[...] bei Vampire gilt es in meinen Augen so etwas tunlichst verborgen zu halten. Später nochmal mehr dazu....
Im Prinzip hat man bei Ermittlungen 3 Parteien.Nicht unbedingt. Der NSC hat eine Agenda, die er verfolgt. Die zieht er durch. Verbrechen ohne Spur gibt es nicht.
Partei 1- Der NSC, der sein Geheimnis unbedingt schuetzen will
Partei 2- Die Spieler/ SC die das Geheimnis finden wollen.
Partei 3- Der Spielleiter- der zwar auch will, dass die Spieler das Geheimnis lueften koennen, aber eben nicht so schnell.
Damit die Spannung im Spiel moeglichst lange erhalten bleibt.
Der Spielleiter spielt praktisch die NSC, sorgt aber gleichzeitig auch dafuer, dass es moeglich ist ihnen auf die Schliche zu kommen indem er:
Die NSC Fehler machen laesst. Den SC Helfer oder Hinweise zukommen laesst. etc.
Nicht unbedingt. Der NSC hat eine Agenda, die er verfolgt. Die zieht er durch. Verbrechen ohne Spur gibt es nicht.In einem gewissen Rahmen ja.
Und dann ist es mir egal, wie schnell oder langsam die Spieler ihm auf die Spur kommen.
Geheimnisse am Spieltisch...?!Aha. Mit anderen Worten: Ich soll mich hier nicht weiter zum Thema äußern. Nette Art einem so etwas mitzuteilen.
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SCNR
Nein, gar nicht! Das bezog sich auf de Diskussion mit den Charakterbögen und war nur als scherzhafter Seitenhieb auf die gesamte Diskussion da gemeint. Wollte dich nicht ärgern, tut mir leid. :(So hatte ich es auch verstanden ;)
So hatte ich es auch verstanden ;)
@
Tante Pentunia
Ich hoffe sehr du enthaeltst uns deine Vampire nicht vor! :)
Nein, gar nicht! Das bezog sich auf de Diskussion mit den Charakterbögen und war nur als scherzhafter Seitenhieb auf die gesamte Diskussion da gemeint. Wollte dich nicht ärgern, tut mir leid. :(Ok. Alles gut! Danke fürs Entwirren!:d
Wie setzt man Andeutungen und Hinweise geschickt? (Wie deutet man Dinge ueberhaupt an?, Wie rueckt man etwas in die Aufmerksamkeit der Spieler? etc. )
Worauf kommt es da eurer Meinung nach an?
Ich dachte, wir sammeln einfach mal Tipps.
:)
Dem stimme ich im Prinzip zu. Wobei man aber gerade im Rollenspiel drauf achten muss, dass nicht nur die wichtigen Hinweise tatsächlich ankommen, sondern auch dass die unwichtigen nicht für wichtig gehalten werden. Da braucht es extrem gute Ohren und gutes Informationsmanagement.
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Ich nehme da ehr die Holzhammer Methode. Die Mehrheit der Rollenspieler sind weit davon entfernt professionelle Schauspieler zu sein. Mann kann zwar mit Körpersprache und Sprachverhalten verschiedene Sachen unterstützen, aber ganz subtil gezielt eine Information streuen wird schwer.Ok, das kann sein.
Also übertreibe ich meine Darstellung erheblich damit klar ist eine Information oder Hinweis geben möchte. Sonst kommt es evtl. zu einem Missverständniss und die Spieler halten eine kleine Andeutung für einen "Fehler im Schauspiel". Subtil funktioniert IMO im Gespräch ehr schlecht wenn man nicht wirklich gut ist als Schauspieler.
Bei Hinweisen aus der Umgebung z.B. beim Untersuchen eines Tatorts. Verstecke ich die wichtigen Dinge unter einem Wust aus unwichtigem. Gerne auch in der Beschreibung des Raums wo ich den an einer Ecke umgeschlagenen Teppich erwähne unter dem eine Falltür ist. Und das ganze ohne besonderes aufheben versteckt zwischen Nichtigkeiten.Das ist auch eine gute Idee.
Beispiel- Finde den Fehler:
Kamm, Schere, Papier, Stift, Buch, Füller, Fledermaus, Feder, Tinte, Briefumschlag, Schuhe, Münzen, Tasche ~;D
Oh, was ich immer versuche, mir abzugewöhnen: Schweigsame NSCs, die nicht und unter keinen Umständen etwas preisgeben. Oder sich verplaudern. Oder nicht mal zucken. Dann lieber NSCs, die zu viel erzählen, nämlich nicht nur das, was sie für die Fakten halten, sondern auch das, was sie für die richtige Interpretation halten. Da muss man nur aufpassen, dass die Spieler den NSC nicht für ein SL-Sprachrohr halten, also auch hier Paranoia oder generelle Verquirltheit lieber mal übertreiben.
Ist doch ganz klar: die Tinte paßt als einzige Flüssigkeit nicht in die Reihe! ;Dheiß, ganz heiß... :D
Hinter Tasche steht kein Komma, sondern ein Smiley mit einem Hut. Das muss der Ausreißer sein!Joah OK, das mit der Verschleiherungs-Taktik scheint ja gut zu funktionieren........~;D
Wichtige Informationen sollten redundant vorhanden sein, d.h. dass Spieler mehr als eine Chance haben sollten, sie zu bekommen.Jepp, es sollten mehrere Wege zum Ziel führen, nicht bloß einer.
Ach was mir noch zu dem Thema einfällt ist das ich generell damit Probleme hab :)Es kommt mMn. auf die richtige Dosierung von Informationen an.
Man ist ein Spielleiter und hat im schnitt 4 Spieler am Tisch. Sind also alle am Tisch nicht grad auf den Kopf gefallen ist man vom gesammelten Intellekt schon im Nachteil. Das heißt die einzige Chance die man hat ist, es die Spieler im Dunkeln tappen zu lassen. Oder es so obskur anzulegen das man nur mit Moon-Logik dahinter kommen kann. Und irgendwie machen mich persönlich beide Varianten nicht unbedingt glücklich. Auf der anderen Seite wenn es zu komplex von den Verstrickungen wird, verliert man ein paar Spieler. Ähnlich wie Rätseln...meist lösen 1-2 Spieler die und der Rest schaut dabei zu.
Als alternative zum Geheimhalten oder verwirren:(Schade, denn daraus hätte man sicher auch einen logischen Strang machen können!)
Meine Lösung beim letzten Mord der aufgeklärt werden sollte war das es zwei Plots parallel gab. Der eine Stress mit einem Leibeigenen der entschieden hat zu Türmen. Der zweite war der Mörder der seine Mordwaffe in der nähe des geflüchteten entsorgt hat. Die Spieler haben dann versucht aus beiden Plots einen logischen Strang zu bilden..was natürlich nicht geklappt hat. Also war der Leibeigene entkommen, wurde von den Spielern für den Morder gehalten. Und der Echte Morder kam mit einer Strafe für eine Lappalie davon.
Informationen hab ich keine zurück gehalten, auch keine völlig falschen Fährte gelegt sondern nur ausgenutzt das meine Spieler immer alle Vorkommnisse einem Plot zugeschrieben haben.
Ich spiele das Verbrechen als Soloabenteuer des Täters quasi gegen mich selbst (zur Not mit Reloads...) und überlege mir entsprechend (oder stelle erst während des Ablaufs fest), wo da alles etwas schieflaufen kann.Auch gut!
Nur auf dem SL-Reissbrett, Blick von oben und gewünschtem Endziel läuft das sonst oft arg optimistisch optimal ab.
(Schade, denn daraus hätte man sicher auch einen logischen Strang machen können!)
Hier kann es halt sein, dass sich die Spieler etwas veräppelt vorkommen. Würde ich deshalb nicht jedes Mal machen oder als Dauerlösung ansehen.
Noch eine Überlegung. Was ist für zu Ermittlungen. Was ist denn wichtig um etwas zu erklären.Die W-Fragen sind wichtig ja:
Wie ist es geschehen?
Warum ist es Geschehen?
Wer war es?
hab ich was vergessen?
Wenn man es schafft eine der drei Fragen nicht offensichtlich zu machen hat man schon eine gute Basis.
Noch fieser kann's übrigens werden, wenn das aufzuklärende Geheimnis gar kein Mordfall ist. Dann hat man nämlich nicht mal eine Leiche als Anhaltspunkt, egal, ob nun "vorläufig" oder "endgültig"... ~;DKlar.
Das kann man über den Schieber mit der Beschriftung Pixelbitching locker in den Griff kriegen ;)
Und ewige Geheimnissuche und Verwirrspiele sind meist auch deshalb kaum umzusetzen, weil mittlerweile wahrscheinlich 80% der Rollenspieler Menschen mit Beruf, Familie und Kindern sind. Und keine Hauptschüler und Studenten mit ewiger Freizeit und ohne Lebesinhalt außer Würfeln. Weshalb sich mehr als ein Termin im Monat meist nicht ausgeht.
Die Gruppe würde sinngemäß antworten: "Wir sind Helden, wir übersehen das nicht. Ich habe Wahrnehmung voll hoch.
Und ewige Geheimnissuche und Verwirrspiele sind meist auch deshalb kaum umzusetzen, weil mittlerweile wahrscheinlich 80% der Rollenspieler Menschen mit Beruf, Familie und Kindern sind. Und keine Hauptschüler und Studenten mit ewiger Freizeit und ohne Lebesinhalt außer Würfeln. Weshalb sich mehr als ein Termin im Monat meist nicht ausgeht.Wenn nur ein Termin im Monat geht, dann sollte der doch wenigstens spannend sein, oder? ~;D
Das macht solche Plots schwierig. Alles in diesem Post geschriebene ist wunderbares Rollenspielzeugs, leider funktioniert das nicht einmal bei Call of Cthulhu, und da spielt man praktisch normale Menschen - mit 70% Verborgenes erkennen und 80% Bibliotheksnutzung.Es ist mMn. eigentlich ganz einfach.