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5e - enttäuschend für mich

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YY:

--- Zitat von: Arldwulf am 11.01.2015 | 16:27 ---Kommt ja auf das gleiche hinaus - am Ende ist es die Frage wie viele Leute dort gleichzeitig etwas machen können. Und auch wie eng diese zusammenarbeiten können, was man auslagern muss.

--- Ende Zitat ---

Der Hauptfaktor ist da aus dem Bauch raus, wen man konkret an so was dran setzt.
Manche schütteln ein stimmiges Gesamtkonzept in wenigen Tagen aus dem Ärmel und andere sitzen Wochen und Monate an etwas, das am Ende trotzdem immer noch leicht unterdurchschnittlich.

Aber das ist ja auch wieder eine sehr schwammige Geschichte.


--- Zitat von: Slayn am 11.01.2015 | 16:30 ---Ich hatte mich heute Vormittag mit jemanden darüber unterhalten wie extrem langweilig ich die Sache in der 3E finde, das alle, Spieler und Monster, immer auf die gleichen scheiß Zauber zurückgreifen

--- Ende Zitat ---

Das wird erfahrungsgemäß mit mehr Optionen auch nicht viel besser - sobald alles oft genug durchdekliniert worden ist, geht es eben nur noch um bekannte Auswahlen und bestenfalls ein bisschen Stein-Schere-Papier-Echse-Spock.

Sieht man ja im MMO-Bereich genau so: Da bricht mit jedem Add-on ein Experimentiersturm los, bis die neuen Elemente sinnvoll ins Gesamtvorgehen integriert sind und dann hält die Normalität Einzug...

Arldwulf:

--- Zitat von: YY am 11.01.2015 | 16:42 ---Das wird erfahrungsgemäß mit mehr Optionen auch nicht viel besser - sobald alles oft genug durchdekliniert worden ist, geht es eben nur noch um bekannte Auswahlen und bestenfalls ein bisschen Stein-Schere-Papier-Echse-Spock.

--- Ende Zitat ---

In der letzten Konsequenz gilt das natürlich, aber Rollenspiel findet ja nicht in einem klinisch sauberen, abgegrenztem Bereich statt. "Die beste Option" ist nie wirklich für alle Fälle ideal, sondern nur annähernd. Und wenn man es hinbekommt etliche Optionen gleichwertig zu machen so entscheidet am Ende die Spielsituation. Und gleichzeitig gibt es ja nicht nur Optimierer, sondern auch viele Zwischenbereiche. In diesen kann man etwas bewirken, je mehr Optionen den Spielern spielbar erscheinen, umso mehr Charaktervielfalt erhält man.

Aber das ist Aufwand. Den normalerweise Spieledesigner leisten müssten um ihn den Spielern abzunehmen.

Macht ja auch nix, wie oben schon gesagt gibt es ja auch ab und an den Wunsch nach weniger Individualisierung, nach einfacherem Spiel. Das ganze sollte nur erklären warum die oben genannte Kritik durchaus plausibel ist. Ob sie für einen selbst zutrifft muss jeder selber wissen.

Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: Arldwulf am 11.01.2015 | 17:40 ---Den normalerweise Spieledesigner leisten müssten um ihn den Spielern abzunehmen.

--- Ende Zitat ---

Erklär das den Verlagen, die öffentliche Betas machen wie z.B. *hust* WotC.

Nth-Metal Justice:

--- Zitat --- Jeder Zauber hat entweder einen Save oder einen Angriffswurf, aber nie beides. Es gibt Ausnahmen, die beides nicht haben (z.B. Magic Missile). Wenn ein Effekt den SC längere Zeit ausschalten würde, dann wird jede Runde gesaved. Ist es ein einmal-Effekt, dann wird nur einmal gesaved.
--- Ende Zitat ---

Eben nicht. Manchmal wird man Stunned und kann jede Runde saven. Ohne eine Aktion zu brauchen. Manchmal wird man Restrained. Dann kann man auch saven, braucht dafür aber eine Aktion. Manchmal muss einem jemand anderen einen solchen Save geben, oder es verlangt keinen Save, sondern einen Strength-Check. Des öfteren ergeben Saves Half Damage. Aber manchmal auch No Damage. Manchmal wird ein Effekt über HP-Vergleich ausgeführt (Power Word Kill. Kein Save. Sleep.) .. ich sehe viele verschiedene Systematiken, die alle dazu taugen können einen Charakter effektiv aus einem Encounter zu nehmen und viele verschiedene Wege das zu handhaben.

Für mich spielt es aber auch keine Rolle, ob ich als Spieler nichts mit meinem Charakter machen kann, weil der jetzt grade 0 HP hat, schläft, gefesselt ist, oder diese Runde wegen Stunned keine Handlung machen kann. Unterm Strich bleibt: man ist für dieses Encounter Handlungsunfähig.


--- Zitat ---Das wird erfahrungsgemäß mit mehr Optionen auch nicht viel besser - sobald alles oft genug durchdekliniert worden ist, geht es eben nur noch um bekannte Auswahlen und bestenfalls ein bisschen Stein-Schere-Papier-Echse-Spock.
--- Ende Zitat ---
Ich finde mehr definierte Optionen (die dann auch noch am Ende alle das gleiche machen, weil die Möglichkeiten vom System her eher begrenzt sind) auch nicht so hilfreich. Was ich hilfreicher finden würde, wäre eine handvoll Beispiele für Optionen (haben wir ja jetzt) und dann eine Anleitung, wie man individualisierte Optionen für Charaktere beim Levelup erzeugen kann. Aber ich fürchte bei aller Einfachheit bringt 5e dafür immer noch zu viele definierte Erwartungen mit.

Der Oger (Im Exil):
Ich könnte mir den Erfolg der 3.X - Regeln auch als Zuckerschock vorstellen, durch die Vereinfachung und Stromlinienförmigmachung der Regeln, sowie den vielen Charakteroptionen und das angehobene Macht - Level der Charaktere. Da ist es schon schwierig, sich selbst wieder auf Diät zu setzen (was mir durchaus auch so ging).

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