Ich beschränke mich jetzt auf Settings mit denen ich gerne warm werden würde, d.h. wo eine gewisse Grundsympathie da ist. Sonst wird das schnell zum Setting-Bashing – wird sich nicht vermeiden lassen, aber ich versuche mal gegen meine übleren Triebe anzukämpfen.
Na ja, was heißt "populär"? Es gibt viele Settings mit Hunderttausenden bis Millionen von Fans da draußen, auch einige, die ich als passiver Konsument mag, in denen ich aber so, wie sie sind, nie würde spielen wollen...
Star Trek: zu clean, nimmt sich selbst zu ernst.
Keine Ahnung, ob die gerade populär sind, aber ich mag keine Superhelden-Setting (und das, obwohl ich an der Übersetzung von einem beteiligt war und eins im Schrank stehen habe). Aber ich mag auch schon die meisten Superhelden-Filme nicht, dieses "In die Telefonzelle rennen und die Brille abnehmen, dann weiß keiner, wer ich bin" und als jemand, die es aufgeräumt mag, finde ich dieses in Schutt und Asche legen von Großstädten ohne Konsequenzen zum Kotzen.
Wenn ich Leute spielen will, die damit hadern, was sie sind, kann ich auch Vampire oder Monsterhearts nehmen. Und ich fände es mal spannender, die Leute zu sein, die hinter Iron Man und Co. aufräumen als irgendwelche Superhelden.
Genauso wenig mag ich Star Wars. Ein furchtbar aufgeblasenes Universum, für das man bald ein Studium braucht - ohne mich.
Was auch nicht mehr an mich rangeht, sind 0815-EDO-Fantasysettings. Die sind zum Einstieg cool, aber inzwischen muss man ja echt suchen, dass man eins findet, das einen netten Twist hat.
Ich finde ja 99% aller RPG-Settings furchtbar, aber werde einen Teufel tun, hier öffentliche Verrisse zu posten und die Fan-Gemüter unnötig erhitzen.Warum postest du dann überhaupt hier in diesem Thread?
Opus AnimaIm Grunde ein weiterer Anwendungsfall der "No Double Mumbo Jumbo"-Regel. Tatsächlich finde ich den kleinen Bruder des Settings "Opus Anima: Investigation", der einen wesentlich klareren Fokus hat, enorm gelungen.
Es hat so viele Elemente, die ich ansprechend finde. Steampunk, Aliens, Ätherschiffe, eine Welt hinter der Welt, surreal-grotesker Horror, tolles Artwork – aber dann zu viel auf einmal, um wirklich zu greifen. Es fehlt der Grundsatz des Surrealen, dass es das Reale braucht, um seine Wirkung zu entfalten. Hier ist etwas Unwirkliches der Schleier für etwas noch Unwirklicheres. Ich hole das Buch seit nun schon fast 15 Jahren immer wieder hervor, blättere darin herum und stelle es anschließend zurück ins Regal.
Ich finde ja lustig, dass ich das Problem, welches ich mit W40K habe, nicht mit Rogukan habe, wo die Charaktere ja auch recht stark reglementiert sind.
Übrigens, driften wir jetzt gerade ein bisschen ab vom "Mögen wollen" als Grundprinzip ab? Schadet glaub' ich nicht ein paar gute Worte zu finden, sonst ist's ja eher langweilig, die Helene Fischer der Settings sind ja einfach zu finden für die meisten.Oh, ich möchte die Dinge, die ich geschrieben habe mögen, und sei es nur, dass man dafür oft leichter Gruppen findet, aber es gelingt mir halt einfach nicht
Oh, ich möchte die Dinge, die ich geschrieben habe mögen, und sei es nur, dass man dafür oft leichter Gruppen findet, aber es gelingt mir halt einfach nicht
Alles mit Vorlage aus Literatur und Film: Wenn's durcherzählt ist, will ich's nicht mehr spielen. Und ich will mich auch nicht ständig am Tisch streiten ob etwas Kanon ist oder nicht.
Das kann ich auch noch ergänzen. Es gibt ein paar Vorlagen, da geht das (zum Beispiel ist das A song of Ice and Fire-Rollenspiel bewusst in einer Nicht-Buch/-Film-Zeit angelegt), aber was kann ich zum Beispiel beim Herrn der Ringe spielen, was mir nicht jedes andere EDO-Setting auch bietet? Oder ja, ganz schlimm ist Spielen in einem abgeschlossenen Franchise oder einem, das sehr personenzentriert ist (Buffy beispielsweise). Supernatural war bis jetzt das einzige, was für mich funktioniert hat, aber auch nur, indem wir die Hauptpersonen gestrichen haben.
Oder ja, ganz schlimm ist Spielen in einem abgeschlossenen Franchise oder einem, das sehr personenzentriert ist (Buffy beispielsweise). Supernatural war bis jetzt das einzige, was für mich funktioniert hat, aber auch nur, indem wir die Hauptpersonen gestrichen haben.
Aber ganz grundsätzlich finde ich auch, dass die großen Franchises wie Star Wars, Herr der Ringe und ähnliches als Rollenspiel schwierig sind, weil sich die Geschichten, die man dann dort erzählt oft irgendwie ein bissl nach cringiger Fanfiction anfühlen, allein schon weil sie nicht so geil durchgetaktet sind wie ein Film.Wobei ich Star-Wars tatsächlich einen ganzen, riesigen Schlag pflegeleichter finde als Herr der Ringe. In Star Wars ist, wahrscheinlich durch das ganze Expanded Universe, vom Start weg das Feeling da, dass in der riesigen, bunten Galaxis noch tausenderlei Abenteuer neben denen der Filmfiguren stattfinden. Herr der Ringe transportiert das (zumindest für mich) nicht.
Dresden Files fand ich sehr gut spielbar. Das Problem bei Buffy ist halt, es gibt normalerweise nur einen Slayer. Bei anderen Settings nach Vorlagen kann es schnell dazu kommen, dass man mit dem Kanon in Konflikt gerät.Ohja, Dresden Files ist toll… leider auf dem deutschen Markt ein wenig … „verbrannt“
Agents of Concordia:
Warum ich es mögen will (und damals auch gebackt habe): Geheimagenten! Die 60er! Transdimensionales Reisen! Diverse Fantasywelten!
Warum ich nicht so warm damit werde wie ich gerne möchte: Leider wirkt das Setting trotz des Umfangs mehr wie eine Settingskizze - und irgendwie wird auch nicht so richtig viel mit den 1960ern gemacht. Man liest das GRW und denkt sich irgendwie "Der Quickstarter war schick - jetzt hätte ich gerne das echte Quellenbuch" :D.
Wobei ich Star-Wars tatsächlich einen ganzen, riesigen Schlag pflegeleichter finde als Herr der Ringe. In Star Wars ist, wahrscheinlich durch das ganze Expanded Universe, vom Start weg das Feeling da, dass in der riesigen, bunten Galaxis noch tausenderlei Abenteuer neben denen der Filmfiguren stattfinden. Herr der Ringe transportiert das (zumindest für mich) nicht.
Das kann ich auch noch ergänzen. Es gibt ein paar Vorlagen, da geht das (zum Beispiel ist das A song of Ice and Fire-Rollenspiel bewusst in einer Nicht-Buch/-Film-Zeit angelegt), aber was kann ich zum Beispiel beim Herrn der Ringe spielen, was mir nicht jedes andere EDO-Setting auch bietet? Oder ja, ganz schlimm ist Spielen in einem abgeschlossenen Franchise oder einem, das sehr personenzentriert ist (Buffy beispielsweise). Supernatural war bis jetzt das einzige, was für mich funktioniert hat, aber auch nur, indem wir die Hauptpersonen gestrichen haben.
Wobei ich Star-Wars tatsächlich einen ganzen, riesigen Schlag pflegeleichter finde als Herr der Ringe. In Star Wars ist, wahrscheinlich durch das ganze Expanded Universe, vom Start weg das Feeling da, dass in der riesigen, bunten Galaxis noch tausenderlei Abenteuer neben denen der Filmfiguren stattfinden. Herr der Ringe transportiert das (zumindest für mich) nicht.
Du glaubst dass in Mittelerde in drei Zeitaltern nur jeweils die in den – sehr wenigen – Tolkien–Büchern beschriebenen „Abenteuer“ stattgefunden haben?
Das Problem bei Buffy ist halt, es gibt normalerweise nur einen Slayer. Bei anderen Settings nach Vorlagen kann es schnell dazu kommen, dass man mit dem Kanon in Konflikt gerät.
Du glaubst dass in Mittelerde in drei Zeitaltern nur jeweils die in den – sehr wenigen – Tolkien–Büchern beschriebenen „Abenteuer“ stattgefunden haben? Selbst der Herr der Ringe als das sicherlich umfangreichste Buch umfasst gerade mal drei Regionen und wenige Jahre.
Der Herr der Ringe ist halt die Geschichte des Ringkriegs und der Leute, die ihn gewonnen haben -- da werde ich als Spielercharakter, der keiner von diesen speziellen Auserwählten ist, eben nie mithalten können.
...kann sich das schnell beliebig und nicht mehr "starwarsy" anfühlen, wenn man nicht aufpasst.Ach, guck mal ins Disney-Plus-Lineup: Schon "Star Wars" fühlt sich nicht mehr "starwarsy" an. Es gibt sogar quasi sowas wie eine hochoffizielle Serie um "Gangster im Outer Rim". ~;D
Star Wars, Herr der Ringe etc. mag ich aber als Rollenspiel fasziniert mich das nicht. Warum kann ich garnicht sagen.Geht/Ging mir ähnlich. Ich habe es immer "Heiliger Boden" genannt; ich wollte nicht die tolle Erinnerung, die ich andiese Welten habe, durch nicht so tolles Rollenspiel vermiesen. Ist seit TOR aber nicht mehr so wild.
Ich komme mit Superhelden nicht klar, weil mich diese überpowerten Figuren überfordern. Wie soll ich denn für jemanden wie Flash spielleitern, der jederzeit an jedem Ort der Welt sein kann (o.ä.)?
Nazi-Pulp ist mir ebenfalls zu weird. Ich glaube aber nicht, dass das sonderlich pupulär ist.
Ansonsten: Fast alle Weltraum-SF-Settings. Nicht, weil ich was dagegen hätte, sondern weil ich Weltraum-SF liebe und jedes SF-Setting es einfach ein bisschen oder sehr falsch macht. Bei Coriolis habe ich beim Lesen z.B. kein bisschen den "Hach ist das originell!"-Hype verstanden, das war für mich echt ein Setting aus der Retorte - ein bisschen Dune, ein bisschen Fading Suns, und weil alle Rollenspieler es mögen natürlich noch eine ordentliche Prise Firefly und Alien. Da ist mir die Faulheit des Trope-Gematsches förmlich entgegengesprungen. Dann gibt es wieder den Kram, der mich mit Hardware-Porno erschlägt oder andererseits die Settings, die sich für die albernen Aliens, mit denen sie aufwarten, viel zu ernst nehmen (Traveller z.B.). Oder High-Concept-Kram, der mir imponiert, bei dem ich dann wieder nicht kapiere, was man damit spielen soll (Eclipse Phase). Lauter Kandidaten, mit denen ich gerne warm werden würde, aber bei denen ich so massiv ims Stolpern komme, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, sie zu spielen.Bleibt die Frage nach Dune (Wo Du zumindest in der Übersetzung involviert warst) und M-Space. Der offene Charakter von M-Space ist doch ziemlich spannend und Pippi-mäßig (Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt).
Bleibt die Frage nach Dune (Wo Du zumindest in der Übersetzung involviert warst)...
Bleibt die Frage nach Dune (Wo Du zumindest in der Übersetzung involviert warst) und M-Space. Der offene Charakter von M-Space ist doch ziemlich spannend und Pippi-mäßig (Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt).
Alles mit Vorlage aus Literatur und Film: Wenn's durcherzählt ist, will ich's nicht mehr spielen. Und ich will mich auch nicht ständig am Tisch streiten ob etwas Kanon ist oder nicht.Geht mir auch so, denn dadurch, dass so viele Leute den Hintergrund dann schon kennen, wirkt das Setting für mich ausgelutscht und birgt keine Neuerungen und Überraschungen mehr. Deswegen will ich z.B. nicht auf Mittelerde spielen. Es gibt allerdings auch Ausnahmen: Stargate z.B. Das kennen zwar auch viele, aber da hat man das Problem immerhin nicht in ganz so krasser Form, weil man ja eben durch die (Stargate)Reisen noch einen gewissen "X-Factor" hat.
Paranoia
Nicht nur, dass man sich beim Spielen vorkommt wie ein Papagei oder ein Anrufbeantworter, der monoton-stereotyp immer wieder die gleichen Sätze wiederholt; nein vielmehr ist es dann auch dieser Pseudo-Humor, der dem Spiel wohl inne wohnt und auf den viele Spieler offensichtlich abfahren. Ich finde ihn einfach nur deplatziert und furchtbar. Und dann ist da auch noch die Sache mit den 7(?) oder 9(?) Klonen...bin ich eine Katze oder was? Außerdem (aber das hat nichts mit dem Setting zu tun): Wenn ich eh' weiß, dass ich so viele Charaktere habe, dann sind mir meine Charaktere doch wumpe, ist egal, was ich mit denen mache und wie ich spiele- ich habe ja genügend Ersatz...
Ich hatte ja immer das Gefühl, dass "Contact" ein geiles Setting hätte werden können, hätte man auf die Buntheit und die langweilige-obligatorischen Cyberpunkanleihen verzichtet und stattdessen mehr von "Akte X" oder "Men in Black" geklaut: Die Menschen müssen sich gegen Aliens verteidigen, mit Hochtechnologie, aber eigentlich gibt es wenig offenen Krieg und unsere zeitgenössische Welt schimmert immer noch durch... Hmmm, "Tales from the Loop" wäre für sowas ja auch eine sehr gute Inspiration.Ja, Contact hatte was und passt hier ganz gut in diese Liste! Wobei in meinem Falle weniger die Buntheit das Problem war. Das Setting fand und finde ich knuffig und spannend. Das Problem war für mich das Regelsystem. Da wäre weniger mehr gewesen. Ich hoffe ja noch immer (sehr wahrscheinlich vergeblich) auf einen Contact-Neustart.
Ich komme mit Superhelden nicht klar, weil mich diese überpowerten Figuren überfordern. Wie soll ich denn für jemanden wie Flash spielleitern, der jederzeit an jedem Ort der Welt sein kann (o.ä.)?
Nazi-Pulp ist mir ebenfalls zu weird. Ich glaube aber nicht, dass das sonderlich pupulär ist.
Weiterhin alles, was irgendwie nach Anime aussieht. Die Quote an Leuten, bei denen Anime-Begeisterung mit sehr hoher Creepyness korreliert, ist (in meiner ganz persönlichen Wahrnehmung) einfach zu hoch, das stresst mich. No offense an alle, die sowohl begeisterte Anime-Fans aber trotzdem ausreichend gebased sind, genießt bitte euer Hobby.
Alles mit Superhelden:Alles mit Vorlage aus Literatur und Film: Wenn's durcherzählt ist, will ich's nicht mehr spielen. Und ich will mich auch nicht ständig am Tisch streiten ob etwas Kanon ist oder nicht.Das - wobei nur dann, wenn am "Kanon" nichts geändert werden darf. Was meistens immer dann passiert, wenn man zeitgleich mit dem Buch / Film spielt, weil es ja cool ist, die Protagonisten von dort mal treffen zu können. Und diese haben dann auch meist Plotimmunität, weil die müssen ja das Buch / den Film zuende tragen.
jaaa nach längerem Nachdenken und "immer hier lesens" ist es wohl auch bei mir Rokugan.Geht mir ähnlich - wobei mich bei Rokugan witzigerweise auch die reichlich xenophoben Anklänge des Settings stören, obwohl die ja durchaus ganz gut in ein Samuraisetting passen. So wie ich mir Rokugan vorstelle, hat das für mich immer irgendwie was von der Legende von Sanyo Kawasaki (https://whfb-de.lexicanum.com/wiki/Sanyo_Kawasaki) - nur ohne Wassereimer und ohne Witzcharakter. Warum mich genau dieser Punkt gerade bei Rokugan etwas abturnt, während ich mit anderer Ingame-Xenophobie keinen Stress habe, vermag ich rational nicht zu benennen...
Nazi-Pulp ist mir ebenfalls zu weird. Ich glaube aber nicht, dass das sonderlich pupulär ist.
ich kann mir nämlich nur schwer vorstellen, daß jemand in beispielsweise Frankreich oder Osteuropa ähnlich naßforsch-unbedarft an das Thema herangehen könnte, ohne sich zumindest gehörig Gegenwind im eigenen Land einzufangen.
Das vorgeblich Ironisch-Übertriebene zusammen mit der zugrunde liegenden Menschenfeindlichkeit kontrastiert mMn die Themen, Military-SciFi so grundsätzlich interessant machen könnte.
Ich find interessant welche Settings hier als "populär" angesehen werden ~;D
Ich verstehe überhaupt nicht, warum an jedes historische Setting Magie oder zumindest Klischee-Horror-Kreaturen rangeheftet werden müssen.
Bestes Beispiel: erster Weltkrieg - aber jetzt mit Horror!!! :bang:
Echt? Warum? Truth is stranger than fiction - und vor allem als Fiction-Klischees!
These: Das ist der Urban Fantasy-Trend unserer Zeit, den neben der Literatur auch alle anderen Medien aufgreifen. Im Gegensatz zu rein phantastischen Geschichten sind Fantasy-Geschichten mit Realitätsbezug deutlich populärer. Und andersherum sind historische Inhalte mit Fantasy-Elementen erheblich beliebter als der Geschichtsunterricht.Stimme ich zu. Alternate History gepaart mit ein paar anderen Dingen holt mich immer wieder ab.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum an jedes historische Setting Magie oder zumindest Klischee-Horror-Kreaturen rangeheftet werden müssen.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum an jedes historische Setting Magie oder zumindest Klischee-Horror-Kreaturen rangeheftet werden müssen.
Bestes Beispiel: erster Weltkrieg - aber jetzt mit Horror!!! :bang:
Echt? Warum? Truth is stranger than fiction - und vor allem als Fiction-Klischees!
Nur spielen will ich da halt nicht. Die reale Geschichte ist nun mal schon passiert, da will ich daran nicht wirklich nachträglich herumpfuschen (siehe z.B. das Thema "Nazis" für Gründe, warum nicht) --
Also ich verstehe ja vollkommen fiktive Welten, die sich an einer Epoche unserer Geschichte orientieren - gerne auch mit mehr Kitchensink - gut.
Ebberon als Nachkriegs-Setting, Teile von Urth (SotDL) als Fall des pseudorömischen Reiches, ja sogar Deadlands, weil es schon sehr weit von der Wirklichkeit weg ist. Shadowrun ist ja auch sein eigenes Ding. Auch die Gegenwart ist mir nicht heilig. (Ich liebe Torg!)
Aber ein Jahr schlimmes Jahr der menschlichen Geschichte 1 zu1 übernehmen und einfach mit Tentakeln, Werwölfen und Zombies weiteraufzublähen. Da kann ich den Grund nicht nachvollziehen. Naja, vielleicht brauchen Designer und Spieler einfach irgendwas, das sie ohne Gewissensbisse wegblasen können.
Okay, Superhelden-Filme, die in modischen Jahrzehnten spielen, mag ich dann doch...
Dann müsstes du aber eigentlich jede Urban Fantasy ablehnen. Oder sind die Monster dann alle erst später vom Himmel gefallen?
- Piraten, hat mich noch nie Interessiert (außer als Guybrush Threepwood)
Bei Piraten stellt sich, denke ich, auch ein bißchen die Frage, wie man mit denen eigentlich eine längere Kampagne gestalten will.Wir spielen eine D&D-Piraten-Kampagne im Fluch der Karibik-Stil (mit Elfen, Goblins, Magie und was D&D5 sonst noch so zu bieten hat). Momentan auf Stufe 10, wird wohl zumindest bis Stufe 15, vielleicht sogar 20 gehen.
Die Frage ist auch, worauf das hinauslaufen soll. (wenn man in der Realität verhaften bleibt und nichts übernatürliches/fantastisches mit reinnimmt)
Die Frage ist auch, worauf das hinauslaufen soll. (wenn man in der Realität verhaften bleibt und nichts übernatürliches/fantastisches mit reinnimmt)
Eine gute Rente mit 30? Einen Gouvaneursposten? Statthalter sein in der Karibik? Eine der reichen Töchter von eben genannten heiraten?
So wie in Sid Meiers Pirates! ?
Da kann ich mir die andere Seite schon eher vorstellen, im Dienste der Krone (sei es nun britisch, niederländisch, spanisch, portugiesisch, französisch, etc.) Aufträge für die Marine durchführen.
Oder ein Kammerspiel als untere Deckmannschaften, entweder für die Sache oder gegen den tyrannischen Kapitän ("Meuterei auf der Bounty" anyone?).
Die Schwertküste und andere DnD Settings.
Mir gehts da ähnlich. Gerade die Vergessenen Reiche haben schon eine so lange Geschichte, dass ich mich da als SL immer etwas überfordert fühle.
Joah, das ist halt bei mir nicht der Grund. Ich finds halt leider einfach doof. (Sorry, will wirklich niemanden triggern! ich würds ja selbst gern mögen, würde vieles leichter machen.)Zu spät. Wir sehen uns, Freundchen! 8]
Aber dass der aktuelle Sword Coast Adventurer's Guide eine Frechheit ist, da stimme ich dir ganz abgesehen von meinem persönlichen Geschmack zu.
Forgotten Realms sind halt die Metallica der Fantasy-Settings. Der einzige Grund mir das anzuhören ist, weil ich mit ganz vielen Halbgebildeten mitwippen will. Ansonsten gibt es 1000 Alternativen, die jede Nische zielsicherer abdecken.
(Und natürlich gibt es einige Leute, die ihre Halbbildung auf professionellen Niveau in die Tiefe erweitern, ohne viel nach Links oder Rechts zu schauen.)
Guter Vergleich. Death Angel und Exodus sind viel besser :headbang:
Forgotten Realms sind halt die Metallica der Fantasy-Settings. Der einzige Grund mir das anzuhören ist, weil ich mit ganz vielen Halbgebildeten mitwippen will.
Und manche Leute wie ich mögen einfach gar kein Metal...
Und manche Leute wie ich mögen einfach gar kein Metal...Danke, dass ich hier nicht der einzige bin, der mit Metal nichts anfangen kann. :d