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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Spielleiterthemen => Werkstatt => Thema gestartet von: Supersöldner am 29.05.2019 | 11:54
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Außerirdische ja nein vielleicht ? Die Menschheit ist endlich besiegt. Der Aufstand der Maschinen hat der Sklaverei ein ende gesetzt. Auf der Erde und den Kernwelten wurde die Menschheit ausgerottet. Doch auf Abgelegenen Welten scheint es noch kleinen Gruppen an Überlenden zu geben und die Vorstöße der Maschinen hier her sind bisher Halbherzige Missionen zur Erkundung ,Sabotage und kleineren Feuergefechten . Die Überlenden Kolonien der Menschen sind aber keineswegs geeint sonder haben auch Unterinder Viele Konflikte. Nun die Frage sollt man in so einem Setting dann noch Außerirdische hinzu Fügen ? Als Zusätzliche Möglichkeit für Handel ,Feinde ,Technologie, Diplomatie ? Oder sollte das ganze ein Menschen/Maschinen Konflikt Bleiben ?
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Das klingt wie die Prämisse der Reboot Serie von Battlestar Galactica! ~;D
Also wenn es noch genug menschliche Kolonien gibt, die jedoch kulturell sehr unterschiedlich sind, kannst du sogar auf Aliens verzichten. Wenn du sie dennoch drin haben möchtest, könnte man noch Ruinen einer ausgestorbenen Alienkultur haben oder vielleicht das eine oder andere primitive Volk.
Vielleicht gabs die ja die Maschinenrevolution, weil die Menschen mal eine Alien KI gefunden hatten und diese hat dann die menschlichen Maschinen infiziert. Bei lebenden Alienkulturen würde ich vermeiden, dass es sich um stellare Imperien handelt, da diese wohl die Gelegenheit nutzen würden, die menschlichen Kolonien zu beanspruchen bzw. deren Bewohner zu unterwerfen oder zu vertreiben/auszulöschen.
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Außerirdische Maschinen natürlich. ;) Speziell solche, die die Menschen selber gerade erst entdeckt haben und dabei sind, eigene Pläne für diese zu formulieren, die sich mit einer einfachen Ausrottung durch eine zweite Maschinenfraktion nicht vertragen, wodurch sich natürlich spontan eine völlig neuer Konflikt ergibt. (Ob besagte Maschinen die Menschen selbst dabei erst fragen, steht ggf. wieder auf einem anderen Ausdruck...)
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Kommt ein wenig drauf an, wieviel Menschen es noch gibt. Wenn Aliens als zusätzlicher Feind ins Spiel kommen, ist schnell essig mit dem Rest der Menschheit. Als Handelspartner bzw. Verbündeter eine gute Möglichkeit den Menschen bestimmte Technologien zur Verfügung zu stellen, die im Kampf gegen die Maschinen helfen können.
Wulfi auf der friedlichen Alien Seite
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Man könnte das Spiel damit bestimmt um weitere Aspekte bereichern, hier nur ein Beispiel:
Es gibt überlegene Alien-Zivilisationen die schon Millionen oder Milliarden Jahre vor den Menschen Raumfahrt betrieben. Sie beachten die Menschheit gar nicht - falls mal selten ein Schiff derer entdeckt wird, ist es für Menschen (Schilde, Tarnvorrichtung, Antrieb) unerreichbar ohne dass jenes Schiff überhaupt den menschlichen Bemühungen/Angriffen Beachtung schenken würde. Da Interaktion keine Reaktion zur Folge und keinen Zweck hat, werden die Aliens von den menschlichen Fraktionen als unbeeinflussbare Naturgewalt wahrgenommen.
Anders sieht es natürlich aus, wenn mal ein winziges Patrouillenschiff / Sonde der Aliens abstürzt. Die zu bergende Technologie könnte potentiell jeder menschlichen Fraktion unermessliche Vorteile bescheren - ein erbitterter Wettlauf/Wettstreit um das entlegen liegende Wrack beginnt. Falls es geborgen wird (und die Aliens nicht dazwischenfunken), können Spionageangriffe, Sabotage oder ein Krieg darum folgen.
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Für Traveller gibt es das alternative Clement-Setting. Hier gibt es zwar einige Spuren von Außerirdischen, aber keine Außerirdische. Ich muss gestehen, dass ich mich damit etwas schwer tat als Traveller-Spieler. Aber es geht auch und ist eine Frage des Spielleiters, ob er sich drauf einlässt...