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Autor Thema: Gleichberechtigung und Fantasy?  (Gelesen 8989 mal)
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Jiba
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Bringing the J to RPG...

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Jiba

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« am: 17.04.2012 | 10:25 »

Die Frage ist vielleicht ein wenig komplexer, also hole ich mal aus: Viele Rollenspiele versuchen ja, ein gewisses Maß an Gleichberechtigung zu erhalten. Dies ist häufig der besseren Zielgruppenzugänglichkeit geschuldet. Andererseits verlangen bestimmte Genres klare Rollenbilder (z.B. "Sword & Sorcery" o. "Mantel und Degen"), die auch wieder bedient sein wollen. Die Fantasy vollführt da eine Gradwanderung, weil einerseits das Bild des Ritters, der die schöne Prinzessin rettet, sowie ein häufig stark mittelalterlich geprägtes Weltbild vorliegen, andererseits aber auch darauf geachtet wird, dass man sich mit irgendwelchen starken Chauvinsimen zurückhält.

Stimmt ab und sagt was dazu...   Smiley

Edit: Ich gehe bei dieser Umfrage am ehesten von 08/15-Standartfantasy aus...
« Letzte Änderung: 17.04.2012 | 13:40 von Jiba » Gespeichert

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Eulenspiegel
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Leben ist eine Krankheit, die immer tödlich endet.

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Eulenspiegel

« Antworten #1 am: 17.04.2012 | 10:29 »

Ich denke, es hängt auch stark davon ab, ob gerade märchenhafte Fantasy oder eher Dark Fantasy gespielt wird. Und auch, ob Sword&Sorcery oder High Fantasy gespielt wird.

Prinzipiell haben wir es so: Es herrscht zwar Gleichberechtigung, dennoch herrschen bestimmte Geschlechter in manchen Professionen vor.
- Es darf zwar jeder ein Ritter werden, aber hauptsächlich wollen Knaben zu Rittern werden.
- Es darf auch jeder Hebamme werden, aber hauptsächlich entscheiden sich Frauen für diesen Beruf.
- etc.
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Selganor
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Welches CR hat denn ein Spielleiter?

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Selganor

« Antworten #2 am: 17.04.2012 | 10:30 »

Sehr schoen formuliert...

Mal schauen wie viele Drow-Fans hier abstimmen und dann ja den ersten Punkt waehlen muessten Wink
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Teylen
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« Antworten #3 am: 17.04.2012 | 10:34 »

Die Fantasy vollführt da eine Gradwanderung, weil einerseits das Bild des Ritters, der die schöne Prinzessin rettet, sowie ein häufig stark mittelalterlich geprägtes Weltbild vorliegen, andererseits aber auch darauf geachtet wird, dass man sich mit irgendwelchen starken Chauvinsimen zurückhält.
Ich hatte bisher nicht den Eindruck das die Fantasy im allgemeinen irgendwie hinsichtlich Chauvinismen zurueckhaltend ist, eher im Gegenteil. Egal ob es High Fantasy ist (Kettenbikini) oder einem als Dark Fantasy verkauft wird (Wo einem starke Frauenrollen abseits der Kueche als unrealistisch / Ausnahme verkauft werden).
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Praion
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Praion

« Antworten #4 am: 17.04.2012 | 10:35 »

Ich habe keine Probleme mit total emanzipierten Welten (solange ich nicht dauernd unnötig gendern muss), wenn Spieler das wollen dann kann man das gerne machen. Böses finsteres Mittelalter mit voller Unterdrückung oder so Novadi Zeug ist aber auch okay mit mir. Kommt auf das Ziel der Gruppe an.
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ChaosAmSpieltisch
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ChaosAmSpieltisch

« Antworten #5 am: 17.04.2012 | 10:35 »

Keine der Optionen, es hängt davon ab, was ich spiele und selbst da muss es nicht immer das selbe sein.

Spiele ich in Aventurien, was größtenteils gleichberechtigt ist, dann sind die Geschlechter egal. Spiele ich aber eine Ork-Sippe in Aventurien ist das aufeinmal nicht mehr so.

Spiele ich in Westeros sieht das ganze schon anders aus.

Ich treffe keine Entscheidungen danach, ob die Geschlechter formell gleichberechtigt sind, denn die Figuren, bzw. die Spieler sind es bei einem guten Spielleiter immer.
« Letzte Änderung: 17.04.2012 | 10:37 von ChaosAmSpieltisch » Gespeichert

Es ist unzweckmäßig ein Kugelfisch zu sein, den die haben keine opponierbaren Daumen.
Odium
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« Antworten #6 am: 17.04.2012 | 10:36 »

Keine der Optionen, es hängt davon ab, was ich spiele und selbst da muss es nicht immer das selbe sein.

Spiele ich in Aventurien, was größtenteils gleichberechtigt ist, dann sind die Geschlechter egal. Spiele ich aber eine Ork-Sippe in Aventurien ist das aufeinmal nicht mehr so.

Spiele ich in Westeros sieht das ganze schon anders aus.

Ich treffe keine Entscheidungen danach, ob die Geschlechter formell gleichberechtigt sind, den die Figuren, bzw. die Spieler sind es bei einem guten Spielleiter immer.
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Sylandryl Sternensinger
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« Antworten #7 am: 17.04.2012 | 10:39 »

Is mir wumpe.





Beziehungsweise kommt im Einzelfall auf das Setting an.
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Nocturama

« Antworten #8 am: 17.04.2012 | 10:47 »

Da kann ich, trotz dass ich Judith Butler im Schrank stehen habe, nur sagen: Kommt darauf an. Richtig gleichberechtigte Settings wie Aventurien oder Blue Rose sollten dann auch wirklich gleichberechtigt sein: Da sitzen dann genauso viele Kerle in den Spinnstuben und am Hafen darf man sich von Matrosinnen unmoralische Angebote nachrufen lassen. Warum? Weil das tatsächlich eine gewisse Exotik schafft. Und wenn man schon anfängt, sollte man das auch konsequent zu Ende führen. So was wie es Eulenspiegel anspricht, fände ich weder Fisch noch Fleisch.

Ich würde aber nicht sagen, dass ich solche Settings lieber bespielen würde. Wenn ein weiblicher/männlicher Charakter benachteiligt ist, kann das durchaus interessant werden. Dann überlege ich mir eben, wie die toughe Räuberanführerin es geschafft hat, auf ihre Position zu kommen.
Selbst wenn es, wie in manchen Steampunkt- oder Swashbuckling-Settings, für manche Geschlechter nicht möglich ist, eine bestimmte Rolle zu füllen, stört mich das noch nicht.
Ich hätte vermutlich ein Problem damit, wenn ich kein Crossgender spielen würde oder meine Mitspieler das doof fänden (was für mich aber auch fast ein Grund wäre, eine Runde zu haken). Dann würden mir nämlich als Spieler von Anfang an bestimmte Möglichkeiten verschlossen und das würde mich nerven.

Und das ist vielleicht meine Moral: So lange es spannende Spielmöglichkeiten schafft und mich als Spieler nicht einschränkt, finde ich beides in Ordnung.
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kalgani
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kalgani

« Antworten #9 am: 17.04.2012 | 10:58 »

Theoretisch "fast voll gleichberechtigt" aber irgendwie sind viele mehr wichtigen NSc´s männlich statt weiblich, das ist aber eher unabsichtlich, theoretisch kann bei mir jeder alles sein. (merke: NSC struktur in eigenen Settings anpassen!)

Wobei ich mir gerade von der Challenge 2012 inspiriert ein ziemlich düsteres Setting baue, in welchem eine unterdrückung des weiblichen geschlechts passen würde... aber wirklich haben will ich das nicht. eventuell als option festhalten...
« Letzte Änderung: 17.04.2012 | 11:00 von kalgani » Gespeichert
Tudor the Traveller
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Tudor the Traveller

« Antworten #10 am: 17.04.2012 | 11:02 »

Ganz und gar.

Das schöne an einem Fantasy-Setting ist ja, dass man darin herrlich frei experimentieren kann. Man kann die Geschlechter völlig gleich behandeln oder in gewünschten Nuancen die Unterschiede betonen.

Beispiel Ritter:

Eine Ritterin, die sich außer im Geschlecht nicht wesentlich von einem Ritter unterscheidet; genauso durchtrainiert / muskulös, trägt schwere Rüstung etc.; ungerüstet trägt sie dieselbe Kleidung wie andere Ritter. U.U. spielt Nacktheit im Setting auch gar keine Rolle und beide Geschlechter können problemlos alle Bereiche miteinander teilen.

Eine Ritterin, die ihre Weiblichkeit etwas betont; Rüstung ist "feminin" gestaltet, wenn auch sonst genauso schwer, und sie legt vielleicht Wert auf bestimmte Acceccoires; das ist in der Fantasy ja Gang und Gäbe.

Letzteres kann man natürlich auf die Spitze (über-)treiben (rosa Rüstung mit "Rüschen" aus Stahl o.ä.)

Dazu kommt ja, dass im Bereich Fantasy auch Männer problemlos in Bereichen "wildern" dürfen, die in der Moderne eher Frauen vorbehalten sind. Der Archetypus des (edlen) Gecken z.B.

Sonstige Berufe: generell bin ich der Meinung, dass die Geschlechter schnell verschwimmen. Im militärischen Bereich ohnehin (Soldatinnen sind in einigen Ländern der Realität ja auch normal); Bauern müssen ihre Feldarbeit tun und jeder packt mit an, egal ob Mann oder Frau; im Handwerk mag eine Frau als Schmiedin oder "Zimmerfrau" allerdings die Gleichberechtigung betonen.

Aber das Geschlecht hinsichtlich Menschheit mag unbedeutend sein, wenn andere Spezies dazu kommen. Oder ist eine Menschen-Schmiedin irgendwie "unglaubwürdiger" als ein Halbling-Schmied? Ganz besonders Elfen bieten in der Regel die Gelegenheit, die Geschlechter-Diskussion zu beenden, denn Elfen und Frauen teilen sich viele zugeschriebene Eigenschaften. Gleichzeitig werden Elfen häufig als (tendenziell) überlegen in eher männlichen Domänen dargestellt (Elfenhandwerk etc.).
« Letzte Änderung: 17.04.2012 | 11:04 von Tudor the Traveller » Gespeichert

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« Antworten #11 am: 17.04.2012 | 11:03 »

Wenn die Welt Fantasy genug ist - d.h. wenn sie keinen, oder nur einen losen Bezug zur realen, historischen Welt hat - dann bevorzuge ich Gleichberechtigung. In einem Setting das versucht historisch korrekt zu sein, und nur die reale Welt mit Fantasy-Elementen anreichert finde ich das unpassend. D.h. beispielsweise das ich es bei Eathdawn voll ok fände wenn einflussreiche Händler, Generäle, oder Gelehrte Frauen wären und das niemand besonders bemerkenswert fände. Bei Ars Magica, oder einem der Mittelalter WoD-Setttings fände ich das wiederum sehr merkwürdig.

Man kann auch allgemeiner sagen, das ich Gleichberechtigung bevorzuge, solange es dem Setting nicht zuwiederläuft.


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« Antworten #12 am: 17.04.2012 | 11:07 »

Das ist bei mir innerhalb eines Settings sehr differenziert, um auch Konflikte da zu erzeugen, wo ich sie haben will, und da wegzulassen, wo ich sie nicht haben will. Da soll es stark gleichberechtigte Kulturen geben, die an Matriarchate grenzen, daneben dann eine Kultur, die ein Konzept von vier Geschlechtern hat. Gerade diese Differenzen machen für mich ein Setting interessant und können Spielinhalte schaffen, wenn Spieler Charaktere aus unterschiedlichen Kulturen spielen.
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« Antworten #13 am: 17.04.2012 | 11:09 »

@ topic: Bei Fantasywelt interpretiere ich das als D&D (DSA spiel ich ja nicht), und aus meiner Sicht ist dort manches absolut gleich berechtigt (Tempel, Magierakademien, die eine oder andere Art von Regierung) aber mindestens genauso viel nicht gleich berechtigt. Das fängt bei der an Lolth glaubenden Welt der Drow an, genauso wie bei den meisten Bewaffneten (egal ob Soldaten, Söldner, Wegelagerer, Barbaren, Orks, sonst irgendein Stamm) und das findet sich auch in der beschriebenen Bevölkerung der Welt wieder. Als Spielercharaktere habe ich bisher fast nur Gleichberechtigung erlebt.

Dann wäre es Ansichtsache, inwiefern man z. B. 7th Sea oder Vampire: Dark Ages als Fantasy ansehen kann, Elemente davon sind vorhanden. Aber Gleichberechtigung auf gar keinen Fall.

Sehe das genauso wie z. B. Bluerps.

MfG
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« Antworten #14 am: 17.04.2012 | 11:16 »

Man kann auch allgemeiner sagen, das ich Gleichberechtigung bevorzuge, solange es dem Setting nicht zuwiederläuft.

Sehe ich genauso.

Nur so als Gedankenspiel: Wieviele Rollenspielsitzungen würden den Bechdel-Test bestehen, also 1. mind. zwei weibliche Charaktere dabei, die 2. miteinander reden über 3. etwas anderes als einen Mann.  Smiley (Nein, das ist keine neue Umfrage; bzw. wenn ihr drüber diskutieren wollt, macht ein neues Thema auf, falls es nicht im Sinn des OP ist.)

Nebenbei, das aktuelle Kickstarter-Projekt Prismatic Art Collection sieht ebenfalls ein Ungleichgewicht (in den Bereichen Gender und Hautfarbe) in Fantasykunst und möchte das beheben. Unabhängig von diesem Zuschnitt finde ich bei dem Projekt gut, dass die Bilder frei verfügbar (creative commons) sein sollen.
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« Antworten #15 am: 17.04.2012 | 11:19 »

Hallo.

Viele Rollenspiele versuchen ja, ein gewisses Maß an Gleichberechtigung zu erhalten. Dies ist häufig der besseren Zielgruppenzugänglichkeit geschuldet.

Ist das so?

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Persönliche Anmerkung: Es ist ein erstinstanzliches Landgerichts-Urteil. Hinsichtlich einzelner Fragen beschränkt sich das Urteil auf Verweise; der Kläger hat "schlampig" gearbeitet. Fraglich ist deshalb, ob einzelne Urteilsaspekte in höherer Instanz anders bewertet worden wären.
Lord Verminaard
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« Antworten #16 am: 17.04.2012 | 11:22 »

Wessen Chauvinismus ist jetzt gemeint, der der Bewohner der Spielwelt, oder der des Autors? Weil, man kann natürlich die Unterdrückung der Frau ganz unchauvinistisch darstellen und umgekehrt eine Welt mit vermeintlich gleichberechtigten Frauen randvoll mit Macho-Klischees stopfen.

Ich denke, die Frage ist immer, was man gerade machen will. Will man einfach nur Abenteuer erleben, ist absolute Gleichberechtigung das Einfachste, dann braucht man sich darüber keine Gedanken zu machen und ob ein Charakter männlich oder weiblich ist, ist dann ein reines Color-Detail. Will man hingegen Drama und Charakterspiel, kann das Geschlecht eine wesentlich größere Rolle spielen, da kann man dann aus im Setting verankerten Ungerechtigkeiten und Rollendenken ggf. Honig saugen. Interessant kann es auch sein, in der Spielwelt regional sehr starke Unterschiede anzulegen, was Gleichberechtigung angeht, wie z.B. in der World of Near mit Khale geschehen.

Und dann ist da natürlich noch BARBAREN!, das ist in dieser Hinsicht ein Sonderfall. Wink

Allgemein denke ich aber, damit weibliche Charaktere im Rollenspiel ohne größere Einschränkungen spielbar sind, macht es Sinn, die Fantasy-Welt im Zweifel wesentlich gleichberechtigter zu gestalten als das finstere Mittelalter.
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« Antworten #17 am: 17.04.2012 | 11:24 »

Is mir wumpe.





Beziehungsweise kommt im Einzelfall auf das Setting an.
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« Antworten #18 am: 17.04.2012 | 11:40 »

[Hängt von Genre,  Setting  und Kultur ab.

Ausserdem sind deine Antworten zu eingeschränkt

Definiere Gleichberechtigung?

Enthält sie unterschiedliche Gender Roles?
 Frau an den Herd, Männchen für alles(besonders anstrengend - niedere Tätigkeiten)?
Mann muss ins Feld, Frau darf ins Feld wenn sie will?

Frau DARF nicht ins Feld wenn Schwanger?

Auf weibliche Druiden hört man eher wenn es ums spirituell - mystische geht, auf männliche wenn es um weltliches geht?

Frau kann sich für gleichberechtigt erklären, vs vom Mann wird erwartet nichtmal ne Hand zu erheben wenn ihn eine nichtgleichberechtigte Frau abstechen tut?

Vom Mann wird erwartet seine Frauen(Familie, Schutzbefohlene, Herrin...) bis zum Tode zu schützen, No Matter what - Männer haben nicht den Anspruch...
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Wir sind 5000 und die sind zu acht!"
Anderer Gurk : " Du hast Recht: Wir sind verloren! Rennt um euer Leben!"
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« Antworten #19 am: 17.04.2012 | 11:42 »

Zitat
Beziehungsweise kommt im Einzelfall auf das Setting an.
+1 und dito. Ob und wie gegendert wird, hängt vom Zusammenhang ab. Hab ich z.B. eine eher modern angehauchte "Videospiel-Fantasy", dann geht das Ganze natürlich nicht ohne komplette Gleichberechtigung und eine ordentliche Prise kosmopolitisches Flair ab.
Hab ich ein eher archaisch ausgelegtes Setting, dass eher "historisierend" daher kommt, kann ein zu starkes "Gleichspülen" hingegen eher störend wirken. Ist die Spielwelt z.b. klar am skandinavischen Frühmittelalter angelegt, wirken afroamerikanische Amazonen, die der Quote wegen eingeführt werden, eher skurril...

Zitat
Will man hingegen Drama und Charakterspiel, kann das Geschlecht eine wesentlich größere Rolle spielen, da kann man dann aus im Setting verankerten Ungerechtigkeiten und Rollendenken ggf. Honig saugen.
Sehe ich ähnlich.
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« Antworten #20 am: 17.04.2012 | 11:42 »

Hängt von Genre,  Setting  und Kultur ab.
Ansonsten absolute Gleichberechtigung bei Spielern und bei der Welt kommt es klar drauf an. In Desperate Future sind die meisten guten Völker pro Gleichberechtigung. Den Asexuellen ist es natürlich egal. Roll Eyes

Ein paar Alienvölker sehen das natürlich ganz anders. Da gibt es einige Patriarchate und Matriarchate bei den "bösen" Völkern.
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« Antworten #21 am: 17.04.2012 | 11:45 »

Generell hängt es bei mir vom Setting ab, aber häufig spiele ich in Settings, in denen ein Unterschied zwischen Mann und Frau nicht weiter thematisiert wird. In solchen Fällen gehe ich dann von einer völligen Gleichberechtigung aus, wobei tatsächlich gleichBERECHTIGUNG und Rollenbild der Geschlechter unterschieden werden müssten. Nur die Mühe mache ich mir dann meist doch nicht.
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« Antworten #22 am: 17.04.2012 | 11:49 »

Eigentlich hängt es vom Setting ab.
Aber...
an sich leite ich grundsätzlich sehr gleichberechtigt und versuche auch mit den uns bekannten Konventionen zu brechen. Ohne Krampf und vor Allem ohne mir große Gedanken darum zu machen. Wie Viueles, läuft auch das eher intuitiv und locker aus der Hand und nicht verkompliziert mit irgendwelchen Spielleitfäden oder vorformulierten Experimenten.
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« Antworten #23 am: 17.04.2012 | 11:49 »

Zitat
Ansonsten absolute Gleichberechtigung bei Spielern
Auf Spielerebene hätte ich Gleichberechtigung einfach mal automatisch vorausgesetzt.


Zitat
Ein paar Alienvölker sehen das natürlich ganz anders.
Zumal "Gender" bei wirklich nichtmenschlichen Nichtmenschen ohnehin ein gänzlich eigenes Thema ist...was machen Geschlechterrollen für einen Sinn, wenn die Aliens z.b. sprechende Schleimpilze sind ?

Zitat
wobei tatsächlich gleichBERECHTIGUNG und Rollenbild der Geschlechter unterschieden werden müssten. Nur die Mühe mache ich mir dann meist doch nicht.
Ich glaube, so tief ins Detail wird wohl kaum jemand gehen.
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« Antworten #24 am: 17.04.2012 | 11:57 »

Ich warte ja sowieso noch auf die Fantasy, die mal wirklich mutig und originell mit Geschlecht, Sexualität, Fortpflanzung und Familie umgeht. Ich würde sie selber schreiben, wenn ich nicht zu sehr in meinen eigenen Denkmustern gefangen wäre. Wink
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