Ich glaube, das hier lohnt sich, mitgelesen zu werden. Abo.
Kai, ich brauche Antworten und keine Mitleser. ;D
was muss man denn tun um irgendwo erfolgreich einzudringen?
Kann ein Profi eine Gruppe von Noobs mitschleppen?
b) (Thema der Diskussion) Eine Gruppe schleicht in ein Haus oder eine Burg. Es gibt Wachen aber die können nicht alles gleichzeitig im Auge behalten.
Schwarze Kleidung ist übrigens auch in der Nacht neben Weiß so ziemlich das Auffälligste überhaupt - scharfer Umriss.
In Gebäuden kann man sich meist deutlich leiser bewegen
Wie's in der realen Welt funktioniert, weiß ich nicht.
Aber wenn im Spiel jedes Gruppenmitglied würfelt und ein Misserfolg die ganze Gruppe auffliegen lässt, multiplizierst du die einzelnen Erfolgswahrscheinlichkeiten zu einem kaum noch vorhandenen Gesamterfolg und das fühlt sich für mich nicht realistisch an. Wünschenswert im Spiel ist es IMHO niemals.
[...]
Wenn es nicht nur binäre Ergebnisse gibt, sondern z.B. 0, 1 oder 2 Erfolge pro Wurf, kann man die Erfolge aller Gruppenmitglieder aufaddieren und wenn die Gruppengröße erreicht ist, reicht das. So können Leute, die es gut können, anderen helfen. [...]
Als gesetzestreuer Bürger habe ich nur wenig Ahnung von solchen Dingen aber vielleicht hat jemand mehr Erfahrung oder angelesenes Wissen
Na ja, das ist auch wieder übertrieben.Also neben Weiß (und beleuchtet ~;D) zeichnet sich kaum etwas deutlicher ab, als schwarze Silhouette gegen Nachthimmel (am besten noch mit Lichtglocke dahinter). Da freut sich der Scharfschütze. 8]
Schwarz ist nicht so toll, wie man meinen könnte, aber das Auffälligste überhaupt ist es bei weitem nicht.
und Barbar "Schleichchancen".das kann Conan auch ohne sehr gut
Ganz besonders toll waren ja die 80er-Ninjas, die in schwarzen Gis über blitzweiße US-Terassen huschten... ~;D
das kann Conan auch ohne sehr gut
Wenn man mal von der Silhouette gegen den Vollmond absieht (das habe ich noch nicht erlebt) habe ich als Radfahrer auf unbeleuchteten Feldwegen festgestellt, dass es egal ist, welche Farbe die Fußgänger tragen. Ich sehe sie erst, wenn sie in meinem unmittelbaren Scheinwerferkegel sind. Ausnahme sind stark reflektierende Materialien. Selbst Knallrote Jacken sehen ohne Beleuchtung schwarz aus.
Zu Weltengeist Mischung aus "akuter Langeweile" und "hinter jedem Busch sitzen zwei!" auch volle Zustimmung. Das alles macht es dem Schleicher (sch)leichter. >;D
b) Gute Vorbereitung: Passende Kleidung, alles was stört weglassen/ausschalten, Dietriche nochmal ölen, Schelm/Barden knebeln.
, Dietriche nochmal ölen, Schelm/Barden knebeln.eher klapperfrei verpacken, jeden in seine eigene Hülle
Das kann auch heißen, zwei Mann räumlich zu trennen, damit die eben nicht quatschen und mehr abdecken. Rechtzeitig ablösen. Usw. usf.
Andersrum können auch sinnlose Vorgaben die Aufgabe deutlich erschweren.
eher klapperfrei verpacken, jeden in seine eigene Hülle
Mich haben sie mal trotz 38° Fieber zum Wachdienst eingeteilt -dafür hätten es die verantwortlichen verdient die nächsten Jahre im Grey Bar Hotel Dienst zu tun
Und klar, es gibt ausgebildete Anschleicher und (erheblich seltener) ausgebildete Wachen. Die meisten Wachen sind aber einfach nur Leute, die man nach einer vierstündigen Einweisung mit einer Waffe in der Hand da hingestellt hat. Was für's Rollenspiel eine wichtige Erkenntnis ist: Die meisten realen Wachen sind eben keine Leute, die wegen ihres besonders hohen Wahrnehmungswerts ausgewählt wurden und nun nur darauf warten, dass sich endlich mal jemand anschleicht. Das tun sie vielleicht die ersten 30 Minuten. Danach warten sie einfach nur noch darauf, dass die Schicht zu Ende ist.
Daher würde ich meinen Spielern (speziell wenn sie einen halbwegs plausiblen Anschleich-Plan haben) an der Stelle immer eine faire Chance geben.
ad a) Total Darkness herrscht selten irgendwo.Eine Geschichte aus einem Larp. Eine Diebin schlich sich an, um die NSCs auszukundschaften. Es war eine wolkige, mondlose Nacht. Auf dem Weg zum Lager der NSCs kam sie an einem Bauwagen vorbei. Dann hörte sie plötzlich die NSCs den Pfad von ihrer Feuerstelle herunterstapfen. Es gab keine Zeit für ein gutes Versteck und mit klopfendem Herzen drückte sie sich ganz eng an den Bauwagen. Fünf Leute liefen an ihr vorbei, dann fünf weitere, dann waren sie vorbei. Ungläubig löste sie sich vom Bauwagen, um ihnen in den Rücken zu fallen.
Zumindest wenn man grade vom Lagerfeuer kommtDas ist der entscheidende Punkt. Deshalb stellt man sich sinniger Weise bei der Wache mit Blick vom Feuer weg auf. Bei den meisten Menschen brauchen die Augen einige Zeit, bis sie sich von Licht auf Dunkelheit umgestellt haben (bei mir geht das erfahrungsgemäß schneller als bei anderen - wenn ich schon nicht dreidimensional sehe, kann ich wenigstens einen anderen Vorteil haben).
Und klar, es gibt ausgebildete Anschleicher und (erheblich seltener) ausgebildete Wachen. Die meisten Wachen sind aber einfach nur Leute, die man nach einer vierstündigen Einweisung mit einer Waffe in der Hand da hingestellt hat. Was für's Rollenspiel eine wichtige Erkenntnis ist: Die meisten realen Wachen sind eben keine Leute, die wegen ihres besonders hohen Wahrnehmungswerts ausgewählt wurden und nun nur darauf warten, dass sich endlich mal jemand anschleicht.
Schleichen besteht aus drei wesentlichen Faktoren:dabei die leise zu machen nicht vergessen, klapperndes dämpfen usw
2. Der Vorbereitung die am Leib getragene Ausrüstung so zu tragen,
Die Idee soll ja dem Hörensagen nach ohnehin primär aus dem japanischen Theater stammen, wo bestimmte Leute (beim Bunraku etwa die Puppenspieler, von denen jede -- entsprechend große -- Puppe anscheinend gleich drei braucht) traditionell schwarz gekleidet sind, damit das Publikum sie während der Vorstellung leichter ignorieren kann. Da läßt sich ein "überraschender" Ninja-in-Schwarz-Auftritt für Bühnenzwecke natürlich leicht inszenieren...aber wie oft kommt man als echter Ninja oder dessen Gegenstück schon mal in diese ganz spezielle Verlegenheit? ;DHeheh ... ;D