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Pen & Paper - Spielsysteme => Weitere Pen & Paper Systeme => Thema gestartet von: Boba Fett am 24.05.2004 | 08:28
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Hallo!
Ich plane mal wieder, und überlege, nach meiner jetzigen Fading Suns Kampagne das HdR Rollenspiel von Pegasus anzubieten. Hat jemand schon damit Erfahrungen gemacht?
Das Setting ist ja hinglänglich bekannt, daher geht es mir hauptsächlich um das System.
Ich spiele lieber cineastisch, dramatisch als realistisch oder gameistisch.
Über Erfahrungen / Meinungen wäre ich dankbar.
Gruß
Boba Fett
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ich sach mal, es ist durchaus cinematischer als es MERS war...
es gibt 'Mutpunkte' die man einsetzen (und wieder zurückerhalten kann), mit Hilfe derer man den Ausgang einer Aktion beeinflussen kann.
die Chars halten auch recht viel aus und ihre 'Spezial-Fähigkeiten' ermöglichen schon so einiges.
Aber ich habs nur 3-4mal gespielt, also bin ich nicht so 100% sicher, wie cinematisch es denn jetzt ist.
auf jeden Fall sind die Charaktere Helden und das merkt man auch.
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Ich leite es jetzt seit ungefähr einem Jahr. Meine Erfahrung war bisher, dass es ein stark heldenorientiertes System ist. Die Charaktere sollen epische Kampagnen durchspielen. Dementsprechend ist das Regelwerk sehr einfach aufgebaut und lässt dem SL viele Freiheiten.
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Dem kann ich auch nur zustimmen. Für epische Kampagnen ist es das beste System, welches ich bisher gespielt habe. Man kann damit zwar auch im kleinen Rahmen spielen, aber schon allein die Werte sind dafür angelegt, große Taten zu vollbringen. Der ZW eines Orks ist bspw. so gering, dass ihn ein Kämpfer der 1.Stufe immer treffen kann (unter nicht-Beachtung von etwaigen Aufschlägen durch Terrain, Wetter etc.).
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Sagt mal Leute, spielt es außer mir denn hier irgendjemand überhaupt?
Was sagt ihr zu den neuesten Entwicklungen? Der amerikanische Verlag Decipher hatte ewig nichts rausgebracht und das System galt für viele schon für tot. Der deutsche Verlag Pegasus hatte daraufhin entschieden die Hdr Sachen billig zu verkaufen, um die Sachen noch loszuwerden. Nun plant Decipher aber doch wenigstens die bereits geschriebenen Quellenbücher rauszubringen. Als nächstes steht meines Wissen ein Helms Klamm Quellenbuch an.
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Decipher hat ja auch sein Star Trek-Rollenspiel quasi eingestellt. Scheinbar machen sich die meisten Verlage was den Absatz angeht einfach zu viele Hoffnungen.
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Decipher hat ja auch sein Star Trek-Rollenspiel quasi eingestellt. Scheinbar machen sich die meisten Verlage was den Absatz angeht einfach zu viele Hoffnungen.
Dabei sollte es Decipher eigentlich mittlerweile kapiert haben. Die hatten ja auch schon Dune in den Sand gesetzt. :(
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Dabei sollte es Decipher eigentlich mittlerweile kapiert haben. Die hatten ja auch schon Dune in den Sand gesetzt. :(
Habe ich da etwas verpasst ??? Das einzige Dune-Rollenspiel, von dem ich weiss, kam von Last Unicorn Games und ist irgendwie bei der Übernahme durch WotC eingegangen.
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Ich glaube Knörzbot hat LUG und Decipher da mal eben verwechselt.
Ganz nebenbei bemerkt: Das Dune wurde von LUG nicht "in den Sand gesetzt", sondern LUG wurde von WotC gekauft.
Darauf hin haben die Rechtebesitzer von ST und von Dune die Rechte für die Spielevergabe entzogen, weil sie kein Dune d20 und auch kein ST d20 wollten. (das war die ursprüngliche Absicht von WotC)
Star Trek ging an Decipher und bei Dune wurden die Rechte nicht wieder vergeben.
LUG kann man da kaum die Schuld geben, höchstens dem WotC Empire. ;)
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Das Dune RPG gabs in einer sehr kleinen Auflage. Leider wurde nach dieser Vorab-Version nichts mehr gedruckt. :'(
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Ich glaube Knörzbot hat LUG und Decipher da mal eben verwechselt.
LUG kann man da kaum die Schuld geben, höchstens dem WotC Empire. ;)
Stimmt, habe ich. War irgendwie nicht das erste Mal, dass ich die beiden verwechsle. :-[
Sicher wurde LUG gekauft. Aber dazu gehören immer 2. Der der kauft und der der sich kaufen lässt. ;)
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Dann kann man höchstens die Besitzer von LUG dafür verurteilen,
dass sie Geld verdienen wollten... ;)
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Solche fiesen Kapitalisten gehören ausgebuht! |:((
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Tja, auch Rollenspiele gehören in die Sparte Unterhaltungsmedien. Und die Verlage möchten halt auch Gewinn machen. Sind ja schließlich keine Altruisten.
Aber egal, zurück zu dem HdR RPG von Decipher.
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Äh...ja, schön so viel über das Star Trek und Dune Rollenspiel in einem Hdr Eintrag zu lesen ???
Zum Thema: Verlage möchten Gewinn machen: Grad beim Hdr Rollenspiel waren die Verkaufschancen echt gut. Nur hat Decipher allein durch ihre Informationspolitik viele Fans vergrault. Ich hatte immer den Eindruck, dass Decipher seine Kunden nicht wirklich ernst nimmt und nicht mit der Sprache rausrückt, was den nun Sache ist. Und das ist aus meiner Sicht einfach blöd, da man die Fans verärgert und potenzielle Neukunden vergrault.
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zudem war das HdR-Rollenspiel auch nicht wirklich billig...klar das Layout war klasse, aber ich denke viele hat auch der Preis abgeschreckt.
Mir hat das Spiel zwar auch sehr gefallen, aber um die 30 Euro (wenn ich mich da richtig erinnere) fürs Grundregelwerk war vielleicht vielen einfach zu teuer.
aber die Magie war schön HdR-mässig, ebenso viele der 'Spezial'-Talente (den genauen Begriff weiss ich nicht mehr..Hammerhand eben ;) )
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Wobei 30 Euro eigentlich noch ein Recht normaler Preis sind...
Wieviel konnte man denn allein mit dem Grundregelwerk anfangen und wieviele Supplements kamen relativ zeitnah mit raus?
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Um genau zu sein, es waren 40 Euro, die man für das Grundregelwerk hinlegen musste. Das fand ich am Anfang auch viel. Nur bezahlt man heutzutage für fast jedes Regelwerk um die 40 Euro. Die Layouts werden immer aufwendiger und die Leute zahlens ja anscheinend.
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Wieviel konnte man denn allein mit dem Grundregelwerk anfangen und wieviele Supplements kamen relativ zeitnah mit raus?
Mit dem Grundregelwerk kann man durchaus spielen.
Weiterhin erschienen sind: "Fell Beasts and Wondrous Magic" (Kreaturen und Magie/magische Gegenstände), "Moria" (eine Box mit der Beschreibung von Khazad Dûm und einer Abhandlung über die Zwerge) und die beiden Quellenbücher "The Fellowship of the Ring" und "The Two Towers" zu den Filmen/Büchern.
Geplant ist ein "Helm's Deep" Quellenbuch. Außerdem gabs noch zwei "Adventure Games" als Einführung ins Spiel, die aber für Rollenspieler eher weniger interessant sind.
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Das Moriaquellenbuch kann ich echt empfehlen. Sehr stimmungsvoll und man erhält endlich mal einen Einblick in die unetrschiedlichen Zwergenstämme und deren Unterschiede.
Fell Beasts and Wondrous Magic kann ich eingeschränkt empfehlen. Es ist meiner Meinung nach zu knapp ausgefallen. Aber die Zeichnungen sind ok (es werden endlich mal nciht nur Filmbilder gezeigt).
"The Fellowship of the Ring" und "The Two Towers" können sich die Leute kaufen, die einen kurzen Handlungsüberblick des Hernn der Ringe haben wollten. Zusätzlich werden die Handlungsorte kurz beschrieben. Und natürlich erfährt der Leser alles über die Personen (wieviele Aufstiege hat Genadalf doch gleich?)
Es sollten ursprünglich auch Quellenbücher zu Berufungen erscheinen. Ein Magier und Gelehrten und Krieger und Barabaren Band war fest in Planung. Aber was daraus jetzt wird???
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Das Moriaquellenbuch kann ich echt empfehlen. Sehr stimmungsvoll und man erhält endlich mal einen Einblick in die unetrschiedlichen Zwergenstämme und deren Unterschiede.
Allerdings ist der Khazad Dûm Band für meinen Geschmack zu sehr "Dungeon" mit durchnummerierten Räumen und Fallen.
"The Fellowship of the Ring" und "The Two Towers" können sich die Leute kaufen, die einen kurzen Handlungsüberblick des Hernn der Ringe haben wollten. Zusätzlich werden die Handlungsorte kurz beschrieben. Und natürlich erfährt der Leser alles über die Personen (wieviele Aufstiege hat Genadalf doch gleich?)
Ein kleines Problem des Spiels ist, das es auf Konsumenten abzielte, die über die Filme zum Rollenspiel kommen sollten, daher sind manche Sachen für Kenner der Materie nicht ganz so interessant.
Aber die Zeichnungen, Pläne und Fotos sind recht hübsch und nützlich, und wo die deutschen Ausgaben der Bücher im Moment für 9,95 Euro verramscht werden ...
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Um genau zu sein, es waren 40 Euro, die man für das Grundregelwerk hinlegen musste. Das fand ich am Anfang auch viel. Nur bezahlt man heutzutage für fast jedes Regelwerk um die 40 Euro. Die Layouts werden immer aufwendiger und die Leute zahlens ja anscheinend.
Ich fand das damals wie heute eigentlich nicht übermäßig teuer. Versuche mal ein RPG zu finden, das über eine Film- oder Buchlizenez verfügt und billiger ist.
Generell fand ich es aber gut, dass versucht wurde durch den Film ein neues HdR-RPG zu etablieren. Mir hat MERS nicht so zugesagt und die Chance war da Leute, die vom Film begeistert sind, für das Hobby Rollenspiel zu gewinnen. Hat allerdings wohl nicht wirklich funktioniert. :-\
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Hab grad bei http://herr-der-ringe-film.de gelesen, dass das Megapack bei Pegasus bereits ausverkauft ist. Da hat die Filmseite wohl eine wahnsinns Resonanz ausgelöst.
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Da das GRW im Moment nurr 9,95 kostet, habe ich mir überlegt das zu kaufen.
Völig überzeugt bin ich noch nicht ,denn wie sehn denn so AB's, Kampagnen mit dem Hintergrund aus. Ich kann mir sowas auf Mittelerde kaum vorstellen, weil irgendwie schon so viel passiert ist und jedes AB so reingequetscht aussieht.
Oder hab ich da jetzt völlig falsche Vorstellungen ...?
Das System hört sich zumindestens ganz interresant an und bei 9,95 kann man ja nicht so viel falsch machen. Sind die Regeln denn an Mittelerde gebunden oder eventuell auch für andere Settings zu gebrauchen?
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Da das GRW im Moment nurr 9,95 kostet, habe ich mir überlegt das zu kaufen.
Völig überzeugt bin ich noch nicht ,denn wie sehn denn so AB's, Kampagnen mit dem Hintergrund aus. Ich kann mir sowas auf Mittelerde kaum vorstellen, weil irgendwie schon so viel passiert ist und jedes AB so reingequetscht aussieht.
Oder hab ich da jetzt völlig falsche Vorstellungen ...?
Wieviel da jetzt wirklich passiert ist, hängt davon ab in welchem Zeitalter Mittelerdes du deine Kampagne legst. Du kannst ja deutlich vor den Ereignissen in HdR spielen.
Bei 9,95 für ein vollfarbiges Hardcoverregelwerk kann man wirklich nix falsch machen.
Für typische AB müsste man im netz doch einiges finden. Oder einfach mal die alten MERS-Abenteuer anschauen.
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Eben...
Mittelerde im Jahr 1600 3Z zur Zeit des Hexenkönigs von Angmar dürfte einiges lossein.
Ich würde auch da eine Kampagne starten.
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Also ich spiele auch lieber zu andern Zeiten als dem Ringkrieg, Mers hab ich jahrelang um 1650 3. Zeitalter gespielt. Ich hab aber auchmal Rolemaster im 1. Zeitalter gespielt. War auch sehr spannend.
Zur Zeit spiel ich Herr der Ringe 2750 3. Zeitalter. In dieser Zeit braut sich schon einiges in Richtung Ringkrieg zusammen, aber es bleibt noch genügend Freiraum für den Spielleiter. Ich hab bisher nie die Erfahrung gemacht, dass in Mittelerde zu viel vorbestimmt wäre. Es ist für mich ein wahrer Schatz an Geschichte un Legenden, den ich für den Hintergrund meiner Kampagnen nutzen kann. Genau das macht für auch den besonderen Flair von Herr der Ringe aus.
Ich bin auf Herr der Ringe umgestiegen, weil mir Mers zu wenig "mittelerdig" war, besonders was die Magie angeht. Rolemaster hab ich auch lange gespielt, aber mit Herr der Ringe krieg ich halt doch alles an Regeln und Charaktererschaffung in einem Buch.
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Ich habe es leider noch nicht gespielt, habe aber von verschiedenen Seiten gehört, dass das LotR Rollenspiel von Decipher, sobald man es etwas länger spielt, leicht unausgewogen wird, weil die Charaktere einfach sehr heftig in ihren Fähigkeiten werden.
Kann natürlich auch an den vergebenen XPs liegen.
Wieviel vergibst Du denn so pro 6h Sitzung?
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Naja... wir haben mal einen etwas längeren One-Shot gespielt in dessen Mitte wir ein oder zweimal steigern durften. Die Charaktere waren schon am Anfang (obwohl Startcharas) recht heftig und mein Zwergen-Handwerker (nichtmal Krieger) hat zusammen mit unserem Rohirrim-Krieger mit minimaler Unterstützung unseres Magiers jeder einen gepanzerten Olog-Hai verdroschen. Gut, wir waren danach auch nicht mehr ganz frisch aber unsere Intention war es eigentlich mit dieser Aktion dem Rest der Gruppe in einem heroischen Last Stand Zeit zu erkaufen. Ich fand das in dem Moment zwar ganz gut, aber im Nachhinein fand ich das ganze relativ unausgewogen.
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Wieviel vergibst Du denn so pro 6h Sitzung?
Kommt auf die Gruppe an. In einer Gruppe, mit der ich öfter spiele, würd ich vielleicht 300-400 vergeben. kommt natürlich auch auf den Fortschritt des Abenteuers an. Generell sollte man für eine Scene 100 Ep, für ein Hauptziel 500 Ep und für eine ganze Kampagne 1000 verteilen. Wobei das auf alle Gruppenmitglieder verteilt wird. Hinzu kommt noch gutes Rollenspiel.
Meine jetzige Runde trifft sich leider nicht so häufig. Wollte aber trotzdem eine Entwicklung bei den Chars und hab da dann immer so 500-700 pro Sitzung verteilt. Allerdings waren die Abenteuer sehr episch angelegt, da eben keine Zeit ist, einfach mal ein kleines Abenteuer zwischendrin zu spielen. Das ganze aber immernoch nicht nach dem Motto wir tragen Frodo zum Schicksalsberg und zurück.
Bezüglich der zu starken Chars kann ich nur sagen, dass das wie immer am SL liegt. Grundsätzlich sind die Hdr Chars von Anfang an keine Luschen. Durch die Begrenzung der Fertigkeiten auf Rang 12 ist aber schon eine gewisse Grenze gesetzt.
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Die Charaktere waren schon am Anfang (obwohl Startcharas) recht heftig und mein Zwergen-Handwerker (nichtmal Krieger) hat zusammen mit unserem Rohirrim-Krieger mit minimaler Unterstützung unseres Magiers jeder einen gepanzerten Olog-Hai verdroschen.
Meinst du Olog- oder Uruk--Hai. Ersteren hätten drei Anfangschars in meiner Runde nicht so ohne weiteres plattgemacht. Meine Gruppe hat das in gemeinschaftlicher Arbeit zu fünft mal hinbekommen. Da hatten sie aber auch schon 4 Aufstiege hinter sich.
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Ich meine das was ich geschrieben habe. Deswegen hab ich mich ja auch gewundert das wir drei das überstanden haben...
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Ich meine das was ich geschrieben habe. Deswegen hab ich mich ja auch gewundert das wir drei das überstanden haben...
Das Problem bei Hdr ist, dass der SL sich mit den Gegner und Kampfregeln gut auskennen muss. Die Grundregeln sind einfach. Aber wenn man nur auf die Werte der Gegner schaut können diese teilweise zu schwach sein.
Odcer ihr hattet einfach nur Glück. Immerhin sind das ja Helden gewesen, die können so was halt ;)
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Wie gesagt, es geht um "Hören/Sagen"...
Als beispiel wurde der typische Halbling "Dieb" genommen, der irgendwann sowas von gut in Sachen Heimlichkeit und Diebstahl sei, dass es da kaum ein Hinderniss gäbe.
Und ähnliches. Also nicht nur Kampfbezogen.
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Bezüglich "die Helden werden zu schnell zu gut": Wenn sich ein Spieler wirklich nur auf seine Hauptfertigkeiten konzentriert, dann wird er sehr schnell sehr gut. Liegt daran, dass nicht nur die Fertigkeit besser wird, sondern auch daran, dass man sich neue Vorteile und besondere Fähigkeiten im Lauf der Zeit holen kann. Dann hat ein Charakter aber wirklich nichts anderes gemacht. Er ist einseitig.
Schaut man sich die NSCs an, wie in dem Gefährtenquellenbuch" sind grad die Hobbits erstaunlich "schlecht", obwohl einige schon ein paar Aufstiege hinter sich haben. Dies liegt daran, dass eben nicht nur auf die für Abenteuer wichtigen Fertigkeiten geachtet wurde, sondern auf den Hintergrund. So hat ein Hobbit vielleicht auch einen super Wert auf Koch, Kräuterkunde, Gartenarbeit und Würfelspiele. Gerade ein Hobbit ist kein typischer Abenteurer. Da sollte man vielleicht schon bei der Charaktererschaffung drauf achten. Hobbits können, wenn sie voll ausgespielt werden, richtige Killermaschinen werden. Da sollte aber der SL ein Wort einlegen und drauf achten, dass die Chars stimmig sind...so wie in jedem andern Rollenspiel auch.
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Hallo zusammen,
ich habe das System jetzt gerade als Spielleiter ausprobiert. Das Grundsystem ist ja ganz einfach aber durch die schlechte Gliederung des Grundregelwerks kommt man schon Mal ans Blättern wenn man sich nicht sehr gut auskennt.
Da ich mich persönlich nicht so gut im Hintergrund auskenne habe ich mein Abenteuer einfach im Vierten Zeitalter nach dem Ringkrieg spielen lassen. Mir schwebt vor die Charaktere immer wieder Anteil an dem Erstarken Gondors haben zu lassen. Zunächst begleiten sie einen zwergischen Botschafter nach Gondor, dann werden sie sich vielleicht mit den Corsaren auseinandersetzen müssen. Langfristig würden mich eine Moriakampagne oder ein neuer Gegner zum Beispiel ein mächtiger Drachen Rahmen einer längeren Kampagne reizen.
Die Charaktere sind am Anfang sicherlich keine Anfänger mehr die nichts können aber ich würde nicht sagen das sie alles wegstecken können. Dazu dürften die Steigerungen auch recht langsam vnstatten gehen wenn man etwas strengere Maßstäbe bei der EP Vergabe anlegt. Meine Gruppe bestand aus zwei Personen und bekam an einem Spielabend etwa 150 EP. Wenn ich Mal davon ausgehe das sie später noch ein paar EP mehr bekommen rechne ich mit einer Steigerun so alle 4-5 Spielabende.
Da man die meisten EP wohl über erfolgreiche Proben erhalten dürfte und die Steigerungen von Attributen oder eine neue Berufung recht teuer sind glaube ich nicht das die Charaktere wirklich schnell heroisch werden. Wer es noch realistischer gestalten will der kann ja alle 200 Erfahrungspunkte einen Steigerungspunkt geben. Erfahrungsgemäß werden so eher schon Mal Punkte für etwas ausgegeben was einem kurzfristig einen Vorteil bringt und eben nicht langfristig geplant.
Gruß Jochen
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Ich hab das spiel erst einmal auf nem Con gespielt und mir dann gleich die verbilligten deutschen Bücher geholt.
Bezügl der Aufstiegsregeln habe ich mir schon beim Lesen überlegt überhaupt keine Erfahrungspunkte zu verteilen, sondern direkt Steigerungspunkte. Für gelungene Fertigkeitsproben EP zu verteilen, fand ich schon bei Midgard ätzend. Es mag erstmal einen realistischeren Eindruck machen, fördert aber m.M.n. unrealistisches Charakterplay und übermäßiges Würfeln.
Ich hab mal ne Frage zu den Regeln, bzw. wie ihr das regelt.
1. Kampf:
a) Man kann ja als Defensive Aktion entweder Parieren/Blocken, dies wird mit seinem Nahkampf oder Waffenloser Kampf Skill gemacht. Oder man kann Ausweichen. Seh ich das richtig, daß man zum Ausweichen nur seinen Gewandeitsbonus drauf rechnen darf, dafür aber der Wert der neue Zw für die gesamte Runde ist? Ist das nicht ein bißchen unausgewogen? Man wird ja mit Ausweichen dann kaum seinen normalen Zw (10+GewB) verbessern, falls man nicht irgendwelche Vorteile hat, da der durchschnittl. Würfelwurf 7 beträgt.
b) Die Manöver beidhändiger und heftiger Angriff sind doch ziemlich sinnlos, solange sie 2 Aktionspunkte kosten, da zwei einzelne Angriffe immer besser sind (mehr Schaden, bessere Treffer Chancen, bessere Defensive). Wie groß ist der Impact, wenn man für die beiden auch nur einen AKtionspunkt ausgeben muß. Andere Möglichkeiten?
2. Schlachtenregeln:
Ist euch auch aufgefallen, daß die Größe einer Einheit zu wichtig ist, in dem Sinne, daß es keinen Sinn macht, kleinere Einheiten zu bilden, weil die von einer auch noch so schlechten Gegnern bestehenden Truppe vernichtet wird, solange diese nur groß genug ist? Und gleichfalls, eine große Truppe jeglichen Schaden einer nur ausreichend kleinen Gruppe wegsteckt ohne auch nur eine Größeneinheit zu verlieren...
Änderungsvorschläge?
Grußgrunz
TO
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Also ich habs quasi geschenkt bekommen (Hier 5 Euro kauf dir was und dann das Buch geholt) und ich muss sagen: das Artwork ist sehr schön aber ich mag den Film ja auch so :) und innen weisen sie immer darauf hin dass das Coda-System so schön cinematisch ist. Aber ausprobiert hab ichs noch net. Das kommt noch.
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Hier gibts wohl keine Leute, die HdR RP (resp. LotR RPG) spielen, wie?
Das dumme ist, in der amerikanischen Community stimmt was nicht mit dem server, dat geht irgendwie nicht richtig.
Menno.
Grummelgrunz
TO
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Hier gibts wohl keine Leute, die HdR RP (resp. LotR RPG) spielen, wie?
Das dumme ist, in der amerikanischen Community stimmt was nicht mit dem server, dat geht irgendwie nicht richtig.
Menno.
*garb diesen Thread aus den Tiefen wieder hervor*
Oh doch, es gibt sie tatsächlich.
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Dann berichte doch mal von Deinen Erfahrungen
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Ich spiele leider nicht regelmäßig genug, um sagen zu können: Es bietet bei wöchentlichem Spiel genügend Motivation für jahrelanges Spiel. Aber seit es draußen ist, spiel ich mit einer vierköpfigen Gruppe durchgehend immer mal wieder. Wir haben Rollenspielneulinge dabei und alte Hasen. Die Regeln sind so einfach, dass auch Leute, die vorher noch nie ein Rollenspiel gespielt hatten, damit klar kommen. Die Erfahreneren mögen die Flexibilität des Systems.
Zu den Charakteren:
Es dauert bei normaler Vergabe von EPs länger bis ein Charakter aufsteigt. Wobei die Chars schon am Anfang gut genug sind, um mehr als 0815 Abenteuer spielen zu können. Im Lauf der Zeit können sich die Chars sehr gut spezialisieren und auf ihrem Gebiet großes leisten. In Verbindung mit relativ guten Anfangscharakteren und den "Schicksalspunkten" kann man sehr lange und epische Kampagnen durchleben. Regeln und der Hintergrund von Mittelerde greifen sehr schön ineinander.
Erfahrungen als SL:
Mir gefällt das System, der Hintergrund ohnehin. Das Grundsystem ist sehr einfach. Je länger die CHars gespielt werden, um so mehr "Zusatzregeln" kommen hinzu, die aber auch auf dem Grundsystem aufbauen (neue Fertigkeiten, neue Vorteile usw.). Ich achte als SL darauf, dass sich Spieler in Bezug auf neue Fertigkeiten usw. an den Hintergrund ihres Chars halten. Dadurch werden die Regeln sehr "durchsichtig" und verständlich, da sie einfach die Beschreibung des Charakters wiederspiegeln, den man gerne hätte.
Im Lauf der Zeit bauten sich meine Spieler feste Existenzen in Mittelerde auf. Sie wurden Teil der Welt. Die Gruppe zieht nicht mehr einfach durch die Gegend. Sie setzen sich für ihre Heimat und ihre Familien ein. Dadurch entfällt auch das nervige "wie viel Gold kriegen wie jetzt eigentlich für den Auftrag". Sie arbeiten nur noch für eigene Interessen und erzählen ihre Geschichte weiter. Als SL schreibe ich meine Kampagnen auf dem Hintergrund der Chars aufbauend.
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Ich habs übrigens auch schon ausprobiert (ist aber schon länger her) und es hat spontan allen Beteiligten gefallen. Wir hatten mit Stufe 3 angefangen und die Charas waren üüüble Powermonster ;) das Spiel war aber sehr genial: zu keiner Zeit hat das System den Spielfluss begrenzt und alles war einfach, dynamisch und vor allem gut erzählbar. Die Spieler nutzten nicht nur ihren üblen Waffenskill sondern auch die ganzen Talente die sie hatten (wozu hat man sie denn sonst? *g*) und es wurde entgegen meinen Erwartungen ein Spiel mit Pathos und wenig Hack'n'Slay. Dieses war kurz und bündig und brutal...
Das Erzählen einer langen Geschichte geht sicher super damit, leider war unser Abenteuerchen ein OneShot.
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Wir hatten mit Stufe 3 angefangen und die Charas waren üüüble Powermonster ;) das Spiel war aber sehr genial: zu keiner Zeit hat das System den Spielfluss begrenzt und alles war einfach, dynamisch und vor allem gut erzählbar.
Stimmt, man darf nicht mit der Haltung aus anderen Rpg daherkommen. Die Chars sind Helden, schon am Anfang. Sie sollen es mit "Oberbösewichtern" zu tun bekommen und diese auch meistern können. Wobei das System auch bei den Gegner genügend Möglichkeiten offen lässt, um die Spieler ordentlich zu beschäftigen.
Was mir gerade so einfällt: Ich hab bisher kein System kennengelernt, in dem die Kampffertigkeiten im Prinzip nicht das entscheidende Spielelement waren. Die Macht eines Charakters basiert in Hdr eher auf dem Auftreten. In der Hinsicht sind die Fertigkeiten Inspirieren und Einschüchtern zentral. Einzelne Charaktere wie Gelehrte oder Magier könnten z.Bsp. Kämpfe gämzlich umgehen, indem sie ihre Macht demonstrieren und mit ehrfurchtseinflößender Stimme den Gegner in die Flucht schlagen.
Es kann also durchaus passieren, dass ein Charakter mit supertollen Kampfwerten gegen einen eigentlich schwächeren Gegner verlieren würde, weil diese einfach eine beeindruckendere Ausstrahlung hat (durch gesellschaftliche Stellung, Wille, Selbstbewusstsein...).
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Ich habe das Spiel schon öfters gespielt, auch als Spielleiter.
Das System ist das beste System, das zu Mittelerde passt. Von den Magieregeln bis
zu den Vorteilen der Völker...echt klassse!
Für jeden der mit MERS großgeworden ist ein absolutes Muss!
Allerdings ist es für mich schwierig, mit der eindeutigen und "tolkinesquen" (so schreibt man das glaube ich)
Schwarz-Weiß-Einteilung der Welt auzukommen.
Meine Spieler wählen oft Charaktere, die "grauschattiert" sind. Natürlich klärt man vorher,
wie die Welt Mittelerde so ist und dass das System auf ein Schwarz-Weiß-Schema baut.
Allerdings schränke ich auch ungerne meine Spieler in ihrer Spielweise ein... es war immer ein
schmaler Grat.
Ansonsten kann ich es nur empfehlen. Wer gerne epische Kampagnen spielt und Mittelerde mag
kann sich mit diesem System vollkommen austoben. Schade das es mitlerweile untergegangen ist (habe ich gehört).
MfG
Saladin
PS: Auch wenn das Spiel 50 Euro kosten würde, kann ich es nur empfehlen, denn es gibt für Mittelerde
kein besseres. So viel Spass mir MERS auch gemacht hat, dieses schlägt es um Welten.
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Es kann also durchaus passieren, dass ein Charakter mit supertollen Kampfwerten gegen einen eigentlich schwächeren Gegner verlieren würde, weil diese einfach eine beeindruckendere Ausstrahlung hat (durch gesellschaftliche Stellung, Wille, Selbstbewusstsein...).
Hehe, ja so war das am Ende meines OneShots geplant, der leider nicht stattgefunden hat :)
@Saladin: Mittelerde ist gar nicht sooo schwarzweiß, zumindest hat es noch nicht so ein Gesinnungssystem und es gibt selbst in Sachen Magie nur die Abgrenzung Hexenwerk - normale Zauber
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Allerdings ist es für mich schwierig, mit der eindeutigen und "tolkinesquen" (so schreibt man das glaube ich)
Schwarz-Weiß-Einteilung der Welt auzukommen.
Meine Spieler wählen oft Charaktere, die "grauschattiert" sind. Natürlich klärt man vorher,
wie die Welt Mittelerde so ist und dass das System auf ein Schwarz-Weiß-Schema baut.
Allerdings schränke ich auch ungerne meine Spieler in ihrer Spielweise ein... es war immer ein
schmaler Grat.
Da hast du Recht. Das Hdr-Rpg geht schon davon aus, dass man "gute" Charaktere spielt. Wobei auch Figuren wie Boromir im Hdr vorkommen. Es heißt ja nicht, dass die Spieler komplett vom "rechten" Weg abkommen müssen. Allerdings würde es mir als SL in Mittelerde wenig Spaß machen, eine Gruppe von Meuchelmördern zu leiten (das trifft eigentlich auf jedes RPG zu).
PS: Auch wenn das Spiel 50 Euro kosten würde, kann ich es nur empfehlen, denn es gibt für Mittelerde
kein besseres. So viel Spass mir MERS auch gemacht hat, dieses schlägt es um Welten.
Jepp, es ist tot. Pegasus hat die deutschen Sachen billig verkauft und Decipher hat die letzten Quellenbücher nur noch als ebook rausgebracht.
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Auch wenn das System offiziell nicht mehr verkauft wird. Es ist ausgezeichnet.
Das Grundregelwerk reicht eigentlich vollkommen aus, um es spielen zu können.
Schade ist es leider um das ganze Zusatzmaterial, was man nun nicht mehr wird kaufen können...
...aber was solls!
1. Die besten Quellen für Mittelerde bleiben ja immer noch Tolkiens Bücher selbst.
2. Man findet immer noch sehr viel Fanmaterial im Netz.
Ich für mein Teil, werde auch in Zukunft immer mal wieder das Herr der Ringe RPG
spielen. Tabellen für Kräuter, Waffen und zusätzliche Magieregeln kann man ja auch selbst erstellen.
Vielleicht ist ja das GroFaFo zukünftig eine Basis, auf der man Spielmaterial und Ideen austauschen
kann. Mit dem Vorteil, dass es von Fans für Fans ist. Mich ärgert es aber wenn gute Systeme unter-
gehen, weil sie anscheinend nicht markttauglich sind. Denn der Markt entscheidet zwar welches
System Zukunft hat, aber der Spieler entscheidet welches System er spielt. Und so lange es genug Leute
gibt, die es weiterspielen wird sich auch immer genug Material im Netz finden...
MfG
Saladin
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Ich kann das Fanzine Hall of Fire sehr empfehlen. Das kommt seit Jahren monatlich raus. Es bietet Beschreibungen neuer und alter "Monster", neue Berufungen, Abenteuer, Tipps zur Charaktererschaffung.
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Mich ärgert es aber wenn gute Systeme unter-
gehen, weil sie anscheinend nicht markttauglich sind. Denn der Markt entscheidet zwar welches
System Zukunft hat, aber der Spieler entscheidet welches System er spielt. Und so lange es genug Leute
gibt, die es weiterspielen wird sich auch immer genug Material im Netz finden...
Bei Herr der RInge besteht zudem immer die Schwierigkeit, dass Verlage die Rechte sehr teuer erkaufen müssen. Normalerweise liegen die Rechte bei Tolkien Enterprises, für das Hdr-Rpg hatte man die Rechte von New Line Cinema. Rollenspiele gehören ohnehin nicht zu den auflagenstärksten Produkten. Wenn dann noch die Fixkosten entsprechend hoch sind, wird es sehr schnell sehr schwierig. Wobei ICE das in den 80gern und 90ern ganz gut hinbekommen haben. Da gab es zig Quellenbüchern, alle in der Zeit um 1650 3. Za. Leider hatte es ICE mit Mers nicht ganz so mit der tolkienesken Spielweise. Sie hatten auch sehr viel dazuerfunden, was Mittelerde fast schon zu einer 0815-Fantasywelt machte.
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na da sach ich doch auch nochmal was..
wie schon in meinen postings vor laaanger Zeit ;)
ich fand das System eigentlich ziemlich gelungen, es war tatsächlicher sehr tolkinesk (wenns das Wort so gibt ;) )
die Magie war weniger 'krach-bumm' als in MERS (was tatsächlich nicht sehr mittelerde-mässig war) und die Charaktere sind von Anfang an recht stark, aber eben nicht ohne Herausforderung.
warum es nicht erfolgreich war, weiss ich nicht, die Filme hatten einen riesen Erfolg, aber das Rollenspiel leider nicht.
ich glaube mir war es damals einfach zu teuer, heute würde ich mirs wohl kaufen
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Der Preis war schon ziemlich hoch. Wobei der Trend zu zwei Regelbänden hingeht (Spielerhandbuch + SL-Handbuch). Zusammengerechnet ist das meist mehr.
Ich könnte mir vorstellen, dass vielen wirkliche Spielhilfen gefehlt haben. Im Grundbuch wird immer darauf verwiesen, dass man längere Kampagnen spielen soll. Es ist aber nie eine von offizieller Seite erschienen. Quellenbücher zu den drei Hdr-Bänden sind zwar schön und nett, aber Beschreibungen der Handlungsträger mit ihren Werten sind fürs Rollenspiel einfach nicht zu gebrauchen. Die rechtliche Situation war da eher einschränkend.
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mmh könnte ein Grund sein, denke mal die Werte für Gandalf, Aragorn und Co haben sie für die Spieler reingenommen, die eben gerne mal Gandalf sein wollten..
auch wenn ich persönlich finde, das man solche Figuren nicht in Werte drücken sollte
mmh ne offizielle Kampagne wäre sich mal was gewesen, zumindest für den Teil der Spielerschaft die einfach keine Zeit mehr dafür hat so ne Kampagne selbst zusammenzubauen..was ja für die Meisten Spieler/Spielleiter gilt
mmh ich hab das jetzt nicht so intensiv verfolgt wie du, aber welche Bücher gabs den zum Rollenspiel
klar das Grundregelwerk
ich weiss das es noch ein 'Monsterbuch' gab
was den noch?
gabs Hintergrundmaterial (z.B. wie die ICE Bücher zu Moria/Lorien)?
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Auf Deutsch gabs :
Grundregelwerk
Spielleiterschirm + kurzes Abenteuer
Die Gefährten (Quellenband, der Filmhandlung mit der des Buches vergleicht, Charaktere, Schauplätze)
Wilde Bestien und wundersame Kreaturen (Monster, Tiere, Leitfaden zum kreieren eigener Wesen, Magische Gegenstände)
Kartenset 1 (Länder und Reiche Mittelerdes)
Kartenset 2 (Festungen und STädte)
auf Englisch zusätzlich noch:
Two Towers (Quellenband zum 2. Buch)
Moria (Box, ein Band über die Zwergenstämme, ein Band über Moria, Karten)
Magier und Gelehrte (nur als ebook, Quellenband zu eben diesen Berufungen)
Helms Klamm (Quellenband zur Festung mit Umgebungskarten
Isengart (nur noch als ebook)
Dazu gabs noch die legendär schlechten Abenteuerboxen. Das waren total überteuerte Einsteigerboxen, die fürs Rollenspiel nicht wirklich was brachten.
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Hat jemand von euch das Magier- und Gelehrten-Handbuch (e-book)? :rtfm:
...das hört sich ganz praktisch an (!)
MfG
Saladin
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Hat jemand von euch das Magier- und Gelehrten-Handbuch (e-book)? :rtfm:
...das hört sich ganz praktisch an (!)
Ich überleg mir, mir das zu holen. Derweil kann man hier:
http://www.ringbote.de
eine Rezension lesen.
Ursprünglich sollten auch Bücher zu Berufungen Krieger und Barbaren und Spitzbube und Sänger rauskommen. Das wäre schon ganz nett gewesen, aber jetzt ist das leider Geschichte.
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Die Rezension klingt gar nicht schlecht...
Wenn du dir das e-book zulegst Vanis, wäre es super, wenn du mir
berichten würdest, ob es sich lohnt.
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Wenn du dir das e-book zulegst Vanis, wäre es super, wenn du mir
berichten würdest, ob es sich lohnt.
Mach ich.
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mmh könnte ein Grund sein, denke mal die Werte für Gandalf, Aragorn und Co haben sie für die Spieler reingenommen, die eben gerne mal Gandalf sein wollten..
auch wenn ich persönlich finde, das man solche Figuren nicht in Werte drücken sollte
Ich glaube beim HdR-Rollenspielgrundbuch gibts nur Werte für die Bösen (also Sauron nicht, Saruman schon) und ich find es schön wenn man sich die Fähigkeiten durchliest und merkt "Ah, da hat er wohl X gemacht und da Z und da hat er T nut R kombiniert, wie hat er das andere denn gemacht? Ahh, hier kann man ja T mit G kombinieren und mit seinem Sanktuarium..." und so weiter. Wenn man merkt: "das Buch/der Film hätten perfekt in dieses Regelsystem gepasst", dann finde ich es sehr cool.
Nicht so wie bei vielen Fantasyfilmen wo die DSA-Leute gleich wieder meckern können "Öh das geht mit unserem System ja gar nicht => doof".
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Ich glaube beim HdR-Rollenspielgrundbuch gibts nur Werte für die Bösen (also Sauron nicht, Saruman schon)
Wie meinst du das jetzt? Es gibt doch Werte für alle Handlungsträger. Hab dich wahrscheinlich nur falsch verstanden.
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Nee ich meine schon das Grundbuch, da sind für die Guten keine Werte drin.
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Die Werte für die "Guten" gibt es nur in den Quellenbüchern zu den einzelnen Filmen.
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Nee ich meine schon das Grundbuch, da sind für die Guten keine Werte drin.
Ah, genau.
Wobei ich leicht enttäuscht war, dass im Grundbuch so wenige Gegner drin sind.
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Och ich bin da kreativ und werde so schonmal nicht eingeschränkt ;)
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Och ich bin da kreativ und werde so schonmal nicht eingeschränkt ;)
Klar, mit der Charaktererschaffung hat man ja auf jeden Fall unzählige Möglichkeiten zum Entwurf von Gegnern. "Monster" kommen bei Hdr eh nicht so wahnsinnig oft vor. Viele Wesen, wie zum Beispiel Drachen, werden von Menschen ja nur noch als Legende angesehen. Nach dem Motto: Die gibt es ja gar nicht wirklich.
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Naja ich habe hier Grundbuch und Monsterbuch rumliegen und an sich kann man damit sehr gut spielen.
Ich brauche ehrlich gesagt nicht mehr, wobei vielleicht ein dickes Buch mit der in Sinne eines Atlasses mit Welbeschreibung nett gewesen wäre.
Und neue klassen kann man auch gut selbst entwerfen denke ich.
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Naja ich habe hier Grundbuch und Monsterbuch rumliegen und an sich kann man damit sehr gut spielen.
Sehe ich auch so.
Ich brauche ehrlich gesagt nicht mehr, wobei vielleicht ein dickes Buch mit der in Sinne eines Atlasses mit Welbeschreibung nett gewesen wäre.
Und neue klassen kann man auch gut selbst entwerfen denke ich.
Da kann ich dir den Historischen Atlas von Mittelerde empfehlen. Der beschreibt die Geschichte Mittelerdes von den Anfängen bis ins 4. Zeitalter, immer mit Belegen aus den Werken von Tolkien. Der Atlas ist nicht fürs Rollenspiel geschrieben worden. Er hat fast schon einen wissenschaftlichen Anspruch.
Ansonsten findet man die alten ICE Quellenbücher im Netz zum Download. Einige der Bücher sind echt spitze. Arnor the Land and the people und Gondor the Land and the People kann ich nur empfehlen.
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@Drachen: Um so besser wenn sie dann wirklich auftauchen, haben aber eher weniger Werte...
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@Drachen: Um so besser wenn sie dann wirklich auftauchen, haben aber eher weniger Werte...
Ich sag nur "Balrog"
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Ich sag nur "Balrog"
Ich denke mal, die Werte für den Balrog wurde nur mit reingenommen, damit SL staunen können: "Wow ist der toll"
Im alten Hdr Forum von Pegasus kam mal ein Spieler auf die Idee, dass der Balrog ja garnicht so heftig sei. Das wurde dann auch tatsächlich mal getestet. Das Ergebnis war eindeutig.
Zu Drachen: Also einen jungen Kaltdrachen würde ich meiner Gruppe ja schon zumuten, wenn sie schon entsprechend lange spielt und die Kampagne es hergibt. Wobei die Gruppe den Drachen ja nicht besiegen muss. Es reicht ja ein heroisches Rückzugsgefecht gegen einen Drachen zu bestehen. Sobald eine Gruppe wirklich einen Drachen tötet, gibt es nicht mehr wirklich viel, was sie herausfordet.
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mmh mal generell was zu den dicken Viechern in Mittelerde..
die werden nie und unter keinen Umständen von Abenteuergruppen besiegt
der Balrog hat nen Zwergenkönig+Leibgarde platt gehaun
Glaurung (Drache) ne Elbenstadt verwüstet
Smaug ne Zwergenstadt dem Erdboden gleichgemacht
solche Kreaturen haben auch immer ein Schicksal, will sagen, es gibt genau einen der sie tötet (und das auch nur mit grossen Opfern)
sprich solche Kreaturen brauchen in Mittelerde keine Werte, solange nicht der kommt der dazu bestimmt ist sie zu töten...sind sie einfach nicht zu besiegen
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sprich solche Kreaturen brauchen in Mittelerde keine Werte, solange nicht der kommt der dazu bestimmt ist sie zu töten...sind sie einfach nicht zu besiegen
Scheinbar wollen Rollenspiele alles in Werte packen. Auf die Spitze getrieben hatte das ICE. Da hatte jeder Valar eigene Werte, sogar Morgoth und Sauron (worauf sie im Hdr-Rpg immerhin verzichtet haben). Generell find ich ja Beschreibungen solch mächtiger Wesen ganz nett. Aber nur, um daraus schöne Legenden und Gerüchte zu machen.
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mmh mal generell was zu den dicken Viechern in Mittelerde..
die werden nie und unter keinen Umständen von Abenteuergruppen besiegt
Im Dritten Zeitalter mag das zutreffen - aber wenn man "Superhelden" im 1. ZA spielt...
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Im Dritten Zeitalter mag das zutreffen - aber wenn man "Superhelden" im 1. ZA spielt...
auch dann nicht
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naja....
Im 1. Zeitalter gabs noch viele Balrogs, aber auch viele sehr gute Helden.
Denke mal das bei ner Kampagne, die im 1. oder 2.Zeitalter spielt der eine oder
andere Balrog auftauchen kann.
Wie eine Standart-Abenteurergruppe die umgehen kann bleibt mir rätselhaft.
Ich würde die Gruppe mit mächtigeren Gegenständen ausrüsten...
MfG
Saladin
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und welcher Balrog wurde umgehaun?
einfach so?
ich bezieh mich da jetzt auf die Bücher..
Gothmog wurde von Ecthelion erschlagen (und erschlug diesen)
(ein) Glorfindel stürzte sich mit einem anderen in einer Schlucht
aber ansonsten wird kein Balrogtod beschrieben
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Im 1. Zeitalter gabs noch viele Balrogs, aber auch viele sehr gute Helden.
Denke mal das bei ner Kampagne, die im 1. oder 2.Zeitalter spielt der eine oder
andere Balrog auftauchen kann.
Für das 2. Zeitalter gilt im Prinzip, was auch für das 3. gilt: Es gibt nur noch den einen Balrog unter Khazad Dum.
Wie eine Standart-Abenteurergruppe die umgehen kann bleibt mir rätselhaft.
Ich würde die Gruppe mit mächtigeren Gegenständen ausrüsten...
Mächtig zu sein und mit guten Gegenständen ausgerüstet zu sein, reicht in meinen Augen nicht.
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und welcher Balrog wurde umgehaun?
einfach so?
ich bezieh mich da jetzt auf die Bücher..
Gothmog wurde von Ecthelion erschlagen (und erschlug diesen)
(ein) Glorfindel stürzte sich mit einem anderen in einer Schlucht
aber ansonsten wird kein Balrogtod beschrieben
Stimmt, selbst die mächtigsten unter den Elben schaffen es vielleicht, einen Balrog für kurze Zeit aufzuhalten.
Selbst der mächtigste unter den Elben, Feanor, wurde sammt seinem Gefolge von Balrogs erschlagen.
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Habt ihr schon richtig gewaltige, epischen Kampagnen gespielt oder eher
kleinere...
Mich würde nämlich interessieren welche Kampagnenideen hattet. Wir haben
fast ausschließlich im 4. Zeitalter gespielt, da hat man als Spielleiter größeren Freiraum...
MfG
Saladin
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Habt ihr schon richtig gewaltige, epischen Kampagnen gespielt oder eher
kleinere...
Mich würde nämlich interessieren welche Kampagnenideen hattet. Wir haben
fast ausschließlich im 4. Zeitalter gespielt, da hat man als Spielleiter größeren Freiraum...
Richtig gewaltige Kampagnen...nein. Zumindest nicht im Sinne: Wir retten die Welt. Das muss aber auch nicht sein, finde ich. In meiner laufenden Kampagne habe ich die Spieler um 2730 des 3. Zeitalters an den Wirren in Rohan und Gondor teilhaben lassen. Sie haben Belagerungen durch die Korsaren miterlebt, deren Pläne zunichte gemacht, sind mit dem zukünftigen König von Rohan in den Norden gereist um ein altes Artefakt der Nordmänner zu bergen und haben an der Krönung des Königs teilgenommen, bei der Saruman die Schlüssel zu Orthanc übergeben wurden.
Jetzt leite ich eine Kampagne in Tharbad. Die Das alte Nordreich der Dunedain existiert zwar nicht mehr, aber die Überlebenden in Tharbad müssen sich mit Kriegsherren der Dunländer rumschlagen. Episch war hier, dass sie die Stadt befreien mussten und gegen die Pläne der Krosaren hier einen festen Stützpunkt zu errichten kämpfen mussten.
Der Hauptplot ist also der Konflikt Gondor-Korsaren, in Verbindung mit dem Hintergrund der Chars, die teilweise aus Gondor, Rohan und dem Norden kommen. Sie stoßen dabei immer wieder auf Verbindungen der Korsaren mit einem noch mächtigeren Bösen...