Kenn ich nicht, Leute erzählen mir Anekdoten zu allem möglichen.
Ich habe auch das Gefühl, dass Zeit der Hauptfaktor ist.
Ich glaube, einige Leute haben noch die gar nicht mal so untypischen Marathon-Sitzungen endloser Kampagnen aus ihrer Jugend im Kopf und die teils enormen "Verwaltungsarbeiten" für viele Systeme der 90er Jahre. Ich habe oft schon Gespräche mit "Ehemaligen" geführt, die gar nicht wussten dass es durchaus heute Strukturen (One- Manyshots...) und Systeme gibt, mit denen man auch mit ein paar verfügbaren Stunden sehr gut spielen kann und schnell zur Sache kommt. Einige kamen so zurück! :)
[...]:o
5. Es langweilt sie, weil Rollenspiel (so wie Spiele, Filme, Bücher, etc.) immer ein bisschen gleich ist.
[...]
Ganz von der Hand zu weisen ist es doch aber nicht.Najo, dann lies halt ein Buch. Aber hier wurde die Aussage ja auf Bücher und Film erweitert. Und wer findet, Bücher sind immer dasselbe, liest wohl schlechte Bücher. Bloß dass ich halt beim Rollenspiel nicht in den Sitzungsladen in der Stadt gehen kann um zu sagen "ich hätte für Samstag gern ne narrative Runde, aber mit viel Stakes (oder wie das heißt) und echtem Erfolgserlebnis am Ende. Sollte so 5-6 Stunden haben"
Rollenspiel kann zwar sehr unterschiedliche Formen habe. Das, was die meisten kennen und woran die meisten sich erinnern, kann aber durchaus etwas eintönig gewesen sein.
Meine letzte Runde endete 2014. Seitdem sind die Gründe fürs Fernbleiben:
- Zeit(!]
- ich will keine feste Runde, weil ich aktuell einfach keine festen Termine planen kann
- die freie Zeit geht aktuell an die Familie
- hätte ich Zeit, wären mir mittlerweile andere Sachen wichtiger
(...)
Ich erlebe das in meinem Freundeskreis, wo inflationär viele von diesen "Kindern" auf die Welt ferkeln.
Der Witz ist, dass man so ab Ende 30 wieder gewillt ist, das Hobby zu betreiben, was einem mit Anfang 20 noch pubertär erschien. Kenne ich. 😀
Deshalb gibt es z.B. in Ostasien nur sehr wenig Rollenspieler, Miniaturenspielspieler, Intensivbrettspieler etc. Auch den Schwund an entsprechenden Hobbyisten in Deutschland würde ich wesentlich mit gesteigertem Arbeitsaufwand und weniger Freiräumen in Schule bzw. Studium und mit der zunehmenden Entgrenzung des Arbeitstag in Zusammenhang bringen.
Aha. U.A. gibt es deshalb ein in Japan, für Japan aufgelegtes Tunnels&Trolls, daher sind einige der führenden Magic: the Gathering-Spieler Japaner und darum hat WotC explizit für den chinesischen Markt ein eigenes M:tG-Set entworfen.
... jaja, immer diese Ostasiaten, immer nur Arbeiten und abends mit den Kollegen saufen, wie die kleinen Ameisen.
Ich hatte auch den Eindruck, dass die Leute immer extremere Kicks gesucht haben, weil sie alles "normale" schon erlebt hatten. Sie haben Abenteuer absichtlich zerschossen, einfach mal eine Kneipe zerstört weil sie es können, Spielleiter haben Folter und Vergewaltigung thematisiert usw. Gerade dieses "Komm-heute-sind-wir-mal-wieder-Arschlöcher" konnte ich gar nicht ab, da habe ich mich dann zurückgezogen (damals hat noch keiner groß über No-Gos und Gruppenverträge geredet).Lass mich raten... in der Gruppe (ich nehme mal an Shadowrun) hatten solche Aktionen aber auch keinen nennenswerten Auswirkungen fuer die Charaktere?
Ich hatte auch den Eindruck, dass die Leute immer extremere Kicks gesucht haben, weil sie alles "normale" schon erlebt hatten. Sie haben Abenteuer absichtlich zerschossen, einfach mal eine Kneipe zerstört weil sie es können, Spielleiter haben Folter und Vergewaltigung thematisiert usw. Gerade dieses "Komm-heute-sind-wir-mal-wieder-Arschlöcher" konnte ich gar nicht ab, da habe ich mich dann zurückgezogen (damals hat noch keiner groß über No-Gos und Gruppenverträge geredet).
Gleichzeitig gilt ebenso: Wer es abgesehen von den Notwendigkeiten und Fährnissen wirklich will, der spielt weiter! Oder geht zum Verein, zur Partei, zum Stammtisch. Egal wie seltenLeider nicht (bei mir). Deshalb bin ich (momentan?) weitestgehend beim von Pixellance beschriebenen Meta RPG Hobby.
Ja, ist für mich inzwischen auch eine ganz passable Notlösung geworden. Richtig am Tisch find ich immernoch besser, aber mit Videochat und AWW geht es doch auch ganz gut online. Ich verzichte dabei aber auf Roll20 oder ähnliches. Ich mach in richtigen Runden keine detaillierten Bodenpläne, guck nicht auf Charakterbögen oder Würfelwürfe, warum sollte ich das dann online tun. Damit hab ich dann sogar noch mehr effektive Spielzeit online, weil ich mich nicht um Technik und Verwaltung kümmern muss. Probier‘s ruhig mal, Weltengeist!
Ach, sorry! Ich meinte Rhylthar... ich editier das mal.Löst das Problem nicht. ;)
Damit hast du deine Prioriataeten ja klar gesetzt...Wurden gesetzt (ohne, dass dies jetzt negativ gewertet werden sollte). ;)
Anderer Vorschlag: Online-Runde.
Die ist sogar naeher als "um die Ecke".
Und ehe jetzt Kommentare kommen wie "Noe... online spielen ist fuer mich kein 'richtiges' Rollenspielen", dann stell dir die Frage: Was ist fuer dich stoerender: Keine Runde zu haben oder eine Runde mit Leuten die sonstwo sitzen koennen (sich aber mal auf eine Zeit geeinigt haben an der sie alle Zeit haben egal wo auf der Welt sie sind) die meistens noch mehr "Sprechdisziplin" an den Tag legen als eine Tischrunde (bei der kann man ja evtl. noch was mitkriegen wenn jemand anderes was sagt, online spricht besser nur einer auf einmal) bei der man gleich nach Ende der Runde zuhause ist und der einzige Dreck den man dann noch wegmachen muss ist der eigene? ;)
Hetero-Grindr. ;)
Hetero-Grindr. ;);D
Versetzt mich mein Jogging Partner, laufe ich halt meine Strecke alleine. Versetzen mich aber Teile meiner sozialen Gruppe, schaue ich dumm aus der Wäsche.Das gilt nur dann, wenn du sie alle brauchst.
Du sprichst in Zungen...
Jede Woche einmal 4 - 5 Stunden online an einem festen Termin? Wäre toll. Kann ich nur nicht einhalten. Und wenn ich es schon nicht kann, wie sollte ich das dann von Mitspieler/-innen verlangen?Das Problem haben Schichtarbeiter auch, und es gibt dafür eine Zwischenlösung: Feste Runden mit unregelmäßigen Terminen.
Und dann ist spontanes Einloggen in die Drachenzwinge, weil es gerade passt, eben nicht das, was ich dauerhaft suche.
Ist das nur mein Eindruck, oder gibt es bei diesen ganzen Ex-Rollenspielern (von denen es ja Zehntausende in Deutschland allein geben muss) so ne Art Blockade gegen diese Art von Spiel?Manchmal endet die Teilnahme an einem Hobby nicht nur, das Interesse sinkt auf den Nullpunkt.
Ich möchte zu der traurigerweise 1A Aufstellung von Vermi noch diejenigen hinzufügen, die das Hobby nicht mehr betreiben, weil es der werten Ehefrau nicht in den Kram passt, dass ihr Ehegatte einem Nerdhobby frönt. Erzwungener Verzicht :qOh. Da würde ich jetzt gerne drüber reden aber habe Sorge dass ich nicht bloß wem auf die Füße trete, sondern gleich ganze Kohorten an Zehen planiere. Betrifft dich selbst?
Oh. Da würde ich jetzt gerne drüber reden aber habe Sorge dass ich nicht bloß wem auf die Füße trete, sondern gleich ganze Kohorten an Zehen planiere. Betrifft dich selbst?Ach, ich glaube, da planierst Du nicht unbedingt Zehen.
Und dann gibt es noch die letzte Kategorie, diejenigen, die dem Rollenspiel entwachsen sind. Die einfach irgendwann, keine Ahnung, zu cool geworden sind, um sich an einen Tisch zu setzen und so zu tun, als wären sie ein Zwerg oder ein Vampir. Denen die Fähigkeit abhandengekommen ist, zu phantasieren, oder die das wenigstens nicht mehr mit anderen teilen, die das vielleicht sogar peinlich berührt. Meine Datenbasis ist sehr, sehr dünn, aber diejenigen Fälle, die ich kenne, sind Leute, denen ihre Karriere, ihr gesellschaftlicher Aufstieg oder ihr Erfolg bei Frauen sehr wichtig waren. Möglicherweise war es da dann einfach nicht zuträglich, sich als Rollenspieler zu identifizieren.
Ich möchte zu der traurigerweise 1A Aufstellung von Vermi noch diejenigen hinzufügen, die das Hobby nicht mehr betreiben, weil es der werten Ehefrau nicht in den Kram passt, dass ihr Ehegatte einem Nerdhobby frönt. Erzwungener Verzicht :q
Oh. Da würde ich jetzt gerne drüber reden aber habe Sorge dass ich nicht bloß wem auf die Füße trete, sondern gleich ganze Kohorten an Zehen planiere. Betrifft dich selbst?
[...] wochenends mit ihrem Hottie unterwegs[...]Gute Güte, wording!
*Mal vorauschauend an die Eltern unter euch: Kommt mir das nur so vor oder muss man ab dem Kleinstkindalter ständig zu irgendwelchen "sozialen" "Ereignissen" "des Kindes", die die Erwachsenen sich ausdenken?Ich kann das nur aus der Beobachtung sagen: Bei meinem Bruder und seiner Frau war es so, dass "Kind" heißt: 24/7 für dessen Bedürfnisse verantworlich zu sein. Die Erfüllung von Zeitwünschen der Eltern (auch was Schlafenszeit angeht) sind da absolut nachrangig, wenngleich Lebensverpflichtungen (Job) natürlich trotzdem erledigt werden müssen. [Na und dann: Was man in den ersten drei Lebensjahren kaputt macht, bleibt kaputt oder ist nur schwer reparierbar.]
Gute Güte, wording!
"Was du spielst immer noch RPGs? Werd erwachsen"
Whats wrong? 8]
Bemühe Er mal mit dem besagten Wort die Bildersuche und erkenne Er, was Er bei KhornedBeef für ein Kopfkino ausgelöst hat ~;D
Okay, ich bin ja mit diesem Internetzdingens ausfgewachsen und habe sicherlich schon fast alles gesehen ... aber ... aber ... jaja, ihr habt ja recht. Pferde werden trotzdem seit jeher Hotties genannt. Irgendwie bin ich darüber echt nicht gestolpert.
An der Stelle kommt von mir meist die Frage, ob es pseudointellektuellerweise das passende C.S. Lewis-Zitat sein muss oder ob es reicht, wenn ich einfach so lache :P ;D
Und ich hätte geschworen, die Zweideutigkeit sei Absicht gewesen. Kann man mal sehen...
Der hat viel gesagt, aber welches meinst du?I second that
Pferde werden trotzdem seit jeher Hotties genannt.
Und dann gibt es noch die letzte Kategorie, diejenigen, die dem Rollenspiel entwachsen sind. Die einfach irgendwann, keine Ahnung, zu cool geworden sind, um sich an einen Tisch zu setzen und so zu tun, als wären sie ein Zwerg oder ein Vampir. Denen die Fähigkeit abhandengekommen ist, zu phantasieren, oder die das wenigstens nicht mehr mit anderen teilen, die das vielleicht sogar peinlich berührt.Ich glaube nicht das sie unbedingt zu cool geworden sind, die Fähigkeit verloren zu phantasieren oder verklemmt wurden. Manchmal verliert man einfach das grundlegende Interesse an einem Hobby. Ohne das man gleich drauf treten muss.
Der hat viel gesagt, aber welches meinst du? Mir fällt da jetzt nichts passendes ein. ^^Wahrscheinlich das hier
“When I became a man I put away childish things, including the fear of childishness and the desire to be very grown up.”
Ich habe einen Fall im Bekanntenkreis, da hat die frisch gebackene Ehefrau dem Mann nicht nur Rollenspielen, sondern gleich jeglichen Kontakt mit den Personen der Rollenspielgruppe verboten. Er hat sich's gefallen lassen. Tragisch.Böse gesprochen: Was hat er Depp sie auch geheiratet.
Mal als positives Gegenbeispiel: In meinem näheren Bekanntenkreis gibt es auch drei rollenspielende Ehepaare, und etliche Rollenspieler, die das Hobby trotz Partner, Kinder und stressigem Beruf weiter ausüben. Es war in meiner alten Runde schon der Running Gag, dass der einzige unzuverlässige Spieler der Student war.Was natürlich lächerlich ist, weil niemand härter mit einem Sportwagen Fallschirm springt als Vin Diesel, und der zockt ja immer noch, wenn ich mich recht erinnere :D
Viele prominente Ex-Rollenspieler, die ich kenne, haben das Hobby auch erst in der Midlife-Crisis verlassen, zu Gunsten von schnellen Sportwagen und Freizeitbeschäftigungen wie Fallschirmspringen und Tiefseetauchen.
Bei mir war das Rollenspiel tatsächlich auch immer mal wieder Konfliktpunkt in der Beziehung - anfangs hat meine Frau immer mal mitprobiert, konnte aber letztendlich einfach nichts damit anfangen, und spätestens mit unserem ersten Kind wurde die Frage, wie wir uns unser Freizeitbudget gemeinsam oder getrennt einteilen, natürlich ziemlich akut.
Inzwischen läuft das aber ganz gut. Ich kann zwei bis drei Rollenspieltreffen im Monat machen (habe dafür allerdings auch sonst keine zeitaufwändigen Hobbys), meine Frau hat auch so ihren Kram, bei dem ich nicht mitmache, und das schöne am Rollenspiel ist, dass man es sogar gelegentlich zuhause machen kann, wenn die Kinder schlafen, und sie dann noch weg kann.
Ich glaube, am Ende ging's da auch weniger um die Organisierbarkeit und mehr um die Aushandlung davon, wer welche Bereiche für sich bekommt.
Ich habe jedenfalls nach wie vor mehr Lust als Gelegenheit zum Rollenspiel ...
Ich habe einen Fall im Bekanntenkreis, da hat die frisch gebackene Ehefrau dem Mann nicht nur Rollenspielen, sondern gleich jeglichen Kontakt mit den Personen der Rollenspielgruppe verboten. Er hat sich's gefallen lassen. Tragisch.
Ich habe da noch meine alte Runde, die mir gerade einfällt...
Mit der habe ich wirklich ewig lang gespielt.
Ab 2013 (Gedächtnisprotokoll ist unpräzise) packte mich die Nostalgie und ich wollte mal gucken, ob es mit den alten Säcken nicht doch noch mal klappen könnte.
Ergebnis: Kein Interesse...
Wahrscheinlich das hier
Ich glaube, am Ende ging's da auch weniger um die Organisierbarkeit und mehr um die Aushandlung davon, wer welche Bereiche für sich bekommt.
obwohl keiner weiter als 20 Minuten mit dem Rad auseinander wohnt.
Kommt mir das nur so vor oder muss man ab dem Kleinstkindalter ständig zu irgendwelchen "sozialen" "Ereignissen" "des Kindes", die die Erwachsenen sich ausdenken?
Natürlich nicht mehr so viel wie Studentenzeiten, aber wer mir ernsthaft erzählt, dass es für einen Spielabend in der Woche nicht reicht, der hat schlicht andere Prioritäten. Was natürlich okay ist, aber man sollte es dann nicht auf Frau oder Kind schieben.
Oh ja, ganz genau so ist es. War bei uns anfangs ganz schlimm. Habe es inzwischen eindämmen können. :P Aber das Problem liegt eher da, dass die Kinder halt betreut sein müssen. Bei demjenigen zocken, der (kleine) Kinder hat, funktioniert nicht, weil der Störfaktor zu hoch ist. D.h. du musst dich dann wirklich verdrücken. Und je nachdem, wie krass und anstrengend es gerade zu Hause ist, und je nachdem, wie viel du eh durch Arbeit und andere Verpflichtungen schon weg bist, ist es dann eben die Frage, ob du deiner besseren Hälfte das zumuten kannst, dann auch noch öfter mal für Rollenspiel weg zu sein. Weil, die geht dann ggf. wenn du nach Hause kommst echt auf dem Zahnfleisch, besonders im ersten Jahr. Bei mir wurde es wie gesagt besser, als beide Kinder 3+ waren.
Kaum jemand hat wirklich keinerlei Freizeit (und bei wem das tatsächlich so ist, der hat mein tiefstes Mitgefühl).
Es geht am Ende eigentlich nur darum, welche Hobbies und Freizeitaktivitäten einem wie wichtig sind. Und wenn man dann lieber vor der Glotze versumpft, zum Sport geht, um die Häuser zieht, oder Videospiele zockt, dann sind diese Dinge eben wichtiger und Rollenspiel nicht (mehr).
Kaum jemand hat wirklich keinerlei Freizeit ...
So sehe ich das auch, es liegt in der Regel nicht an mangelnder Zeit. Die Ausrede hört man bei so ziemlich jedem Hobby.Stimmt. Jede und jeder hat 24 Stunden pro Tag. Das ist bei allen gleich. Wie die Zeit gefüllt wird und was da wichtig ist, ist individuell zu entscheiden. Natürlich gibt es Verpflichtungen, die allgemein als wichtiger zu bewerten sind als Rollenspiel.
So richtig motiviert ihr mich hier nicht Papa zu werden.Muss ja auch nicht. Soweit ich das beurteilen kann, ist es wunderschön, bringt nochmal ne ganz eigene Weiterentwicklung der Persönlichkeit mit sich, heißt aber auch viel Verantwortung. Es ist eh ratsam vor der Reproduktion seine persönlichen "Themen" auf der Kette zu haben. Wenn nicht sind die Chancen groß, dass man sie an die Kinder weitergibt und die dann therapeutische Behandlung nötig haben/hätten (vgl. Alice Miller - Das Drama des begabten Kindes).
Das waren so Situationen, wo die Tochter geschlagene 90min mit einem Bleistift Würfel in einem Plastikbecher umgerührt hat. Neunzig. Minuten.Das klingt doch super. Neunzig Minuten der Selbstbespaßung kann ich von meinem Zweijährigen nicht erwarten. ;D :P
Also nur mal zur Klarstellung: Ich bin Papa. Und ich habe die ganze Zeit über gespielt, auch als der Kleine noch sehr klein war (und er war damals einer von der stressigen Sorte, ganz besonders abends/nachts). Geht tatsächlich. Wie oben gesagt wurde: Man muss seine Zeit managen, sich mit dem Partner (m/w) absprechen und auch mal Kompromisse machen. Aber es geht.
Und als wir dann selber Eltern wurden, gab es definitiv eine ganze Reihe von Leuten, die einfach aus unserem Leben verschwunden sind, nachdem wir dann bei drei, vier Anlässen nicht erschienen waren. Die haben vermutlich auch bei sich gedacht, war denen wohl nicht wichtig genug, und waren enttäuscht. Ganz fair ist das aber nicht.
Wenn Papa im Keller Rollenspiele spielt, dann kann das liebe Kind doch mal von Muddern ins Bett gebracht werden, oder? Ich erlebte das so, dass dann -und zwar genau DANN!- vom Kind so ein Zinnober veranstaltet wird, dass a) Papa ins Bettchen bringt und b) die restliche Truppe bis zu anderthalb Stunden ohne den SL im Keller rumdümpelt. Tatsachengeschichte.Könnte bei mir auch hier passieren. Und auf Klo (oben) müsste wohl auch mal einer. ^-^
@ Caranthir:
Auch als Vater bin ich da ganz bei Dir. Ich möchte eben nicht der sein, der immer absagt. Weil ich es muss, nicht, weil ich nicht spielen will. Habe auch damals eine Runde aufgegeben (aus anderen Gründen), einfach, weil ich eben nicht mehr "100 %" geben konnte und dies sowohl für mich unbefriedigend war und ich es als unfair empfand, ständig absagen zu müssen.
Natürlich ist erstmal der in der Bringschuld, der weniger Zeit hat. Wenn ich ständig derjenige bin, der neue Termine vorschlägt und von der anderen Seite nicht viel kommt, darf man sich nicht wundern, wenn ich meine Freizeit mit Leuten verbringe, die Zeit haben. Das ist schade, ist aber so.
Ich verstehe die Spieler mit Kindern, gar keine Frage oder Kritik. Aber sie sind es doch, die keine Zeit haben.
Und als wir dann selber Eltern wurden, gab es definitiv eine ganze Reihe von Leuten, die einfach aus unserem Leben verschwunden sind, nachdem wir dann bei drei, vier Anlässen nicht erschienen waren. Die haben vermutlich auch bei sich gedacht, war denen wohl nicht wichtig genug, und waren enttäuscht. Ganz fair ist das aber nicht.Warum sollte das "nicht ganz fair" sein?
Warum sollte das "nicht ganz fair" sein?
Ich hatte z.B. mal Rollenspielfreunde für ein Wochenende eingeladen. Die trafen um 17 Uhr an einem Freitag ein. Ich hatte gehofft, dann Feierabend machen zu können. Ich hatte aber einen Job mit Verantwortung, und es war dann etwas, das an dem Tag noch fertig werden musste, also gelang es mir erst um 18 Uhr, Feierabend zu machen. Einer meiner Freunde war darüber furchtbar angepisst.
Weil dadurch mir allein die Schuld am Ende der Freundschaft zugewiesen ist.OK. Verständlich.
Und dieses Enttäuschtsein, das ist sehr selbstgerecht (...)Ist es. Sowohl bzgl. "wie konnte der nur den guten Status Quo" aufheben als auch in der Form von "wie kann er die Freundschaft nicht mehr wollen, nur weil ich jetzt Familie habe."
Die Schuldfrage dürfte sich damit schlicht umkehren.Ich denke nicht. Selbst gesunde Beziehungen leben davon, dass alle beteiligten die emotionale Zuwendung bekommen, die sie wollen und brauchen. Wenn diese Gegenseitigkeit nicht mehr läuft - warum auch immer - dann ist eben Schluss. That's life.
Hach Vermi, das sind extrem weise Worte. Das hast Du toll zusammengefasst. Herzlichen Dank dafür.+1
Weil dadurch mir allein die Schuld am Ende der Freundschaft zugewiesen ist. Die Logik ist, wenn er unbedingt Kinder haben will, ist das ja sein Problem, bei mir hat sich ja nichts geändert, er ist es, der ja unbedingt sein Leben verändern musste, warum sollte ich mich in irgend einer Form darauf einstellen müssen? Sieht man ja auch schon an den Antworten hier, dass das die gängige Reaktion ist. Ist übrigens bei beruflichen Veränderungen genau die gleiche Reaktion und genau so wenig fair.
Die gemeinsame Schuld ist, die Feundschaftsbeziehung nicht auf neue Füße stellen zu wollen oder können. Das schuldhafte Versagen liegt da meist viel eher auf Seiten der Nicht-Verpartnerten oder der Kinderlosen. Vielleicht auch, weil sie mit ihrer Enttäuschung nicht gut klar kommen. (Auch das ist enttäuschend.)
Sie sind es, die keine Möglichkeit haben, ins Kino zu gehen. Oder spät abends bis nachts in Clubs feiern zu gehen. Und wenn das eben vorher das war, was man im Wesentlichen zusammen unternommen hat, und die jungen Eltern da dann wegbleiben, dann stellt sich halt die Frage, war nur das die Grundlage der Freundschaft?
Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, dass wir (natürlich nicht alle, aber die meisten von uns) eher zu viel als zu wenig Freizeit haben (bzw. ohne Kinder hatten). Das führt dann auch dazu, dass viele Menschen ihre freie Zeit überhaupt nicht einteilen können.
Hach Vermi, das sind extrem weise Worte. Das hast Du toll zusammengefasst. Herzlichen Dank dafür.
ich hatte einfach überhaupt keinen Bezug dazu.Jap, ging mir als kinderloser Typ auch so. Vor allem mit meinem Lotterleben ( ~;D) musste ich ziemlich krass Schluss machen. Hat meiner Gesundheit aber gut getan, würde ich sagen. Selbst als mein Bruder dann Kinder bekam, war mir das immer noch fremd. Bis ich selbst ein Kind hatte, konnte ich auch nicht mit Kindern umgehen. Hat glaube ich auch jeder bei mir gemerkt. Nur eine Dame hat das mal behauptet, weil ich ihr unerzogenes Blag im Büro mal so derbe angeschnauzt habe, dass sogar Klein-Rambo lieb in der Ecke saß. ;D
Es gibt aber auch Leute, die kenne ich seit über 30 Jahren, bei denen es mir selbst ohne das Hobby Rollenspiel schwerfällt, den Kontakt zu halten. Dass die nicht mehr spielen, kann ich nachvollziehen (Arbeitszeit von 9-20 Uhr + zwei Kinder).
Aber wenn die Leute dann noch 1-2x in der Woche zum Sporttraining gehen sollten, am Wochenende noch einen Spieltag dazu, dann liegt es an der Priorität und nicht am Zeitmangel.
Das funktioniert nur wenn mehrere Menschen mitmachen [...]Richtig. Der "Basis-Mechanismus" ist genau der Gleiche, wie bei jeder anderen Rollenspielrunde.
Ich denke, es ist oft eher das Thema, dass sie es einfach nicht verstehen können. Und es ist auch wirklich schwer, wenn man keine eigene Erfahrung damit hat, ging mir ja früher ganz genau so, ich hatte einfach überhaupt keinen Bezug dazu. Leute, die selber schon Pateneltern sind oder vielleicht sehr viel jüngere Geschwister haben und daher eher wissen, wie es ist, haben dann auch nicht diese Enttäuschung, weil sie es nicht so auf sich selbst beziehen.Klar. Müsste trotzdem nicht so sein. Wer (verstehen) will, findet Wege. Im Internet kann man zu fast allem was finden. Man kann mit frischgebackenen Eltern sprechen oder sich mit ihnen über ein Forum austauschen. Es gibt Bücher, ... Man kann mit offenen Augen durch die Welt gehen und beobachtend lernen. (Ich hab als Patenonkel über die Bedeutung der Kinder-Fürsorge für Eltern jetzt nicht sooo viel Neues dazu gelernt. Auch wenn es natürlich neue Qualitäten ergänzt hat. Andererseits durfte und musste ich sehr früh lernen alles genau zu beobachten und hab einschlägige fachliche Vorbildung.)
Wer will findet Wege. Wer nicht will findet Gründe.Genau so ist es. In Bezug auf sehr vieles im Leben.
Aber ganz ehrlich, bei Arbeitszeiten von 9-20 Uhr würde es mich echt überraschen, wenn man noch Zeit zum Rollenspiel hätte.Keiner wird hierzulande gezwungen solche Arbeitszeiten zu haben.
Kann alles mal passieren. Sich allerdings hinzustellen und ob des eigenen, ach so wichtigen Jobs zu denken "Ist mir doch egal, wenn andere sich Zeit frei schauffeln. Über diese Zeit kann ich frei verfügen, weil ich ja ach so wichtig bin", ist mehr als selbstgerecht: Es ist arrogant.
Und wirklich jeder hat eine Meinung dazu, wie Eltern zu sein haben.
Ich erwarte einfach nur, daß jemand - ob mit oder ohne Kinder -, der/die sich für eine Rollenspielrunde mit Wissen um das Organisatorische dauerhaft verpflichtet hat, auch relativ regelmäßig zu den Spielterminen erscheint. Ansonsten sind mir nostalgische Ex-Rollenspieler nämlich lieber als permanent fehlende Nicht-Ex-Rollenspieler.
:)
Eltern mit Kinderaufsicht: Gleichfalls. Auch die Entscheidung für Kinder fällt nicht ganz so willkürlich vom Himmel, wie Mr."Heteronormativ" Rumpel wohl verkaufen wollte.
Das ist leider normal. Andere Ehepaare kriegen Gesichtsstarre und schockschwere Augen, wenn sie erfahren, wieviele Freiheiten meine Frau und ich uns gegenseitig mit Hobbys und Unternehmungen lassen und wie entspannt und gut dadurch das Zusammenleben sein kann.
Hä? Wo wollte ich das denn verkaufen? Und was hat das "vom Himmel fallen" mit der ganzen Sache zu tun? Meinst du, man muss halt damit leben, der Arsch zu sein, wenn man sich für Kinder entschieden hat?Vermutlich meinte er es im Dativ:
Auch die Entscheidung für Kinder fällt nicht ganz so willkürlich vom Himmel, wie Mr."Heteronormativ" unserem lieben Forenkollegen Rumpel wohl verkaufen wollte.
Was mich übrigens viel mehr erschüttert als alles andere, sind die vielen Mütter in unserem Bekanntenkreis, wirklich kein Einzelfall, die dann, wenn sie mitkriegen, dass ich abends oder am Wochenende die Kinder hüte, damit meine Frau was unternehmen kann, zu mir sagen: "Also, das würde mein Mann ja nie machen." Das mal so ganz am Rande.
@ D.Athair: Dieses „wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe“, ist aus meiner Sicht ein blöder Spruch. Er ist eng verwandt mit „man kann alles schaffen, wenn man es nur wirklich will“.Verständlich. Der Satz ist auch nur nützlich, wenn er nicht dogmatisch verwandt wird. Der Wille allein reicht nämlich nicht, aber er ist unverzichtbare Voraussetzung.
Meinst du, man muss halt damit leben, der Arsch zu sein, wenn man sich für Kinder entschieden hat?In einer Gesellschaft, die immer sagt, wie wichtig Kinder seien und die trotzdem kaum Räume oder ein Bewusstsein für die Konsequenzen von Kindern bereit hält, ist das - glaube ich - schon irgendwie so. Ist mega zum Kotzen, weil sich das doppelt negativ auf die Kinder auswirkt: Gestresste Mitmenschen und gestresste Eltern. Was Kindern früh die Botschaft vermittelt: "Eigenlich sollte es dich gar nicht geben."
Vermutlich meinte er es im Dativ:
Alle die das nicht betrifft: Jeder kann sein Leben, unter Beachtung der Freiheit der anderen, führen wie er will. Nur weil Kinderlosigkeit nicht die Regel ist, braucht man sich nicht bei ALLEM anhören "du kannst ja..., du hast ja nicht..." als wäre man ein verdammter Deserteur.
Nur weil Kinderlosigkeit nicht die Regel ist, braucht man sich nicht bei ALLEM anhören "du kannst ja..., du hast ja nicht..." als wäre man ein verdammter Deserteur.
Aber ganz ehrlich, bei Arbeitszeiten von 9-20 Uhr würde es mich echt überraschen, wenn man noch Zeit zum Rollenspiel hätte.
Anders gesagt: Als Eltern muss man "der Arsch sein" wollen, die Mitwelt auch mal enttäuschen, damit die eigenen Kinder gut leben können.
Nur weil Kinderlosigkeit nicht die Regel ist, braucht man sich nicht bei ALLEM anhören "du kannst ja..., du hast ja nicht..." ...
Aber ganz ehrlich, bei Arbeitszeiten von 9-20 Uhr würde es mich echt überraschen, wenn man noch Zeit zum Rollenspiel hätte.
Hä? Wo wollte ich das denn verkaufen? Und was hat das "vom Himmel fallen" mit der ganzen Sache zu tun? Meinst du, man muss halt damit leben, der Arsch zu sein, wenn man sich für Kinder entschieden hat?GRammatikFAil, sorry! Ich meinte deinen Kumpel, der dir das aufgetischt hatte! Sorry, hätte ich sehen müssen *kopfklatsch*
So lange noch voll gestillt wird ... bleibt dann halt nur "bei uns und mit Babygeräuschen und Stillen am Tisch oder gar nicht", das hat gar nichts mit passiv-aggressiven Sprüchen zu tun, sondern mit der Realität. Da werde ich echt ein bisschen grantig, wenn mir jemand mit "wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" kommt.
Dagegen ist es doch Kokolores, sich ein bisschen Rollenspiel organisiert zu kriegen.
Trägt aber alles dazu bei, dass man sich bei 150% Belastung nicht noch zusätzliche 10% in den Kalender schreiben möchte.
Trägt aber alles dazu bei, dass man sich bei 150% Belastung nicht noch zusätzliche 10% in den Kalender schreiben möchte.
Ich weiß nicht, die zehn Prozent für Rollenspiel, das ist für mich kein Mehr-an-Arbeit.
Ich glaube, die "alles, aber easy, und ich muss gar nichts"-Phase endet bei nicht völlig asozialen Haushalten mit dem Kind, darum würde ich das den Eltern erstmal nicht vorwerfen, bis jemand das Gegenteil beweist :)
Du outest dich gerade als Nichtspielleiter?
Mein Gefühl ist - mit einem Kind sieht sich die Bedienmich-Fraktion erst recht mit einem allumfassenden Trumpf ausgestattet.Aha, aber selber ein Deserteur sein. ~;D
Der Fehler ist nicht die Rollenspielwelt, der Fehler ist die Arbeitswelt, die trotz aller kleinen Zuckerchen für die Eltern für Menschen, die Kinder betreuen müssen, einfach nicht gemacht ist. Und zwar nicht mal ansatzweise.
Als Lazy-Gamemaster.Da bin ich inszwischen zu alt für. Jetzt brauche ich meinen Vorbereitungsrollator.
Aha, aber selber ein Deserteur sein. ~;D
Ich finde, zu einer "gesunden" Familie gehören zwei halbwegs ausgeglichene Eltern, die auch mal Zeit für sich haben. Schöner Wunschtraum, ich weiß, aber das, was da in der Arbeitswelt teilweise abgeht, finde ich schon abartig.
Soll heißen: Wenn sich Lebensbedingungen verändern müssen Beziehungen neu ausgehandelt werden. Das kann gelingen, muss aber nicht. Es gehen auch viele Beziehungen über der Situation "schwer krankes Kind" kaputt, weil unter den Bedingungen die Partnerschaft für einen Teil "nicht genug" ist. So ist das Leben.
Für Rollenspiel gelten dieselben sozialen Regeln wie für alles andere.
Verfügbarkeit ist ein zentrales Kriterium.
Ich hatte früher eigentlich immer Chefs, die irgendwie davon ausgingen, dass Ihnen meine Freizeit zur freien Verfügung steht.Mein Chef wird diesen Monat sehr froh sein, das sind jetzt 2 Monate in Folge wo sich mein Stundenüberschuss im grünen Bereich befindet, seit ca. 3 Jahren der 2te Monat
Ich weiß nicht, die zehn Prozent für Rollenspiel, das ist für mich kein Mehr-an-Arbeit.
Das mit den Geschichten und Charakteren mag bei dir so sein, aber dann bist du außergewöhnlich. Das ist keine mögliche Erklärung für die vielen Ex-Spieler. Möglich wäre allenfalls, dass die Menschen alle so geistig beschränkt sind, dass sie glauben es gäbe nichts mehr zu erzählen.
Na - der Tonfall muss aber wohl nicht sein?Du wirst feststellen dass ich niemanden beleidigt oder angegriffen habe, außer der hypothetischen Gruppe derer, die nach zehnmal Stock-im-Arsch-und-fromm-dabei-Paladin spielen tatsächlich glauben sie hötten alle möglichen Charaktere und Geschichten der menschlichen Daseinsform bespielt. Diejenigen die jahrzehntelang mehr als 20 sessions im Jahr gespielt haben, dürften in der Minderheit sein, und Rollenspiel als abgelegte "Jugendschwörmerei" wurde hier ja schon thematisiert.
Tatsächlich gibt es mMn viele Gruppen, die immer wieder ähnliche Sachen spielen und wo die Leute irgendwann das Interesse verlieren. Aus einem ähnlichen Grund habe ich jahrelang keine Fantasy-Romane mehr gelesen - es war einfach immer wieder das gleiche.
Ich persönlich weiß, dass meine Lebenszeit nicht ausreicht, um alle lesenswerten Bücher zu lesen, oder mehr als eine Übersicht aller Geschichten.
die mich reizen.
Gleichzeitig hatte ich damals noch den 9-20 Uhr Job, und auf der Arbeit war zu der Zeit eine sehr angespannte und unschöne Situation, weil es eine Art Sezessionskrieg in der Firma gab, das war dann zusätzlicher Stress und natürlich war die Arbeit selbst auch nicht unstressig und ich musste tw. auch Sachen machen, die mir nicht lagen bzw. die ich moralisch nicht richtig fand.
Ursuppen-DSA
Man beachte auch:Das ist vielleicht etwas netter ausgedrückt als bei mir, ja. Aber letztendlich hat nur einer die Verantwortung, meinem Hirn Anregendes zuzuführen: Ich. Wenn ich dazu in Hintertupfing erstmal einzelne Aminosäuren zu neuen Mitspielern zusammensetzen muss, klar, das ist ein längerer Leidensweg, und mancher gibt den vielleicht auf. Aber dann wird er nicht mehr behaupten, es gäbe da nichts, schätze ich.
[...]
Und natürlich heißt das, dass viele nur deswegen aufgehört haben, weil sie nicht wussten, was es sonst noch so alles gegeben hätte - das stellt man dann tatsächlich öfter mal im Gespräch fest.
Das ist vielleicht etwas netter ausgedrückt als bei mir, ja. Aber letztendlich hat nur einer die Verantwortung, meinem Hirn Anregendes zuzuführen: Ich. Wenn ich dazu in Hintertupfing erstmal einzelne Aminosäuren zu neuen Mitspielern zusammensetzen muss, klar, das ist ein längerer Leidensweg, und mancher gibt den vielleicht auf. Aber dann wird er nicht mehr behaupten, es gäbe da nichts, schätze ich.
YY hat schon drauf hingewiesen, aber ich kanns auch so formulieren: Momentan kann Rollenspiel meinem Hirn nicht das Anregende zuführen, das es möchte. :)Ok, das versteh ich schon eher. Ist ja auch ein Unterschied "nichtmal mehr potentiell, in der besten Runde der Welt" und "funkt einfach gerade nicht"
YY hat schon drauf hingewiesen, aber ich kanns auch so formulieren: Momentan kann Rollenspiel meinem Hirn nicht das Anregende zuführen, das es möchte. :)Rollenspiel ist auch nicht gleich Rollenspiel.
Es kann auch sein, dass das Medium Rollenspiel dazu neigt, die Dinge auf eine Weise zu filtern, die es immer ähnlich erscheinen lassen.
In ähnlicher Weise kann man sich an Büchern sattgelesen und an Filmen sattgeschaut haben. Und dann gibt es Leute, bei denen tritt das nicht ein.