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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Megavolt am 29.07.2023 | 23:37
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Das schaue ich gerade, weil ich die Doku mit der Selbstvergessenheit und der Leichtfertigkeit der Jugend vor hundert Jahren irgendwann mal gebackt habe und deshalb einen Frühzugang besitze oder so. Bislang kann ich sie nicht empfehlen, aber, aberaber, ABER!
Was - liebe Hobbyfreunde - was hat der Gary in seinem Keller? Einen Rathskeller-LED-Abdecktisch? Einen lebenden Mimic? Weit gefehlt!
Er hat einen aufgebockten, hüfthohen SANDKASTEN im Keller, quasi einen übergroßen Billardtisch voller Sand, womit er alle seine Geländewünsche für sein Wargaming einfach flott hinmodelliert. Wie cool, wie clever ist das denn bitte?
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Er hat einen aufgebockten, hüfthohen SANDKASTEN im Keller, quasi einen übergroßen Billardtisch voller Sand, womit er alle seine Geländewünsche für sein Wargaming einfach flott hinmodelliert. Wie cool, wie clever ist das denn bitte?
Kommt daher am Ende der Begriff Sandbox für diesen gewissen Kampagnenaufbau?
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Kommt daher am Ende der Begriff Sandbox für diesen gewissen Kampagnenaufbau?
Haha, schöner Gedanke! ~;D
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Ich dachte schon.
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War eine zeitlang (60er? 70er?) unter Wargamern sehr verbreitet. Das Militär hatte (und hat?) sowas auch.
Der große Nachteil ist das Gewicht. Man sollte rechnen und die Statik ernst nehmen.
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Ähm, das ist jetzt aber ein später Zeitpunkt, das herauszufinden. Es sei denn, man ist ganz neu im Hobby.
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Ähm, das ist jetzt aber ein später Zeitpunkt, das herauszufinden. Es sei denn, man ist ganz neu im Hobby.
Auch wenn du dir das vielleicht nicht vorstellen kannst - ich bin tatsächlich seit fast 40 Jahren im Hobby und halte mich auch für nicht völlig ahnungslos. Trotzdem habe ich das auch bis eben nicht gewusst.
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Auch wenn du dir das vielleicht nicht vorstellen kannst - ich bin tatsächlich seit fast 40 Jahren im Hobby und halte mich auch für nicht völlig ahnungslos - trotzdem habe ich das auch bis eben nicht gewusst.
Ich halte das auch nicht für Allgemeinwissen. Schon gar nicht in Deutschland, wo Rollenspiel sich ja ziemlich früh vom Wargaming abgekoppelt hat.
Sind Sandtische hier in Deutschland mal verbreitet gewesen? Ich habe sowas noch nie gesehen.
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Ähm, das ist jetzt aber ein später Zeitpunkt, das herauszufinden. Es sei denn, man ist ganz neu im Hobby.
Wenn man nicht gerade in der OSR-Ecke unterwegs ist würde ich das nicht als Allgemeinwissen beschreiben...
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https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sandkasten_(Milit%C3%A4r)
https://commons.m.wikimedia.org/wiki/Category:Sand-tables?uselang=de
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Leute, ihr müsst nicht auf billige Versuche von Trollung via Gatekeeping reagieren.
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Leute, ihr müsst nicht auf billige Versuche von Trollung via Gatekeeping reagieren.
Richtig. Danke! Werde deinen Rat beherzigen. :d
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Denke das ist zwingende Voraussetzung für die Beförderung zum Sandkastengeneral.
Aber mal abgesehen von Platz und Gewicht: ist das wirklich so praktisch? Man kann damit Hügel modellieren, aber keine Klippen oder Gebäude.
Und für Sandburgen braucht man bekanntlich nassen Sand.
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Ich halte das für eine mega Marktlücke. ~;D
Die modernen Gamingtische mit der Vertiefung und der Abdeckung sind doch alle nur so grenznützlich, aber wenn in der Vertiefung unter der Platte z.B. Magnetsand drin wäre und dazu noch weitere Gestaltungsobjekte, das fände ich super.
Da brauche ich ja gar nicht mehr larpen, wenn meine Männchen an meiner statt super realistisch einen Hügel hinauf dem Feind entgegenstürmen können, yes!
2D suckt voll.
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@Ainor:
Nach dem Modellieren mit Wasser besprühen, dann hält es besser!
Sand ist aber auch nicht gleich Sand, das hängt stark von der Form der Sandkörner ab, wie gut sie haften.
Frag mal Duckduckgo nach "Sandskulpturen", du wirst sehen, da geht einiges. ;)
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Ich hatte doch schon "Magnetsand" gesagt, ghoul. Konzentrier dich mal!
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Jawoll!
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Für die Bastler unter Euch: Vor 5 Jahren hatte ich bei einem lokalen Chaos-Computer-Club-Treffen einen Sandkasten auf Steroiden gesehen.
Das mit hellem Sand modellierte Gelände ließ sich natürlich beliebig ausbilden mit Hügeln und Tälern. Das wurde 3D-technisch ausgemessen, und ein von oben beamender Projektor warf ein passendes Bild mit Rasen oder Steinen auf das Sandkastengelände. Der Clou: Man konnte es regnen lassen, und das digitale Abbild des Wassers floss von den Hängen herab und sammelte sich in den Tälern. Eine Änderung des Geländes bedeutete gegebenenfalls einen Dammbruch, bei dem das digitale Wasser abfloss. High Tech meets Low Tech.
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Mit Sand geht viel!
Für die Bastler unter Euch: Vor 5 Jahren hatte ich bei einem lokalen Chaos-Computer-Club-Treffen einen Sandkasten auf Steroiden gesehen.
Die Hardware dafür kann dann so ausschauen: https://ar-sandbox.eu/
Eine andere coole Idee war es, das Dungeon ausgedruckt in einen Rahmen zu packen und flach auf den Tisch zu legen. Dann die Karte dünn mit Sand bedecken, und während die Party den erkundet, Stück für Stück mit einem Pinsel freizulegen. :)
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Wenn eine Figur einen vergifteten Trunk trinkt, dann kann man dem Spieler gleich ein bisschen von dem weggepinselten Sand in die Limo tun, zur Veranschaulichung.
Und da kommt man noch gut weg: 1974 haben sie für jeden verlorenen Hitpoint sogar einen ganzen Teelöffel voll Sand essen müssen, sagt die Doku!
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Wenn ich mich richtig erinnere, dann war Gary's Sand-Diarama auch eine
Attraktion auf der ersten GenCon - zumindest wird das in seiner Biographie
so beschrieben. Und ja, das Teil muß recht schwer gewesen sein.
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Eine andere coole Idee war es, das Dungeon ausgedruckt in einen Rahmen zu packen und flach auf den Tisch zu legen. Dann die Karte dünn mit Sand bedecken, und während die Party den erkundet, Stück für Stück mit einem Pinsel freizulegen. :)
Das passt aber eher zu nem Archäologie-Cthulhu-Abenteuer... ~;D
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Frag mal Duckduckgo nach "Sandskulpturen", du wirst sehen, da geht einiges. ;)
Das sind auch nur Sandburgen für Fortgeschrittene :)
Aber wenn man es hinbekommt dass sich die Untoten aus dem Sand ausgraben wäre ich sofort überzeugt. Alternativ natürlich Ankhegs, Purpur- und sonstige Würmer.
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Die Doku kitzelt mich trotz allem zuverlässig an der selben Stelle wie die ganzen Gygax-Biografien es alle tun: Dass es nämlich ein köstlicher Genuss ist, Teil einer nerdigen, kreativen Undergroung-Gemeinschaft zu sein, die ihr Ding einfach durchzieht. Dass es eine herrliche, dass es eine heilige Kraft gibt, die unserem peinlichen Hobby innewohnt.
Männer! Live your best rpg-life! Schande über alle Rollenspiel-Blumes! ~;D
Edit:
Ein guter Kumpel von mir hat
a) eine Chainmail-Ausgabe gekauft, bevor es ein Spekulationsobjekt war und, UND!
b) mit dem Gygax noch palavert (!!!, via Internet, aber das gilt!)
c) und er hat die Chainmail-Ausgabe jemandem zum Geburtstag geschenkt, was ihm bescheinigt, dass er a) ein Knalldepp deluxe ist und b) ein echt wunderbarer Kerl
blanker Neid! ~;D
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Männer! Live your best rpg-life! Schande über alle Rollenspiel-Blumes! ~;D
Was sind "Blumes"?
Und warum nur "Männer"? (Nicht, dass es unrealistisch wäre - es sind ja fast nie Frauen...)
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Was sind "Blumes"?
Mitbegründer/Finanziers/Teilhaber von TSR.
Warum nur Männer weiß ich auch nicht.