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[Ubiquity] Regelfragen Sammelthread

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JohnnyPeace:
Und noch eine Regelfrage von mir:

Der Schaden den Granaten bzw. Explosionen anrichten ist ja unabhängig von dem zuvor eingesetzten Angriffstalent. Eine Granate als Beispiel hat einen Wert von 4T und richtet Flächenschaden an, geht somit nur gegen die passive Abwehr. Heißt das, daß ich eine vergleichende Probe zwischen 4 und der passiven Abwehr (also dem einfachen Konstituitions-Wert) würfel? Sinngemäß also ein Angriff mit der Schadensstufe der Granate? Oder werden 4 Punkte Schaden abzüglich der Erfolge der Probe auf passive Abwehr erzeugt? Ähnliche Frage gillt für Feuerschaden. Wahrscheinlich hab ich was überlesen, aber im Moment begreif ich es noch nicht.

Danke!

eldaen:
Regel ist so:

Bei einem Flächenangriff würfelt der Charakter, der sich in dem Radius befindet eine Probe mit seiner passiven Verteidigung gegen den Schaden des Flächenangriffes. Erfolge des Angreifers werden nicht zu dem Schaden addiert. Für den Verteidiger gelten keine Modifikatoren aufgrund von Größe oder Verletzungen. Deckung oder Rüstung zählen allerdings.

Beispiel: Granate (4T, unmodifiziert) vs. passive Abwehr (einfache Konstitution) ± Deckung und Rüstung. Verteidigungserfolge von Grundschaden abziehen.


So. das ist erstmal allgemeiner Flächenschaden. Der zweite und davon erstmal unabhängige Punkt ist kaustischer Schaden. Kaustischer Schaden ist meist Feuer, Gift, oder Elektrizität. Angriffe mit kaustischen Schadensquellen sind meist Berührungsangriffe, gegen die man sich eben nur aktiv verteidigen kann, also versucht, dem Schaden auszuweichen. Schafft man das nicht, erleidet man den angegebenen Grundschaden (ohne Angriffserfolge) komplett.

Beispiel: Elektorschlagstock (4N):

* Berührungsangriffsprobe (ohne Waffenmodifikator!) vs. aktive Verteidigung (einfache Geschicklichkeit) ± Größe, Deckung, Wundabzüge.
* Bei erfolgreichem Angriff erleidet Verteidiger Grundschaden modifiziert durch Größe des Verteidigers (im Normalfall also ±0)

Nun gibt es aber bestimmte Flächenangriffe, die zusätzlich auch noch kaustischen Schaden verursachen. Da wird es fies für den Verteidiger. Er darf weder versuchen, auszuweichen (da Flächenangriff), noch darf er eine Probe mit Konstitution gegen den Schaden machen (da kaustischer Schaden). Einzig seine Rüstung und Deckung helfen ihm und diese darf er würfeln. Was er an festem Waffenschaden dadurch nicht reduzieren kann, erleidet er.

Beispiel: Molotovcocktail (2T) vs. (Deckung + Rüstung)

Savvy? ;)

JohnnyPeace:
Also 4 minus [Erfolge der passiven Abwehrprobe] Schaden. Danke, jetzt hab ichs!

JohnnyPeace:
Und zwei kleine Fragen hab ich noch. Habs grade beim Lesen nicht gefunden:

Waffenlos wird einfach auf die Fertigkeit gewürfelt, es gibt keinen "Waffenbonus", und sonst bleibt alles gleich, oder? Hat jemand mit Waffenlos einen Nachteil gegen einen bewaffneten Nahkämpfer? Also außer daß der Nahkämpfer ja einen Waffenbonus bekommt?

Gilgamesch:

--- Zitat von: JohnnyPeace am 16.01.2016 | 00:51 ---Und zwei kleine Fragen hab ich noch. Habs grade beim Lesen nicht gefunden:

Waffenlos wird einfach auf die Fertigkeit gewürfelt, es gibt keinen "Waffenbonus", und sonst bleibt alles gleich, oder? Hat jemand mit Waffenlos einen Nachteil gegen einen bewaffneten Nahkämpfer? Also außer daß der Nahkämpfer ja einen Waffenbonus bekommt?

--- Ende Zitat ---

Es bleibt sonst alles gleich und es gibt keinen weiteren Nachteil. Außer natürlich, dass Waffenlos standardmäßig N-Schaden macht und die meisten Nahkampfwaffen T-Schaden. Und dass man waffenlos das Blocken-Manöver durchführen kann und bewaffnet Parieren.

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