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Autor Thema: Warum vernichten die Götter es einfach nicht?  (Gelesen 779 mal)
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PizzaspezialmitKäse
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PizzaspezialmitKäse

« am: 19.08.2011 | 15:14 »

Meine Spieler wünschen sich eine epische Kampage.
eigenen Steampunk-Setting (Entwicklung Spieler und SL)
System DnD3.5.
Götter sind expilzit nicht omnipräsent und nicht omnipotent. (Sondern eher extrem mächtige Wesen mit extrem viel Weisheit)

Als Grundidee hätte ich folgende Überlegung:

Einst kam es zum Konflik zwischen den meisten Göttern auf der einen Seite und einem großen übermächtigen Gott auf der anderen Seite (ein paar kleinere halfem ihm noch). Es kam wie es immer kommen muss, die Mehrheit siegt und der übermächtige Gott wurde vernichtet, bzw. seine Existenz und sein Geist wurden getrennt. Sein Geist hat nun über die Jahrtausende Anhänger zusammengeführt, die nun die Essenz befreien wollen, damit der Gott wieder ersteht.

Die Götter ?konnten/wollten? den Verlierer damals nicht vernichten.

Vernichten soll auf jeden Fall möglich sein, weil es den Spielern als eine Option zu Verfügung stehen soll (neben dem alten Gott helfen, den Status que erhalten, sprich nur den akutellen Plan aufhalten und den mächigen Gott für Jahrtausende zurückwerfen,einer dritten Partei mit der Essenz zur Macht verhelfen).

Jede Option soll augenscheinlich eine Reihe von ebenenübergreifenden Nachteilen haben, so dass die Spieler gut abwägen müssen.

Die Frage ist nun, warum haben die Götter den Verlierer damals nicht vernichten wollen/können? Beide Optionen wären ja möglich.
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Boba Fett
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Mestoph

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« Antworten #1 am: 19.08.2011 | 15:21 »

Weil sie ihn im Grunde lieben...
Das machen Geschwister nun mal.
Die fetzen sich bis aufs Blut, bleiben aber trotzem eine Familie.

Blut ist dicker als wasser.
« Letzte Änderung: 19.08.2011 | 15:25 von Boba Fett » Gespeichert

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Orakel

« Antworten #2 am: 19.08.2011 | 15:21 »

Die einfachste Möglichkeit wäre wohl (zumal, wenn ich das Richtig lese die Götter in eurem Setting eh Antropomorph sein sollen) das die Götter irgendwie nach einem Verbundsprinzip als Existenz miteinander verbunden sind. Sprich: Bring einen Gott um und ein anderer geht dabei ebenfalls drauf... wenn jetzt die jeweiligen Götter untereinander ihren "Seelengenossen" nicht kennen ist es schlicht purer Egoismus, der sie davon abhält den Anderen umzubringen. (Weil die Chance ja nicht sooo klein ist, dass man selbst dabei draufgeht.)
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Das würde Laws zu mir sagen: Method Actor 75%; Storyteller 75%; Specialist 58%; Tactician 58%; Casual Gamer 25%; Power Gamer 25%; Butt-Kicker 17%
Zwart
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Zwart

« Antworten #3 am: 19.08.2011 | 15:22 »

Wegen dem für Sterbliche unbegreiflichen Mysterium von Durak.

Alles ist Teil von Allem. Und je mächtiger die Gesamtheit ist, desto mächtiger ist jedes göttliche Individuum. Hätten die Götter also den Uber-Gott vernichtet, hätten sie sich selbst geschwächt.
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Der Zustand des Krokodils ist ungeklärt, bis jemand versucht, es abzurichten. Dann verschwindet es in einem Stimmungswölkchen.
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Pyromancer

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« Antworten #4 am: 19.08.2011 | 15:24 »

Götter können keine Götter umbringen. Das können nur Sterbliche.
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Boba Fett
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Mestoph

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« Antworten #5 am: 19.08.2011 | 15:25 »

Sie dachten, sie hätten es getan.
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Eulenspiegel
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Eulenspiegel

« Antworten #6 am: 19.08.2011 | 15:33 »

  • Die niederen Götter, die Anhänger des mächtigen Gottes waren, haben ein Schutzritual gesprochen, das die Vernichtung verhinderte.
  • Das Ritual der Vernichtung ist sehr gefährlich: Um einem Gott endgültig zu vernichten, muss man ihm soviel Energie zuführen, bis er platzt. Wenn man sich hierbei jedoch verschätzt, wird der Gott nicht vernichtet, sondern steigt im Gegenteil gestärkt aus dem Ritual hervor. (Die Energie, die ihm zugeführt wurde, steigert seine Macht, hat ihn jedoch nicht überladen.)
  • Auch bei Göttern gibt es so eine Art Gerichtsverhandlung. Und diese Gerichtsverhandlung dauert nunmal einige 1000 Jahre.
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PizzaspezialmitKäse
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PizzaspezialmitKäse

« Antworten #7 am: 19.08.2011 | 15:45 »

Danke für eure Idee

Das Götter nur von Sterblichen vernichtet werden können, sagt mir fast am meisten zu, die Götter haben dadurch einen Grund es auch keinem Sterblichen zu sagen, warum sollten sie es, sonst könnten die das ja auch bei einem selbst versuchen. Wobei das mit der Seelenverbundenenheit auch einen super Aspekt mit reinbringen würde, muss ich auf jeden Fall drüber nachdenken.

Gefährlich soll die Vernichtung ebenfalls sein, die Ebene der Existenz, wo die Essenz liegt, soll dabei zerstört werden. (Es gibt aber weitere Ebenen der Existenz, nur nicht alle Rassen leben überall, explizit Menschen gibt es nur auf dieser einen Ebene).

Das sie den Gott für Tot hielten, wollte ich nicht nehmen, den der Status Quo soll Wächter der Essenz und Wächter des Geistes einschließen (wobei der Wächter des Geistes bereits vor Jahrtausenden korrumpiert wurde). Die Spieler müssten bei dieser Lösung also neue Wächter finden.

Die Gerichtsverhandlung finde ich nicht so pralle, klingt mir zu wenig episch und zu sehr menschlich.

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Dark_Tigger
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Dark_Tigger

« Antworten #8 am: 19.08.2011 | 15:52 »

  • Das Ritual der Vernichtung ist sehr gefährlich: Um einem Gott endgültig zu vernichten, muss man ihm soviel Energie zuführen, bis er platzt. Wenn man sich hierbei jedoch verschätzt, wird der Gott nicht vernichtet, sondern steigt im Gegenteil gestärkt aus dem Ritual hervor. (Die Energie, die ihm zugeführt wurde, steigert seine Macht, hat ihn jedoch nicht überladen.)
Die Idee finde ich sehr cool irgendwie.
Werde ich vll mal klauen

  • Auch bei Göttern gibt es so eine Art Gerichtsverhandlung. Und diese Gerichtsverhandlung dauert nunmal einige 1000 Jahre.

Vielleicht konnten auch einige der pazifistischeren Gottheiten, es nicht über sich bringen einem Todesurteil zuzustimmen.
Einfach weil das Töten grundsätzlich ihren Prinzipien wiederspricht. Damit es überhaupt zu einer Bestrafung kam wurde dann dieser Kompromiss gefunden.[/list]
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dx1
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« Antworten #9 am: 19.08.2011 | 16:05 »

Wenn es kein Übel, bzw. das Böse™ mehr gibt, dann ist das Gute™ auch nichts wert und niemand weiß es zu schätzen. Vielleicht haben die "guten" Götter ja den Bösewicht vernichtet, aber dann musste jemand seinen Platz einnehmen. Ein Gott oder ein Mensch? Vielleicht gibt's auch gerade keinen "gestärkten, bösen Gott", sondern dass ist alles nur Show, um die SC auf den leeren Thron zu locken?
« Letzte Änderung: 19.08.2011 | 16:08 von dx1 » Gespeichert

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« Antworten #10 am: 19.08.2011 | 16:06 »

Irgendetwas sorgt für die Unsterblichkeit der Götter. Dieses Etwas kann man entfernen, nur würden dadurch alle Götter sterblich werden. Dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden.
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PizzaspezialmitKäse

« Antworten #11 am: 19.08.2011 | 16:12 »

@dx1,

gut oder böse habe ich noch nicht so wirklich festgelegt, bei drei Parteien, die Mitspielen werden auf jeden Fall auch schwer. Deswegen haben wir die Gesinnungen auch weggelassen, und die Protection, bzw. Detectionsspells auch ein bischen überarbeitet.
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« Antworten #12 am: 19.08.2011 | 16:17 »

Ich hab's nicht grundlos immer(?) in Anführungsstriche gesetzt. Wie gesagt: Ohne "böse" gibt's kein "gut" und die Ansicht, was richtig, falsch, gut oder böse ist, ist subjektiv.
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« Antworten #13 am: 19.08.2011 | 16:46 »

Die Frage ist nun, warum haben die Götter den Verlierer damals nicht vernichten wollen/können?

Sie wollten keinen auf die dumme Idee bringen, dass es möglich ist, Götter zu vernichten, aus Angst, irgendwann selbst dran zu sein.
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« Antworten #14 am: 19.08.2011 | 16:51 »

Einige Führer der Götter-Allianz hielten es für günstig, sich einen äußeren Feind zu bewahren. Das schafft Einheit.
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« Antworten #15 am: 19.08.2011 | 18:55 »

Es gab einen Verräter unter den Göttern, der die Vernichtung verhinderte. Die anderen Götter dachten, dass der Gegner tot sei.

Schlicht Unwissenheit: So oft geschieht solch eine Trennung nicht, die Götter dachten, dass es da kein Zurück mehr gibt.

Der böse Gott konnte sich rechtzeitig zurückziehen, wie ein Lich z.B. in sein Dingsbums.
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« Antworten #16 am: 19.08.2011 | 21:17 »

Sie waren nicht genug?
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Einen religiösen Menschen zu einer anderen Religion bekehren zu wollen ist wie einem Autofahrer eine Wegbeschreibung geben zu wollen während grad sein Navi labert.

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PizzaspezialmitKäse

« Antworten #17 am: 23.08.2011 | 10:10 »

Mein Plan wäre nun folgendes:

Der "Böse" Gott wurde nicht vernichtet, da dies nur durch Sterbliche geschehen kann. Ok, man könnten den Sterblich danach vernichten, aber zum einen ist das Risiko zu groß, dass nicht zu schaffen, bevor er das Wissen weiter gibt. Zum Anderen fürchtet man sich vor der Karmalen Verknüpfung unter den Göttern. Stirbt einer nimmt er immer mindestens einen, teilweise mehrere automatisch mit ins Grab.

Die Götter schuffen also ein Grab für die Essenz des "bösen" Gottes. Um die Essenz zu begraben war aber das Erschaffen einer ganzen Ebene notwendig. Diese bevölkerten die Götter mit ihren eigenen Rassen, ausserdem schuffen sie eine weitere Rasse, welche durch Anpassungsgabe, Erfindungsreichtum und Listigkeit die Bewachung dauerhaft übernehmen soll, die Menschen. Die Menschen wissen aber nicht um ihre Aufgabe, um sich gedankenlesenden Suchenden nicht zu offenbaren.

Für den Geist des Gottes schuffen sie eine weitere Ebene, auf der Sie einen mächtigen, uralten, unsterblichen Drachen als Bewacher einsetzten. Da der Geist immer noch einflüstern konnte, wählte man hier keine schwachen Wesen. Über die Jahrtausende erlag der Drache doch den Einflüsterungen und wandte sich gegen seine Aufgabe. Mit seiner Macht erschuff er sich eine Dienerrasse, die Drakhin, welche für Ihn die Essenz suchten. Diese fand er schließlich auf der Ebene der Menschen, und versucht diese nun mit seinen Drakhin, verführten reptiloiden Rassen und Drachen zu übernehmen.

Gleichzeitig hat der Gott Gruumsh einen Weg gefunden, sich die Essenz einzuverleiben, und mächtiger zu werden, und sendet seine Orks, Goblins, Trolle und Oger aus, um die Ebene von den Menschen zu reinigen, damit er ein Ritual durchführen kann, um sich die Essenz einzuverleiben.
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Althena
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« Antworten #18 am: 2.11.2011 | 02:32 »

Vielleicht weil sie es nicht dürfen.

Götter sind einfach Kinder, die mit anderen Kindern zusammen im Sandkasten Krieg spielen. Wenn ein Kind die Sandburg eines anderen kaputt macht, gibt es vielleicht Tränen und einen bösen Blick der Mutter, aber mehr passiert nicht.

Wenn aber ein Kind mit einem Stein nach einem anderen wirft, stürmen gleich zwei Mütter los, reißen die Kinder auseinander und streiten sich ob nun Kevin oder Justin der böse war, den "mein Kind würde NIEEEE ohne Grund sowas tun, ihr Rotzblag hat es provoziert!"

Kinder können erbarmungslos sein, aber mit ihren Müttern legen sie sich ungern an ^^ (das wäre dann der Fall von Teeniegöttern ^^)
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