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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => Pathfinder/3.x/D20 => Thema gestartet von: Selganor [n/a] am 23.06.2004 | 12:08

Titel: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Selganor [n/a] am 23.06.2004 | 12:08
Ispiriert durch den Thread im MURPG-Bereich hier mal eine "Checkliste" bei der wir mal Dinge die bei d20 "fehlen" auflisten koennen...

Evtl. sind die ja schon irgendwo vorhanden, man weiss es nur nicht (oder man kann sich mal zusammensetzen und es selbst machen)

Nachtrag: Um hier mal GENAU zu klaeren was mit dieser Frage gemeint ist eine ausfuehrlichere Fragestellung (auch wenn (fast) jeder auch die "kurze" Frage verstanden hat)

Welche Regeln oder Mechanismen fehlen euch im d20 System?

Es ist NICHT geplant d20 zum "Uebersystem" zu machen dass ALLE Spielweisen GLEICHZIETIG unterstuetzt, es ist auch nicht geplant Diskussionen darueber zu fuehren WARUM einem Mechanismus X oder Regel Y fehlt und SPAM wie "ich mag kein d20" ist auch nicht Thema...

Bei der Menge an d20-Produkten sollte es durchaus drin sein dass die anscheinend "fehlenden" Dinge schon irgendwo vorhanden sind (oder sich hier "loesen" lassen)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Gast am 23.06.2004 | 16:31
also es gibt keine sozialen feats usw. wie es in anderen rpg's der fall ist
darüber mag man sich geteilter meinung sein, aber ich persönlich finde es gut weil ich damit vollkommen frei bestimmen kann .. ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: 6 am 23.06.2004 | 16:33
@PsYcH0: Naja. Es gibt standardmässig u.A. Intimidate und Bluff... ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Selganor [n/a] am 23.06.2004 | 16:35
Was waeren denn fuer dich "soziale Feats"?

Nur mit dem Begriff kann ich nix anfangen...
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Fredi der Elch am 23.06.2004 | 16:52
Mir fehlen Regeln, die Narrativismus unterstützen... dumdidum... ich muss weg!  ;D
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Wawoozle am 23.06.2004 | 16:56
Zitat
Naja. Es gibt standardmässig u.A. Intimidate und Bluff...

+ Diplomacy
+ Sense Motive
+ Gather Information

Als Feats könnte man vielleicht noch:
Negotiator oder Persuasive
dazunehmen. :D

Zitat
Mir fehlen Regeln, die Narrativismus unterstützen... dumdidum... ich muss weg!

Nein, dir fehlen Regeln die Co-Authoring oder Co-Directing unterstützen, das is was anderes ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Darklone am 23.06.2004 | 17:35
Soziale Feats? Damit die Storyteller uns wieder vorwerfen können, wir würden alles auswürfeln ;)?  :q
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Visionär am 23.06.2004 | 20:10
Mir fehlt der Skill bartering!
Mir fehlen Nachteile und Charaktereigenschaften (in rudimentärer Form mit UA nachgereicht)!
Mir fehlt ein interessantes und facettenreiches Kampffertigkeitensystem!
Mir fehlt die kritische Treffertabelle!
Mir fehlen ausgefeilte Kampfmanöver (da gibt's so eine schöne Tabelle bei LIQUID)!

to be continued?
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Meister Analion am 23.06.2004 | 20:59
Mir fehlt der Skill bartering!
Zu unwichtig für einen eigenen Skill. Mach es über Appraisal oder Diplomacy oder Profession: Merchant.
Zitat
Mir fehlen Nachteile und Charaktereigenschaften (in rudimentärer Form mit UA nachgereicht)!
Werden meist nur zum powergaming ausgenutzt. Wenn man Nachteile will, kann man sie ja nehmen ohne was dafür zu bekommen. Und was heißt Charaktereigenschaften? Ich brauche keine Regeln dafür, um einen Char eiskalt oder großzügig zu spielen.
Zitat
Mir fehlt ein interessantes und facettenreiches Kampffertigkeitensystem!
Es gibt mehr als genug verschiedene Kampfaktionen und dazugehörige Feats: Overrun, Bullrush, Trip, Disarm, Sunder, Grapple, Full Defense, Fighting Defensivly, Tumble.
Zitat
Mir fehlt die kritische Treffertabelle!
"Torn Asunder: Critical Hits" von Bastion Press  ::)
Zitat
Mir fehlen ausgefeilte Kampfmanöver (da gibt's so eine schöne Tabelle bei LIQUID)!

Siehe oben.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Visionär am 23.06.2004 | 21:05
Die Manöver die du zitiert hast, sind fast alle! Ich meine facettenreich und ein System für die Kampffertigkeiten, also Schulen, besondere Manöver, die man ab einem gewissen Grad kann etc., nicht diese Basis - Aktionen.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Morpheus am 23.06.2004 | 21:13
Die Manöver die du zitiert hast, sind fast alle! Ich meine facettenreich und ein System für die Kampffertigkeiten, also Schulen, besondere Manöver, die man ab einem gewissen Grad kann etc., nicht diese Basis - Aktionen.
Schools of Combat in "Path of the sword" von FFG
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Selganor [n/a] am 23.06.2004 | 21:13
Langen die "Fighting Styles" aus dem Quintessential Fighter (und QFII) nicht?
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Morpheus am 23.06.2004 | 21:15
Wenn mann mehr Kampfaktionen braucht:
Conan RPG von Mongoose
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Gast am 23.06.2004 | 22:04
Mir fehlt so en bisschen der Realismuss..... mormalerweise stört mich sowas nicht..aber bei DnD stören mich diese Unmengen von HP's. Die sind imho einfach zu viel! Man braucht ewig auf Low-Levels bis man jemand auf Stufe 18 erstma tot hat, selbst wenn man ewig mit einem großen Zweihänder auf einen unbewaffneten Charakter einschlägt!
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Selganor [n/a] am 23.06.2004 | 22:16
Grim&Gritty Kampfsystem und schon ist man ruck-zuck schwer verletzt/tot.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Visionär am 23.06.2004 | 22:23
Okay, okay.... vielleicht hatte ich nur nicht die Zeit alle existierenden Regelsysteme für d20 sowie Quellbücher auszukundschaften. Dem System fehlt scheinbar nichts! Nichts? Doch eine Sache fehlt ihm:

Einen Führer durch den Wust an Regeln, der einen Überblick und eine Zusammenfassung aller erhältlichen Regelvarianten bietet.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Alrik aus Beilunk am 23.06.2004 | 22:25
Mir gefällt das Klassensystem nicht.
Ganz besonders die Klassenabhängige Entwicklung der BAB und der besonderen Klassenfähigkeiten (z.B. AC beim Mönch)
Vor allem das man durch Multiclassing die Rosinen der verschiedenen Klassen rauspicken kann.

Die AC sollte ebenfalls bei jeder Klasse mit dem Level ansteigen.

BAB & AC Steigerung sollte über das Skillsystem erfolgen.
Es sollte im Kampf möglich sein für eine Runde die AC zu senken um die BAB oder Schaden zu erhöhen. Oder die BAB für mehr AC zu senken.(gibts da nicht ein Feat ?)

Beim Kampf ist es störend das man ohne Auswirkungen Treffer einsteckt und dann auf einmal tot umfällt.
Eine Regel die dafür sorgt das ein Treffer mit viel Schaden auch spürbare Folgen hat gibt es glaub schon als Hausregel. ( Grim & Gritti ? )

Allerdings kann ich als Gelegenheitsspieler ohne Hausregeln leben. ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Meister Analion am 23.06.2004 | 22:34
Einen Führer durch den Wust an Regeln, der einen Überblick und eine Zusammenfassung aller erhältlichen Regelvarianten bietet.

=Selganor  ::)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Selganor [n/a] am 23.06.2004 | 22:51
Einen Führer durch den Wust an Regeln, der einen Überblick und eine Zusammenfassung aller erhältlichen Regelvarianten bietet.
Das hoert sich doch nach einem SEHR guten Projekt an. Ausser dir noch Freiwillige? ;D

Mir gefällt das Klassensystem nicht.
Sind "allgemeinere" Klassen (wie in d20 Modern) ausreichend oder muss es "ganz frei" sein wie in Mutants&Masterminds?
Zitat
Ganz besonders die Klassenabhängige Entwicklung der BAB und der besonderen Klassenfähigkeiten (z.B. AC beim Mönch)
Vor allem das man durch Multiclassing die Rosinen der verschiedenen Klassen rauspicken kann.
Nicht wirklich... die wirklich GUTEN Sachen kommen erst auf hoeheren Stufen.
Zitat
Die AC sollte ebenfalls bei jeder Klasse mit dem Level ansteigen.
Gibt es als Defense Bonus bei einigen Systemen (z.B. auch d20 Modern)
Zitat
BAB & AC Steigerung sollte über das Skillsystem erfolgen.
Sind in M&M auch "separat" kaufbar.
Aber soll die AC jetzt nach Skills (von denen Leute die "andere Faehigkeiten" haben recht wenige haben) oder nach Level laufen ;)
Zitat
Es sollte im Kampf möglich sein für eine Runde die AC zu senken um die BAB oder Schaden zu erhöhen. Oder die BAB für mehr AC zu senken.(gibts da nicht ein Feat ?)
BAB wird nicht angetastet (denn davon haengt auch die Anzahl der Mehrfachangriffe ab), aber -Angriff fuer +AC ist Expertise, -AC fuer +Angriff ist "all out Attack" (Feat aus M&M)
Zitat
Beim Kampf ist es störend das man ohne Auswirkungen Treffer einsteckt und dann auf einmal tot umfällt.
Es gibt ein GANZ simples System fuer "Wundabzuege":
Teile die Hitpoints des Charakters durch 5 und fuer jeden dieser "Teile" die voll sind hat man einen Abzug von 1 (oder 2 fuer die ganz harten)
Beispiel: Charakter hat 47 Hitpoints. 1/5 ist 9 (abgerundet)
Von 0-9 HP hat der Charakter -5 auf alle Aktionen
von 10-18 HP hat der Charakter -4
von 19-24 HP hat der Charakter -3
von 25-32 HP hat der Charakter -2
von 33-40 HP hat der Charakter -1
von 41-47 HP hat der Charakter keine Abzuege.

Oder muss es komplexer sein?
(Freundliche Master rechnen Schaeden, also bei 0-9 Schaden kein Abzug, bei 10-18 Schaden -1, ...)
Zitat
Eine Regel die dafür sorgt das ein Treffer mit viel Schaden auch spürbare Folgen hat gibt es glaub schon als Hausregel. ( Grim & Gritti ? )
Gibt's schon als "Massive Damage" (bei 50+ Schaden auf einen Schlag ist ein Fort-Save noetig sonst stirbt man). Haertere Master setzen den Schaden von 50 auf Constitution runter...

BTW: Character Traits (und Flaws) gibt's "offiziell" im Unearthed Arcana.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Alrik aus Beilunk am 23.06.2004 | 23:46
Sind "allgemeinere" Klassen (wie in d20 Modern) ausreichend oder muss es "ganz frei" sein wie in Mutants&Masterminds?
Allgemeine Klassen höhrt sich gut an, ich muß mal einen Blick in d20 modern werfen.


Zitat
Aber soll die AC jetzt nach Skills (von denen Leute die "andere Faehigkeiten" haben recht wenige haben) oder nach Level laufen ;)
Kommt darauf an. Skill points gibts ja mit jedem neuen Level. Soll doch der Spieler entscheiden wieviel er dafür für das verbessern seiner BAB/AC ausgibt.
So müsste ein Barde der ein bischen besser kämpfen will nicht gleich die Klasse wechseln, sondern mehr Skillpoints für seine BAB/AC aufwenden (die natürlich anderswo fehlen).

Natürlich ist das nur Sinnvoll wenn jede Klasse die selben Skillpoints pro Level bekommt.

Zitat
BAB wird nicht angetastet (denn davon haengt auch die Anzahl der Mehrfachangriffe ab), aber -Angriff fuer +AC ist Expertise, -AC fuer +Angriff ist "all out Attack" (Feat aus M&M)
Ich sehe das modifizieren der Treffer/Verteidigungschance um mehr Schaden/höhere Treffer/Verteidigungschance zu erhalten bei jedem RPG System als eine Möglichkeit jeder SC/NSC haben sollte.

Selber entscheiden zu können wieviel Risiko man für einen bestimmten Erfolg eingeht ist eine Grundlage für einen spannenden Kampf.

CPBla
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: ragnar am 24.06.2004 | 01:25
Selber entscheiden zu können wieviel Risiko man für einen bestimmten Erfolg eingeht ist eine Grundlage für einen spannenden Kampf.
Ist das nicht mit Powerattack und Expertise "drin".
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Wawoozle am 24.06.2004 | 09:10
Mal so ganz nebenbei, Alrik.

Es ist ein Unterschied, was DIR an d20 nicht gefällt und was dem System objektiv fehlt.
Danach hat Selganor gefragt und darauf sollte eingegangen werden.

Auf den 100sten "Aber mir gefällt das und das nicht"  - Heulkrampf kannst Du gern an geeigneter Stelle zurückkommen.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Jestocost am 24.06.2004 | 09:15
Keine Ahnung, was an D20/D&D fehlt. Mein Eindruck ist eher das Gegenteil:

Mir sind das zuviele Regeln...
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Wawoozle am 24.06.2004 | 10:00
a) wo behaupte ich vollauf zufrieden zu sein ?

b) hat "gefallen" genau gar nichts damit zu tun, was einem System fehlt..
Mir würde mein Auto in Silber auch besser GEFALLEN, aber wenn ihm ein Rad FEHLT, dann ist das was anderes.
Oder etwa nicht ?
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Selganor [n/a] am 24.06.2004 | 10:10
OK... dann mal MEIN Statement was hier gefragt und worauf eingegangen werden sollte. (Und wichtiger worauf NICHT eingegangen werden sollte)

Das d20 SRD und das d20 Modern SRD sind nur ein (ich behaupte fast "kleiner") Teil des d20-Systems, praktisch eine "Basis".

Es gibt immer wieder Leute die "mehr" (oder etwas vorhandenes modifizieren) wollen.
Ehe man nun das Rad mehrfach erfindet (oder jemand (um bei Woozles Vergleich zu bleiben) das Auto stehen laesst weil "ein Rad fehlt") kann man ja mal auflisten was man gerne haette und schauen ob es das nicht schon gibt (oder man es schnell noch einbringen kann)

Es ist logisch dass man nie ALLE Modifikationen auf einmal einbringen kann.

Diskussionen ueber den Sinn und Unsinn solcher Zusatzregeln brauchen wir wohl genausowenig wie "philisophische Ansaetze"...

Wer ueber die "Regelflut" von d20 (oder aehnliches) diskutieren will sollte das in einem anderen Thread machen.

Koennen wir weitermachen?
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Haukrinn am 24.06.2004 | 10:15
Mir fehlt an d20 ... nichts.

Ich benutze es nämlich einfach nicht, weil es für meinen Spielstil völlig ungeeignet ist und da wesentlich bessere Systeme existieren  >;D
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Fredi der Elch am 24.06.2004 | 10:16
Zitat
Mir fehlen Regeln, die Narrativismus unterstützen... dumdidum... ich muss weg!
Nein, dir fehlen Regeln die Co-Authoring oder Co-Directing unterstützen, das is was anderes ;)
Junge Dame, ich weiß schon selber gut genug, was mir fehlt: Regeln, die Narrativismus unterstützen! ;) Aber stimmt, Regeln für Co-Authoring und Co-Directing fehlen mir auch.  ::)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Ein am 24.06.2004 | 10:20
Zwei Sachen fallen mir ein:

Soziale Feats, die vielleicht in der Art der Class Features des Charismatic Hero aus d20 modern.

Klassenmodule, die man beliebig kombinieren kann.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Wawoozle am 24.06.2004 | 10:20
Zitat
Junge Dame, ich weiß schon selber gut genug, was mir fehlt
Davon gehe ich auch aus.. immerhin hast Du lange genug dafür studiert ;)

Zitat
Mir fehlt an d20 ... nichts.
Ich benutze es nämlich einfach nicht, weil es für meinen Spielstil völlig ungeeignet ist und da wesentlich bessere Systeme existieren

Och Kinners... warum können wir nicht einfach mal weitermachen.
Wenn Bashing gefragt ist, können wir gerne einen eigenen Thread dafür aufmachen.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Selganor [n/a] am 24.06.2004 | 10:21
Mir fehlt an d20 ... nichts.

Ich benutze es nämlich einfach nicht, weil es für meinen Spielstil völlig ungeeignet ist und da wesentlich bessere Systeme existieren  >;D
Genau SOLCHE Postings sind hier absolut ueberfluessig.
(Oder genauso informativ wie die Meldung dass ich China ein Sack Reis umgefallen ist)
Wenn du hingegen (dann aber bitte in einem anderen Thread) deinen "Spielstil" (und die Vorraussetzungen die du deswegen an ein Regelwerk hast) beschreibst kann man ja mal schauen wie inkompatibel ist WIRKLICH ist ;)

Junge Dame, ich weiß schon selber gut genug, was mir fehlt: Regeln, die Narrativismus unterstützen! ;) Aber stimmt, Regeln für Co-Authoring und Co-Directing fehlen mir auch.  ::)
So... und wenn du jetzt mal "Regeln die Narrativusmus unterstuetzen", "Co-Authoring" und "Co-Direkting" in einfachen (und vor allen Dingen EIGENEN Worten, also nicht mit Link auf Statements anderer Leute) beschreibst kann man sich ja mal Gedanken machen wie man das hinkriegen kann.

Ansonsten wuerde ich DAS in die "philisophische Diskussionen"-Kategorie schmeissen ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Wawoozle am 24.06.2004 | 10:28
Zitat
Klassenmodule, die man beliebig kombinieren kann.

Hmm... Modulare Klassen.
Ein OOP-Mensch würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber das tut hier ja nix zur sache ;D

Das klingt gar nicht schlecht, irgendwie sind ja die Feats sowas wie kleine Module die man an die Klassen dranhängen kann.
Die Frage bei solchen Modulen wäre vielleicht, wie unterscheiden sie sich.
Wenn man eine vorhandene Klasse in Module aufdröseln müsste, wär vielleicht ein bissl kompliziert.

Aber vielleicht gibts da schon was ?
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Selganor [n/a] am 24.06.2004 | 10:37
Ganz so "modular" geht es nicht (zumindest wenn man noch Klassen und Stufen haben will) da einige Dinge doch "zu heftig" fuer niedrigstufige Effekte waere.

Man stelle sich den Stufe 1 Magier vor der einmal am Tag einen Sleep sprechen kann. (Neben sonstigen Effekten)
VIEL zu heftig.
Ein Stufe 10 Magier der das "nebenbei" kann dann stoert das kaum noch.

Aber sowas in der Art hat man mit den (mehr oder minder) frei kaufbaren Feats/Powers/Skills in M&M schon.

Da faellt mir gerade was ein. ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Visionär am 24.06.2004 | 10:43
UA hat eine Option, daß du bei jedem Stufenautstieg dir deine Class - Features aussuchst und hinzufügst. Nennt sich generic classes, da unterscheidet man nur noch zwischen spellcaster, expert und warrior (als klassische Rollenbeschreibung in einer Abenteurergruppe) und der Spieler darf sich seinen Char modular aufbauen. Das findest du auf s. 77ff.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Fredi der Elch am 24.06.2004 | 10:44
So... und wenn du jetzt mal "Regeln die Narrativusmus unterstuetzen", "Co-Authoring" und "Co-Direkting" in einfachen (und vor allen Dingen EIGENEN Worten, also nicht mit Link auf Statements anderer Leute) beschreibst kann man sich ja mal Gedanken machen wie man das hinkriegen kann.

Ich geb mir Mühe. Also ganz einfache Ideen zu Anfang:
- Anständge Regeln für Beziehungen. Mit dem schönen Effekt, dass man besser kämpft, wenn man die Liebe seines Lebens retten will.
- Sowas wie die Spiritual Attributes aus TRoS.
- Vielleicht noch mal richtig gute alternative Regeln zur XP-Vergabe. Mit wirklichen Richtlinien (und nicht nur: ja für Plotziele gibts X).
- Regeln für Erzählrechte, die von SL abweichen. Dass auch mal jemand anderes den Konfliktausgang erzählt.
- Sowas wie Drama Punkte aus Buffy/Unisystem. Mit Regeln, was sie könnene und wo sie herkommen.
- Einfachere Kampfregeln. Ein Kampf muss in 15 Minuten machbar sein.
- Regeln für soziale Auseinandersetzungen. Da soll es doch was in Demagougues & Diplomats (oder wie das heißt) geben, oder?
- Conflict Resolution statt Task Resolution? Das wäre schön...

Äh, für´s erste fertig. Krieg ich jetzt mein Krokodil?
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Fredi der Elch am 24.06.2004 | 10:47
Die Idee von Ein klingt übrigens auch ganz gut.

EDIT: Huch und schon ist sie weg.

EDIT2: Jetzt steht sie ein paar Posts weiter unten... *verwirrt sei*
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Visionär am 24.06.2004 | 10:49
Dieser Guide to D20 wäre aber echt mal was praktischen, und es verstösst ja gegen kein Copyright, wenn man alle Quellen mal zusammen schreibt und den Mechanismus der Regel grob skizziert?
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Ein am 24.06.2004 | 10:51
Mist. Hab grad mein Posting gelöscht.. >:(

Also nochmal (sorry, for annoyance)...

Mein Konzept: Modulare Klassen in der Art von Featurepaketen mit gegenseitiger Abhängigkeit.

Man würde also keine Ranger-Klasse nehmen, sondern die drei Pakete Meele Combat, Ranged Combat und Wilderness Life wählen. Andere Klassen sind genauso darzustellen. Man könnte also einen Zauberschützen durch Ranged Combat, Basic Enchantments und Wilderness Life darstellen.

Später könnte man dann Meele Expert wählen, wenn man Meele Combat schon hat oder Advanced Enchantments, wenn man schon das Basic Paket hat.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Ein am 24.06.2004 | 10:53
Ein Rollenspiel braucht streng genommen NICHTS. Niente. Nada.

Ketzer, Narativist! ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Boba Fett am 24.06.2004 | 10:54
Vielleicht sollte man dann fragen, was bei D&D (d20) zu viel ist... 8)
Das könnte man in einem anderen Thread
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Wawoozle am 24.06.2004 | 10:54
@Elor

Auf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole...
darum geht es hier nicht.

Philosophische betrachtungen über Rollenspiel im allgemeinen und D20 im speziellen kannst Du führen so viele Du willst, aber bitte nicht hier (in diesem Thread).
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Visionär am 24.06.2004 | 11:03
Was DU Elor anscheinend nicht begreifst, ist, daß es hier nicht um pseudo - philosophisches Gesülze geht, sondern darum mal Konkret zu benennen, was einem an D20 fehlt, ob es vielleicht nicht doch vorhanden ist, und wenn nicht, wie man es machen könnte!!

Die persönliche RSP - Einstellung spielt nur in so weit eine Rolle, daß es DIR fehlt und nicht anderen. Wir wollen aber, was das angeht nicht auf einen Nenner kommen.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Asdrubael am 24.06.2004 | 11:12
Was mir an D20 fehlt, ist die Zeit, sich durch das alles durchzulesen und das auch noch zu spielen  ::)

Und den Überblick bemängel ich hier auch mal...

Sonst bin ich vollaufzufrieden...
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Selganor [n/a] am 24.06.2004 | 11:39
Ich geb mir Mühe. Also ganz einfache Ideen zu Anfang:
- Anständge Regeln für Beziehungen. Mit dem schönen Effekt, dass man besser kämpft, wenn man die Liebe seines Lebens retten will.
Gibt's in OGL Horror als Ties (ich hab's gerade nicht griffbereit sonst haette ich kurz was dazu gepostet)
Zitat
- Sowas wie die Spiritual Attributes aus TRoS.
Was haben die nochmal gemacht? Ist eine Weile her dass ich TRoS gelesen habe.
Zitat
- Vielleicht noch mal richtig gute alternative Regeln zur XP-Vergabe. Mit wirklichen Richtlinien (und nicht nur: ja für Plotziele gibts X).
Was fehlt dir da?
Es gibt schon Regeln fuer "Roleplaying Experience" im DMG.
Oder willst du die "has successfully used a skill +n XP"-Regeln aus AD&D2 wieder?
Zitat
- Regeln für Erzählrechte, die von SL abweichen. Dass auch mal jemand anderes den Konfliktausgang erzählt.
Dafuer brauchst du REGELN?
Wenn ein Spieler eine bessere Idee hat als der SL wie eine bestimmte Sache (deren Ausgang klar ist) beschrieben werden sollte dann kann der das ruhig tun.
(Sollte er allerdings etwas so beschreiben dass es dem SL den geplanten Plot "verhagelt" (und der SL ist nicht bereit den Plot auf die Schnelle "umzuschreiben") sollte er ein Veto haben)
Das geht uebrigens auch gut bei jedem anderen System ;)
Zitat
- Sowas wie Drama Punkte aus Buffy/Unisystem. Mit Regeln, was sie könnene und wo sie herkommen.
Action Points bei d20 Modern, Hero Points bei M&M (Es gab hier auch mal einen Thread dazu)
Zitat
- Einfachere Kampfregeln. Ein Kampf muss in 15 Minuten machbar sein.
a) ist er
b) Lonewolf (d20) hat solche "abgespeckten" Regeln.

Mehr gleich... muss kurz afk (BTW: Elgor, du hast eine Private Nachricht)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Visionär am 24.06.2004 | 11:51
Zum einen widersprichst du dem vorher geässerten Objektivitätsanspruch, zum anderen -wie ich bereits ausgeführt habe- besagt das Vorhandensein von Mechanismen nicht, dass diese wirklich das vom einzelnen wahrgenommene Problem beheben.

Ich habe gar keinen Objektivitätsanspruch geäußert. Ich sehe das so: A fehlt der Regelmechanismus a. Das ist subjektiv und wird es auch immer bleiben, da B unter Umständen gar kein Bedürfnis für Regelmechanismus a hat, und somit nimmt er dieses Fehlen nicht wahr.

Trotzdem postet A jetzt das als Fehlen. Ein Regelmechanismus wird erarbeitet oder gefunden.

Zitat
Zum anderen, und hier scheinst du schlichtweg nicht begreifen zu wollen, ist die Diskussion eines empfunden Fehlens IMMER "pseudo-philosophisches Gesülze".
Stimmt. Aber wir Diskutieren hier nicht das empfundene Fehlen des Regelmechanismus, die Ursache dafür ist auch egal, sondern wir nehmen nur auf, daß einem User C dieser Mechanismus fehlt. Und dann schauen wir mal was gemacht wird.

Die Diskussion, warum das empfundene Fehlen jetzt falsch ist oder nicht interessiert hier keinen. Meistens lässt sich eh eine der 1000 d20 Bücher finden, mit einer Lösung. C hat die Quelle einfach nicht gekannt!

Zitat
Der Anspruch, etwas anderes zu sein, ist, sorry, wenn ich das so drastisch ausdrücke, Selbstverarschung. Es suggeriert objektive Standards die schlicht nicht existieren.
etwas anderes zu sein als "pseudo - philosophisch" ??

Natürlich gibt es objektive Standards. Aber das ist dann wirklich eine philosophische Diskussion, die hier nicht geführt werden soll! Subjektivität vs. Objektivität wurde hier schon oft genug breit getreten.


Zitat
Im übrigen diskutiert es sich wesentlich produktiver, wenn man nicht -wie wawoozle es schon vor meinem ersten Post getan hat- jedem über den Mund fährt, der eine etwas andere Meinung hat.

Es diskutiert sich übrigens am produktivsten, wenn man nicht am Thema vorbeiredet.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Visionär am 24.06.2004 | 12:03
Mhh, ich sehe, dass wir beide den Titel unterschiedlich verstehen. Da "Was fehlt an d20?" durchaus interpretationsfähig ist, muß ich wohl deinen Ansatz akzeptieren.

Aber es ist schon besser, wenn man sich darüber im klaren ist, worüber konkret geredet wird.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Wawoozle am 24.06.2004 | 12:03
@Elor
Zitat
Und damit ist diese Diskussion voll im Rahmen des Themas -auch wenn vielleicht nicht im von Selganor beabsichtigten Rahmen.

Selganor ist der Ersteller dieses Threads.
Er hat dir mehrfacht gesagt was er hier sehen will und worum es geht.
Was hier reingehört und was er hier sehen will überlässt Du bitte ihm.

edit:
Schluss jetzt...
wir müssen uns hier nicht unnötig weiter beharken in einem Thread  den weder Du noch ich begonnen haben.
Wir wissen beide worüber Selganor hier Diskutieren möchte, also halten wir uns auch daran.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Selganor [n/a] am 24.06.2004 | 12:51
Ich hab' die Fragestellung auch eben nochmal klarifiziert...
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Fredi der Elch am 24.06.2004 | 12:54
Ok Selganor: Deine Antwort bestärkt mich im Punkt von SdÄ: Übersichtlich ist d20 nicht gerade... :)

Beziehungen
Gibt's in OGL Horror als Ties (ich hab's gerade nicht griffbereit sonst haette ich kurz was dazu gepostet)
Dann Poste doch mal wann anders was drüber. Das würde mich wirklich interessieren!

Zitat
Zitat
- Sowas wie die Spiritual Attributes aus TRoS.
Was haben die nochmal gemacht? Ist eine Weile her dass ich TRoS gelesen habe.
Sie geben Boni, wenn, man seinen Zeilen, Moalvorstellungen usw. folgt. Und zwar variabel je nach Höhe des Attributs, dass sich durch Einsatz auch schnell ändert (nach obe und unten). Außerdem bringen die XP.

Zitat
Es gibt schon Regeln fuer "Roleplaying Experience" im DMG.
Klar, aber was ist "Roleplaying Experience"? Die Regeln saugen!! Wann, wofür, wie, wieviel? Mit vielen Beispielen bitte! Außerdem eben Regen dafür, wieviele XP man für Beziehungen und Überzeugungen wann kriegt oder für moralische Dilemmata. Oder so.

Zitat
Zitat
- Regeln für Erzählrechte, die von SL abweichen. Dass auch mal jemand anderes den Konfliktausgang erzählt.
Dafuer brauchst du REGELN?
Falls Du es noch nicht gemerkt hast: Darum geht es in allen RPG Regeln. Nur fehlen mir da eben explizite Regeln bei d20. Wenn ich alles implizit machen will, kann ich gleich Freeform spielen.

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- Sowas wie Drama Punkte aus Buffy/Unisystem. Mit Regeln, was sie könnene und wo sie herkommen.
Action Points bei d20 Modern, Hero Points bei M&M (Es gab hier auch mal einen Thread dazu)
Seit wann kann ich damit auch Gegenstände erschaffen, Plottwists durchführen usw? Und seit wann krige ich die auch wenn der SL mich in missliche Lagen bringt (wie bei Buffy)? Ne, ne, da ist noch viel Arbeit nötig, damit das brauchbar wird!

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- Einfachere Kampfregeln. Ein Kampf muss in 15 Minuten machbar sein.
b) Lonewolf (d20) hat solche "abgespeckten" Regeln.
Aha! Das interessiert michauch sehr. Bitte mehr Infos!
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Selganor [n/a] am 24.06.2004 | 13:20
Dann Poste doch mal wann anders was drüber. Das würde mich wirklich interessieren!
Mal ganz einfach (ist auch nur auf Seite 29 im OGL Horror:
Jeder Charakter hat 5 Punkte fuer "permanente" Ties und einen fuer "temporaere".
Ein Beispiel waere (aus dem Regelwerk):
3 points: his family as a whole
1 point: his favorite daughter Cheryl
1 point: his job as a struggling writer
1 point (temp): getting home in time for Christmas

Am Anfang der Sitzung kann das temporaere tie geaendert werden (wenn z.B. Cheryl weglaeuft und im Nebel verschwindet aendert er "getting home" auf "finding Cheryl")

Pro Tie kann man einmal pro Abenteuer ein +1d10 auf einen Wurf der etwas mit dem Tie zu tun hat kriegen.
Z.B. haette der Beispielscharakter bis zu fuenfmal +1d10 kriegen wenn es um das Finden seiner Tochter Cheryl geht.

Permanente Ties koennen nach Absprache mit dem SL auch geaendert werden (z.B. von "job as a writer" zu "his new sports car"), aber das sollte nicht jede Sitzung passieren.

Ties koennen auch "verloren" werden wenn man sie "schleifen laesst".

Alles weitere geht fuer die Kurzbeschreibung zu weit.
Wenn du mehr wissen willst mach' doch einfach einen eigenen Thread dazu auf.
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Sie geben Boni, wenn, man seinen Zeilen, Moalvorstellungen usw. folgt. Und zwar variabel je nach Höhe des Attributs, dass sich durch Einsatz auch schnell ändert (nach obe und unten). Außerdem bringen die XP.
Ich erinnere mich doch richtig, dass die Spiritual Attributes auch in XP "ausgetauscht" werden koennen. Also entweder kriegt man "moralische" Boni oder man ist "unmoralischer" aber dafuer in etwas anderem besser...
Sollte sich auch machen lassen wenn man einen weiteren Trait einfuehrt der XP kostet (und je nach XP Boni bringt) man diese XP aber auch wieder "einloesen" kann.
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Klar, aber was ist "Roleplaying Experience"? Die Regeln saugen!! Wann, wofür, wie, wieviel? Mit vielen Beispielen bitte! Außerdem eben Regen dafür, wieviele XP man für Beziehungen und Überzeugungen wann kriegt oder für moralische Dilemmata. Oder so.
Wenn da jetzt steht: Pro "Gottesurteil" dem sich ein Charakter unterwirft kriegt er Y Erfahrungspunkte dann wuerde man bei "Weichei"-SLs damit ruck-zuck aufsteigen waehrend man bei "die-hard"-SLs dadurch einfach nur sterben wuerde...
Konkrete Zahlen bringen da GAR NIX, da der SL wohl am Besten weiss wie schnell er seine Gruppe aufsteigen lassen will (und damit wie viel XP er vergibt)
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Seit wann kann ich damit auch Gegenstände erschaffen, Plottwists durchführen usw? Und seit wann krige ich die auch wenn der SL mich in missliche Lagen bringt (wie bei Buffy)? Ne, ne, da ist noch viel Arbeit nötig, damit das brauchbar wird!
Der dazugehoerige Thread ist unter http://tanelorn.net/index.php?topic=9088.0
Und was die "plot-twists" und die "when bad things happen to good people"-Regelung (aus Buffy) angeht... DAS ist ja wohl pure "Definitionssache" in den "Campaign-rules"
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Aha! Das interessiert michauch sehr. Bitte mehr Infos!
Ich habe das Lonewolf Regelwerk (noch) nicht.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Cyric am 24.06.2004 | 14:08
Mh, wenn ich das alles so lese ziehe ich folgendes Fazit:

alles, was dem einen oder anderen fehlt, gibt es in dem einen oder anderen Zusatzwerk. Das lässt mich rätseln wie dick ein "ideales" D&D Regelwerk wäre, wenn all diese (in großem Maße von mir geteilten Wünsche) berücksichtigt würden...

Alleine die Charaktererschaffung dürfte mindestens doppelt so viel Platz benötigen. Eher noch mehr...

Nun ja, vieles von den hier angebrachten Punkten hab ich bei Hackmaster gefunden: mehr Klassen, eine errheblich freiere Charaktererschaffung und - entwicklung (trotz fester Klassen), einfachere und trotzdem komplexere Kampfregeln (z.B. bessere Initiative Regeln, Kritische Treffer).

Aber bevor das hier wieder in Werbung ausartet: D&D ist ein tauglich Regelwerk, daß mittlerweile durch zahllose Zusatzregelwerke in ein mehr oder weniger ideales RPG gewandelt werden kann. Das Problem dabei ist die Übersicht und das festlegen: was geht, was nicht. Und dann dieses den Spielern nicht nur zu verdeutlichen, sondern sie dazu zu bringen, das dadurch (zwangsläufig) komplexere Regelwerk auch verstehen und spielen zu wollen.

Oder?

zum gruße
cy
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Visionär am 24.06.2004 | 17:15
Wie es schon auf der Rückseite des GMG steht: Hackmaster ist einfach ein Diamant in der großen weiten Brache mittelmäßiger Rollenspiele.  ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Samael am 24.06.2004 | 17:26
Was mir fehlt:

Eine Art "Soziale Widerstandskraft" (Willenskraft, Social defense, Geistiger Widerstand etc..) Ein Maß dafür wie leicht sich ein Charakter durch soziale Interaktion beeinflussen lässt (Einschüchterung, Handeln, Überzeugen usw.).

Ein vernünftiges Skillsystem für den Kampf. Das mit dem klassengebundenen BAB mag ich einfach nicht.   


Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Wawoozle am 24.06.2004 | 17:30
Also nen Will - Save gibts.
Desweiteren werden solche dinge wie Einschüchterung ja durch Wisdom Checks abgehandelt.
Also im Prinzip hast Du mit Wisdom dieses Maß.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Samael am 24.06.2004 | 17:35
Naja, aber das ist doch eine erbärmliche Skalierung. -2 bis +5 oder so. Wenn man bedenkt, dass die entsprechenden Skillchecks so von -2 bis weit über +20 gehen... Irgendwie ist die Mechanik da ganz und gar nicht zu gebrauchen.

 
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Alrik aus Beilunk am 24.06.2004 | 17:39
Mal so ganz nebenbei, Alrik.

Es ist ein Unterschied, was DIR an d20 nicht gefällt und was dem System objektiv fehlt.
Ich hab bei Wotc angefragt, die haben mir bestätigt das objektiv an D&D nichts fehlt ;)

Nimm mirs nicht böse, aber was an d20 fehlt kann von Spieler zu Spieler verschieden sein.

Was sicher nicht fehlt sind interessante Hausregeln und Regelelemente aus anderen d20 Produkten von Fremdanbietern.

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Auf den 100sten "Aber mir gefällt das und das nicht"  - Heulkrampf kannst Du gern an geeigneter Stelle zurückkommen.
Ok. Objektiv fehlt, das man bis über 0 hitpoints Schaden ohne Wirkung einstecken kann, und aus heiteren Himmel Tod umfällt, wenn die hitpoints unter 0 fallen.
Objektiv gibt es dazu eine bewährte Hausregel.
Wo ist da ein Heulkrampf ?
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Wawoozle am 24.06.2004 | 17:39
@Samael
Es ist doch aber nicht nur der Wisdom Modifier der zählt, im Endeffekt müssen ja Opposed Checks gewürfelt werden, beim "Verteidiger" siehts dann ja schon so aus:

1d20 + character level or Hit Dice + target’s Wisdom bonus [if any] + target’s modifiers on saves against fear

Okay.. aber ich versteh was Du meinst... man siehts so halt nicht auf einen Blick wie das wohl ausgehen könnte.

Aber ist das dann nicht eher eine Frage der Notation, wenn ich mir auf meinem Charakterbogen ein Feld dafür mache, dann dürfte ich diesen wert auch recht fix einsehen können.

@Alrik
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Nimm mirs nicht böse, aber was an d20 fehlt kann von Spieler zu Spieler verschieden sein.

Da hast Du allerdings recht, das stimmt.

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Objektiv fehlt, das man bis über 0 hitpoints Schaden ohne Wirkung einstecken kann, und aus heiteren Himmel Tod umfällt, wenn die hitpoints unter 0 fallen.

Naja unter -9, aber ich versteh schon was Du meinst.
Wie gesagt es gibt da auch wieder Optionen und dergleichen.
Hatte UA da nicht irgendwas ?

Ich glaube eine Ressourcensammlung wäre wirklich nicht schlecht, am besten gegliedert nach "Wie möchte ich spielen".

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Wo ist da ein Heulkrampf ?
Blöde Formulierung meinerseits, mea culpa ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Fredi der Elch am 24.06.2004 | 17:40
OGL Horror:
[...]
Wenn du mehr wissen willst mach' doch einfach einen eigenen Thread dazu auf.
Hatte ich mal. Ich habe sogar mal versucht, ein System für beziehungen zu entwickeln.
http://tanelorn.net/index.php?topic=7234.0
Stieß aber nicht auf viel Gegenliebe. Naja, finde meinen Ansatz trotzdem besser als den aus OGL Horror (soviel ich bisher sehen kann jedenfalls).

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Ich erinnere mich doch richtig, dass die Spiritual Attributes auch in XP "ausgetauscht" werden koennen. Also entweder kriegt man "moralische" Boni oder man ist "unmoralischer" aber dafuer in etwas anderem besser...
Nicht wirklich. Man erhält Punkte, wenn man sich dem Trait entsprechen verhält bzw. ihn in einer wichtigen Situation einsetzt. Die Punkte können auch in XP umgetauscht werden.

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Klar, aber was ist "Roleplaying Experience"?
Konkrete Zahlen bringen da GAR NIX, da der SL wohl am Besten weiss wie schnell er seine Gruppe aufsteigen lassen will (und damit wie viel XP er vergibt)
ok, also das wird mir wohl weiterhin fehlen. Bei D&D ist scheinbar eine Lösung des Problems nicht möglich / nicht erwünscht / schwierig.

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Und was die "plot-twists" und die "when bad things happen to good people"-Regelung (aus Buffy) angeht... DAS ist ja wohl pure "Definitionssache" in den "Campaign-rules"
Das sind ganz normale Regeln! Und die gibt es nicht bei D&D/d20. Also fehlen sie. Sonst kann ich ja auch behaupten, dass man für HP Plot-Twist machen kann... Also gut, fehlt.

Wenn Du aber mal das Lonewolf kriegst, sag bescheid, das finde ich sehr spannend!

Mh, wenn ich das alles so lese ziehe ich folgendes Fazit:

alles, was dem einen oder anderen fehlt, gibt es in dem einen oder anderen Zusatzwerk.
Ich ziehe mal folgendes Fazit: Wie man sehen kann eben nicht! :)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Haukrinn am 24.06.2004 | 18:09
So wie es aussieht, scheint es ja so ziemlich für jede Schwachstelle im System ein Buch zu geben, das diese wieder ausmerzt. Neben der Unübersichtlichkeit stört mich dabei aber vor allem eine Sache:

Wie viele Bücher muß ich kaufen, um das System so in Schuß zu bringen, daß es für mein Setting gut funktioniert? Und vor allem, wieviel Geld wird mich das kosten?

Wenn ich mir schon allein ansehe, daß ich für einen vernünftigen D&D-Spielabend 3 dicke Bücher anschaffen muß, finde ich das ... nicht gut. Den Ansatz anderer Systeme (z.B. Earthdawn oder Ars Magica), weniger vertiefende Information, dafür aus dem Spieler-, Spielleiter- und dem Hintergrundbereich in ein Buch zu packen, finde ich persönlich wesentlich Geldbeutelfreundlicher.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Darklone am 24.06.2004 | 22:06
Was erwartest du? Ein System, das alle glücklich macht in 3 Büchern?

Vergiss es. Schau dir doch diesen thread an, der eine will dieses Extrem, der andere das Gegenteil.

Der Trick bei D&D ist ja gerade die Modulität und die Auswahl. Rauszukriegen, was du willst, ist das Problem. Wenn du das weisst, reicht etwas rumsurfen auf diversen boards und du hast, was du willst.
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Visionär am 25.06.2004 | 02:02
Ich erwarte ein System, das alle glücklich macht in einem Buch!  ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Boba Fett am 25.06.2004 | 08:59
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Was erwartest du? Ein System, das alle glücklich macht in 3 Büchern?
Nein, ein System, das meine Runde glücklich macht, in einem Buch... 8)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: 6 am 25.06.2004 | 09:02
Ich erwarte ein System, dass alle Settings, in denen ich spielen oder die ich leiten will, unterstützt und alle meine Runden glücklich macht, in einem Buch...


Man darf schliesslich noch träumen... ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Visionär am 25.06.2004 | 09:05
Es ist also Zeit für das

Compiled Player's Hand- & Dungenmaster's Guidebook with Monsters?
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Boba Fett am 25.06.2004 | 09:06
Nein, für BESM! (scnr)  ;D
Besser für Tri-Stat!
Oder für Hero! (scnra)  ;D
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: 6 am 25.06.2004 | 09:16
@Boba: Nee. Die Universalrollenspielsysteme schaffen es nicht, alle Settings die ich spielen oder spielleitern will, zu unterstützen. Ich habs schon mit mehreren versucht. An irgendwas sind sie immer gescheitert. (BESM hasse ich und HERO ist mir als SL zu kompliziert bei der Charaktererschaffung, GURPS ist zu grob und zu tödlich, D20 ist zu heroisch für einige Settings, The Pool ist zu sehr auf Geschichten erzählen ausgelegt, mit Heroquest können sich einige Spieler nicht anfreunden. Liquid ist da die einzige Ausnahme, die ich noch nicht ausprobiert habe... gibt es da Regeln zur Ermittlung des Erfolges eines Dialoges der dann ausgespielt werden kann?). Irgendwann habe ich es dann aufgegeben... aber wie gesagt: Träumen darf man ja ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Selganor [n/a] am 25.06.2004 | 09:18
*ploink* zu den letzten 7 Postings (wie war das noch mal mit den "pseudo-philisophischen" Diskussionen? ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Visionär am 25.06.2004 | 09:20
Das war keine Pseudophilospohie, das war Spam!  ;)
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Boba Fett am 25.06.2004 | 09:45
Zumindestens war es Trollposting, da bekenne ich mich schuldig.
Allerdings führte die Diskussion inzwischen nur noch zu wenig und war auch unsachlich.
Abgesehen davon ist das Topic ungenau, denn man hätte auch hinterfragen sollen, was bei d20 "zu viel" ist.
Da hätte ich dann was beitragen können (zu viel Material, zu viel Kampfregeln, zu viel Erweiterung, etc. [alles imho])
Dass nicht "was stört bei d20" gefragt wurde finde ich gut, denn die Diskussion wäre sehr polemisch gewesen...
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Gwynnedd am 30.06.2004 | 12:29
UA hat eine Option, daß du bei jedem Stufenautstieg dir deine Class - Features aussuchst und hinzufügst. Nennt sich generic classes, da unterscheidet man nur noch zwischen spellcaster, expert und warrior (als klassische Rollenbeschreibung in einer Abenteurergruppe) und der Spieler darf sich seinen Char modular aufbauen. Das findest du auf s. 77ff.

UA???
Titel: Re: Was fehlt bei d20?
Beitrag von: Wawoozle am 30.06.2004 | 12:34
Unearthed Arcana (http://www.wizards.com/default.asp?x=products/dndacc/881560000)