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25.05.2012 | 10:03

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Autor Thema: Alienrasse mit abwechselnd schlafenden Gehirnhälften  (Gelesen 825 mal)
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thestor
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thestor

« am: 15.01.2012 | 00:57 »

Ich habe mal gelesen, dass bei Delphinen immer nur eine Gehirnhälfte schläft, das Tier somit ununterbrochen wach ist. Unabhängig vom Wahrheitsgehalt gab mir das eine Idee für eine Alienrasse bei der abwechselnd eine Gehirnhälfte schläft. Der Twist dabei: Die Gehirnhälften sind recht stark separiert, dass heisst, sie haben verschiedene Persönlichkeiten. Je nachdem welche Gehirnhälfte gerade aktiv ist hat das Alien andere Verhaltensmuster, Erinnerungen und sogar Fähigkeiten. Nur mal so als Gedanke für eine etwas fremdartigere Alienrasse, die nicht einfach nur besondere Fähigkeiten hat, sondern deren Besonderheit massiv Kultur und Alltagsleben beeinflusst.

Was haltet ihr von der Idee?
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Callisto
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Callisto

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« Antworten #1 am: 15.01.2012 | 01:01 »

Die eine Hälfte ist männlich, die andere weiblich. Gibt interessante Ehen  Cheesy
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thestor
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thestor

« Antworten #2 am: 15.01.2012 | 02:09 »

Und die männliche Hälfte trifft der Schreck wenn der Schuhschrank von einem Tag auf den anderen gefüllt ist, während die weibliche Hälfte das kalte Kotzen kriegt wenn sie als erstes den Toilettendeckel runtermachen darf.  Grin
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Alice
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Alice Crocodile Coltrane

« Antworten #3 am: 15.01.2012 | 10:40 »

Sehr überlebenspraktisch fände ich zeitlich getrennte Persönlichkeiten nicht.
Split Brain Patienten (getrenntes Corpus collosum z.B. wg. schwerer Epilepsie) haben im Prinzip zwei Bewusstseine gleichzeitig.
Das ist im Alltag nicht so schlimm, da beide Hirnhälften idR dieselben Infos erhalten.
Nur bei speziellen Aufgaben fällt es auf.

Was das abwechselnde Schlafen angeht, hat das bei Delfinen meines Wissens den Hintergrund, dass sie atmen müssen.
Aber das ist nicht mein Gebiet.

Das was du beschreibst sehe ich jedenfalls als klinischen "bug" und nicht als "feature" an.
Sozusagen ein Split-Brain-Delfin-Alien.

Kommt noch dazu, dass die Hemisphähren unterschiedliche Fähigkeiten haben.
Sprache wird bei den meisten Menschen ausschliesslich rechts verarbeitet.
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Alice
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Alice Crocodile Coltrane

« Antworten #4 am: 15.01.2012 | 10:43 »

Blödsinn... Links... Guten Morgen Alice Roll Eyes
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thestor
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thestor

« Antworten #5 am: 15.01.2012 | 13:57 »

Eine evolutionäre Begründung lässt sich in der Regel aus den Fingern saugen, z.B. dass die Vorfahren des Aliens am Tag Jäger, in der Nacht aber gejagte waren (oder auch umgekehrt), in diesem Fall wäre es zum Beispiel denkbar, dass die Tageshälfte spontan und aggressiv ist, während die Nachthhälfte zu Ängstlichkeit neigt. Wobei ich an sowas noch agr nicht gedacht hatte, ich hatte bisher nur überlegt was es wohl für Auswirkungen hat wenn sich quasi zwei Persönlichkeiten ein Leben lang einen Körper teilen müssen.
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Eulenspiegel
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Eulenspiegel

« Antworten #6 am: 15.01.2012 | 14:22 »

Ich finde die Idee gut. Ich mag Aliens, die sich auch prinzipiell vom Menschen unterscheiden und nicht einfach nur Menschen mit angemalter Haut sind.

zu möglichen Auswirkungen:
Wenn eine Straftat begangen wurde, wird man evtl. nur teilweise ins Gefängnis gesteckt. Wenn also z.B. die Tages-Identität ein Verbrechen begeht, darf die Nacht-Identität das Gefängnis verlassen mit der Vorlage, sich bei der Dämmerung wieder im Gefängnis zu befinden.

Tagebücher: Die Aliens haben sicherlich Interesse daran, mit ihrer anderen Identität zu kommunizieren. Also schreiben sie ein Tagebuch, das nur für die andere Identität vorgesehen ist. Diese Tagebücher könnten dann Briefform haben. Vielleicht schreibt man da dann auch so Trivialitäten rein wie: "Sorry, kam heute nicht zum einkaufen. Sieht so aus, als müsstest du heute wieder einkaufen gehen." Oder auch: "Habe den Eintopf nicht aufgegessen. Wenn du Hunger hast, bedien dich."

Es könnte natürlich auch etwas Essentielles drin stehen: "Verdammt nochmal: Ich versuche seit 2 Wochen abzunehmen. Hör endlich auf, dich mit Schokolade vollzufressen." oder "War beim Arzt. Er meinte, wir hätten eine Augenentzündung und müssen alle 6 Stunden diese Augentropfen hier nehmen."

Hin und wieder gibt es auch Leute, die nur mit einer Identität zur Welt kommen. Wenn diese Identität einschläft, dann schläft auch der ganze Körper. In der Neuzeit wird dies als Krankheit angesehen und die Patienten bekommen extra Gegenstände, die "Betten" genannt werden, wo sie dann die 12 Stunden drin schlafen können. (Normale Aliens brauchen keine Betten. Für diese ist so ein Gegenstand vollkommen unbekannt.) Früher in der Vergangenheit war das "Schlafen" allerdings verstörend und man hat dies als ein Zeichen gesehen, dass der Patient vom Teufel besessen war. (Ich könnte mir vorstellen, dass die Aliens auf schlafende Aliens in etwa so reagiert hatten, wie im Mittelalter die Menschen auf Epilepsie-Patienten: Es war ein sehr seltsames und befremdliches Verhalten, das man sich nicht erklären konnte. Instinktiv hatte man Angst vor diesem Verhalten.)
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Eulenspiegel
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Eulenspiegel

« Antworten #7 am: 15.01.2012 | 14:43 »

Menschliche Gehirnhälften haben ja ziemlich starke Wechselwirkungen und vor allem auch nicht zwei verschiedene Persönlichkeiten.
Kommt darauf an. Es gibt Menschen mit multipler Persönlichkeit. Das ist bei Menschen eine Ausnahmeerscheinung und entspricht nicht der Norm. Daher wird es als Krankheitsbild behandelt.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass multiple Persönlichkeiten bei einer Alienrasse die Norm darstellen und dass "nur eine Persönlichkeit" die Ausnahmerscheinung ist und als Krankheit gehandelt wird.
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« Antworten #8 am: 15.01.2012 | 14:47 »

"multiple Persönlichkeiten" haben absolut nichts mit getrennten Gehirnhälften oder mehreren Gehirnen zu tun. Vielmehr geht man nach derzeitigem Forschungsstand davon aus, dass die "Persönlichkeit" eines Menschen im Präfrontalen Kortex lokalisiert ist, also hinter der Stirn und zwar auf beiden Seiten.
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« Antworten #9 am: 15.01.2012 | 15:35 »

Das muss ja bei einem Alien nicht so sein.

ich denke mal, wir können davon ausgehen, das das Alien einen grund dafür hat. Die Sache mitz dem Schlaf finde ich ganz ok, da wenig bekannt und daher originell. Blöd ist nur, das wir nicht wissen, warum menschen überhaupt schlafen. Das heisst auch wir können uns irgendwas ausdenken.

Im Schlaf produziert das Hirn die Schlafwellen bis zu den langwelligen Deltawellen, träumt und sorgt für die Ausschüttung einiger Hormone (was schlecht geht wen nur das halbe Hirn schläft). 

man könnte vielleicht sagen, die Aliens müssen schlafen, weil sie sonst neurotisch werden. Vielleicht ist es eine sowieso schon leicht neurotische Rasse und hat den Schlaf als Möglichkeit entwickel,t nicht völlig abzudrehen. Z.B. könnte es ja sein, das sie aus irgendwelchen hochnervösen Vorfahren entstanden sind, die wie kanninchen oder so ständig in Angst vor fressfeinden lebten und nur überlebten, wenn sie ständig alles nach gefahr abgesucht haben. Daraus hat sich dann 1.) die leichte Anfälligkeit für Neurosen etwickelt und 2.) das gehirn, das immer zur Hälfte wach ist. 

Wenn das zu dämlich erscheint, könnte man auch sagen, die Schlafphase ist wichtig für das gedächtnis und dadurch kann die rasse schneller und besser lernen als menschen.
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Samael
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Samael

« Antworten #10 am: 15.01.2012 | 15:54 »

Kommt darauf an. Es gibt Menschen mit multipler Persönlichkeit. Das ist bei Menschen eine Ausnahmeerscheinung und entspricht nicht der Norm. Daher wird es als Krankheitsbild behandelt.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass multiple Persönlichkeiten bei einer Alienrasse die Norm darstellen und dass "nur eine Persönlichkeit" die Ausnahmerscheinung ist und als Krankheit gehandelt wird.

Es ist übrigens umstritten, ob es diese psychische Krankheit tatsächlich gibt. Es sprich offenbar einiges dagegen.
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« Antworten #11 am: 15.01.2012 | 16:35 »

Man sollte sich auch überlegen, warum diese Rasse zwei Persönlichkeiten anstatt einem Schlafrythmus entwickelt hat. Meine Theorie:

Lange bevor diese Rasse anfing Städte zu bauen, musste sie in der Wildnis überleben. Während die Menschen zu dieser Zeit sich sichere Schlafplätze besorgte, haben die Hydianer (von Jekyll & Hyde  Cheesy ) aufgrund ihrer gefährlichen Wildnis sich dieses Luxus nicht leisten können. Sie musste immer, zu jeder Tages- und Nachtzeit, wach sein. Tagsüber war es essenziell Fressfeinde mit Gewalt abzuwehren. Nachts waren andere Jäger unterwegs denen allerdings mit mehr Pfiff begegnet werden musste. Jeder Körper benötigt Schlaf in der ein oder anderen Form. Der Taghydianer benutzt daher andere Gliedmaßen in der Hauptsache als der Nachthydianer. So werden bspw. Krallen ähnlich wie bei Katzen des Nachts eingezogen und das Gewicht auf andere Gliedmaßen gelagert.

Vielleicht hängen auch Aggressivität des Taghydianers mit der Intelligenz des Nachthydianers zusammen, je intelligenter desto aggressiver, wobei selbstverständlich Ausnahmen die Regeln bestätigen.

In den Forschungsraumschiffen herrscht ev. Infrarotlicht vor, da dies angenehmer für den Nachthydianer ist, wobei das Kriegsschiff alle Lampen i Notfall anschaltet um den aggressiveren Taghydianer aufzuwecken etc.
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Camouflage
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« Antworten #12 am: 16.01.2012 | 01:02 »

Vereinfacht gesagt, wird den Gehirnhälften des Menschen jeweils die Kontrolle der Emotionen bzw. des rationalen Denkens zugeordnet.

Nähme man jetzt an, daß es bei den Aliens genau so ist, und das sie "Schlaf" benötigen um ihren Gehirnarealen Zeit zu geben, Gelerntes zu verarbeiten, gleichzeitig aber nicht einfach eine Phase kontrollierter Bewußlosigkeit einschieben können, wie es die Menschen tun, dann wäre es z.B. möglich, daß die Aliens ihre Hirnaktivität je nach Tätigkeit zu- oder weg-"schalten".

Absolut rational bei monotonen Tätigkeiten, vollkommen emotional im sozialen Umgang miteinander, und in besonders wichtigen Situationen nutzen sie ihre vollen Fähgikeiten, was sie aber auf Dauer extrem anstrengt, bis hin zum möglichen totalem Zusammenbruch mit Bewußtlosigkeit, die wegen <hier passenden Grund einsetzen, der mir um die Uhrzeit grad nicht einfällt> bei dieser Spezies automatisch zum Tod führt (möglicher ). Das Leben dieser Wesen wäre geprägt von exakter Planung, dem ständigen Streben nach dem Gleichgewicht beider Teile ihrer Persönlichkeit und Meditation - mit Ausnahme der Draufgänger die ständig an ihr Limit gehen, extrem erfolgreich sind aber gleichzeitig für komplett lebensmüde gehalten werden.
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« Antworten #13 am: 16.01.2012 | 04:48 »

Das zweite Gehirn bzw. die zweite Gehirnhälfte könnte ja theoretisch auch nicht dem Alien selbst gehören, sondern vielleicht einem Organismus für den das Alien der Wirt ist. Wenn das Alien-Gehirn schläft übernimmt der Parasit/Symbiont das Kommando.

Da es tatsächlich Parasiten gibt die das Verhalten ihrer Wirte beeinflussen ist das nicht so weit von der Realität weg, und auf jeden Fall plausibler (wenn man dann denn überhaupt möchte), als die evolutionären Erklärungsversuche die hier vorgebracht wurden. Über Coevolution wäre es sogar denkbar das in genügend großer Zeitspanne da ein relativ gutes Teamwork zwischen Symbiont und Wirt entsteht.

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Zitat von:  Albert Einstein
Seltsam ist unsere Situation hier auf Erden. Jeder von uns kommt zu einem kurzen Besuch, ohne zu wissen warum, und doch anscheinend manchmal um einen Zweck zu erfüllen.
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« Antworten #14 am: 16.01.2012 | 07:20 »

Die Idee gefällt mir auch besser.
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« Antworten #15 am: 16.01.2012 | 08:46 »

Aber das würde der Sache den Pepp nehmen. Wäre halt ein teilweise (und eventuell mit Zustimmung) übernommener Körper, gibt's doch schon in x Variationen. Wenn es zwei Gehirnhälften sind, folgt daraus weitaus mehr, unter anderem die Camouflage geschilderte Problematik, doch nur "einer" zu sein und ein Gleichgewicht zwischen beiden Teilen herstellen zu wollen.  
Man könnte da auch noch ganz andere Sachen einbinden, z.B. einen unwillkürlichen Geschlechtswechsel. Die rationale Seite ist weiblich/empfangend, die emotionale männlich/zeugend... und schon steht "er" vor dem Problem, "sie" einerseits so emotional anzumachen, daß "sie" auf eine Beziehung eingeht, aber *ohne* emotional zu werden... dann ist's nämlich nichts mehr mit Hetero-Sex :-o .  
Da hat man doch bündelweise Möglichkeiten, die der ewige Körperübernahmesymbiont einfach nicht bieten kann.
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« Antworten #16 am: 16.01.2012 | 09:00 »

Wieso, wenn man zwangsläufig möchte, kann man ja dann einen "männlichen" Charakter mit "weiblichen" Symbionten spielen bzw. als NSC auftauchen lassen.
Dann ist die Möglichkeit da, was IMHO viel besser ist, als das verpflichtend Teil der Rasse zu machen, denn dann ist die für (übertrieben) geschätzte 99% der Spieler uninteressant.
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Zitat von:  Albert Einstein
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« Antworten #17 am: 16.01.2012 | 11:24 »

Ich finde die Idee blöd.
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Eulenspiegel
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Leben ist eine Krankheit, die immer tödlich endet.

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Eulenspiegel

« Antworten #18 am: 16.01.2012 | 11:24 »

Kommt darauf an: Leute, die auf EDO-Fantasy stehen bzw. EDO in Space, für die ist so eine Rasse natürlich uninteressant.

Aber ich wette, die meisten Spieler, die auf Transhumanismus stehen (also Transhuman Space oder Eclipse Phase spielen) fänden so eine Rasse extrem interessant.

Wobei ich persönlich den Gang in Richtung "weibliche" und "männliche" Seite nicht so toll finde:
Klar, der Charakter der beiden Gehirnhälften ist unterschiedlich. Aber der Körper bleibt der gleiche. Also entweder der Alienkörper ist ein Zwitter (so wie bei Schnecken), dann gibt es das Konzept von männlich und weiblich aber nicht sondern jeder schläft mit jedem (so man sich denn attraktiv findet) oder zur Not befruchtet man sich selber.

Oder aber es gibt eine bestimmte Anzahl an Geschlechter (typischerweise zwei). Dann hat der Körper aber nunmal dieses Geschlecht, das sich nicht ändert.

Was ich schon besser fand, war die Idee zwischendurch: Der Tagespart ist aggressiv und impulsiv. Der Nachtpart ist dagegen eher ängstlich und nachdenklich.

Falls man die Alienrasse nicht nur als NSC sondern auch als SC spielen will, würde ich es so handhaben, dass der Spieler beide Parts spielen kann. Allerdings bekommt er quasi zwei verschiedene Charakterbögen. (Die körperlichen Werte sind auf beiden Bögen identisch. Nur die Fertigkeiten unterscheiden sich.)

zum Thema: nicht realistisch
Es gibt Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. (Ja, das sind nicht die beiden verschiedenen Gehirnhälften sondern die Persönlichkeiten sind alle an der gleichen Stelle lokalisiert. Ändert aber nichts daran, dass es mehrere Persönlichkeiten in einem Körper sind.)
Und es wurde gezeigt, dass bei Delphinen die Gehirnhälften abwechselnd schlafen. (Ob das nun zu einer Charakteränderung bei den Delfinen führt, wurde bisher nicht untersucht.)
« Letzte Änderung: 16.01.2012 | 11:26 von Eulenspiegel » Gespeichert
Edvard Elch
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« Antworten #19 am: 16.01.2012 | 14:22 »

Wobei ich persönlich den Gang in Richtung "weibliche" und "männliche" Seite nicht so toll finde:
Klar, der Charakter der beiden Gehirnhälften ist unterschiedlich. Aber der Körper bleibt der gleiche. Also entweder der Alienkörper ist ein Zwitter (so wie bei Schnecken), dann gibt es das Konzept von männlich und weiblich aber nicht sondern jeder schläft mit jedem (so man sich denn attraktiv findet) oder zur Not befruchtet man sich selber.

Oder aber es gibt eine bestimmte Anzahl an Geschlechter (typischerweise zwei). Dann hat der Körper aber nunmal dieses Geschlecht, das sich nicht ändert.

Wäre das nicht ne wunderbare Genderproblematik? jester Wenn man drei Geschlechter hat, dann wäre das ganze wieder prima, würde aber Leute, die nach "Realismus" schreien, wieder mehr abschrecken.
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« Antworten #20 am: 16.01.2012 | 14:27 »

Es gibt Pilzarten die mehr als ein Dutzend Geschlechter haben, warum sollten drei also unrealistisch sein?
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« Antworten #21 am: 16.01.2012 | 14:36 »

Sogar einige menschlichen Kulturen unserer Welt erkennen durchaus 3 oder mehr menschliche Geschlechter.
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« Antworten #22 am: 16.01.2012 | 14:43 »

Die Gehirnhälften sind recht stark separiert, dass heisst, sie haben verschiedene Persönlichkeiten. Je nachdem welche Gehirnhälfte gerade aktiv ist hat das Alien andere Verhaltensmuster, Erinnerungen und sogar Fähigkeiten.

Was haltet ihr von der Idee?
Klingt zunächst interessant, wobei ich mich hier den ganzen Psychologen/Neurologen anschließen würde, daß man das nicht an "Hirnhälften" aufhängen sollte. Streng genommen, wer sagt denn überhaupt, daß ein Alien ein Hirn hat und mit selbigem denkt?

Joel Rosenberg hat in seinem Roman "Ties of blood and silver" übrigens eine interessante einheimische (tierische) Lebensform erfunden, die gut zum Thema paßt. Die Tierchen betreiben tagsüber Photosynthese, sitzen harmlos irgendwo rum und tanken Kraftreserven nach. Sobald es dunkel wird und die Energiezufuhr von der Sonne aufhört, schaltet ihr Gehirn (oder was auch immer sie stattdessen haben) um auf den Modus "gefährliches Raubtier".
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« Antworten #23 am: 16.01.2012 | 14:55 »

Die Frage die sich mir dazu stellt: Zugriff auf ein gemeinsames Gedächtnis, oder nicht?

Beide Varianten wären irgendwie verwirrend. Das gemeinsame Gedächtnis für den Charakter, weil er dann weiß was er getan hat, obwohl er die Motivation nicht mehr nachvollziehen kann. Ein getrenntes ist der Horror für den Spieler. Was weiß ich jetzt? Was nicht?
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« Antworten #24 am: 16.01.2012 | 16:44 »

Ich könnte mir vorstellen, dass die Erinnerungen an die Erlebnisse ähnlich verschwommen sind, wie wenn man sich an seine Träume erinnert.

Beispiel zu meinen Tag/Nachthydianer: Das Licht im Raumschiff ist auf Nachtmodus geschaltet weil keine Gefahr droht und somit sind die meisten als Nachthydianer aktiv. Dann entdecken ihre Scanner feindliche Raumschiffe und der Käptn schaltet das Licht in Tagmodus da nun Gefahr droht und die Hydianer konzentrieren sich drauf ihre Taghälfte zu wecken. Wenn der Taghydianer nun aufwacht, kann er sich verschwommen an das letzte erinnern was der Nachthydianer gemacht hat und sieht natürlich an der veränderten Beleuchtung das Gefahr droht.
Nach der Schlacht ruht sich dann der Taghydianer aus und der Nachthydianer beschaut erst mal die Schäden. Eigentlich echt praktisch, wenn man immer einen aktiven Teil hat und nie schlafen muss. Kann man gleich mit den Reperaturen beginnen. Ich glaube diese Rasse wäre ziemlich erfolgreich mit ihren Eroberungszügen. Man stelle sich mal Verhandlungen mit dem nachdenklichen Nachthydianer vor. Reizt man ihn zu sehr, fährt er die Krallen aus und man hat es mit einem aggressiven gefährlichen Taghydianer zu tun. Kann mir vorstellen das nur die Kontrolliertesten es nach oben schaffen.

Ich hatte zwar ursprünglich die männlich/weiblich Aufteilung vorgeschlagen, aber die Jekyll-Hyde-Variante nach Lichtverhältnissen und Laune gefällt mir besser.
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