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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Pen & Paper - Umfragen => Thema gestartet von: Clagor am 26.08.2019 | 10:30
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Hallo zusammen,
wir hatten nach der DSA5 Runden am Wochenenden wieder einmal die Diskussion wie stark sollte der Spielleiter sich in das Charakter Konzept einmischen. Darf er diese überhaupt? Sollte er diese auf jeden Fall machen? Wie ist das bei euch?
Ich haben auch gleich mal eine Umfrage dazu erstellt, und hätte wie immer gerne vielen Meinung.
LG
Clagor
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Ich hab mal "Ja - mit allem" genommen. Auch wenn der Plot gerade NICHT Kriterium sein sollte.
Es kommt für mich ganz zentral drauf an, dass die SC-Gruppe funktioniert und spaßig ist. Wenn man puritanische Moralapostel, Zauber-Sex-Worker und Waldhüter und Adelige in ne Gruppe packt, dann gibt es kaum Berührungspunkte der Lebenswelten und entsprechend wenig Motivation der SC zusammenzuarbeiten. Kann man natürlich über abstruse Hintergrundschnipsel und mit weirdem Humor retten.
Geht aber nicht mit jeder Gruppe.
... und ansonsten gibt es natürlich Charaktere, die eine SL nicht mag oder kann.
Seher, Telepathen, ... sind Klassiker.
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Über welche Art von Einmischung reden wir hier genau? Bei der Charaktererschaffung hat die SL nämlich auf jeden Fall ein Wörtchen mitzureden -- wenn die meinen Cybersamurai nicht in Mittelerde sehen will, müssen wir uns so oder so erst noch mal darüber unterhalten, was wir eigentlich zusammen spielen wollen. ;)
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Ebenfalls "Ja" ausgewählt, ebenfalls jedoch mit dem caveat, dass ich nicht "den Plot" für ausschlaggebend halte, sondern dass im Rahmen der Gruppenplanung die Spielleitung Wünsche äußern kann bis hin zu "Verboten" (Ausschluss bestimmter Rassen, Klassen, Konzepte). Einvernehmlichkeit angenommen.
Grüße
Hasran
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Bei der Charaktererschaffung auf jeden Fall, späte liegt es am Spieler wie sich sein Figur entwickelt. Da frage ich dann höchstens mal nach, warum sich eine Figur so verhält. Wenn z.B. der Thorwaler ein großer Fan von Al'Anfa ist, kann dies sein muss aber für mich begründet werden.
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Hallo zusammen,
ich habe für "Ab und zu wenn es nicht anders geht." gestimmt.
Dabei würde ich gerne noch differenzieren wann sich der Spielleiter einmischt.
Denn bei der Planung einer neuen Runde bin ich gerne bereit mein Charakterkonzept noch zu verändern.
Während des Spiels nehme ich ja gerne Anregungen und Vorschläge an aber die letzte Entscheidung fälle ich. Wobei meine Charakterkonzepte meistens auch nicht so radikal und detailiert sind das man sie zerschießen könnte. Ich gehe aber davon aus das der Spielleiter mein Konzept verstanden hat und nicht mitten im Abenteuer deshalb ins schwimmen kommt. Die paar Mal wo das tatsächlich passiert ist hatte ich aber auch teilweise einen "pädagogischen" Charakter. Das Charakterkonzept sollte also dem Spielleiter die gleichen Probleme bereiten wie seine Charaktere und ihre Handlungen. Dabei habe ich aber offen kommuniziert wie das Konzept aussieht und nicht im Abenteuer "Überraschung" gerufen.
Gruß Jochen
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Ich bin noch nicht ganz sicher, worum es hier geht. Sehe ich das richtig, dass um Änderungen der Figur während des laufenden Spiels geht? Falls ja, haben wir doch vermutlich Regeln für sowas. Wenn die Figur regelgerecht sterben kann, ist das so. Wenn sie regelgerecht wahnsinnig, von Dämonen verführt oder verstümmelt werden kann, kann sie das.
Also vermutlich muss ich dann ankreuzen: "Wenn das zufällig passiert." Auch wenn es wohl heißen müsste: Wenn das systematisch passiert.
Edit: Die mehrfach angesprochene Unklarheit hier rührt wohl daher, dass "Charakterkonzept" eher als Ausgangszustand des Charakters bei Spielbeginn verstanden wird. Dazu passen aber die Auswahlmöglichkeiten der Umfrage nicht.
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Ich haben auch gleich mal eine Umfrage dazu erstellt, und hätte wie immer gerne vielen Meinung.
Nein, muss er sogar ggf. für Spiel/Kampagnen und Gruppentauglich besser förderliche Charaktere und das ist in der Umfrage nicht enthalten.
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[...] späte liegt es am Spieler wie sich sein Figur entwickelt.
Find ich nicht. Wunden, Narben, ... also die körperliche Unversehrtheit wird auch über die Regeln und nicht nach Spieler.innen-Willen "entwickelt". Bei Psycho-Kram (wenn es vorkommt) ist es ähnlich.
Warum sollten nicht NSC was mit den Lieb(st)en eines SC anstellen?
Die Spielwelt reagiert auf die SC und sie agiert ... und alles was die SC sind und haben, ist der Einsatz.
Umgekehrt finde ich auch, dass Spieler.innen die Verortung der Spielfigur in der Spielwelt tun können sollten.
Also wo die Figur herkommt, aus welchem Milieu, ein bis zwei prägende Kindheitserlebnisse, Ziele, Besitztümer.
Und wenn die Sachen nach Quellenbuch oder Abenteuer XY nicht sein können, dann lügen die Bücher!
Also: Spielerwille ist wichtiger als Kanon oder SL-Präferenzen. (Und auch im Spiel können bei mir Spieler.innen immer auch mal Fakten einfügen.)
Kurz: Die Formel Spieler.innen bestimmen über die Protagonisten und die SL über die Spielwelt finde ich als reine Lehre ... ziemlich großen Käse. Denn: Der gemeinsame Vorstellungsraum wird durch die Gemeinsamkeit definiert ... und eine allzu klare Aufteilung der Zuständigkeiten für SC und Spielwelt schadet mehr als sie nützt.
... am Ende hängt da aber auch viel an den Präferenzen der Spielenden. Wenn Spieler.innen unbedingt am Reißbrett designte SC haben wollen und Teflon-Billy-mäßig durch Abenteuer gleiten wollen, dann ist es das, womit man arbeiten muss. Wenn Barbie-Spiel wichtig ist, dann macht es Sinn, wenn sich die SL zurück nimmt. (Das sind nur beides Spielarten an denen ich nicht viel Interesse habe. Drum spiel ich auch kein DSA, Pathfinder, ... etc. Da ist mir zu wenig Platz, um den gemeinsamen Vorstellungsraum einer aktiven/interessierten Gruppe aufzubauen.)
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Ich kenne es so, dass die Regeln entscheiden wann eine Figur fremdbestimmt ist: Wenn die Figur von einem Zauberer beherrscht wird z. B.
In dem Fall hat sie ja keinen eigenen Willen mehr oder bekommt einen fremden aufgezwungen.
Solange kein NSC den SC beherrscht oder manipuliert, hat der SPL volle Entscheidungsfreiheit.
Heißt ja nicht umsonst "Spielercharakter ."
Bezüglich Figuren Erstellung würde ich auch zur größtmöglichen Freiheit tendieren: Die Figur soll dem Spieler ja Spaß machen.
Also so viel wie nötig aber so wenig wie möglich.
Bestimmte niedere Körpergefühle wie Hitze, Kälte, Schmerz, Übelkeit usw. dürfen schon uU. vom SL beschrieben werden, solange die Emotionen und Gedanken der Figur unberührt bleiben. Die gehören dem Spieler.
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Ich bin noch nicht ganz sicher, worum es hier geht.
Die Frage im Thread bringt mich auch ins Schwimmen.
Bei der Zusammenstellung der Gruppe sollte der SL sicher leitend und regulierend eingreifen.
Eine homogene Gruppe stellt eine gewisse Voraussetzung dar, damit im Spiel keine unnötigen Stolpersteine auftauchen.
Extreme, gegensätzliche Gesinnungen in der Gruppe oder Gruppen, die nur aus einer Charakterklasse bestehen, sollten, wenn möglich, gleich vorab unterbunden werden. Es sei denn, der SL legt Wert auf Gruppenkonflikte, bzw. auf Gruppen, die kaum überlebensfähig sein werden.
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Ich kann da gerade echt nicht drauf antworten, weil ich nicht weiss, um was für eine Einmischung es geht und bis zu welchem Grat diese Einmischung geht.
Kurz:
Ich brauche eine Erläuterung.
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Kommt immer drauf an was fuer Vorgaben gemacht wurden.
Wenn der SL klare Vorgaben macht, dann aber doch (und am Besten zu unterschiedlichen Stadien der Charaktererschaffung sich "umentscheidet") Charaktere nach Vorgabe nicht zulassen will dann gibt es zur Einmischung neben dem SL-Veto ("Der Charakter spielt nicht in dieser Runde") auch mal ein Spieler-Veto ("OK, dann spiele ich eben gar nicht in dieser Runde") ;)
Gleiches gilt fuer Vorgaben bei denen man jetzt schon weiss, dass das nix wird. (Beispiel: Jemand will NIE irgendwelche "Spruecheklopfer" spielen, die Runde soll jetzt aber Schueler einer Magierschule sein)
Ich habe auch mal einen Cyberpunk-Charakter (vom Konzept her komplett auf "Anti-Drogen" geplant - auch wenn die sehr "hilfreich" gewesen waeren) dann irgendwann "in Rente geschickt" (ok, eher mit "Ragequit" aufgehoert zu spielen) weil der SL es toll fand dem Charakter "einfach mal so" einen Schuss einer mit einer Dosis schon suechtig machenden Designerdroge zu verpassen die dann auch vermulich jegliches Geld, dass man in irgendwelchen Jobs kriegt einfach nur noch in die Drogen geflossen waere.
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Ich finde auch nicht die passende Antwortoption.
Einmischen gerne. Wie andere halte ich es für sinnvoll, dass man manche Spiele mit bestimmten Vorgaben beginnt, und die können von der SL kommen ("ihr seid eine Reikländer Söldnertruppe und gerade auf dem Weg nach Bumsdorf am Schlurps") oder gemeinsam entschieden werden (Teil des Spiels bei Fate, oder Teil von Gruppenvereinbarungen z.b. gegen Nazis oder Fellwesen). Ich schätze mir fehlt die Frage wann, und wofür. Am Ende muss man zusammen spielen können, und wenn man sehr starkes Charakterspiel will, muss man die Gruppe mehr vorher abstimmen oder mal Zwänge akzeptieren.
Einseitiges, totalitäres Herumpfuschen in meiner Phantasie dagegen geht eher nicht.
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Mal davon ab, dass es natürlich sehr von System zu System schwanken kann. Bei einer Charaktererschaffung gehört für mich die Einbindung der gesamten Gruppe inklusive SL einfach dazu. Insofern ist "einmischen" mir viel zu negativ besetzt. Alle Charaktererschaffungen sind bei mir - rein persönliche Einstellung natürlich - vollkommen natürlicherweise Gruppensache.
Wenn jemand an den Spieltisch kommt und seinen SC präsentiert, ohne das mit irgendwem zu besprechen, habe ich meistens ein eher ungutes Gefühl - völlig unabhängig davon, ob ich Spieler oder Spielleiter bin. Hängt vermutlich mit schlechten Erfahrungen zusammen. Am besten sind das dann total unique SC mit fünfundvierzig Twists in der achtseitigen Hintergrundstory.
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Darf er zu 100%, es sei denn man spielt wirklich sehr frei.
Warum?
Nun ganz einfach, wenn das Charakterkonzept "Han Solo - interstellarer Schmuggler" ist, ich als SL aber eine low Fantasy Story spielen will mische ich mich sehr wohl in das Konzept der Figur ein. Vieleicht aufgrund des eklatanten Abstandes mit einem einfachen "NEIN!".
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Ich habe mich für "Für dem Plot ist alles erlaubt, auch wenn die Figur hinterher fast unspielbar ist." entschieden.
Für mich ist es selbstverständlich, dass ein Spielleiter während der Charaktervorbereitung einen Einfluss auf eine Spielfigur haben darf. Dem werden die meisten vermutlich zustimmen; wurde ja auch mehrfach schon genannt, dass beispielsweise Spielwelt und Charakterkonzept zusammenpassen sollten.
Wenn ich nun ein Spielsystem mit Spielleiter spiele, dann beeinflusst der Spielleiter - bewusst oder unbewusst - ja eh meine Figur, mit dem, was was er ihr / mir so vor die Füße wirft. Und das kann alles mögliche sein. Der Spielleiter sollte sich aber durchaus im Klaren sein, dass eben nicht nur die Figur, sondern auch er dann ggf. mit Konsequenzen rechnen muss. Nur weil er alles machen darf, heißt das ja nicht, dass alles toll ist - s. den Thread zu "warum spielen die Spieler nicht mehr mit dir". Ergo sollte sich jeder Spielleiter durchaus überlegen - und die meisten machen das ja auch im Sinne einer "guten Story" - in welchem Maße das "alles ist erlaubt" gut geht.
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Am besten sind das dann total unique SC mit fünfundvierzig Twists in der achtseitigen Hintergrundstory.
Und noch uniqueren Powers und Items - alle aus irgendwelchen obskuren Fan-Seiten im Internet.
Ja, ich weiß was Du meinst :P
Ich seh das auch so, dass man gemeinsam die SC-Gruppe erschafft (bzw. sollte das im Idealfall so sein). Und damit hat natürlich *auch* der SL im Konzept mitzureden.
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Ich hab mal "Ja - mit allem" genommen. Auch wenn der Plot gerade NICHT Kriterium sein sollte.
Es kommt für mich ganz zentral drauf an, dass die SC-Gruppe funktioniert und spaßig ist. Wenn man puritanische Moralapostel, Zauber-Sex-Worker und Waldhüter und Adelige in ne Gruppe packt, dann gibt es kaum Berührungspunkte der Lebenswelten und entsprechend wenig Motivation der SC zusammenzuarbeiten. Kann man natürlich über abstruse Hintergrundschnipsel und mit weirdem Humor retten.
Geht aber nicht mit jeder Gruppe.
Aber die Meinungen und die Auseinandersetzungen, die durch die unterschiedlichen Sichtweisen aufeinander treffen, macht es doch gerade aus...das wäre mir viel zu sehr erzwungene Monogamie...soweit sollte sich der SL nicht einmischen, nur wenn z. B. der Charakter eine extrem faschistoide Haltung gegenüber eine Rasse hat und der Rest der Gruppe besteht aus der Rasse, dann wäre Zeit für ein Gespräch....
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Ich interpretier die Frage mal "nach der Charaktererschaffung" und "jenseits der Regeln". Bei der Charaktererschaffung kann die SL zumindest Vorgaben machen (=> Eingriff in die freie Gestaltung), und während des Spiels ist es geradezu Aufgabe der SL, mittels Geschehnissen in der Spielwelt in die körperliche, geistige, soziale etc Unversehrtheit des Charakters einzugreifen; sonst passiert ja nichts... ;)
Ansonsten eher nein, würde ich sagen, zumnidest wenn der Eingriff gegen den Willen des Spielers erfolgt. Man kann über alles reden, aber die Hoheit liegt letztendlich beim Spieler. Wobei dabei i-wie die Prämisse gilt, dass nicht der Spieler seinen Charakter so verändert, dass er mit dem Konzept, dass man am Anfang abgesprochen hat, nichts mehr zu tun hat.
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Wenn ich mir Gedanken über einen neuen Charakter mache, dann passe ich ihn in das Setting ein.
Also ich würde nie auch nur auf die Idee kommen, einen Cybersamurai in einem HdR Setting zu spielen.
Tja, ich schon. ;) Das muß man allerdings ein bißchen relativieren -- Tolkiens Welt hatte durchaus ihre Zeitalter, in denen so ein Charakter (wenn's ihn denn von woandersher dorthin verschlagen hätte oder jemand mit den nötigen Fähigkeiten auf die Idee gekommen wäre, ein örtliches Gegenstück auf mehr oder weniger magische Weise zu erschaffen) unter den einschlägigen bereits vorhandenen Helden, Schurken, Monstern und Quasi-Göttern gar nicht mehr so großartig auffallen würde. Die großen epischen Zeiten liegen nur halt alle vor dem Ringkrieg, der bei aller Action in der bekannten Trilogie im Vergleich nur ein vergleichsweise schwaches Nachbeben darstellt.
Natürlich, wie bereits gesagt: wenn die SL mehr eine klassisch-langweilige HdR-Kampagne nicht mehr als hundert Jahre oder so vor Frodo und Kumpanen im Sinn hätte und der Charakter ihr daher nicht passen würde, dann müßten wir nochmal nachverhandeln. Aber so furchtbar abstrus ist die bloße Idee an sich nun auch wieder nicht.
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Bei der Zusammenstellung der Gruppe sollte der SL sicher leitend und regulierend eingreifen.
Eine homogene Gruppe stellt eine gewisse Voraussetzung dar, damit im Spiel keine unnötigen Stolpersteine auftauchen.
Extreme, gegensätzliche Gesinnungen in der Gruppe oder Gruppen, die nur aus einer Charakterklasse bestehen, sollten, wenn möglich, gleich vorab unterbunden werden. Es sei denn, der SL legt Wert auf Gruppenkonflikte, bzw. auf Gruppen, die kaum überlebensfähig sein werden.
Auch in bei Extremen Unterschieden im Powerniveau zwischen den Chars sollte er unter Umständen eingreifen.
Ansonsten würde ich sagen, das sowas immer dem Spielspaß dienen sollte.
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Über welche Art von Einmischung reden wir hier genau? Bei der Charaktererschaffung hat die SL nämlich auf jeden Fall ein Wörtchen mitzureden -- wenn die meinen Cybersamurai nicht in Mittelerde sehen will, müssen wir uns so oder so erst noch mal darüber unterhalten, was wir eigentlich zusammen spielen wollen. ;)
Ja, der SL sollte schon Richtlinien aufstellen, was für Chars es geben sollte, oder am Besten spricht sich die Gruppe gemeinsam entsprechend ab.
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Aber die Meinungen und die Auseinandersetzungen, die durch die unterschiedlichen Sichtweisen aufeinander treffen, macht es doch gerade aus...das wäre mir viel zu sehr erzwungene Monogamie...soweit sollte sich der SL nicht einmischen, nur wenn z. B. der Charakter eine extrem faschistoide Haltung gegenüber eine Rasse hat und der Rest der Gruppe besteht aus der Rasse, dann wäre Zeit für ein Gespräch....
Unterschreibe ich. Gerade das mit der erwungenen Monogamie. >;D
Nur: Ne Gruppe, die NULL gemeinsame Interessen oder Berührungspunkte hat oder deren Mitglieder fundamental und diametral unterschiedliche Werte haben, deren SC haben - ohne dass sich Mitspielende (inkl. SL) einmischen - halt auch NULL Motivation zusammenzuarbeiten. Als SL zwinge die Spieler.innen schon dazu diese in der Spielwelt zu verankern (und sie damit angreifbar zu machen) und ich zwinge sie SC zu erstellen, die Voraussetzungen für Zusammenarbeit mitbringen. Hass und Desinteresse (v.a. Lone Wolf & Snowflake) unter den SC gehen nicht.
Wobei dabei i-wie die Prämisse gilt, dass nicht der Spieler seinen Charakter so verändert, dass er mit dem Konzept, dass man am Anfang abgesprochen hat, nichts mehr zu tun hat.
... ich halte es ja für einen Fehler seinen Charakter nicht zu erspielen und sich stattdessen ein relativ rigides Konzept zu erdenken.
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... ich halte es ja für einen Fehler seinen Charakter nicht zu erspielen und sich stattdessen ein relativ rigides Konzept zu erdenken.
Nun, mit irgendwas muß man anfangen, und nicht jeder Spieler wird mit "Kämpfer, Stärke 18, Stufe 1, Name und Geschlecht haben Zeit bis später" als Ausgangspunkt schon so ganz zufrieden sein. ;) Natürlich kann man's immer übertreiben -- das gilt halt nur für beide Extreme gleichermaßen.
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Für mich ist das eine ähnliche Frage wie bei Railroading und Sandbox. Beides kann sehr sehr geil sein. Auf der einen Seite will man grundsätzlich wenigstens über die eigene Figur selbst bestimmen. Andererseits: Eine Kampagne wie der Film Fight Club kann nur funktionieren, wenn der Spielleiter sich in das Charakterkonzept einmischt.
Es kommt also am besten darauf an, wie es gemacht wird. Ich bin kein Fan der Sitzung 0, sondern mache das am Anfang behutsam und frage hinterher mal nach, wie es so ankam...
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Ich kenne (und mag) das sowohl als Spieler, als auch als SL, eigentlich so, dass der SL mehrere Charaktere (komplett ausgefertigt oder als Grundkonzept/Template) für eine Runde vorgibt und die Spieler sich nach Ihrem Gusto daraus einen auswählen können. Die Spieler können sich natürlich untereinander einigen, wer welchen Charakter lieber spielt. Rollenspielerisch haben es natürlich die Spieler in der Hand, wie sie ihren Charakter mit Leben erfüllen — im Rahmen der vom System vorgegeben Rollenspiel-Parameter, so vorhanden (z.B Alignment, Vor- und Nachteile. Wenn ein Charakter z.B. den Nachteil „geizig“ oder „feige“ hat, durch den wiederum ein Vorteil erkauft werden konnte, kann der Spieler nicht einfach darüber hinwegsehen. Ja, ich mag u.a. GURPS und Savage Worlds).
Als SL habe ich mit dieser Methode den Vorteil, dass die SC auf das Setting und die Story maßgeschneidert werden können (nicht nur im positiven Sinne), dadurch gut eingebunden sind, niemand komplette situative Unfähigkeit oder Leerlauf fürchten muss, und die „5 minutes of fame“ sind auch einfacher zu planen. Herausforderungen sind besser auf die Gruppe zu balancen, die dank der Vorgaben diversifiziert genug ist, um ein breites Spektrum derer bewältigen zu können. Das alles ist auch hilfreich für die Spieler.
Als Spieler sehe ich zusätzlich zu den o.g. Vorteilen für mich die wünschenswerte Herausforderung, einen funktionalen Charakter anhand der vorgegebenen „Werte“ und Hintergrundgeschichte auf meine Weise zu interpretieren und mit Leben zu erfüllen. Ich habe damit etwas an der Hand, an dem ich mich orientieren kann (schwebe also anfangs nicht völlig im luftleeren Raum), und spinne es weiter. Für den SL ist das wiederum (hoffentlich) überraschend und spannend mit an zu sehen, wie sich der SC letztlich im Rahmen der Story verhält und entwickelt.
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Ich habe jetzt mal wischiwaschi "ab und zu" gestimmt, aber das ist mißverständlich.
SL-Einmischung in ein Charakterkonzept ist erlaubt und sinnvoll, wenn es darum geht eine funktionale Gruppenkonstellation zu erreichen. Und damit meine ich jetzt nicht "Einer muss aber nen Tank machen", sondern vielmehr die Vermeidung von Einsamen Wölfen, verräterischen Meuchelmördern, Abenteuerverweigerern, Taschenlampenfallenlassern und sonstigen Mein-Charakter-Ist-Halt-So Griefern.
Manchmal kommt es halt allen Vorausabsprachen zum Trotze im Spiel doch zu genau solchen Situationen, die man eigentlich vermeiden wollte.
Allerdings, was heißt "Einmischung"? Die SL kann sich schwerlich hinstellen und sagen "Übrigens, dein Charakter ist kein eigenbrötlerischer Sauertopf, der möglichst nie mit den anderen spricht, sondern ein freundlicher Geselle." - Das wird schlicht nicht funktionieren.
Stattdessen muss sie wohl eher sagen "Hör mal, so wie du deinen SC bisher dargestellt ist, macht das den anderen Mitspielern und mir keinen Spaß. Das ist kein gruppenkompatibler Charakter. Daran musst du wirklich was ändern, sonst wird die Gruppe bald nicht mehr mit dir spielen wollen."
Oder meinetwegen auch bei anderer Symptomatik: "Wir haben doch vor Spielbeginn besprochen, was für eine Art Kampagne das werden soll. Der Charakter den du da gebaut hast passt da überhaupt nicht rein."
Insofern ist das halt nicht unbedingt eine Einmischung sondern eher ein Ultimatum: ändere deinen SC / deine Spielweise oder du fliegst. Was ich aber völlig okay finde.
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Das alles sollten aber schon ziemliche Ausnahmesituationen sein. Im _Regelfall_ und bei einigermaßen sozialkompetenten Spielern dürfte sich die Frage gar nicht stellen.
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Ab und zu wenn es nicht anders geht.
Ist eigentlich nicht das, was ich denke und meine.
Für mich träfe vielmehr "kommt darauf an" zu.
Als SL erspiele ich gerade stückchenweise die Geschichte der letzten 250 Jahre meiner eigenen, neuen Fantasywelt und bringe die Spieler damit auf die Spuren der Kulturen und was so grob im Hintergrund abgeht, bzw. aus späterer Perspektive betrachtet abging.
Dazu mache ich 5 Settings in grob 50 Jahresabständen, in denen ich jeweils eine Auswahl von 5 bis 6 spielbaren SC vorgebe, aus denen die Spieler dann wählen können. Mitglieder einer Spezialeinheit, Absolventen einer Magierakademie, Mitglieder einer obskuren Ritterordens, ein Zwergenclan ... so erschaffe ich die jeweiligen Grundgerüste der spielbaren SC und die Spieler wiederum füllen diese mit Werten und Leben.
So wäre das für mich auf Spielerseite -und ich lege Wert auf meine Freiheiten!- auch okay. So ist es ein Spiel mit den SC auf Zeit.
Für die späteren Abenteuer und/oder Kampagnen wird dieses Konzept nicht passieren können.
Weder meinerseits (SL) oder spielerseitig.
Was aber auch denkbar wäre, wenn ein SL ein Abenteuer mit einer grundlegenden Prämisse vorschlägt und man sich gemeinsam darauf einlässt. Ist ja auch irgendwie ein Einmischen des SL in das Charakterkonzept der Charaktere. Böse Truppe, Dunkelelfenkampagne, Magiergildenintrigendingens ...
"Darf der SL sich in das Charakterkonzept der Figuren einmischen?"
Bedingt: ja
Absolut: nein
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Jo.
Noch ein Beispiel für bedingte Einmischung: ich hab auch schon mit dem Gedanken gespielt - aber bisher mangels Bedarf noch nicht durchgezogen - als SL erstmal alle SCs vorzugeben, jedenfalls was die mechanische Seite angeht. Das würde ich zum Beispiel so machen wollen, wenn ich nochmal ein D&D 3E-System (inkl PF) leiten sollte. Weil es sonst bei diesen Systemen extrem unwahrscheinlich ist, dass von den Spielern selbst erschaffene Charaktere rauskommen, die auf Augenhöhe zueinander sind.
Umgekehrt als Spieler würde ich das ebenso akzeptieren, wenn der SL sich mindestens so gut wie ich mit dem fraglichen System auskennt und auf Wünsche meinerseits Rücksicht nimmt -- so wie ich es im obigen Szenario auch tun würde.
Und bei Oneshots mit unbekannten Systemen sowieso, denke aber das muss man nicht debattieren.
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Ich habe auch „wenn es nicht anders geht“ angekreuzt. Bei der Figurenerschaffung muss die SL drauf achten, dass eine spielbare Gruppe entsteht, auf die auch alle Lust haben. Später dann hat die SL m. E. das Recht und die Aufgabe nachzuhaken, wenn sich Figuren (vermeintlich) nicht dem verabredeten Figurenkonzept entsprechend verhalten. Ich meine damit nicht, vorzuschreiben, wie sich eine Figur zu verhalten hat, sondern nachzufragen, ob es beim gemeinsamen Verständnis der Figur ggf. Kommunikationsschwierigkeiten gab, und von Flags neu gesetzt werden müssen oder vom Spieler Anpassungen vorgenommen werden sollten. Auch wenn es „weichere“ Merkmale eines Charakterkonzeptes sind, die mehr Interpretationsspielraum bieten, sind es doch letztlich Spielrelevante Eckpunkte bei denen es eine Verlässlichkeit geben muss und nicht willkürlich geändert werden kann. Schließlich würde ja auch bei definierteren Aspekten wie Fertigkeiten kein Spielender eigenmächtig ohne Absprache Spielwerte oder Definitionen modifizieren. Charakterkonzepte müssen abgeprochen werden und sind dann auch verbindlich. Bei Nichteinhaltung darf da zumindest mal kritisch nachgefragt werden.
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Letzten Endes steckt in jeder Figur der Spieler selbst drin.
Was bedeutet, dass manche vorher detailliert vereinbarten Konzepte "wie die Figur so ist"-den ersten Spielkontakt nicht überleben.
Die als verbindlich anzusehen und darauf ein Abenteuer aufzubauen, halte ich deshalb idR. für riskant.
Grundsätzlich alles was versucht den Spieler, und seine Motivationen außen vor zu lassen, bzw. Spieler von Figur komplett zu trennen, ist auf Dauer anfällig zu scheitern.
Statt sich als SL zu überlegen: Wie würde der Charakter, so wie er konzipiert ist, handeln?
Macht es mMn. mehr Sinn zu fragen: Wie würde der Spieler in Rolle dieses Charakters handeln?
Und selbst das ist, da es sich um Menschen handelt, nicht sicher planbar.
Daher macht es bezüglich Plots am meisten Sinn situativ zu entscheiden, was als nächstes passiert.
Menschen sind nicht berechenbar. Figuren dadurch auch nicht.
Dieses: "Deine Figur hat diese Motivation also muss sie jetzt darauf anspringen, auch wenn du als Spieler für sie was anderes denkst und fühlst"-macht mMn. keinen Sinn. Und den Spielern vor Allem keinen Spaß.
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Geht das nicht am Thema vorbei?
Ich dachte es ging darum, dass die Figuren grundsätzlich motiviert sind, zusammen loszuziehen. Damit man nicht beim Versuch, sich selbst aus dem Charakter herauszuhalten, die Gruppe sprengt.
Dass ich über das Verhalten der Spieler durchaus die Vorhersage treffen darf, dass sie zusammen spielen wollen, setze ich mal voraus. Sonst ist die Runde ganz schnell Geschichte
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Stattdessen muss sie wohl eher sagen "Hör mal, so wie du deinen SC bisher dargestellt ist, macht das den anderen Mitspielern und mir keinen Spaß. Das ist kein gruppenkompatibler Charakter. Daran musst du wirklich was ändern, sonst wird die Gruppe bald nicht mehr mit dir spielen wollen."
Oder meinetwegen auch bei anderer Symptomatik: "Wir haben doch vor Spielbeginn besprochen, was für eine Art Kampagne das werden soll. Der Charakter den du da gebaut hast passt da überhaupt nicht rein."
Das u.a. meinte ich oben, aber auch der Charakter/Gruppe ist Kampagnen aber nicht Gruppentauglich z.B. der Zwerg hat kill on sight Hass für Drow und ein anderer Charakter ist Drow.
Aber auch Dinge, die für mich das leiten unangemessen erschweren o.ä. Temporale Powers z.B.
@foolcat
Als Angebot schön, als ausschliessliche Option für Kampagnen unakzeptabel, das SC Angebot
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Geht das nicht am Thema vorbei?
Ich dachte es ging darum, dass die Figuren grundsätzlich motiviert sind, zusammen loszuziehen.
Das wichtigste ist mMn. dass die Spieler zusammen spielen wollen.
Was die Figuren anfangs wollen, ist sekundär. Die können sich auch erstmal total annerven, ja sogar hassen, solange die Spieler aber motiviert sind zusammen Spaß zu haben, wird sich auch ein Weg für die Figuren finden.
Es reicht für die Figuren oft schon der äußere Zwang zusammen arbeiten zu müssen.
Ein gemeinsamer Gegner, ein gemeinsamer Boss, eine gemeinsame Situation, aus der man nur zusammen wieder rauskommt. Usw.
Edit. Dabei gilt natürlich für Spieler: Sei kein Ar*chloch. Und spiel auch keins.
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@Issi:
Da habe ich mich glaube ich unklar ausgedrückt oder du mich falsch verstanden. Es geht mir nicht darum, etwas vorzuschreiben, sondern vorher getroffene Absprachen einzuhalten oder - falls das nicht geht - zu überprüfen und modifizieren. Als SL muss ich meine Vorbereitungen ja auf irgendetwas basieren lassen. Ansonsten wird es ganz schnell beliebig. Und gute flags beinhalten ja meines Erachtens immer auch den Spielenden, nicht nur die Figur.
Das klingt jetzt auch drastischer als ich es meine. Es geht mir tatsächlich nur darum, grundlegende abgesprochene Charakterzüge einzuhalten und nicht jedes Mal nach belieben ins Spiel einzubringen oder eben nicht.
Schreiben sich beispielsweise Spielende explizit „leicht reizbar durch XYZ“ ins Figurenkonzept, dann gehe ich als Spielleitung davon aus, dass das auch im Spiel so umgesetzt wird und überlege mir evtl schon mal im Vorfeld ein paar passende Hooks. Wird das dann manchmal nicht ausgespielt, empfinde ich es als gutes Charakterspiel, wenn die Spielenden gleich in ihrer Erzählung mit erklären, warum das in dieser Situation gerade nicht zündet. Passiert das regelmäßig oder immer, dann muss ich als SL zum einen natürlich die Flags anpassen. Aber auf der anderen Seite müssen dann die Spielenden wohl auch ich Konzept der Spielpraxis anpassen. Sonst können wir wieder einfach nur eine Ansammlung von Spielwerten spielen und wir gehen wieder MonsterbashenTM.
Natürlich gibt es Ausnahmesituationen. Ich habe in meiner langjährigen Runde vor einer Weile einen neuen (sehr guten!) Spieler dazubekommen, der sich vorab ausgebeten hat, sich in der ersten Zeit erstmal in seine Figur einzufinden und das im Spiel zu entwickeln. Natürlich ist das überhaupt kein Problem. Kommunikation ist alles. Ich denke, das ist das, worauf es mir im Grunde ankommt.
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Das Spieler hier den Straßensam in Herr der Ringe erschaffen würde ist total weit hergeholt...es gibt keine Regeln für sowas...
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@Issi:
Da habe ich mich glaube ich unklar ausgedrückt oder du mich falsch verstanden. Es geht mir nicht darum, etwas vorzuschreiben, sondern vorher getroffene Absprachen einzuhalten oder - falls das nicht geht - zu überprüfen und modifizieren. Als SL muss ich meine Vorbereitungen ja auf irgendetwas basieren lassen. Ansonsten wird es ganz schnell beliebig. Und gute flags beinhalten ja meines Erachtens immer auch den Spielenden, nicht nur die Figur.
Das klingt jetzt auch drastischer als ich es meine. Es geht mir tatsächlich nur darum, grundlegende abgesprochene Charakterzüge einzuhalten und nicht jedes Mal nach belieben ins Spiel einzubringen oder eben nicht.
Schreiben sich beispielsweise Spielende explizit „leicht reizbar durch XYZ“ ins Figurenkonzept, dann gehe ich als Spielleitung davon aus, dass das auch im Spiel so umgesetzt wird und überlege mir evtl schon mal im Vorfeld ein paar passende Hooks. Wird das dann manchmal nicht ausgespielt, empfinde ich es als gutes Charakterspiel, wenn die Spielenden gleich in ihrer Erzählung mit erklären, warum das in dieser Situation gerade nicht zündet. Passiert das regelmäßig oder immer, dann muss ich als SL zum einen natürlich die Flags anpassen. Aber auf der anderen Seite müssen dann die Spielenden wohl auch ich Konzept der Spielpraxis anpassen. Sonst können wir wieder einfach nur eine Ansammlung von Spielwerten spielen und wir gehen wieder MonsterbashenTM.
Natürlich gibt es Ausnahmesituationen. Ich habe in meiner langjährigen Runde vor einer Weile einen neuen (sehr guten!) Spieler dazubekommen, der sich vorab ausgebeten hat, sich in der ersten Zeit erstmal in seine Figur einzufinden und das im Spiel zu entwickeln. Natürlich ist das überhaupt kein Problem. Kommunikation ist alles. Ich denke, das ist das, worauf es mir im Grunde ankommt.
Ich habe das jetzt allgemein geschrieben.
Nicht speziell auf deinen Post bezogen.
Und klar ich gebe dir Recht: Kommunikation ist alles.
Wobei ich sowas wie " wird wütend bei XYZ" als Spieler gar nicht erst in den Charakter schreiben würde. Und als SL würde ich auch nicht schauen, was dort bezüglich Charakter bzw. Persönlichkeit geschrieben steht.
Eine Figur ist (für mich) letztlich das, was der Spieler im Spiel daraus macht. Was der Spieler mir als Figur präsentiert.
Ich bin deshalb auch kein Fan, von irgendwelchen aufgeschriebenen, und damit verbindlichen Charakter Eigenschaften. Es sei denn sie helfen dem Spieler selbst dabei sich die Figur vorzustellen. Doch für mehr taugen sie mEn. idR. nicht.
Edit. Was nicht die Persönlichkeit betrifft, sondern die rein körperlichen Fähigkeiten wie Klettern, Kämpfen usw. ist das natürlich anders. Dass die gesetzt sein müssen, ist klar.
Und dann gibt es noch so Grenzfälle, wo ein Spieler uU. durch seine Darstellung der Figur die Spielwelt mit ihren Vorgaben komplett mit Füssen tritt.
Wo man dann z. B. als Mitspieler sagt: "So verhält sich aber kein Priester , kein Elf whatever !"
Das ist nicht mehr Rollen gerecht.
Wobei man natürlich auch mit den Antiklischees spielen kann.
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Das Spieler hier den Straßensam in Herr der Ringe erschaffen würde ist total weit hergeholt...es gibt keine Regeln für sowas...
du hast nie GURPS, Hero, Rifts oder Amber gespielt - da gibt es Regeln bzw Konzepte für genau so was, meine Amberite ist mit ihrer Dampfjacht nach Arda und Mittelerde geschippert.
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Das Spieler hier den Straßensam in Herr der Ringe erschaffen würde ist total weit hergeholt...es gibt keine Regeln für sowas...
Ah-hm -- wenn dieser Satz das bedeutet, was ich denke dass er aussagen soll -- wo kommt das jetzt her? Habe keine Referenz dazu in diesem Thread gefunden.
Allerdings ist das ein Szenario, das sich sinngemäß genau so bei 3E/PF abspielen könnte: der SL möchte eine klassische, erdige und mystische Fantasykampagne leiten, mit Epik und vielen Topoi der Fantastik und Stimmung und das wurde auch so angenommen -- und dann rücken die Spieler mit ihren Charakteren an; der erste hat nen Schafhirten, der zweite nen Ritter, der dritte nen Zauberer, der vierte hat Robocop gebaut und der letzte nen vierarmigen Gorilla.
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Ich kann mich Feuersängers Aussage anschließen:
SL-Einmischung in ein Charakterkonzept ist erlaubt und sinnvoll, wenn es darum geht eine funktionale Gruppenkonstellation zu erreichen. Und damit meine ich jetzt nicht "Einer muss aber nen Tank machen", sondern vielmehr die Vermeidung von Einsamen Wölfen, verräterischen Meuchelmördern, Abenteuerverweigerern, Taschenlampenfallenlassern und sonstigen Mein-Charakter-Ist-Halt-So Griefern.
Manchmal kommt es halt allen Vorausabsprachen zum Trotze im Spiel doch zu genau solchen Situationen, die man eigentlich vermeiden wollte.
Allerdings, was heißt "Einmischung"? Die SL kann sich schwerlich hinstellen und sagen "Übrigens, dein Charakter ist kein eigenbrötlerischer Sauertopf, der möglichst nie mit den anderen spricht, sondern ein freundlicher Geselle." - Das wird schlicht nicht funktionieren.
Bei mir kommt noch hinzu, dass ich die Details der Verankerung in der Welt als Spielleiter festlege. Der Spieler entscheidet, wie er sich seine Figur vorstellt und gestaltet sie (Werte und Charakter) selbst aus. Dabei sehe ich es wie Issi, dass man sich den Charakter vorstellen kann (und vielleicht sollte), dass der aber immer im Verlauf des Spiels sein Eigenleben entwickelt und sich wie reale Personen ja auch verändern darf (ein Grund, warum ich Eigenschaften der Art "hasst XY", "hat Phobie bezüglich Z" etc. nicht als Konzeptelement der Regeln mag).
Ich bin gerne dabei, wenn der Spieler die Figur entwirft und lenke ein wenig (im Hinblick auf Einpassung in die Welt als Ganzes aber auch bezüglich der Möglichkeit die Personen der Handlung zusammen zu bringen).
Der Spieler sagt z.B., dass seine Halblingfrau unbedingt Magie erlernen möchte und ein Familienmensch sei. Sie solle aus einer gehobenen Familie der Stadt sein. Dann muss ich evtl. einschränken, weil dort, wo die Geschichte beginnt, die Halblinge zur Unterschicht gehören. Aber vielleicht könnte die kleine Dame eine geschätzte Angestellte in einem gehobenen Haushalt sein, deren Talent für Magie vom Hausherrn früh erkannt und gefördert wurde. Wenn der Spieler dann die Nase rümpft versuche ich alternative Vorschläge zu machen, die seinen Vorstellungen möglichst nahe kommen (die Halblingfrau kommt von weit weit weg und war dort Besitzerin eines großen Weingutes - und muss sich nun in der neuen Umgebung erst mal daran gewöhnen, dass sie nicht den Ton angibt …).
Kurzform: Der Spieler beschreibt, wie er sich seine Figur vorstellt, ich baue der Figur ein möglichst passendes (im doppelten Sinne) Umfeld in der Welt. Der Spieler bestimmt die Figur, ich die Welt, in die er hineingewachsen ist – ebenso wie später im laufenden Spiel.
Das ist sicher nicht jedermanns Stil, aber ich denke auf unterschiedliche Sichtweisen zielte die Eingangsfrage ja ab. ;)
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Hallo zusammen,
es ging mir um einen Figur die schon besteht und nun sehr stark verändert werden soll. Danke für die Antworten, es hat für mich durchaus eine Aussage.
LG
Clagor
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Hallo zusammen,
es ging mir um einen Figur die schon besteht und nun sehr stark verändert werden soll. Danke für die Antworten, es hat für mich durchaus eine Aussage.
LG
Clagor
Unter der Bedingung das das vorher außerhalb der Spielsitzung sozusagen von Spieler (eventuell sogar Gruppe) und Sl abgesprochen wurde kann ich mir das vorstellen, sonst geht die Chance gegen 0 % (ich schließe nicht aus das es noch ein gutes Argument dafür gibt, aber ich glaube es nicht)
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Hallo zusammen,
es ging mir um einen Figur die schon besteht und nun sehr stark verändert werden soll. Danke für die Antworten, es hat für mich durchaus eine Aussage.
LG
Clagor
Also nach dem Motto: "Nein, dein Rondrageweihter machte jetzt das-und-das, weil er dies-und-jenes niemals tun wird." 8]
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Ja, der SpL darf sich einmischen, wenn ein Charakterkonzept völlig inkompatibel erscheint.
Dann sollte man gemeinsam eine Lösung suchen.
Es darf sich aber auch jeder andere Mitspieler einmischen...
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Also nach dem Motto: "Nein, dein Rondrageweihter machte jetzt das-und-das, weil er dies-und-jenes niemals tun wird." 8]
Das ist wirklich manchmal kein kleines Problem.
Es gibt ja Spieler, die sich da sklavisch an irgendwelche Beschreibungen aus dem Regelbuch halten.
So ist der Rondrageweihte, und nicht anders.
Und ach ja alle Rondrageweihte sind so, Ausnahmen gibts leider keine. ;D
Da machen sich manche Menschen das Leben wirklich unnötig schwer.
Man muss auch noch mal unterscheiden zwischen dem was von einem Rondrageweihten verlangt wird, vom Orden.
Und dem Charakter des Helden.
Vielleicht hält der sich überwiegend schon dran, aber nicht immer. Oder er hält sich dran, aber hat nicht immer Spaß dabei.
Es ist doch langweilig wenn alle Helden genauso sind wie erwartet.
Und noch ein ganz wichtiger Punkt: Wenn es nur um Effizienz geht: Dass der SC reibungslos funktioniert, keine Charakterschwäche haben darf, und auch sonst keine Ecken und Kanten haben darf, dann bleibt das ROLLENspiel uU. auf der Strecke.
Es sind doch manchmal gerade die Schwächen, die Klischeebrüche die neue interessante Situationen schaffen können.
Beispiel: Lancelot. Ein tadelloser Ritter, der beste von allen, wäre da nicht die Königin....
Edit. Wenn jetzt ein Ritter oder Ordenskrieger mal seinen Eid verletzt, dann sollte er sich doch eigentlich eher vor seinem Lehnsherr oder Orden fürchten, nicht vor seinen Mitspielern. :D
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Das ist wirklich manchmal kein kleines Problem.
Es gibt ja Spieler, die sich da sklavisch an irgendwelche Beschreibungen aus dem Regelbuch halten.
ganz spaßig wird es, wenn der Blödsinn noch nicht mal drinsteht - noch spaßiger wenn es im RW anders steht aber trotzdem so umgesetzt wird.
Ganz lustig halte ich aus dem Gebot der Ehre für RG wird RG lassen sich sinnlos Suizid - dumm abschlachten
Und noch ein ganz wichtiger Punkt: Wenn es nur um Effizienz geht: Dass der SC reibungslos funktioniert, keine Charakterschwäche haben darf,
weil diese ansonsten missbraucht werden
Beispiel: Lancelot. Ein tadelloser Ritter
das ist an´sich kein zutreffendes Klischee auch ohne Guinevre
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Als Mitspieler (inkl. Spielleiter) gibt es doch immer eine Regel:
http://www.wheatonslaw.com/
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du hast nie GURPS, Hero, Rifts oder Amber gespielt - da gibt es Regeln bzw Konzepte für genau so was, meine Amberite ist mit ihrer Dampfjacht nach Arda und Mittelerde geschippert.
Nein, das habe ich wirklich noch nie. Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie wir alle in ganz jungen Jahren unsere erste Earthdawn Gruppe hatten (wöchentlich!) und unser Gastgeber telefonierte mit nem Kumpel, und der fragte uns über Telefon was wir denn spielen würden und sagten halt Earthdawn, worauf unser Gastgeber ihn zurück fragt, was er denn spielen würde und da meinte der - GURPS - worauf wir in minutenlanges schallendes Gelächter ausbrachen :d ~;D
Aber wenn all diese unterschiedlichen Charaktere, also Straßensam und Ritter aufeinander treffen, dann ist das doch vom System doch so gewollt und sicherlich auch ausbalanciert, oder?
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ganz spaßig wird es, wenn der Blödsinn noch nicht mal drinsteht - noch spaßiger wenn es im RW anders steht aber trotzdem so umgesetzt wird.
Ganz lustig halte ich aus dem Gebot der Ehre für RG wird RG lassen sich sinnlos Suizid - dumm abschlachten
Falls jetzt ein Ritter mal wegläuft, statt zu kämpfen, aus Überlebenstrieb heraus, kann er ja hinterher im Tempel Buße tun.
Ein Eidbruch kann ja auch mal mit einer Spende beglichen werden, mit einem Schweigegelübde, mit einer Queste whatever.
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weil diese ansonsten missbraucht werden
Es gibt einen Unterschied zwischen Schwächen missbrauchen (um den Spieler böse reinzureiten ), und mit den Schwächen arbeiten (um das Abenteuer für die Spieler interessant zu machen).
Ersteres ist nicht das Ziel.
Edit. Wobei sicher nicht wenige Spieler lieber SC ohne Schwächen spielen. Aus Angst ihr SL will sie damit reinreiten.
Doch der SL gewinnt mit der Gruppe zusammen. Er ist nicht der Feind der Spieler und ihrer Figuren. Auch wenn es da sicher Schwarze Schafe gibt.
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Oh, ich liebe die Schwächen meiner Charaktere.
Früher hat man damit sich nur Punkte geholt um die Stärken zu pimpen und dabei versucht irgendwelche Phobien etc. zu wählen, die garantiert nie ein Relevantes Problem darstellen.
Aber ich will mit den Schwächen auch aktiv spielen und sie sollen auch angespielt werden (ohne das mich der SL damit sinnlos reinreitet)
Witzig nur, wenn der SL den Charakter nicht wirklich kennt und Schwächen anspielt, die nicht existieren und ganz bewusst nicht existieren. Könnte mich da jedes Mal mich kringeln vor lachen.
Reinreiten ist auch ein blödes Wort.
Aus bestimmten Schwächen entstehen uU. neue, interessante Herausforderungen.
Oder anders: Der Charakter kann ruhig mal in eine schwierige Situation rein reiten, solange er die Chance kriegt auch wieder heraus zu reiten. ~;D
Edit. Der Strahlende Held, dem immer alles gelingt, und bei dem immer alles glatt läuft, wäre weder für Film noch Buch interessant.
(Und für meine Vorstellung von Rollenspiel auch nicht)
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, was er denn spielen würde und da meinte der - GURPS - worauf wir in minutenlanges schallendes Gelächter ausbrachen :d ~;D
Warum?
und sicherlich auch ausbalanciert, oder?
RIFTs ausbalanciert >;D >;D >;D
Falls jetzt ein Ritter mal wegläuft, statt zu kämpfen, aus Überlebenstrieb heraus, kann er ja hinterher im Tempel Buße tun.
Warum sollte er/sie/Transgender das tun?Es gibt einen Unterschied zwischen Schwächen missbrauchen (um den Spieler böse reinzureiten ),
Kiesow war ein Verfechter dieser Methode, ich habe selbsterklärte "SLs" erlebt die genau dies propagiert haben
und jetzt weißt du warum ich PG bei DSA mal als survival mode definiert habe.
@Lord Selis
Nachteile sind für mich die Dinge, die einen Charakter definieren, what you´re in the dark, wenn niemand zusieht
Noch witziger wird es wenn der Meister Nachteile Autovergibt und diese dann verdreht, aka Krieger sind ehrenhaft, kriegen keine Punkte dafür und Ehrenhaft ist dumm
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Grundsätzlich darf die SL natürlich bei der Charaktererschaffung mitreden und auch Bedenken anmelden, wenn ihr der Charakter später im Spiel problematisch vorkommt. Das ist einfach nur normale Out-of-Character-Konversation.
Dem Spieler andererseits direkt und womöglich dauerhaft in den Charakter reinzupfuschen, egal ob der das überhaupt mitmachen will oder nicht...das ist dann natürlich aus verständlichen Gründen ein rotes Tuch und kann schnell mal Grenzen überschreiten, und das würde ich als SL auch lieber vermeiden. Da opfere ich schon eher einen liebgewonnenen "Plot" (der dann ja offensichtlich für zumindest diesen Spieler eh nichts wäre und also sein Unterhaltungsziel ohnehin mindestens teilweise verfehlen würde) und lasse mir was Neues einfallen.
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Anbieten kann es meiner Meinung nach der SL schon. Allerdings ist der Spieler der Bestimmer über den Charakter und kann natürlich das Angebot ablehnen.
SL "Rondrageweihte würden normalerweise so und so reagieren."
Spieler: "Jo. Ich aber nicht."
SL:"Ok."
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Warum sollte er/sie/Transgender das tun?
Vielleicht weil die Figur fürchtet die Gunst ihres Gottes zu verlieren. Oder weil es jmd vom Orden gesehen oder gehört hat.
Oder einfach nur um die eigene Ehre wiederherzustellen.
Da kann es viele Gründe geben.
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Anbieten kann es meiner Meinung nach der SL schon. Allerdings ist der Spieler der Bestimmer über den Charakter und kann natürlich das Angebot ablehnen.
SL "Rondrageweihte würden normalerweise so und so reagieren."
Spieler: "Jo. Ich aber nicht."
SL:"Ok."
Ja , sehe ich auch so.
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Vielleicht weil die Figur fürchtet die Gunst ihres Gottes zu verlieren. Oder weil es jmd vom Orden gesehen oder gehört hat.
Wieso?
Ich sehe jetzt unter den Beschriebenen Umständen dafür keine rational-sinnvollen Gründe, ausser Gott/Ordensinstanzen sind Vollidioten, entehrend wäre der Rückzug jedenfalls nichtMeinte ja auch sinnlos.
Plakativ, wenn man eine Allergie gegen Mangos hat und alle angebotetenen Speisen, in jedem Restaurant und sogar zuhause enthalten immer Spuren von Mangos. ;D
"SL" in Diskussion zu mir
"SL": dein Krieger verhält sich unehrenhaft nicht blöde
Spieler: er hat keinen Ehrenkodex.
"SL": Krieger haben den Kriegerkodex
Spieler: Punkte?
"SL": da alle den Kodex automatisch haben, gibt es keine Punkte
Ich : so jemand fällt unter Regel 0
"SL": stimmt mit PG spiele ich auch nicht
Ich, du fällst unter Regel 0
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Meinte ja auch sinnlos.
Plakativ, wenn man eine Allergie gegen Mangos hat
Gut, dass du dich an dieser Stelle nicht verschrieben hast, ansonsten hättest du Post vom Admin bekommen. :Ironie:
Warum?
Weil allein der Name des Systems schon so klingt als ob jemand rülpst... :think: >;D ~;D
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Grundsätzlich hat die SL überhaupt kein Recht, willkürlich Einfluss auf das Wesen der Spielercharaktere zu nehmen. Es gibt aber Spiele, die Regeln enthalten, durch die Spielercharaktere essenziell verändert werden können. Natürlich hat die SL das Recht, solche Regeln anzuwenden.
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Ja, der SpL darf sich einmischen, wenn ein Charakterkonzept völlig inkompatibel erscheint.
Dann sollte man gemeinsam eine Lösung suchen.
Es darf sich aber auch jeder andere Mitspieler einmischen...
An der Stelle darf und soll man gerne Vorschläge machen. Die Entscheidung über das Wesen des Charakters obliegt trotzdem dem jeweiligen Spieler.
In den meisten Fällen hielte ich es aber auch für sinnvoller, einen neuen Charakter zu spielen, als das Wesen eines bestehenden zu ändern, schon allein aus Konsistenzgründen.
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Ich denke das muss man eher als einen Prozess sehen, denn nach einer reinen "Rechteverteilung".
Ich würde das so sehen:
1) der SL macht sein Spieleangebot, inklusive der abstrakten Eckpunkte für die Charaktererschaffung.
2) Die Spieler stellen Prototypen bei und diese werden gemeinsam - insbesondere auch auf Gruppenpassung - diskutiert und die Eckpunkte ggf. leicht angepasst.
3) Die Spieler erstellen den Charakter alleine im Detail.
4) Der SL prüft auf letzte Passung, ggf. muss noch einmal Feinschliff gemacht werden, aber grobe Eingriffe sollten nicht mehr erfolgen wie auch nötig sein, wenn alle vorher richtig gearbeitet haben.
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Ich glaube, ich habe mich bislang nur 3 mal eingemischt. Einmal als ein Neuling einen Riesenreitpanda zum Spielstart haben wollte, einmal als ein Neuling ein Schattenwolfbaby als Begleittier haben wollte, und einmal, als ein Neuling als einzige Waffe eine Steinschleuder haben wollte...
Aber das waren wirklich Spieler, die vorher noch nie gespielt hatten.
Ich würde eher sagen:
1. Die Spieler erfahren was es so gibt.
(falls sie noch keinen Plan haben)
2. Die Spieler sagen was sie sich ungefähr vorstellen.
3.Dann hilft der SL dabei, oder sie erstellen es selbst. (Wenn sie es schon können )
Bei Zaubern und Fähigkeiten lohnt es sich oft das mit der Gruppe abzustimmen, damit nicht jeder das gleiche hat, bzw. möglichst viel abgedeckt wird.
4.Persönlichkeit und Hintergrund kann sich der Spieler selbst ausdenken.
Der SL sollte es jedoch vor Spielstart grob wissen, dann kann er die Figur besser einbinden.
(Ich erzähle vermutlich das Selbe wie Maarzan )
Edit. Manche Spieler neigen allerdings dazu sich Zuhause einen Superhelden zu erstellen , und dabei nicht unbedingt ehrlich zu sein.
In dem Fall hilft es wenn man zumindest die Werte zusammen auswürfelt
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Grundsätzlich hat die SL überhaupt kein Recht, willkürlich Einfluss auf das Wesen der Spielercharaktere zu nehmen. Es gibt aber Spiele, die Regeln enthalten, durch die Spielercharaktere essenziell verändert werden können. Natürlich hat die SL das Recht, solche Regeln anzuwenden.
Das ist ein schlauer Gedanke. Vermutlich braucht es für mich noch Plausibilität.
Grüße
Hasran
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Das ist ein schlauer Gedanke. Vermutlich braucht es für mich noch Plausibilität.
Z.B. die Sanity-Regeln in CoC machen genau das: „Dein Charakter wird ob des Anblicks des Shoggoths wahnsinnig“, nachdem der Spieler einen SAN-Check vergeigt und der SC dadurch gerade locker die Hälfte seiner Sanity-Points verloren hat.
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Das ist ein schlauer Gedanke. Vermutlich braucht es für mich noch Plausibilität.
Grüße
Hasran
Wenn die Regeln völlig unrealistischen Mist ergeben, liegt das Problem aber eher an den Regeln. Dann sollte die SL sie nicht anwenden. So viel Vertrauen in die SL habe ich aber üblicherweise.
Mein entscheidender Punkt war allerdings der Ausschluss von SL-Willkür. Alles andere sehe ich auch nicht wirklich als SL-Eingriff an, sondern als Resultat des Spiels.
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Die SL darf jederzeit mit mir über meinen Charakter reden. Wir werden und wahrscheinlich einigen.