vor Option a hatten, dass wir die Schiffe immer schon auf Entfernung beschädigt haben und wir das beschädigte Schiff im Schlepptau dann bald zurück lassen mussten.
Auch Abseits vom Kapern waren Schätze  ein regelmäßiger Anreiz eine Zufallsbegegnung zu riskieren. Und wenn wir sie nicht riskieren wollten, war die versuchte Flucht auch immer spannend.
Auch auf der Ebene des Charakterspiels haben die Zufallsbegegnungen viel hergegeben. Bringen wir das Schiff von Händlern auf oder sind wir zu heldenhaft dafür? Können wir einige benötigte Ausrüstungsgestände erbetteln? Finden wir jemanden, der sich unserer Crew anschließen will? Befindet sich ein alter Bekannter an Bord? Und vieles mehr.

Enpeze:

--- Zitat von: Freierfall am 26.12.2009 | 23:44 ---Du hast mich falsch verstanden.
Diese Differenzierung zwischen "Teil der Geschichte" und "unwichtige Nebenhandlung" ist IMO Bereits ein Fehler.
Die Geschichte kommt hinterher dabei raus.

--- Ende Zitat ---

jo. genau. Plot in die "falsche" Richtung drängen gibts fast gar nicht. Hier sollte der SL ein wenig flexibler werden und weniger railroadig. Was natürlich passieren kann, ist daß ein an und für sich interessanter Plot ein wenig verwässert wird und daher spontan und on-the-fly mit interessanten Improvisationen (z.B. NSCs oder Handlungswendungen) angereichert und abgewandelt werden sollte. Je nachdem wie begabt der Spielleiter ist, gelingt das auch gelegentlich :)

oliof:
Nackte Zufallsbegegnungen sind natürlich nervig. Aber so sind sie IMHO auch nie gedacht gewesen (siehe meine zufällig passend neue sigquote). Ich würde Zufallsbegegnungen in der Regel im Stapel vorbereiten oder eben eine halbe Stunde Auszeit nehmen, um sie sinnvoll in das bisherige Geschehen einzubetten.

Ich habe trotzdem auf Mischform gesetzt, weil ich eben nicht nur nach Zufallsbegegnungen leiten wollen würde.

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