Grundsätzlich ist es wohl immer eine gute Idee wenn man etwas Humor mitbringt und die Sache nicht zu ernst angeht, vielleicht auch nicht zu sehr ins Detail geht.
Mach dich vorher gut vertraut mit Erotik-Sprech und zwar einem solchen, der deiner Atmosphären-Intention entspricht
Interessant, ich wäre davon ausgegangen, dass Humor für Erotik - wie auch Horror - ziemlich schnell ein Killer wird. Das kann schnell abgleiten ins Lächerliche oder Pennäler-Witze.
Mach dich vorher gut vertraut mit Erotik-Sprech und zwar einem solchen, der deiner Atmosphären-Intention entsprichtKönntest du hier etwas konkreter werden. Ich wüsste jetzt nicht mal, nach welchen Schlagworten ich hier im Internet suchen sollte.
Lies paar Bücher/Hefte aus diesem Genre, die dir zeigen, wie man erotische Szenen beschreiben kann. Da gibt es ja genrespezifische Formulierungen wie in jedem Bereich. Zeigt dir auch, wo die darstellerische Grenze zur Pornografie wär
Gehört das nicht eher in den Warhammer-Channel?Nicht die Bohne! Hier geht es um Tipps zum erotischen Spielleiten. Dass es sich um Warhammer dreht, besitzt zwar eine gewisse Relevanz, ist aber untergeordnet.
Ich wollte diese Handlung etwas konkreter beschreiben, weil währenddessen wichtige Informationen von der Auftraggeberin preisgegeben werden.
Im Spiel soll es also ganz normal erwachsen zur Sache gehen (das gute alte Rein-Raus-Spiel), und ich hätte gerne ein paar Tipps, wie man das verbal
am besten umsetzt, bzw. welche Fallstricke es geben könnte.
Holy Sh**, Deep_Impact, hier lesen Kinder mit, also bitte drauf achten:
Das kommt eben drauf, was du machen willst. Steht die Information oder die Erotik im Vordergrund?
Information:
Während ihr euch in den Lacken wälzt, verrät sie - gewollt oder im Rausch der Lust - dass, "Hier Information eintragen" ...
Erotik:
Begierig suchen deine Hände unter ihrem Kleid nach ihren Rundungen. Als sie ihr Ziel gefunden haben, spürst du die Härte ihrer Brustwarzen. Sie scheint ihr Lust nicht nur vorzuspielen, was deine Erregung noch weitertreibt. Ob du sie wohl mit deiner Zunge zur Rasserei treiben kannst? .... blah .... "Hier Information eintragen" haucht sie dir ins Ohr, als du endlich in sie eindringst.
(Ich habe da weder vom Schreiben, noch vom Lesen her, Erfahrungen. Möge man verzeihen. 8) )
Es gibt im Netz bestimmt mehr als genug Anleitung, wie man Sexszenen schreiben kann. Die männliche oder weibliche Sicht mag sich da deutlich unterscheiden. Ansonsten schnell noch ein Rosamunde Pilcher lesen :D Dirty Talk ist sicherlich auch eine Google-Abfrage wert.
Ich wollte diese Handlung etwas konkreter beschreiben, weil währenddessen wichtige Informationen von der Auftraggeberin preisgegeben werden.
Edit: Findet das eigentlich noch jemand irre komisch wenn er sich vorstellt, wie eine wohllüstige Dame "Ah, oh" haucht und dann "Uhh....Gustav's Wirtshauskeller ist der Zugang zu den Katakomben ...haa,gottja...ihr müsst eine Silberratte mitnehmen und ....aaahh...einen Klarsichtzauber auf sie fokussieren...weiter...."
*kräh*
Vielleicht ist das ja auch eher ein:Ja, schon besser.
"Nach vermeintlich vollbrachter Heldentat, befreist du dich von ihren schweißnassen Lenden. Sie lässt sich in deinen Armen nieder und krault verträumt dein üppiges Brusthaar. Mit einem süffisanten Lächeln füstert sie: "Du hast dich wenigstens bemüht deinen Versprechungen Taten folgen zu lassen, darum will ich dir verraten.... "Hier Information eintragen"
Ist das eigentlich ein Skill auf den man würfelt? :w20:
Edit: Findet das eigentlich noch jemand irre komisch wenn er sich vorstellt, wie eine wohllüstige Dame "Ah, oh" haucht und dann "Uhh....Gustav's Wirtshauskeller ist der Zugang zu den Katakomben ...haa,gottja...ihr müsst eine Silberratte mitnehmen und ....aaahh...einen Klarsichtzauber auf sie fokussieren...weiter...."
*kräh*
Edit: Findet das eigentlich noch jemand irre komisch wenn er sich vorstellt, wie eine wohllüstige Dame "Ah, oh" haucht und dann "Uhh....Gustav's Wirtshauskeller ist der Zugang zu den Katakomben ...haa,gottja...ihr müsst eine Silberratte mitnehmen und ....aaahh...einen Klarsichtzauber auf sie fokussieren...weiter...."Genau so hatte ich es mir vorgestellt - not. :D
*kräh*
Hast du hier einen alternativen Plan wenn die sich nicht so auf die Dame einlassen wollen, wie man ansonsten an die Informationen kommt. Das Abenteuer könnte sonst schnell ins Leere laufen.Der alternative Plan ist, dass die Abenteurer ein paar Infos nicht bekommen und dann am Ende mit größerer Wahrscheinlichkeit sterben. #ErgebnisoffenesSpiel
Ansonsten würde ich die Beschreibung der Szene den jeweiligen Spielern überlassen. Dann mußt du auch nicht die X Karte "befürchten". Ich hoffe doch das die Mitspieler sich nicht gedrängt fühlen über ihr eigenes Limit zu gehen (so Gruppendynamik mäßig).
Da stellt sich die Frage, warum erzählt sie nicht so ihre Infos, wenn sie die Auftraggeberin ist?Viele Fragen.
Humorvoll gemeint oder nicht, ich kann mir wenig Szenarien auf Cons vorstellen, wo ich nicht zumindest kichern müsste, wenn mir der SL was von ihren "diamantharten Nippeln" oder "feuchten Grotte der Sinnlichkeit" erzählt. Erotik kann schon schriftlich ganz flott unfreiwillig komisch werden, in unbekannter Runde im großen Saal, während nebenan die Kobold-Runde gröhlt, wird es echt schwer, das zu vermeiden. Abgesehen davon, was dem einen seine Erotik ist dem anderen der totale Abturner.
Und noch ein Problem: Ein-Herz hört ja zu, wenn Fünf-Herz seine Szene hat, obwohl Ein-Herz nicht so Bock auf extreme Erotik hat. Oder werden das Privatszenen? (Was ich als Spielerin HÖCHST verdächtig fände.) Generell würde für mich alles mit Sex, das über "und dann zoomt die Kamera auf den Kamin" herausgeht, ein Vertrauensverhältnis voraussetzen, dass auf einer Con mit Fremden einfach nicht gegeben ist.
Mich persönlich würde interessieren, warum du gerne auf einer Con ein relativ explizites Erotik-Abenteuer leiten möchtest? Soll das sexy werden, also sollen die Spieler sich irgendwie angeregt fühlen?
Der alternative Plan ist, dass die Abenteurer ein paar Infos nicht bekommen und dann am Ende mit größerer Wahrscheinlichkeit sterben. #ErgebnisoffenesSpiel
Erotisches Warhammerabenteuer.
Jetzt hab ich echt alles gelesen hier... :d
Hut ab, ich würde mich das nicht trauen. Ist wie Horror extrem schwierig, oder wahrscheinlich noch viel schwieriger.
Abgesehen davon, dass mich die ganze Idee überhaupt nicht anspricht (aber ich bin ja auch nicht die Zielgruppe), finde ich es unplausibel, dass wichtige Informationen während des Aktes (so ist es doch gemeint?) gegeben werden.
Das ist doch eher was fürs Kuscheln hinterher.
Ich möchte in ein paar Tagen auf einem Con (auf dem ich die meisten Leute kenne) ein erotisches Warhammer-AbenteuerSehr mutig!
anbieten, bei dem die Charaktere eine Auftraggeberin in ein Dorf begleiten sollen.
Dabei wird sich ein ganz normaler Plot entfalten, wie man das von dem Spiel gewohnt ist, aber auf der Reise
soll es immer mal wieder erotische Episoden mit der Auftraggeberin geben.
Auf dem Rundenzettel steht drauf, dass es ab 16 ist und es erotische Ausschweifungen geben wird. Jeder Spieler kann hinter
seinem Namen 1 bis 5 Herzchen ankreuzen, um anzuzeigen wie saftig die Beschreibungen sein dürfen.
Habt ihr Tipps für mich, die ihr mir für die Spielleitung mit auf den Weg geben wollt?
Ich würde immer kurz vor dem eigentlichen Akt schneiden und danach wieder einsteigen.
Alternativ ginge auch die Sache wie in amerikanischen Mainstreamfilmen darzustellen. Du siehst zwar den Akt, aber die "wichtigsten" Stellen sind unter einer Decke versteckt"Sie (oder er) gibt sich Dir hin"oder "Er (oder sie) fällt über dich her"........umschreibt den Akt auch ganz gut.
Die Kamera der Spieler und des SL hat dann nur die Perspektive auf die verhüllten Figuren
Ich finde es teilweise beschämend wie pupertär teilweise längst erwachsene Rollenspieler drauf sind.Hallo Krassgeilertyp,
Sowas hilft vielleicht so manchen, die Pupertät abbzuschließen...
Was ich nicht ganz verstehe: Geschichten wie ...."der Krieger geht ins Bordell" kommen doch auch in ganz normalen Rollenspielsitzungen vor.Hm..naja umgekehrt würde ich das auf einer Con nicht einfach anbieten, außer ich sage es direkt dazu, wie hier. Ich wäre auch tatsächlich überrascht wenn jemand das im Detail ausspielen will, egal wie nicht-jugendfrei die Spielwelt ist. Meistens hat es einfach keinen Mehrwert, über das pornographische hinaus. Ich meine, letztendlich ist es banal.
Muß man denn ein Abenteuer, sobald sowas kein Taboo ist, als "Erotisch" ausschreiben ?
Ich weiß ja jetzt nicht, wie es in anderen Runden so ist, aber ich kann mir schwer vorstellen, dass da sowas mehrheitlich tabooisiert wird.
Vielleicht hat diese "extra" Ausschreibung ja einige Spieler irritiert.
Ich möchte aus verschiedenen Gründen keine detaillierten Sexbeschreibungen in meinen Rollenspielen haben.
Genauso möchte ich keine en detail beschriebenen Folter- oder Vergewaltungsszenen oder überhaupt exzessive Gewaltdarstellung.
Wenn Leute das alles machen wollen, können die das tun. Ich halte niemanden davon ab, finde es allerdings merkwürdig.
Begründung: Sexszenen möchte ich nicht, weil ich entweder davon als Spieler sexuell erregt werden könnte, was ich beim Rollenspiel aber nicht möchte. Oder es wird albern, unnötig und nicht ausspielenswert, demnach besser mit "die Figuren haben Sex" (wenn es denn sein muss) abgehandelt.
Das hängt sicherlich auch alles von der jeweiligen Hintergrundwelt ab - aber eine Hintergrundwelt mit viel Sex und Gewalt mag ich eh nicht. Und ich halte das auch für völlig legitim.
Ich hätte vermutlich etwas Angst gehabt von den Spielern mit dem Thema zurückgewiesen oder ausgelacht zu werden und vermutlich hätte der erste SpielerOk, hab verstanden.
selbst auch Angst gehabt sich dem zu öffnen und eventuell mit faden Witzeleien reagiert. Mit der entsprechenden Ausschreibung konnte aber jeder
sicher sein, dass man sich dem Thema ohne Vorbehalte widmen kann so sehr man will.
Hm..naja umgekehrt würde ich das auf einer Con nicht einfach anbieten, außer ich sage es direkt dazu, wie hier. Ich wäre auch tatsächlich überrascht wenn jemand das im Detail ausspielen will, egal wie nicht-jugendfrei die Spielwelt ist. Meistens hat es einfach keinen Mehrwert, über das pornographische hinaus. Ich meine, letztendlich ist es banal.
@ Krassgeilertyp: Bin vollkommen deiner Meinung.Mir ist dadurch gerade klar geworden, dass gerade für solche Runden mit Fremden sowohl die Regel "keine sexuellen Sachen" als auch die Regel "explizite und ausgespielte sexuelle Sachen!" besser sind als keine Regelgung. Und zwar, weil es das ja außerhalb des Rollenspiels die gleiche Wirkung hat. Darum gibt es ja, äh Clubs, statt dass die Leute sich auf der Straße aufs Geratewohl ansprechen "U WNT SUM FUK?"
@ Issi: Ja, klar kommen solche Bordellszenen in normalen privaten Rollenspielsitzungen manchmal vor.
Aber normalerweise nicht drei mal eine viertel Stunde in expliziter Form und auch nicht so sehr vom SL forciert.
Die Ausschreibung sollte einfach klarstellen, was die Leute erwartet und noch viel wichtiger: was der SL von den Spielern erwartet.
Ich hatte einfach keinen Bock auf keusche Spieler.
Ich hatte nicht den Eindruck, dass Spieler irritiert waren.
Ich wollte aber besondere Aufmerksamkeit auf das Thema lenken, weil es im Abenteuer besondere Aufmerksamkeit erfährt.
Tatsächlich war dann auch während des Spiels allen Teilnehmern glasklar, wohin der Hase läuft, und deshalb hat es auch so gut hingehauen.
Ich hätte vermutlich etwas Angst gehabt von den Spielern mit dem Thema zurückgewiesen oder ausgelacht zu werden und vermutlich hätte der erste Spieler
selbst auch Angst gehabt sich dem zu öffnen und eventuell mit faden Witzeleien reagiert. Mit der entsprechenden Ausschreibung konnte aber jeder
sicher sein, dass man sich dem Thema ohne Vorbehalte widmen kann so sehr man will.
Bin völlig deiner Meinung - bis auf den letzten Satz.Stimmt. Ich habe zusehr an völlig verkommene Settings gedacht. Richtiger wäre wohl gewesen, es ist (meist) entweder banal oder tabuisiert. Die Setting, bei denen es z.B. eine starke Formalisierung hat, oder sonstwie offen im Fokus steht, sind wohl selten.
Ich gebe dir Recht, dass erotische Inhalte oft banal sind. Tatsächlich war es in diesem Fall aber gar nicht banal, da
es beim Sex ja nicht nur auf die Handlung ankommt, sondern auch auf den Kontext, in dem er stattfindet.
Die erotischen Ausschweifungen hatten bei zwei Charakteren fast eine tiefgreifende persönliche Entwicklung zur Folge.
Eine Loslösung von gesellschaftlichen Moralvorstellungen ist oft eine tiefgreifende Erfahrung für den, der
sie macht und das wurde im Spiel auch thematisiert. Die persönliche Entwicklung fand dann nur deshalb nicht statt,
weil die Int-Würfe versiebt wurden. :D
Bin völlig deiner Meinung - bis auf den letzten Satz.
Ich gebe dir Recht, dass erotische Inhalte oft banal sind. Tatsächlich war es in diesem Fall aber gar nicht banal, da
es beim Sex ja nicht nur auf die Handlung ankommt, sondern auch auf den Kontext, in dem er stattfindet.
Die erotischen Ausschweifungen hatten bei zwei Charakteren fast eine tiefgreifende persönliche Entwicklung zur Folge.
Eine Loslösung von gesellschaftlichen Moralvorstellungen ist oft eine tiefgreifende Erfahrung für den, der
sie macht und das wurde im Spiel auch thematisiert. Die persönliche Entwicklung fand dann nur deshalb nicht statt,
weil die Int-Würfe versiebt wurden. :D
Ich finde das alles sehr merkwürdig.
Ich finde das alles sehr merkwürdig.
Wir müssen das nicht diskutieren, aber ich möchte das hier auch nicht in einer unkommentierten Blase stehen lassen.
Letztendlich entschiedet ja jeder selbst, was er für Inhalte spielen möchte.In die Richtung hieb ja mein "Banalitätsargument": was allgegenwärtig ist, muss nicht unbedingt im Zentrum der Handlung stehen. Wenn es langweilig ist, kann Butterbroteschmieren überspringen. Oder Schuhe abputzen. Oder Nasebohren. Oder Kacken. Oder das Stöckchen suchen, mit dem man den Hintern erst auskratzt, um dann mit zwei Fingern nachzuwischen, und in die Grube abzuschütteln. alles authentisch.
Aber es ist nichts merkwürdig daran, wenn Leute gewisse Inhalte DOCH ausspielen möchten.
Ich möchte Sex und Gewalt nicht ausspielen, weil ich dann einen Ständer kriege und Gewalt geil finde.
Ich möchte es spielen, weil ich Rollenspiel umso besser finde, umso authentischer es ist.
Sex und Gewalt ist nunmal allgegenwärtig. Vor allem in mittelalterlichen Settings.
In die Richtung hieb ja mein "Banalitätsargument": was allgegenwärtig ist, muss nicht unbedingt im Zentrum der Handlung stehen. Wenn es langweilig ist, kann Butterbroteschmieren überspringen. Oder Schuhe abputzen. Oder Nasebohren. Oder Kacken. Oder das Stöckchen suchen, mit dem man den Hintern erst auskratzt, um dann mit zwei Fingern nachzuwischen, und in die Grube abzuschütteln. alles authentisch.
In die Richtung hieb ja mein "Banalitätsargument": was allgegenwärtig ist, muss nicht unbedingt im Zentrum der Handlung stehen. Wenn es langweilig ist, kann Butterbroteschmieren überspringen. Oder Schuhe abputzen. Oder Nasebohren. Oder Kacken. Oder das Stöckchen suchen, mit dem man den Hintern erst auskratzt, um dann mit zwei Fingern nachzuwischen, und in die Grube abzuschütteln. alles authentisch.Du beschreibst weitaus banalere Dinge als die, die beim Sex und der Gewalt ausgelassen werden. Und das weißt du auch.
Ich denke dass Sex und Erotik durchaus im Spiel eine gewisse Relevanz im Spiel haben kann (nicht zwangsläufig muss).
Du beschreibst weitaus banalere Dinge als die, die beim Sex und der Gewalt ausgelassen werden. Und das weißt du auch.Ja, in der Praxis ist es wohl mehr Scham. Aber Authentizität wäre mir oft nicht genug Anreiz, den Weg des geringsten Widerstandes zu verlassen, sozusagen.
Wollen wir uns doch nichts vormachen. Diese Dinge werden aus Scham verkürzt und nicht weil es unwichtig ist.
Wie ein Paar Sex übt hat sehr wohl erzählerische Bedeutung. Deswegen kommt es in diesem Intrigen und Ränkeleiengeschichten gerne detailierter vor. Es kann aussagen, wer den anderen mittels Sex beherrscht. Oder ob es für beide banal ist. Oder vielleicht doch Liebe.
Und das ergibt sich nunmal im Detail. Wer nimmt den anderen? Sanft oder hart? Sieht man sich in die Augen? Ist es eher Missionar und intensiv oder eher akrobatisch?
Wie und mit wievielen Fingern ich meinen Hintern abwische hat selten erzählerische Bedeutung. Der Vergleich ist schlicht nicht nachvollziehbar.
Das würde ich überhaupt nicht bestreiten wollen.
Ich sehe aber einen großen Unterschied zwischen einer "gewissen Relevanz" und dem expliziten Ausspielen von Sextechniken.
Also erstmal sollte so mancher seinen Moralapostelmodus ausschalten.
Persönliche Privatmoralinsauereien seien ja gegönnt, aber sich als Norm aufspielen kann ich nicht wirklich ernst nehmen.
Man kann grundsätzlich alles spielen, wenn man will.
Dass das Ausspielen von Sexszenen einen Wert jenseits des möglichen Lustgewinns der Teilnehmer hat, glaube ich nicht.
Wer das mag, der soll das machen. Ich finde das Fehlen von Scheu vor Öffentlichkeit bei diesen Dingen ausgesprochen merkwürdig und hätte das gern im Bereich der Intimitäten. Wer da exhibitionistischer veranlagt ist, kann das in einer Gruppe Schaulustiger ja ausleben. Ist mir völlig recht. Und solange davor gewarnt wird, ist auch ethisch nichts einzuwenden.
"Merkwürdig" (im Sinn von "mir fehlt völlig das Verständnis dafür) finde ich es trotzdem.
Woraus liest Du das raus?
Woraus liest Du das raus?Aus fast jeden deiner Posts. Der erhobene Zeigefinger liest sich ziemlich albern.
Und explizite Kämpfe kann man demnach nur machen um Gewaltphanatsien auszuleben?
Aus fast jeden deiner Posts. Der erhobene Zeigefinger liest sich ziemlich albern.
Albern ist Deine Unterstellung.Nur mein bescheidenes Feedback :d
Och kommt mal runter. Sexualität ist doch ein ganz normaler Bereich des Lebens. Ich finde da sollte man anderen menschen keine Vorschriften machen (im gesetzlichen Rahmen natürlich).Bobi
Bobi
Meinst Du mich?
Ich mache niemandem Vorschriften.
Ich versuche gerade unterschiedlich Begrifflichkeiten zu klären, mehr nicht.
Bitte fühl Dich frei, Sex Abenteuer nach deinem Geschmack zu spielen!
Das geht mich überhaupt nichts an! Have Fun.
:)
Edit.
Ich versuche gerade zu vermitteln, vielleicht
macht das auch wenig Sinn.
Solange die einen bei: "Alle die das nicht mögen sind verklemmt oder Post-Pubertär" und die anderen bei "alle die das mögen sind schräg" bleiben, ist da vermutlich auch nicht viel zu machen.
Edit.Vermitteln geht am besten, indem man allen sagt wie doof sie sind und wie geil man selber ist. Funktioniert immer! :d
Ich versuche gerade zu vermitteln, vielleicht
macht das auch wenig Sinn.
Solange die einen bei: "Alle die detailreiche Sexszenen nicht mögen sind verklemmt oder Post-Pubertär" und die anderen bei "alle die detailreiche Sexszenen mögen sind schräg" bleiben, ist da vermutlich auch nicht viel zu machen.
Vermitteln geht am besten, indem man allen sagt wie doof sie sind und wie geil man selber ist. Funktioniert immer! :dDann vermittelst Du wohl gerade, Krassgeilertyp? ;)
Toilettengänge, Magen-Darm-Infektionen, Lebensmitteleinkauf etc. sind auch allgegenwärtig. Spielt man das auch aus?
Der Punkt ist: Man sucht sich doch die Dinge raus, die man ausspielen möchte.
Und ich finde es merkwürdig, wenn man gern in einer Gruppe gemeinsam sexuelle Handlungen beschreibend ausspielt.
Und abgesehen davon leuchtet mir nach wie vor nicht ein, warum das aus Gründen der Plausibilität zum Plot gehören muss. Ich behaupte, dass ihr das macht, weil ihr, unabhängig von Notwendigkeiten, genau das möchtet. Könnt ihr machen, ich finde das aber seltsam.
Und ich finde die Vorstellung, dass sexuelle Erlebnisse den Charakter verändern zwar grundsätzlich denkbar (allerdings nur unter extremen Bedingungen), finde andererseits aber den Anspruch, dass es sich dabei um eine Überwindung gesellschaftlicher Tabus handelt, etwas befremdlich. Zumal wenn die Figuren vorher im Bordell waren - offensichtlich gibt es da nicht viel zu überwinden, oder? Auch das erscheint mir als konstruierter Vorwand, um das intensive Ausspielen von Sexszenen zu rechtfertigen. (Müsste man ja gar nicht - sag doch einfach, dass Du gern Sexrollenspiel machen möchtest. Mir ist das egal und wenn ich das vorher weiß, melde ich mich auch nicht für Dein Spiel an).
Toilettengänge, Magen-Darm-Infektionen, Lebensmitteleinkauf etc. sind auch allgegenwärtig. Spielt man das auch aus?Diese Dinge machen alle bedeutend weniger Spaß als Erotik und Sex.
Der Punkt ist: Man sucht sich doch die Dinge raus, die man ausspielen möchte.Es gibt eine sehr große Anzahl von FanFiction SchreiberInnen die noch eine viel größere Anzahl an Slash (https://de.wikipedia.org/wiki/Slash_(Literatur)) sowie Yaoi (https://en.wikipedia.org/wiki/Yaoi) FanFiction zustande bringen. Sowohl geschrieben als auch gezeichnet. Weil die Personen nun sozial sind, und es Spaß macht Dinge gemeinsam zu tun, schreibt man mitunter auch gemeinsam Slash sowie Yaoi Geschichten, gestaltet entsprechende Comics respektive Doushinji und konsumiert einschlägiges Material.
Und ich finde es merkwürdig, wenn man gern in einer Gruppe gemeinsam sexuelle Handlungen beschreibend ausspielt.
Und abgesehen davon leuchtet mir nach wie vor nicht ein, warum das aus Gründen der Plausibilität zum Plot gehören muss.Weil die sexuelle Interaktion zwischen zwei Figuren in der Regel für diese mehr Bedeutung hat als ein Toiletten-Gang.
Und ich finde die Vorstellung, dass sexuelle Erlebnisse den Charakter verändern zwar grundsätzlich denkbar (allerdings nur unter extremen Bedingungen), finde andererseits aber den Anspruch, dass es sich dabei um eine Überwindung gesellschaftlicher Tabus handelt, etwas befremdlich.
Seltsam finde ich allerdings, dass du es seltsam findest, dass andere Leute andere Dinge im Rollenspiel spielen wollen als du. Sollte das nicht inzwischen dem letzten
Rollenspieler irgendwo im Internet klar geworden sein, dass es gar nicht seltsam ist, dass die eigene Spielweise nicht die einzige ist und die Welt rund und bunt ist - und das seine
Richtigkeit hat?
Mich würde interessieren, welche Inhalte du im Rollenspiel oder im Tabletop detailliert spielst und warum du der Meinung bist, dass sie weniger seltsam sein sollten.
(...)
Hast du vielleicht irgendwann mal einen Kampf Schlag für Schlag ausgespielt? Den Kampf als Spielleiter vielleicht selbst angefangen und den Spielern aufgezwungen? Kompliziert ermittelt, wer den anderen zuerst schlagen darf? War das irgendwie cool für dich? Hast du dich als Spieler beim Kampf vielleicht irgendwann mal sogar gefreut, als du einem Gegner so richtig eingeschenkt hast? Dabei vielleicht sogar gelacht - obwohl du mit jemandem gespielt hast, den du in der Realität auf keinen Fall erschlagen wolltest? Käme dir das bei dir selbst oder bei anderen nicht auch irgendwie seltsam vor?
In der Literatur wie in der bildenden Kunst gibt es zwei große Themen in der Fantasy. Gewalt und Erotik. Mir scheint, du hast aus irgend einem Grund beim Rollenspiel irgendwelche Probleme mit dem zweiten. Mit dem ersten nicht? Woher kommt das?
Schaust du vielleicht gerne Game of Thrones?
Mitunter schaut man gar zusammen ein Werk dessen Inhalt andere als pornographisch bezeichnen würden.
Was unter Umständen ein wenig bizarr sein kann, wenn man es auf einer Convention macht, aber für einige wohl auch seinen Reiz hat.
Weil die sexuelle Interaktion zwischen zwei Figuren in der Regel für diese mehr Bedeutung hat als ein Toiletten-Gang.
Weil man sich dabei näher kommt, Dinge übereinander lernt und es mitunter für eine Beziehung nicht unbedeutend ist, wie sehr man dahingehend harmoniert. Ebenso wie es interessant sein kann wenn es für einen Charakter ein wichtiger Teil seiner zwischenmenschlichen Interaktion ist, und ein anderer dahingehend eventuell asexuell agiert und diese Art der Interaktion für ihn nicht in Frage kommt.
Meine einzige Irritation bei der Runde wäre das es, nach meinen Eindruck, sehr darauf ausgelegt zu scheint das die Mitspieler männlich sind oder männliche Charaktere spielen.
Dann wiederum kann das mit Plot-Elementen zusammenhängen, die mich nun auch ehrlich gesagt nicht so brennend interessieren.
Und darüber hinaus finde ich es auch interessant abseits von Pornographie einfach mal mit anderen über Sex zu reden. Nicht weil ich es geil finde, sondern weil das ein wichtiges Thema ist, in dem man nicht an irgendwelche Grenzen des Wissens stößt. Außerdem weiß ich aus der psychologischen Paartherapie, dass das Thema extrem unterschätzt wird.
Meine einzige Irritation bei der Runde wäre das es, nach meinen Eindruck, sehr darauf ausgelegt zu scheint das die Mitspieler männlich sind oder männliche Charaktere spielen.
Dann wiederum kann das mit Plot-Elementen zusammenhängen, die mich nun auch ehrlich gesagt nicht so brennend interessieren.
Außerdem habe ich allen Interessierten erklärt, dass das Spiel ernsthaft sein sollte und nur Menschen (und eventuell Elfen)Das finde ich ein bißchen seltsam. Gerade für Warhammer, wo Vertreter "moralischer" Karrieren nicht selten mit doppeltem Boden agieren. Oder: Was macht eine Ranald-Priesterin oder einen Vertreter der Lehre des Lebens weniger geeignet als jemanden mit militärischer Karriere (die ja auch im Ruf stehen "Disziplin" hochzuhalten)?
zugelassen sind und auch keine moralischen Berufe wie Hexenjäger, Priester oder Zauberer zugelassen sind.
Die Auftraggeberin heuert nur Haudegen an, die offen für "unmoralische" Abenteuer sind.
In der Literatur wie in der bildenden Kunst gibt es zwei große Themen in der Fantasy. Gewalt und Erotik.Ne, Sexualität und Aggression (beide in ne weiteren Sinn gedacht - kommt aber auch auf den jeweiligen Autoren/Forscher an) sind die beiden Grund"impulse", welche die Psychoanalyse kennt und deren Integration/Bändigung Individual- und zivilisatorische Aufgabe ist.
Was hat denn psychologische Paartherapie mit dem Ausspielen von Sexszenen in einem Unterhaltungsrollenspiel zu tun?Nichts. Das hab ich auch gar nicht geschrieben.
Natürlich ist es interessant, sich über Sex auszutauschen und natürlich gibt es viele Paare, die Partnerschaftsprobleme haben, weil sie nicht über Sex sprechen können. Aber was hat das mit dem Thema zu tun?Rollenspiel ist ja keine Unterhaltung zwischen Abenteurern, sondern eine Unterhaltung zwischen Spielern, die so tun, als würden sie als Abenteurer sprechen.
lach ..was ist "recht alt" ? ansonsten: fuer mich waere das ausspielen von sex szenen nix, das gehoert fuer mich in den privat intim bereich also dh dann gleich die anderen rollenspiele...
aber gut das es hier mal thematisiert wird !
@ Ucalegon:
Danke für den Hinweis. Ich schau mir mal Rezensionen dazu an.
Wenn es überhaupt keinen Bezug zwischen dem Ausspielen von Sexszenen im Rollenspiel und dem Reden über Sex in der Paartherapie gibt, dann verstehe ich nicht, warum Du das erwähnst.Weil er darüber davon erfahren hat.
Dein Rollenspiel erweitert den Horizont, das ist gut für das partnerschaftliche Beisammensein.Eine Erweiterung des Horizonts würde ich prinzipiell immer als positiv bewerten.
Eben weil es ja die Spieler selbst sind, die über ihre Figuren agieren, finde ich das gemeinsame Ausleben von Sexszenen so merkwürdig. Für mich überschreitet das eine Grenze für das, was ich mit Leuten besprechen möchte, mit denen ich nicht intim bin.Wenn du das nicht tun willst, musst du das ja auch nicht tun.
Wenn es überhaupt keinen Bezug zwischen dem Ausspielen von Sexszenen im Rollenspiel und dem Reden über Sex in der Paartherapie gibt, dann verstehe ich nicht, warum Du das erwähnst. Meinst Du, dass "irgendwie mehr mit Sex" allgemein gut wäre? Also immer und überall? Dann würde das für mich Sinn ergeben (obwohl ich widersprechen würde).
Wenn es überhaupt keinen Bezug zwischen dem Ausspielen von Sexszenen im Rollenspiel und dem Reden über Sex in der Paartherapie gibt, dann verstehe ich nicht, warum Du das erwähnst. Meinst Du, dass "irgendwie mehr mit Sex" allgemein gut wäre? Also immer und überall? Dann würde das für mich Sinn ergeben (obwohl ich widersprechen würde).Weil ich von einem befreundeten Paartherapeut darüber geredet habe und er mir das mit seiner jahrelangen Erfahrung gesagt hat.
Aber Du bringst es dann ja doch selbst wieder rein: Dein Rollenspiel erweitert den Horizont, das ist gut für das partnerschaftliche Beisammensein. Wenn Du das nicht meinst, verstehe ich nicht, warum Du das schreibst.Erotisches Rollenspiel kann den Horizont für das Thema erweitern. Und das wiederum ist gut für die eigene Beziehung. Mit Paartherapie hat das nichts zu tun. Ich hab das halt von einem Paartherapeuten erfahren. Der weiß sicherlich eine ganze Menge über Sex und seinen Einfluss auf das eigene Leben.
Eben weil es ja die Spieler selbst sind, die über ihre Figuren agieren, finde ich das gemeinsame Ausleben von Sexszenen so merkwürdig. Für mich überschreitet das eine Grenze für das, was ich mit Leuten besprechen möchte, mit denen ich nicht intim bin.Bitte behalte im Auge, dass die beschriebenen Sexszenen auch Dinge beinhalten können, die man noch nie gemacht hat und eventuell auch nie machen wird. Trotzdem kann es nicht von Nachteil sein, so manche Dinge gehört zu haben. Nur die Kenntnis von Möglichkeiten, gibt dir die Freiheit, dich dazwischen zu entscheiden.
Da ich nicht dabei gewesen bin und auch Dein seliges Alter noch nicht erreicht habe, kann ich zu dem Rest nichts sagen.
Die wichtigste Frage hat glaube ich noch niemand gestellt. Hast du vor, das Abenteuer in irgendeiner Form zu veröffentlichen?
Kann ich nachvollziehen.
Ich wäre auch sehr vorsichtig damit, Spielern latente Verklemmtheit, mangelnde sexuelle Reife oder gar einen begrenzten Horizont in Sachen Sex zu unterstellen nur weil sie wollen, dass ihr Intimleben auch intim bleibt.
Bzw. sie sowas nicht auf einem Pen and Paper Con spielen wollen.
Leider lese ich das aber immer wieder raus, schade.
Weiterhin wäre ich vorsichtig mit "Therapieversuchen" beim Pen and Paper. Ein Spielleiter ist kein Therapeut.
Und selbst wenn doch, kommen die Spieler zum spielen und nicht zur Therapie.
Weil er darüber davon erfahren hat.Nein, ich habe keine Paartherapie gemacht. Ich brauche das zum Glück nicht.
...
Genau so hier: Die Paartherapie ist der Umstand, in dem er davon erfahren hat.
So wie ich Turning Wheel verstanden habe:Den Film "Der Kreis" kenne ich leider nicht, aber den ganzen Rest von deinem Posting kann ich vollständig unterschreiben.
Sex im Rollenspiel hilft einer Normalisierung des Themas. Die Chance, die ich dabei sehe ist, a) das Spiel um eine Kategorie menschlicher Existenz zu erweitern, die gern ausgeblendet wird und b) Sexualität, Erotik, Sex, ... anders zu thematisieren als das in Spatacus, Game of Thrones, ... in der Werbe-Industrie, ... getan wird.
Anders gesagt: Es hilft das Thema Sexualität (von dem Turning Wheel ja eh nur Aspekte rausgegriffen und thematiert hat) zu "normalisieren" und vielleicht auch gleichzeitig zu thematisieren, dass unsere (gesellschaftlichen) Vorstellungen von Normalität in Bezug auf das Thema Sexualität (die auch von den Medien stark mitgeprägt sind) nur ein kleiner Teil dessen sind, was die Entwicklungspsychologie als "normal" versteht. Es geht also darum, Scheuklappen abzubauen. Das geht über Medien - also auch übers Rollenspiel - ganz gut. Da kann man oft feststellen, dass das, was "gesellschaftlich" für die Norm gehalten wird, nur ein kleiner Teil von Normalität ist (siehe dazu auch: Filme wie "Der Kreis" von Stefan Haupt, ...).
So jedenfalls habs ich verstanden und weitergedeutet.
Es ist doch genau andersherum. Leute, die offen damit umgehen wollen, werden als seltsam bezeichnet.
Mir ist doch egal wer verschlossen sein will. Ich würde ihn halt nur nicht in meinem Erotikabenteuer haben wollen.
Mir ist auch völlig schleierhaft, warum gerade die Intimlebenbeschützer hier so rege mitdiskutieren.
Die könnten das Thema doch auch einfach verlassen und sich mit etwas unverfänglicherem beschäftigen.
Ich werde sie bestimmt nicht dazu zwingen, erotisches Rollenspiel zu machen. Ich will ihnen auch nicht
diese Art von Spiel aufschwatzen. Ich finde es absolut okay, wenn jemand nicht sexuell oder erotisch spielen will.
Und über Sex zu reden muss doch gar kein Eingriff in das eigene Intimleben sein.
In dem Erotik-Rollenspiel war es vor allem so, dass ich beschrieben habe, was passiert. Die Spieler haben nur
optional selbst erzählt. Und es war uns auch allen klar, dass die Beschreibungen nicht das eigene Intimleben
beschreiben, sondern absolut fiktiv sind. Um Himmels Willen, es war doch nur ein Rollenspiel.
Und bitte: Ein Rollenspiel ist keine Therapie. Niemand hat etwas anderes behauptet.
Ein befreundeter Paartherapeut hat mir gesagt, dass der Einfluss von Sex auf Beziehungen ziemlich unterschätzt wird.
Sich in dem Thema weiterzubilden, es ernst zu nehmen und sich fortzuentwickeln, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit positive Auswirkungen auf die eigene Beziehung.
Das hat nichts mit einer Therapie zu tun, sondern einfach mit erfolgreichem Handeln zur Verbesserung der Lebenssituation - und natürlich mit Spaß. ;)
Ich möchte hier noch anfügen, dass es ziemlich viele Art und Weisen gibt, Sex und Erotik im Spiel zu verwursten.
Es gibt nicht die eine richtige Methode. Es gibt viele verschiedene:
Manche wollen es nur nicht so detailliert. Dann liegt der Schwerpunkt mehr auf Erotik.
Manche wollen es detaillierter. Dann liegt der Schwerpunkt mehr auf Sextechniken.
Ich bin der Meinung, dass deine kategorische Unterscheidung fehl geht.Das sehe ich anders.
Du wirfst hier die Wirklichkeit mit der Handlung im Spiel durcheinander.
Man macht ja beim Pen&Paper in beiden Fällen nie tatsächlich Sextechniken, sondern es wird ja per Definition immer nur erzählt und kannNein, es ist egal ob man einen schlüpfrigen Groschenroman liest, oder eine solche Szene im Rollenspiel erzählt.
deshalb grundsätzlich gar nichts anderes sein als Erotik.
Egal ob ich jetzt sage "Conan verbringt im Bordell eine schöne Zeit mit einer Dame, die ihn nach allen Regeln ihrer Kunst verwöhnt."Hier redest Du Dir mMn. etwas schön oder zurecht, Turning Weel.
oder die Szene in 5 Minuten Länge detailliert ausführe. In beiden Fällen hatte die Spielfigur Sex und für die Spieler war es überhaupt
kein Sex sondern (wenn er sich darauf einlässt) Erotik.
Der Unterschied bei letzterem liegt doch wirklich nur darin, dass etwas über die Spielfiguren erzählt wurde, das in seiner Art und WeiseJa und auch bei der Literatur gibt es sehr große Bandbreiten und Unterschiede.
manchen nicht zusagt bzw. zu offensiv bzw. zu konkret ist. Etwas prinzipiell anderes ist es aber nicht.
Man sollte nicht vergessen, dass unser Hobby grundsätzlich eine Art von Literatur ist.
Ich habe dein vorhergehendes Posting überhaupt nicht so aufgefasst, wie dieses letzte.
Ich hatte durch deine Formulierungen den Eindruck, dass du dir keine Medien vorstellen kannst,
die explizit sexuell und trotzdem erotisch sind. Damit sind natürlich auch meine Folgerungen daraus nicht richtig.
Ich hab das Posting deshalb gelöscht.
Egal ob ich jetzt sage "Conan verbringt im Bordell eine schöne Zeit mit einer Dame, die ihn nach allen Regeln ihrer Kunst verwöhnt."OK. Jetzt verstehe ich ganz, was du mit "Erotik" meintest.
oder die Szene in 5 Minuten Länge detailliert ausführe. In beiden Fällen hatte die Spielfigur Sex und für die Spieler war es überhaupt
kein Sex sondern (wenn sie sich darauf einlassen) Erotik.
Athairs Posting #81 war in Bezug auf das Abenteuer gar nicht zielführend, weil er ein paar Kommentare von mir missgedeutet hat.Stimmt. In vielerlei Hinsicht. Es war aber nie meine Absicht. Was schon mit der expliziten Verwendung des Wortes "Erotik" beginnt. Vielleicht ist ja "amouröses Abenteuer" als Bezeichnung weniger irreführend.
Auch die andere Sache, die er geschrieben hat, dass Sex eine gute Gespielin von Erotik wäre, fand ich vom Bezug her absolut nicht passend zu meinen Abenteuer, denn die Spieler haben bei dem Abenteuer keinen Sex. Es geht um Erotik - die Gespielin gibt es nicht. Und das Abenteuer ist auch kein Porno.Ne anders rum. Sex kann ohne Erotik stattfinden. Mit ist aber schöner. Ansonsten war das bloß ne Metapher/Allegorie - ohne zu Bezüge zu den Spieler.inne.n.
Und nicht alles, was kontrovers ist, ist deshalb auch gut. (Das trifft nicht (nur) auf diese Diskussion zu, sondern - aus meiner Sicht - auch auf ziemlich viele "Indie"-Sachen. Das oben erwähnte "Beast"-Ding z.B.).
Also die bildungsbürgerliche Unterscheidung von Sex, Erotik und Pornographoe, die hier teils so vehement vertrreten wird, haben wir sprachlich und gesellschaftlich einfach nicht. Ihr redet euch ds schön. Diskursiv gibt es da keine scharfen Grenzen. Als Beispiel: Hier in Bochum gibt es ein Pornokino, das sich Life Erotica nennt. Etikettenschwindel? Nur für den überzeugten Humanisten.Vielleicht belegt das auch dass man die Unterscheidung zwischen Porno und Kunst nicht dem Pornographen überlassen darf. Dem Künstler vielleicht auch nicht ::)
Na, ein Glück, dass wir Leute wie dich hier haben, die sich da auskennen und uns warnen.
Also die bildungsbürgerliche Unterscheidung von Sex, Erotik und Pornographoe, die hier teils so vehement vertrreten wird, haben wir sprachlich und gesellschaftlich einfach nicht. Ihr redet euch ds schön. Diskursiv gibt es da keine scharfen Grenzen. Als Beispiel: Hier in Bochum gibt es ein Pornokino, das sich Life Erotica nennt. Etikettenschwindel? Nur für den überzeugten Humanisten.
Hu, hier sind aber ein paar Leute dünnhäutig geworden. Vielleicht belegt das auch dass man die Unterscheidung zwischen Porno und Kunst nicht dem Pornographen überlassen darf. Dem Künstler vielleicht auch nicht ::)Genau. Lasst den Rezipienten entscheiden.
Manche Missverständnisse hier kann ich auch nicht nachvollziehen, etwa wie man ernsthaft davon ausgehen könnte, dass die Spieler untereinander erotisches Erleben haben könnten. Das geht aus dem OP doch überhaupt nicht hervor. In Rollenspieldiskussionen ist es doch üblich, dass wenn man in dieser Weise über Abenteuer redet oder schreibt, damit klar Inhalte bezogen sind. Wenn ich jetzt schreiben würde "ich will ein DSA-Abenteuer mit Bergen machen" denkt doch auch niemand, dass ich mit meinen Spielern in die Alpen fahren will!
(...)
Aber, was ich mich die ganze Zeit frage: Auch wenn die Absicht nicht ist, dass die Spieler selber sexuell erregt werden... bewegt man sich nicht trotzdem mit zunehmender detaillierter Beschreibung im Bereich des Sex? Also vergleichbar mit Cybersex oder Dirty Talk als Sexualpraktik. Schließlich geht es hier ja nicht um ein literarisches Erleben, sondern um das Ausspielen in Rollen, die man einnimmt. Und aus diesem Grund (und nicht, weil sie zuviel giggeln könnten) würde ich mal dringend davon abraten, so eine Runde als Erwachsener mit unter 16jährigen zu spielen - bzw. im Sonderfall von Schutzbefohlenen (z.B. ein Lehrer, der eine Rollenspiel-AG betreut) würde ich so etwas lieber ganz lassen. Denn effektiv kann man in die Köpfe der Spieler nicht hineinschauen - und die ihrer Eltern schon gar nicht.
oder aus dem Bereich Kunst das Werk von Andrea Fraser, wird es im Museum gezeigt ist es Kunst, würde es jemand auf Pornhub hochladen wäre es ein Amateur-Porno
@Der Narr: O_o oha... ich glaube, rechtlich ist das keine Sexualpraktik. Aber Zugänglichmachen von nicht-jugendfreiem Material vielleicht? Hm. Vielleicht gibt es dazu mal nen eigenen Thread.
Ne andere Frage wäre dann halt auch noch:
Was ist, wenn ich Beispiele von Beschreibungen reinschreibe?
Welche Formulierungen wären denn noch okay, damit es jugendfrei ist?
Man merkt mal wieder, dass bei Jugendschutz wieder jeder zum Experten wird, aber einfach null Ahnung hat.Wenn du schon so doof fragst: jein. Menschen dürfen mit 16 Sex haben und du darfst ihnen trotzdem keinen Pornofilm zeigen. Das weiß ich. Und "wenn die Eltern Bescheid wissen" ist so auch falsch. Da kommt es, oh Wunder, stark auf den Einzelfall an, z.B. auf Reife, Art der Beziehung. Für Details fragt man besser einen Juristen.
Rollenspiel mit erotischen Inhalten mit einem 16jährigen? Wie im entferntesten kann das den Jugendschutz gefährden?
Ein 16jähriger darf sogar schon uneingeschränkt einvernehmlichen Sex haben.
Ein 14-15 jähriger eingeschränkt, wenn die Eltern Bescheid wissen.
Und da soll es ein Problem sein, mit denen im Rahmen eines Spiels über Sex zu reden? Das ist doch ein Witz.
Ich darf Sie also vögeln aber nicht darüber reden oder was? lol
Wenn du schon so doof fragst: jein. Menschen dürfen mit 16 Sex haben und du darfst ihnen trotzdem keinen Pornofilm zeigen. Das weiß ich. Und "wenn die Eltern Bescheid wissen" ist so auch falsch. Da kommt es, oh Wunder, stark auf den Einzelfall an, z.B. auf Reife, Art der Beziehung. Für Details fragt man besser einen Juristen.Also ich kenne das Strafgesetz sehr gut. Und hast du es schon überhaupt mal gelesen? Wohl nicht. Bevor du Halbwissen auch noch verbreitest, bitte StGB 174-184 wenigstens mal überfliegen.
Bei strafbewehrten Sachen sollte man immer hin zur Vorsicht raten statt "das macht für mich Sinn also passiert nix".
oder ob man es doch dürfe, wie Krassgeilertyp meint, kann ja jeder selbst interpretieren oder weiter recherchieren.Hab ich nicht geschrieben. Man darf Jugendlichen keine Pornos zeigen, das stimmt.
Also ich kenne das Strafgesetz sehr gut. Und hast du es schon überhaupt mal gelesen? Wohl nicht. Bevor du Halbwissen auch noch verbreitest, bitte StGB 174-184 wenigstens mal überfliegen.Hör ma du Backhefe, ich hab mich doch extra gegen Verbreiten von Halbwissen ausgesprochen. Und auch nur das geschrieben was ich tatsächlich weiß, als Hinweis darauf, dass der von dir beackerte Sachverhalt möglicherweise auch komplizierter ist. Wenn du da felsenfest sicher bist, dass du alles korrekt dargestellt hast, ok, gut.
Hör ma du Backhefe, ich hab mich doch extra gegen Verbreiten von Halbwissen ausgesprochen. Und auch nur das geschrieben was ich tatsächlich weiß, als Hinweis darauf, dass der von dir beackerte Sachverhalt möglicherweise auch komplizierter ist. Wenn du da felsenfest sicher bist, dass du alles korrekt dargestellt hast, ok, gut.Hey ich wollte dir jetzt nicht blöd kommen. Aber was du geschrieben hast und als Wissen vermittelt hast, ist halt leider falsch. Besonders bei Gesetzesthemen finde ich aber wichtig, dass man es als Wissen verkauft, wenn man das Gesetz wenigstens grundlegend kennt.
Hey ich wollte dir jetzt nicht blöd kommen. Aber was du geschrieben hast und als Wissen vermittelt hast, ist halt leider falsch. Besonders bei Gesetzesthemen finde ich aber wichtig, dass man es als Wissen verkauft, wenn man das Gesetz wenigstens grundlegend kennt.Hm. jetzt komme ich aber doch ins Grübeln.
Und "erotisches" Rollenspiel mit 14+jährigen ist halt einfach komplett gefahrlos, solange es nicht irgendwie körperlich wird. Auch ein Rollenspielwerk, welches keine Obszönität beinhaltet, kann keine Pornografie sein.
Die Beziehung und die Reife wird übrigens selten miteinbezogen. Das sind seltene Grenzfälle ud vernachlässigbar. Wenn du 19 bist, deine Freundin 14, die Eltern wissen über alles Bescheid und sind einverstanden, Sex ist schlicht ok.
Und "erotisches" Rollenspiel mit 14+jährigen ist halt einfach komplett gefahrlos, solange es nicht irgendwie körperlich wird. Auch ein Rollenspielwerk, welches keine Obszönität beinhaltet, kann keine Pornografie sein.
Hm. jetzt komme ich aber doch ins Grübeln.Noch einmal OT und dann sind wir fertig ;)
Dass das Rollenspiel gefahrlos ist hatte ich mir eigentlich auch zusammengereimt. Solange sich da keiner unterm Tisch anfasst ;)
Dass in der Praxis Sex zwischen Beteiligten unter 16 und über 21 kaum verfolgt wird habe ich so verstanden. Der Knackpunkt ist also der nicht gestellte Strafantrag? D.h. die Einschätzung einer Ausnutzung der Unreife liegt bei den Eltern, sonst ist alles safe? Das ist kurios angesichts der Tatsache, dass man sich ja schon strafbar machen kann, wenn man einvernehmlich Sex mit unter 16 jährigen fördert, indem man ihnen ein Bettchen anbietet. Danke für jede Klarstellung schon mal. Wobei, für den Thread wäre es wohl dann offtopic .
NEIN!1. Hier geht es um Gesetzgebung. Da wird NUR überlegt was erlaubt ist und nicht was dich eventuell verstört oder sonstwas.
Beispiel: Ein erwachsener Sporttrainer beschreibt minderjährigen Mädchen Sexszenen. Das hatte ich als 15-jährige, es war widerlich und ich hätte es melden sollen.
Aber: In dem Fall des TS sehe ich kein Problem. Und auf Veröffentlichungen würde ich einfach eine Warnung drauf schreiben.
Überlege nicht, was erlaubt ist, sondern was Menschen belästigen und verstören würde.
1. Hier geht es um Gesetzgebung. Da wird NUR überlegt was erlaubt ist und nicht was dich eventuell verstört oder sonstwas.Eben nicht Krassgeilertyp,
2. Du vermischt hier völlig verschiedene Begebenheiten. Der Sporttrainer hat sich unangemessen verhalten, ja, aber das hat nichts mit dem hier diskutierten zu tun. Dieses Vermischen von allen möglichen Tatbeständen ist schlicht idiotisch.
1. Hier geht es um Gesetzgebung. Da wird NUR überlegt was erlaubt ist und nicht was dich eventuell verstört oder sonstwas.
2. Du vermischt hier völlig verschiedene Begebenheiten. Der Sporttrainer hat sich unangemessen verhalten, ja, aber das hat nichts mit dem hier diskutierten zu tun. Dieses Vermischen von allen möglichen Tatbeständen ist schlicht idiotisch.
Bevor es hier in Kuschelkonsens untergeht, möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass Turning Wheel selbst irgendwo weiter oben geschrieben hat, dass der Explizitheitsgrad bei der Beschreibung der Qualität bestimmter Sextechniken (Kehlenoralverkehr war genannt) liegt.Ich nicht. Weil die Art der Beschreibung entscheidend ist und viel weniger die Inhalte.
Ich sehe das nach wie vor auf der Ebene von Pornographie.
Sollte kein Urteil sein, sondern eine Feststellung. Oben las es sich nämlich so, als sei die Kontroverse an sich schon gut, i.e., als beweise die Kontroverse den Wert der Sache. Das sehe ich anders.Ich finde schon, dass sich die Auseinandersetzung lohnt und dass Sexualität Normalisierung verdient hat.
Und unabhängig davon gibt es sicher eine Menge pädophiler P&P-Spieler.
Eben nicht Krassgeilertyp,Also ich "verkaufe" hier nichts. Ich habe juristisches Know-How und beruflichen Hintergrund und weiß wovon ich rede. Du hast mit Sicherheit irgendwas bei Galileo gesehen oder so. Bei sexuellen Themen wird immer jeder zum Experten ohne nur die geringste Ahnung zu haben. Du sagst "Schutzbefohlener" (Wow, woher weisst du das Wort? Boa) und hältst dich bereits für einen Jugendrichter. Nervt.
denn das Alter und die emotionale Reife gehen nicht immer Hand in Hand
Gerade bei Kindern und Jugendlichen gibt es da große Unterschiede. Weshalb man auch vor Gericht da sehr genau auf den individuellen Fall schauen muss. Auch bei Straftaten ist es nie so einfach, wie du das hier gerne verkaufen moechtest.
Und ein Trainer oder Lehrer ist ein Erwachsener und ein "Schutzbefohlener".
Jmd dem Eltern ihre Kinder anvertrauen.
Und ein Missbrauch des elterlichen Vertrauens kann durchaus auch zur Anzeige und Kuendigung führen.
Es gibt sicher eine Menge pädophiler P&P - Spieler? Sowas zu schreiben ist harter Tobak :o.Wer sowas schreibt, dem antworte ich nicht. Der sollte sofort ignoriert werden bevor die Dummheit sich weiter ausbreitet.
Bevor es hier in Kuschelkonsens untergeht, möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass Turning Wheel selbst irgendwo weiter oben geschrieben hat, dass der Explizitheitsgrad bei der Beschreibung der Qualität bestimmter Sextechniken (Kehlenoralverkehr war genannt) liegt.ihre konservative Meinung anbringen, als wäre es ein Gegenargument gegen Rechtssprechung... ist einfach nur Zeitverschwendung.
Ich sehe das nach wie vor auf der Ebene von Pornographie.
Zu Pornographie: Es gibt eine unmissverständliche Definition von Pornographie (aus Sicht der Rechtsprechung) die längst hier schon verlinkt wurde. Das immer noch Leute wie @felixs
hier
Es gibt sicher eine Menge pädophiler P&P - Spieler? Sowas zu schreiben ist harter Tobak :o.
So unmissverständlich ist die wohl dann doch nicht. Sonnst müßte über ihre Interpretation nicht ständig Rechtstreitigkeiten verhandelt werden. Das nützt uns also wenig, denn wir haben hier keinen Richter der dann entscheidet ob irgendetwas unter die Definition fällt oder halt nicht.Wäre ja nützlich wenn hier so manche Leute zumindest diese Definition zumindest mal ansehen. Rechtsstreitigkeiten gibt es, aber von dieser Zone sind wir noch weit weg.
Das ist jetzt völlig vom Thread weg, aber zur Klärung: Ich habe vermutlich ein schwärzeres Weltbild durch die Arbeit mit Polizei und Justiz. Und ich halte P&P-Spieler nicht schlechter als andere Bevölkerungsgruppen, aber halt auch nicht besser nur weil es "mein" Hobby ist. Und selbst wenn man von konservativen Schätzungen ausgeht, ist die Anzahl immer noch hoch.
Das ist kein Angriff auf irgendjemand hier, sondern eine schlichte Abschätzung. :)
Generell würde ich aber sagen, dass sich dieses Thema schon eine Weile im Speakers Corner-Gebiet bewegt.
Ich finde schon, dass sich die Auseinandersetzung lohnt und dass Sexualität Normalisierung verdient hat.
Im Abenteuer geht es ja genau nicht um eine bloße "Zur-Schau-Stellung" von Sexualpraktiken sondern um eine Einbindung in die Normalität der Spielwelt. Es geht auch nicht um eine normative Festlegung (wie das in Frauen- und Herren-Magazinen gern betrieben wird) oder um die Aufrechterhaltung verkürzter gesellschaftlicher Vorstellungen (wie sie durch Werbung, Schmonzetten, Telenovelas, ... getan wird) und auch nicht um "anything goes" (vgl. Pornos). Und das finde ich gut.
Nicht nur das, ich finde den Thread allgemein ziemlich unangenehm. Nicht das Ausgangsthema, das is spannend.
Aber ich persönlich will in einem RPG-Forum nix über pädophile Spieler, irgendwelche 15jährigen, die vom Trainer Sexszenen beschrieben bekommen oder "wer hat den längsten Rechtskunde-Schw*" lesen!
Das hat mit RPG und auch diesem Thema hier nichts zu tun
Also ich "verkaufe" hier nichts. Ich habe juristisches Know-How und beruflichen Hintergrund und weiß wovon ich rede. Du hast mit Sicherheit irgendwas bei Galileo gesehen oder so. Bei sexuellen Themen wird immer jeder zum Experten ohne nur die geringste Ahnung zu haben. Du sagst "Schutzbefohlener" (Wow, woher weisst du das Wort? Boa) und hältst dich bereits für einen Jugendrichter. Nervt.
Wer sowas schreibt, dem antworte ich nicht. Der sollte sofort ignoriert werden bevor die Dummheit sich weiter ausbreitet.
"Namenlose Nacht" war sehr schnell ausverkauft. Es existiert also wohl ein Interesse. Wobei es auch abseits vom Sex ein gutes Abenteuer zu sein scheint.
Mein Problem mit dem Rahjasutra war übrigens nicht das Kuschelniveau, sondern dass es aus der Sicht eines heterosexuellen Menschenmannes geschrieben wurde. Verschenktes Potential bei einer Fantasy-Welt mit exotischen Rassen (z.B. Zwerge, Echsen, ...) und Kulturen mit sehr unterschiedlichen Einstellungen zu Geschlechterrollen, sexueller Orientierung und Ehebild.
Generell finde ich es interessant wie Sex im RSP polarisiert.
Rajasutra ist das Kamasutra in DSA als Quellenband? :o
Na die exotischen Rassen sind meist nicht rahjagläubig. Es ist ja ein religiöses Inplaybuch - wenn ich mich nicht täusche. Aber gerade Homosexualität hätte da sicher auch reingepasst. Habs nicht gelesen, daher hab ich keine Ahnung ob es drin ist oder nicht - bin ja nach DSA 3 ausgestiegen.
Übrigens, Krassgeilertyp bestätigt das vielleicht: "Ab 18 Draufschreiben und veröffentlichen und gut"..mmmne ich glaube nicht. Braucht man da bei uns nicht einen Zugangsschutz?