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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => D&D5E => Thema gestartet von: Tintenteufel am 16.01.2020 | 18:18
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Um den armen Thread Critical Role: Explorer’s Guide to Wildemount (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,113800.0.html) nicht noch weiter mit OT-Diskussionen zu füllen, hier ein Neuer dazu.
Ein echt interessanter Artikel zu D&D-Settings in Zusammenhang mit Veröffentlichungs- bzw. Vermarktungs-Strategien von Teos Abadia aka Alphastream am Beispiel von Dark Sun 4E:
Why Dark Sun Was 4E's Most Successful Setting - Part 1 (http://alphastream.org/index.php/2020/01/16/why-dark-sun-was-4es-most-successful-setting-part-1/)
Na, gut. Der Autor geht in Teil 1 seiner Artikelserie (?) war nicht wirklich auf Dark Sun + 4E ein, aber schließt mit folgenden Absätzen, die eng mit Tanelorns jüngsten Diskussionen zu EGtW verbunden sind:
5E took the Storyline concept and wove it into one product, which was an adventure containing all the setting and rules needed to both please players and DMs and execute on that story. Partners were given story bibles, and everything from T-shirts to video games came out with common story elements and even art. I’ve talked about the success of this model here.
5E’s storyline approach is fantastic. I could be wrong, of course, but above all I credit this with 5E’s massive growth. Storylines like Rise of Tiamat, Rage of Demons, Storm King’s Thunder, Curse of Strahd, Tomb of Annihilation, and Descent into Avernus register deeply. Even a fan who didn’t play through Tomb of Annihilation likely feels like they engaged with the storyline through marketing and community.
Now… Wizards seems to be playing with their release schedule. D&D is growing dramatically and there are all kinds of new fans coming into the hobby. 2016 saw Storm King’s Thunder as the storyline plus Volo’s Guide to Monsters, with Yawning Portal released in 2017. 3 books.
For 2018-2019? The main release of Waterdeep: Dragon Heist was accompanied by Dungeon of the Mad Mage, but we also saw Mordenkainen’s Tome of Foes, Guildmaster’s Guide to Ravnica, the Stranger Things boxed set, Ghosts of Saltmarsh, Acquisitions Incorporated, and the release of Eberron on the DMs Guild. 8 different releases!
WotC will certainly tweak its release schedule further. A Critical Role book is an excellent and logical choice given how many new players come in as fans of CR, and how great a role CR plays in inspiring and guiding play today. Will new settings be introduced? Will old settings be brought back?
Next time we finally look at why Dark Sun 4E was the edition’s most successful campaign setting and what 5E might learn from it.
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Sehr spannender Link. Muss ich mal zu meditieren.
Grüße
Hasran
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Ich bin im Grunde zufrieden. allerdings würde ich mir weniger Kampagnen und mehr Settingbücher wünschen. Ich stelle mir da halt die Frage: Wer hat denn Zeit das alles zu spielen? wohingegen ich Settingbücher auch einfach lesen so lesen kann und sie trotzdem den Spieltisch bereichern. Zumal es ja auch für Neulinge sehr wenig Infos nicht (sofern man nicht im netz sucht). Ich hab mir jetzt mit D&D 3 Büchern geholfen.
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Ich hab' den entsprechenden Twitter-Thread dazu gestern gelesen. Im Kern ist mein Problem damit, dass der Autor wirtschaftlichen Erfolg mit Produktqualität gleichsetzt. Dieser Prämisse kann ich nicht uneingeschränkt zustimmen.
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Echt? Habe ich so nicht 100% rauslesen können. Bis zu einem gewissen Grad schließt fernbleibender wirtschaftlicher Erfolg eine hohe, konstante, weil professionelle, Qualität aber auch mMn aus.
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Ich bin ja unschlüssig (da ich keinerlei Zahlen habe), ob ich alle gemachten Annahmen so teilen würde.
Geht besonders um den Abschnitt "What to many settings and products does" (Müsste es nicht "do" heißen? Egal...).
Die Veröffentlichungspolitik von WotC zu 3.5 Zeiten war hart...für meinen Geldbeutel. Quasi monatlich kam etwas Neues raus, entweder generisch oder etwas für die Forgotten Realms (später auch noch Eberron). Lief es wirklich so schlecht bzw. ab wann?
Auch Paizo schien mir z. B. mit den Adventure Paths eine Strategie zu verfolgen, die eben nicht zwingend darauf setzte, dass immer alles sehr viel gekauft wurde. Ich mache das ein wenig dran fest, dass die AP häufig immer wechselten, einmal bodenständig, dann wieder "abgefahren", dann eher "bodenständig". Es wird Schnittmengen für beides gegeben haben (Hallo, Kaufrausch... ::)), aber eben auch nur Käufer für das eine oder das andere. Oder, weiss ich natürlich auch nicht, dass Abo-Modell hat vieles aufgefangen.
Ein Aspekt, der mir auch ein wenig im Artikel fehlt: Lizenzen. Denn mit denen hat und macht WotC auch gut Geld (gemacht).
Wenn man Druck-, Personal-, Marketingkosten scheut, warum nicht die Lizenz für eine Linie vergeben und "passiv" kassieren, quasi ohne (naja, nicht ganz, Erläuterung kommt gleich) Risiko Geld einnehmen?
Es gab ein 3E Dragonlance, es gab auch ein 3E Ravenloft. Klar, man kann immer sagen, dass das Spieler vom eigenen Produkt abziehen könnte, aber das können alle 3PP auch (Cubicle 7 mit AiMe z. B.).
Zum letzten Abschnitt:
Ja, es ist ein vollkommener Wechsel in der Veröffentlichungspolitik. In der 3.X-Ära waren es eher weniger Abenteuer, in 4E dann durchaus schon mehr und jetzt sind die Storylines, die massiv beworben und unterfüttert werden, wohl einer der USP des RPG "D&D".
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Aus meiner Sicht kann WotC nichts wirklich gewinnen mit Dragonlance, Planescape oder anderen Altsettings. Jedes Setting was man wieder etabliert, sollte in irgendeiner Form auch supportet werden und je mehr man produziert, desto geringer werden die Ressourcen für jedes einzelne.
Auch sind diese alten Settings bei der neuen Kundschaft nicht bekannt und müssten gesondert eingeführt werden. Das birgt die Risiken, das man auf der einen Seite die Altfans enttäuscht und die neuen garnicht erst überzeugt. Warum Eberron nun dennoch kam? Ich vermute, weil es noch ein recht junges Setting ist.
Zusätzlich wünsche ich mir das WotC die Sachen liegen lässt. Material gibt es genug. Jeder kann die Sachen auf Drivethru kaufen. Die "gute alte Zeit" (TM) kommt auch nicht wieder, wenn DnD5e nun das neue auflegen würde. Die Settings würden unweigerlich Anpassungen erleiden. Anpassungen die den Zeitgeist wiederspiegeln und damit nur Verlierer erzeugen.
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Jedes Setting was man wieder etabliert, sollte in irgendeiner Form auch supportet werden und je mehr man produziert, desto geringer werden die Ressourcen für jedes einzelne.
Das stimmt ja nur begrenzt. Der Support für die Forgotten Realms ist ja auch, gemessen an anderen Editionen, eher klein. Eberron/Ravnica/Ravenloft haben bisher gar keinen Support.
Der Support, den sie etabliert haben, erfolgt doch außerdem zu einem nicht zu vernachlässigbaren Teil über DMsGuild. Und genau das ist der Punkt: Nicht nur, dass sie selbst nichts veröffentlichen, sie blockieren aktiv damit für jeden anderen, Verlag oder Hobbyschreiber, in Bezug auf die 5E etwas dazu zu machen.
Auch das Risko mit den Altfans zieht für mich nicht so richtig: Schließlich haben sie es bei den Forgotten Realms auch gemacht und scheinbar auch geschafft, zumindest das, was sie veröffentlicht haben.
Ich bin nicht sicher, wo der Artikel noch genau hin will in Bezug auf Dark Sun; ich könnte mir aber vorstellen, dass es auf sowas hinausläuft wie: "Wir haben in der 4E mit 2 Büchern den Alt-Fans eine Basis gegeben, mit der ihr arbeiten könnt. Viel Spaß damit!".
Und in der 5E wäre es über die DMsGuild noch so viel mehr...
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Also, wenn wir mal die Produktveröffentlichungen von WotC anschauen. Zeigt sich das WotC sich klar auf Forgotten Realms(11/13) fokusiert haben um ihre Abenteuer zu veröffentlichen. Daher ergab die Sword Coast Adventurer's Guide Veröffentlichung Sinn (gerade zu Beginn von DnD 5e). Weil es zu dem Hauptsetting passt. Viele der Abenteuerbände haben aber kurze Abschnitte, wie man die in andere Settings verlegen könnte.
Die anderen bisher bedienten Settings (Ravenloft, Chull) wurden dann direkt inklusive Abenteuer verwurstet. Weil hier zwei Käufergruppen gebunden werden. Die die neue Abenteuer brauchen und die, welche das Setting mochten. Daher war das ein Schritt der Risiko minimierte. Man verband Nostalgie mit bewährten Abenteuern, welche den Test der Zeit überstanden haben. Ich beispielsweise habe CoS wegen Ravenloft gekauft und weniger wegen I6.
Das Settingbuch zu Ravnica war die logische Weiterentwicklung der freien PDF zu Magic the Gathering Settings(Innistrad,Amonketh,Theros, Zendikar und Dominaria). Ich kenne die Verkaufszahlen des Bandes nicht, aber vermute das die Schnittmenge zwischen DnD Spielern und Magicspieler nicht so groß ist und wenn doch, sie nicht Magic Settings bespielen wollen. Ravnica hat die Aufmerksamkeit bekommen, weil Ravnica das defaultsetting von Magic the Gathering ist.
Der eigentliche Ausreißer in dem aktuellen Trend ist also entweder Eberon oder Wildmount. Leider fehlt uns die weiteren Veröffentlichungsplanungs für klare Antworten aber ich vermute das Wildmount später in den Plan eingefügt wurde (Aufgrund des Erfolges von CR).
Player's Handbook
Monster Manual
Dungeon Master's Guide
Volo's Guide to Monsters
Xanathar's Guide to Everything
Mordenkainen's Tome of Foes
Campaign guides
Sword Coast Adventurer's Guide
Guildmasters' Guide to Ravnica (includes Krenko's Way)
Acquisitions Incorporated (includes The Orrery of the Wanderer)
Eberron: Rising From The Last War (includes Forgotten Relics)
Explorer's Guide to Wildmount (includes Four starter adventures)
Adventure modules
Hoard of the Dragon Queen
The Rise of Tiamat
Princes of the Apocalypse
Out of the Abyss
Curse of Strahd
Storm King's Thunder
Tales from the Yawning Portal
Tomb of Annihilation
Waterdeep: Dragon Heist
Waterdeep: Dungeon of the Mad Mage
Ghosts of Saltmarsh
Baldur's Gate: Descent Into Avernus
Tyranny of Dragons (includes Hoard of the Dragon Queen and The Rise of Tiamat)
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Kurz vorweg:
Chult ist in den Forgotten Realms. ;)
Nur kurz als Vergleich, da ich von anderen Editionen gesprochen hatte: Hier stehen 25,5 Forgotten Realms Bücher (schnelle Zählung) aus der 3.X-Ära. Längerer Zeitraum, klar...aber da müssten sie sich schon strecken, um da noch ranzukommen.
Viel wichtiger ist aber noch mal meine Aussage zu DMsGuild:
Mit der Eberron-Veröffentlichung (ich glaube schon vorher mit dem Wayfarer´s Guide...) und mit Curse of Strahd haben sie die Settings geöffnet! Vorher durfte nichts dafür kommerziell für die 5E produziert werden.
Der Unterschied wird deutlich, wenn man einfach mal einen Settingabgleich vornimmt links. Produkte wie dieses (nur als Beispiel) *KLICK* (https://www.dmsguild.com/product/299252/Ravenloft-Gazetteer-Sithicus?src=hottest_filtered&filters=0_0_45359_0_0_0) sind halt in anderen Settings nicht möglich, so lange es WotC nicht freigibt, was sie normalerweise mit einem eigenen Produkt machen.
Also 1 eigenes Produkt...und der Rubel rollt über DMsGuild. Sogar bei den alten Produkten, weil zumindest einige Jungspieler/Neuspieler dadurch erst darauf aufmerksam werden und dann wohl auch eher bereit sind, sich evtl. die Arbeit mit dem Konvertieren der alten Produkte zu machen.
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WotC soll einfach die AltSettings auf der DM Guild freigeben. Ggf noch mit Mini Brevier PDF zum Setting. Fertig.
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Bis zu einem gewissen Grad schließt fernbleibender wirtschaftlicher Erfolg eine hohe, konstante, weil professionelle, Qualität aber auch mMn aus.
In der Richtung ja, sprich: dauerhaft ausbleibender Erfolg => (mit einer hohen Wahrscheinlichkeit) mangelnde Qualität. Umgekehrt lässt sich m.E. nur sagen: wirtschaftlicher Erfolg => (mit hoher Wahrscheinlichkeit) Qualität nicht mangelhaft. Wobei Qualität natürlich immer mehrere Facetten hat - WotC erinnert mich derzeit an AAA-Videospielpublisher wie Activision, EA & Co. Und ich hätte es lieber, wenn sie ein bisschen mehr CDProjekt wären und ein bisschen weniger Activision.
Ansonsten gilt das, was Rhylthar sagt: wenn sie selber nichts mit den alten Settings machen wollen, sollen sie sie halt raus lizenzieren. Oder einen Abenteuerband bringen und das Setting dann für DMsGuild bringen (wie bei Curse of Strahd/Ravenloft).
Wobei ich glaube, dass sie es sich durchaus leisten könnten, zu jedem Setting ein Basispaket rauszubringen - sagen wir: 1 Buch Regelerweiterungen, 1 Buch Settingbeschreibung, ggf. noch einen Satz aufpolierte Abenteuer. Brächte aber vermutlich weniger Gewinn, als das, was im Moment publiziert wird, und landet daher, wenn überhaupt, auf der langen Bank.
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Ach, 1 Buch würde reichen:
Waterdeep: Dragon Heist hat das Abenteuer und ist Quellenbuch für Waterdeep.
So, nun einmal für Sigil/Planes. Fertig. ;)
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Ja, würd' schon gehen - man wird ja genügsam ;)
Ich mag's nur lieber, wenn Spielermaterial und Spielleitermaterial getrennt sind. Aber da glaub' ich in dieser Edition ohnehin nicht mehr wirklich dran - dazu hängen sie zu sehr an ihrem "jeder soll alle Bücher kaufenes soll in jedem Buch für alle Zielgruppen etwas Interessantes geben"-Mantra. Insofern ist Deine Variante klar die wahrscheinlichere.
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Da hast Du wohl recht. Ich bevorzuge auch die Trennung...aber naja, man nimmt, was man kriegt.
Aber Dinge wie Silver Marches und Co. wird es wohl nicht mehr geben.
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WotC soll einfach die AltSettings auf der DM Guild freigeben. Ggf noch mit Mini Brevier PDF zum Setting. Fertig.
WotC ist bzw. gehört einem Weltkonzern. Da gibt man keine Marken her, mit denen man potentiell noch Gewinn machen könnte, und sei es erst in 10 Jahren.
Letztendlich muss man sich eingestehen: WotC handelt nicht primär als Rollenspielproduzent, sondern als Konzern. Produktentscheidungen werden da nach dem wahrscheinlich größtem Verkaufserfolg getroffen und wie es in die Marketingstrategie passt. Wenn die Marketing- und Marktexperten da sagen, bei den Einstiegsspielern und Critical-Role-Fans ist ein größerer Absatzmarkt als bei den Alt-Dark Sun-Fans und Kampagnen-Setting-Bundle verkaufen sich besser als Einzelprodukte, dann werden die jeweils den Vorzug bekommen.
Und ganz ehrlich: D&D hat sich binnen weniger Jahre von einem Fast-Leichnam unter dem Stiefel von Paizo zur (wieder) stärksten RP-Marke der Welt gemausert. Auch wenn es manchen nicht gefällt, der Erfolg gibt ihnen Recht. Sollte sich nichts gravierend am Markt ändern, werden sie ihre Strategie also weiter fortsetzen.
Ich bin einfach froh, dass dabei auch viele hochqualitative Bücher abfallen, die auch für mich interessant sind, auch wenn ich nicht alles brauche und nicht alles bekomme, was ich gerne hätte.
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Mit Hasbro hinter sich (/im Nacken?) hat WotC vermutlich Zugriff auf sehr viel Expertise in diesen Fragen. Das ist die eine Stelle, an der Erfolg ihnen tatsächlich mal recht gibt. Die Publikationsstrategie ist wahrscheinlich Richtung finanziellen Erfolg optimiert und scheint zu funktionieren.
Als Spieler interessieren mich zwar nur noch 60% ihres outputs oder so, aber das ist bereits weit mehr als bei anderen Produktreihen.
Grüße
Hasran
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WotC ist bzw. gehört einem Weltkonzern. Da gibt man keine Marken her, mit denen man potentiell noch Gewinn machen könnte, und sei es erst in 10 Jahren.
WotC gibt seine Marken in der DMGuild nicht her, sondern es handelt sich um ein Lizensierungsgeschäft, bei dem WotC 25 % vom Verkaufspreis einstreicht. Mit Hasbro hinter sich (/im Nacken?) hat WotC vermutlich Zugriff auf sehr viel Expertise in diesen Fragen. Das ist die eine Stelle, an der Erfolg ihnen tatsächlich mal recht gibt. Die Publikationsstrategie ist wahrscheinlich Richtung finanziellen Erfolg optimiert und scheint zu funktionieren.
Hasbro hat schon vor Jahren die Gewichtung in seinem Geschäftsmodel von Produktion auf Lizensierung verschoben. Und so macht es auch die Tochter WotC mit DnD5 von Anfang an. Vom klassischen Merch über digitale Spielhilfen, sogar das vermeintliche Kerngeschäft, die "Content" Produktion ist via DMsGuild ein Lizensierungsgeschäft geworden.
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Ergänzend:
Sogar die ersten Produkte (Abenteuer) waren Lizenzprodukte.
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Ergänzend:
Sogar die ersten Produkte (Abenteuer) waren Lizenzprodukte.
Ach stimmt von Green Ronin glaub.
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Ach stimmt von Green Ronin glaub.
Sasquatch Games und Kobold Press...was ich noch weiss.
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Ach stimmt von Green Ronin glaub.
Green Ronin hat Out of the Abyss zum großen Teil geschrieben ja. :headbang: haben sie auch einen guten Job mit gemacht finde ich.
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An diesem Punkt der Diskussion möchte ich noch mal auf den Eingangs verlinkten Artikel verweisen.
Natürlich fände ich es auch schön, wenn WotC die alten Settings für die DMsGuild freigeben würde, aber das macht wie bereits erwähnt (und im Artikel angerissen) doch für WotC keinen Sinn bzw. wäre mMn sogar geschäftsschädigend. Denn der Erfolg gibt ihnen Recht, auch wenn wir keine genauen Zahlen kennen. Ich finde das Vorgehen von WotC hat auch für uns einen Vorteil, der AFAIK noch nicht genannt wurde: so lang die Kaufkraft auf wenige Publikationen gebündelt wird/bleibt und die Fanbase nicht vollends durch Settingpluralität zersplittert, die dann parallele Produktionskosten nach sich zieht und zugleich Kaufkraft schwächt, weil sich manche Käufer auf Settings "spezialisieren", gibt es wenig Gründe für eine neue Edition.
Ja, es mag Überarbeitungsbedarf an manchen Regeln, aber insgesamt bin ich persönlich und unsere Gruppe im ganzen seeehr zufrieden mit der 5E. Und dem ganzen Zeug was wir schon wieder angehäuft haben.
Aber das ist auch nur meine naive Meinung als Nicht-Ökonom.
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Ich glaube auch das ein Großteil der Käufer bei weniger Settingauswahl weniger wählerisch wird (man nimmt halt was da ist bzw was kommt) gerade in Verbindung mit dem geringen Ausstoß an Büchern kann ich mir vorstellen das so Verkaufszahlen von manchen Büchern viel besser aussehen als wären sie zu Zeiten rausgekommen wo es halt x mal so viel Material pro Jahr gab. Bei 3-4 Büchern kann man halt weniger Rosinen picken sondern kauft halt das was kommt bzw sucht halt in dem was da kommt nach Sachen die einen interessieren könnten auch wenn man es bei größerer Auswahl nicht mit der Kehrseite angeschaut hätte.
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Die Frage ist halt: was diskutieren wir hier? Ob WotC mit der aktuellen Strategie am meisten Geld macht? Oder ob dabei das beste denkbare Produkt/die beste denkbare Produktlinie herauskommt?
So oder so: es gibt erkennbar eine große Menge an Fans, die sich Neuauflagen alter Settings wünschen. Solange die dann am Ende trotzdem die Bücher kaufen, kann es WotC wirtschaftlich betrachtet natürlich erstmal egal sein - Probleme bekommen sie ja erst, wenn die Leute abwandern oder komplett aus dem Hobby aussteigen. Im Moment zeichnet sich das m.E. noch nicht ab - ob das so bleibt, wird man abwarten müssen.
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@schneeland
Wer ist denn diese "erkennbar große Menge an Fans" und wo finde ich die? Twitter? Reddit? RPGnet? Zum einen wird es dort viele Überschneidungen geben, zum anderen führt WotC ja schon regelmäßig Umfragen durch; die können diesen Wunsch also vermutlich besser einordnen als wir.
Ich fand den Produktaustoß in 2019 z.B. sehr hoch (ohne Reihenfolge):
Ghosts of Saltmarsh
Descent Into Avernus
Acquisitions incorporated
Eberron: Rising From The Last War
Dungeons & Dragons vs. Rick and Morty Tabletop Roleplaying Game Adventure
Dungeons & Dragons Essentials Kit
Stranger Things Dungeons & Dragons Roleplaying Game Starter Set
Davon natürlich viel redundanter Text, aber dafür haben sie dieses Jahr auch mit Playtest-Content nicht gelumpt.
Selbst wenn ich das alles haben wollte, hätte ich gar nicht die Zeit das alles zu spielen.
Grüße
Hasran
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@Hassran:
Hypothese: Du hast eine laufende D&D 5E-Runde mit Spielern, die nicht mehr als Einsteiger gelten.
Du spielst im Hauptsetting Forgotten Realms, würdest aber auch andere Settings ausprobieren.
Welche der Produkte sind relevant/eher nicht?
Will sagen:
Für mich ist dann aus der oberen Liste der Produktausstoss wesentlich geringer. Stranger Things/Acquisitions Inc./Rick & Morty, evtl. Essentials, sind eher uninteressant für den Tisch.
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Ach, und zu den Fans:
Selbst wenn man Foren, etc. nicht mit einbeziehen will, dann guckt man einfach mal, wieviel Fan-Material zu den freigegebenen Settings erstellt wurde in der DMsGuild.
Warum sollte dies jetzt gerade anders sein bei Dark Sun, Greyhawk, Dragonlance, Planescape, etc.?
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@Hassran:
Hypothese: Du hast eine laufende D&D 5E-Runde mit Spielern, die nicht mehr als Einsteiger gelten.
Du spielst im Hauptsetting Forgotten Realms, würdest aber auch andere Settings ausprobieren.
Welche der Produkte sind relevant/eher nicht?
Will sagen:
Für mich ist dann aus der oberen Liste der Produktausstoss wesentlich geringer. Stranger Things/Acquisitions Inc./Rick & Morty, evtl. Essentials, sind eher uninteressant für den Tisch.
Ich habe von den Produkten...keines gekauft. Avernus wird ein anderer Spieler leiten, deshalb habe ich davon die Finger gelassen und das einzige Buch, das ich mir mit hoher Sicherheit noch kaufen werde, ist AI (wegen der "franchise rules"). (Das Essentials Kit hätte ich gerne gekauft, um es zu verschenken. War mir aber zu mühselig das in Deutschland zu beziehen.)
Aber das ist ja genau mein Punkt: wenn ich ohnehin schon "Stammkunde" bin, dann brauche ich gar nicht viel an Zeugs im Jahr. Selbst alle Neuauflagen von liebgewonnen Settings sind nur "convenience food", weil ich zu faul bin mich durch grausig strukturierte Module zu wühlen und zu konvertieren.
Grüße
Hasran
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Die Frage ist halt: was diskutieren wir hier? Ob WotC mit der aktuellen Strategie am meisten Geld macht? Oder ob dabei das beste denkbare Produkt/die beste denkbare Produktlinie herauskommt?
Ja, klar. Was ist oder was sein sollte, das ist hier die Frage.
Ich für meinen Teil finde es interessant, das was ist wirklich zu verstehen, um es auch wertschätzen zu können.
So oder so: es gibt erkennbar eine große Menge an Fans, die sich Neuauflagen alter Settings wünschen. Solange die dann am Ende trotzdem die Bücher kaufen, kann es WotC wirtschaftlich betrachtet natürlich erstmal egal sein - Probleme bekommen sie ja erst, wenn die Leute abwandern oder komplett aus dem Hobby aussteigen. Im Moment zeichnet sich das m.E. noch nicht ab - ob das so bleibt, wird man abwarten müssen.
Sie machen es wenigen 100% recht, aber scheinbar sehr vielen zu 75%.
@2019: Wie auf Instagram und auch schon hier laut ausgerufen, das für mich beste Jahr der 5E, was Settings und Adventures angeht.
Es war nämlich nicht nur die Masse, sondern vor allem auch die Vielfalt die hier angeboten wurde. Ich ergänze mal die Liste von hassran:
Greyhawk - Ghosts of Saltmarsh
Forgotten Realms / Baldur's Gate - Descent Into Avernus
Acquisitions incorporated
Eberron: Rising From The Last War
Dungeons & Dragons vs. Rick and Morty Tabletop Roleplaying Game Adventure
Dungeons & Dragons Essentials Kit
Stranger Things Dungeons & Dragons Roleplaying Game Starter Set
Tyranny of Dragons limited Edition, der erste Klassiker der 5E
Das spricht schon eine Bandbreite von Fans an. Sogar mich, der mittlerweile in einem Homebrew Setting spielt!
Zu alledem kommt die bereits viel diskutierte Produktpolitik der Eier legenden Wollmilchsau:
Es gibt kein lupenreines MM II, sonder Volo's und Mordenkainen's bzw. wie in der guten alten Zeit Abenteuer inkl. neue Monster.
Es gibt wenige lupenreine Settingbände, sondern Dragon Heist, Storm King's Thunder, Curse of Strahd ertc.
Ich würde nicht mal Xanathar's als lupenreine Regelerweiterung definieren.
usw.
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Stranger Things/Acquisitions Inc./Rick & Morty, evtl. Essentials, sind eher uninteressant für den Tisch.
Ja, aber:
Stranger Things ist für Fans und besonders Sammler interessant
AI ist aber für Fans des Streams/Events interessant und besitzt zusätzlich Downtime Regeln.
Rick & Morty ist für Fans und besonders Sammler interessant
Essentials ist für Umsteiger und Einsteiger interessant(er als das eigentlich Starter Set, weil mehr drin ist und etwas professioneller daher kommt) und besitzt Regel zu Sidekicks
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Die Frage ist halt: was diskutieren wir hier? Ob WotC mit der aktuellen Strategie am meisten Geld macht? Oder ob dabei das beste denkbare Produkt/die beste denkbare Produktlinie herauskommt?
Der Gedanke der besten denkbaren Produktlinie hab ich wohl überlesen.
Die beste denkbare Produktline entsteht hier wohl nicht bei Wizards of the Coast mmN. Eine gute bzw beste Produktlinie macht für mich einen möglichst großen Teil der Spielerbasis zufrieden (nicht unbedingt wunschlos glücklich aber zufrieden) und da fallen ja schon gerade die alten Hasen weg weil viele Eckpfeiler der D&D Setting Kultur einfach fehlen und sehr viele Publikationen erscheinen die sich an aktuellen Medien orentieren. Können eben diese älteren Settings rauskommen wenn sie nichts mehr mit aktuellen Medien zu verwursten haben und so eine für mich zumindest sehr gute Produktlinie entstehen im Laufe der Jahre ? Denkbar ist es auf jedenfall und ich hoffe das es auch so passiert aber wenn der Trend so weiter geht wie bisher ist es für mich zu einseitig als das ich von einer guten Produktlinie sprechen würde. Eine gute Produktlinie würde mich auch implizieren das von den 5 Büchern pro Jahr 2 Bücher die alteingesessenen Spieler bedient (was ja nicht bedeutet das Neulinge keinen Spaß damit haben können) und der Rest dann mit dem gefüllt wird das halt denen sonst so in den Sinn kommt.
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Essentials ist für Umsteiger und Einsteiger interessant(er als das eigentlich Starter Set, weil mehr drin ist und etwas professioneller daher kommt) und besitzt Regel zu Sidekicks
Da das Starter Set eines der besten Abenteuer der ganzen 5E enthält, widerspreche ich da doch ein wenig.
Die Stranger Things-Box ist (am Tisch) meines Erachtens vollkommen unnütz. Das Abenteuer ist....naja, höflich ausgedrückt "nicht so gut". Und für Sammler...ja, ich habe es auch hier rumfliegen, aber wenn ich es nicht hätte...wäre auch nicht wild.
Die Neuauflage (okay, es gab Errata) von Tyranny of Dragon als Special Edition...also ich weiss nicht. Dann verdoppelt WotC ja quasi seinen Produktausstoss, wenn man jedes Alternative Cover dazu rechnet.
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An diesem Punkt der Diskussion möchte ich noch mal auf den Eingangs verlinkten Artikel verweisen.
Natürlich fände ich es auch schön, wenn WotC die alten Settings für die DMsGuild freigeben würde, aber das macht wie bereits erwähnt (und im Artikel angerissen) doch für WotC keinen Sinn bzw. wäre mMn sogar geschäftsschädigend. Denn der Erfolg gibt ihnen Recht, auch wenn wir keine genauen Zahlen kennen. Ich finde das Vorgehen von WotC hat auch für uns einen Vorteil, der AFAIK noch nicht genannt wurde: so lang die Kaufkraft auf wenige Publikationen gebündelt wird/bleibt und die Fanbase nicht vollends durch Settingpluralität zersplittert, die dann parallele Produktionskosten nach sich zieht und zugleich Kaufkraft schwächt, weil sich manche Käufer auf Settings "spezialisieren", gibt es wenig Gründe für eine neue Edition.
Ja, es mag Überarbeitungsbedarf an manchen Regeln, aber insgesamt bin ich persönlich und unsere Gruppe im ganzen seeehr zufrieden mit der 5E. Und dem ganzen Zeug was wir schon wieder angehäuft haben.
Aber das ist auch nur meine naive Meinung als Nicht-Ökonom.
Geschäftsschädigend?
Um mal einen ehemsligen Finanzminister zu zitieren : besser 25 % von x statt 42 % auf nix.
Aktuell 0 % Erlöse durch Dragonlance in GM Guild. In Gegensatz zu Ravenloft (ein einziges Produkt offline!) . Die Leute kaufen dann doch auch den PDF Back Katalog alter Editionen für den Lore. Vor kurzem gab es sogar was von Masque of the Red Death für 5eauf der DM Guild. Da wird es einige geben die sich dann auch mit dem 2e Zeugs eindecken. Die DM Guild funzt auch wg dem Prinzip Kleinvieh macht auch viel Mist.
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Geschäftsschädigend?
Um mal einen ehemsligen Finanzminister zu zitieren : besser 25 % von x statt 42 % auf nix.
Aktuell 0 % Erlöse durch Dragonlance in GM Guild. In Gegensatz zu Ravenloft (ein einziges Produkt!) . Die Leute kaufen dann doch auch den PDF Back Katalog alter Editionen für den Lore. Vor kurzem gab es ein Fan Werk von Masque of the Red Death für 5e. Da wird es einige geben die sich dann auch mit dem 2e Zeugs eindecken. Die DM Guild funzt auch wg dem Prinzip Kleinvieh macht auch viel Mist.
Das ist nicht das um was es geht. Und der Artikel (siehe Post 1) von Abadia beschreibt das sehr gut.
Um es erst mal einfach zu halten:
A) Biete ich nur 1 relativ beliebtes Core Setting an, das generisch genug ist alle möglichen Stories zu beheimaten, kaufen alle konsumenten die an meinem System interessiert sind, Produkte zu diesem 1 Setting. Sie können die Spielwelt-spezifischen Anpassungen ja verhältnismäßig leicht selber machen.
B) Biete ich 4 Settings an, die mitunter sehr spezifisch sind bzw. ein verhältnismäßig starkes Konzept besitzen wie bspw. Dark Sun, muss ich ggf. 4 verschiedene Stories anbieten, da sie ja Spielwelt-spezifisch sein sollen. Wer will schon ein Dark Sun Abenteuer in Ravenloft spielen? Nicht viele. Und die die das tatsächlich wollen, haben echt was zu tun bei der Konvertierung! Es bilde sich Nischen in meiner Käuferschaft. Im worst case 4+. Und ich habe auch noch höhere Produktionskosten!
Verfolge ich primär Variante B) ist das geschäftsschädigend. Siehe TSR. 100%
Verfolge ich primär Variante A) und gehe nur laaangsam, wenn überhaupt zu Variante B) über, ist das gut für die Geschäfte vermute ich. Siehe WotC + D&D 5E.
Klar fände ich mehr Variante B) besser und irgendwie heroischer, aber WotC (Hasbro) ist ein Konzern, der neben gutem Image auch am direkten Geld machen interessiert ist. Ausserdem wird es mit der 5E jedes Jahr besser! Siehe 2019.
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Der Gedanke der besten denkbaren Produktlinie hab ich wohl überlesen.
Die beste denkbare Produktline entsteht hier wohl nicht bei Wizards of the Coast mmN. Eine gute bzw beste Produktlinie macht für mich einen möglichst großen Teil der Spielerbasis zufrieden (nicht unbedingt wunschlos glücklich aber zufrieden) und da fallen ja schon gerade die alten Hasen weg weil viele Eckpfeiler der D&D Setting Kultur einfach fehlen und sehr viele Publikationen erscheinen die sich an aktuellen Medien orentieren. Können eben diese älteren Settings rauskommen wenn sie nichts mehr mit aktuellen Medien zu verwursten haben und so eine für mich zumindest sehr gute Produktlinie entstehen im Laufe der Jahre ? Denkbar ist es auf jedenfall und ich hoffe das es auch so passiert aber wenn der Trend so weiter geht wie bisher ist es für mich zu einseitig als das ich von einer guten Produktlinie sprechen würde. Eine gute Produktlinie würde mich auch implizieren das von den 5 Büchern pro Jahr 2 Bücher die alteingesessenen Spieler bedient (was ja nicht bedeutet das Neulinge keinen Spaß damit haben können) und der Rest dann mit dem gefüllt wird das halt denen sonst so in den Sinn kommt.
Ich hab noch was wichtigs vergessen:
Bei der Auflegung alter Settings für 5e und sei es auch nur ein Band, geht es auch um
Wertschätzung, also der Nachricht: Du (wie ich zb Fan von Dragonlance) bist auch mit dabei, gehörst zu DnD.
Klar kann ich mirbei 5e insb auf Basis der 2e auch alles für den Hausgebrauch konvertieren, bis auf die Psi sache gilt das wohl für alle Settings, aber es ist halt was anderes wenn man es als offizielles 5e DnD Buch im aktuellen Layout mit tollen, neuen Illus in der Hand hält.
Wertschätzung führt auch zur Markenbindung, ich werde jedenfalls nicht aufhören DnD Zeugs zu kaufen sobald ich das Dragonlance 5e Buch in den Händen halte ;)
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Da das Starter Set eines der besten Abenteuer der ganzen 5E enthält, widerspreche ich da doch ein wenig.
Oh, ja! Mein Platz aller 5E-Abenteuer, aller Starter Sets und überhaupt, aber das ist objektiv schwer zu bewerten. Der Inhalt der Essentials Box ist mit Schirm, NPC-Porträts etc. deutlich sexier, als der des ursprünglichen Starter Sets. Und man kann es laut Produktbeschreibung 1 on 1 spielen! Wow!! Super niedrige Schwell für Einsteiger.
Die Stranger Things-Box ist (am Tisch) meines Erachtens vollkommen unnütz. Das Abenteuer ist....naja, höflich ausgedrückt "nicht so gut". Und für Sammler...ja, ich habe es auch hier rumfliegen, aber wenn ich es nicht hätte...wäre auch nicht wild.
Exakt das meine ich. Haben sie das Ding verkauft? Ja. Waren damit in aller Munde? Ja. Sind alle happy? Nein. Aber darum ging es gar nicht.
Die Neuauflage (okay, es gab Errata) von Tyranny of Dragon als Special Edition...also ich weiss nicht. Dann verdoppelt WotC ja quasi seinen Produktausstoss, wenn man jedes Alternative Cover dazu rechnet.
Nicht wirklich. @limited editions: Der Mehraufwand ist super gering. Die Zusammenführung von Hoard und Rise war schon etwas mehr Aufwand, aber auch überschaubar. Die Neuerungen AFAIK (habe das Ding nicht und die beiden Einzelabenteuer nicht mehr) leider ebenso. Aber es war/ist was für Sammler, gibt der Edition eine gewisse Altehrwürdigkeit und ist echt sowas wie ein Fan-Service.
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Nicht nur, dass diese Strategie für WotC funktioniert, sie machen sich regelmäßig die Mühe ihre Kunden zumindest online zu befragen. Die stochern nicht im Dunkeln herum.
Wie gut letztlich die Daten sind, die sie erheben, weiß ich nicht, aber sie schaffen es, das in wirtschaftlichen Erfolg zu münzen.
Grüße
Hasran
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Ich hab noch was wichtigs vergessen:
Bei der Auflegung alter Settings für 5e und sei es auch nur ein Band, geht es auch um
Wertschätzung, also der Nachricht: Du (wie ich zb Fan von Dragonlance) bist auch mit dabei, gehörst zu DnD.
Klar kann ich mirbei 5e insb auf Basis der 2e auch alles für den Hausgebrauch konvertieren, bis auf die Psi sache gilt das wohl für alle Settings, aber es ist halt was anderes wenn man es als offizielles 5e DnD Buch im aktuellen Layout mit tollen, neuen Illus in der Hand hält.
Wertschätzung führt auch zur Markenbindung, ich werde jedenfalls nicht aufhören DnD Zeugs zu kaufen sobald ich das Dragonlance 5e Buch in den Händen halte ;)
Jau! Sowas haben Sie mit Eberron-Fans schon gemacht. Quasi mit Ravenloft-Fans auch und ansatzweise mit Greyhawk-Fans ebenso. Aber sehr unterschiedlich und das finde ich sogar ganz cool.
Jetzt ist erst mal (nach den Reichen) eine der vermutlich mittlerweile größten Fan-Bases (?) dran: Critters (siehe EGtW).
Wer immer noch D&D spielt und sich sehnlichst Dragonlance zurückwünscht, der tut das auch noch 1-2 weitere Jahre! >;D
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Wer immer noch D&D spielt und sich sehnlichst Dragonlance zurückwünscht, der tut das auch noch 1-2 weitere Jahre! >;D
Spielen ungleich kaufen! Ich kaufe aktuell die Quellenbücher aber nicht mehr die Abenteuerbände, außer sie interssieren mich zb Avernus wg gleichnamiger Ebene. Ravnica , Acq Inc habe aus Desinteresse nicht gekauft, Eberron nur weil ich es damals nicht mitbekommen hatte und verkaufe es demnächst wieder.
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Nicht nur, dass diese Strategie für WotC funktioniert, sie machen sich regelmäßig die Mühe ihre Kunden zumindest online zu befragen. Die stochern nicht im Dunkeln herum.
Wie gut letztlich die Daten sind, die sie erheben, weiß ich nicht, aber sie schaffen es, das in wirtschaftlichen Erfolg zu münzen.
Sie werden schon anständige Daten haben. Und dann vermutlich danach entscheiden, was ihnen am meisten Geld bringt (ich gehe nicht davon aus, dass Settingbände ein Verlustgeschäft wären, zumindest nicht, wenn es im Rahmen der aktuellen Strategie lediglich ein Abenteuer wie Curse of Strahd oder ein Settingbuch wie den Guide to Eberron gibt - es wird nur möglicherweise weniger Geld bringen als andere Dinge).
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Mir ist das Material, was so veröffentlicht wird zu dürftig.
Ich würde mir schöne und volle Boxen wünschen mit Material dass meine Synapsen Feuerwerk kriegen.
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Sie werden schon anständige Daten haben. Und dann vermutlich danach entscheiden, was ihnen am meisten Geld bringt (ich gehe nicht davon aus, dass Settingbände ein Verlustgeschäft wären, zumindest nicht, wenn es im Rahmen der aktuellen Strategie lediglich ein Abenteuer wie Curse of Strahd oder ein Settingbuch wie den Guide to Eberron gibt - es wird nur möglicherweise weniger Geld bringen als andere Dinge).
Klar. Utilitaristisch gesprochen: Sie versuchen so viele (Neu-)Kunden wie möglich glücklich zu machen.
Wenn du Herr Küstenmagier wärst, woran würdest du deine Publikationsstrategie ausrichten?
Grüße
Hasran
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Exakt das meine ich. Haben sie das Ding verkauft? Ja. Waren damit in aller Munde? Ja. Sind alle happy? Nein. Aber darum ging es gar nicht.
Ja, aber das machen sie zumindest mit mir nur einmal. Strenger Things war so eine Enttäuschung, dass ich dankend auf Rick & Morty verzichte. Und zwar obwohl ich die Serie mag und mir da ein herrlich durchgeknalltes Abenteuer vorstellen könnte. Aber der Frust über die Stranger Things Box sitzt zu tief.
Ansonsten haben sie doch eine starke Marke, die hervorragende Kerninhalte hat und sie ignorieren das, lassen alles verschimmeln. Ich denke mit den eher abgefahrenen Settings könnte man auch Einsteiger begeistern, wenn sie erstmal ein bisschen drin sind. In andere, abgefahrene Welten reisen macht bestimmt auch einer Menge Neulinge Spaß sobald sie regeltechnisch nicht mehr überfordert sind. Das ist nämlich das Hauptproblem für Neulinge, nicht das Setting.
Aber wie sagt eine weise Frau immer zu mir: warum brauchst du die ganzen hässlichen Bücher, es geht doch um Fantasie, Kreativität und selber machen!
In dem Sinne kann WotC gerne auch noch eine Riverdale oder Walking Dead Box rausbringen. Monopoly und Risiko haben das ja vorgemacht. Ich brauch das nicht, fände aber überarbeiteten alten Shit heiß.
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Wenn du Herr Küstenmagier wärst, woran würdest du deine Publikationsstrategie ausrichten?
Profitabilität ist grundsätzlich nicht verkehrt (schwarze Null sollte schon mindestens drin sein). Aber gerade wenn ich eine Marke mit so vielen Altfans wie D&D habe, würde ich mir ein Liebhaberprodukt pro Jahr leisten - sowohl für die Fans draußen als auch für meine eigenen Leute, die dann mal zwei, drei Monate an etwas arbeiten dürfen, das hauptsächlich Spaß machen darf. Müssten nicht immer Altsettings sein. Vielleicht alternativ auch mal wieder so ein Settingwettbewerb wie der, der zu Eberron geführt hat.
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Gut gesagt, Herr schneeland. :d
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:d
Profitabilität ist grundsätzlich nicht verkehrt (schwarze Null sollte schon mindestens drin sein). Aber gerade wenn ich eine Marke mit so vielen Altfans wie D&D habe, würde ich mir ein Liebhaberprodukt pro Jahr leisten - sowohl für die Fans draußen als auch für meine eigenen Leute, die dann mal zwei, drei Monate an etwas arbeiten dürfen, das hauptsächlich Spaß machen darf. Müssten nicht immer Altsettings sein. Vielleicht alternativ auch mal wieder so ein Settingwettbewerb wie der, der zu Eberron geführt hat.
Ich füchte, gegen eine schwarze Null würde Hasbro sich wehren...shareholder value und so...spannend wäre zu wissen, wie viele Ressource (konkret: staff) WotC für D&D Produkte hat. Weiß da jemand mehr?
Grüße
Hasran
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Sie haben wohl aufgestockt, aber wirklich viele sind es wohl immer noch nicht.
Ich habe aus Enttäuschung genau wie Coltrane auf Rick & Morty verzichtet, Essentials ist nicht gerade ein Fehlkauf, aber auch keine Offenbarung. Das 1 on 1...naja, rudimentär.
WotC will anscheinend nicht mehr Geld von mir; ich habe für Ravenloft, Eberron und FR-Produkte mittlerweile einen dreistelligen Betrag ausgegeben in der DMsGuild. 25 % davon gingen an sie, da ich alle alten Produkte besitze (okay, Under Illefarn dürfte fast komplett an sie geganfen sein).
Ich habe sehr vielen Leuten das FRCS empfohlen, einige werden es sich da geholt haben.
Wie gesagt, für mich lassen sie da Geld liegen, weil sie die anderen Settings nicht öffnen.
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Das ist nicht das um was es geht. Und der Artikel (siehe Post 1) von Abadia beschreibt das sehr gut.
Um es erst mal einfach zu halten:
A) Biete ich nur 1 relativ beliebtes Core Setting an, das generisch genug ist alle möglichen Stories zu beheimaten, kaufen alle konsumenten die an meinem System interessiert sind, Produkte zu diesem 1 Setting. Sie können die Spielwelt-spezifischen Anpassungen ja verhältnismäßig leicht selber machen.
B) Biete ich 4 Settings an, die mitunter sehr spezifisch sind bzw. ein verhältnismäßig starkes Konzept besitzen wie bspw. Dark Sun, muss ich ggf. 4 verschiedene Stories anbieten, da sie ja Spielwelt-spezifisch sein sollen. Wer will schon ein Dark Sun Abenteuer in Ravenloft spielen? Nicht viele. Und die die das tatsächlich wollen, haben echt was zu tun bei der Konvertierung! Es bilde sich Nischen in meiner Käuferschaft. Im worst case 4+. Und ich habe auch noch höhere Produktionskosten!
Verfolge ich primär Variante B) ist das geschäftsschädigend. Siehe TSR. 100%
Das ist ein sehr schiefes Bild was Du malst. (Btw: Ravenloft/Darksun: Kalidnay 5e ick hör Dir trapsen)
TSR hat jedes Setting jedes Jahr mit Produkten so bespielt, da kann die jetzige Hauptlinie einpacken. Was hier verlangt wird ist ein Buch oder wie weiter oben ein Setting Brevier als PDF u Freischaltung in DM Guild. Da fallen einmalig Kosten an. Zudem werden in den Hauotquellenbüchern nicht umsonst andere Settings ihre Elemente genannt zu letzt exzessiv bei MToF um diese auch für andere Settings benutzen zu können. SCAG hatte sogar ein ein extra Klassenkonvertierungskapitel. Ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl der Quellenbücher weiter von einem Großteil gekauft wird, auch wenn dann das Lieblingssetting erschienen ist. Ggf ist die Motivation noch höher.
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@Mhyr:
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wohin der verlinkte Artikel mit seinem Titel hin will. Ob es Ernst gemeint ist oder ironisch und wenn nicht ironisch, warum er es so sieht.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht darum geht, dass man mit Dark Sun 4E genau das gemacht hat, was ich mir für die 5E-Settings auch wünschen würde: 1 Settingband, 1 spezifischer Monsterband. Take it, have fun, rest is up to you.
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Spielen ungleich kaufen! Ich kaufe aktuell die Quellenbücher aber nicht mehr die Abenteuerbände, außer sie interssieren mich zb Avernus wg gleichnamiger Ebene. Ravnica , Acq Inc habe aus Desinteresse nicht gekauft, Eberron nur weil ich es damals nicht mitbekommen hatte und verkaufe es demnächst wieder.
Für Wizards sind wohl in der Tat hauptsächlich Spieler+Käufer interessant.
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Ja, aber das machen sie zumindest mit mir nur einmal. Strenger Things war so eine Enttäuschung, dass ich dankend auf Rick & Morty verzichte. Und zwar obwohl ich die Serie mag und mir da ein herrlich durchgeknalltes Abenteuer vorstellen könnte. Aber der Frust über die Stranger Things Box sitzt zu tief.
Diesen "Themenboxen" sind ja aber auch nicht das Kerngeschäft und ich stufe das eher als PR-Publikation ein, die sicher ein paar Leute gewinnt, Sammler befriedigt oder/und kurzweiligen Spass auf den Tisch bringt.
Aber wie sagt eine weise Frau immer zu mir: warum brauchst du die ganzen hässlichen Bücher, es geht doch um Fantasie, Kreativität und selber machen!
Du kennst meine Frau? :think:
;D
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Profitabilität ist grundsätzlich nicht verkehrt (schwarze Null sollte schon mindestens drin sein). Aber gerade wenn ich eine Marke mit so vielen Altfans wie D&D habe, würde ich mir ein Liebhaberprodukt pro Jahr leisten - sowohl für die Fans draußen als auch für meine eigenen Leute, die dann mal zwei, drei Monate an etwas arbeiten dürfen, das hauptsächlich Spaß machen darf. Müssten nicht immer Altsettings sein. Vielleicht alternativ auch mal wieder so ein Settingwettbewerb wie der, der zu Eberron geführt hat.
Wäre tatsächlich ein toller Vorsatz für 2020+!
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Das ist ein sehr schiefes Bild was Du malst. (Btw: Ravenloft/Darksun: Kalidnay 5e ick hör Dir trapsen)
TSR hat jedes Setting jedes Jahr mit Produkten so bespielt, da kann die jetzige Hauptlinie einpacken. Was hier verlangt wird ist ein Buch oder wie weiter oben ein Setting Brevier als PDF u Freischaltung in DM Guild. Da fallen einmalig Kosten an. Zudem werden in den Hauotquellenbüchern nicht umsonst andere Settings ihre Elemente genannt zu letzt exzessiv bei MToF um diese auch für andere Settings benutzen zu können. SCAG hatte sogar ein ein extra Klassenkonvertierungskapitel. Ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl der Quellenbücher weiter von einem Großteil gekauft wird, auch wenn dann das Lieblingssetting erschienen ist. Ggf ist die Motivation noch höher.
Verstehe deine Argumentation nicht ganz. Was ich sagen möchte: Wizards will, dass alle, oder maximal viele, D&D 5E-Spieler+Käufer einen Grund haben die jüngste Publikation zu kaufen. Je weiter sich die einzelnen Publikationen in puncto Kompatibilität voneinander entfernen, desto kleiner wird diese Schnittmenge.
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Eine gute Produktlinie würde mich auch implizieren das von den 5 Büchern pro Jahr 2 Bücher die alteingesessenen Spieler bedient
So gern ich selber gewisse alte Settings wieder hätte, ich glaube, dass die "alteingesessenen Spieler" ihre Anzahl und Bedeutung deutlich überschätzen, weil sie sich innerhalb gewisser Blasen gegenseitig bestätigen.
Sie werden schon anständige Daten haben. Und dann vermutlich danach entscheiden, was ihnen am meisten Geld bringt
This. Hasbro hat definitiv die Mittel, um hochqualitative Marktanalysen zu machen. D&D5 ist ja jetzt auch schon fünf Jahre draußen, genug Zeit um Daten zu sammeln. Ich gehe davon aus, dass Wizards einen besseren Überblick über ihre potentiellen Käufer hat, als die Alt-Profis. Meine persönliche Schätzung wäre, dass die höchstens noch 10% des Absatzmarktes stellen und dabei noch höchst schwierige, weil anspruchsvolle Kunden sind (Siehe den Shitstorm um den Sword Coast Adventures Guide).
besser 25 % von x statt 42 % auf nix.
Jein. Ein Konzern hat da noch andere Argumente als Produkt = Gewinn.
Ist 25% von x genug um den Produktionsaufwand zu rechtfertigen (Auch bei einer freigegebenen Marke habe ich Aufwand um Verletzungen der rechtlichen Grenzen zu verfolgen, Produkte zu prüfen ob sie evtl. rufschädigend sind wie ein hypothetischer Sexguide für Grayhawk o.Ä.)?
Erzeuge ich evtl. negative Publicity, wenn ich etwas in X Jahren anders mache als der Fandom (Siehe z.B. Wayfarers Guide to Eberron)?
Lenke ich Aufmerksamkeit von einer anderen Linie ab, die mir potentiell mehr bringt?
Und zig andere Punkte, die ich sicher auch nicht weiß.
Aber gerade wenn ich eine Marke mit so vielen Altfans wie D&D habe, würde ich mir ein Liebhaberprodukt pro Jahr leisten
Die Frage ist doch: Welches? Ich hätte gesagt, Eberron war genau das, ebenso wie Strahd (Ravenloft), Yawning Portal (Abenteuerklassiker), Saltmarch (dito) und evtl. auch Mordenkaine's Tome ( (Ups, das waren ja schon fünf in fünf Jahren).
Die "Altspieler" sind kein geeinter Block. Die einen schreien nach Dark Sun, die anderen nach Spelljammer, der dritte will einfach mehr zu den Realms als nur die Schwertküste. Ich hätte zum Beispiel am liebsten Al-Qadim.
Und wenn dann nicht genau das kommt, auf das der jeweilige Altspieler wartet, heißt es, Wizards macht ja gar nichts. Stimmt einfach nicht.
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@Mhyr:
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wohin der verlinkte Artikel mit seinem Titel hin will. Ob es Ernst gemeint ist oder ironisch und wenn nicht ironisch, warum er es so sieht.
Ja, weiss ich auch noch nicht, aber mir ging es insbesondere um die Themen die er dabei angeschnitten hat.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht darum geht, dass man mit Dark Sun 4E genau das gemacht hat, was ich mir für die 5E-Settings auch wünschen würde: 1 Settingband, 1 spezifischer Monsterband. Take it, have fun, rest is up to you.
Hierfür kenne ich mich viel zu schlecht mit dem 4E-Kosmos und Dark Sun aus! (Habe nur das Neverwinter Setting, das du mir in ersten Tagen der 5E ans Herz gelegt hast! Und das mag ich nach wie vor. :-* )
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So gern ich selber gewisse alte Settings wieder hätte, ich glaube, dass die "alteingesessenen Spieler" ihre Anzahl und Bedeutung deutlich überschätzen, weil sie sich innerhalb gewisser Blasen gegenseitig bestätigen.
This. Hasbro hat definitiv die Mittel, um hochqualitative Marktanalysen zu machen. D&D5 ist ja jetzt auch schon fünf Jahre draußen, genug Zeit um Daten zu sammeln. Ich gehe davon aus, dass Wizards einen besseren Überblick über ihre potentiellen Käufer hat, als die Alt-Profis. Meine persönliche Schätzung wäre, dass die höchstens noch 10% des Absatzmarktes stellen und dabei noch höchst schwierige, weil anspruchsvolle Kunden sind (Siehe den Shitstorm um den Sword Coast Adventures Guide).
Jein. Ein Konzern hat da noch andere Argumente als Produkt = Gewinn.
Ist 25% von x genug um den Produktionsaufwand zu rechtfertigen (Auch bei einer freigegebenen Marke habe ich Aufwand um Verletzungen der rechtlichen Grenzen zu verfolgen, Produkte zu prüfen ob sie evtl. rufschädigend sind wie ein hypothetischer Sexguide für Grayhawk o.Ä.)?
Erzeuge ich evtl. negative Publicity, wenn ich etwas in X Jahren anders mache als der Fandom (Siehe z.B. Wayfarers Guide to Eberron)?
Lenke ich Aufmerksamkeit von einer anderen Linie ab, die mir potentiell mehr bringt?
Und zig andere Punkte, die ich sicher auch nicht weiß.
Die Frage ist doch: Welches? Ich hätte gesagt, Eberron war genau das, ebenso wie Strahd (Ravenloft), Yawning Portal (Abenteuerklassiker), Saltmarch (dito) und evtl. auch Mordenkaine's Tome ( (Ups, das waren ja schon fünf in fünf Jahren).
Die "Altspieler" sind kein geeinter Block. Die einen schreien nach Dark Sun, die anderen nach Spelljammer, der dritte will einfach mehr zu den Realms als nur die Schwertküste. Ich hätte zum Beispiel am liebsten Al-Qadim.
Und wenn dann nicht genau das kommt, auf das der jeweilige Altspieler wartet, heißt es, Wizards macht ja gar nichts. Stimmt einfach nicht.
Word.
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So gern ich selber gewisse alte Settings wieder hätte, ich glaube, dass die "alteingesessenen Spieler" ihre Anzahl und Bedeutung deutlich überschätzen, weil sie sich innerhalb gewisser Blasen gegenseitig bestätigen.
Kann alles sein.
Aber ich habe mich auch sehr verschätzt, als ich das Konzept der DMsGuild gelesen habe. "Paar Homemade-Sachen, außerdem eigene Plattform für (teilweise imho nicht so gute Scans) alte Sachen...najo...".
Und jetzt? Forgotten Realms, Ravenloft (mit Eberron habe ich mich noch nicht so intensiv befasst) sprudeln nur so von Perlen. Qualitativ vieles nah dran (teilweise mMn sogar in manchen Bereichen besser) als die WotC-Produkte. Da sind Leute am Werk, die "brennen" dafür. Und "Dragonlance" sah ich bisher sogar in der Vergangenheit als populärer an als "Ravenloft", bei "Greyhawk" gab es bis in die 3E eine weltweite gespielte Kampagne (Living Greyhawk). Die sind ja nicht alle verschwunden.
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Tangente zu Dragonlance: Perkins hat in einem Podcast gesagt, so ich mich richtig erinnere, dass die Tyranny of Dragons Abenteuer für sie so eine Art Dragonlance in spirit ist. Kann aber nicht beurteilen inwiefern das stimmt.
Grüße
Hasran
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Tangente zu Dragonlance: Perkins hat in einem Podcast gesagt, so ich mich richtig erinnere, dass die Tyranny of Dragons Abenteuer für sie so eine Art Dragonlance in spirit ist. Kann aber nicht beurteilen inwiefern das stimmt.
Grüße
Hasran
~;D...wenn die Bildpunktlanze das liest, spuckt der sein Getränk über den Monitor.
Ich bin nicht so 100 % drin in der Welt wie er, aber im Ernst: Nur, weil Drachen da eine zentrale Rolle spielen, ist es trotzdem zieeeeeemlich weit entfernt davon.
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Ich gehe davon aus, dass Wizards einen besseren Überblick über ihre potentiellen Käufer hat, als die Alt-Profis. Meine persönliche Schätzung wäre, dass die höchstens noch 10% des Absatzmarktes stellen und dabei noch höchst schwierige, weil anspruchsvolle Kunden sind (Siehe den Shitstorm um den Sword Coast Adventures Guide).
Ich rechne mit einem höheren Anteil, aber soweit ich weiß hat Wizards noch nie öffentlich konkrete Daten dazu bekannt gegeben. Einziger Anhaltspunkt war die Aussagen, dass, wenn ich mich korrekt erinnere, etwa die Hälfte der neuen Spieler über Streaming auf das Spiel gestoßen sind.
Die Frage ist doch: Welches? Ich hätte gesagt, Eberron war genau das, ebenso wie Strahd (Ravenloft), Yawning Portal (Abenteuerklassiker), Saltmarch (dito) und evtl. auch Mordenkaine's Tome ( (Ups, das waren ja schon fünf in fünf Jahren).
Die "Altspieler" sind kein geeinter Block. Die einen schreien nach Dark Sun, die anderen nach Spelljammer, der dritte will einfach mehr zu den Realms als nur die Schwertküste. Ich hätte zum Beispiel am liebsten Al-Qadim.
Und wenn dann nicht genau das kommt, auf das der jeweilige Altspieler wartet, heißt es, Wizards macht ja gar nichts. Stimmt einfach nicht.
Das halt ich wiederum für eine unzulässige Zuspitzung. Ich bezweifle, dass wir uns hier wirklich einigen können, weil die Bewertung der Situation zu unterschiedlich ist. Aber zumindest ein Versuch:
* was WotC bisher relativ kontinuierlich liefert sind Abenteueranthologie und Kampagnenbände - hier werden neue und alte Fans gleichermaßen bedient, wenn sie denn etwas mit Kaufabenteuern anfangen können
* was WotC nur eingeschränkt liefert, sind zusätzliche Spieleroptionen - das zentrale Buch in dieser Hinsicht ist Xanathar, aber das war es dann auch schon (in Volo's Guide gibt's noch ein paar Rassen)
* was WotC ebenfalls nur eingeschränkt liefert, Bände mit Settingfokus - hier lassen sich mit gutem Willen fünf Publikationen identifizieren: Sword Coast AG, GMG to Ravnica, Acq:Inc, Ebberon, Wildemount; von diesen beschäftigen sich nur zwei mit klassischen Settings, wobei das eine nur einen Bruchteil des Settings abdeckt und beim anderen diskutabel ist, wie klassisch das Setting wirklich ist (weil erst zur 3e eingeführt)
Sowohl Spieler auf der Suche nach zusätzlichen Optionen als auch Altspieler, die kein großes Interesse an Kaufabenteuern haben und lieber eigene Abenteuer in bekannten Welten spielen, dürfen m.E. also durchaus zurecht unzufrieden sein. Das gilt vor allem vor dem Hintergrund, dass alle, die zu 2e und 3e-Zeiten zum Spiel gestoßen sind, einen wesentlich höheren Produktausstoß, sowohl was Spieleroptionen als auch was Fluffbände angeht, gewohnt sind.
Und ja, natürlich gibt es da nochmal unterschiedliche Teilgruppen, aber der Eindruck, den ich bisher mitnehme, ist, dass sich auch ein Greyhawk-Fan bspw. über einen Dragonlance- oder Planescape-Band freuen würde, weil er eben genau die von Bildpunkt angesprochene Wertschätzung signalisiert ("hier, die 5e ist auch Deine Edition, alternder AD&D-Spieler") und man sich berechtigte Hoffnung machen könnte, dass das eigene Lieblingssetting auch irgendwann drankommt. Den meisten dürfte auch klar sein, dass dabei vermutlich Planescape- und Dark Sun-Fans vor den Freunden von Mystara und Birthright bedient werden.
Im Kern läuft es letztlich aber auch darauf raus, ob man damit zufrieden ist, dass WotC/Hasbro Gewinnmaximierung betreiben oder ob man erwartet, dass da eben doch noch ein bisschen Punk und Nerdtum drinsteckt.
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~;D...wenn die Bildpunktlanze das liest, spuckt der sein Getränk über den Monitor.
Ich bin nicht so 100 % drin in der Welt wie er, aber im Ernst: Nur, weil Drachen da eine zentrale Rolle spielen, ist es trotzdem zieeeeeemlich weit entfernt davon.
Er sogar gesagt " Its Dragonlance in Faerun" wenn ich mich richtig erinnere ;D
Keine Panik ich habe ein sehr entspannte Verbindung zu meinen Lieblinssettings und bin mir seiner Schwächen sehr wohl bewusst. Ich hab sogar ein paar Aufzeichnungen für "Alternate Ansalon" in der Schublade.. Jetzt muss nur jemand auf den DmGuild Knopf drücken ;)
PS das Problem mit ToD ist eher das es eher wie ein Skyrim Plagiat wirkt.
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Sowohl Spieler auf der Suche nach zusätzlichen Optionen als auch Altspieler, die kein großes Interesse an Kaufabenteuern haben und lieber eigene Abenteuer in bekannten Welten spielen, dürfen m.E. also durchaus zurecht unzufrieden sein.
Und: Ein weiterer Faktor ist, dass sie die Informationen, die sie für eigene Abenteuer gebrauchen könnten, eben auch nur in den Abenteuern finden. Wenn ich eien Stadtbeschreibung von Waterdeep 5E bräuchte, muss ich Dragon Heist kaufen. Wenn ich etwas über den Norden erfahren möchte oder über die Kraken Society--> Storm King´s Thunder.
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Er sogar gesagt " Its Dragonlance in Faerun" wenn ich mich richtig erinnere ;D
Keine Panik ich habe ein sehr entspannte Verbindung zu meinen Lieblinssettings und bin mir seiner Schwächen sehr wohl bewusst. Ich hab sogar ein paar Aufzeichnungen für "Alternate Ansalon" in der Schublade.. Jetzt muss nur jemand auf den DmGuild Knopf drücken ;)
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Es geht nicht um die Schwächen. Ich meine, es hat nur eine Entscheidung von seitens Bioware/Black Isle gefehlt und meine Rubrik hier würde "Playing on Ansalon" heißen. ;)
Die Aussage ist trotzdem...gewagt.
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Ob Ansalon oder Abeir-Toril - Hauptsache Dragonlance - Frei nach Andreas Möller
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* was WotC nur eingeschränkt liefert, sind zusätzliche Spieleroptionen - das zentrale Buch in dieser Hinsicht ist Xanathar, aber das war es dann auch schon (in Volo's Guide gibt's noch ein paar Rassen)
Ich würde sagen, Wizard liefert haufenweise Spieleroptionen (noch dazu gratis), jagt sie durch ein umfangreiches Playtesting und finalisiert und monetarisiert sie erst dann. Denn genau das ist Unearthed Arcana und ich finde das eine deutlich gewissenhaftere Herangehensweise als einfach Massen von potentiell unausgegorenen Optionen auf den Markt zu werden.
Ich rechne btw. damit, dass wir spätestens 2021, evtl. sogar noch 2020 einen zweiten Xanathar-Band mit den feingeschliffenen Class Feature Variants und den Rassen und Subklassen der vergangenen Monate bekommen (Avariel, Grugach, Sea Elf, Shadar-kai, Psychics Warrior, Soulknife, Barbarian Wild Soul und Beast, Monk Way of the Astral Self und Way of Mercy, Bard College of Eloquence, Paladin Oath of Heroism und Oath of the Watchers, Cleric Twilight Domain, Druid Wildfire, Wizard Onomancy, Fighter Rune Knight, Ranger Swarmkeeper, Rogue Revived, Sourcerer Giant Soul und Aberrant Mind, Warlock Lurker in the Deep und Noble Genie)
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Ob Ansalon oder Abeir-Toril - Hauptsache Dragonlance - Frei nach Andreas Möller
War meine zweites komplettes Setting. :)
Und ich würde mich wirklich freuen, wenn da irgendwas kommt. Ach ja, Romane zu irgendwas wären auch noch toll.
Btw.:
Der Fairness halber sollte man einige D&D-Produkte von WotC nicht vergessen, auch wenn sie uns nicht betreffen: Die Bücher für Kinder/Heranwachsende.
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Da warte ich auf das Erscheinen der deutschen Übersetzungen und dann wird mein Neffe beglückt. :d
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Da warte ich auf das Erscheinen der deutschen Übersetzungen und dann wird mein Neffe beglückt. :d
Soll da was kommen?
Ich meine, ich gebe ja gerne doppelt Geld aus. ^-^ ^-^
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Im Februar meine ich. Hier (https://ulisses-spiele.de/monster-r-junge-abenteure/) steht 27.02..
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Im Februar meine ich. Hier (https://ulisses-spiele.de/monster-r-junge-abenteure/) steht 27.02..
:d
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[...] und jetzt sind die Storylines, die massiv beworben und unterfüttert werden, wohl einer der USP des RPG "D&D".
Vor allem ist die Strategie vom hauseigenen Magic: the Gathering geklaut.
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Vor allem ist die Strategie vom hauseigenen Magic: the Gathering geklaut.
Paizo hat es mit den AP auch schon so gemacht. Mit Magic: The Gathering kenne ich mich nicht aus.
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Verstehe deine Argumentation nicht ganz. Was ich sagen möchte: Wizards will, dass alle, oder maximal viele, D&D 5E-Spieler+Käufer einen Grund haben die jüngste Publikation zu kaufen. Je weiter sich die einzelnen Publikationen in puncto Kompatibilität voneinander entfernen, desto kleiner wird diese Schnittmenge.
Kann ich das eine Ravenloft Produkt mit den Quellenbüchern nutzen? Ja
Kann ich das etwaige eine Dragonlance Produkt mit den Quellenbüchern nutzen? Ja
Kann ich das etwaige eine Greyhawk Produkt mit den Quellenbüchern nutzen? Ja
Kann ich das eine Ebberon Produkt mit den Quellenbüchern nutzen? Ja
Kann ich das etwaige eine Planescape Produkt mit den Quellenbüchern nutzen? Ja
Kann ich das eine Critical Role mit den Quellenbüchern nutzen? Ja
So besonders sind jetzt die einzelnen Settings nicht, das die Quellenbücher komplett unkompatibel wären, dann könnten sie sich auch die Referezen auf die Settings sparen.
Nur Dark Sun bildet ne Ausnahme.
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Weil ich gerade aufgrund von Schlaflosigkeit nicht viel zu tun habe, mal bei der DMsGuild gestöbert:
Bei den "Mithral Sellers*" finden sich einige Ravenloft-Produkte und, für mich etwas überraschend, auch Al-Qadim-Sachen. Überraschend deshalb, weil ich a) damit nicht gerechnet habe und b) mir nicht bewusst war, dass WotC es zulässt bzw. es wohl den Forgotten Realms zurechnet.
Das "Planescape Setting 2E" ist ein "Platinum-Seller".
Das Interesse scheint also durchaus vorhanden zu sein.
*Die DMsGuild vergibt "Metal Token" für hohe Verkaufszahlen. Mithral und Platinum sind die zweit- bzw. dreitthöchste Kategorie.
Edit:
Natürlich ist keines der Produkte PWYW. ;)
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Aber wieviele sind das ?
Hier: https://worldbuilderblog.wordpress.com/2017/03/30/an-update-on-dms-guild-sales/ gibt es ein ein paar Zahlen.
Platin fängt bei 1050 Verkäufen an. Mthril ist dann vermutlich etwa 2000 - 4000. Ich denke WotC erwartet deutlich höhere Verkaufszahlen von den Sachen die sie rausbringen.
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Aber wieviele sind das ?
Hier: https://worldbuilderblog.wordpress.com/2017/03/30/an-update-on-dms-guild-sales/ gibt es ein ein paar Zahlen.
Platin fängt bei 1050 Verkäufen an. Mthril ist dann vermutlich etwa 2000 - 4000. Ich denke WotC erwartet deutlich höhere Verkaufszahlen von den Sachen die sie rausbringen.
Nachdem der Kauf von TSR und die 3e Entwicklung wohl schon längst abgeschrieben ist, sind Verkäufe der PDF Backlist von 1 bis 4e für WotC wohl in der Summe sehr gewinnbringen. U in der DM Guild brauchen sie auch nur die Royalities einstreichen. U DM Guild ist eben nur einer von vielen Kanälen in dem die Marke DnD zu Geld gemacht wird.
PS u wenn dann jetzt jeder Critter zum CR Settingcauf der DM Guild mitmachen u kaufen kann..wie gesagt WotC braucht da nur die Hand aufhalten, den Content machen die Fans...
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Klar. Mir ging es nur um die Frage: wie viel Interesse (was ja mit den Verkäufen zusammenhängt) ist ein Mithril best seller wirklich, bzw.: ist das genug um ein 5E Buch aufzulegen ?
Ich schätze dass WotC mit 100.000 Verkäufen pro Buch rechnet.
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Klar. Mir ging es nur um die Frage: wie viel Interesse (was ja mit den Verkäufen zusammenhängt) ist ein Mithril best seller wirklich, bzw.: ist das genug um ein 5E Buch aufzulegen ?
Ich schätze dass WotC mit 100.000 Verkäufen pro Buch rechnet.
Es ist immer mehr, als sie jetzt machen. ;D
Anders am Beispiel Planescape:
Momentan machen sie Geld mit ihren alten pdfs (POD lasse ich mal raus, da keine Ahnung, wie da die Beteiligung aussieht). Mit dem Erscheinen eines Buches und dem gleichzeitigen Öffnen der DMsGuild für Fan-Content für Planescape, wird ja auf jeden Fall mehr verkauft als es jetzt wird.
Oder glaubst Du, dass z. B. ein Planescape-Buch so signifikant weniger verkauft wird, dass selbst die Zusatzeinnahmen durch die DMsGuild dies nicht mehr ausgleich können?
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Klar. Mir ging es nur um die Frage: wie viel Interesse (was ja mit den Verkäufen zusammenhängt) ist ein Mithril best seller wirklich, bzw.: ist das genug um ein 5E Buch aufzulegen ?
Ich schätze dass WotC mit 100.000 Verkäufen pro Buch rechnet.
Ich würde Settingbände ähnlich hoch wie ABs hängen was das Verkaufsvolumen betrifft. Also niedriger wie allg. Quellenbände
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Kann ich das eine Ravenloft Produkt mit den Quellenbüchern nutzen? Ja
Kann ich das etwaige eine Dragonlance Produkt mit den Quellenbüchern nutzen? Ja
Kann ich das etwaige eine Greyhawk Produkt mit den Quellenbüchern nutzen? Ja
Kann ich das eine Ebberon Produkt mit den Quellenbüchern nutzen? Ja
Kann ich das etwaige eine Planescape Produkt mit den Quellenbüchern nutzen? Ja
Kann ich das eine Critical Role mit den Quellenbüchern nutzen? Ja
So besonders sind jetzt die einzelnen Settings nicht, das die Quellenbücher komplett unkompatibel wären, dann könnten sie sich auch die Referezen auf die Settings sparen.
Nur Dark Sun bildet ne Ausnahme.
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Na das ist ja sowieso klar. Das ist doch aber auch überhaupt nicht das was ich meine.
Die CRBs sind quasi das System. Ja, die verkaufen sich weiterhin ganz ordentlich, aber das Geschäft ist im Idealfall für Wizards ein fortlaufendes. Die CRBs haben irgendwann alle Spieler+Käufer. Man will natürlich auch alle weiteren Titel an so viele wie möglich verkaufen. Klar oder? Will ich die CRBs verkaufen, muss ich in erster Linie versuchen neue Spieler(+Käufer) zu gewinnen.
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Ich bin ja der Meinung WotC sollte so etwas wie einen "The Spelljammer's Guide to the Multiverse" Band veröffentlichen.
Dieser beinhalte dann allen Crunch zu den alten noch nicht neu aufgelegten Settings:
* Subclasses basierend auf den settingspezifischen Klassen
* Rassen (neue und Settingspezifische Varianten)
* die settingspezifischen Spells
* die settingspezifischen Monster
* besondere settingspezifische Magic Items
Der ganze Fluffkram kann dann für interessetirte Gruppen zunächst aus den alten Publikationen genommern werden (bis dann ggf eine überarbeitet neue Version kommt) und man hätte ein (oder wegen des Umfanges ggf zwei) Bücher die alles crunchrelvante beinhalten und dann auch für Leute Interessant wären die an den Settings selbst kein Interesse hätten.
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Na das ist ja sowieso klar. Das ist doch aber auch überhaupt nicht das was ich meine.
Die CRBs sind quasi das System. Ja, die verkaufen sich weiterhin ganz ordentlich, aber das Geschäft ist im Idealfall für Wizards ein fortlaufendes. Die CRBs haben irgendwann alle Spieler+Käufer. Man will natürlich auch alle weiteren Titel an so viele wie möglich verkaufen. Klar oder? Will ich die CRBs verkaufen, muss ich in erster Linie versuchen neue Spieler(+Käufer) zu gewinnen.
Was sind CRBs?
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Was sind CRBs?
Ich tippe auf Core Rule Books.
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:d Ist auch mein Tipp.
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Ich tippe auf Core Rule Books.
Omei …da legst di nieder ....
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Es ist für WotC & Hasbro relativ schwer einschätzbar, wie gut sich angestaubte Setting Marke Krynn, Greyhawk, Spelljammer heute verkaufen werden. Es gab dazu in den letzten Jahren wenig bis keinen Support und die Kids kennen es höchstwahrscheinlich nur aus Erzählungen der lokalen Grognards.
Warum also den Kram noch einmal neu auflegen? Ich halte den eingeschlagenen Weg mit Ravnica, AcqInc. und jetzt Crititcal Role für deutlich sinniger, denn so sind halbwegs gute Absatzzahlen erwartbar und die Marke D&D bleibt im Gespräch.
Darüber kann sich natürlich jeder gerne aufregen, aber großartig ändern wird sich dadurch tendenziell nichts. ;D
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Es ist für WotC & Hasbro relativ schwer einschätzbar, wie gut sich angestaubte Setting Marke Krynn, Greyhawk, Spelljammer heute verkaufen werden. Es gab dazu in den letzten Jahren wenig bis keinen Support und die Kids kennen es höchstwahrscheinlich nur aus Erzählungen der lokalen Grognards.
Warum also den Kram noch einmal neu auflegen? Ich halte den eingeschlagenen Weg mit Ravnica, AcqInc. und jetzt Crititcal Role für deutlich sinniger, denn so sind halbwegs gute Absatzzahlen erwartbar und die Marke D&D bleibt im Gespräch.
Darüber kann sich natürlich jeder gerne aufregen, aber großartig ändern wird sich dadurch tendenziell nichts. ;D
Eine Einschätzung sind Verkäufe alter Regelwerke per pdf auf DMsGuild. Ihre eigenen eingeholten Feedbacks kommen noch dazu.
Nach der Argumentation hätte "Curse of Strahd" nie kommen dürfen. "Ravenloft" fällt in die selbe Kategorie wie die oben genannten. "Eberron" ist auch schon über 15 Jahre alt, da wird auch kein "Kid" schon D&D gespielt haben. Der 4E Support war nicht sonderlich groß, aber wenn man den mit heranziehen will, dann müsste ja auch Dark Sun im Rennen sein.
"Halbwegs gute Absatzzahlen"...hier wandeln wir aber von einem Extrem ins andere, oder? :D
Niemand verkauft im Ansatz so viele Bücher (ich zähle DnDBeyond mal dazu) wie WotC. Nicht_mal_im_Ansatz. "World Greatest RPG"...rein umsatztechnisch sind sie es mit sehr großer Sicherheit, die "halbwegs guten Zahlen" würde ich genau für die erwähnten Settings mindestens erwarten.
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Es ist für WotC & Hasbro relativ schwer einschätzbar, wie gut sich angestaubte Setting Marke Krynn, Greyhawk, Spelljammer heute verkaufen werden.
Ich meine mindestens die letzte Jahresumfrage von ihnen hatte Fragen, die das versuchen zu ergründen. Es gibt also für die Fans alter Settings eine recht gut Möglichkeit Gehör zu finden. Selection bias inklusive, aber besser als gar nichts.
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Ich meine mindestens die letzte Jahresumfrage von ihnen hatte Fragen, die das versuchen zu ergründen. Es gibt also für die Fans alter Settings eine recht gut Möglichkeit Gehör zu finden. Selection bias inklusive, aber besser als gar nichts.
Zümindest aufgrund der ganzen Referenzen in den GRWs auf Altsetting insb Drachenlanze aber auch Konversionskapitel bei den frühen Abenteuern für andere Settings war zumindest 2015 wohl die Wiederauflage mancher Settings in 5e angedacht. Aber auch gibts Moden. Krynn noch prominent in MToF, in GoS durch Mystara(!) ersetzt.
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Zümindest aufgrund der ganzen Referenzen in den GRWs auf Altsetting insb Drachenlanze aber auch Konversionskapitel bei den frühen Abenteuern für andere Settings war zumindest 2015 wohl die Wiederauflage mancher Settings in 5e angedacht. Aber auch gibts Moden. Krynn noch prominent in MToF, in GoS durch Mystara(!) ersetzt.
GRWs? ~;D
Ja, CRBs = GRWs (siehe weiter oben).
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Ich poste hier mal eine gewagte Theorie: WotC veröffentlicht nur geupdates Settingmaterial (!) für D&D das halbwegs von Magic als TieIn Werbung bekommt. Ravnica Band, Ravenloft -> Innistrad, Eberron -> Kaladesh (allerdings auch große Fanbase der Spieler), Tomb of Annihilation -> Ixalan. Dazwischen dann auch die anderen Abenteuerbände wie Saltmarsh, aber wenn man Magic spielt und im Laden dann vom gleichen Verlag dann die Bücher zu D&D siegt mit ansprechenden Covern und ähnlichen Motiven wie auf den Karten ist man schon angefixt da mal reinzuschauen.
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Von der Optik her stimmt das auch.
Aktuell kommt ein neuer Theros Block = pseudo-griechische Welt mit Unterwelt etc.
Ich kenne die Critical Role Welt jetzt gar nicht und kann nicht beurteilen, ob das in diese Richtung geht.
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Rein finanziell haben sie alles richtig gemacht mit dem neuen Buch. Greg Tito sagt auf Twitch (https://www.twitch.tv/dnd/clip/FuriousSteamySharkCoolStoryBob), dass es die meisten Vorbestellungen der 5e Epoche seit den CRBs (:)) habe.
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Alles Andere hätte mich auch überrascht - Critical Role Fans sind sehr ... leidenschaftlich. Ich denke, die meisten kaufen einfach alles, was irgendwie mit der Serie zu tun hat.
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"Halbwegs gute Absatzzahlen"...hier wandeln wir aber von einem Extrem ins andere, oder? :D
Niemand verkauft im Ansatz so viele Bücher (ich zähle DnDBeyond mal dazu) wie WotC. Nicht_mal_im_Ansatz. "World Greatest RPG"...rein umsatztechnisch sind sie es mit sehr großer Sicherheit, die "halbwegs guten Zahlen" würde ich genau für die erwähnten Settings mindestens erwarten.
Ja und? Es ging mir um "halbwegs gut" im Wotc/Hasbro-Kontext. Für die muss sich ein Release lohnen und welche Verkaufszahl das lohnenswert macht, wissen nur sie. Da ist es unerheblich, ob SaWo X oder Y Einheiten verkauft oder Pathfinder 2E Z Einheiten. WotC/Hasbro werden interne Zielmarken haben und die müssen erreicht werden. Das dürfte mit den angestaubten Grognard-Settings nicht möglich sein. Ich spreche hier von Settingbänden wie Ravnica und dem neuen CR-Band und nicht den AB-Bänden.
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Ja und? Es ging mir um "halbwegs gut" im Wotc/Hasbro-Kontext. Für die muss sich ein Release lohnen und welche Verkaufszahl das lohnenswert macht, wissen nur sie. Da ist es unerheblich, ob SaWo X oder Y Einheiten verkauft oder Pathfinder 2E Z Einheiten. WotC/Hasbro werden interne Zielmarken haben und die müssen erreicht werden. Das dürfte mit den angestaubten Grognard-Settings nicht möglich sein. Ich spreche hier von Settingbänden wie Ravnica und dem neuen CR-Band und nicht den AB-Bänden.
Als angestaubter Grognard gehe ich davon aus, dass sich solche Settings wie DL u GH ähnlich gut verkaufen wie ABs die ja eigentlich nur für SL sind u nicht für Spieler. Dark Sun bestimmt mehr
Aber warum hätte sich WotC überhaupt die Mühee gemacht die Settings in den GRW zu erwähnen, wenn sie ad acta gelegt werden.
Von der Fanbasis wird ja eigentlich insb ne Freischaltung in der DM Gilde gefordert u das kostet Wotc nüscht u bringt Royalities.
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FR ist deutlich älter und angestaubter als Planescape z.B. Alter scheint also kein guter Indikator.
Grüße
Hasran
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https://www.enworld.org/threads/wildemount-most-pre-orders-since-d-d-core-rulebooks.669812/
So ein Headline wird ein altes Setting nicht bringen. Das Spiel zieht eine neue Generation ran. Eine Generation die mit den alten Sachen nichts anfangen wird.
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https://www.enworld.org/threads/wildemount-most-pre-orders-since-d-d-core-rulebooks.669812/
So ein Headline wird ein altes Setting nicht bringen. Das Spiel zieht eine neue Generation ran. Eine Generation die mit den alten Sachen nichts anfangen wird.
Gut aber das hindert uns nicht alte Sachen zu spielen? Wie gesagt eine off. Plattform die jeder kennt (DM Guild) um Ideen auszutauschen wäre cool und kostet WotC nicht viel /nüscht.
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Gut aber das hindert uns nicht alte Sachen zu spielen? Wie gesagt eine off. Plattform die jeder kennt (DM Guild) um Ideen auszutauschen wäre cool und kostet WotC nicht viel /nüscht.
Stimmt aber Wotc wird wohl selber da nicht tun
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Stimmt aber Wotc wird wohl selber da nicht tun
Ich gehe davon aus, dass eine solche Freischaltung passieren wird.
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Gut aber das hindert uns nicht alte Sachen zu spielen? Wie gesagt eine off. Plattform die jeder kennt (DM Guild) um Ideen auszutauschen wäre cool und kostet WotC nicht viel /nüscht.
Ja, nichts hindert daran.
Nein, es kostet Wizards schon was, und zwar Käufer ihrer Produkte die eine anderes, zb neues Setting unterstützen.
Aber ja, Wizards tut es dennoch. Aber nur langsam. Stück für Stück. Ravenloft... Eberron... usw.
Und obwohl ich es fantastisch fände wenn alle Settings (alt und neu) auf der DMsGuild offen wären und von Fans, Semipros und Adepten bedient werden würden, empfinde ich die Vorgehensweise von Wizards nach den Systembloats von 2E, 3E und PF als echte Wohltat. (4E habe ich nicht gezockt.)
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Ich gehe davon aus, dass eine solche Freischaltung passieren wird.
Hoffe und glaube ich auch, aber wie weiter oben erwähnt bitte nicht so schnell.
EDIT: Ich finde die Frequenz von offiziellen Hardbacks echt ganz gut. Da sind dann gerne auch 1-2 pro Jahr dabei, die ich nicht haben muss und kann dafür andernorts (looking at you Koboldpress) wildern.
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Hier die internationale Verlängerung des Threads um 38 Seiten ;D
https://www.enworld.org/threads/am-i-no-longer-wotcs-target-audience.669756/
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Die ersten 20 habe ich, glaube ich, noch mitgelesen ;)
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Und hier Teil 2 des eingangs verlinkten Artikels:
Why Dark Sun Was 4E’s Most Successful Setting (Part 2) (http://alphastream.org/index.php/2020/01/24/why-dark-sun-was-4es-most-successful-setting-part-2/)
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Und hier Teil 2 des eingangs verlinkten Artikels:
Why Dark Sun Was 4E’s Most Successful Setting (Part 2) (http://alphastream.org/index.php/2020/01/24/why-dark-sun-was-4es-most-successful-setting-part-2/)
Der ist übrigens wirklich lesenswert. Ich stimme nicht allen Schlussfolgerungen zu (nach meinen Kommentaren hier vermutlich wenig überraschend), aber die Analyse des 4E Dark Sun-Releases war durchaus interessant und zumindest für mich auch ein Stück weit neu (4e habe ich nicht aktiv verfolgt).
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Ja, nichts hindert daran.
Nein, es kostet Wizards schon was, und zwar Käufer ihrer Produkte die eine anderes, zb neues Setting unterstützen.
Aber ja, Wizards tut es dennoch. Aber nur langsam. Stück für Stück. Ravenloft... Eberron... usw.
Und obwohl ich es fantastisch fände wenn alle Settings (alt und neu) auf der DMsGuild offen wären und von Fans, Semipros und Adepten bedient werden würden, empfinde ich die Vorgehensweise von Wizards nach den Systembloats von 2E, 3E und PF als echte Wohltat. (4E habe ich nicht gezockt.)
Ich würde Dir widersprechen wollen.Leute die über CR nach DnD gekommen sind werden ggf bei dem Mercer Setting bleiben wahrscheinlich wird es zu den neuen Vergessenen Reichen der 2020 Jahre ;-) Aber es geht ja darum jetzt die Altfälle - also uns - zu kommerzialisieren. Ich hab schon vorher kein Ravnica o Acq Inc gekauft das würde ein DL Settingbuch nicht ändern. Die Quellenbücher kauft man oft eh. Außerdem ist es auch ne Genrefrage. Das Wildemount buch kaufe ich weil Fantasy, ein off. DnD Steampunkbuch würde ich zb ncht nicht kaufen
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Ich hoffe ja immer noch auf einen kompletten FR Campaign Guide, auch wenn der wohl nie für die 5e kommen wird.
Mir wird einfach zu wenig auf den Rest von Faerun eingegangen.
Wildemount werde ich mir sicherlich kaufen und auch reinschauen. Die Frage ist nur, ob ich dort auch was leiten würde.
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Wahrscheinlich sind die althergebrachten Settings auch nicht fantastisch genug für die neue Spieler*innengeneration. In einem anlaufenden Dark Sun Actual Play gibt es einen SC mit Turtel als Rasse, jemand anders will in einem ähnlichen Projekt Dragonlance mit Genasi und Tabaxis fluten...
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Wahrscheinlich sind die althergebrachten Settings auch nicht fantastisch genug für die neue Spieler*innengeneration. In einem anlaufenden Dark Sun Actual Play gibt es einen SC mit Turtel als Rasse, jemand anders will in einem ähnlichen Projekt Dragonlance mit Genasi und Tabaxis fluten...
Hallo?
Einfach mal die vorhanden Sachen schmackhaft machen! ~;D
Dragonlance: Gully Dwaves und Kender! Thanoi und Minotaurs!
Dark Sun: Thri-Kreen
Planescape: Modrons! Ach, da kannste alles reinpacken!
Nur bei Greyhawk sieht es ein wenig mau aus... :think:
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Nur bei Greyhawk sieht es ein wenig mau aus... :think:
Greyhawk scheint noch eine Fangemeinde in Amerika zu haben, den es immer noch fantastisch genug ist. War auch ziemlich erstaunt. Hätte es mir auch als "neues" Setting gewünscht, denn die anderen sind ziemlich ausgespielt. Hier sind immer noch einige weiße Flecken...
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Mike Mearls hat mal ein paar echt spannende Sachen zu Greyhawk gesagt! (https://www.enworld.org/threads/mike-mearls-talks-greyhawk-in-lore-you-should-know.656841/)
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Mike Mearls hat mal ein paar echt spannende Sachen zu Greyhawk gesagt! (https://www.enworld.org/threads/mike-mearls-talks-greyhawk-in-lore-you-should-know.656841/)
Leider ein Jahr alt...
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Ja, aber es kam doch auch Ghosts of Saltmarsh raus...