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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => Thema gestartet von: Mouncy am 6.10.2017 | 11:17

Titel: Episches Ende
Beitrag von: Mouncy am 6.10.2017 | 11:17
Unsere inzwischen über 3-jährige Runde hat den höheren Levelbereich erreicht (lvl 16). Es wurde sich schon mit Drachen jeglicher Choleur, mit einem Lich und soagr mit gefallenen Engeln geprügelt. Bis auf Tarasque und ein paar Dinos haben wir das Monster Manual komplett abgeschlachtet. Ich brauche ein bös pompöses Ende für die Runde, da sich die Spieler auch schon so langsam nach etwas frischem sehnen.

Was hattet ihr in euerer RSP Laufbahn denn so an richtig tollen Kampagnen-Enden die euch in Erinnerung geblieben sind? Es darf auch gerne so richtig fies böse schwer sein und tote geben   :gasmaskerly: :ctlu: ~;D
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Bildpunkt am 6.10.2017 | 12:07
Unsere inzwischen über 3-jährige Runde hat den höheren Levelbereich erreicht (lvl 16). Es wurde sich schon mit Drachen jeglicher Choleur, mit einem Lich und soagr mit gefallenen Engeln geprügelt. Bis auf Tarasque und ein paar Dinos haben wir das Monster Manual komplett abgeschlachtet. Ich brauche ein bös pompöses Ende für die Runde, da sich die Spieler auch schon so langsam nach etwas frischem sehnen.

Was hattet ihr in euerer RSP Laufbahn denn so an richtig tollen Kampagnen-Enden die euch in Erinnerung geblieben sind? Es darf auch gerne so richtig fies böse schwer sein und tote geben   :gasmaskerly: :ctlu: ~;D
etwas neues und fies böse schwer? Ganz einfach: Die Spieler/innen müssen einen Konflikt gewaltfrei lösen..vor so einer Aufgabe standen sie anscheinend noch nie (siehe oben)
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Chiarina am 6.10.2017 | 12:33
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Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Oberkampf am 6.10.2017 | 12:51
Gibt mehrere Möglichkeiten, was starke Monster angeht: Dämonenfürsten, Höllenfürsten, (gefallene) Götter. Oder einfach die eigenen Charaktere aus einer Parallelwelt, vielleicht leicht modifiziert in ihren Klassen und Fähigkeiten. Eventuell von einer Welt, in der alle Moralvorstellungen verdreht sind und das Böse (tm) herrscht bzw. die vorherrschende Gesinnung ist. Beispielsweise die Erde-3 aus den DC-Comics, wo das Crime Syndicate die böse Variante der Gerechtigkeitsliga ist. Oder als tragische Option - die Charaktere müssen sich selbst töten, weil nur eine Erde/Dimension dem Zugriff des Abgrundes entgehen kann, während die andere in der Abyss versinkt. Oder die Charaktere kämpfen gegen ihre zeitreisenden Alter Egos. 
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Derjayger am 6.10.2017 | 12:59
Na dann nimm doch die Tarrasque. Falls die Spieler ihre Schwäche (den Zauber...) kennen, änderst Du ihn vorher.

Und danach forderst Du von jedem einen knappen Epilog zu seinem Char, wie in manchen PC-Spielen (BG2, PoE).

In Erinnerung geblieben sind mir jedenfalls nicht die bekämpften Monster, sondern das Drumherum.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Fezzik am 6.10.2017 | 13:37
Hattet ihr in eurer Runde irgendeinen leicht doofen NSC, den die Spielercharaktere mal gefoppt oder sonstwie gemobbt haben (passiert öfter als man denkt) ?
Vielleicht sogar ein NSC der einen wirklich herben Verlust durch die SC erlitten hat (einer der Drachen fiel auf sein Haus, in dem seine Kinder und seine Frau waren).

Lass den mit einigen netten Gemeinheiten als Drahtzieher im Hintergrund auftauchen. Jemand der alle Gründe hat ihnen richtig weh tun zu wollen, den sie aber stoppen müssen damit nicht noch viel schlimmeres passiert. z.B. könnte der Kerl im Besitz einer Sphäre der Auslöschung (wie heißt die nochmal korrekt ?) sein und will sie einsetzen (in der Stadt, am Königshof, im Kindergarten der Kinder der SC...), wäre aber nicht in der Lage das Resultat zu kontrollieren.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Mouncy am 6.10.2017 | 15:12
etwas neues und fies böse schwer? Ganz einfach: Die Spieler/innen müssen einen Konflikt gewaltfrei lösen..vor so einer Aufgabe standen sie anscheinend noch nie (siehe oben)
Nicht böse gemeint, aber: Für sowas nehme ich dann lieber andere Spiele. Gefühlt 95% der Regeln bzw. der Texte in den Büchern befassen sich damit jemandem eins auf die Mütze zu geben. Wer D&D gewaltfrei spielt, hat das Spiel nicht verstanden.


Oder die Charaktere kämpfen gegen ihre zeitreisenden Alter Egos. 
Die Idee gefällt mir! Wir haben einen Zeitgott "Chronos" der eine recht wichtige Rolle im Pantheon einnimmt, von daher wäre ein Zeitreise-Szenario recht passend. Die SC hatten bereits mehrfach Kontakt zu Chronos-Priestern und nach einem Quest auch mal ne Belohnung in Form von supertollmagischem Zeitsand in einem Stundenglas erhalten. (Geklaut aus Prince of Persia, dreht Zeit um 1 Kampfrunde zurück wenn das Stundenglas zerbrochen wird)


(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Ja weil halt. Keine Ahnung. Gute Frage, nächte Frage. Darf gerne verschoben werden.


In Erinnerung geblieben sind mir jedenfalls nicht die bekämpften Monster, sondern das Drumherum.
Ja darum geht es mir eigentlich auch mehr. Was für tolle Endgame Szenarien habt ihr schon gespielt oder geleitet? Ich will mich nur ein wenig inspirieren lassen... Tarasque ist ja schön und gut, aber die taucht ja nicht einfach so auf weil sie halt mal wieder Hunger hatte. Irgendjemand (oder irgendetwas?) hat den pösen Godzilla ja geweckt.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: D. M_Athair am 8.10.2017 | 10:57
Für welche D&D-Version?
3E und 4E funktionieren anders als 5E (und 2E) und die wieder anders als oD&D/cD&D und AD&D.

... letztere kann man auch in Richtung DCC tweaken,
Zitat
The game where you fight unknown monsters, speak with alien gods, and find ancient magicks…….and then you reach level 1.

Wobei DCC da eh ne ganz gute Adresse ist.
Sowas in der Richtung (http://goodman-games.com/store/product/dcc-2016-holiday-module-twilight-of-the-solstice/) könnte ic h mir vorstellen, weil es einen Schnitt erzeugt. Wenn die SC Zeit und Realität wiederherstellen, dann wäre das ein ganz passendes Ende. Und wenn die SC scheitern, dann ist das Ende eh da.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Arldwulf am 9.10.2017 | 11:51
Für welche D&D-Version?
3E und 4E funktionieren anders als 5E (und 2E) und die wieder anders als oD&D/cD&D und AD&D.

Ja, das ist ein wichtiger Hinweis. Aber eigentlich denke ich, man kann dort aus allen Editionen ganz gut klauen.

Aus AD&D z.B. die Name Level, so dass die Charaktere ab einer bestimmten Stufe auch eine Rolle in der Welt haben. Dies könnte so aussehen, dass es in den letzten Abenteuern der Gruppe darum geht diese Rolle zu erkämpfen. In der 4E wird dies über die epischen Bestimmungen natürlich noch einmal ausgebaut, und damit habe ich ganz gute Erfahrungen gemacht weil es dort sehr konkrete Ideen gibt wie die Karriere der Spielercharaktere enden könnte. Sei es indem der Barde der Gruppe Teil des Weltenlieds wird, oder der Magier zum Hüter eines uralten Wissens? Die Spielercharaktere könnten zu Auserwählten der Götter werden oder zum ewigen Verteidiger eines mächtigen Artefakts?

Es ist dabei gar nicht so wichtig, ob man das regeltechnisch 1:1 übernimmst was damit alles verbunden ist - der Grundgedanke ist eigentlich viel wichtiger. Nimm die Ziele der Charaktere so wie du sie kennst und überlege dir wie diese sich ihr Ende wünschen würden, und wie sie in ihrem letztem Abenteuer darauf hin arbeiten könnten.

EDIT:

Mit dem Zeitgott könnte dies z.B. folgendermaßen aussehen: Die Spieler erhalten Besuch von jemandem aus ihrer Zukunft, der sie davor warnt ihr Anwenden des Zeitglases hätte fatale Folgen gehabt. Durch das Zurückdrehen der Zeit hätten sie ihr persönliches, vorgesehenes glorreiches Ende ins wanken gebracht und damit auch das Schicksal ihrer Umgebung. Sprich sie mit ihren "Titeln", (damit was sie werden können) an, und sag dann diese seien bald nur noch Illusion, wenn es ihnen nicht gelingt an die Momente zurückzukehren in denen sich ihr eigenes Schicksal entscheiden wird.

Und dann machst du mit ihnen einen Quest der ihnen die Möglichkeit gibt in die Zeit vor zu reisen, bis zu ihren heldenhaftesten Momenten und dort einzugreifen - beispielsweise könnten sie dafür die Nadel des Schicksals aus der Unterwelt holen müssen.

Und damit bekommen sie jeder nochmal ihren abschließenden Moment - oder scheitern und vergehen ohne Ruhm.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Boba Fett am 9.10.2017 | 12:02
Was hattet ihr in euerer RSP Laufbahn denn so an richtig tollen Kampagnen-Enden die euch in Erinnerung geblieben sind? Es darf auch gerne so richtig fies böse schwer sein und tote geben   :gasmaskerly: :ctlu: ~;D

Ganz allgemein:

Bei Epic geht es ja nicht um den zu bewältigenden Gegner, sondern um die drohenden Konsequenzen, wenn "die Queste" fehschlägt.

Episch ist es, wenn danach nichts mehr wie vorher ist. Wenn die Welt ins Chaos stürzt und im wahrsten Sinne die Hölle losbricht.
Da muß kein Drache auftauchen.

Lass die Götter entscheiden, dass die Menschen keine Lebensberechtigung mehr haben, weil sie faul und nachlässig geworden sind.
Deswegen kommt es zur Sintflut. Es regnet und der Wasserspiegel steigt...
Die Gruppe muss jetzt was machen, um die Götter umzustimmen.
Und natürlich haben sie einen Widersacher, dem das Ganze sehr gelegen kommt (Aquaman ;) ).

Okay, das Beispiel ist doof, aber es geht mir. Denk dir nicht die Opposition aus, sondern ein Szenario, wo das "was ist, wenn es nicht klappt" ein totales Desaster in globalen Ausmaß erzeugt.
Und danach denkst Du dir die Beteiligten und die Opposition passend dazu aus.

Und die bisherigen epischen Enden:

- Bei Earthdawn gelang es der von mir geleiteten Runde nach mehreren Jahren Kampagnenspiel die Rose des Lebens aus Parlainth zu bergen und sie in den Blutwald zu bringen und dort einzupflanzen, worauf sich die wahre magische Struktur des Waldes veränderte, der Blutwald wieder zum Wyrmwald wurde und zukünftig kein Elf mehr zum Blutelf werden konnte.
- Bei Dark Sun - Athas hat die Gruppe den Hexenkönig von Tyr getötet und am Ende der Kampagne den Drachen von Athas, worauf auch alle anderen Hexenkönige ihrer Macht beraubt wurden.
- bei Traveller - deckte die Gruppe eine Verschwörung auf, die leicht zum Krieg zwischen dem Imperium und den Solomani hätte führen können.
- bei Midgard vereitelte die Gruppe eine Verschwörung, die das valianische Imperium wiedererstehen lassen wollte...
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: fivebucks am 9.10.2017 | 12:37
Ich hatte eine Kampagne die war, trotz niedriger Stufe, durch aus episch.
Am Ende gab es in zwei Gruppen parallel den finalen Dungeon und eine offene Feldschlacht.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Bildpunkt am 9.10.2017 | 13:31
Nicht böse gemeint, aber: Für sowas nehme ich dann lieber andere Spiele. Gefühlt 95% der Regeln bzw. der Texte in den Büchern befassen sich damit jemandem eins auf die Mütze zu geben. Wer D&D gewaltfrei spielt, hat das Spiel nicht verstanden.


Gut ich werde meiner Gruppe ausrichten das wir es nicht verstanden haben und auf gar keinen Fall Spaß mehr haben dürfen unsere Rollen auszuspielen wenn wir DnD Regelwerk verwenden und nochmals ausdrücklich auf den Kampfzwang hinweisen.

Sarkasmus beiseite :  Gerade weil die 5% so schlank sind (und man nicht für alles gleich würfeln muß) ermöglicht das freies und vorallem flüssiges ROLLENSpiel. Wenn ich 95% Kämpfen und Minimaxen will spiele ich persönlich jedenfalls gleich ein CRPG.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Mouncy am 10.10.2017 | 17:12
Gut ich werde meiner Gruppe ausrichten das wir es nicht verstanden haben und auf gar keinen Fall Spaß mehr haben dürfen unsere Rollen auszuspielen wenn wir DnD Regelwerk verwenden und nochmals ausdrücklich auf den Kampfzwang hinweisen.
Finde ich echt super gut, dass du auf meinen Rat hörst, auch wenn es mir in meinem Thread eigentlich gar nicht um spezifische Spielweisen, System Matters und weitere diverse Endlos-Diskussionen ging, sondern darum, MEINER Gruppe ein denkwürdiges (episches) Ende mit toller Geschichte und Rollenspiel servieren zu können. Mehr nicht. DU kannst von mir aus machen was du willst, ist ein freies Land. Die Auflistung der Gegner war vielleicht etwas irreführend meinersteits, deshalb nochmal auf andere Weise.

Was die Gruppe schon erlebt hat: Sie haben die verschollene, monsterverseuchte Bergfestung des Zwergen-Pala zurückerobert, eine abgewandelte Version von Elemental Evil (5E) gespielt, und aktuell geht es darum, dass ein Lich nach besonderen Kindern sucht (Chaos-Sorcerer) welche von der Göttin der Magie besonders gesegnet wurden, er will sie "fressen" und die Magie aufsaugen. Die Gruppe besteht aus einem Zwergenkönig (!), einem Erzmagier, usw. Die Jungs und Mädels sind Big Player, keine Hans-Wursties. Letzten Abend haben sie sich mit "gefallenen Engeln" angelegt, weil der Lich halt auch am paktieren mit dunklen Göttern und Dämonen usw. ist. Die Gruppe ist jetzt Stufe 15.

Meine aktuellen Überlegungen gehen in Richtung Zeitreise durch alle Abschnitte ihres Abenteurlebens: Irgendein Böse-Muftie (Vielleicht ein Schüler oder Verbündeter von dem Kinderfresser-Lich?) will, dass dass es gar nicht soweit kommt, wie es gekommen ist, und versucht mit einem gestohlenen Artefakt aus dem Chronos Tempel ("Zeitmaschine") die Charaktere bzw. deren Aufstieg zu Big Playern im Keim zu ersticken, z.B. indem er versucht sie mit Hlfe von Zeitreisen im Säuglingsalter zu ermorden. Eine wilde "Verfolgungsjagd" durch die Geschichte der kompletten Kampagne, um die tollsten Szenen usw. nochmal aus anderer Sicht erleben zu können. Es ist natürlich strengstens verboten, die Geschichte zu verändern, weil Raum-Zeit Kontinuum blabla blub Gefüge darf nicht kapputt gehen, das übliche bei solchen Zeitreise Szenarien halt was man halt aus Film und Fernsehen kennt.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Derjayger am 10.10.2017 | 17:31
Es ist natürlich strengstens verboten, die Geschichte zu verändern, weil Raum-Zeit Kontinuum blabla blub Gefüge darf nicht kapputt gehen, das übliche bei solchen Zeitreise Szenarien halt was man halt aus Film und Fernsehen kennt.

Super Idee! Eben das würde ich offen lassen. Wird bestimmt witzig zu sehen, wie sich die Dinge hätten anders entwickeln können. Vielleicht kriegt man es so hin, dass die Änderungen die Folge-Encounter nicht komplett zerschießen, sondern nur leicht verändern.


Finde ich echt super gut, dass du auf meinen Rat hörst, auch wenn es mir in meinem Thread eigentlich gar nicht um spezifische Spielweisen, System Matters und weitere diverse Endlos-Diskussionen ging, sondern darum, MEINER Gruppe ein denkwürdiges (episches) Ende mit toller Geschichte und Rollenspiel servieren zu können. Mehr nicht. DU kannst von mir aus machen was du willst, ist ein freies Land. Die Auflistung der Gegner war vielleicht etwas irreführend meinersteits, deshalb nochmal auf andere Weise.

Sowas will hier glaube ich niemand lesen.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Fezzik am 10.10.2017 | 17:33
Ähm, ihr habt beide recht. Mouncy kennt sicher die Bedürfnisse seiner Runde. Aber Pixellance hat auch recht, man brauch kein aufgeblähtes Regelwerk um gewaltfreie Sozialplots zu spielen und einmal gewaltfrei arbeiten zu müssen wenn man gewohnt ist alles kaputt zu kloppen, hat schon was.

Zu der Idee mit der Zeitreise...nochmal Szenen der gleichen Kampagne spielen weil sie cool waren...glaub mir, das hört sich für den SL besser an als es ist.

Die Idee mit dem Kinderfressenden Lich find ich dahingehend interessant, kannst du das nicht aufbohren ? In etwa das er die Magie verwenden will um selbst der Gott der Magie zu werden, was das magische Netz zerstören würde und keiner könnte mehr zaubern (so wie das in den forgotten realms passierte).
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Bildpunkt am 10.10.2017 | 17:39
Der Pudels Kern meines Argumentes war eigentlich Stichwort Herausforderung das Deine kampferprobten Spieler/innen wohl eher ins Schwitzen kommen wenn sie  ausserhalb  ihrer gewohhten Umgebung (neudeutsch "comfort zone")  also in ihrem Fall das Schlachtfeld klar kommen muessen...

PS ups mir wurde vorgegriffen. klar sind die Vorliebe n der Gruppe entscheiden fuer den Spielspaß aber es genau einmal wenn es darauf ankommt anders herangehen zu müssen wuerde ich als sportliche Herausforderung sehen...

Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Derjayger am 10.10.2017 | 23:58
Zu der Idee mit der Zeitreise...nochmal Szenen der gleichen Kampagne spielen weil sie cool waren...glaub mir, das hört sich für den SL besser an als es ist.

Joa, kann ich mir vage vorstellen. Kannst Du da ein bisschen aus der Nähkiste plaudern? Würde mich sehr interessieren.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Mouncy am 11.10.2017 | 12:52
Joa, kann ich mir vage vorstellen. Kannst Du da ein bisschen aus der Nähkiste plaudern? Würde mich sehr interessieren.
Wie gesagt, nur am überlegen. Bin mir nicht sicher wie ich das dann im Details genau machen möchte. Wobei mir die Verfolgungsjagd zurück durch die Zeit schon ziemlich gut gefällt. Vielleicht kann "die Zeitmaschine" nur bestimmte Knoten anspringen, die besonders Ereignisreich waren. Nodes of Destiny oder sowas. Quasi zeitliche Punkte, an denen die Geschicke der Welt änderbar sind. Das müssen nicht unbedingt nur Szenen der SC ein. Aber halt auch, weil sie sind halt big player. Es wird aber auch Szenen geben in denen die SC gar nicht beteiligt waren. Der Bösemuftie muss sich dann von Knoten zu Knoten immer weiter nach hinten hangeln weil er halt zu dem Knoten will, in dem die SC geboren wurden oder sowas... naja.

Oder ich lasse den blöden Lich halt zum Gott werden und dann müssen sie den umnieten. Ist halt stark aufgewärmt und eher so meh und gähn.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Derjayger am 11.10.2017 | 16:59
http://medievalmelodies.blogspot.de/2017/10/creature-loot-t-u-v.html

Ein Schiff oder Thron aus dem Schädel einer Tarrasque. Also DA wäre ich als Spieler voll dabei :D
Gibt ja nicht so oft die Gelegenheit dafür ;)
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Mouncy am 11.10.2017 | 18:42
http://medievalmelodies.blogspot.de/2017/10/creature-loot-t-u-v.html

Ein Schiff oder Thron aus dem Schädel einer Tarrasque. Also DA wäre ich als Spieler voll dabei :D
Gibt ja nicht so oft die Gelegenheit dafür ;)

Gekauft  :d ~;D
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: sindar am 11.10.2017 | 18:46
Zu der Idee mit der Zeitreise...nochmal Szenen der gleichen Kampagne spielen weil sie cool waren...glaub mir, das hört sich für den SL besser an als es ist.
Da faellt mir eine Szene aus Dragonball Z ein: Irgendwann gab es einen ... ich nenne es einmal Roboter (so genau kann ich mich nicht mehr erinnern) namens Cell. Der war am Anfang eine Nummer und hat sich im Laufe der Serie zu einem (boesen) Halbgott oder Gott entwickelt. Die Protagonisten haben sich auch entwickelt. Irgendwann haben die Protagonisten es aufgegeben, den derzeitigen Cell zu besiegen, und sind in der Zeit zurueckgereist, um den fruehen Cell zu plaetten. Und haben sich gewundert, was der ploetzlich fuer eine Lachnummer war. An der Stelle habe ich die Serie dann endgueltig aufgegeben.

Bloss um zu zeigen: Fuer die SCs kann das ziemlich ernuechternd sein, wenn man es nicht sehr sorgfaeltig angeht.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Arldwulf am 12.10.2017 | 10:43
Das Hauptproblem mit der Zeitreise zurück ist, dass sie damit im Idealfall dort ankommen wo sie jetzt gerade sind. Aber du wolltest ihnen ja ein episches Ende bieten, oder?

Da wäre es besser eine Zeitreise nach vorn zu machen bei der du ihnen zeigst was aus ihren Charakteren später mal werden wird (wenn die Zeitlinie ihren positiven Ausgang nimmt)
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Derjayger am 12.10.2017 | 14:28
Da wäre es besser eine Zeitreise nach vorn zu machen bei der du ihnen zeigst was aus ihren Charakteren später mal werden wird (wenn die Zeitlinie ihren positiven Ausgang nimmt)

PC-Spiele machen am Ende den Zeitsprung nach Vorne ja gern (BG2, PoE...), den aber auszuspielen ist wirklich eine originelle Idee.  :d
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: KhornedBeef am 12.10.2017 | 14:36
Da faellt mir eine Szene aus Dragonball Z ein: Irgendwann gab es einen ... ich nenne es einmal Roboter (so genau kann ich mich nicht mehr erinnern) namens Cell. Der war am Anfang eine Nummer und hat sich im Laufe der Serie zu einem (boesen) Halbgott oder Gott entwickelt. Die Protagonisten haben sich auch entwickelt. Irgendwann haben die Protagonisten es aufgegeben, den derzeitigen Cell zu besiegen, und sind in der Zeit zurueckgereist, um den fruehen Cell zu plaetten. Und haben sich gewundert, was der ploetzlich fuer eine Lachnummer war. An der Stelle habe ich die Serie dann endgueltig aufgegeben.

Bloss um zu zeigen: Fuer die SCs kann das ziemlich ernuechternd sein, wenn man es nicht sehr sorgfaeltig angeht.
Also meiner Erinnerung nach haben sie ihn regulär mit gaaanz wütend werden und gaanze viel Mühe geben besiegt.
Aber die Story zeigt etwas anderes schön
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Mouncy am 12.10.2017 | 14:41
... und ihnen dann de Möglichkeit geben sich selbst zu sabotieren...

Glaub mir, da muss ich nicht nachhelfen, das können sie schon ganz gut alleine  ::)
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Samaritan am 12.10.2017 | 16:40
Eine Abwandlung der Zeitreise-Idee mit der Ermordung der Baby-Helden:

Einige Charaktere und ihre Taten beginnen zu "schwinden", d.h. sie scheinen langsam aus der Realität gelöscht zu werden oder werden von Freunden und Familie immer wieder ignoriert oder vergessen. Andere Helden verlieren oder verlernen ihre Fähigkeiten. So kann sich der Erzmagier gelegentlich nicht mehr an die einfachsten Sprüche erinnern, stellt aber fest, dass er dabei ist, ein ausgezeichneter Schmied zu werden.

Nach einigen Verwirrungen und Pannen besucht ein Gesandter von Chronos die Charaktere und warnt sie, dass ein Diener des Lich dabei ist, die Vergangenheit zu ändern. Ihre Fähigkeiten werden vorerst wiederhergestellt und die Gruppe wird in die Vergangenheit geschickt, wo sie den angerichteten Schaden möglichst geschichtskonform korrigieren muss.
Um ihre eigene Zukunft zu sichern müssen sie z.B. dem ersten Vorfahren des Zwergenkönigs auf den Thron helfen und dem ersten Lehrer des Erzmagiers das Leben retten (oder die Zulassung zur Magieruniversität verschaffen), damit dieser in seiner Zukunft das Talent seines Schülers fördern kann.
Nicht alles muss durch Kampf geregelt werden, vielleicht reichen auch ein paar Goldmünzen für die Reise zur Hauptstadt. Vielleicht gibt es in Deiner Welt ja aber auch eine legendäre Schlacht, die von einer Gruppe großer Helden entschieden wurde, deren Namen die Charaktere "ausborgen" können und so daran teilnehmen können. Oder sie werden bei Ihrer Ankunft auch einfach mit diesen Helden verwechselt.

Falls die Vergangenheit eines Charakters nicht korrigiert werden konnte, wird dieser nach seiner Rückkehr in die Gegenwart mit dramatischen Abschiedsworten verblassen, da er nie geboren wurde oder, weniger dramatisch, muss sein Leben als Schmied fristen, der nach und nach die Erinnerung an sein früheres Leben verliert. Selbst bei einem generellen Sieg kann es so immer noch tragische Verluste geben.
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Arldwulf am 12.10.2017 | 17:12
PC-Spiele machen am Ende den Zeitsprung nach Vorne ja gern (BG2, PoE...), den aber auszuspielen ist wirklich eine originelle Idee.  :d

Ist halt viel schöner als ein Zeitsprung zurück - einfach weil dieser auch leicht die bisherigen Errungenschaften zunichte machen kann und man eben statt einem schönem epischem Abschluss eher ein "hoffentlich erreichen wir wieder den Originalstatus" hat.

Und man kann darüber halt wirklich wie in den PC Spielen sehr schön die Weiterentwicklung aufzeigen.

Oder anders gesagt: Das Doc Brown am Ende von Zurück in die Zukunft nicht tot ist bewegt weniger als das er anschließend mit einem fliegendem Auto kommt und von den Kindern in Gefahr spricht die es noch gar nicht gibt. ^^
Titel: Re: Episches Ende
Beitrag von: Mouncy am 13.10.2017 | 14:33
Einige Charaktere und ihre Taten beginnen zu "schwinden", d.h. sie scheinen langsam aus der Realität gelöscht zu werden oder werden von Freunden und Familie immer wieder ignoriert oder vergessen. Andere Helden verlieren oder verlernen ihre Fähigkeiten. So kann sich der Erzmagier gelegentlich nicht mehr an die einfachsten Sprüche erinnern, stellt aber fest, dass er dabei ist, ein ausgezeichneter Schmied zu werden.
Merci beaucoup! Das ist der perfekte Einstieg. Der Anfang vom Ende steht damit fest.  :d