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Autor Thema: Bitte um Empfehlung: Fantasy  (Gelesen 2053 mal)
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Samael
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Samael

« am: 1.12.2010 | 22:54 »

Langsam kommt ja die Lesen-Jahreszeit (eigentlich hat die schon lang angefangen...), und ich bin schlecht ausgestattet.

Ich habe Lust auf Fantasy, aber bitte GUTE Fantasy. Kein Interesse an Abziehbildcharakteren, Klischee-Gut-Gegen-Böse, uninspirierten Tolkien-Klonen und Aneinanderreihung von brutalen Kampfbeschreibungen.

Was mir in den letzten Jahren gefallen hat:

A Song of Ice and Fire von G.R.R. Martin
Malazan Books (bis zu einem gewissen Punkt) von Erikson
"First Law" Books von Joe Abercrombie
The Name of the Wind v. Patrick Rothfuss
diverser Kram von Neil Gaiman

Was ich eher nicht so gut fand:
Die "Wheel of Time" Seifenoper
Lies of Locke Lamora (hat mich nicht gepackt und habe es nach 30 Seiten weggelegt)
"Liveship"-Kram von Robin Hobb (habs ebenfalls nicht zu Ende geschafft)
Apprentice etc. von Trudi Canavan (immerhin, hier hab ich das Buch beendet...)
Banewreaker von Jaqueline Carcy
Beinahe sämtliche Rollenspiel-Romane (Prince of Wolves für Pathfinder war letztens eine seltene Ausnahme - nicht wirklich GUT, aber überraschend lesbar)

Im Einkaufswagen liegen zur Zeit (Beides für mich Erstkontakte mit den Autoren):

Ysabel - Guy Gavriel Kay
Waylander - David Gemmell

Aber das reicht nicht! Kann das Tanelorn mir mit Empfehlungen helfen?


« Letzte Änderung: 1.12.2010 | 22:59 von Samael » Gespeichert
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Schwerttänzer

« Antworten #1 am: 1.12.2010 | 23:26 »

Die Deryni Saga von Kurtz, sehr historische Fantasy
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Gurk zum anderen Gurk :" Was soll denn das für`ne Schlacht sein?
Wir sind 5000 und die sind zu acht!"
Anderer Gurk : " Du hast Recht: Wir sind verloren! Rennt um euer Leben!"
Lyonesse
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« Antworten #2 am: 1.12.2010 | 23:43 »

Jack Vance - The Complete Lyonesse (Trilogie und in meinen Augen ganz großes Tennis)
Jack Vance - Tales Of The Dying Earth (alle Geschichten von der sterbenden Erde, inklusive der beiden Romane um Cugel the Clever)
Tim Stretton - The Dog Of The North (Interessanter Debütroman - Low Fantasy)
Tim Powers - The Drawing Of The Dark (Historische Fantasy in typischer Powersmanier s.h. ziemlich erwachsen geschrieben)
David Eddings - The Elenium und The Tamuli (Zwei lose zusammenhängende Trilogien, vor allem Elenium gefällt mir von Eddings mit Abstand am besten)
« Letzte Änderung: 5.12.2010 | 21:42 von Lyonesse » Gespeichert

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« Antworten #3 am: 2.12.2010 | 00:30 »

Lies of Locke Lamora würde ich noch 'ne Chance geben, auch weil ich die Sachen, die Du für gut befunden hast auch für gut befunden habe + Locke Lamora, echt jetzt! ( Mich hat bisher aber Band 2 nicht gepackt )

Dazu noch von Steven Brust: Jhereg und Folgebände, kurz, knackig, unterhaltsam.

Dann noch von -Andrzej Sapkowski: Der letzte Wunsch + Das Schwert der Vorsehung, Kurzgeschichten um den Hexer Geralt, politisch unkorrekt, zynisch und ziehen vieles durch den Kakao, ohne in Klamauk auszuarten.
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« Antworten #4 am: 2.12.2010 | 02:20 »

Locke Lamora kann ich nur unterschreiben....der 2. band ist halt anders als der erste! aber der erst lohnt sich Smiley...und ich mochte eigentlich auch beinah alles, was du magst Wink

Ich hätte noch:

Best Served Cold - Auch Abercrombie - http://www.amazon.de/Best-Served-Cold/dp/0575088168/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1291252753&sr=1-2
Gefährtin des Lichts - http://www.amazon.de/Gef%C3%A4hrtin-Lichts-Barbara-Hambly/dp/3404203712/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1291252610&sr=8-2
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Die Zeit heilt alle Wunden, aber die Narben bleiben immer da....
Samael
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Samael

« Antworten #5 am: 2.12.2010 | 09:18 »

Danke für all die Tipps!

Einiges kenne ich schon (Eddings, Sapkowski, Vance*), anderes hatte ich mal auf dem Radar aber vergessen (Brust), anderes ist mir völlig unbekannt (Stretton, Powers,Hambly), Könnt ihr zu letzteren dreien ein paar Takte sagen?

Und sieht so aus als würde ich Locke Lamora mal eine zweite Chance geben.



*Lyonesse/Suldruns Garden habe ich übrigens 2x versucht anzufangen und bin beide Male von der Langeweile übermannt worden.
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Lyonesse
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« Antworten #6 am: 2.12.2010 | 10:14 »

Lyonesse/Suldruns Garden habe ich übrigens 2x versucht anzufangen und bin beide Male von der Langeweile übermannt worden.

Langeweile?! Unglaublich.


'The Drawing Of The Dark' (von 1979) ist ein inzwischen vergessenes Buch von Tim Powers, das in der Fantasy Masterworks Reihe von Gollancz neu aufgelegt wurde. Es ist historische Fantasy, die im 16. Jh. spielt und hat als Hauptfigur den Glückritter Brian Duffy, desweiteren geht es ums Bierbrauen, Elemente der Arthussage und eine Invasion der Türken.
Powers hat auch noch andere Romane mit Fantasyelementen geschrieben, wie etwa 'The Anubis Gates' (Viktorianisch/Zeitreise), 'On Stranger Tides' (Piraten) oder 'The Stress Of Her Regard' (Byron, Shelley).

'The Dog Of The North' ist Low Fantasy und handelt von den Umtrieben des Brigantenhauptmanns Beauceron, der alles daran setzt die Stadt Lord Thaumes einzunehmen, dem er vor langer Zeit Rache schwor. Leider steht ihm sein Herr, der phlegmatische Winterkönig von Mettingloom, der sich nicht zu einer Kampagne entschließen kann, dabei ziemlich im Weg...
Stretton schreibt intelligent und anspruchsvoll und ist definitiv von Vance beeinflußt.
« Letzte Änderung: 2.12.2010 | 13:58 von Lyonesse » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 2.12.2010 | 11:59 »

Die Werke von Tad Williams. Die dürften genau in dein Suchschema von ausdifferenzierter, extrem gut geschriebener, alles andere als seichter Fantasy fallen.

Als da wären:

1.) Die "Osten-Ard-Saga" (engl. "Memory, Sorrow, and Thorn"), bestehend aus 4 Bänden. Spielt in einer eher mittelalterlichen Fantasy-Welt. Spätmittelalter, würde ich vielleicht sagen. Die Reihe heißt in der deutschen Neuauflage "Das Geheimnis der Großen Schwerter".
  - Der Drachenbeinthron / The Dragonbone Chair
  - Der Abschiedsstein / Stone of Farewell
  - Die Nornenkönigin / To Green Angel Tower I: Siege
  - Der Engelsturm / To Green Angel Tower II: Storm

2.) Die "Shadowmarch"-Reihe. Besteht ebenfalls aus 4 Bänden, ist vom Setting her eine etwas später angesiedelte Fantasy-Welt. Hat schon einen leicht neuzeitlichen Touch, finde ich. So 15. Jh.-Äquivalent, vielleicht? Ich liebe die Reihe sehr, vielleicht fast sogar noch mehr als Osten Ard.
  - Shadowmarch / Shadowmarch: Die Grenze
  - Shadowplay / Shadowmarch: Das Spiel
  - Shadowrise / Shadowmarch: Die Dämmerung
  - Shadowheart / (ist anscheinend auf Deutsch noch nicht raus, müsste bald kommen)

3.) Die Otherland-Reihe. Keine Fantasy in dem Sinne, sondern eher "not too distant future cyber SciFi". Das Internet ist 3D und voll immersiv, und die Hauptfiguren (eine zusammengewürfelte Gruppe aus aller Herren Länder) geraten da in eine ganz seltsame Sache. Ich fand es auch extrem klasse.
  - Stadt der Goldenen Schatten / City of Golden Shadow
  - Fluss aus Blauem Feuer / River of Blue Fire
  - Berg aus Schwarzem Glas / Mountain of Black Glass
  - Meer des Silbernen Lichts / Sea of Silver Light

4) The War of the Flowers / Der Blumenkrieg. Moderne Fantasy: ein 30-jähriger ziemlich erfolgloser Rocksänger landet in der Feenwelt, und diese Feenwelt ist mit industrieller Revolution und all solchen Sachen ziemlich anders, als er sich je hätte träumen lassen.

Tad Williams hat eine wunderbare Art, mit der englischen Sprache umzugehen (auf Deutsch kenne ich seine Werke nicht - habe nur gehört, der Cyberteen-Slang und der Dialekt der südafrikanischen Charaktere sollen in der Übersetzung von "Otherland" etwas seltsam wirken), die mich einfach nur begeistert. Ich kann ihn schwerstens empfehlen! Außerdem gibt es eigentlich nie klischeeiges gut-böse/schwarz-weiß, sondern immer abgestufte und ausdifferenzierte Grautöne. Sehr sehr cool.
« Letzte Änderung: 2.12.2010 | 12:04 von Timberwere » Gespeichert

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« Antworten #8 am: 2.12.2010 | 13:22 »

Williams kenne ich natürlich (zum Teil). D.h. Osten Ard fand ich sehr gut, das ist aber sicher mehr als 10 Jahre her, dass ich das gelesen habe. Otherland dagegen - sagen wir so durch Band 1 hab ich mich so durchgequält...

Shadowmarch schaue ich mir an, das ist mir völlig unter dem Radar durchgegangen.*

Insgesamt ist mir Williams aber eine Spur zu langatmig, als dass ich ihn zur erste Riege zählen könnte.


*Nitpick: Nach der gewöhnlichen Defintion beginnt die Neuzeit erst im 16.Jhdt.
« Letzte Änderung: 2.12.2010 | 13:24 von Samael » Gespeichert
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« Antworten #9 am: 2.12.2010 | 13:43 »

Wenn Williams dir in Osten Ard und Otherland zu langatmig war, wird dir Shadowmarch gefallen. Das hat all seine üblichen Qualitäten, ist aber deutlich "schneller".

Re/ Nitpick: na dann von mir aus ein 16. Jh.-Feeling. Smiley Du wirst sehen, was ich meine, wenn du es liest, die Gesellschaft ist einfach etwas weiter entwickelt als die in Osten Ard. Ich meine, es gibt z.B. Schießpulver und so Sachen.
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« Antworten #10 am: 2.12.2010 | 13:49 »

Was mir noch so eingefallen ist:

John Maddox Roberts:
Der Insulaner - ges. 5 Bände, ist schon ein paar Jahre her, aber unterhaltsam waren die.

Roberts hat auch sonst sehr coole Sachen geschrieben: SQPR - Krimis aus dem alten Rom, zwar keine Fantasy, aber einfach nur großartigst, habe dieses Jahr das erste mal die Bücher gelesen ( alle 13 ) und fand alle gut!

Dazu hat er noch einen der besten Conan-Romane geschrieben: Conan, das Schlitzohr

Was ich auch sehr klassisch, aber einfach schön fand:
Margaret Weis & Tracy Hickman: Die Rose des Propheten: 6 dünne dt. Bücher, werden verramscht, 15 Jahre alt oder älter... ist 1001 Nacht Fantasy. Div. Klischees, aber super umgesetzt, schöne Idee mit dem Aufbau des Götterpantheons, die ich mal im Rollenspiel umsetzen wollte, aber noch nicht gemacht habe.
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« Antworten #11 am: 2.12.2010 | 13:51 »

Noch ein paar Vorschläge von mir:
  • Peter V. Brett: The Painted Man
  • Brent Weeks: The Night Angel Trilogy
  • Brandon Sanderson: Mistborn Trilogy
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ash70
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« Antworten #12 am: 2.12.2010 | 14:05 »

  • Peter V. Brett: The Painted Man
Noch eine kleine Warnung dazu: Das ist auch eine Trilogie, bisher gibt es aber nur die ersten beiden Bände. Falls Du also eher ungeduldig bist solltest Du damit vielleicht noch warten bis alle drei Folgen draußen sind.
Ich hatte mir den ersten Band ein paar Tage nach erscheinen zugelegt (auf Deutsch), hab' ihn an einem Wochenende verschlungen und musste dann entsetzt feststellen, dass der nächste Band erst Rund ein halbes Jahr später rauskommen wird...
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« Antworten #13 am: 2.12.2010 | 18:46 »

Eher klassische High Fantasy, aber mit Charakteren, die von der überirdischen Perfektion der Gandals, Legolase und Aragorns weit weit entfernt sind:

Raymond E. Feist, der hat drei zeitlich aufeinander folgende Romanserien plus zwei weitere, die parallel laufen, geschrieben. Feist hat einen sehr dynamischen Schreibstil und glaubwürdige Charaktere.
Roger Zelaznys Amber-Zyklus. Außergewöhnlich, weil nicht nur die beschriebene Welt sehr eigentümlich ist. Auch die Erzählung aus der Ich-Perspektive macht den Roman schon rein stilistisch zu etwas besonderem.


Aus der Sword & Sorcery-Ecke:

Fritz Leiber - Fafhrd und der Graue Mausling. Quasi Conan mit wesentlich mehr Humor und weniger Brutalität (und etwas mehr Originalität).


Eher schräger Stoff abseits des Mainstreams:

China Miéville schreibt außergewöhnliche Fantasy und Science Fiction, teilweise mit durchaus relevanten politischen Elementen. Besonders empfehlenswert ist die New Crobuzon-Reihe (Die Falter, Der Weber, Die Narbe Leviathan, Der Eiserne Rat).


Meinen Lieblingsautor Michael Moorcock empfehle ich sicherheitshalber auch noch mal (vornehmlich die Elric-Saga und die Runenstab-Saga).
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Schwarmdummheit: Idiotischerweise haben wir ein System geschaffen, das die Rationalität des Einzelnen mit tödlicher Präzision zur Grundlage eines kollektiven Irrsinns macht, der uns Entscheidungen treffen lässt, die innerhalb des Systems als „klug“, ja sogar „vernünftig“ erscheinen, obwohl sie in Wahrheit von atemberaubender Dummheit sind.

Der Deutsche hält nämlich Parteien, die versuchen, das umzusetzen, was er selber für richtig hält, für linke Spinner.
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« Antworten #14 am: 2.12.2010 | 19:09 »

Von Sanderson fand ich die Mistbornsachen nicht so super(aber immer noch gut) dafür fand ich Warbreaker von ihm sehr gut, die Codex Alera von Jim Butcher waren auch unterhaltsam(auch wenn die letzten Bände nicht mehr so dolle waren).

Brust; Jhereg +1

Kein Buch sondern Comic(s) MouseGuard

Die ObsidianChroniken waren auch klasse, nur kennt die kaum jemand da die in D wohl gefloppt sind und der letzte Teil nie auf Deutsch rauskam.(Autor ist Watt-Evans)

Fire von Kristin Casshore war auch gut(besser als ihr erstes IMHO)

Memories of an Empire von Django Wexler lese ich auch gerne ab und an mal wieder rein.
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Samael
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« Antworten #15 am: 2.12.2010 | 19:36 »

Danke, das ist ja schon mal eine Menge Stoff!

Feist, Zelazny und Brust teste ich mal an!


(Klassiker wie Moorcock und Leiber kenne ich natürlich...)
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ChaosAptom
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« Antworten #16 am: 2.12.2010 | 20:33 »

achja, was mir noch einfällt, du könntest mal die Fantasybuchhändler Variante von googles Auf gut Glück!-Funktion versuchen.
Wenn ich was neues gesucht habe, was der RPG/Fantasyshopstammkunde noch nicht kennt, hab ich fantasticfiction.co.uk bemüht und einen meiner Lieblingsautoren ausgesucht und dann mal die Bücher bestellt, die der empfiehlt(steht unter den eigenen Werken auf der Page).

Bei Abercrombie wäre das zur Zeit Retribution Falls von Wooding, da besteht aber immer ein hohes Risiko, dafür findet man auch mal Sachen von denen viele noch nix gehört haben.
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Samael
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« Antworten #17 am: 3.12.2010 | 13:05 »

Locke Lamora habe ich gestern abend noch mal in die Hand genommen und bin immerhin schon weiter als bei ersten Mal....
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« Antworten #18 am: 3.12.2010 | 13:37 »

Kristen Britain - Green Rider, First Rider's Call, The High King's Tomb
Charmante altmodische Fantasy-Reihe um eine Botenreiterin des Königs, wenn auch sicher nichts für Leute, die abseits des Mainstreams fischen wollen.

Lynn Flewelling - The Nightrunner Series (Luck in the Shadows, Stalking Darkness, Traitor's Moon)
High Fantasy um Spione, die gegen ein altes Übel vorgehen müssen. Inzwischen sind mit 'Shadows Return' und 'The White Road' nach langer Zeit zwei weitere Bände hinzu gekommen, aber die hab' ich noch nicht gelesen; allerdings hat 'Shadows Return' schon mal eher gemischte Kritiken.
« Letzte Änderung: 3.12.2010 | 18:38 von Lyonesse » Gespeichert

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« Antworten #19 am: 3.12.2010 | 13:55 »

Kristen Britain - Green Rider, First Riders Call, The High King's Tomb
Charmante Fantasy-Reihe um eine Botenreiterin des Königs, wenn auch sicher nichts für Leute, die  abseits des Mainstreams fischen wollen.
Ist Band 3 schon raus? *freu*
Die beiden ersten sind eher märchenhaft und auch für Jugendliche gedacht, aber ich finde die auch super ( und das bei der dt. Version! )
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« Antworten #20 am: 3.12.2010 | 14:02 »

Ist Band 3 schon raus? *freu*
Die beiden ersten sind eher märchenhaft und auch für Jugendliche gedacht, aber ich finde die auch super ( und das bei der dt. Version! )

Das amerikanische Hardcover von Band 3 kam vor ziemlich genau drei Jahren raus - 'Der schwarze Thron' auf deutsch.
Und ich sehe gerade, dass mit 'Blackveil' der vierte Band für Februar 2011 angekündigt ist. *freu*
« Letzte Änderung: 3.12.2010 | 14:33 von Lyonesse » Gespeichert

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« Antworten #21 am: 3.12.2010 | 17:02 »

Wo ihr Kristen Britain nennt, fällt mir auch noch was ein, ebenfalls ursprünglich eher für eine jüngere (und weibliche?) Leserschaft gedacht, aber auch sehr nett, wie ich finde:

Robin McKinley: The Blue Sword (Das Blaue Schwert) und The Hero and the Crown (Die Heldenkrone).
Dabei ist "Das Blaue Schwert" der erste Band der Reihe, obwohl "The Hero and the Crown" etliche Jahrhunderte früher angesiedelt ist; letzteres ist gewissermaßen das ausformulierte Prequel der Ereignisse, auf die im Blauen Schwert flüchtig rückbezogen wird. Beide ließen sich aber theoretisch völlig unabhängig voneinander lesen.
Die Fantasy-Welt, in der die Bücher spielen, hat zur Zeit des "blauen Schwerts" gewisse Ähnlichkeiten mit Kolonialengland: britische Namen, britisches Kolonialgehabe in dem wüstig angehauchten Land Damar. Die junge Harry Crewe kommt nach Damar, weil ihre Eltern gestorben sind und ihr Bruder Richard dort als Soldat stationiert ist. Anders als die meisten Kolonialbewohner verliebt Harry sich schon sehr bald in das rauhe Land, und ebenfalls schon sehr bald wird ihr ruhiges Kolonialleben mächtig durcheinandergewirbelt. Und natürlich kommen Fantasy-Elemente mit ins Spiel, sonst würde ich es hier ja nicht erwähnen. Smiley "The Hero and the Crown" spielt, wie schon erwähnt, etliche Jahrhunderte vorher, als es in Damar noch keine Kolonialherrschaft gab und das im Blauen Schwert stark reduzierte "Freie Bergvolk" noch deutlich zahlreicher war und über Damar herrschte. Hauptperson hier ist Aerin Feuerhaar, von der Harry Crewe im Blauen Schwert bereits einige Geschichten gehört hatte.

Zweite Reihe aus der Kategorie "von Frauen für vermutlich Jüngere gedacht und eher im Bereich Mainstream, aber Timber mag es gerne": Susan Dexters Trilogie um Tristan, den Zauberlehrling: "Der Ring von Allaire", "Das Schwert von Calandra" und "Die Berge von Channadran". Wenn ich den ersten Band davon nicht vor etlichen Jahren auf einem Kaufhauswühltisch gesehen und für billig Geld mitgenommen hätte (daher auch in Deutsch, was für mich ja eher nicht die Norm ist), hätten mich die Titel bestimmt abgeschreckt. Ich bin nämlich erstmal grundsätzlich misstrauisch gegenüber allem, was "[Artikel] [Gegenstand] von [Name]" heißt.
Diese Reihe hingegen besticht - obwohl sie absichtlich auch mit Versatzstücken des Genres spielt - durch ihren trockenen Humor und ihre leicht melancholische Note, die allein schon daher rührt, dass Tristan, die Hauptperson, sich als Zauberlehrling völlig unfähig und deplaziert fühlt und dennoch auf eine Queste (in der deutschen Übersetzung "Befreiungszug" genannt, seltsame, aber gar keine so schlechte Wahl) ziehen muss, als sein Meister ums Leben kommt. Immer mit von der Partie: Thomas, sein (nur für Zauberkundige verständlich) sprechender Kater, der alles und jedes mit sarkastischen Kommentaren würzt, und eine Reihe anderer bunter Gestalten.
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« Antworten #22 am: 3.12.2010 | 17:28 »

Ich würde noch Richard Morgans The Steel Remains empfehlen. Fällt in ähnliches Genre wie die First Law Trilogie, und ist ganz okay geschrieben. Allerdings nichts für Homohpobe.
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« Antworten #23 am: 3.12.2010 | 18:24 »

Ich würde noch Richard Morgans The Steel Remains empfehlen. Fällt in ähnliches Genre wie die First Law Trilogie, und ist ganz okay geschrieben. Allerdings nichts für Homohpobe.

Danke für diesen Tipp, mir haben schon die Takeshi Kovacs Romane sehr gut gefallen.


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« Antworten #24 am: 5.12.2010 | 20:37 »

Hi,

mein geschmack geht in dieselbe Richtung, also kann ich hoffentlich auch was empfehlen, was dir gefallen könnte (ohne Garantie...)

Tim Powers kann ich auch empfehlen, allerdings fand ich Drawing of the Three nicht so überwältigend. Statt dessen aber Anubis Gates (Die Tore zu Anubis Reich) oder Last Call. Problem: Last Call ist nie auf deutsch erschienen, Anubis auf deutsch glaube ich nur noch gebraucht zu bekommen. Du hattest ja gefragt, was man so über ihn erzählen kann. Das ist aber echt schwer zu beschreiben, denn es lässt sich eben nicht in eine Schublade stecken und spielt auch nicht in einer klassischen Fantasy-Welt, sondern in der Jetztzeit. Wenn du mehr wissen willst, stöber einfach mal auf seiner Website.

Ansonsten liebe ich noch Fool on the Hill von Matt Ruff. Ich find's sehr originell und weitab von Narnia, Eragon und Co.

Das Volk der Lüfte von Peter Beagle ist auch ne feine Sache. Inzwischen leider auch nur noch gebraucht zu bekommen.

Viel Spaß beim Stöbern und Lesen
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« Antworten #25 am: 5.12.2010 | 22:05 »

Problem: Last Call ist nie auf deutsch erschienen, Anubis auf deutsch glaube ich nur noch gebraucht zu bekommen.

Das macht nichts, ich lese eh lieber das englischsprachige Original.
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Samael
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« Antworten #26 am: 6.12.2010 | 08:48 »

Addendum: "The Lies of Locke Lamora" macht nun richtig Spaß beim Lesen!
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« Antworten #27 am: 6.12.2010 | 11:37 »

Addendum: "The Lies of Locke Lamora" macht nun richtig Spaß beim Lesen!
Ich habe doch gesagt, daß das noch Fahrt aufnimmt!
Freut mich, das es gefällt!
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« Antworten #28 am: 6.12.2010 | 14:19 »

Wenn Dir Martin, Erikson und Abercrombie gefallen, dann wundere ich mich, wieso noch keiner R. Scott Bakker, The Prince of Nothing-Trilogy genannt hat. Der erste Band hat auf unglaublich hohem Niveau zwar noch Längen, aber insgesamt ist das schon was vom Besten und geht genau in die  Richtung Deiner Lieblinge (ist stellenweise nur viel intellektueller und philosophischer, was er an anderen Stellen durch ordentlichen Rumms ausgleicht.).

Achtung bei Kays Ysabel, denn das ist keine Fantasy mit eigener Welt und pipapo. Wenn Dir mehr danach ist, solltest Du vielleicht zu Tigana, Last Light of the Sun oder so greifen.

Anubis Gates von Tim Powers ist zurecht ein Klassiker, ganz leicht schräge, aber spannende und atmosphärische Zeitreise-Fantasy mit Zauberern, Werwölfen, Lord Byron ...

Ziemlich krass und unheimlich genial ist ein anderer Klassiker: Book of the New Sun von Gene Wolfe.

@Timberwere: da Du "weibliche" Fantasy-Reihen anbringst (bei Literatur ab einem gewissen Niveau mag ich es eigentlich gar nicht, wenn man von "typischen" Frauen- oder Männerbüchern spricht, aber oft bleibt einem eben nichts anderes übrig, um sich verständlich zu machen), kann ich Dir das völlig zu unrecht verschmähte und vergessene "Spiegel von Kajx" von Gesa Helm (und den Nachfolger "Die Spur des Seketi") empfehlen.

Allen anderen würde ich es auch empfehlen, aber Helm liest sich tatsächlich völlig anders als Martin, Abercrombie etc., sehr ruhig, sehr unaufgeregt, sehr interessant, aber für viele Schwertschweingerfans einfach zu langweilig ...
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Samael
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« Antworten #29 am: 6.12.2010 | 14:25 »



Achtung bei Kays Ysabel, denn das ist keine Fantasy mit eigener Welt und pipapo.


Ja, das habe ich mitbekommen - ich teste es trotzdem mal.

Zitat
Ziemlich krass und unheimlich genial ist ein anderer Klassiker: Book of the New Sun von Gene Wolfe.

Ist mir bekannt! Gut, hat aber seine Längen.


"The Prince of Nothing" behalte ich mal auf dem Radar*. Für diese Saison habe ich aber ausgesorgt, denk ich mal.


*Die Amazon Reviews sind allerdings sehr durchwachen, durchaus ein Warnsignal, wie ich finde.
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« Antworten #30 am: 6.12.2010 | 14:36 »

Der Tanabra Zyklus von Dave Luckett, ziemliche Low Fantasy mit sehr interessanten Charakteren und Tiefen im Hintergrund.
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Gurk zum anderen Gurk :" Was soll denn das für`ne Schlacht sein?
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« Antworten #31 am: 6.12.2010 | 15:34 »

*Die Amazon Reviews sind allerdings sehr durchwachen, durchaus ein Warnsignal, wie ich finde.

Bei mir genau das Gegenteil. Mich schreckt eher so was ab. Viereinhalb Sterne und so viel Lob ... Ne, dann lieber durchwachsene Reaktionen für ein wirklich gutes Buch.
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« Antworten #32 am: 6.12.2010 | 15:56 »

Bei mir genau das Gegenteil. Mich schreckt eher so was ab. Viereinhalb Sterne und so viel Lob ... Ne, dann lieber durchwachsene Reaktionen für ein wirklich gutes Buch.

Naja, wenn man die Reviews dann auch noch liest, kann man sich am Schreibstil oft noch ein Bild machen, wie ernst die Bewertung zu nehmen ist.

Wenn was so anfängt:

Zitat
Die Elfen von Bernhard Hennen ist ein Meisterwerk!!!!

Die Elfen bieten einen bisher ungewohnten Einblick in die Welt der Elfen. Anders als bisher, zeigt das Buch eine Elfenkultur die zwar höfisch und vornehm daher kommt aber auch gleichzeitig die Strenge am Hofe und die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen aufzeigt.
Es ist interessant wie Männer und Frauen gleichsam als Kriegshelden dargestellt werden und so ihren Ruhm erlangen.
Bekannt ist natürlich das unnatürlich lange Leben der Elfen und auch die Art ihrer Kampfausrüstung: Bogen und Schwert.

sind die ***** natürlich keinen Pfifferling wert.

Die 2- und  3-Sternebewertungen des Prince of Nothing lesen sich da aber schon ernstzunehmender.
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« Antworten #33 am: 6.12.2010 | 18:38 »

Paul S. Kemp - Erevis Cale X-ology (sehr empfehlenswert, schönes Charakterdesign des Helden)
Salvatore  - War of the Spiderqueen (amüsant, kurzweilig, abwechslungsreich)
Robert Asprin - Myth Adventures (auch in der Übersetzung absolut geniales Zeug, leicht zu lesen, extrem unterhaltsam, 'ne Menge Wortspiele)
Die Murder's Serie aus D&D (Murder in Cormyr, Murder in Tarsis und das dritte will mir partout nicht einfallen...

viel Spass beim Lesen Wink
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« Antworten #34 am: 6.12.2010 | 22:08 »

Mh, no. 2-4 der Liste sind mir bekannt und nicht so mein Ding.
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« Antworten #35 am: 7.12.2010 | 00:32 »

Jennifer Roberson - The Novels Of Tiger & Del Vol. 1 + 2 + 3

Hab' ich jetzt zwar nicht als den ganz großen Wurf empfunden, aber war immerhin so angenehm und ordentlich, daß ich es komplett gelesen habe - erschien auf deutsch als Schwerttänzer/Schwertsänger-Zyklus und umfasst 7 Romane (im Original waren es 6). Die Dialoge waren oft ganz witzig, wenn bei dem Paar mal wieder dicke Luft herrschte; und es scheint einen Haufen begeisterter Fans zu geben, also muß ich da wohl auch mal wieder reinschauen.
« Letzte Änderung: 7.12.2010 | 01:16 von Lyonesse » Gespeichert

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« Antworten #36 am: 7.12.2010 | 00:53 »

Ja, Jennifer Roberson's Schwerttänzerzyklus kann ich auch empfehlen - war wirklich amüsant zu lesen Smiley
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« Antworten #37 am: 3.01.2011 | 21:07 »

Ysabel kenn ich zwar nicht, aber ich kann nur sagen, dass Kay mir wirklich gut gefällt.
Die Fionavar-Trilogie ist mMn von seinen Büchern (die ich kenne) am stärksten an Tolkien angelehnt und ein wenig altmodisch - ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben kann.
Am besten haben mir die Sarantine Mosiac Bände (Sailing to Sarantium und Lord of Emperors) sowie The Lions of AlRassan gefallen. Man muss aber jeweils ein wenig Zeit mitbringen, da es einen Moment dauert, bis der Autor warm wird und bis der Leser versteht, was überhaupt alles los ist.


Feist ist ganz gut, allerdings für meinen Geschmack manchmal etwas zu bombastisch. Wenn einmal die Welt gerettet wird, finde ich das toll, aber beim fünften Mal in fünf Büchern wird es langsam... seltsam. Er schreibt aber auch ziemlich gut und wenn man die richtigen Romane raussucht (z.B. Honoured Enemy), ist es druchaus ein Genuss.
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« Antworten #38 am: 3.01.2011 | 21:58 »

Ysabel ist wie ein früh-90er Hohlbein-Roman in gut.
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« Antworten #39 am: 3.01.2011 | 22:12 »

Dann geb ich ihn mir vielleicht doch noch... Wink
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« Antworten #40 am: 5.01.2011 | 01:11 »

Liest du Englisch oder Deutsch?

Wenn dir Erikson gefallen hat, dann denke ich mal, dass dir Bakker gefällt. Sehr düstere, dreckige Fantasy und zum Teil...sehr brutal und fast schon abartig. Aber ne geniale Welt und eine sehr schöne Sprache (im Original).

GG Kay kann ich auch nur empfehlen. Aber auch im Original. Fionavar war sehr schön (sehr interessantes verweben von Mythen unserer Welt). Seine einbändigen Werke sind auch sehr gut, allen voran Tigana und A Song for Arbonne.

Wenn du keiner bist, der nonstop Action braucht (sondern Freude an tiefen Charakteren und ausgeprägtem Weltenbuilding hat), dann kann ich dir nur Michelle West ans Herz legen. Ihre Duology die mit Hunter's Oath beginnt legt den Grundstein für die wesentlich komplexere Reihe des Sunsword, welches 6 Bände umfasst. Hat mir sehr gut gefallen (als Referenz, ich bin auch ein Fan von Martin, Erikson und Abercrombie fand ich auch ziemlich gut - Obwohl Frau West schon ziemlich anders ist).

Falls du keltische Fantasy magst, kann ich noch Katharine Kerr empfehlen mit ihren Deverry Romanen. Gefielen mir damals auch gut.
Eine sehr unbekannte Autorin, die mir aber auch gut gefiel von der Schreibe her, war Carolyn Kephart und ihre beiden Bücher um Ryel Mirai. Die Bücher hiessen Wysard und Lord Brother.

Jo, ich denke das reicht mal  Grin
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« Antworten #41 am: 5.01.2011 | 09:03 »

Wenn dir Erikson gefallen hat, dann denke ich mal, dass dir Bakker gefällt. Sehr düstere, dreckige Fantasy und zum Teil...sehr brutal und fast schon abartig. Aber ne geniale Welt und eine sehr schöne Sprache (im Original).

Wurde ja schon empfohlen, ist bereits auf meiner Liste, wenn auch weiter unten!

Zitat
GG Kay kann ich auch nur empfehlen. Aber auch im Original. Fionavar war sehr schön (sehr interessantes verweben von Mythen unserer Welt). Seine einbändigen Werke sind auch sehr gut, allen voran Tigana und A Song for Arbonne.

Den hab ich jetzt ja getestet, mit Ysabel. War ganz gut, gehört aber nicht zur Spitzengruppe in meinen Augen. Ich müsste vielleicht mal sein richtiges Fantasyzeug antesten.

Zitat
Wenn du keiner bist, der nonstop Action braucht (sondern Freude an tiefen Charakteren und ausgeprägtem Weltenbuilding hat), dann kann ich dir nur Michelle West ans Herz legen. Ihre Duology die mit Hunter's Oath beginnt legt den Grundstein für die wesentlich komplexere Reihe des Sunsword, welches 6 Bände umfasst.

Kann die Meinung jemand sekundieren? Cover & Klappentexte lassen bei mir ehrlich gesagt die Alarmglocken schrillen.

Ansonsten: Ich lese grundsätzlich englisch, wenn das die Originalsprache ist. Dass ich im ganzen Thread ausschließlich englische Buchtitel verwendet habe sollte ein starker Hinweis darauf sein... Wink
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« Antworten #42 am: 5.01.2011 | 15:08 »

Hi Samael,

Ich hab schon gesehen, dass Bakker dir schon empfohlen wurde, habe aber versucht, noch eine zusätzliche Meinung kund zu tun.

Kay hat eine aussergwöhnlich schöne Sprache mMn. Und ja, du solltest definitiv seinem Fantasy-Geschreibe ne Chance geben (natürlich mMn). Ich kenne zwar Ysabel nicht, aber ich finde Kay zb. den besten Ein-Band-Fantasy Autor den es gibt. Epische Zyklen, das ist was anderes, hat er gar nicht im Programm (ok, Fionavar war ne Trilogie, aber das ist ja heute schon untere Stufe).

Hmm ich schätze das wird vermutlich niemand sekundieren...ist sehr obskur. Hab noch nie jemanden im deutschsprachigen Raum getroffen, der die kannte. Aber meine Beschreibung sollte dir ja einen Anhaltspunkt geben (und da wir noch gleiches mögen, ist das ein weiterer Hint). Die Handlung wird ja auf den Buchverkaufseiten oft gut zusammen gefasst, darum verzichte ich darauf. Und Dude, wenn du nach Coverbildern gehst, dann kann ich dir eh nicht helfen.

Nu ja, ich empfehle immer nach englischen Titeln, auch wenn es um deutsche Bücher geht, da ich die deutschen Titel meistens nicht kenne. Von da her ist das kein hinreichendes Indiz Wink
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« Antworten #43 am: 5.01.2011 | 21:34 »

Sapkowski und Powers haben inzwischen den Weg in meinen Einkaufswagen gefunden. Fantasy abseits des Mainstream ist ja genau mein Ding. Dazu gepackt habe ich noch einige Bücher von Jasper Fforde. Aber für Samael dürften die vermutlich eher nicht das Wahre sein. Es geht um eine Geheimagentin, die auf einer Alternativerde literarische Kriminalfälle löst. Z.B. gelingt es einem Oberschurken, in einen Roman einzubrechen und die Hauptfigur zu entführen.
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« Antworten #44 am: 6.01.2011 | 10:16 »

Von Guy Gavriel Kay kann ich übrigens "A Song for Arbonne" empfehlen. Das war nett. Aber das andere, was ich von ihm gelesen habe (ging es da nicht um Studenten/Rollenspieler aus unserer Welt, die es in eine Fantasy-Welt zieht?), fand ich eher schwach und habe es auch schon wieder ziemlich verdrängt.
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« Antworten #45 am: 6.01.2011 | 11:08 »

"A Song for Arbonne" ist auch gut, kann ich bestätigen.
"Das andere" Smiley ist wohl die Fionavartrilogie. Ja, die ist eher mittelmäßig (aber immer noch besser als ca. 90% dessen, was sich auf dem Fantasymarkt so rumtreibt) und eine seltsam klassisch anmutende Mischung aus Tolkien und einer Reise zwischen mehreren Welten. Wenn man allerdings vorhaben sollte, alles von Kay zu lesen, empfielt es sich trotzdem, die Fionavarsaga zuerst zu lesen, da alle Kay-Bücher (zumindest die, die ich kenne) lose miteinander verbunden sind und man einige (wenige!) Anspielungen nur versteht, wenn man Fionavar kennt.

Von mir empfohlene Lesereihenfolge, wenn man alles lesen will (nicht Qualitätsreihenfolge!):

Fionavar Tapestry (The Summer Tree, The Wandering Fire und The Darkest Road)
A Song for Arbonne
Tigana
The Sarantine Mosaic (Sailing to Sarantium und Lord of Emperors)
The Lions of Al Rassan
The Last Light of the Sun

Alle ab Tigana spielen dabei in der gleichen Welt, sind allerdings zwischen den Serien nur sehr schwach verknüpft.
Ysabel und Under Heaven hab ich noch nicht gelesen.
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« Antworten #46 am: 6.01.2011 | 11:24 »

Mir hat die "Codex Alera"-Reihe von Jim Butcher gefallen. Die Bücher enthalten jeweils eine in sich abgeschlossene Geschichte, bauen aber chronologisch aufeinander auf. Definitiv nicht Tolkien, und auch nicht die voll-in-die-Fresse drecking-harte Fantasy, die seit einiger Zeit so populär ist (und mich mittlerweile ziemlich langweilt).

Setting ist ein quasi-römisches Kaiserreich, in dem jeder Bürger zu einem gewissen Grad Elementargeister beherrschen kann. Bis auf den Helden der Reihe, der deswegen, obwohl kerngesund, als Krüppel gilt.

Die letzten Bände verlieren etwas, weil die Charaktere sich nicht viel verändern und der Glanz des Neuen irgendwann verblasst ist, aber immerhin steuert die Reihe erkennbar auf ein Finale zu und hält dieses Versprechen dann auch.

Wenn es doch voll-in-die-Fresse drecking-hart sein soll, empfehle ich die "Black Company"-Reihe von Glen Cook um einen (fast) skrupellosen Söldnerhaufen, der in eine Außeinandersetzung zwischen mehreren evil overlords um die Weltherrschaft gerät. Sehr high magic, und definitiv kein Tolkien.

« Letzte Änderung: 6.01.2011 | 11:29 von Azzurayelos » Gespeichert

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« Antworten #47 am: 6.01.2011 | 11:46 »

Kenne ich Beides! Der Empfehlung zu "The Dark Company" kann ich mich zu 100% anschließen!

"Codex Alera" fand ich dagegen eher schwach (und das sage ich als kompletter Dresden Files Fan*).


*Harry liest übrigens auch The Dark Company... Wink
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« Antworten #48 am: 6.01.2011 | 12:16 »

Ich fand "Der Kinderdieb" vom Brom recht gut. Peter Pan mal ganz anders.
Von Goodkind fand ich die beiden ersten Romane um den Sucher (Das erste Gesetzt der Magie, Schatten des Magier) ziemlich gut. Später störte mich unter anderem die Moralkeule die anfing zu schwingen, so das Imho die nachfolgenden Romane schwächelten.

Moorcock habe ich angefangen zu lesen aber nach ca. 100 Seiten wieder weggelegt. Was daran so toll sein soll hat sich mir bis heute nicht erschlossen.
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« Antworten #49 am: 26.01.2011 | 07:20 »

Ich kann die 9 Bücher der Ulldart Reihe von Markus Heitz wärmstens empfehlen. Tolle Charaktere, tolle Plot Twists, tolle Grundhandlung und einfach gut geschrieben.

Ulldart - Die Dunkle Zeit 1. Schatten über Ulldart. (2004), Piper Verlag (München) - ISBN 978-3-492-28528-5
Ulldart - Die Dunkle Zeit 2. Der Orden der Schwerter. (2004), Piper Verlag (München) - ISBN 978-3-492-28529-2
Ulldart - Die Dunkle Zeit 3. Das Zeichen des Dunklen Gottes. (2004), Piper Verlag (München) - ISBN 978-3-492-28530-8
Ulldart - Die Dunkle Zeit 4. Unter den Augen Tzulans. (2004), Piper Verlag (München) - ISBN 978-3-492-28531-5
Ulldart - Die Dunkle Zeit 5. Die Magie des Herrschers. (2005), Piper Verlag (München) - ISBN 978-3-492-28532-2
Ulldart - Die Dunkle Zeit 6. Die Quellen des Bösen. (2005), Piper Verlag (München) - ISBN 978-3-492-28546-9

Zweite Reihe:
Ulldart - Zeit des Neuen 1. Trügerischer Friede. (2005), Piper Verlag (München) - ISBN 3492265782
Ulldart - Zeit des Neuen 2. Brennende Kontinente. (2006), Piper Verlag (München) - ISBN 3492265855
Ulldart - Zeit des Neuen 3. Fatales Vermächtnis. (Juni 2007) Piper Verlag (München) - ISBN 3492266126
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Die Toten kehren wieder mit dem Wind
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« Antworten #50 am: 26.01.2011 | 14:48 »

@Pesttanz
Im Vergleich mit Hohlbein sicherlich  Wink

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« Antworten #51 am: 28.01.2011 | 22:41 »

Kennt hier eigentlich jemand die "Flat Earth" Bücher von Tanith Lee und kann für sie empfehlen oder auch nicht?

Die waren ja angeblich eine große Inspiration für Exalted.
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Bob
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« Antworten #52 am: 22.05.2011 | 10:55 »

George R.R. Martin - Song of Ice and Fire (imho das Beste, was Fantasyliteratur zu bieten hat)
David Gemell - Alle Drenai-Saga-Werke (schön kurz, knackig und ohne blumiges Gerede auf den Punkt gebracht)
Joe Abercombie - First Law Trilogie (einfach nur schweinecoole Charaktere und ein sehr guter Plot)

Im Bereich Science Fiction geht bei mir nichts über:
Frank Herbert's Dune-Reihe und
Die Foundation Novels von Isaac Asimov
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