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Braucht man eigentlich Attribute?
Nebula:
Ich wiederhole eigentlich nur Chiungalla ^^ und er hat recht damit.
Wenn jemand Kampf optimieren will bzw. Kampforientiert ist, kann man über zwei Bereiche (also Stärke als Attribut und Nahkampf als Fertigkeit) mehr anbieten.
Talente/Meisterschaften und ähnliches
Stärke Spezialität oder wie man es nennen mag: Blutrünstig, brutal… gibt + 1 auf irgendwas (Schaden, Sachen kaputt machen)
Aber auf nahkampf könntest wieder feats auf andere Sachen legen. Defensiver Kampfstil, entwaffnen, +1 ausweichen..
Unterm Strich kannst das natürlich auch ohne Attribute einfach alles auf Nahkampf packen, aber mehr Optionen auf mehr Bereiche fühlt sich für mich stimmiger an.
Auch als powergamer, da kannst einfach auf mehr Baustellen deine XP durchrechnen.
Bringt mir jetzt +2 Stärke für 100 xp mehr als +4 Nahkampf und +2 "flinke Füße" für 110 xp
Sethomancer:
Für mich sind Attribute tatsächlich eher Eigenschaften als Fertigkeiten, also etwas was den Charakter auch beschreibt wie z.B. eine hohe Stärke zumeist mit entsprechenden Muskeln einhergeht. Des weiteren beschreibt es für mich auch grundlegende Taktiken des Charakters (ein kluger Charakter geht anders vor als ein starker Charakter oder ein charismatischer Charakter).
Für mich habe Attribute auch etwas mit angeboren Können, allgemeinen Kenntnissen und erlernten Methoden zu tun.
Fertigkeiten sehe ich hingegen als trainierte und eingeprägte Mechanismen, halt thematische beschränkte Kenntnisse (praktischund/oder theoretisch) zu einem bestimmten Sachverhalt.
So kann z.B. jemand durch langes üben durchaus lernen profund Schlösser zu knacken ohne entsprechendes Geschick zu haben, es kann aber auch jemand so geschickt sein, daß er mit nur gerinegen Kenntnissen der Technik ein Schloß aufkriegt.
Erst die Kombination macht für mich einen Charakter rund
pharyon:
--- Zitat von: Nebula am 12.09.2016 | 13:28 ---So meine Frage: Macht ein System mit Attributen + Fertigkeiten mehr Spaß?
--- Ende Zitat ---
Mir ja. Wobei ich durchaus auch Vergnügen an anderen Systemen habe. Das bereits genannte Song of Ice and Fire-Rollenspiel enthält z.B. eine interessante Variante. Wobei ich die Grund-Fertigkeiten und Spezialisierungen eher wie Attribute und Fertigkeiten empfinde - nur hätte niemand (oder besser gesagt: vermutlich die wenigsten) Spaß daran ein RPG mit 19 Attributen zu spielen.
Allerdings halte ich es auch für sinnvoll, dass, wenn man Attribute und Fertigkeiten für ein Spiel designed, beide nicht das gleiche leisten sollten. Eine Addition Attribut + Fertigkeit + Würfelwurf empfinde ich daher eher mäßig.
Grüße,
p^^
Nebula:
ah dann hättest du also lieber Würfelproben für Attribute und welche für Fertigkeiten aber keine Addition für einen Wurf?
hmm auch ne interessante Sichtweise
KhornedBeef:
--- Zitat von: Nebula am 13.09.2016 | 20:31 ---ah dann hättest du also lieber Würfelproben für Attribute und welche für Fertigkeiten aber keine Addition für einen Wurf?
hmm auch ne interessante Sichtweise
--- Ende Zitat ---
Sogar recht verbreitet, siehe die Beispiele oben.
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