Tanelorn.net

Pen & Paper - Spielsysteme => Shadowrun => Thema gestartet von: Waldschrat am 30.04.2018 | 22:23

Titel: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Waldschrat am 30.04.2018 | 22:23
Möchte man in der Sechsten Welt einen Raum besonders gut sichern, wäre es dann nicht sinnvoller, eine gute alte Stahltür mit herkömmlichen Riegeln einzubauen, statt ein Mag Schloss (egal welcher Stufe)? Denn: jede Runnergruppe dürfte einen Decker mit sich herumschleppen, aber wohl niemand einfach so mal ein Schweißgerät oder eine Flex etc.

Saudumme Frage  ~;D aber das habe ich mir heute den ganzen Tag über überlegt....
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Medizinmann am 30.04.2018 | 22:40
Mein SR2055er Streetsam hat als eine seiner Waffen eine Schrotflinte(Krimeboss mit Pistolgrip, Topmtd Smart & XXL Drum  ) mit Unterlauf Monofilament Kettensäge.
Das in Kombi mit dem Stillezauber unseres Magiers macht Türen schneller,effektiver & leiser auf als der Decker oder Einbrecher mit Rumfummeln ;)

und einige meiner SR4A Chars hatten Schlosser als Skill .
JETZT in SR5 läuft unter Schlosser alles, sowohl alte Mechanische,als auch Magschlösser !
Und viele meiner erfahreneren Chars haben ein Auto mit etwas schwerere Ausrüstung im Kofferraum, also Dikote oder Monosäge, Schweissbrenner ,Brecheisen, selbst Halligan's Tool findest du bei meinen Chars öfter )

mit schnellem & leisem Tanz
Medizinmann
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: KhornedBeef am 30.04.2018 | 22:59
Du musst das mal von der Steuerungsseite sehen. "Wir werden angegriffen! Magschlösser verriegeln" ist halt praktischer als "Jürgen geh doch mal eben nach Sektor 1 bis 5396 und mach den Riegel vor" :)
Und nicht überall ist es wirtschaftlich, das Sicherheitskonzept auf novaheiße Decker und Magier auszurichten.
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: YY am 1.05.2018 | 06:37
jede Runnergruppe dürfte einen Decker mit sich herumschleppen, aber wohl niemand einfach so mal ein Schweißgerät oder eine Flex etc.

Siehe Medizinmann.

Eine Runnergruppe braucht eine Konzernanlage gar nicht erst betreten, wenn sie keinen gut ausgestatteten Breacher am Start hat.
Und Möglichkeiten gibt es da jede Menge. 

Davon ab definiert sich "besonders gut gesichert" nur am Rande über Einzelmaßnahmen und viel mehr darüber, wie das ganze Sicherheitskonzept aussieht.
Ohne Echtzeitüberwachung und Interventionsmöglichkeit ist kein Schließmechanismus eine wirklich taugliche Maßnahme.
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Flamebeard am 1.05.2018 | 14:57
Ich verweise hier mal auf eine Szene aus R.E.D.:

"Wie sollen wir da rein kommen, hast du den Tür-Code?"

"Nein, der wird alle 2 Stunden gewechselt."

"Und wie kommen wir da jetzt rein?"

*haut ein Loch in die Wand und schließt die Tür-Elektrik kurz*

Merke: Schlösser von Türen sind immer nur so gut wie das umliegende Mauerwerk...
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Flamebeard am 2.05.2018 | 18:42
Eine Runnergruppe braucht eine Konzernanlage gar nicht erst betreten, wenn sie keinen gut ausgestatteten Breacher am Start hat.
Und Möglichkeiten gibt es da jede Menge. 

Davon ab definiert sich "besonders gut gesichert" nur am Rande über Einzelmaßnahmen und viel mehr darüber, wie das ganze Sicherheitskonzept aussieht.
Ohne Echtzeitüberwachung und Interventionsmöglichkeit ist kein Schließmechanismus eine wirklich taugliche Maßnahme.

Volle Zustimmung. Jede der hier Maßnahmen kann, für sich genommen, von einem Spezialisten überwunden werden. Demnach ist das beste Sicherheitssystem jenes, welches verschiedenste Überwachungs- und Schließtechnologien implementiert, ohne für berechtigte Anwender zu viele Umstände zu machen (wobei man, je nach Sicherheitsniveau "Umstände" teilweise recht weit auslegen kann...).

Für eine Industrie-Anlage mit Forschungsabteilung könnte so ein Konzept z.B. wie folgt aussehen:

Perimeter-Sicherung:
* Drahtzaun (3 Meter hoch), eventuell elektrifiziert
* Kameras in vernünftigem Abstand, alternativ Sensoren, die bei Alarm Kamera-Drohnen auslösen
* Je 500 Meter Zaun ein Wachmann, eventuell mit Wachcritter, als Patrouille

Gebäudesicherung (Industrie-Anlage):
* Zugang über RFID-Karte (gekoppelt mit Zeiterfassung für Personal-Abteilung)
* alternativ Entriegelung über innenliegende Klinke oder normalen Bartschlüssel
* alternativ Entriegelung über NumPad/Fingerabdruckscanner
* Glasbruchsensoren für Fenster mit mehr als 500cm² Glasfläche
* Kontaktsensoren für die Fenstergriffe, um offene Fenster zu erkennen
* Kameras über den Türen sowie an Kreuzungen der innenliegenden Gänge (hier: Fischaugen-Objektive)
* Standard-Brandschutzanlage
* Wachpersonal dreht alle 3 Stunden eine Sicherungsrunde

Gebäude-Sicherung (Sicherheitsbereiche):
* Türen MagSchloss-gesichert
* Entriegelung über RFID-Karte plus biometrischen Scan
* alternativ Entriegelung über Tibbe-Schlüssel
* Kontakt-Alarmanlage mit 30 Sekunden Delay; Schaltung über RFID-Karte + PIN-Pad (6-stelliger Code)
* Kameras an Gang-Kreuzungen sowie über jeder gesicherten Tür
* Glasflächen aus bruchsicherem Glas
* Glasbruch-Sensoren (einfach weil; Runner haben Sprengstoff und große Kaliber)
* Separate Luftaufbereitung (CO²-Sensorik, biozide Vor- und Nachbehandlung, Chem-Sniffer)
* Leicht zugängliche Atemschutzausrüstung
* Verbesserte Brandschutz-Anlage (Hitze-, CO- und Partikel-Sensorik)
* Sicherheitspersonal dreht alle Stunde eine Sicherungsrunde

Gebäudesicherung (Labore):
* Türen MagSchloss-gesichert (SOTA)
* Entriegelung über RFID-Karte plus biometrischen Scan
* Sicherheitsschleuse, sodass dieses Prozedere 2x stattfindet; das zweite Mal erweitert um menschliche Freigabe
* alternativ Entriegelung der inneren Tür über zwei Tibbe-Schlüssel, die mit einem RFID-Chip an das entsprechende Schloss gekoppelt sind
* Kameras an Gang-Kreuzungen sowie über jeder gesicherten Tür
* Wärme- und Bewegungssensoren in allen Räumen; Abgleich der Bewegungen mit RFID-Karten, die sich am jeweiligen Hitze-/Bewegungsort befinden (mitgeführte ID-Karten z.B.)
* Glasflächen aus Panzerglas (beschußsicher)
* Glasbruchsensoren mit Verbindung zum firmeneigenen Sonderkommando (Reaktionszeit <5 Minuten)
* Laboreigene Luftaufbereitung (ausgelegt für Biogefahren- und Chemie-Kontrolle)
* Leicht zugängliche Atemschutz- und ABC-Ausrüstung
* Brandschutzanlage auf Halon-Basis (Hitze-, CO- und Partikel-Sensorik)
* Sicherheitspersonal hat auf jeder Ebene ein Büro mit 2 Sicherheitsleuten
* Sicherheitspersonal dreht alle 15 Minuten eine Sicherungsrunde

Durch die Durchmischung der Technologien wird es Eindringlingen erschwert, bestimmte Bereiche ohne viel Mühe zu erreichen. Es wird dadurch ein Anreiz geschaffen, dass sich jeder Runner des Teams mit Sicherheitstechniken und Sicherheitsdesign beschäftigt. Denn wenn mehr als eine Person agieren kann, ist es in den meisten Fällen für Runner möglich, neuralgische Punkte zu erreichen, um eine oder mehrere Sicherheitstechniken auszuschalten oder zu kapern. (Erfahrung als Spielleiter: Spiele nur nach Vorwarnung mit Spezialkräfte-/Sicherheitsdienst-Personal, da löst sich sonst alles in Schall und Rauch auf)
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Medizinmann am 3.05.2018 | 09:01
Zitat
Für eine Industrie-Anlage mit Forschungsabteilung könnte so ein Konzept z.B. wie folgt aussehen:
als SL sollte man auber auch ein bischen darauf achten es nicht zu übertreiben.
Ja, man kann jede Anlage so konzipieren, das es kein Runner schafft da reinzukommen .
Aber so ....funktioniert die SR Welt nicht ( Resourcenknappheit und menschliches Versagen sollten Unbezwingbare Anlagen extrem (extremST ) selten machen 
schliesslich ist SR eine Dystopie und das gilt auch für die Megacorps ;)

mit seltenem Tanz
Medizinmann
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 3.05.2018 | 09:05
Ein solches Setup für dann auch zur klassischen Überplanung seitens der Spieler.
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Medizinmann am 3.05.2018 | 10:13
Ein solches Setup für dann auch zur klassischen Überplanung seitens der Spieler.
und das kann dazu führen ,das die Spieler & Ihre Chars Stunden um Stunden Spielzeit mit ( sich selbst torpedierender ) Planung verbringen .
Hab Ich schon erlebt, war die Hölle....  :-\ ::)

HougH!
Medizinmann
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 3.05.2018 | 10:16
Du hast verstanden, was ich gepostet habe. ;D
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Medizinmann am 3.05.2018 | 12:27
:)
Been there, done that
gerade in SR .

HokaHey
Medizinmann
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: nobody@home am 3.05.2018 | 13:03
Ganz salopp: wenn es gar zu leicht und billig wäre, Konzernanlagen gegen Runner abzusichern, dann würden die Konzerne ihrerseits für ihre Kleinkriege auch gar keine Runner mehr anheuern, weil sich die Investition für sie nicht mehr lohnen würde...und was macht man dann als SC? ;) Umgekehrt haben die meisten Konzerne wahrscheinlich auch noch ein paar Dutzend andere und aus ihrer Sicht meist wichtigere Sorgen als ausgerechnet speziell die Einbruchsicherheit ihrer Gebäude -- Abwehrmaßnahmen einer- und gelegentliche Schäden durch erfolgreiche Runs andererseits sind beides erst mal kalkulierbare Kostenfaktoren, und wenn die Buchhaltung zu der Ansicht kommt, daß das mögliche Ausbleiben der letzteren die Kosten für erstere nicht wirklich rechtfertigt, dann wird halt im Zweifelsfall auch mal das Budget für ein supertolles neues Sicherungssystem nicht bewilligt. (Hinzu kommt, daß wir hier ja von einer Welt reden, in der "selber Runner anheuern und das Diebesgut einfach zurückklauen lassen" potentiell auch immer eine Option ist. Könnte sogar ab und zu mal auf dasselbe Team hinauslaufen... 8])
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: YY am 3.05.2018 | 13:52
Ein solches Setup für dann auch zur klassischen Überplanung seitens der Spieler.

Das liegt meiner Erfahrung nach ziemlich oft nicht am Setup selbst, sondern daran, dass die Spieler
a) gar nicht so genau wissen, ob der SL ihnen "echte" Herausforderungen präsentiert.
b) überhaupt keine ganzheitliche Vorstellung davon haben, wie diese Dinge in ihrem SR laufen. Das wird durch wechselnde SL natürlich nicht besser, aber auch die Spieler sind da untereinander selten wirklich auf einer Wellenlänge und haben nie gemerkt, dass man da mal drüber reden sollte.

Hinzu kommt, daß wir hier ja von einer Welt reden, in der "selber Runner anheuern und das Diebesgut einfach zurückklauen lassen" potentiell auch immer eine Option ist.

Kommt drauf an, was da geklaut wird - und ob es überhaupt um "richtiges" Diebesgut geht, das man sich in relevanter Weise zurückholen kann.
Bei Sabotage, Wetwork, Spionage uvm. ist nach erfolgreicher Ausführung nichts mehr einfach rückgängig zu machen.
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 3.05.2018 | 14:19
Könnte sogar ab und zu mal auf dasselbe Team hinauslaufen... 8])
Professionelle Ethik/Kodex?
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: nobody@home am 3.05.2018 | 14:25
Professionelle Ethik/Kodex?
"Gute Arbeit gegen gutes Geld. Wer uns genau bezahlt, ist erst mal nicht so wichtig." ~;D
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Medizinmann am 3.05.2018 | 15:07
der Professionelle Runner schweigt auch über seine Auftraggeber, selbst wenn es mal passieren sollte ,das Sie MacGuffin genau für den zurückklauen sollen, dem sie es vorher stibitzt haben.
Ist mir noch nicht passiert (IIRC) aber durchaus ein en Grinser wert,wenn es mal passieren sollte .

mit grinsendem Tanz
Medizinmann
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Flamebeard am 3.05.2018 | 16:29
Ein solches Setup für dann auch zur klassischen Überplanung seitens der Spieler.

Es ging ja gerade um das Überwinden von Sicherheitsmaßnahmen und das Aufzeigen, wie man so etwas reell sichern würde. Mit einem großen ABER: Wenn der SL ein solches Setup zur Sicherung fährt, sollten Spieler, die Sicherheitsdesign als Wissensfertigkeit haben, auch bei OT-Unkenntnis entsprechend gebrieft werden. Dies beinhaltet auch, dass sie im Zweifel einen entsprechenden Grundriss mit den einschlägigen Sicherheitsmaßnahmen ausgehändigt bekommen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass verschiedene Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen das Spiel interessanter machen. Und die Spieler entscheiden, welche Herausforderungen sie angehen, bzw. an welchen Stellen sie Mut zur Lücke beweisen. Oder sogar das Sicherheitssystem gegen den Betreiber verwenden... z.B. mit Fehlalarmen. Denn merke: Ein bestens gesichertes Objekt hat wesentlich mehr Auslöser für Alarme als die 08/15-Schlumpf-Hütte.
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: YY am 3.05.2018 | 17:02
Dies beinhaltet auch, dass sie im Zweifel einen entsprechenden Grundriss mit den einschlägigen Sicherheitsmaßnahmen ausgehändigt bekommen.

Das ist doch genau die Stelle, an der man die Spieler in die "analysis paralysis" schmeißt.
"Hier habt ihr ALLES schwarz auf weiß, was wollt ihr denn mehr? So ist es doch einfach."
Hilft halt gar nichts, wenn meine o.g. Faktoren vorhanden sind.

Denn merke: Ein bestens gesichertes Objekt hat wesentlich mehr Auslöser für Alarme als die 08/15-Schlumpf-Hütte.

Und zu einem runden Sicherheitskonzept gehört ein sinnvoller Umgang mit Fehlalarmen.
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: Flamebeard am 3.05.2018 | 17:43
Das ist doch genau die Stelle, an der man die Spieler in die "analysis paralysis" schmeißt.
"Hier habt ihr ALLES schwarz auf weiß, was wollt ihr denn mehr? So ist es doch einfach."
Hilft halt gar nichts, wenn meine o.g. Faktoren vorhanden sind.

Und zu einem runden Sicherheitskonzept gehört ein sinnvoller Umgang mit Fehlalarmen.

OK, dann nochmal zu deinen beiden Punkten oben:

a) Dies lässt sich lösen, wenn der SL bei entsprechenden Anfragen mit Talent-Probe auch wahrheitsgemäß antwortet. Und wenn er etwas vergisst, dies zu Gunsten der Spieler auslegt.

b) Auch dies ist eine Kommunikations-Aufgabe des SL. Wenn er einmal Sicherheitskonzepte für Anlagen eines MegaKons festgelegt hat, sollte er nur mit guter Begründung von diesem Schema abweichen. Und natürlich diese Aufzeichnungen bei wechselnden SL weiterreichen.

===

Die von mir angeführten Sicherheitsmaßnahmen sind übrigens (bis auf die erweiterten Biometrischen Scanner und einen oder zwei der Sensoren, allerdings hier vor Allem aufgrund mangelnder Genauigkeit) bereits heute verfügbar und werden auch in der Fläche eingesetzt. Und ja, solche Systeme wie das oben aufgezeigte sind nicht hochsicher. Genau genommen ist alles bis auf die gegenschaltende Schleuse mehr oder weniger ohne große Probleme überwindbar, wenn man sich mal 15 Minuten mit den Infos beschäftigt. Meine Kundschaft ist immer entsetzt, wenn ich denen aufzeige, wie leicht ich bei ihnen rein gekommen bin. Manchmal ist die richtige Kleidung eben der Knackpunkt. ;)
Titel: Re: Alte Mechanik vs. Magschloss
Beitrag von: YY am 3.05.2018 | 17:55
Und natürlich diese Aufzeichnungen bei wechselnden SL weiterreichen.

Mir geht es doch nicht um Aufzeichnungen und SL-Vorbereitungen für einen einzelnen Run.

Andere SLs sehen Dinge anders, setzen diffuse Setzungen im Regelwerk anders um etc. pp. - und i.d.R. denkt niemand am Tisch daran, im Vorfeld Erwartungen und Perspektiven abzugleichen.
Gerade bei SR mit seiner recht inkohärenten Selbstdarstellung ist das aber enorm wichtig.

Meine Kundschaft ist immer entsetzt, wenn ich denen aufzeige, wie leicht ich bei ihnen rein gekommen bin. Manchmal ist die richtige Kleidung eben der Knackpunkt. ;)

An der Stelle kann ich mich nur immer wiederholen:
Ob irgendwo - ggf. auch mit großem Aufwand - Sicherheitstheater betrieben wird oder ob ein Bereich wirklich (halbwegs) sicher ist, sind zwei Paar Schuhe.
Und das ist oftmals keine Frage großartiger Technik oder sonstwas, sondern einer ordentlichen Umsetzung der Basics. Das braucht aber u.A. eine Sicherheitskultur im Unternehmen, die das als Aufgabe für alle Mitarbeiter vermittelt und wo Sicherheit nicht nur das ist, was der lustige alte Mann im Pförtnerhäuschen "produziert".