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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Pen & Paper - Umfragen => Thema gestartet von: Ludovico am 10.03.2004 | 14:19
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Ja, wer interessiert sich grundsätzlich für solche Sachen wie GNS, Power Emotes, Player Empowerment, etc.?
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Ist mir völlig schnuppe - hauptsache das Spiel macht Spaß, ich muss das nicht wissenschaftlich analysieren.
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Ich fand das 'ne zeitlang mal ganz interessant.
Mittlerweile fokussiere ich mich in meiner Freizeit, aber dann doch lieber auf das Spiel an sich.
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Mich! ::)
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Mich! ::)
Das ist uns allen klar. Mich interessiert's nicht!
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Grundsätzlich sollten wir uns wieder auf die Praxis stürzen. Ich mag Theorie ganz gern, aber ohne Praxis ist es halt fade (und wenn man eine Zeitlang postmoderne Literaturtheorie studiert hat, ist Rollenspieltheorie echt Kinderkram. Das Zentrum ist nicht das Zentrum. Derrida.)
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Was ist denn das Überhaupt? Ist das der Wissenschaftliche Zweig des RPGs?
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Das ist uns allen klar.
Na, wer schon so schön fragt... ;D
Aber ganz einfach: Mich interessiert auch nicht, wie mein Computer innen aussieht / funktioniert. Ist doch egal. Hauptsache mein E-Mail / Forum / Internet tut.
Muss denn jeder genau wissen, wie das Ding funktioniert? Nö, hauptsache geht!
Sind deswegen alle Informatiker Deppen? Nein, im Gegenteil, ich bin froh, dass jemand weiß, wie das Ding funktioniert. Sonst würde es nicht so gut gehen.
Muss jeder sich mit RPG-Theorie befassen? Auf keinen Fall.
Ist es wichtig, dass es irgendwer macht? Ich denke schon...
Fredi
Edit:
Ich mag Theorie ganz gern, aber ohne Praxis ist es halt fade
Da hat er recht. Ich mag Praxis auch gern, aber so ganz ohne Theorie... ;D
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Ist es wichtig, dass es irgendwer macht? Ich denke schon...
Warum hältst Du es für wichtig?
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Weil wir sonst noch ausschließlich TableTops spielen würden.
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Warum hältst Du es für wichtig?
Hauptziel der GNS ist es, zu verstehen, warum es in manchen Gruppen zu Problemen kommt (Streit, mangelnder Spielspaß, an die Wand gefahrene Kampagnen, unzufriedene Spieler/SLs).
Dazu gibt sie einen theoretischen Rahmen und stellt Vokabular zu verfügung, mit dem man sich darüber unterhalten kann.
Ziel im Endeffekt: Verbessern des Spiels (durch Verbesserte Passung, klarere Präferenzen usw.)
Nebeneffekt: Die Möglichkeit, Rollenspieldesignern Werkzeuge und eine Theorie an die Hand zu geben, damit sie neue Rollenspiele noch besser gestalten können. (und es geht immer besser, vor 30 Jahren hat mal wer gesagt: wer braucht schon einen PC...)
Es gibt sicher noch andere Theorien mit anderen Anwendungsbereichen, da kenne ich mich aber nicht so aus.
Fredi
Edit: Und verdammt: Marcel hat es viel, viel besser auf den Punkt gebracht! :)
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(Würd mich jetzt auch mal interesieren....) uuppps da war ich wohl zu langsam.....
Aber ich hab ne ganze Menge von den Threads in der letzten Zeit gelesen und auch ab und an versucht das Experimentweise einzubauen.... Auf alle Fälle hats meinen Stil wohl mehr oder wenige leicht beeinflusst.
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Es kommt auch aufs Modell an...
Dem viel gelobten GNS-Modell kann ich so viel abgewinnen wie einer Magen-Darm-Grippe.
Andere Modelle (ausser meinem eigenen, wenig ambivalenten "Wahres Rollenspiel vs. Böse Powergamer" System) kenne ich jetzt nur Ansatzweise, aber sie interessieren mich auch nicht weitergehend.
Ich habe immer das Gefühl, dass vor allem das GNS-System als Rechtfertigung verwendet wird, vor allem von eher wenig engagierten Spielern. "Nein, ich bin kein schlechter Rollenspieler, ich bin Gamist."
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Wen interessieren diese ganzen Rollenspielmodelle und -begriffe?
Lass mal stecken, Alter O0
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"Wahres Rollenspiel vs. Böse Powergamer"
Na wenn wir aus den ganzen Diskusionen hier eines gelernt haben, dann das es keine bösen Powergamer gibt, höchstens böse Munchkins 8) (aber die sind eh eine verkannte Rasse ;))
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@Marcel
Wie?
Vor 5 Jahren hab ich keine Table Tops gespielt und da spielte ich in Gruppen, die sich unter GNS allenfalls eine Krankheit vorstellen können.
@Fredi
Aber früher konnte man doch auch problemlos ohne diese Modelle spielen und Probleme in der Gruppe wurden durch Intuition und Einfühlungsvermögen und Diplomatie und gesunden Menschenverstand gelöst.
Wieso reicht das nicht mehr?
(Über das Vokabular will ich mich lieber nicht auslassen, außer, daß ich oftmals kein Wort von dem verstehe, wenn sich zwei Modell-Fans unterhalten).
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Nun ja, ich bin was Rollenspieltheorie angeht eher unbeleckt... ich spiele lieber >:D
[flüster]ehrlich gesagt kann ich mit den meisten Abkürzungen und Begrifflichkeiten nicht so direkt was anfangen[/flüster]
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*räusper*
Naja... ich muss da mal eine Lanze für die Modelle und unseren Fredi brechen.
Die Rollenspielmodelle an und für sich sind so schlecht und unüberlegt gar nicht.
Worüber man sich allerdings wunderbar zoffen kann ist die Frage:
"Wieviel Aussagekraft haben diese Modelle/Theorien".
Im Fall von GNS kommt dazu, dass der Vordenker besagten Modells kein allzu grosses Talent für stimmige Begriffswahl hat :D
Was dazu führt, dass so ziemlich jede GNS Diskussion in eine GNS Interpretation ausartet ;)
Ausserdem handelt es sich bspw. bei Player Empowerment weniger um ein Modell sondern einfach um eine Spielart. Die kann man mögen oder auch nicht.
Inspectres basiert bspw. darauf und es macht Spass ;)
Ach so....
angekreuzelt hab ich:
Ja, ich lese das schon und versuche, diese Dinge zu nutzen
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Ich habe immer das Gefühl, dass vor allem das GNS-System als Rechtfertigung verwendet wird, vor allem von eher wenig engagierten Spielern. "Nein, ich bin kein schlechter Rollenspieler, ich bin Gamist."
Ich schließe mich an. Pauschalisierung und Schubladendenken, behindert und macht die Einstellung für Änderungen unflexibel.
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@Ludivco
Das eure Gruppe nicht darüber geredet hat heißt aber ja nicht, dass sich niemand Gedanken dazu gemacht hat. Wenn sich niemand Gedanken zu einem Themenkomplex macht stagniert er und so wäre das Rollenspiel nie über das TableTop hinausgekommen.
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...wäre das Rollenspiel nie über das TableTop hinausgekommen.
Hm, wir haben lange vor dem Rollenspielen mal Tabletop versucht: "Das ewige Spiel" auf gigantischen Hexagonflaechen. Aber als alles gebastelt und aufgebaut war, hatte keiner Interesse am damit Spielen... - der Spass war beim Aufbau.
Rollenspiel hatte fuer uns alle damit allerdings nichts zu tun (und mit "Magic" sind wir nie klar gekommen), dafuer spielen wir immer noch.
Also lese ich zwar die GNS-Threads (a.k.a. "Fredi gegen der Rest der Welt") und habe meinen Spass beim Lesen (fuer ganz alte newgroups-Leser: ab und an bin ich versucht "Popcorn" dazu zu posten), aber Nutzen habe ich noch keinen daraus gezogen...
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imho werden da einfach werkzeuge und mechanismen benannt deren man sich schon rein "instinktiv" bedient wenn man leitet.
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Ich sehe das ähnlich wie AXX. Bin aber immer wieder dankbar, wenn jemand einen Begriff für eine gewisse Technik prägt, und mit damit den Umgang leichter macht.
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Ich finde die Begrifflichkeiten in sofern praktisch, als dass man eben ein wenig Vokabular hat, das macht das Diskutierne leichter, als wenn man es imme rumschreiben muss... aber sonst .... *schulterzuck*
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[die gns-theorie gibt] einen theoretischen Rahmen und stellt Vokabular zu verfügung, mit dem man sich darüber unterhalten kann.
Ziel im Endeffekt: Verbessern des Spiels (durch Verbesserte Passung, klarere Präferenzen usw.)
Nebeneffekt: Die Möglichkeit, Rollenspieldesignern Werkzeuge und eine Theorie an die Hand zu geben, damit sie neue Rollenspiele noch besser gestalten können. (und es geht immer besser, vor 30 Jahren hat mal wer gesagt: wer braucht schon einen PC...)
ich bastele auch an einem rollenspiel - schon geraume zeit. deswegen habe ich mich auch ein wenig mit den theorien beschäftigt, einfach weil ich dachte, man könnte damit wesentlich besser ein spiel erstellen.
mein schluß: irrtum. mir hat die beschäftigung damit nichts gebracht. gut, vielleicht weiß ich mehr über mögliche spielertypen...
aber letztlich werde ich mein system so weiterbauen, wie ich es für richtig halte, und ich werde nicht theoretisch untermauern können, nach welchem modell ich welche entscheidung getroffen habe - warum auch?! ich vermute sowieso, daß auch die mehrheit potentieller leser nichts damit anfangen kann, geschweige denn etwas derartiges vermissen wird.
außerdem braucht's doch auch bei anderen gesellschaftsspielen keine modelle und theorien, oder? wer hat schon mal von spielerprofilmodellen für mensch-ärger-dich-nicht gehört?!
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mich interessierts nicht und da ich nicht alle verstehe, greif ich sie an
alles doof ;)
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ich schließe mich da Dorin vollkommen an :)
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@Ludivco
Das eure Gruppe nicht darüber geredet hat heißt aber ja nicht, dass sich niemand Gedanken dazu gemacht hat. Wenn sich niemand Gedanken zu einem Themenkomplex macht stagniert er und so wäre das Rollenspiel nie über das TableTop hinausgekommen.
AXX hat da eine treffende Antwort geschrieben.
Wir bedienen uns dieser Mittel, die notwendig sind doch schon rein instinktiv. Was nun Spieleerfinder treiben, ist doch eine vollkommen andere Sache.
Wenn ich ein Spiel entwickel, brauch ich doch kein Modell, daß mir vorschreibt, wie man zu spielen hat. Das wäre ziemlich unoriginell.
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Salut,
dja, ich!hab mal1Ja, hch lese das schgn und versuche, diese Dynge zu ~utzen[/s] gewäh|t, alleúdings mit einigen Einsc`ränkungen.
Rollenspieltheorie ist nett, um sich die Zeit zu vertreiben, rangiert aber für mich auf dem gleichen Level wie Stammtisch= und Fucsballtheorien.<êr />
Denn, ja, Rollenspiel1ist nur ein Spiul und kdine Wisóenschafü. Desweoen vers|ehe ich die Leuee nicht< die Ro}lenspieì zu einmr höherån Ästheüik oder1gar zu diner neten Kunstform brángen wollen. reálity chmck please. Es ist nur ein Spiel, es wird ein Spiel bleiben. (Mal abgesehen davon, dass theory gurus Neulinge abschrecken und damit kontraproduktiv sind..)
Das mit dem Tabletop sehe ich nicht so. Mal im ernst, bis vor 10 Jahren oder so hat sich doch noch kaum einer auch nur Gedanken darüber gemacht und es ging nur ums Spiel. Diese ganze Jagd nach dem "guten Rollenspiel" ist doch im Grund nur ein kläglicher Versuch, die Kindheit zurückzuholen. Aber haben wir wirklich mehr Spass, weil wir uns weiterenwickeln? Ich hatte eigentlich nie wieder soviel Spass am Hobby, wie ich mit 12 hatte und dass wird sich auch nicht ändern.
Ein..
Heute mal nachdenklich..
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Ich würde sagen, wenn man das Volumen betrachtet, mit dem Theorien hier diskutiert werden, dann interessiert das schon einen ganzen Haufen Leute. Mich auch. ;)
Ich kann nicht jeder Theorie etwas abgewinnen, und GNS verwende ich nur in meiner eigenen Definition - aber die Diskussionen haben mir schon geholfen, ein bißchen mehr zu verstehen, was am Spieltisch vor sich geht. Und ich kann etwas, was ich verstehe, nun mal besser beeinflußen, als etwas, von dem ich keine Ahnung hab. :)
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@Ein
Ich stimme dir da nicht zu. Deine Argumentation ist so ähnlich wie ein Schauspieler, der nachtrauert, wie er als Kind Verkleiden gespielt hat.
Klar hatte ich als Kiddie lustige Rollenspielerlebnisse - aber was habe ich auch für Scheiße gebaut, weil ich es nicht besser wusste.
Und da ich so ziemlich auf den Tag genau 20 Jahre Rollenspielerfahrung auf dem Buckel habe, kann ich schon sagen, dass ich mich weiter entwickelt habe und auch mehr Spaß in meinen Sitzungen habe - auch wenn die nur Spiel sind. Und manchmal sind sie auch sehr viel mehr. Aber das ist nicht immer so, aber wenn man voll dabei ist, dann ist das richtig Klasse.
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Ich denke beim Spielen und beim Vorbereiten nicht staendig darueber nach, aber hilfreich finde ich irgend ein Vokabular fuer das, was beim Rollenspiel passiert schon. Ich bilde mir ein, dass ich durch das Nachdenken ueber GNS o.ae. zum Beispiel als SL besser auf die Gruppe eingehen kann. Ausserdem macht's Spass, ich theoretisier halt gerne (ich auch postmoderne Literaturtheorie ;D).
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Theorie generell: Ja, schon interessant. GNS: Hab ich aufgegeben. Das Modell überzeugt mich nicht, und die Massen an unstrukturiertem englischem Text (noch dazu mit teils ausgefallenem Vokabular), die Ron Edwards produziert, tu ich mir nicht mehr an.
Andere Sachen wie Stances, Player-Empowerment etc. finde ich schon sehr interessant, obwohl ich bisher wenig davon in die Praxis habe einfließen lassen. Wird noch... :)
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Mich interessiert es nicht. Die Begriffe haben imho keinen Bezug zum Spiel und verbessern nichts.
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Also wenn ich RPG mache, dann eigentlich, weil ich Bock drauf hab. Und nicht, weil ich etwas wissenschaftlich analysieren möchte. Von daher find ich diese ganzen Begriffe sowas von überflüssig.
Das wäre, als würde man aufhören, mit Kumpels in die Kneipe zu gehen und würde statdessen komplexe sozial-pädagogische Studien über das Verhalten von Menschen mit Bier und Zigaretten in engen Räumen veranstalten.
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Also ich gehöre auch zur interessiert mitlesenden Fraktion.
Natürlich interessiert auch mich nicht alles an Modellen, aber Anregungen kann jeder bei Bedarf aus der Sammlung entnehmen. Und das ist doch eigentlich der Sinn von "Überlieferungen".
Konkretes Beispiel: Meine Fantasy-Kampagne driftet im Mom gleich nach der Charaktererschaffung ungewollt ins cineastische ab. In einem anderen Thread hier habe ich die Anregung gefunden, den SC nicht mehr so sehr die Handlung zu servieren, sondern mehr auf ihre Aktionen zu reagieren. Den Tip halte ich für hilfreich und werde auch versuchen, das so umzusetzen.
Allein im stillen Kämmerlein hätte der Gedankengang entweder langsamer oder gar nicht stattgefunden.
Schlußendlich bin ich dafür, die Modellbildung weiter laufen zu lassen, solange man nicht ein dickes schwarzes Buch davon auswendig lernen muß. :)
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Begriffe zu kennen und damit andere Leute, die diese verwenden zu verstehen kann nicht verkehrt sein.
Modell können helfen zu verstehen. Man reduziert einen komplexen Zusammenhang auf einfache Wesentliche Funktionen und bekommt dadurch ein nachvollziehbares Modell, das in den wesentlichen Zügen dem komplexen Zusammenhang entspricht.
Dadurch kann man Probleme verstehen, ihre Ursachen erkennen und Gegenmittel prüfen.
Allerdings sollte nie vergessen werden, dass das Modell nicht der Wirklichkeit entspricht sondern nur eine vereinfachte Darstellung ist. Das gilt insbesondere für GNS.
GNS kann also nicht der Weisheit letzter Schluss sein, sondern ist auch nur eine einfache Darstellung gewisser Zusammenhänge. Es kann helfen, muss aber nicht und die Wirklichkeit muss auch nicht auf das GNS Modell zutreffen (Ausnahmefall).
Das gilt aber für alle Modellsysteme.
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" Ja, ich lese das schon und versuche, diese Dinge zu nutzen"
(Fredi der einzige bei "Ja, sehr sogar!"? ;D)
ich glaub das fällt unter die kategorie "fachsimpeln", oder?
kann mir jemand Hotshots abdrifften ins "Cineatische" so schön in einem wort beschreiben?
auch die GNS-theorie hat sowas, sie beschreibt, was die zielsetzung des spiels ist...
ich denke, die 'fachbegriffe' können recht genau ausdrücken, was sich sonst nur beschreiben lässt und sind somit vorallem beim schriftlichen diskutieren (wie hier online) ziemlich praktisch ;D
und keiner sagt das du informatiker sein musst, um am PC spielen zu können... ;)
und dabei spaß zu haben!
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Passt irgendwie (http://ars.userfriendly.org/cartoons/?id=20040312)
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Ich weiss nicht so recht wo ich mich einordnen also nehme ich
- HAlte mich nicht wirklich darüber auf dem laufenden glaube aber ein paar von den Sachen zu nutzen
Es ist nicht s das ich der Meinung bin man müsste sich sehr in die Wissenschaft der Spielmechanik vertiefen, aber manche Dinge zu kennen und zu sagen find ich gut kann man gebrauchen ins Spiel einbauen.(z.B. Power Emotes sind mir ein Begriff, und es ist gut zu
wissen dass man was dagegen haben kann ;D)
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Prinzipiell finde ich die Idee, sich ein auch theoretisch mit dem Rollenspiel auseinanderzusetzen, gut. Die bisher so heiß diskutierten Modelle (insbesondere das völlig nutzlose GNS) halte ich allerdings für einen riesigen Käse! Daher habe ich auch das angekreuzt.
Alles imho.
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Ist mir völlig schnuppe - hauptsache das Spiel macht Spaß, ich muss das nicht wissenschaftlich analysieren.
Ich muss da mal updaten: Inzwischen lese ich da interessiert mit und versuche es auch zu nutzen. Man gewinnt einfach klarere Vorstellungen von den eigenen Präferenzen, kann diese besser Herausarbeiten und so das Spielerlebnis verbessern. Allerdings werd ich da wohl nie so tief einsteigen wie z.B. Fredi - den Ehrgeiz, Spiele zu designen hab ich ohnehin nicht, von daher ist das auch nicht nötig.
Aber inzwischen stehe ich auf dem Standpunkt, daß es auch für die Praxis hilfreich sein kann, sich mal mit den eigenen Erwartungen an das Spiel auseinanderzusetzen, und dazu Modelle/begrife zu haben ist nunmal unerläßlich.
Und daß es für Designer wichtig oder zumindest ausgesprochen hilfreich ist, den Standpunkt vertrete ich ohnehin schon länger ;)
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also, ich bin sowohl beim Leiten als auch beim Spielen bisher ganz gut ohne klar gekommen, daher: lass mich bloß in Ruh damit :q
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Ich lasse dich auch in Ruhe damit - da soll ja niemand missioniert werden.
Aber ich bin auch 15 Jahre prima ohne klargekommen - nur habe ich in letzter Zeit einfach begonnen, meinen Horizont ein wenig zu erweitern, und die Modelle helfen schon, die eigenen Erwtungen, Ziele und Wünsche genauer zu erfassen und zu formulieren. Ich für meinen Teil kann sagen, daß sich das Spielerlebnis verbessert hat, seit ich mir, mithilfe von Modellen, ein paar Gedanken darüber mache.
also, ich bin sowohl beim Leiten als auch beim Spielen bisher ganz gut ohne klar gekommen, daher: lass mich bloß in Ruh damit :q
Der Satz klingt leider mehr als nur ein wenig engstirnig. "Hab ich nie gebraucht, also ist es Müll" - ich bin auch 18 Jahre ohne Führerschein prima klargekommn - und hab ihn trotzdem gemacht. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, was man für sich nutzt und was nicht - aber das ist eine Argumentationsweise, die ich für ziemlich daneben halte. Nicht nur in Bezug auf dieses Themengebiet sondern ganz allgemein.
Wobei ich zugeben muss, daß ich sie früher auch selbst herangezogen habe ::)
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Also ich habe mich in letzter zeit etwas damit beschäftigt, und: Ja!
Ich kann es gebrauchen!
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Ich beschäftige eigentlich ganz gern mit dem ganzen Theoriekram. Ich denke auch, daß einige Aussagen der gängigen Theorien durchaus richtig sind. Viele sind aber auch falsch. Und belegt sind die Theorien auch nicht. Drum macht's mir auch einen Heidenspaß, pseudowissenschaftliche Statements nach den Regeln der Kunst auseinander zu nehmen... ;D
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Die Theorien selbst sind meist noch ziemlich unausgegoren oder gar kaputt oder im Definitionssumpf versunken. Aber in Summe hätten sie eine Menge älterer Diskussionen am Spieltisch beschleunigt/erübrigt oder auch die eine oder andere Runde gerettet oder erlöst. Alleine weil man sich gewisser Dinge bewußter gewesen wäre und nicht so lange aneinander vorbei geredet hätte.
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Ich beschäftige eigentlich ganz gern mit dem ganzen Theoriekram. Ich denke auch, daß einige Aussagen der gängigen Theorien durchaus richtig sind. Viele sind aber auch falsch. Und belegt sind die Theorien auch nicht. Drum macht's mir auch einen Heidenspaß, pseudowissenschaftliche Statements nach den Regeln der Kunst auseinander zu nehmen... ;D
Grundsätzlich interessiere ich mich sehr dafür, solange es irgendwie nutzbar ist.
Doch auch ein Paar ehrliche Worte.
Mich nervt dabei ziemlich gewaltig, dass dabei so ein Heidenkrach gemacht wird und dadurch viele Reibungsverluste enstehen. Manchmal vermute ich gar kompensatorisches dahinter. Wirklich nervig finde ich die Rechthaberei, das Gebrülle und Belehre was eigentlich unter dem Niveau der Liste ist. Nicht selten regiert hier eine absolute Minderheit mit eliteren Geschnösel andere, sanftere und weisere Töne. Sehr schön und gerne lese ich stets den Lord Vermi, der für meinen Geschmack genau den richtigen Ton trifft.
Manchmal, aber dafür braucht man ne Menge Geduld, verbirgt sich tatsächlich ein wirklich interessanter und wichtiger Gedanke dahinter. Würde mehr kooperativ gelesen, zusammen gearbeitet und entwickelt, wäre der Gewinn dadurch ein 100faches. Ich überlege mir immer ob ich an solchen Diskussionen teilnehmen möchte. Das ist Schade, denn ein durchgängig produktives Klima würde viel mehr bringen.
Geht das nur mir so ?
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Naja ich hab jetzt mal "Halte mich auf dem Laufenden, nutze aber nichts" angekreuzt. Einfach weil ich trotz grundlegendem Desinteresse imemr mal wieder in Diskussionen hineingerutscht bin und mich leidlich auskenne.
Aber was ja schon oft gesagt wurde: Die Theorie sollte die Praxis abbilden und erklären. GNS tut das nur mangelhaft. Ich bin zum Beispiel nach deren Modell kaum Gamist und auf gar keinen Fall Simulationist. Ergo müsste ich ja voll auf Narrativismus stehen. Wenn mir aber jemand mit grundsätzlichen Konflikten und Prämissen daher kommt, verspüre ich den starken Drang diese Person aus dem Fenster zu werfen...
Ogh ich sehe: Volle Zustimmung für Eed!
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Mich auf jeden Fall nicht! In dem Wort Rollenspiel steckt das Wort "Spiel" drin. Und dabei soll es bitte auch bleiben. Ich möchte keine Wissenschaft daraus machen. Ich spiele so wie es mir und meinen Spielern gefällt. Wie man diesen Stil nennt ist mir völlig wurscht. Ich kann auch nicht nachvollziehen wofür man das brauchen soll.
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@knörzbot: Ganz einfach: Um besser zu verstehen, was am Spieltisch vorgeht, damit man potentielle Probleme erkennt und lösen kann. Wenn in deiner Gruppe alles prima läuft, klasse. More power to you! Aber häufig gibt es nun mal Reibereien am Spieltisch, weil unterschiedliche Spieler unterschiedliche Erwartungen haben... und da hilft unter Umständen die eine oder andere Theorie, um das Problem auf den Punkt zu bringen. Und dann vielleicht auch eine sinnvolle Lösung, mit der alle leben können, zu finden. ;)
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Ogh ich sehe: Volle Zustimmung für Eed!
danke Teccie :)
ich weiss auch, das ich nicht der Einzige bin. Wie krass das hier gerade auf Neueinsteiger wirkt, wird hier vielleicht nicht wahrgenommen.
Ich hatte mal ein paar Leute eingeschleust, die sich nach einiger Zeit Grofafo mit den wütenden Worten "da verschwende ich nicht meine zeit, zuviele hirnverbrannte Vollidioten" verabschiedeten. Das fand ich zwar auch nicht gerade klug und witzig, jedoch muss man schon tatsächlich mit harten bandagen kämpfen, um hier durchzukommen. Andere Foren bieten da offenere und fruchtbarere Ansätze, wobei hier schon viele tolle Ideen zu finden sind. Das Arbeitsklima jedoch empfinde ich Theoreiebereich als ungenügend. gerade eben weil es eben von Schreierei dominiert wird.
Schade.
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@Knörzbrot
Das ist wie vor 10 Jahren zu sagen:
"Hauptsache mein Auto fährt!
Ob das irgendwer sicherer, besser, schneller oder günstiger mahcen kann, ist mir egal!"
Es ist einfach ein werkzeug, das ganz anzugucken, und dann weiter zu entwickeln.
Ohne solche Ansätze wäre Wushu wohl nie entstanden, und das fädne ich sehr traurig!
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@Eed:
Wobei die Schreierei mindestens genausosehr von Leuten kommt, die schreien "Was für ein Mist, das brauch ich eh nicht" wie von denjenigen, die alles theoretisch zerreden müssen.
Ich beschäftige eigentlich ganz gern mit dem ganzen Theoriekram. Ich denke auch, daß einige Aussagen der gängigen Theorien durchaus richtig sind. Viele sind aber auch falsch. Und belegt sind die Theorien auch nicht. Drum macht's mir auch einen Heidenspaß, pseudowissenschaftliche Statements nach den Regeln der Kunst auseinander zu nehmen... ;D
Du bist aber doch naturwissenschaftler, wenn ich mich recht entsinne. Und es ist schlicht und ergreiufend nicht möglich, den Naturwissenschaftlichen Ansatz auf die Geisteswissenschaften zu übnertragen - vollkommen andere Herangehensweise. Ebenso kann der Modellbegriff aus den Naturwissenschaften nicht übernommen werden. Und insbesondere in den Literaturwissenschaften (von denen die "Rollenspielwissenschaft" ja wohl am ehesten ein Teilgebiet ist) ist es nunmal sehr schwer, hib- und stichfeste Belege zu bringen - das meiste ist Interpretationssache. Das ist eine Tatsache, die leider nur zu oft vergessen wird, wenn man als Naturwissenschaftler anfängt, sich darüber lustig zu machen.
Ichhab auch ne Zeitlang gebraucht, das zu lernen. Während meines (abgebrochenen) Physikstudiums hab ich mich auch mit Vorlibe über die "Psychos", "Sozis" und Literaturwissenschaftler lustig gemacht.
@8t:
Eben :)
Btw.: DAS nenn ich mal erfolgreiche Thread-Nekromantie ;D
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@Knörzbrot
Das ist wie vor 10 Jahren zu sagen:
"Hauptsache mein Auto fährt!
Ob das irgendwer sicherer, besser, schneller oder günstiger mahcen kann, ist mir egal!"
Das sage ich auch heute noch. Den ganzen Elektronikkram habe ich nur in meinem Auto drin, weil es nicht anders geht. Das Auto gibt es nur damit. Mit meinem Auto von vor 10 Jahren wäre ich ebenfalls zufrieden gewesen. Günstiger war es allemal. Autofahren tue ich auch nicht zum Spass, im Gegensatz zum Rollenspiel.
Und so ist es mit meinem Rollenspiel. Die Spieler und ich sind zufrieden. Und diese Zufriedenheit hält auch an, wenn sie in anderen Runden spielen. Zufriedener als zufrieden geht nun einmal nicht. Diese Rollenspieltheorisiererei hilft mir persönlich nicht weiter.
Du wirst es nicht glauben 8t88 aber nicht jedem gefällt Wushu. Ich persönlich kenne mindestens einen (mich ausgeschlossen). Und man kann auch ohne Wushu ganz gut leben. ;)
Und das in der RPG-Szene offensichtlich nicht so viel Wert auf Innovation gelegt wird, sieht man ja an den vielen D20- und Warhammer-Spielern. ;)
* geht in Deckung*
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... und da hilft unter Umständen die eine oder andere Theorie, um das Problem auf den Punkt zu bringen. Und dann vielleicht auch eine sinnvolle Lösung, mit der alle leben können, zu finden. ;)
Nö, da hilft eine vernünftiges Gespräch. Was ebenfalls hilft ist Erfahrung.
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Du bist aber doch naturwissenschaftler, wenn ich mich recht entsinne. Und es ist schlicht und ergreiufend nicht möglich, den Naturwissenschaftlichen Ansatz auf die Geisteswissenschaften zu übnertragen - vollkommen andere Herangehensweise. Ebenso kann der Modellbegriff aus den Naturwissenschaften nicht übernommen werden. Und insbesondere in den Literaturwissenschaften (von denen die "Rollenspielwissenschaft" ja wohl am ehesten ein Teilgebiet ist) ist es nunmal sehr schwer, hib- und stichfeste Belege zu bringen - das meiste ist Interpretationssache. Das ist eine Tatsache, die leider nur zu oft vergessen wird, wenn man als Naturwissenschaftler anfängt, sich darüber lustig zu machen.
Ichhab auch ne Zeitlang gebraucht, das zu lernen. Während meines (abgebrochenen) Physikstudiums hab ich mich auch mit Vorlibe über die "Psychos", "Sozis" und Literaturwissenschaftler lustig gemacht.
Ich achte durchaus die Kulturwissenschaften. Ich heirate schließlich demnächst eine begabte Kulurwissenschaftlerin, habe schon viele fruchtbare interdisziplinäre wissenschaftliche Diskussionen zwischen Natur- und Kulturwissenschaftlern erlebt und bin mir sicher, daß dies auch weiterhin der Fall sein wird. Drei Dinge, die ein Wissenschaftler, egal aus welchem Gebiet, jedoch nicht machen sollte, sind:
- Unlogisch argumentieren (Das kann Dir jeder Philosoph bestätigen. Und die sind auch keine Naturwissenschaftler ... zumindest nicht mehr :))
- Behaupten ohne zu Belegen ("Gruppe X ist blablabla." "Warum?" "Weil ich das so bestimme..."). Meines Wissens nach lernen auch Psychologen und Pädagogen, daß man so nichts erreicht.
- Subjektive Kriterien zur Bewertung anzulegen (Meine Einstellung, die die einzige Wahrheit darstellt, ist...)
Alle drei Dinge begegnen mir hier in den Theorie-Threads leider regelmäßig. Und vieles davon könnte man schon allein dadurch vermeiden, indem man statt "Es ist" ab und zu mal schreiben würde "Es könnte sein". Oder Threads macht wie "Meine persönliche Erfahrung ist "blubb". Habt ihr auch schon Erfahrungen mit "blubb" gemacht? Könnte da ein allgemeines Prinzip hinter stecken? Oder tritt bei den meisten Menschen nicht "blubb", sondern "watata" auf und ich liege falsch?".
Kurzum, ich wettere nicht gegen die Theorie-Ausuferungen in diesem Forum aus einer puren "Dagegen"-Haltung heraus, sondern in der Hoffnung, daß unsere Theoretiker die Schwachpunkte in ihrer Argumentation erkennen und etwas dagegen unternehmen.
Btw.: DAS nenn ich mal erfolgreiche Thread-Nekromantie ;D
In der Tat. Dafür gibt es deshalb den "Mumie-Ehrenhalber"-Revival-Orden in Staniol... ;D
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@Edd:
Wobei die Schreierei mindestens genausosehr von Leuten kommt, die schreien "Was für ein Mist, das brauch ich eh nicht" wie von denjenigen, die alles theoretisch zerreden müssen.
huhu preacher, eed :)
na ja, ich finde zumindest eine "pro"-person sehr anstrengend und mehr als gelegentlich unhaltbar. Da diese aber sehr viel schreibt macht das ne Menge Eindruck aus. Dieser "Stil" ist meiner Meinung nach auch für diese völlig unnötige Polarisierung zwischen pro und contra verantwortlich. Ich persönlich vermute hier eher, das da der eine oder andere ansonsten im "richtigen" Leben nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die gewünscht wird.
Ansonsten meinte ich aber tatsächlich alle, unabhängig von der Position, vor allem eben die Arbeitsatmosphäre hier auf dem board.
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@Haukrinn:
Das ist wohl richtig - obwohl sich das stark gebessert hat. Was mich viel stärker annervt sind Aussprüche der Marke "Brauch ich nicht, weil ich auch immer ohne klargekommen bin. Und weil ich es nicht brauch, ist es kompletter Schwachsinn." Oder aber "Das kommt von Fredi, also wird es von vorneherein abgelehnt."
Beides halte ich für ausgesprochen kontraproduktiv im Sinne einer fruchtbaren Diskussion, sogar kindisch. Da ist Polemik und mangelhafte Diskussionskultur bei der "Anti-Fraktion" bei weitem stärker vertreten.
Und es sind auch immer die selben Leute, die so vorgehen.
@Eed:
Wie gesagt - mich stört da mehr die "Anti-Haltung", die manche gegenüber der angesprochenen Pro-Person an den Tag legen. Das stört die Arbeitsatmosphäre in meinen Augen viel stärker. Wobei Du auch recht hast - da wird doch teilweise sehr, sagen wir mal "provokant" theoretisiert. Wobei auch hier gesagt werden muss: Genannte Person hat sich SEHR stark gebessert und legt inzwischen einen deutlich zivileren Umgangston an den Tag - was die "Anti"-Reaktionen aber nicht im geringsten mindert.
Aber das ist an sich alles OT - es geht hier nicht um die Diskussionskultur auf dem Board, sondern um die Sinnhaftigkeit von theoretischen Überlegungen zum Rolenspiel. Und ich bleibe dabei: Die ist gegeben, unabhängig davon, ob jemand das für sich nutzen will/kann/muss oder nicht.
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@Knörzbrot
Das ist wie vor 10 Jahren zu sagen:
"Hauptsache mein Auto fährt!
Ob das irgendwer sicherer, besser, schneller oder günstiger mahcen kann, ist mir egal!"
Das sage ich auch heute noch. Den ganzen Elektronikkram habe ich nur in meinem Auto drin, weil es nicht anders geht. Das Auto gibt es nur damit. Mit meinem Auto von vor 10 Jahren wäre ich ebenfalls zufrieden gewesen. Günstiger war es allemal. Autofahren tue ich auch nicht zum Spass, im Gegensatz zum Rollenspiel.
Und so ist es mit meinem Rollenspiel. Die Spieler und ich sind zufrieden. Und diese Zufriedenheit hält auch an, wenn sie in anderen Runden spielen. Zufriedener als zufrieden geht nun einmal nicht. Diese Rollenspieltheorisiererei hilft mir persönlich nicht weiter.
Du wirst es nicht glauben 8t88 aber nicht jedem gefällt Wushu. Ich persönlich kenne mindestens einen (mich ausgeschlossen). Und man kann auch ohne Wushu ganz gut leben. ;)
Und das in der RPG-Szene offensichtlich nicht so viel Wert auf Innovation gelegt wird, sieht man ja an den vielen D20- und Warhammer-Spielern. ;)
* geht in Deckung*
Ob dir das Produkt dieser sachen gefällt oder nicht, war nicht gefragt!
Ich wollte dir lediglich erklären wozu man das braucht!
Nicht dass das jetzt falsch verstanden wird! :)
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huhu preacher, eed mit zwei "ee", aber du darfst mich auch gerne edd nennen. ;)
@Edd:
Wie gesagt - mich stört da mehr die "Anti-Haltung", die manche gegenüber der angesprochenen Pro-Person an den Tag legen. Das stört die Arbeitsatmosphäre in meinen Augen viel stärker. Wobei Du auch recht hast - da wird doch teilweise sehr, sagen wir mal "provokant" theoretisiert. Wobei auch hier gesagt werden muss: Genannte Person hat sich SEHR stark gebessert und legt inzwischen einen deutlich zivileren Umgangston an den Tag - was die "Anti"-Reaktionen aber nicht im geringsten mindert.
kann ich so recht nicht festellen..... na ja, mag man sehen wie man will. Und "Anti Haltung" finde ich genauso destruktiv, zweifellos. Zugegeben auch ich provoziere mal gern, aber eben doch nur punktiert >;D
Aber das ist an sich alles OT - es geht hier nicht um die Diskussionskultur auf dem Board, sondern um die Sinnhaftigkeit von theoretischen Überlegungen zum Rolenspiel. Und ich bleibe dabei: Die ist gegeben, unabhängig davon, ob jemand das für sich nutzen will/kann/muss oder nicht.
yo, da sind wir eins. wobei es nicht ganz offtopic ist, weil es sich eben um das heissumkämpteste Feld handelt und damit eben auch die Fragestellung beeinflusst wird
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Ob dir das Produkt dieser sachen gefällt oder nicht, war nicht gefragt!
Ich wollte dir lediglich erklären wozu man das braucht!
Nicht dass das jetzt falsch verstanden wird! :)
Ja, schon klar. Nur nebenbei, mir gefällt Wushu. Deswegen schloss ich mich ja vorhin aus.
Auch die Erklärung habe ich verstanden. Man braucht Rollenspieltheorien und -begriffe um Rollenspiele wie Wushu zu entwickeln.
Aber Wushu gefällt nicht jedem. Also was bringen dann die Rollenspieltheorien, die bei der Entwicklung von Wushu geholfen haben?
Ich glaube auch nicht, dass bei der Entwicklung des neuen D&D irgendwelche Rollenspieltheorien eine Rolle gespielt haben. Und schau dir an wie viele Leute es gibt, die das spielen.
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Was ebenfalls hilft ist Erfahrung.
Nur hat die nicht jeder. Theorien und Modelle können Erfahrung zum Teil ersetzen. Sie mögen im Einzelfall nicht zur Problemlösung geeignet sein, das bedeutet aber nicht, das sie ohne Nutzen oder gar völlige Fehleinschätzungen sind.
Mal abgesehen davon, dass uns einige der "Theoriefreaks" auch schon sehr gute Rollenspiele beschert haben, die wahrscheinlich nicht ohne ihre theoretischen Überlegungen entstanden wären.
Ja, schon klar. Nur nebenbei, mir gefällt Wushu. Deswegen schloss ich mich ja vorhin aus.
Auch die Erklärung habe ich verstanden. Man braucht Rollenspieltheorien und -begriffe um Rollenspiele wie Wushu zu entwickeln.
Aber Wushu gefällt nicht jedem. Also was bringen dann die Rollenspieltheorien, die bei der Entwicklung von Wushu geholfen haben?
Sagst Du tatsächlich, das ein Vorgang nur Nutzen hat, wenn das Ergebnis allen gefällt?
Ich glaube auch nicht, dass bei der Entwicklung des neuen D&D irgendwelche Rollenspieltheorien eine Rolle gespielt haben. Und schau dir an wie viele Leute es gibt, die das spielen.
Bei der Entwicklung des neuen D&D haben wohl vor allem verkaufstechnische Aspekte eine Rolle gespielt. Genau wie bei der Entwicklung neuer Automobile nicht die Ergonomie, sondern die Kosten der Hauptgesichtspunkt sind.
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Also ich finde es recht interessant, dass es für Rollenspiele tatsächlich einen theoretischen Wissenschaftsbereich gibt. Aber ich glaube nicht, dass ich das wirklich brauche, um evtl. Scherereien am Spieltisch analysieren zu können.
Denn um festzustellen, dass etwas nicht; schief-oder falsch läuft: dafür brauche ich keine GNS-Analyse.
Weder vor dem Auftauchen des Problems (sprich ich muss das von vorneherein gelesen haben, um eine Situationsanalyse durchführen) noch hinterher (das Problem is aufgetaucht, und ich lese dann erstmal nach, was die GNS-Analyse zu besagter Situation meint). Interessanter Ansatz aber imho eigentlich völlig unnötig.
Als SL muss ich sowieso schon genug lesen, da brauch ich keine GNS-Theorie.
Rollenspiel ist und bleibt für mich in erster Linie "Spiel" und Freizeitvergnügen. WEnn ich mich dann auch noch mit irgendwelchen Situationsanalysen-und Theorien herumplagen muss...ne danke.
Das is wie wenn ich in der Freizeit Fußball spiele, und mit nem Kumpel über Sinn und Unsinn der Abseitsregel diskutiere, anstatt mit ihm Fußball zu spielen, und Sinn und Unsinn der Abseitsregel in der Praxis auszulosten...
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Nur hat die nicht jeder. Theorien und Modelle können Erfahrung zum Teil ersetzen. Sie mögen im Einzelfall nicht zur Problemlösung geeignet sein, das bedeutet aber nicht, das sie ohne Nutzen oder gar völlige Fehleinschätzungen sind.
Richtig. Aber gibt es echte RPG-Knaller, die von Leuten ohne Erfahrung designt worden sind? Zumindest mir fällt kein entsprechendes Spiel ein. Das fiese ist ja, daß alle wirklich bekannten Designer, die auch Theoretiker sind, sich zugleich auf einen Berg Erfahrung stützen können.
Mal abgesehen davon, dass uns einige der "Theoriefreaks" auch schon sehr gute Rollenspiele beschert haben, die wahrscheinlich nicht ohne ihre theoretischen Überlegungen entstanden wären.
Das steht außer Frage. Aber sind diese Spiele so toll wegen der Theorien, die dahinterstehen oder auf Grund der Erfahrung ihrer Designer?. Und: Bescheren uns die "Theoriefreaks" im Vergleich mehr gutes Material als die "Erfahrungsfreaks"?
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Um wirklich gute Dinge zu entwicklen, braucht man meist theoretisches Wissen und praktische Erfahrung.
Ich halte es für gut, zunächst eine theoretisches Ziel zu formuliren und daraf dann praktisch hinzuarbeiten. Ein Mensch mit Spielerfahrung, der ohne theoretisches/strukturelles Konzept an die Entwicklung eines Rollenspiels geht, macht sich die Arbeit viel schwerer als jemand, der der auch sein theoretisches Wissen einbringen kann.
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Nur hat die nicht jeder. Theorien und Modelle können Erfahrung zum Teil ersetzen. Sie mögen im Einzelfall nicht zur Problemlösung geeignet sein, das bedeutet aber nicht, das sie ohne Nutzen oder gar völlige Fehleinschätzungen sind.
Du willst mir doch nicht wirklich erzählen, dass sich ein Rollenspielanfänger von 15 Jahren mit Rollenspieltheorien beschäftigt.
Sagst Du tatsächlich, das ein Vorgang nur Nutzen hat, wenn das Ergebnis allen gefällt?
Was nützt ein Rollenspiel, das keiner mit mir spielt?
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Du willst mir doch nicht wirklich erzählen, dass sich ein Rollenspielanfänger von 15 Jahren mit Rollenspieltheorien beschäftigt.
Und Du willst doch nicht wirklich erzählen, daß sich ein Rollenspielanfänger von 15 Jahren ernsthaft mit Systemdesign auseinandersetzt, oder?
Was nützt ein Rollenspiel, das keiner mit mir spielt?
Nun - nix. Und was nüzt mit ein Rollenspiel wie D&D, das zwar tausende spielen, das mir und meinen Freunden (nd vielleicht einer Menge Gleichgesinnter) aber absolut nichts gibt? Ebensowenig.
Und da z.B. Wushu PtA, Dogs in The Vineyard, My Life With Master und Konsorten schon gespielt werden (und nicht zu knapp), hat der "Theorie-Krempel" wohl durchaus seine Berechtigung.
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Du willst mir doch nicht wirklich erzählen, dass sich ein Rollenspielanfänger von 15 Jahren mit Rollenspieltheorien beschäftigt.
Warum nicht. Ich hab schon 17jährige kennengelernt, die Rollenspielprozesse wesentlich besser durchschaut haben, als ihre "erfahrenen" 25jährigen Mitspieler.
Es soll außerdem auch ältere Spieler geben, die davon profitieren könnten.
Was nützt ein Rollenspiel, das keiner mit mir spielt?
Dir vielleicht nichts. Aber aus der Tatsache das niemand mit Dir WuShu spielen will, gleich zu schliessen, dass alle theoretischen Überlegungen zum Spieldesign nutzlos waren, halte ich für etwas übereilt.
Aber Wushu gefällt nicht jedem. Also was bringen dann die Rollenspieltheorien, die bei der Entwicklung von Wushu geholfen haben?
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Du willst mir doch nicht wirklich erzählen, dass sich ein Rollenspielanfänger von 15 Jahren mit Rollenspieltheorien beschäftigt.
Ich mache das. :)
Bis vor kurzer Zeit habe ich mich auch darum nicht gekümmert, aber - mal überlegen- ich glaube, seit es hier den Theoriechannel gibt, lese ich da zumindest die Themen, die sich interressant anhören mit und denke auch, dass es mir das eine oder andere fürs Spiel gibt. Die allzu großen theoretischen Höhenflüge sind mir meistens zu abstrakt, aber zu sagen, das sei alles, ist kurzsichtig. Es gibt wirklich ne Menge gute Sachen, die aus theoretischen Diskussionen entstanden sind, wie zum Beispiel besagte Indie-Rollenspiele(WuShu, PtA...), solche schönen Erfindungen wie Banger oder Kicker aus Sorcerer(oder?) oder einfach, dass sich bestimmte Stile auf breiterem Feld durchgesetzt haben, als sie es vorher taten.
Natürlich kann man sagen, dass man auch vorher so zufrieden war, dass einem Theorie nichts bringt. Dann Glückwunsch. Aber mir ging es völlig anders.
P.S.: GNS ist mir aber immer noch ein wenig...egal. ;)
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Warum setzt jeder nur Theorie = GNS? Ich meine, da gibt es doch andere Sachen, wie das Lumpley-Prinzip (ja, ja - er hat es nicht erfunden - aber das Phänomen zumindest konkret beschrieben und ihm einen Namen gegeben), die Spielertypen nach Robin D. Laws oder die Stances. Ich bin nun wirklich nicht der Theorie-Guru und da gibt es sicher noch viel mehr. Also: GNS ist nur ein Modell, das mehr oder weniger gut geeignet ist, verschiedene Dinge zu beschreiben. Nur weil man das eine Modell nicht mag (oder versteht?), muss man nicht gleich die ganze Theorie verdammen.
"Ich versteh die Relativitätstheorie nicht - also ist Physik Schwachsinn" sagt ja auch keine Sau, oder?
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Warum setzt jeder nur Theorie = GNS? Ich meine, da gibt es doch andere Sachen, wie das Lumpley-Prinzip (ja, ja - er hat es nicht erfunden - aber das Phänomen zumindest konkret beschrieben und ihm einen Namen gegeben), die Spielertypen nach Robin D. Laws oder die Stances. Ich bin nun wirklich nicht der Theorie-Guru und da gibt es sicher noch viel mehr. Also: GNS ist nur ein Modell, das mehr oder weniger gut geeignet ist, verschiedene Dinge zu beschreiben. Nur weil man das eine Modell nicht mag (oder versteht?), muss man nicht gleich die ganze Theorie derdammen.
Meine ich ja. Mich interressiert Theorie, ich mag Theorie, Theorie bringt mir was. Aber GNS...
Das heißt aber wie du sagtest überhaupt nichts.
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Und Du willst doch nicht wirklich erzählen, daß sich ein Rollenspielanfänger von 15 Jahren ernsthaft mit Systemdesign auseinandersetzt, oder?
Habe ich das irgendwie angedeutet?
Man braucht Theorien und Begriffe also fürs Systemdesign. Na dann ist die Antwort auf den Threadtitel ja einfach. Es sollte alle interessieren, die ein System entwickeln wollen. ;D
Mich also nicht. ;)
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Naja - ich will auch kein System entwickeln und mich interessiert es (inzwischen) auch - aus bereits genannten Gründen. Aber jeder wie er mag. ;)
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Wen interessieren die Begriffe?
Mich nicht, ich bin eher an der praktischen Umsetzung von Theorien interessiert.
Mit GNS habe ich mich nicht beschäftigt und Narretivismus ist mir auch unbekannt. Ich höre ab und zu von anderen Spielern darüber und das wars. Ich verachte Menschen, die versuchen Rollenspieler in Klischees zu pressen nur um eine Beschreibung zu haben. Sicher gibt es viele Tendenzen die sich wiederholen, doch Menschen sind wandelbar, haben Launen und vielleicht auch gewisse Trends, denen Sie nachhängen. Es ist klar, das einige Menschen versuchen alles zu klassifizieren, sie können die anderen Klassen dann ja mit verachtung und Spott überschütten. Sie also ausgrenzen.
Aber andere Systeme und Theorien haben auch Ihre Vorteile, sie erweitern den Horizont und sorgen dafür, dass auch Sachen, die wirklich Spaß machen ins alltägliche Rollenspiel einfließen.
Etwas was für mich wichtig geworden ist, bleibt das sogenannte Players Empowerment. Je länger ich leite, desto mehr möchte ich davon. Aber das habe ich mir auch schon vor 15 Jahren gewünscht und nante es damals Eigeninitiative und Belohnung guter Beschreibungen.
Die einzige Theorie, die mich ganz in Ihren Bann gezogen hat ist mehr eine Systemgattung Cineasmus. Er hat mir lange gefehlt und beflügelt jetzt mein Leben/Rollenspiel.
Aber Swaschbuckling Abenteuer hat es auch schon für AD&D gegeben (Pirates of the seven Sees...). Es ist bloß mit anderen Systemen (7te See Wushu) vieeeeel schöner zu spielen.
Also, ich partizipiere gerne an den für mich positiven Einflüssen der Theoretiker auf das Rollenspielgenre in allgemeinen. Interessiere mich aber nicht wirklich dafür, da ich lieber spiele und leider auch noch keinen richtig gut leitenden Theoretiker gesehen habe. Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben und der Vermi entwickelt sich ja auch zum Theoretiker.
Ich werde also bei Ihm demnächst mal was ganz neues ausprobieren und die positiven Erfahrungen in mein Hauptsystem (7te See) einfließen lassen um es hin zu meinem perfekten Wunschsystem entwickeln. Weiterentwicklung durch Praxis mit Hilfe eines (fast) Theoretikers.
Kompliziert nicht?!
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Diese theoretischen Sachen sind ganz nett, mal zum durchlesen, wenn man darauf stößt. Manches ist interessant, wenn man sie auf das eigene Spiel überträgt, und liest was man für ein "Rollenspielertyp" ist oder anderes. :-\
Ich nehme sie aber nicht als Grundlage für das Rollenspiel bzw. beeinflußen sie mich nicht dabei.
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Zu den vier Theoriehobbyisten gehört doch auch sicher Fredi, was? ;)
Mal ehrlich: sowas hab ich noch nie gebraucht und was man da nu alles an zeug kennen "muss" braucht ja schon fast n eigenes Studienfach. Gelesen hab ichs mal aber anwenden konnte ich es nie.
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Hi!
Ich persönlich habe bzgl. Modellen und Theorien bzw. "Fach"-begriffen meine Vorbehalte.
1) Ich bin mir nicht sicher, ob sich Theorien dazu eignen, für die Praxis wirklich nützliche Gesetzmäßigkeiten abzuleiten. Dies gilt insbesondere, weil dieser Anspruch immer irgendwie durchschimmert.
2) Meiner Meinung nach handelt es sich bei den "Modellen" und "Theorien" nur um verallgemeinernde Aussagen (!). Aus meiner Sicht macht sich hier kaum einer die Mühe, aus diesen Hypothesen usw. wirkliche Theorien und Modelle zu bauen. In der Regel werden einfach Behauptungen in den Raum gestellt und diese sollen dann wissenschaftliche Theorien sein. Da wird ja noch nicht mal der Versuch unternommen, die Aussagen (Hypothesen) zu testen. Nee, so kann das nicht gehen. Man soll es nehmen, wie es ist ... als Erfahrungsberichte, "Spinnereien" (im positiven Sinne!), die ggf. zum Nachdenken anregen können, aber keinesfalls Allgemeingültigkeit besitzen.
3) Mir drängt sich u.a. auch der Eindruck auf, als ob man mit Fachbegriffen gerne eine Art Nimbus zu bauen versucht. Das Problem besteht insbesondere darin, dass dies für die Akzeptanz und Bekanntheit diverser "Ideen" von Nachteil ist. Ist es also gewollt, dieses Wissen auch für das breite Publikum aufzubereiten? Oder will man lieber im Elfenbeinturm fachsimpeln?
4) Die Begriffe dürfen gerne auch durch mehr Selbstkritik begleitet sein.
Arbo
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@ Preacher: OK, dann lass ich mich mal darauf ein... ;)
wir haben da einen Spieler, den ich generell als Powergamer bezeichnen würde und der manchmal schon etwas stört, vor allem wenn wer anders leitet, der ihn nicht ganz so gut im Griff hat.
was schlagen die Theoretiker vor, was man tun kann, um es allen mehr recht zu machen. ???
(wenn das hier in einen andern Thread gehört, bitte verschieben.)
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@ Preacher: OK, dann lass ich mich mal darauf ein... ;)
wir haben da einen Spieler, den ich generell als Powergamer bezeichnen
Powergamer nach Robin D. Laws, der Definition im Begriffdefinitionen Thread der Theoriesektion oder nach anderer Definition? >;D
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Zu den Begriffen:
Wie ich immer zu sagen pflege: Definitionen haben nur Gültigkeit für diejenigen, die sich darauf einigen. Solange niemand Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt, sehe ich diese Begriffe als nützlich für die jeweilige Diskussion an. Schwierig, ja sogar lächerlich wird es, wenn dieser pseudo-wissenschaftliche Jargon dann in normale Diskussionen Einzug erhält und als bekannt vorausgesetzt wird.
Zu den Modellen:
Modelle halte ich immer für sinnvolle Diskussionsgrundlagen. Das gilt selbst für das meiner Meinung nach völlig praxis-untaugliche GNS-Modell. Als Diskussionsgrundlage taugt es alle mal. In der Praxis scheitern Modelle für Rollenspiel jedoch meist an der Unterschiedlichkeit der Individuen. Keiner passt in eine Schublade.
Allgemein:
Ich wiederhole mich hier: Rollenspiel ist primär ein Spiel. Man kann sich deshalb trotzdem ernsthaft damit auseinandersetzen, jedoch die ernsthafte Auseinandersetzung erhebt das Thema nicht über den Wert eines Spiels hinaus. Oder wie seht ihr Philiatelisten an, die sich mit Euch über ihr Hobby unterhalten? Oder Donaldisten?
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Schon witzig, mein Post von vor gut einem Jahr zu lesen und zu sehen, was sich inzwischen verändert hat. Und auch wie das Interesse vieler User für die Theorie gewachsen ist. Vielleicht sollte ich doch noch mal diesen "Kleines 1x1 der Theorie"-Beitrag schreiben. Denn es stimmt: Die gegenwärtigen Threads sind für Einsteiger abschreckend durch Fachvokabular und verhärtete Fronten. Es läuft ja auch eine Paralleldiskussion im Theorie-Channel.
Was ich durch die Auseinandersetzung mit der Theorie gelernt habe, ist vor allem eins, nämlich zu fragen: Warum ist das so? Wozu dient diese Regel? Ist das sinnvoll? Was bezweckt diese oder jene Konvention? Ist das sinnvoll? Wofür ist das sinnvoll?
Das ist doch der Ausgangspunkt aller Theorie. Und das ist auch etwas, was einen ganz konkreten praktischen Bezug hat. Dann kommen solche Sachen wie Stances, Lumpley-Prinzip etc., die ich ebenfalls sehr nützlich finde. GNS... naja. Ich finde sie nicht mehr ganz so übel wie früher, aber dass sie aus unerfindlichen Gründen zum Synonym für Rollenspieltheorie geworden ist, ist eine Schwere Hypothek.
"Es ist scheiße schwer zu erklären, noch schwerer anzuwenden, und funktioniert nur unter bestimmten Prämissen, von denen keiner weiß, wie oft sie zutreffen oder auch nicht, was ist das?" ::)
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Vielleicht sollte ich doch noch mal diesen "Kleines 1x1 der Theorie"-Beitrag schreiben. Denn es stimmt: Die gegenwärtigen Threads sind für Einsteiger abschreckend durch Fachvokabular und verhärtete Fronten. Es läuft ja auch eine Paralleldiskussion im Theorie-Channel.
Das ist doch mal eine Idee! :d
Vielleicht interessiere ich mich dann auch mal dafür und halte es nicht nur für threads-voll-müllenden Sch...!
PS: Die Idee finde ich wirklich klasse. Nur um Missverständnisse auszuräumen.
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"Es ist scheiße schwer zu erklären, noch schwerer anzuwenden, und funktioniert nur unter bestimmten Prämissen, von denen keiner weiß, wie oft sie zutreffen oder auch nicht, was ist das?" ::)
Rollenspieltheorie? ;D
Aber ich bin auch für das kleine 1x1 der Theorie -> Verminaard bitte schreib das!
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Genau, bitte, das 1x1, schnell!!
*sich Cheerleader-Uniform anzieht und Vermi anfeuert*
P.S.: Ich interessiere mich auch für den Kram und versuche das zu nutzen.
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@ Preacher: OK, dann lass ich mich mal darauf ein... ;)
wir haben da einen Spieler, den ich generell als Powergamer bezeichnen
Powergamer nach Robin D. Laws, der Definition im Begriffdefinitionen Thread der Theoriesektion oder nach anderer Definition? >;D
und das ist der Grund, warum ich eigentlich keine lust habe mich damit zu beschäftigen ;)
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so ein 1x1 wär echt nicht schlecht, denn bei einigen Beiträgen verstehe ich oft nur noch Bahnhof und Abfahrt. ???
Dabei sind die Ideen hinter den mir unverständlichen Begriffen vielleicht wirklich interessant. Aber ich habe im Moment einfach nicht die Zeit und Nerven mich mit Rollenspieltheorie auseinanderzusetzen, bin schon froh, daß ich für die Praxis Zeit finde
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@ Preacher: OK, dann lass ich mich mal darauf ein... ;)
wir haben da einen Spieler, den ich generell als Powergamer bezeichnen
Powergamer nach Robin D. Laws, der Definition im Begriffdefinitionen Thread der Theoriesektion oder nach anderer Definition? >;D
und das ist der Grund, warum ich eigentlich keine lust habe mich damit zu beschäftigen ;)
Die Grundbegriffe zu verstehen, ist nicht mehr Aufwand als den Jargon eines Rollenspiels zu lernen.
Die meisten Rollenspieler kennen die Kampfsysteme von mindestens 5 verschiedenen Systemen auswendig, da solte ein paar Fachbegriffe keine Schwierigkeit darstellen.
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ich glaube es liegt eher daran, dass ich als ehemalieger Naturwissenschaftler mit diesen schwammigen, nicht nachweisbaren Definitionen, von denen es dann auch noch mehrere gibt nichts anfangen kann... ~;D
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ich glaube es liegt eher daran, dass ich als ehemalieger Naturwissenschaftler mit diesen schwammigen, nicht nachweisbaren Definitionen, von denen es dann auch noch mehrere gibt nichts anfangen kann... ~;D
Ich leide mit Dir... 8)
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Dabei sind die Begriffe und Definitionen in der Naturwissenschaft genauso schwammig, respektive gehen oft davon aus, dass Dinge einfach mal so sind, nur haben wir uns in dem Bereich schon so daran gewöhnt, dass wir das einfach mal fressen...
Warum ist Graß grün?
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[klugscheißmodus]
hat was mit licht zu tun, braucht man nicht definieren, höchstens die Bezeichnung...
außerdem Gras ist nicht grün, wird nur in der Regel grün wargenommen 8)
[/klugscheißmodus]
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Warum ist Graß grün?
Der schreibt sich Grass und ist nicht grün, sondern Nobelpreisträger... ~;D
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@Gwynedd: Ach das heißt du kannst mir jetzt also genau erklären, wie die speziellen Frequenzen des Lichtes die von Gras nicht absorbiert werden, zum Sinneseindruck "grün" werden?
Ich wäre beeindruckt.... und ein Platz in den Analen der Neurophysiologen wäre dir sicher.....
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Das ist tatsächlich einfach zu erklären. Auch das bestimmte Frequenzen des Lichtes vom Gehirn als grün bezeichnet werden ist einfach. Aber ich fürchte etwas Offtopic :)
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@Gwynedd: Ach das heißt du kannst mir jetzt also genau erklären, wie die speziellen Frequenzen des Lichtes die von Gras nicht absorbiert werden, zum Sinneseindruck "grün" werden?
Ich wäre beeindruckt.... und ein Platz in den Analen der Neurophysiologen wäre dir sicher.....
ähhh, ja, könnt ich, hab den scheiß studiert, müsste ich aber schon was ausholen ;)
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und ein Platz in den Analen der Neurophysiologen wäre dir sicher.....
Ich glaube nicht, daß Gwynnedd da drauf Wert legt... ;D
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nicht wirklich ;D