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Zufallsbegegnungen (insb. bei Sundered Skies)
Sir Markfest:
Die Zufallstabellen in Sundered Skies nutze ich gerne.
Allerdings würfle ich sie zuhause aus, und was nun wirklich gar nicht passt, das wird ignoriert bzw. ersetzt. Ich kenn ja meine Spieler und ich kenn ungefähr die Richtung der Kampagne. Auch nutze ich gern den Abenteuergenerator und würfle ab und zu mal darauf etwas aus, alles das aber zuhause.
Das Auswürfeln und Vorbereiten von zuahuse hat den Vorteil, dass man diese Begegnungen und Nebenabenteuer so den Spielern präsentieren kann als wären sie Teil der Geschichte. So wissen die nie, ob das nun eine "notwendige Begegnung für die übergeordnete Großkampagne ist oder lediglich eine nebensächliche Episode.
Und ja, natürlich können die Spieler auf die Zufallsbegegnungen reagieren. Wenn nun ein Piratenschiff kommt, haben sie von Fliehen über Kämpfen bis zum Verhandeln alle Möglichkeiten.
Freierfall:
Irgendwie ist diese "übergeordnete Großkampagne" bzw das wissen der Spieler darum ein übel. Wie kann man das verhindern?
Kynos:
Jeder Spieler, der sich Spielleiterinfos ankuckt, raubt sich selbst den Spaß. Wenn ich merken würde, daß ein einzelner Spieler die Kampagne gelesen hat, würde ich ihm mit Nachdruck nahelegen, die Kampagne nicht weiter mit zu spielen, da er sich und den anderen das Spiel kaputt macht. Wenn ich merken würde, daß mehrere Speiler die Kampagne kennen, würde ich sie knicken und der Gruppe freistellen, wer als nächstes mastert.
Allerdings muß ich gestehen, daß ich keine vorgefertigten Kampagnen mastern würde, sondern bestenfalls Inspirationen daraus ziehen, genau wie bei Zufallsbegegnungen. Dann kann kein Spieler vorher wissen, was dahinter steckt... :)
Freierfall:
Du hast mich falsch verstanden.
Diese Differenzierung zwischen "Teil der Geschichte" und "unwichtige Nebenhandlung" ist IMO Bereits ein Fehler.
Die Geschichte kommt hinterher dabei raus. Und sei es, wenn die Spieler in folge einer Zufallbegegnung paranoia entwickeln, denken ihr Auftraggeber wolle sie töten, diesen ermorden und anschließend die halbe Stadt abfackeln.
Deswegen war ich auch etwas verdutzt, als ich von dir gelesen habe, Zufallsbegegnungen könnten den Plot "in die falsche Richtung" führen.
Und das ist nicht mein spezieller Spielstil, sondern eigentlich eine Grundvoraussetzung zum Verwenden von Zufallstabellen.
alexandro:
Der große Nachteil von Zufallsbegegnungen ist die Gefahr der "leeren" Würfe, also nach dem Prinzip:
1) SL würfelt ob Zufallsbegegnung passiert
2) SL würfelt: Art der Zufallsbegnung
3) Spieler und SL würfeln Wahrnehmung für SC/Zufallsbegegnung
4) Spieler gewinnt, vermeidet, Schritte 1-3 sinnlos
Daher klaue ich aus EoD und lasse den Spieler auf Wissen(Navigation) würfeln, ob er bei seinem Ziel ankommt OHNE durch eine Zufallsbegnung aufgehalten zu werden.
Auch sollte man beachten dass Zufallsbegnungen zwar "Ablenkungen" sein können, aber durchaus nicht negativ sein müssen: wenn die Spieler z.B. ein hochrangiges Mitglied des Rates vor Piraten retten und mit diesem Flüchten, dann kann es sogar erwünscht sein (per Zufallstabelle) auf ein Himmelsschiff des Rates zu treffen, welches hilfreich ist um diesen Auftrag auszuführen (oder zumindest für ein wenig Rückendeckung sorgen kann).
Zufallsbegnungen können (um Traveller zu zitieren):
a) den SC schaden
b) den SC helfen
c) für die SC irrelevant sein
wenn immer nur "a)" der Fall ist, dann läuft ordentlich was schief.
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