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25.05.2012 | 08:53

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Autor Thema: [GURPS Reign Of Steel] Jagt Zone Berlin Neozoen und Neophyten?  (Gelesen 256 mal)
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Thot
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Thot

« am: 23.11.2011 | 10:15 »

Tja, wie's im Betreff steht: In Reign Of Steel ist Zone Berlin ja der archetypische menschenfeindliche Extrem-Öko, der Städte platt macht und wieder aufforstet, Tierarten wieder einführt (zur Not auch mit Gentechnik) und Menschen ausrottet... wäre es dann logisch, dass die Roboter von Zone Berlin auch Waschbären, Ochsenfrösche und dergleichen jagen, da es sich ja um vom Menschen eingeführte Tierarten handelt? Oder würde aus Eurer Sicht besser zur Psyche dieser kranken KI passen, ein neues Gleichgewicht zu suchen, zumal in manchen Teilen der Ursprungsländer dieser Tierarten deren Überleben unwahrscheinlich sei könnte?
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« Antworten #1 am: 23.11.2011 | 13:08 »

Ich würde denken, dass Waschbären in Ordnung sind, weil die ja ihre eigene, tierische Seele entwickelt haben, die unabhängig vom Menschen funktioniert. Oder Essenz, wenn dir das lieber. Jedenfalls fände ich es albern, wenn jetzt Jagd auf Waschbären gemacht würde. Menschen zu jagen, ist da ein viel spannenderes Projekt - und auch eines, dass sich kohärenter rechtfertigen lässt.
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Waldviech
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« Antworten #2 am: 23.11.2011 | 13:13 »

Naja, andererseits würde ein zusätzlicher Genozid an Waschbären, Ochsenfröschen und drüsigem Springkraut den völligen Wahnsinn der Zone Berlin unterstreichen. Der Computer ist halt völlig, irreversibel und gemeingefährlich irre. Da finde ich das Bild von übergroßen Kampfrobotern, die Waschbären mit Laserstrahlen erledigen, schon ganz nett. Zudem führt es den menschlichen Widerstandskämpfern schön vor Augen, dass ihr Feind eben kein Mensch ist.
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Woodman
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« Antworten #3 am: 23.11.2011 | 13:53 »

Ich würde da mit Logik rangehen, das Ziel ist ja die Wiederherstellung des Ökosystems, so ein Ökosystem ist aber ja nicht statisch, der Logik folgend würde ich alles jagen lassen was mein Zielökosystem aus dem Gleichgewicht bringt, also alles was hier keine natürlichen Feinde hat und alles was eine unzumutbare Gefahr für die heimischen Spezies darstellt. Wenn sich das jagen und ausrotten als problematisch herausstellt, könnte man vielleicht auch Spezies genetisch verändern um eine natürlich Populationskontrolle zu schaffen, dafür könnte man auch lustige Versuchsbiotope anlegen lassen.
Störche mit einem genetisch gesteigerten Appetit auf Ochsenfrösche zB.
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OldSam
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OldSam

« Antworten #4 am: 23.11.2011 | 15:01 »

Ich würde da mit Logik rangehen, das Ziel ist ja die Wiederherstellung des Ökosystems, so ein Ökosystem ist aber ja nicht statisch, der Logik folgend würde ich alles jagen lassen was mein Zielökosystem aus dem Gleichgewicht bringt, ...

So würde ich das auch sehen.
Der Computer betrachtet das System doch maßgeblich als eine Zahl von Variablen, die in bestimmten Prozessen interagieren bzw. "sich selbst" verändern/reproduzieren o.ä.  (wie z.B. Pflanzenwachstum). Alle Faktoren welche die Systemstabilität anhaltend gefährden, werden einfach vernichtet. D.h. wenn es irgendwelche Tiere oder Pflanzen gibt, die sich stark ausbreiten und die Umwelt beeinflussen, aber keine natürlichen Feinde haben, sich somit also mittelfristig nicht in ein Gleichgewicht einfügen, müssen die möglichst aus der Gleichung rausgestrichen werden.
« Letzte Änderung: 23.11.2011 | 15:03 von OldSam » Gespeichert
Thot
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Ibisköpfiger, männlich, 6036 Jahre

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Thot

« Antworten #5 am: 23.11.2011 | 15:56 »

Danke an alle.

Ich glaube, die Antwort "im Zweifel mehr Psycho in die KI" gefällt mir am besten. Und das ist ja auch wunderbar auf all die anderen KI übertragbar.  Grin

Hm... Zone Caracas, als "die andere Öko-KI" scheint mir allerdings eher in die "Neozoen sind völlig okay"-Richtung zu gehen... oder?
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Ephorân
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