Pen & Paper - Spielsysteme > OD&D/AD&D/Klone & OSR
Tipps für einen old school Kaltstart ohne D&D Hintergrund
Ucalegon:
--- Zitat von: Text am 6.01.2015 | 00:22 ---Eine aktuelle Übersicht über den Stand des OSR-Regel-Wildwuchs finde ich sehr nützlich! :d
--- Ende Zitat ---
Ja. Die Übersichten haben mir auf jeden Fall schon bei der Orientierung geholfen. Danke an die Autoren. Ich hab mir jetzt erstmal die deutschen Labyrinth Lord Sachen bestellt.
Tarin:
:headbang: :cheer: :headbang: :cheer: :headbang: :cheer:
Super Entscheidung. Wie schon erwähnt, auf keinen Fall das coole Gratismaterial liegen lassen!
Die Höhlen der Fäulnis - haufenweise One Page Dungeons
Die unsichtbare Grenze - 10 Abenteuermodule
Blogmonster - ca. 40 neue Viecher
Benjamin:
--- Zitat von: Der Rote Baron am 5.01.2015 | 21:35 ---... allerdings finde ich, dass LotFP seinem eigenen Anspruch, ein Weird-Horror-Fantasy-System zu sein, überhaupt nicht nachkommt: Es ist ein Standard-Klon von D&D, mit den üblichen Sprüchen und Mechaniken, allerdings wirkten auf mich die Regeln z.T. (Grindhouse Edition) irgendwie infertig.
--- Ende Zitat ---
Hervorhebung von mir. Wenn man sich die Sprüche mal genauer ansieht, stellt man schnell fest, dass es sich dabei durchaus nicht um die üblichen Sprüche handelt.
Abgesehen davon ist der Witz an der Alten Schule, dass das System nicht bis auf die Kochen-Probe ausformuliert ist.
Ich würde derzeit LotFP hernehmen, allerdings benötige ich für die Spielerschaft ein komplett übersetztes Regelwerk. Und das scheitert leider spätestens an den Sprüchen, die nicht den Sprüchen aus anderen Klonen entsprechen.
Für Abenteuer finde ich übrigens die Version (oder auch das System) herzlich egal. Ich hab problemlos AD&D- und LotFP-Module mit 3.5 und PF geleitet.
Tarin:
Wobei der Baron insofern Recht hat, als dass dieser Punkt schnell überlesen wird. Sonderlich weird sind die Regeln nicht. Raggi hat halt ein bisschen am Fluff gedreht, wollte aber letztlich kompatibel zu cD&D bleiben. Unfertig hingegen finde ich es nicht, wir haben lang gespielt und kamen nie an einen Punkt, an dem die Regeln uns im Stich gelassen hätten.
Der eigentliche Erfolgspunkt für LotFP ist aber doch der, der auch bei DCC gilt: OSR Material, das vernünftig aussieht. Auch wenn ich gern den DIY Anspruch in der OSR hervorhebe, verkaufen sich optisch schön gemachte Sachen nunmal besser als das x-te fanmade LL Abenteuer mit leidlich selbsterstellen Grafiken und Karten.
Der Nârr:
Korrekt, es wird nur bei einigen Zaubersprüchen weird (und in den Illus). Das kann man natürlich kritisieren.
Was mir an LotFP gefiel, war, dass ich viel, viel weniger Tabellen als z.B. in LabLord habe. Außerdem gab es ein rudimentäres Skillsystem. Aus ähnlichen Gründen fand ich auch Stars Without Number sehr ansprechend. In der Spielpraxis lief LotFP jedoch einfach runder.
Zum Thema Kaltstart: Ich verwende LotFP in einer Runde, in der zwei D&D-Unerfahrene sind. Richtig gespielt hat OSR (OD&D oder irgendeinen Klon) niemand von uns, wir kannten das nur vom Lesen/von Diskussionen.
Monster hole ich mir zum Teil aus LabLord, aber das meiste erfinde ich selbst, zumal ich auch ein eigenes non-EDO-Setting leite. Allerdings habe ich auch die Grindhouse Rules, sprich habe den SL-Band gelesen. Ohne den ist LotFP im Moment in der Hardcover-Version schlicht kein vollständiges Spiel.
Natürlich tauchen ständig Probleme auf, aber die werden dann gelöst, z.B.: Wie setzt man Manöver um, wenn es keine Regeln dafür gibt?
Was ich an LotFP schwierig finde und verhausregelt habe, sind die sehr schlechten Erfolgsquoten bei Skill-Würfen. Es spricht aber meiner Meinung nach nichts dagegen, hier Boni zu vergeben bzw. auch Attributsmodifikatoren einfließen zu lassen. Wieso sollte jemand der sehr ausdauernd ist nicht besser klettern können als jemand, der es nicht? Wenn man schon Attribute hat, sollte man sie auch nutzen.
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