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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => Thema gestartet von: Hellstorm am 14.01.2018 | 13:06
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Hallo Community,
Wie steht es bei euch gerade mit Geschichten in DnD und OSR. Die Frage ist, wie möchtet Ihr eure Abenteuer gerne sehen. Ist es euch wirklich wichtig, das alle Geschichten in einer Metahandlung zusammengefasst werden oder reicht euch auch ein loser Verbund?
Hier soll nicht über die Vor und Nachteile diskutiert werden, sondern nur nach dem Wohlfühlaspekt gefragt werden. Was erwartet ihr von dem GM, um euch "gut" in die Handlung zu finden.
Freue mich auf eure Antworten.
PS: Def: Kampagne = Abenteuer welche die selben Spielcharaktere beinhalten.
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Ich kapiere nicht den Unterschied zwischen:
- Einzelne Abenteuer ohne große Narrative (Serienformat ohne Metaplot und Zeitsprüngen)
- Abenteuer ohne Bezug zueinander
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Freue mich auf eure Antworten.
Finde alle Vorschläge auf ihre Art berechtigt und gut
Die Entscheidung kann man eh erst fällen, wenn man sich konkret anschaut, wer da mit einem am Tisch sitzt, welche Charaktere gespielt werden und wie das Setting is
Je nachdem was da herauskommt würde bei mir die Antwort unterschiedlich ausfallen
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Wie passen hier Sandboxen rein, bei denen zwischen den Abenteuern ein örtlicher Zusammenhang besteht, aber kein Narrativ sie zusammenkittet und auch keine Reihenfolge (oder auch Zwang dass sie überhaupt bespielt werden) besteht?
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Ich kapiere nicht den Unterschied zwischen:
- Einzelne Abenteuer ohne große Narrative (Serienformat ohne Metaplot und Zeitsprüngen)
- Abenteuer ohne Bezug zueinander
Abenteuer ohne Bezug zu irgendwas, aka es wird keine Welt beschrieben. Es existiert nur für das Abenteuer und alle anderen Verbindung sind egal. So wie zb die dcc Abenteuer geschrieben, die kommen ohne großen meta Plot und können so in jede Welt gesetzt werden.
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Wie passen hier Sandboxen rein, bei denen zwischen den Abenteuern ein örtlicher Zusammenhang besteht, aber kein Narrativ sie zusammenkittet und auch keine Reihenfolge (oder auch Zwang dass sie überhaupt bespielt werden) besteht?
Einzelne Abenteuer in einer großen Narrative (Serienformat mit Metaplot und Zeitsprüngen
Oder ohne große das liegt jetzt daran, wie du deine Sandbox magst.
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In der Theorie finde ich ein durchgängiges Abenteuer am besten, doch ich denke das ist nur ein Ideal.
Bei unserer Gruppe funktionieren aber im Grunde kürzere Abenteuer ohne einen schwer zu durchschauenden Metaplot besser, d.h. solche Kampagnen sind an unserem Tisch meist... befriedigender.
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Ich mag es eher, wenn die Abenteuer eher lose aufeinander Bezug nehmen. Und zwar aus dem Grund, dass ich einen sandboxigen Spielstil favorisiere, in dem die Spieler immer wieder neu entscheiden, wohin sie als naechstes gehen und was sie als naechstes erleben wollen. In zu gross angelegten Plots fuehrt oft eines zum anderen und der Plot dominiert das Spielgeschehen. Man ist ueber zig Spielabende mit der selben Thematik beschaeftigt und betrachtet dabei nur einen kleinen Ausschnitt der Welt. Da ist es mir lieber, eine Geschichte ist an ein oder zwei Abenden zu Ende erzaehlt und die Spieler koennen danach neu ueberlegen, wohin sie sich wenden wollen. Das kann direkt das naechste Abenteuer sein, aber evtl. gibt es auch mal ein Jahr (in-game) downtime, in der Magier seine Bibliothek vervollstaendigt, der Krieger ein meisterhaft Schwert schmiedet, der Priester errichtet einen Schrein fuer seine Gottheit usw.