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Balancing zwischen den Disziplinen
John Doe:
Hi an alle,
@ Chiungalla
--- Zitat von: Chiungalla am 27.09.2011 | 15:45 ---Das ist eine sehr gute Frage, und nicht ganz einfach zu beantworten. Balance ist ja Ausgewogenheit zu Deutsch. Und ich würde die unterschiedlichen Rassen und Disziplinen als ausgewogen bezeichnen, wenn sie das gleiche leisten, also ähnlich viele Spotlights haben, in einer typischen Kampagne. Das lässt viel Spielraum für die Designer weil es immer auch ein bisschen drauf ankommt, wie genau man jetzt spielt.
Als unausgewogen empfinde ich aber wenn eine Disziplin die klar als Kämpferdisziplin zu erkennen ist, im Kampf deutlich schwächer ist als eine andere Kämpferdisziplin. Oder wenn eine Disziplin dafür bluten muss, weil sie in einem Bereich Fähigkeiten hat, die man eh kaum benötigt im Abenteureralltag. Oder wenn eine Rasse über alle Disziplinen betrachtet unterm Strich schlecht abschneidet, wie der Windling.
--- Ende Zitat ---
erstens habe nicht nur ich definiert was ich unter Balance verstehe, sondern auch du ;) , also daher... haben wir beide für uns definiert was wir unter Balance verstehen.
--- Zitat von: John Doe am 26.09.2011 | 20:23 ---Und genau diese Art und Weise, dass jede Disziplin ihre Nische hat, lässt mich sagen: Die Disziplinen in Ihrer Gesamtheit sind ausbalanciert. Im Umkehrschluss heißt das natürlich auch, wenn ein Schwertmeister seine Talente nie in vollen Umfang nutzt, und nur die Talente benutzt die ein Krieger hat, dann ist es unausbalanciert. Das ist aber keine Schwäche des Systems, sondern des Spielers und Spielleiters.
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: John Doe am 26.09.2011 | 15:38 ---Ich finde diesen Ansatz suboptimal, man sollte eher fragen, ob eine Disziplin einzigartig ist, ob eine Disziplin ihren ganz eigenen Bereich hat, den keine andere Disziplin hat. Meiner Meinung nach kann ED das gewährleisten, jede Disziplin hat einen Aufgabenbereich den nur Sie erfüllen kann. Neben diesem Hauptbereich, kann jede Diszplin noch andere Sachen, den auch andere Disziplinen beherrschen, aber halt nich so gut.
Ich denke die Disziplinen erscheinen deshalb unausbalanciert, weil die spezifischen Stärken und Schwächen der jeweiligen Disziplinen nicht ausgespielt werden, ich kann und mach das auch leider nicht immer - mangels Spieler- und Spielleiterfähigkeit - aber versuche es.
--- Ende Zitat ---
zweitens habe ich schon in vorherigen Posts geschrieben was ich darunter verstehe und habe halt nur dann noch einmal alles zusammengefasst...
das nur noch mal dazu.
@all
mittlerweile könnte man den thread umbenennen in "Balancing zwischen den Kampfdisziplinen". Ich denke immer noch das die Disziplinen grsl. ausbalanciert sind als Disziplinen, jede hat Ihren Bereich in dem sie der "König" ist.
Die Kampfdisziplinen untereinander nehmen sich auch nicht soviel, es gibt ein kleines Plus für den Krieger, aber wenn der Krieger in einem Kampf irgendwelche Angsttalente gegen sich hat, würde der Schwertmeister gewinnen usw. Jeder Kampf kann so sein, dass jede Kampfdisziplin diesen gewinnt. Der Krieger ist halt ein Allroundkämpfer, so bald in diesem Kampf aber andere Talente als Kampftalente gegen den Krieger eingesetzt werden - bspw. angst, Taunt usw... - dann kommen die anderen Kampfdisziplinen.
Jut das noch einmal zum Abschluss.
Mit Gruß John
Bluerps:
Das ist der Punkt. Ich habe kein Problem zuzustimmen, das der Krieger im Schnitt der beste Kämpfer ist (was auch irgendwo Sinn ergibt), aber ich sehe nicht wieso er so weit überlegen sein sollte, das die anderen Kämpfer überflüssig würden.
--- Zitat von: ragbasti am 27.09.2011 | 19:12 ---Sein Tier blind in den Kampf zu schicken geht nebenbei ein wenig gegen die Überzeugung der Disziplin, denn er setzt dieses ja bewusst einer gefahr aus.
--- Ende Zitat ---
Normalerweise schickt man seine Tiere ja auch nicht blind in den Kampf, sondern weiß was man tut. Ich denke nicht das ein Beastmaster etwas falsch macht, wenn er ein kampfstarkes Tier mit in einen Kampf nimmt.
Bluerps
ragbasti:
natürlich nicht, aber was kampfstarkes muss man auch ersteinmal zahm kriegn und das ist die schwerste sache dabei.
Schließlich folgt ein tier einem erst ab nem bestimmten loyalitätsgrad und erst auf dem höchsten (loyal) folgt es einem auch bereitwillig in den kampf.
So ein tier zu zähmen dauert dann schon ein paar wochen und danach muss es noch trainiert werden. Dazu gibt es schließlich diese talente.
Bluerps:
Deswegen ist man ja Beastmaster, damit man sowas auch hinkriegt.
Bluerps
Chiungalla:
--- Zitat von: ragbasti am 27.09.2011 | 19:12 ---Dies kommt besonders in den größeren Kampagnen extrem zum Vorschein, wo die Gruppe gerne mal vom Meister gefangengenommen wird :P
--- Ende Zitat ---
Bei euch vielleicht.
--- Zitat von: ragbasti am 27.09.2011 | 19:12 ---Man hat zwar mit Claw Shape einen sehr sichere und Konstante waffe, welche nicht pariert werden kann, und Frenzy ist auch schon und gut, aber Frenzy ist zuende sobald man verfehlt und Claw Shape ist halt spätestens ab dem dritten oder vierten Kreis von der Stufe her genauso gut wie alle anderen, sobald die ersten Fadenwaffen auftauchen sogar eher schlechter.
--- Ende Zitat ---
Wieso sollte man Attacken mit Claw Shape denn nicht parieren können?
Frenzy ist vor allem nützlich um große Mengen schlechter Gegner schnell los zu werden.
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