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Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Thema: Warum DSA und Vampire so beliebt sind! (Gelesen 5857 mal)
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Sicherheitselfe
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #25 am:
30.10.2011 | 16:40 »
Zitat von: youth nabbed as sniper am 30.10.2011 | 15:34
Was ich mich gerade hinsichtlich dieser beiden Spiele auch frage: gibt es vielleicht eine verbreitete Spielvorliebe des Nichtstuns, Zuschauens, die genau von diesen Spielen hervorragend bedient wird?
Das denke ich auch, ja.
Wenn ich mir anschaue, wie einige Bekannte auf alle Neuerscheinungen mit Metaplot lauern und die verschlingen, muss da was dran sein.
Das Nervige dabei war für mich immer, dass dieser Gruppe der Metaplot dann in einer Weise heilig ist, die abweichende Ansätze im Keim erstickt.
Einer der Hauptgründe, warum ich mit DSA gebrochen habe.
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killedcat
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
«
Antworten #26 am:
30.10.2011 | 17:17 »
Als weiteren Grund dafür, dass besagte Spiele so beliebt sind, könnte ich mir folgenden vorstellen:
- Die Spiele sind einfach gut und die aufgeführten Kritikpunkte einer kleinen, elitären Szene, die besagte Spiele teilweise dysfunktional nennen, sind schlicht unnützer Unsinn. Die Spieler interessieren sich nicht für komische Theorien und haben einfach Spaß mit besagten Systemen.
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Dr.Boomslang
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #27 am:
30.10.2011 | 17:23 »
Zitat von: Lord Verminaard am 30.10.2011 | 14:50
Casual Play: Das findet statt, sicher. Aber gewiss nicht, weil die DSA-Regeln dafür auch nur ansatzweise geeignet wären. Allein einen DSA4-Helden zu generieren, ist für einen Casual Player ein Albtraum (und übrigens auch für einen absolut nicht Casual Player wie z.B. Morvar, oder mich).
Da möchte ich nochmal einhaken, das ist ein interessanter Punkt.
Für Leute die verschiedene Rollenspiele kennen ist DSA4 sicher eine absolute Katastrophe, allein was die Komplexität der Regeln angeht. Für Einsteiger ist das aber womöglich gar keine Hürde. Ein angehender DSA-Meister ist häufig nicht nur bereit sehr viel Arbeit ins Studium der Regeln zu investieren, es ist sogar eine Art eigenes Hobby (siehe Punkt 4 im Startpost). Die Spieler sind zwar meist deutlich weniger bereit viel zu lernen, aber sie sind wahrscheinlich auch beeindruckt von den scheinbar unendlichen Möglichkeiten. Ein System das man gleich durchschaut und bei dem man viel selbst machen muss wirkt lange nicht so interessant. Schon bei DSA3 haben wir damals gleich mit allen Erweiterungsregeln gespielt die wir bekommen konnten, einfach weil wir sie ausprobieren wollten. Eine Flut von Regeln und Optionen vermittelt einen Eindruck von Fülle, Möglichkeiten die es zu erforschen gilt. Diesen menschlichen Forscherdrang machen sich heute hunderte von Computerspielen zu nutze in denen man nach immer wieder gleichen Prinzipien Punkte auf irgendwelche obskuren Skillz&Powerz verteilt.
Viel Spielmaterial muss also für den Casual Player nicht abstoßend wirken, im Gegenteil, der Casual Player möchte Optionen serviert haben, weil er selbst keine großen Ideen und Vorstellungen mitbringt. Wenn man unter Casual Playern allerdings gelangweilte Alt-Rollenspieler versteht, die alles schon hundert mal gesehen haben und nur entspannt ihre eigenen Ideen umsetzen wollen, dann ist künstliche Komplexität natürlich nicht das richtige Mittel um diese Gruppe anzusprechen.
Ich halte es für einen großen Irrtum, dass gerade Einsteiger einfache Spiele haben wollen. Natürlich soll der Einstieg selbst einfach sein, dafür sorgt meist ein erfahrener Spieler der einen einführen kann. Aber gleich als nächstes wollen Einsteiger Optionen präsentiert bekommen aus denen sie auswählen können. Bevor man selbst kreativ werden kann braucht es viel zum konsumieren, das ist ganz normal. Dieses Bedürfnis können viele stringentere, einfacher aufgebaute Systeme nicht bedienen.
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Coldwyn
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Coldwyn
Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
«
Antworten #28 am:
30.10.2011 | 17:24 »
Zitat von: killedcat am 30.10.2011 | 17:17
Als weiteren Grund dafür, dass besagte Spiele so beliebt sind, könnte ich mir folgenden vorstellen:
- Die Spiele sind einfach gut und die aufgeführten Kritikpunkte einer kleinen, elitären Szene, die besagte Spiele teilweise dysfunktional nennen, sind schlicht unnützer Unsinn. Die Spieler interessieren sich nicht für komische Theorien und haben einfach Spaß mit besagten Systemen.
Genau an dieser Stelle klopft die Realität an und sagt "nein". ..
Im Ernst, wenn angedachter Spielstil und tatsächlicher Spielstil identisch w#ren, gäbe es kaum DSA-Threads.
Den Sinn solcher Beiträge nur als Bashing oder Miesmacherei zu sehen ist leicht Kurzsichtig. Es sieht doch so aus: Es ist auch mal angebracht sich als Spieler/Konsument des Systems ein paar Gedanken zu machen und ein paar Zusammenhänge zu sehen, dann fällt es vieleicht mal wieder leichter eine Edition zu erstellen, die mit dem gewollten Spielstil Hand in hand geht, zudem bringt es dazu mal über heilige Kühe nachzudenken.
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Dark_Tigger
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #29 am:
30.10.2011 | 21:30 »
Was Dr.Boomslang sagt kann ich mal aus eigener Erfahrung unterschreiben. Die Möglichkeiten haben uns am Anfang begeistert, mehr war besser.
Deswegen haben wir uns ebenfalls recht schnell die Erweiterungsregeln zu DSA3 besorgt. Und dann Recht schnell DSA4 und dann 4.1 weil es mehr versprach.
Und mehr ist ja besserer. Richtig?
Nun ab dem Wechsel auf 4.1 kamen mir da doch zunhemend Zweifel weil ich durch das mehr und mehr und MEHR nicht mehr durchstieg.
Aber das war dann auch der Zeitpunkt als ich schnupperweise andere Systeme zu erkunden begann und dadurch herausfand das es auch anders geht.
Sonst hätte ich vielleicht einfach geschluckt die Zähne zusammen gebissen und weiter gemacht "bis es klappt".
(Ich war damals ein ziemlich verblendetes kleines Ding für mich gab es DSA, D&D (was iwi eher so Action-RPG mit Dungeons und so war. ihhh) und ich hatte mal was von SR gehört aber es nie gesehen.
)
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Ich bin so froh, dass ich bei den Guten bin.
-Hagen Rether
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-Ich
killedcat
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #30 am:
31.10.2011 | 00:26 »
Zitat von: Coldwyn am 30.10.2011 | 17:24
Genau an dieser Stelle klopft die Realität an und sagt "nein". ..
Im Ernst, wenn angedachter Spielstil und tatsächlicher Spielstil identisch w#ren, gäbe es kaum DSA-Threads.
Den Sinn solcher Beiträge nur als Bashing oder Miesmacherei zu sehen ist leicht Kurzsichtig. Es sieht doch so aus: Es ist auch mal angebracht sich als Spieler/Konsument des Systems ein paar Gedanken zu machen und ein paar Zusammenhänge zu sehen, dann fällt es vieleicht mal wieder leichter eine Edition zu erstellen, die mit dem gewollten Spielstil Hand in hand geht, zudem bringt es dazu mal über heilige Kühe nachzudenken.
Hmm? Von Bashing und Miesmacherei hab ich nie gesprochen. Nur von falscher Wahrnehmung. Viele Leute haben offensichtlich viel Spaß mit DSA und Vampire und da kommen Leute und wundern sich, dass die nicht die viel "besseren" Spiele spielen und beginnen Threads zu eröffnen, weil sie das nicht verstehen. DSA, das mehr Menschen Spaß bereitet als die "funktionaleren" Spiele, ist aber das schlechtere Spiel. Ja klar. Und es ist unrealistisch anzunehmen, dass vielleicht die Prämisse des Fragestellers dieses Threads verkehrt ist?
*Schulterzuck*
Ich habe nichts dagegen, wenn über die o.g. Systeme nachgedacht wird. Ich habe auch nix gegen das Schlachten der "heiligen Kühe" (auch wenn ich den Verdacht habe, dass damit ganz andere Leute mehr Probleme haben, als die Spieler sogenannter dysfunktionaler Systeme). Das ändert aber nichts daran, dass die Grundannahme, besagte Spiele seien so schlecht, angesichts des Fakts, dass sie so beliebt sind, doch ein wenig weit hergeholt scheint. Aber vielleicht ist das ja auch so eine heilige Kuh. Die lass ich lieber mal in Ruhe
«
Letzte Änderung: 31.10.2011 | 00:31 von killedcat
»
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Sicherheitselfe
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #31 am:
31.10.2011 | 00:36 »
Zitat von: killedcat am 31.10.2011 | 00:26
Das ändert aber nichts daran, dass die Grundannahme, besagte Spiele seien so schlecht, angesichts des Fakts, dass sie so beliebt sind, doch ein wenig weit hergeholt scheint.
Meiner Warnehmung sind gerade hier im Thread viele (valide) Gründe genannt worden, warum DSA so eine große und begeisterte Spielerschaft hat - und die haben teilweise gar nichts und teils so gut wie nichts mit dem eigentlichen Spiel zu tun.
Ich behaupte wertungsfrei:
DSA könnte noch wesentlich schlechter sein und es würde nicht viel ändern.
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killedcat
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #32 am:
31.10.2011 | 00:45 »
Und genau das ist es, was ich so faszinierend finde. Wenn ein System sehr erfolgreich ist, das einem selbst nicht liegt, dann kann es an allem liegen außer daran, dass das System einfach richtig ist. Wie gesagt, Perfektion gibt es nicht und ich würde DSA4 nicht für Geld spielen wollen, aber warum fällt es so schwer einfach mal anzunehmen, dass das Spiel genau so, mit den Fehlern und Vorteilen die es nun einmal hat, richtig ist?
Die erfolgreichen Systeme sind Mist, der kleine Indy-Klecks, den keine Sau außer den Foren-Hampeln spielen will, ist die größte Erfindung seit der selbstbestreichenden Brotscheiben. Und weil das so ist, muss man Theorien aufstellen, warum die Systeme so erfolgreich sind, abgesehen von der Möglichkeit, dass sie - so wie sie sind - gut sind. Denn das kann ja nun wirklich nicht sein.
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #33 am:
31.10.2011 | 00:57 »
Zitat von: Dr.Boomslang am 30.10.2011 | 17:23
Für Leute die verschiedene Rollenspiele kennen ist DSA4
sicher
eine absolute Katastrophe, allein was die Komplexität der Regeln angeht.
Ich weiß nicht, ich kenne mehr als eine DSA-Gruppe, und die sind für mich unverständlicherweise fast alle glücklich wie die Schweine im Dreck. Das sind keine Monokulturen, ganz im Gegenteil, ein "Meister" wollte mir sogar mal PtA zeigen (keine Zeit gehabt), ein ander Mal saß er bei meinen ersten Gehversuchen mit Fiasco mit seiner halben Gruppe begeisert bei mir. Einen Teil konnte ich auch für Savage Worlds begeistern, eine Konvertierung kommt ihnen aber nicht in die Tüte.
Was bedeutet überhaupt "dysfunktional", dieses große Anathema über all jene Rollenspiele, die von der reinen Lehre des GNS als Ketzer in die Dunkelheit gestoßen werden? Soweit ich weiß "ganz funktionslos" oder "kaputt". So. Was ist die Funktion eines Spieles? Fun. Den haben die. Funktion erfüllt. Klar, es geht immer besser, schon gar bei einem solchen Trumm wie DSA, aber es FUNTKIONIERT.
Mir kommen viele dieser Threads ein bißchen vor, als sage man "Ihr habt vielleicht Spaß, aber nicht mit der RICHTIGEN Methode." Als käms
darauf
an. Ich bin da ganz bei killedcat.
DISCLAIMER: Ich habe eine nostalgische Schwäche für das frühe Aventurien und ich hasse das DSA-System in allen Inkarnationen nach 1.5.
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Zitat von: korknadel am 3.08.2011 | 06:28
Rollenspiele sollen bei Dir im besten Fall eine gewisse Schwermut, Resignation und Melancholie hervorrufen.
Zitat von: GanzAnderesForum
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Teylen
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #34 am:
31.10.2011 | 01:26 »
Ich hoffe einmal das der Thread offen bleibt und poste vorallem um ihn in's Abo zu nehmen.
Allerdings als kurzer Inhalt weshalb ich ihn im Abo haben mag, ich würde einen Punkt gerne vertiefen der da wäre,..
Zitat von: TAFKAKB am 30.10.2011 | 11:38
All diese Argumente sollten sich mit wenigen Anpassungen auch auf Vampire und Shadowrun übertragen lassen.
In Bezug auf Vampire würde ich einige Punkte hinzunehmen und es etwas anders strukturieren.
Vorwiegend basierend auf dem was auf der Grand Masquerade auf Panels seitens des Verlegers an Gründen bezüglich des Rollenspiel geäußert wurde.
Der (bzw. ein) Metaplot wurde hierbei als eher weniger zum Erfolg beitragend bewertet.
Zumal der Metaplot als Erfolgsfaktor dem Weiterbestehen von Spielgruppen nach der Einstellung des Metaplots widerspricht.
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Coldwyn
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #35 am:
31.10.2011 | 09:04 »
@Hróðvitnir
Dysfunktionalität und/oder Beliebtheit und glückliche Spieler haben so rein gar nichts miteinander zu tun.
Dysfunktional macht auch nur Sinn wenn man den kompletten Begriff hernimmt, also ein Dysfunctionaler Hybride, sprich: Hier werden zwei Spielziele so unglücklich miteinander gekreutzt, dass es zu Reibungen kommt.
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killedcat
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Objektiv schlechter Rollenspieler. Wirklich mies!
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #36 am:
31.10.2011 | 09:07 »
Zitat von: Coldwyn am 31.10.2011 | 09:04
Dysfunktionalität und/oder Beliebtheit und glückliche Spieler haben so rein gar nichts miteinander zu tun.
Ursprungspost:
Zitat
kam die Frage auf, weshalb insbesondere DSA denn eigentlich ob seiner analysierten Dysfunktionalitäten doch so vielen Spielern so viel Freude bereitet. Sind die alle anspruchs- und/oder ahnungslos?
Dann ist die Diskussion ja zu Ende.
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ErikErikson
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Re: Warum DSA und Vampire zwar "dysfunktional" sind, aber trotzdem rocken!
«
Antworten #37 am:
31.10.2011 | 09:14 »
Zitat von: Eulenspiegel am 30.10.2011 | 11:42
Ein weiterer Grund für den Erfolg von DSA ist möglicherweise, dass es das
Barbie-Spiel
unterstützt.
Joah, ich würde aber PM-Spiel nennen. Aber das ist meine Meinung. DSA unterstützt PM Spiel, besser als jedes anderere RPG auf dem Markt, deshalb ist es so erfolgreich.
Zweiter Punkt: DSA war sehr originell und liebevoll gemacht. Die grundlegenden Sachen, also die Länder usw sind schön. Beispielsweise die Städtenamen. Die sind gleichsam einprägsam, exotisch, und vermitteln ein gefühl für das entsprechende Land. Thorwal ist IMHO etwas besser als Waterdeep, und tausendmal besser als Tiefwasser oder Schattental.
«
Letzte Änderung: 31.10.2011 | 09:17 von Erik Erikson
»
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Coldwyn
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #38 am:
31.10.2011 | 09:37 »
Zitat von: killedcat am 31.10.2011 | 09:07
Dann ist die Diskussion ja zu Ende.
Sie hätte nie mit der Prämisse starten dürfen.
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #39 am:
31.10.2011 | 09:48 »
Die Frage ist doch nicht wieso DSA dysfunktional ist.
Sondern wieso DSA derart populär ist und für eine Vielzahl von Spielern funktioniert.
Obwohl die formale Betrachtung von DSA Anzeichnen für fehlende Funktionalität liefert.
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Roland
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #40 am:
31.10.2011 | 09:56 »
Vielen Spieler sind andere Dinge wichtig, als funktionierende Regeln und ein brauchbarer Hintergrund. TAFKAB hat schon viele Faktoren aufgezählt, die für DSA sprechen. Ich würde schätzen dass für 70-80% der Rollenspieler soziale Gründe bei der Spiel-/Rundenwahl überwiegen.
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #41 am:
31.10.2011 | 10:37 »
Zitat von: Eulenspiegel am 30.10.2011 | 11:42
Ein weiterer Grund für den Erfolg von DSA ist möglicherweise, dass es das
Barbie-Spiel
unterstützt.
Klingt sehr vernünftig. Es gibt zwar Leute, die ihr Leben nichts anderes gespielt haben, aber ich kenne auch eine Reihe von Leuten, die sich immer wieder bewusst für DSA entscheiden. Die müssen ja irgendwelche Vorteile sehen.
Vielleicht gibts auch noch andere Dinge?
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #42 am:
31.10.2011 | 11:11 »
Zitat von: Roland am 31.10.2011 | 09:56
Vielen Spieler sind andere Dinge wichtig, als funktionierende Regeln und ein brauchbarer Hintergrund. TAFKAB hat schon viele Faktoren aufgezählt, die für DSA sprechen. Ich würde schätzen dass für 70-80% der Rollenspieler soziale Gründe bei der Spiel-/Rundenwahl überwiegen.
Das kommt mir auch so vor.
Ich warte aber noch auf @Xermides. Der ist ja gleichzeitig ein gebildeter Alles-Spieler und glücklicher DSA Fanboy.
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Samael
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #43 am:
31.10.2011 | 11:32 »
Zitat von: Dr.Boomslang am 30.10.2011 | 12:45
Wenn ich an die 90er zurück denke, dann waren die Spiele die man kannte und die man auch kaufen konnte (auf deutsch) nur DSA und Vampire
Da trügt dich deine Erinnerung aber. Weitere gut auf deutsch verfügbare und unterstuetzte Systeme waren Shadowrun, AD&D, Midgard, Call of Cthulu, MERS, Earthdawn, Mechkrieger...
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
«
Antworten #44 am:
31.10.2011 | 14:06 »
@Samael:
Wenn Du Ende der 80-er Anfang der 90-er total begeistert vom aufkommenden Vampirboom warst, dann gab es nur Vampire (Von denen gab es Anfang der 90-er jede Menge Rollenspielneulinge).
Genauso bekamst Du in den Spieleläden am ehesten DSA zu Gesicht. Zu dem Zeitpunkt war AD&D nur noch in sehr gut sortierten Spieleläden zu finden, während DSA seinen eigenen kleinen Bereich hatte.
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #45 am:
31.10.2011 | 14:11 »
Zitat von: killedcat am 31.10.2011 | 00:45
Und genau das ist es, was ich so faszinierend finde. Wenn ein System sehr erfolgreich ist, das einem selbst nicht liegt, dann kann es an allem liegen außer daran, dass das System einfach richtig ist. Wie gesagt, Perfektion gibt es nicht und ich würde DSA4 nicht für Geld spielen wollen, aber warum fällt es so schwer einfach mal anzunehmen, dass das Spiel genau so, mit den Fehlern und Vorteilen die es nun einmal hat, richtig ist?
Die erfolgreichen Systeme sind Mist, der kleine Indy-Klecks, den keine Sau außer den Foren-Hampeln spielen will, ist die größte Erfindung seit der selbstbestreichenden Brotscheiben. Und weil das so ist, muss man Theorien aufstellen, warum die Systeme so erfolgreich sind, abgesehen von der Möglichkeit, dass sie - so wie sie sind - gut sind. Denn das kann ja nun wirklich nicht sein.
Da stimme ich dir 100%ig zu. Ich musste auch zuerst an die Mauerschau aus dem elitären Hinterhof heraus denken.
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
«
Antworten #46 am:
31.10.2011 | 14:31 »
Zitat von: Samael am 31.10.2011 | 11:32
Da trügt dich deine Erinnerung aber. Weitere gut auf deutsch verfügbare und unterstuetzte Systeme waren Shadowrun, AD&D, Midgard, Call of Cthulu, MERS, Earthdawn, Mechkrieger...
Das stimmt, und insofern ist es mal interessant, zu fragen, welche Faktoren für das Scheitern (oder bei SR die Etablierung) dieser Systeme in RSPler-Kreisen ausschlaggebend waren.
Midgard hatte einen kurzen Versuch zu Anfang der 90er gewagt, mehr als Liebhaberbücher auf den Markt zu bringen, da war DSA schon fest etabliert.
(A)D&D hatte damals schon den Ruf weg, für "(Anfänger,) Deppen & Draufschläger" zu stehen. Natürlich völlig unverdient, aber der Ruf blieb hängen. Obwohl einige strukturell sehr "storylastige", dramaturgisch aufgebaute Abenteuer publiziert wurden (Die "Dales-Triologie" ist mir z.B. als äußerst storylastig in erinnerung geblieben), gelang es (A)D&D nach meinem eindruck nicht, diesen schlechten Ruf loszuwerden. (Noch heute ruft das Wort "Dungeon" ja bei manchen Leuten Abwehrreaktionen hervor.)
Shadowrun war in den 90ern zugegebenermaßen erfolgreich (ist es sicher noch), konnte auch gewissermaßen den Spagat zwischen Storytelling und Dungeonexploration irgendwie bewältigen, hatte aber (nach meinem sehr subjektiven) Eindruck seine Fangemeinde in erster Linie wegen des Equipment-Porn und des "erwachsenen" Cyberpunk-Anspruchs, vor allem aber wegen des neuen, unbekannen Settings.
Shadowruns Schwesternrollenspiel "Earthdawn" konnte dagen weder bei uns noch in anderen Ländern den jeweiligen Fantasy-Champion (DSA, D&D, frz. Markt usw. kenne ich leider nicht) ernsthaft in Gefahr bringen. Gleiches gilt für Warhammer (wobei da die F&S-Übersetzung nach den 90ern kam, aber die ersten teile Enemy Within Kampagne von irgendjemand anderem übersetzt herausgegeben waren, iirc). Das kann nicht allein daran gelegen haben, dass die Regeln der alten ED-Editionen besonders viel schlechter waren als die von DSA oder V:tM. Hier glaube ich, dass sich das SR-Setting "Barsaive" nicht gegen das etablierte Fantasysetting Aventurien durchsetzen konnte (wobei beide Settings ziemlich zusammengewürfelt sind).
Meine Schlussfolgerung: in den 90ern konnte man mit unerschlossenen bzw. noch nicht fest etablierten Settings viele Spieler an ein Spielsystem locken und binden, ohne dass die Regeln besonders viel leisten mussten. Seltsame Regeln (und sie zu ignorieren) war die deutsche RPG-Szene ja schon von DSA gewöhnt. Im Fantasybereich konnte sich kein neues Setting gegen DSA durchsetzen, im "Urban Horror"-Bereich wurde die oWoD schnell zum Champion, im Sci-Fi/Cyberpunk-Bereich setzte sich SR gegen Cyberpunk durch. Kein Spiel, das ausschließlich eines dieser Settings bedienen will, wird sich gegen diese Systeme durchsetzen können, egal wie gut durchdacht und funktionsfähig seine Regeln sind.
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #47 am:
31.10.2011 | 14:31 »
Spoiler: weil OT
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Zitat von: killedcat am 31.10.2011 | 00:45
Und genau das ist es, was ich so faszinierend finde. Wenn ein System sehr erfolgreich ist, das einem selbst nicht liegt, dann kann es an allem liegen außer daran, dass das System einfach richtig ist. Wie gesagt, Perfektion gibt es nicht und ich würde DSA4 nicht für Geld spielen wollen, aber warum fällt es so schwer einfach mal anzunehmen, dass das Spiel genau so, mit den Fehlern und Vorteilen die es nun einmal hat, richtig ist?
Ganz einfach: Weil es System gibt, die mir nicht liegen, denen ich aber zugestehe, dass sie für sich betrachtet, wirklich gut gemacht sind.
D&D3 ist so ein System, GURPS ein anderes, HERO noch ein anderes
Und dann gibt es Systeme, die mich vielleicht sogar von der Spielwelt her begeistern würden, oder in das ich mich "einfinden würde", wenn da nicht so ein schröckliches Regelwerk im Wege stehen würde.
Shadowrun ist so ein System, Mage ein anderes, DSA gehört auch dazu...
Man kann einem Menschen durchaus zugestehen, dass er in seinen Wertungen differenzieren kann und auch ein bisschen Selbstreflexion übt.
Und das, wenn er ein Regelwerk für schrecklich unfunktional hält, zu kompliziert - ohne durch die Komplexität irgendwas zu gewinnen, etc. etc. (hier bitte eine Menge Kritikpunkte einkleben) dies auch so gemeint ist und nicht irgendwelche Frustrationen oder Gehässigkeiten ausgelebt werden.
Und genauso kann man der Behauptung Glauben Schenken, dass ein solches Rollenspiel, mit einem anderen, besser designten System die gewünschten Spielerlebnisse viel besser transportieren kann - auch die von anderen.
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Letzte Änderung: 31.10.2011 | 14:47 von Boba Fett
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #48 am:
31.10.2011 | 14:31 »
@Sol Invictus&KilledCat
Aber die Meinung ist leider etwas uninformiert.
Tafkapp hat ja selbst auf die mögliche Fehlerhaftigkeit der Aussage aus dem GNS-Modell aufgeführt.
Unabhängig davon hat die Betrachtung auch Sinn, wenn wir davon ausgehen, dass das System gleichwertig mit anderen Systemen ist. Die Frage ist ja, wieso gerade dieses System sich in Deutschland (Oder Vampire auf die Welt bezogen) durchgesetzt hat und welche Einflüsse neben dem Einfluss des eigentlichen Rollenspielsystems dafür der Grund sind.
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Re: Warum DSA und Vampire so beliebt sind!
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Antworten #49 am:
31.10.2011 | 14:32 »
Zitat von: Hróðvitnir am 31.10.2011 | 00:57
Was bedeutet überhaupt "dysfunktional", dieses große Anathema über all jene Rollenspiele, die von der reinen Lehre des GNS als Ketzer in die Dunkelheit gestoßen werden? Soweit ich weiß "ganz funktionslos" oder "kaputt". So. Was ist die Funktion eines Spieles? Fun. Den haben die. Funktion erfüllt. Klar, es geht immer besser, schon gar bei einem solchen Trumm wie DSA, aber es FUNTKIONIERT.
Mir kommen viele dieser Threads ein bißchen vor, als sage man "Ihr habt vielleicht Spaß, aber nicht mit der RICHTIGEN Methode." Als käms
darauf
an. Ich bin da ganz bei killedcat.
Ohne jetzt den Forge-Verteidiger spielen zu wollen: Wer so was behauptet, hat die „reine Lehre des GNS“ nicht verstanden.
Jeder Spaß ist guter Spaß, allerdings kann man das Ganze auf zwei verschiedenen Ebenen betrachten: Einmal die Ebene, die einfach zur Kenntnis nimmt, dass offenbar viele Leute DSA spielen und dabei Spaß haben, und sämtliche Faktoren, auch die außerhalb des Spiels, betrachtet. Und einmal die Ebene, die untersucht, was eigentlich DSA selbst, als Produkt, für einen Beitrag dazu leistet bzw. welche Relevanz es dafür hat.
Klar, wenn eine Gruppe DSA spielt und DSA super findet, auch PtA und Fiasco und SW gespielt hat und DSA einfach besser findet, dann kann man davon ausgehen, dass das Produkt für diese Gruppe passt. Aber es gibt ja andererseits nun wirklich genug Gruppen, von denen man überall im Internet lesen kann, die wirklich ihre liebe Not insbesondere mit dem Regelwerk, und auch mit dem Aufbau bestimmter Abenteuerpublikationen, haben. Die Kritiker sind ja in der Regel keine Leute, die nie DSA gespielt haben und von irgendeinem imaginären hohen GNS-Ross herab predigen, weil sie sonst nichts zu tun haben. Sondern in der Regel sind es Leute, die nostalgisch an DSA hängen und es lange gespielt haben, aber irgendwann unendlich frustriert aufgegeben haben, es zu spielen.
Spoiler: Forge-Erklärbär
(click to show/hide)
Dysfunktional nach Forge-Definition kann übrigens immer nur das Spiel einer bestimmte Gruppe von Spielern über einen bestimmten Zeitraum („Instance of Play“) sein, nicht ein Regelwerk. Dysfunktionales Spiel bedeutet per Definition Spiel, das keinen Spaß macht.
Inkohärentes
Spiel bedeutet Spiel, das keine gemeinsame Creative Agenda hat. Solch inkohärentes Spiel muss nicht zwingend gleich dysfunktional sein, aber das Spielen selbst als Aktivität ist in diesem Falle keine zuverlässige/reproduzierbare Spaßquelle.
Wenn demgegenüber eine Gruppe mit stabiler gemeinsamer CA spielt, aber die Spielregeln bzw. das Spielmaterial dazu nur bedingt passen, dann wird sie damit schon irgendwie klarkommen. Je unpassender die Regeln, desto hinderlicher, oft werden in diesen Fällen auch mehr oder weniger extensive Hausregeln genutzt. Das nennt der Forger „Drift“. Kann natürlich sein, dass man das als Entwickler billigend in Kauf nimmt oder sogar beabsichtigt. An der Stelle ist dann der Forger schon eher mit seinem Latein am Ende. Ich weiß aber nicht, ob man da die DSA-Redax nicht überschätzt, wenn man ihr solche Design-Motive unterstellt.
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