Kopfkino ist nicht ASCII-Text, der durchläuft. (Übrigens genauso wenig beim Lesen von Büchern.)
Nuja, Optik alleine reicht nicht, ein gute Kombination muss schon sein.+1
Ich kann gut durchdachte und übersichtlich aufbereitete Regeln respektieren, aber sie zu lesen triggert (bei mir) trotzdem keine Endorphine ;)Hmmm. Da habe ich zwar noch nie drüber nachgedacht, aber ich glaube bei mir schon... :o auch ne Erkenntnis. ;D
So einfach der tickt der meiste Mensch.
Daher kein Wunder, daszu 99% mehr Geld und Mühe in die Optik gepumpt wird, als in den Inhalt - geile Regeln als Wordtext kauft keiner, scheiss Regeln mit geilen Bildern lassen trotzdem die Kasse klingeln.
Illustrationen haben größtenteils mehr Einfluss als das Produkt an sich.
Daher kein Wunder, daszu 99% mehr Geld und Mühe in die Optik gepumpt wird, als in den Inhalt - geile Regeln als Wordtext kauft keiner, scheiss Regeln mit geilen Bildern lassen trotzdem die Kasse klingeln.
Illus haben einen Einfluss auf das Spielerlebnis, aber nur mittelbar, weil sie Erwartungshaltungen schaffen und die Kreativität im Umgang mit dem Quellenmaterial anregen. Außerdem helfen sie dabei, ein Spiel an den Käufer zu kriegen und damit überhaupt ein Spielerlebnis zu erzeugen.Sehr eloquent. Dem schließe ich mich an.
Gute Illus unterstützen die Core Story, so wie gute Regeln das tun. Ich halte den Nutzen guter wie den Schaden schlechter Illus aber für geringer, als das bei den Regeln der Fall ist.
Für mich sind Illustrationen immens wichtig. Sie vermitteln die Stimmung der Welt besser als jeder Text.
Und gute Illustrationen sind auch einfach ein Genuss anzuschauen und machen Lust das Buch zu lesen.
Bei schlechten oder keinen Illus kann ein Rollenspielbuch noch so gut sein, ich werde es mir wahrscheinlich nicht anschauen.
Jup.
Plus: es müssen viele Illustrationen sein. Also auf auf dem Level der Star Wars-Bücher von FFG und weit weg von den deutschen Bleiwüsten.
Abgesehen davon: ich kann mit einem Bild erkennen dass die Macher zumindest einen guten Zeichner engagiert haben. Gute Regeln erkennt man so richtig erst wenn man spielt.Aber einen guten Flufftext (Deadlands Hell on Earth :pray:) erkennt man auch deutlich!
Also klar, hat die Aufmachung Effekte. Changeling ist altertümlich bunt, Wraith hoffnungslos und Shadowrun war mal punk. BESM hab ich dagegen nie verstanden. Manga / Anime ist nichts. Weder obligatorischer Inhalt noch eine Art Gefühl. Der Begriff ist vor allem durch die regionale Herkunft des Materials bestimmt. Und das ist beim Rollenspiel wirklich egal.Anime haben schon Archetypen, die deutlich von europäischen Geschichten abweichen. Je nach Subgenre eine massive Machtprogression und Geschichten ohne die hier verbreitete Umkehrung der Glaubensvorstellung der Hauptpersonen („Ich werde der Superstärkste!“ … 5 Staffeln später: „Ich werde der Superstärkste, für meine Freunde!!“), oder protective Nudity (Schüsse ignorieren wie bei Star Wars, funktioniert aber nur halb nackt …), oder unhinterfragte Mago-Aristokratie und Jugend-Priesterkaste in der heutigen Zeit („sie ist der Spross der XX Familie!!“ — „Sie ist die 16-jährige Priesterin des YY Schreins!!“), oder Schulkinder als Hauptprotagonisten (wie Buffy, aber als Normalfall), …
Illus lassen mich weitgehend kalt, solange ich mich nicht ärgere, weil da etwas gezeigt wird, was so mit den Spielregeln nicht repräsentativ oder gar nicht kompatibel erscheint - was auch für die "Kurzgeschichten" oder gar Beispiele gilt.Technische Zeichnungen, sozusagen. :d
Wo Bezeichnungen erfunden wurden, sei es für Gegenstände oder Wesen -, würde ich mir aber ein gezieltes Bild zur Veranschaulichung dafür wünschen.
Deswegen muss man dann heute nicht mehr auf art- und genre-fremde Künstler (*husthustyücehust*) zurückgreifen oder gleich Standard-Fantasy-Illus nehmen ("Ist das Elric/Conan/Siegfried?")
Hast du dir mal Yüces Werk vor seiner Zusammenarbeit mit Schmidt Spiele angeschaut? Der Mann hat mehr professionslle Erfahrung mit dem Genre Abenteurergeschichte als Kiesow und Alpers zusammen. Das ist irgendwie ein verbreitetes meme in DSA-Kreisen, das von "der Redax" gerne propagiert wurde.Ich kenn keine diesbezüglichen Memes, im Gegenteil, ich wettere schon praktisch immer gegen die Cover und steh' da schon seit 20+ Jahren eher allein auf weiter Flur.
Ich brauch keine Illustrationen. Illustrationen machen Mistige Regeln nicht besser.
Die Spieler welche das Regelwerk, welches gespielt wird, selbst eh nicht kaufen (solche soll es ja geben - in meiner lezten Runde hatten von 6 Spieler gerade mal einer das Regelwerk) kommen eh nicht dazu da mal reinzuschauen.
Anime haben schon Archetypen, die deutlich von europäischen Geschichten abweichen. Je nach Subgenre eine massive Machtprogression und Geschichten ohne die hier verbreitete Umkehrung der Glaubensvorstellung der Hauptpersonen („Ich werde der Superstärkste!“ … 5 Staffeln später: „Ich werde der Superstärkste, für meine Freunde!!“), oder protective Nudity (Schüsse ignorieren wie bei Star Wars, funktioniert aber nur halb nackt …), oder unhinterfragte Mago-Aristokratie und Jugend-Priesterkaste in der heutigen Zeit („sie ist der Spross der XX Familie!!“ — „Sie ist die 16-jährige Priesterin des YY Schreins!!“), oder Schulkinder als Hauptprotagonisten (wie Buffy, aber als Normalfall), …
Ja, aber das lässt sich eben schlecht malen. Die Figuren sind häufig auf der Oberschule. Außer sie sind einer Fantasywelt. Es gibt häufig irgendwelche Leute mit Magie oder Superkräften. Aber die funktioniert halt immer anders.
Gerade Leuten, die kein Regelwerk kaufen oder lesen, kann man doch zumindest schnell mal ein Bild zeigen.Die Frage wird, glaube ich, auch etwas verschieden aufgenommen, weil es ja Regelwerke mit Settingbindung und ohne gibt - bei Old School D&D eher die Norm. Und dann zeigt man wirklich die Illustration aus dem Regelwerk oder etwas was man irgendwo gefunden hat? Schließlich sind die Illus aus dem Regelwerk ja eh endlich und den Spielern mit Regelwerk sowieso bekannt. :)
Ansonsten bin ich bei dir: Monster ohne Abbildung sind für mich kaum verwendbar.Die zählen für mich zu den technischen Zeichnungen. ;D
Gerade Leuten, die kein Regelwerk kaufen oder lesen, kann man doch zumindest schnell mal ein Bild zeigen.
Ansonsten bin ich bei dir: Monster ohne Abbildung sind für mich kaum verwendbar.
Kann man sicher, aber es ist die frage ob "blätter, blätter,..." da schau mal hier Bild - wirklich auch etwas bringt wenn die Spieler ansosnten keine visualisierung haben.
Mir heute weitgehend egal, wie das Regelwerk illustriert ist; finden sich ja genug hübsche Bilder anderswo. Ausnahmen sind vielleicht Settings, die so speziell sind, dass das nicht stimmt.Dazu muss dann aber dazu sagen, wenn ich für jeden Kehrricht ein Bild googlen muss, und ein schon illustriertiertes Buch nähme mir davon die Hälfte ab, und ich setze meinrn Netto-Stundenlohn an, dann sind die schnell ein sehr guter Deal.
Positivbeispiele, die mir einfallen, sind Fate Core und Malmsturm, bei denen Illustrationen und Layout effektiv Hand in Hand gehen und man gewissermaßen das Spielerlebnis bekommt, was einen in Farben und Formen aus den Büchern anlacht.
Hmm...waren die Innenillustrationen in Fate Core und Malmsturm nicht schwarzweiß? :think:
Also mein Fate Core hat ganz viel blaue Farbe, und bei Malmsturm ist nur das kostenlose PDF schwarzweiß.
Das ist das Seitenlayout (das bei Malmsturm zumindest in meinem Exemplar obendrein stellenweise deutlich zu Lasten der Lesbarkeit geht -- da ziehe ich zum privaten Nachschlagen die PDF-Version ausdrücklich vor). Bei "Illustrationen" geht's aber meines Wissens schon um die Bilder. ;)
Um in die Welt des Settings hineinzufinden, bedarf es also der Illus, die den Spielern ein Gefühl für die Umgebung vermitteln.Selbst wenn die SL die Illus nicht transportieren kann, können sie wirken, wenn die anderen in der Runde die Illus in den Köpfen haben und damit übersetzen, was die SL sagt.
Das kann aber immer nur ein Mittel und eine Hilfe für den Einstieg in die Welt der Handlung sein. Danach müssen die Bilder, auch ohne die Illus, in den Köpfen der Spieler entstehen.
Wer diese Illus als SL nicht mit Worten transportieren kann, braucht auch keine Illus und entsprechend auch keine besondere Welt.
Das ist dann vergebene Liebesmüh. Da können die Illus noch so stimmungsvoll sein, wenn sie nicht inspirieren und die Phantasie beflügeln, dann sind die Settings untereinander austauschbar.
Positivbeispiele, die mir einfallen, sind Fate Core und Malmsturm, bei denen Illustrationen und Layout effektiv Hand in Hand gehen und man gewissermaßen das Spielerlebnis bekommt, was einen in Farben und Formen aus den Büchern anlacht.
Wenn ich hier lesen wie wichtig dem ein oder anderen Illustrationen sind bei einem Regelwerk, dann frage ich mich - lest ihr noch normale bücher? Also sowas wie "Der Herr der Ringe" oder "Dune" oder etwas in der Art?
Denn eigentlich sind as nur wie hier postulierte "Textwüsten".
Wenn ich hier lesen wie wichtig dem ein oder anderen Illustrationen sind bei einem Regelwerk, dann frage ich mich - lest ihr noch normale bücher? Also sowas wie "Der Herr der Ringe" oder "Dune" oder etwas in der Art?
Wenn ich hier lesen wie wichtig dem ein oder anderen Illustrationen sind bei einem Regelwerk, dann frage ich mich - lest ihr noch normale bücher? Also sowas wie "Der Herr der Ringe" oder "Dune" oder etwas in der Art?Verschiedene Medien. Ein Roman braucht keine Illustrationen - er erzeugt die Bilder im Kopf. Illustrationen zerstören da oft mehr, als sie helfen, weil Figuren vom Künstler selten so dargestellt werden, wie man sie sich vorgestellt hat.
Denn eigentlich sind as nur wie hier postulierte "Textwüsten".
"also für MICH muss es keine Illustrationen / Artworks in den Regelbüchern haben" ... ja wieder back 2 basic 80er Regelbücher mit zwei Spalten reiner Text weil das "liest sich viel besser und lenkt nicht von den Regeln ab" ... aja okay(an die Männer hier): Ihr habt also damals in der Schulzeit nicht die Elfen im Elfenband angeschaut?
"Lest ihr keine Bücher? Da gibt's auch keine Illus" ... ein ROMAN / Buch ist KEIN Regelwerk.
(an die Männer hier): Ihr habt also damals in der Schulzeit nicht die Elfen im Elfenband angeschaut?
Wann waren Regelbücher zwei Spalten reiner Text?
EDIT: Was gab es für Frauen? (das kann ich nicht beurteilen, daher frage ich)
Moin Zanji, meine Meinung (nicht völlig gegen Illus) siehe oben...
Das hier hat aber mein Bedürfnis auf "antworten" getriggert...
Du hast natürlich recht!
Ein Rollenspiel besteht aber auch immer aus zwei Komponenten!
1. Regelwerk (Spielregeln)
2. Setting (Weltenbeschreibung)
Insofern: Ich bin pro Illus in der Weltbeschreibung!
Aber im Regelteil bin ich klar pro Qualität! Und da spare ich lieber an der Optik und investiere es an der richtigen Stelle.
Wann waren Regelbücher zwei Spalten reiner Text?
Du hast natürlich recht!
Ein Rollenspiel besteht aber auch immer aus zwei Komponenten!
1. Regelwerk (Spielregeln)
2. Setting (Weltenbeschreibung)
Gegen Illus in der Settingbeschreibung ist absolut nichts einzuwenden!
Ein Regelwerk hat aber nur eine Aufgabe: Spielregeln möglichst verständlich zu vermitteln.
Nur dass es ja nur ganz, ganz wenige Regelwerke gibt, die ohne Spielweltinfos auskommen.
Ein Beispiel z.b: Dragon Warriors (nicht das Konsolen RPG). Das wurde "neu" aufgelegt und das PDF habe ich mir mal ansehen können. Auch die Neuauflage besteht größenteils nur aus 2 Spalten (pro Seite) Textwüste ohne Auflockerung.
... bei einigen Kommentaren wunder ich mich schon
....
Für mich sind Illus aber auch ne art "visuelles Lesezeichen"
so finster ist das gar nicht, und immerhin hat es Comics als Illustration für die Regeln:
Davon ab: Alles, was Bleiwüste auflockert und insbesondere als "grafisches Lesezeichen" dienen kann, macht das Lesen und Verstehen einfacher, und ist insofern schon irgendwie ein muss. Wenn dann auch noch das Gefühl für die Spielwelt bzw. den vorgeschlagenen Spielstil durch Grafik transportiert wird, dann schätze ich Innenillustrationen sehr.
... bei einigen Kommentaren denke ich das man die Headline nicht gelesen hat.
Darin steht "REGELwerke"
"Lesezeichen" kann ich im REGELwerk auch durch das Layout gestallten.
Sicher, mittlerweile sind viele dinge sehr "vermischt" - gerade wenn ich im Regelwerk eine neue Spezies einführe mischt sich Regelwerk mit Spielweltbeschreibung. Bei EDO brauch ich keine visualisierung von eben EDO, verändere ich davon aber etwas oder führe etwas neues und auch wichtiges ein, kann ein Bild im Regelteil durchaus angebracht sein.
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Ich frage mich eher wie man ein "bild im Buch" visuell der Gruppe vor die Nase hält. Ich kenne nur einen SL der wirklich 3 Aktenordner mit Bildern dabei hat wenn er spielt - und dann ist man ggf eben auch mal am blättern und suchen wenn man eigentlich am spielen sein sollte. Aber das ist genau einer!
Wenn ich mit Leuten ein neues Regelwerk anfange habe ich in der Regel nur ein Regelwerk das gleichzeitig für alle benötigt wird - da wird dann auch viel im Regelteil rumgeblättert und den will ich dann möglichst eng zusammenfassen, wenn da jede zweite zeile ein Bild kommt bläht das auch nur zuviel auf.