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24.05.2012 | 21:23

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Autor Thema: Backgrounds im Spiel und Stutenbissigkeit von Spielern  (Gelesen 1533 mal)
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Bad Horse
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Leonie

« Antworten #25 am: 21.01.2011 | 22:23 »

Mit Presence braucht man drei Erfolge, damit der Gegner wegläuft.

Ich will jetzt auch gar nicht bestreiten, dass Intimidation mit Presence besser funktioniert als ohne. Vermutlich. Es gibt ja keine Regeln, die sagen, wie Intimidation ohne Presence funktioniert. Es gibt auch keinen Regelpassus, der sagt, dass bei Presence auf Situationsmodifikatoren verzichtet wird. Man kann das vermuten, weil es anders keinen Sinn macht. Aber ein Regelwerk, bei dem alle raten müssen, was denn wie gemeint ist, hat nun mal Designfehler - vermutlich auch deswegen, weil nicht alle immer das gleiche als sinnvoll erachten. Tongue

Zurück zum Thema: Es ist natürlich in allen Systemen so, dass es von SL, Gruppe und Kampagne abhängt, ob ein Charakterkonzept funktioniert - ob die Hintergründe beachtet werden, ob es Nischenschutz gibt, etc.
Wenn jemand die Kampfsau der Gruppe spielt (und sei es, weil er der einzige ist, der überhaupt kämpfen kann), dann kann ich verstehen, dass derjenige irritiert ist, wenn dann plötzlich ein neuer Spieler mit der Überkampfsau auftaucht.

Aber mir ist unklar, warum er das Problem nicht mit dem neuen Spieler und der Gruppe diskutiert, anstatt beim SL rumzuheulen, bis der den anderen Char verbietet.

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Dieser Post ist frei erfunden. Alles, was hier steht, habe ich mir ausgedacht.
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Teylen
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Teylen

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« Antworten #26 am: 21.01.2011 | 22:34 »

Spielt ihr so, dass die ST euch sagt, was ihr würfeln sollt oder sagt ihr an, was ihr machen wollt und was der dazugehörige Würfelpool ist?
Letzteres, das heißt entweder SL, bei normalen Sachen, oder GRW, normalerweise beim Kampf.

Zitat
Aber selbst falls es fehlen sollte, dann gehört es meiner Ansicht nach nicht ins Kapitel Charaktererschaffung, sondern in die Abhandlung über Storytelling. Und, wenn ich mich nicht total täusche, findet es sich auch in späteren WoD Veröffentlichungen an dieser Stelle.
Also ich finde das es in die Charakter Erschaffung bzw. das Regelkorsett gehört da beides idealerweise so designed ist das es zu keinen größeren Probleme mit zu schlechten unerwartet inkompetenten Charakteren kommt.
Zumal man sich als Spieler auf die Beschreibungen / Informationen bei der Charakter Erschaffung verlassen können sollte.
Und nicht erst im Bereich zu dem Storytelling herum stöbern.
Zumal ich mir nicht vorstellen kann wie eine solche Fluff Erklärung zum Thema 'gutes/nettes Spiel' die schlichten System Problematiken ausgleichen kann.

Status ist wertlos wenn ich nur in der Vampirgesellschaft Spiele [..]
Nur als kleiner Nitpick ^^;
Der Status ist in der Vampirgesellschaft nicht nutzlos sondern bezieht sich bei V:tM nur auf die Vampirgesellschaft, wenn man menschlichen Status will, wäre das Ruhm beziehungsweise Einfluss. ^^;

Zitat
Hintergründe in der WoD haben zwar immer einen Regeleffekt, aber die meisten sind eben darauf angelegt, das man in eine Situation kommt wo man sie auch anwenden kann. In meine Augen hängt sind Hintergründe von der Funktionalität noch hinter Fähigkeiten und sind noch mehr vom Meister abhängig.
Ich sehe es teilweise nicht so.
Wenn ich einen Guhl / Diener habe, kann ich auf den zurückgreifen. Einmal abgesegnet kann der SL den auch nur noch höchstens umbringen. Da hat der Guhl / Diener sogar konkrete Werte die er einsetzen kann.
Ich kann Verbündete oder Kontakte besuchen, bei der Herde den Minusfaktor für die Jagd verlangen und so was.

Bei dem Attribut Erscheinungsbild hingegen.
Sieht der Charakter halt sehr gut aus, aber es gibt fast nichts worauf er damit würfeln kann.
Will er einen NSC beeindrucken läuft es idR. über Charisma.
Fängt er an herum zu posieren heißt es "aber über den Geschmack meines Char entscheide ich" bzw. "Der NSC findet dich halt vielleicht hübsch, würfel mal normal Charisma + Etikette ob er dich auch sympathisch hält". Wobei das dann schon einer der wirklich verdammt wenigen Fälle wäre wo man Charisma würfelt weil es sonst zu etwa 90% auf Manipulation geht.

Ich kann mich innerhalb der letzten zehn Jahre an vielleicht ganze 5 Fälle - sehr, sehr hoch geschätzt - erinnern in denen auf die Fähigkeit Ausdruck gewürfelt wurde (in unterschiedlichen Gruppen).

Insofern stört mich die fehlende Vergleichbarkeit bzw. der unterschiedliche Nutzen nicht nur bei den Hintergründen.

Auch wenn die Hintergründe imho ein problematischer Aspekt sind.
Schließlich wird nirgends im GRW erwähnt das die Hintergründe massiv vom Goodwill des SL / der Runde abhängen, da kriegt man eher die Aussage das verschiedene Clans so gut sind weil die Mitglieder Hintergründe horten bzw. das horten dieser typisch für sie ist und teil der Kern-Kompetenz.


Mit Presence braucht man drei Erfolge, damit der Gegner wegläuft.
Und man riskiert einen Maskerade Bruch. ^^
Zumindest wenn mehr als eine Person anwesend ist, weil die beim weg fauchen die Fänge und das Tier sehen.
Weshalb Einschüchtern vorzuziehen ist.

Der "Hab dich mit einen Erfolg" Effekt gibt es aber bei Präsenz 1 (Jeder Erfolg, eine weitere beeinflusste Person).
Ebenso bei Präsenz 3, da entscheidet die Erfolgs Anzahl nur noch das wie lange.
Wo man bei Beherrschung oder anderen Kombis massiv Erfolge ansammeln muss.
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Nin
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Nin

« Antworten #27 am: 21.01.2011 | 22:51 »

Zitat
Zitat von: Nin am Heute um 21:24
Spielt ihr so, dass die ST euch sagt, was ihr würfeln sollt oder sagt ihr an, was ihr machen wollt und was der dazugehörige Würfelpool ist?
Letzteres, das heißt entweder SL, bei normalen Sachen, oder GRW, normalerweise beim Kampf.

Du schreibst "letzteres" und dann weiter, dass ihr nur bei Kämpfen den Pool selber (nach dem GRW) bestimmt? Das passt für mich nicht zusammen. Aber es erklärt warum wir unterschiedliche Erfahrungen sammeln. Ich, als ST (oder wie du es nennst: SL) bin es gewohnt, daß die SpielerInnen sagen wie sie die Handlung vorantreiben wollen (sprich: sie bestimmen die Aktion, sie sagen die Kombination aus Attribut + Fertigkeit +? an und sie beschreiben auch den Ausgang bei einem erfolgreichen Wurf).
Als ST beschreibe ich ggf. die Widrigkeiten und Erschwernisse oder informiere bei Regelfragen (z.B. wie kann ich was kombinieren).

Aber egal, ich halte mich ab jetzt raus, um das Thema nicht weiter seines Zwecks zu entfremden.  Wink
« Letzte Änderung: 21.01.2011 | 22:55 von Nin » Gespeichert

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Teylen
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« Antworten #28 am: 21.01.2011 | 22:58 »

Du schreibst "letzteres" und dann weiter, dass ihr nur bei Kämpfen den Pool selber (nach dem GRW) bestimmt?
Ah, hab mich vertan, sorry Embarrassed
Also die Aktionen sagen wir auch an, aber die SL/ST halt was gegen welche Schwierigkeit gewürfelt wird, ggf. auch Modifikatorn (gegen 6 statt 7 weil du vorhin sagtest das du Auspex an hast) der Spieler ob WK dazu kommt oder er sich was anderes ausdenkt und der SL nachdem Wurf das Resultat. ^^;


Ergänzung: Ich beziehe mich bei allen Aussagen auf die oWoD VtM sofern nicht explizit anders erwähnt.
Die nWoD Bücher habe ich immer noch nicht gelsen.
(Und ich mag VtM dennoch der hier genannten Aspekte die ich weniger gut bis eher sehr schlecht finde.
« Letzte Änderung: 21.01.2011 | 23:12 von Teylen » Gespeichert

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Gorbag

« Antworten #29 am: 21.01.2011 | 23:41 »

Zitat von: Teylen
Nur als kleiner Nitpick ^^;
Der Status ist in der Vampirgesellschaft nicht nutzlos sondern bezieht sich bei V:tM nur auf die Vampirgesellschaft, wenn man menschlichen Status will, wäre das Ruhm beziehungsweise Einfluss. ^^;
Heut ist nicht mein Tag. Da fehlt ein NICHT. Wie peinlich.

Zitat von: Teylen
Ich sehe es teilweise nicht so.
Wenn ich einen Guhl / Diener habe, kann ich auf den zurückgreifen. Einmal abgesegnet kann der SL den auch nur noch höchstens umbringen. Da hat der Guhl / Diener sogar konkrete Werte die er einsetzen kann.
Ich kann Verbündete oder Kontakte besuchen, bei der Herde den Minusfaktor für die Jagd verlangen und so was.

Bei dem Attribut Erscheinungsbild hingegen.
Sieht der Charakter halt sehr gut aus, aber es gibt fast nichts worauf er damit würfeln kann.
Will er einen NSC beeindrucken läuft es idR. über Charisma.
Fängt er an herum zu posieren heißt es "aber über den Geschmack meines Char entscheide ich" bzw. "Der NSC findet dich halt vielleicht hübsch, würfel mal normal Charisma + Etikette ob er dich auch sympathisch hält". Wobei das dann schon einer der wirklich verdammt wenigen Fälle wäre wo man Charisma würfelt weil es sonst zu etwa 90% auf Manipulation geht.

Ich kann mich innerhalb der letzten zehn Jahre an vielleicht ganze 5 Fälle - sehr, sehr hoch geschätzt - erinnern in denen auf die Fähigkeit Ausdruck gewürfelt wurde (in unterschiedlichen Gruppen).

Insofern stört mich die fehlende Vergleichbarkeit bzw. der unterschiedliche Nutzen nicht nur bei den Hintergründen.

Auch wenn die Hintergründe imho ein problematischer Aspekt sind.
Schließlich wird nirgends im GRW erwähnt das die Hintergründe massiv vom Goodwill des SL / der Runde abhängen, da kriegt man eher die Aussage das verschiedene Clans so gut sind weil die Mitglieder Hintergründe horten bzw. das horten dieser typisch für sie ist und teil der Kern-Kompetenz.

Erscheinungsbild ist Gott sei dank ja in der nWoD raus geflogen (dafür gibts Fassung). Ich denke da hat WW schon eingesehen das Sie sich damit nen Bock geschossen haben. Intelligenz ist übrigens auch in massiv mehr Skills vertreten wenn ich mich da richtig erinnere. Man hat den Fehler also wenigstens erkannt.

Ich denke aber das ein lausiger Spielleiter sowohl Hintergründe als auch Fertigkeiten und Attribute ruinieren kann. Aus meiner persönlichen Erfahrung zerlegts häufiger mal nen Hintergrund weil er ignoriert wird bzw. klein gehalten wird, du hast da vielleicht anderes erlebt (es sei dir gegönnt Wink).

Sicherlich gibt es objetiv betrachtete "Leistungsgefälle" bei den Hintergründen/Attributen/Talenten die man kaufen kann. Nur ich denke das es wenig bringen würde da jetzt eine Hausregel zu definieren die diesen Markel beseitigt. Ich glaube als Spielleiter reicht es schon sich der Schlaglöcher bewusst zu sein und dann kann man sie auch umfahren.
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Rabenmund
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Rabenmund

« Antworten #30 am: 1.03.2011 | 11:12 »

Ich würde sagen, es ist sehr stark gruppenabhängig. In der V:DA-Gruppe in der ich momentan mitspiele habe ich eher die Erfahrung gemacht, das Geistesschärfe sehr wenig bring - da wir oft detektivische Plots haben, in denen die Knowledge-Skills SEHR mächtig sind - und Intelligenz rockt wie nichts.

Die Ressourcen werden zwar eher nebensächlich abgehandelt, aber der Unterschied ist doch deutlich: Mein Char mit Resourcen 1 kann sich mit Müh und Not das Nötigste leisten, und ist oft genug auf den Goodwill der anderen angewiesen; der Char mit Resourcen 5 hat (finanziell) keine Probleme mal eine Gruppe von 10 Söldnern anzuheuern.

Status? Nun, wir merken oft genug deutlich, wie niedrig unserer in der vampirischen Gesellschaft ist... mit 120 Jahren Lebenszeit sind wir eben noch die "unerfahrenen Frischlinge".

Dafür sind Kontakte und Netzwerk bei unseren "Spionen" eine sehr gute Wissensquelle und Frühwarnsystem.


Sicher, ich stimme dir zu das viele Anwendungen von Fertigkeiten bzw. Kombinationen im Regelwerk nur angedeutet werden.... aber verdammt noch mal, wozu hat man einen eigenen Kopf? Dann macht man sich - wenn die Situation eintrifft das Fertigkeit X mit Attribut Y gewürfelt wird - eben einmal gemeinsam Gedanken, schreibt es sich auf und damit hat es sich.

Ich kann dieses sklavische Festhalten und Klammern an Regelwerke nicht verstehen, genauso wenig die Panikattacken wenn mal "was nicht im GRW steht". Ist nicht böse gemeint, aber das kann ich nicht nachvollziehen, ich glaube da bin ich ein flexibleres Spielen und Leiten gewohnt.
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Ich bin schriftlich meist ein kurzer und knapper Schreiber. Sollten Beiträge dadurch schroff oder unfreundlich wirken, weisst mich kurz darauf hin.
 
Am Besten stellt man sich meine Aussagen mit einer lebendigen Mimik vor, dann bekommt man ein Bild davon Wink
WitzeClown
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« Antworten #31 am: 4.03.2011 | 15:46 »

Ich kann dieses sklavische Festhalten und Klammern an Regelwerke nicht verstehen, genauso wenig die Panikattacken wenn mal "was nicht im GRW steht". Ist nicht böse gemeint, aber das kann ich nicht nachvollziehen, ich glaube da bin ich ein flexibleres Spielen und Leiten gewohnt.

Und ich besser geschriebene Regelwerke. Wink
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Rabenmund

« Antworten #32 am: 5.03.2011 | 16:08 »

Keine Frage, mit einem gut beschriebenen Regelwerk spart man sich einiges an Arbeit. Gefällt mir auch besser... in "der guten alten Zeit" als ich mit AD&D anfing warst du damit leider nicht sehr verwöhnt... daher bin ich es einfach gewohnt, Regelprobleme im oder vor dem Spiel auszumerzen Wink
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